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Thema: Streunerkater hängender Schwanz

  1. #1
    Helge Guest

    Streunerkater hängender Schwanz

    Einer der wilden Streuner war 5 Tage nicht am Futterplatz! Die Nacht kam er aus einer Wiese angeschlichen! Zuerst ist mir in der Dunkelheit nichts aufgefallen! Dann aber bemerkte ich, das der Schwanz komplett schlaff runter hing und die Spitze auf dem Boden schleift! Er futterte gut und ist dann bisschen rum marschiert. Der Gang ist normal und sprang auch die mauer rauf und runter! Der Schwanz schaut am der Mitte verdreht aus und er kann ihn ganz wenig direkt am Rücken etwas anheben. Schmerzen scheint er so keine zu haben, benimmt sich ganz normal. Problem nur, ich komme nicht an ihn ran und schon gar nicht mit einer Falle oder Box. Seid der Kastration meiden die Katzen Fallen oder Boxen. Nach dem futtern verschwinden die Katzen in der Dunkelheit und kann erst nach 24 Stunden wieder zu ihnen hin, weil ich sehr aufpassen muss. Habe zur Zeit wieder eine Anzeige gegen mich, weil ich 1 Meter auf einem Grundstück war, wo ich Grundstücksverbot erteilt bekommen habe. Aus dem Grund kann ich nur alle 24 Stunden und bei Nacht füttern. Was meint ihr dazu?

  2. #2
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    Hm, was soll man dazu meinen?

    Für das beschriebene Problem kommen verschiedene Ursachen in Frage. Teilweise welche, die mit Antibiotika behandelt werden müssten, teilweise welche, die eine OP nötig machen würden. Bei einem ganz kleinen Teil möglicher Ursachen könnte man auch auf Zeit spielen. Aber ohne tierärztliche Untersuchung keine verlässliche Diagnose und keine Behandlung. Wenn du nicht an ihn ran kommst, ist keine Behandlung möglich.

    Wäre das Umfeld weniger feindlich, könntest du dauerhaft eine Falle aufstellen und diese unscharf als Schlafplatz/Futterplatz einrichten. Aber da das auch nicht möglich ist...

    Bleibt nach wie vor eines: such dir Unterstützung. Mach Werbung für deine Aktivitäten. Argumentiere so, dass die Zweifler dir zustimmen können, obwohl sie dich vielleicht persönlich nicht besonders mögen. Auch für deren Tiere wäre es gut, wenn die Streuner tierärzlich überwacht würden, weil damit auch der Infektions- und Parasitendruck auf deren Haus- und Heimtiere reduziert werden würde. Kastrationsaktionen würde den Bestand nachhaltiger klein halten (Abschuss und Nichtkastrieren sorgt nur für regelmäßigen "Ersatz" durch fremde/neue kranke! Tiere).
    Findest du wirklich gar keine Hilfe, würde ich mir gut überlegen, ob ich weiter füttere. Denn durch die Fütterung ziehst du die Katzen an einen Ort, an dem sie verletzlich sind und gute Zielscheiben darstellen.

  3. #3
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    Mit Glück ist das "nur" ein Abzess.... Ich kann Cappu nur zustimmen. Allein wirst Du nichts. Es ist ein Fass ohne Boden und man steht immer als "verrückt" da...

  4. #4
    Helge Guest
    Die Katzen wandern selbstständig von Zeit zu Zeit an einen anderen Platz, weil sie anscheinend nirgends ungestört sind, oder ständig durch irgendjemanden aufgescheucht werden. Es gibt mehrere Futterstellen in unserem Ort. Die Katzen werden von 2 Personen betreut, einmal von mir und einmal von einer 80 jährige Dame. Die Futterstelle, welches die 80 jährige betreut, wurden in den letzten 2 Jahren 5 Katzen vergiftet und 2 durch Kugeln verletzt.

    Hier bekommt man sonst keinerlei Hilfe. Niemand ist bereit, etwas für Katzen zu tun! Die Katzen die wir betreuen sind alle kastriert. Es laufen noch 2-3 Kater umher, die nicht kastriert sind, sich aber nicht einfangen lassen und die Leute wo die Kater meistens abhängen, absolut uneinsichtig sind und Grundstücksverbote erteilen.

    Stellt euch das alles mal nicht so einfach vor. Hier kommt man sich vor wie im 18. Jahrhundert. Reine Willkür gegenüber Menschen die Helfen möchten. Da werden ganze Straßenzüge mobilisiert und aufgehetzt, um uns vom kastrieren und versorgen der Streuner abzuhalten.

    Trotzdem lassen wir uns davon nicht einschüchtern, denn wir haben die Verantwortung übernommen und bleiben auch dran und werfen nicht gleich die Flinte ins Korn, wenn es mal Probleme gibt, oder wenn man als verrückt angesehen wird. Wen interessiert das? Uns jedenfalls nicht!

    Die Tierhilfe hat mir empfohlen, ein Wundspray auf die Stelle wo der Schwanz etwas platt ist aufzusprühen, wenn ich an ihn ran komme und beobachten, ob sich Fliegen oder Maden am Schwanz befinden. Alles nicht so einfach, wenn man nur Nachts im Dunklen an die Katze rankommt.

    Wohin die Katzen nach dem Futter nachst abwandern, oder sich über den Tag aufhalten, entzieht sich meiner Kenntnis. Draußen lauern überall Gefahren, ob Freigänger oder wilde Streuer. Ich kann auch nicht sagen, wie er sich die Verletzung zugezogen hat, kann wieder alles mögliche passiert sein. Aber das ist jetzt erst mal zweitrangig, wichtig ist, dass ich dem Kater irgendwie helfen kann. Gibt es vielleicht ein Antibiotika, welches ich dem kater unters Futter mischen kann, um einer Entzündung vorzubeugen?

  5. #5
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    Ich stelle mir das nicht einfach vor. Sind die Fronten erst einmal derart verhärtet, ist es verdammt schwer, sie wieder aufzuweichen. Das klappt nur mit extrem viel Geduld und Einsatz. Tierschutz funktioniert leider nicht wirklich nur über Tiere. Man muss, wenn man wirklich etwas erreichen will, über die Menschen gehen, sie mit ins Boot holen.

    Bei den 500 Leuten in eurem Dorf sind aber bestimmt nicht alle Tierhasser. Es wird ein paar geben, die aus bestimmten, für sie nachvollziehbaren Gründen, dagegen sind, dass Katzen angefüttert und damit angelockt werden oder dass ihnen jemand von außerhalb in etwas hereinredet, was sie "immer schon" so gemacht haben. Da ist eine Menge Fingerspitzengefühl gefragt, um sie umzustimmen. Dem Großteil der Einwohner wird schlicht egal sein, was ihr da tut. Und dann wird es auch noch welche geben, die überzeugt werden und euch unterstützen könnten. Und die gilt es zu finden und zu mobilisieren.
    Wie sieht es in eurem Dorf mit Vereinen und generell dem Networking aus? Nachbarschaftsaktivitäten? Gemeinsames Kaffeetrinken, Grillen...? Manipulation für Anfänger: gemeinsame Interessen schaffen ein Zusammengehörigkeitsgefühl und erleichtern es dir, einzelne Mitmenschen mehr und mehr auf deine Seite zu ziehen... Das geht natürlich nicht über Nacht, es wird Monate dauern, aber der Aufwand lohnt sich.
    Solange "wir" nur zwei Leute bedeutet, seid ihr angreifbar. Anders sieht es aus, wenn es sich um zehn bis zwanzig Leute, teilweise sogar um angesehene Einheimische, handelt. So eine Gruppe hat ein ganz anderes Standing.

    Ein großes Problem wird sein, dass du mit deinen Aktivitäten trotz guter Absicht manche Leute wirklich gegen dich aufbringst, weil sie sich die Füße getreten fühlen. Anzeigen und Grundstücksverbote sind keine Nebensache. Und wenn Leute richtig sauer auf dich sind, dann lassen sie es unter Umständen auch an den Tieren aus: wird eh schon auf Katzen geschossen, dann vielleicht "jetzt erst recht". Und Dank der Futterstellen wissen sie, wo die Katzen zu finden sein werden.

    Wundspray wäre bei einem Abszess (beispielsweise aufgrund Bissverletzung) absolut kontraproduktiv: die Wunde heilt oberflächlich zu und die Entzündung wütet unterirdisch weiter und kann sogar den Knochen zerstören.
    Daher: vor Behandlung IMMER Diagnose.

  6. #6
    Helge Guest
    Tierschutz konnte so einfach sein, wenn man die paar wenige einfach machen lassen würde, anstatt ihnen permanent Steine in die Wege zu legen!

    Das Veterinäramt ist hier jeden Monat mindestens einmal zugange und kontrolliert Tierhalteverbote! Ob es um Hühner, Hasen, Schafe, Ziege, Gänse geht, die schütteln selbst nur noch mit dem Kopf. Noch nicht mal deren Auflagen werden erfüllt und zum Schluss geht es nur über Verbote und Geldstrafen. Soviel zum Thema Leute per Grillen und Kaffeetrinken animieren und Gespräche führen und Überzeugen.

    Auf Katzen wurde hier schon seit Jahrzehnte geschossen und auch vergiftet. Da war von Tierschutz hier überhaupt noch keine Rede. Richtig bösartig wurde das hier, als der Tierschutz kam und wollte wilde Streuner kastrieren lassen und Fallen aufbauen und da ging der Zirkus los. Da kamen Leute aus ihren Häusern, die mit den Grundstücken, wo die Fallen aufgebaut werden sollten gar nichts zu tun hatten. Sie hetzen die Leute dann soweit auf und machten per Nacht und Nebel Aktion immer wieder die Fallen zu, bis die Tierhilfe die Schnauze voll hatte und nichts mehr weiter unternommen hat.

    Die ehrenamtlichen Helfer der Tierhilfe wurde richtig böse angegangen. Androhungen, verbale Beschimpfungen der übelsten Sorte und dann sagst du, man solle solche Leute mit Kaffee und Kuchen überzeugen?!

    Hier hat man es zum großen Teil mit bösartigen Menschen zu tun, die andere für ihre Zwecke missbrauchen und aufhetzen.


    Zurück zum eigentlichen Thema Kater/Schwanz

    Komme jetzt gerade von der Fütterung zurück. Der Kater war anwesend und ich konnte den Schwanz sehr gut anschauen. Etwas von der Mitte an verdreht und einen Streifen von ca. 7cm Länge und 1cm Breite ist das Fell runter geschliffen, schaut aus wie rasiert, ist aber kein Blut oder Wundsekret zu sehen und die Wunde schaut sauber aus, keine Fliegen oder Eier sichtbar. Die Schwanzspitze, die letzten 3cm baumeln einfach rum, liegt auf dem Boden auf, keinerlei Widerstand an der Spitze fühlbar. Der Kater hat normal gefressen und ist danach die Mauer hoch gesprungen und in der Dunkelheit verschwunden.

    Hatte mir das so gedacht, morgen früh zum Tierarzt, Antibiotika gegen offene Wunden holen und Spray um die Wunde einzusprühen, damit kein Dreck reinkommt, oder sich Fliegen dran zu schaffen machen. Die Kombi Antibiotika + Spray müsste doch erst mal gut sein, einer Entzündung von innen sowie von außen zu vermeiden. Den hängenden Schwanz kann er schon etwas weiter anheben, als gestern. Soweit wenigstens, das die Schwanzspitze nicht mehr auf dem Boden schleift. Ich berichte weiter.

  7. #7
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    keine ahnung, wo du lebst - aber das bei dir muss ja ein höllenort sein.

    selbst in dem dorf in polen, wo ich ein häusle habe, hinterm kamm bei den sieben zwergen haben sich in den letzten 10 jahren die verhältnisse geändert - nicht rasend, aber langsam.
    kühe und federvieh hatten es eh immer gut, gibt halt genug gras, zumindest im sommer.
    katzen sind natürlich i.d.r. nicht kastriert, aber sie werden als nützlich angesehen, einen hass gibt es nicht.
    einer der runtergekommensten höfe, gleich beim dorfkonsum, dort kümmert man sich z.b. erstaunlich zärtlich um die miezen - obwohl auch sich selbst gegenüber viel vernachlässigung im spiel ist.
    wenn mein poplnisch mal gut genug ist, als dass ich von kastrationen sprechen könnte - natürlich würden mir vorbehalte begegnen: religiöse (schließlich ist man erzkatholisch), finanzielle, gleichgültige.
    aber ein paar hätten ein offenes ohr.

    es halten ja auch nicht alle ihre hunde an der kette, ohnehin ist in diesem dorf die reine kettenhaltung nicht sehr ausgeprägt - sonst hätte ich mir dort kein haus kaufen können. hätte ich nicht ausgehalten.
    vor 10 jahren ging da keiner mit seinem hund gassi, nur die hunde alleine (was insoweit in diesem dorf ohne richtige durchgangstraße in grenzen okay ist - im gegenzug pocht auch keiner auf irgendeinen leinenzwang und die hunde sind sehr sozial) - ich wurde bestaunt, belächelt, für verrückt gehalten.
    hass konnte ich keinen spüren, nur unverständnis.
    ich habe nicht agitiert, das wäre gegen windmühlenflügel kämpfen und wie gesagt, mein polnisch...
    tapfer bin ich all die jahre mit meinen hunden durchs dorf marschiert - und heute treffe ich gassi-hunde mit mensch dran. hin und wieder. immer öfter
    einer hat es mal staunend auf den punkt gebracht, als wir an seinem hof vorbei sind: die hunde wären so sauber und so zufrieden und so gepflegt...(meine ich jedenfalls verstanden zu haben, das klappt besser wegen meiner russischkenntnisse)
    genau dort leben die hunde heute meistens im haus, auch wenn sie noch immer selbst spazieren gehen
    gut ding will weile haben.

    natürlich ist mir klar, dass in diesen 10 jahren sicher hunderte katzenwelpen irgendwo in einer scheune verstorben sind, genauso wie große katzen - ich bin ja nicht naiv.
    aber ein polnischer freund (der spricht sehr viel besser deutsch als ich polnisch) hat es mal auf den punkt gebracht: katzen sind auch wildtiere. es hilft, sie so zu sehen. und es ist die wahrheit.
    seitdem bin ich mir nicht mehr sicher, ob diese fütterei von streunern das richtige ist oder ob sie nicht das elend potenziert, weil es schwache am leben läßt und vermehrung fördert.
    es ist jedenfalls auch unser ansatz im th hier, die futterplätze aufzulösen so nach und nach, wo es eben geht und die alten frauen, die das teilweise auch als lebensinhalt haben, wegsterben.
    einige kann man überzeugen, so wie an der futterstelle, die ich mitbetreut habe und die längst aufgelöst ist.
    zwar sehe ich ich gelegentlich noch futter vorm haus der betreffenden dame, aber da gehen zum glück nur katzen vom benachbarten katzenmessie hin. und den haben wir halbwegs im griff seit einiger zeit. alles kastriert.
    wie gesagt, das sind keine gewißheiten meinerseits.
    aber: in meinem polnischen dorf gibts kein ausufernden wildpopulationen. sicher gibt es wildlinge, aber die sehe ich nicht. es überleben nur die, die genug nahrung finden. die anderen sterben, natürlich.
    aber es sterben auch amseln und marder.
    katzen können das eben, "wild" und autark sie sind eben keine hunde, die immer die nähe des menschen suchen werden, so beschissen sie auch behandelt werden. hunde ohne menschen gibt es nicht, aber katzen ohne menschen sehr wohl.

    die katzen, die man sieht, sind zwar scheu zu fremden, aber menschliche nähe gewohnt. dien haben irgendwie ein "zuhause". und dort gilt es eines tages anzusetzen. für die "haus"katzen. für kastrationen und gesundheitsfürsorge. für flohbehandlungen und wurmmittel. für impfungen. die einfachen dinge, die leben verlängern. hilfe zur selbsthilfe.

  8. #8
    Helge Guest
    Hier hätte das gar nicht soweit kommen müssen, wenn man die Tierhilfe einfach ihren Job hätte machen lassen! Für die Leute wäre gar keine Arbeit angefallen und hätten davon sowieso so gut wie nichts mitbekommen!

    Mir wurde mitgeteilt, dass sich kleine Kitten in einer Scheune befinden und nicht versorgt werden. Bin daraufhin selbst zu den Leuten und habe mir die Kitten angeschaut. Nach Rücksprache mit der Tierhilfe sollte ich die Kitten weiter beobachten und ihnen auch mal was zu futtern geben und wenn sie bisschen Vertrauen gefasst haben, einfangen. Da waren sie ca. 8 Wochen alt und gegenüber Menschen sehr sehr scheu. Nach einiger Zeit hat dann der Scheunenbesitzer immer mal wieder Trockenfutter hingestellt und Wasser.

    Irgendwann kam dann die Nachbarin und hat behauptet, ihr würden die Katzen gehören. Die Katzen wären bei ihr im Stahl geboren und sie hätte so vieeeeellle Mäuse und wenn er den Katzen nichts mehr zu fressen geben würde, dann würden die Katzen schon von alleine rüberkommen. Haben sie aber nicht getan, weil die Dame auf ihrem Gelände einen Rotweiler frei rumlaufen lässt und die Katze möchte ich sehen, die sich dann freiwillig auf so ein Gelände begibt! Der Hund hat nicht die erste Katze gekillt.

    Die Dame hat es dann geschafft, das der Scheunenbesitzer mir Hausverbot erteilt hat und er selbst die Fütterung komplett eingestellt! Das tat er auch und die Katzen rannten dann immer wieder auf der Hauptstraße umher und versuchten an verschiedene Häuser etwas fressbares zu bekommen.

    Die Katzen waren inzwischen 4 Monate alt und ich habe eine Katze nach der anderen eingefangen und kastrieren lassen. Die Tierhilfe hat mich sozusagen verarscht, weil die Katzen wild wären und nicht vermittelbar, also konnte ich keine zur Vermittlung oder Unterbringung/Pflege abgeben.

    Bei mir Zuhause ging das auch nicht, weil ich selbst einige Katzen drinnen wie draußen habe und irgendwann das Boot voll ist. Aufnahmestopp

    Mir blieb nichts anderes übrig, als die Katzen wieder in der Scheune nach der Kastra auszusetzen.

    Zwischenzeitlich wurde der halbe Ort auf mich angesetzt, da ich wilde Katzen füttere. Na den Rest erspare ich euch, das würde ein ganzes Buch füllen, um das alles genau zu beschreiben, was hier in den letzten Jahren los ist.

    Ich habe die Verantwortung für die Katzen übernommen und die verlassen sich auf mich, das sie wenigstens einmal am Tag etwas Futter bekommen! Ich bin an der Situation nicht schuld. Ich lasse die Katzen aber auch nicht im Stich, nur weil ich hier und dort auf Schwierigkeiten stoße. Die Katzen in der Scheune sind alle kastriert! Glücklicherweise ist mir noch eine völlig Unbekannte in die Falle gegangen, die schon in der 4 Woche trächtig war. Habe ich aber erst beim abholen in der Praxis erfahren.

    Im Klartext heißt das einfach, hätten man nicht kastriert, wären hier alleine nur in der Scheune schon 2 Dutzend Katzen unterwegs, wobei davon mindestens 3/4 verhungert wären. Da frage ich mich; was soll der Scheiß? Wir leben schließlich nicht in einem Dritte Welt Land.

    Im übrigen sind die Katzen mittlerweile gut zu händeln, aber die Tierhilfe oder Katzenhilfe möchte sie trotzdem nicht haben! Also bleibt das an mir hängen und so ein mieser Drecksack bin ich dann auch nicht und überlasse die Katzen ihrem Schicksal.

    Gute Taten können nie verkehrt sein, egal was die Leute reden. Mir ist das völlig egal, was die Leute von mir halten und mich überall schlecht machen, ich ziehe die Dinge einfach durch und wem das nicht passt, ist nicht mein Problem.

  9. #9
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    Hat denn mal jemand nachgefragt, ob die Katzen kastriert werden dürfen? Oder hat der Tierschutz das einfach beschlossen und dann mehr oder weniger heimlich gemacht? Es klingt fast so. Es gibt hier bei uns auch Bauernhöfe, auf denen nicht kastriert wird. Weil die Besitzer der Katzen wollen, dass immer Nachwuchs da ist der Mäuse fängt und weil sie Angst haben, dass sie nicht genug Mäusefänger haben, wenn sie kastrieren lassen. Wäre ich so ein Besitzer und irgendwer Fremdes würde einfach meine Tiere wegfangen und gegen meinen Willen kastrieren, ich würde auch Himmel und Hölle in Bewegung setzen, damit das aufhört. Die Katzen wären mein Eigentum und an dem hat sich niemand zu vergreifen. Punkt. Und *schwupps* hast du verhärtete Fronten, die mit ein bisschen Diplomatie und Überzeugungsarbeit im Vorfeld hätten vermieden werden können.

    Dass du am Ursprung der Misere Schuld trägst, habe ich nie gedacht

    Aber die Situation wird sich nicht verbessern, wenn weiterhin alle auf ihrem "Recht" bestehen. Manchmal muss man einzwei Schritte zurück machen, um später mehrere wieder vorwärts gehen zu können.
    Was soll aus den Katzen werden, wenn du dich nicht mehr um sie kümmern kannst und es keine Menschen gibt, die dir helfen und einspringen können?

  10. #10
    Helge Guest
    Die Tierhilfe ist vorher zu den Leuten hin und hat die Situation erklärt, dass die wilden Streuner kastriert werden und nach 2 Tagen wieder dort ausgesetzt werden! Es waren auch alle einverstanden, bis die Dame mit dem Stall die Leute aufgehetzt hatte und Abends die Fallen einfach zu gemacht hat und behauptet, die Katzen wären ihr, dabei kennt sie nicht eine einzige Katze. So hat der ganze Schlamassel angefangen, das ging von einer Person aus und hat mittlerweile den halben Ort aufgehetzt! Wer bisschen Hirn im Kopf hat, lässt sich auch nicht aufhetzen und findet solche Kastra Aktionen gut und gerade weil es die Leute keinen Cent kostet, müssten man es noch besser finden und da noch nicht mal etwas Arbeit damit verbunden ist, müssten die Leute das noch extrem gut finden. Die Leute finden halt immer Sachen ganz toll, wo sie sich selber keinen Zentimeter bei bewegen müssen.

    Komme gerade vom Tierarzt zurück und habe Wundspray mitbekommen. Antibiotisch braucht er erst mal nicht behandelt zu werden und die Schwanzspitze fällt nach einer gewissen Zeit von selbst ab. Wenn der Kater sich verändert, oder der Schwanz stinkt, einfangen und in die Praxis kommen.

    Nachtrag: Jeden Monat schaltet die Tierhilfe eine Anzeige im Lokalblatt, die jedem Haushalt zugestellt wird Kastration ist wichtig, verhindert Tierleid, Krankheiten, Katzenelend.

    Das scheint aber hier noch nicht angekommen zu sein, obwohl solche Anzeigen schon seit Jahren im Blättchen vorzufinden sind!

    Okay, sind ja keine Einkaufsschnäppchen, wo man 2 Cent sparen kann.

  11. #11
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    Guten Morgen, 🌞
    und wie machst Du das mit den Kastrationen? Sind das die kastrierten Katzen aus dem Kastrationsprogramm oder läßt Du einfach Kater und Katzen kastrieren, die an Deine Futterstelle kommen?
    Hast Du die Frau, der der Stall gehört gesehen, wie sie die Fallen zu gemacht hat und hast gehört, was sie zu den anderen gesagt hat, warum und wie sie sie aufgehetzt hat.
    Als ich den ersten Kater kastrieren lassen wollte, habe ich nämlich die Erfahrung gemacht, dass die Falle, die ich im Keller aufgestellt hatte, zu war, der zu fangende Kater an der Falle war, aber es geschafft hatte, die Falle so auszulösen, dass er nicht drinnen war.
    Liebe Grüße von Sabine mit



    und den Regenbogenkatzen - für immer im Herzen


  12. #12
    Helge Guest
    Die Katzen die sich in einer Scheune aufgehalten haben und die Tierhilfe das Handtuch geworfen hatte, habe ich bei Nacht und Nebel Stück für Stück über 6 Monate eingefangen und kastrieren lassen. Das Veterinäramt war auch schon vor Ort und konnte nichts ausrichten, weil es keine Kastra Pflicht gibt. Die Fallen wurden von der Dame zugemacht, im Beisein einiger Personen der Tierhilfe, als sie Abends die Fallen kontrollieren wollten und haben sie sogar vom Grundstück verwiesen, obwohl das gar nicht ihr Grundstück ist.

    7 Fallen gehen nicht von selbst zu. So war es dann auch die darauffolgenden Tage. Immer waren die Fallen verschlossen. Dann ging die Hetzerei los. Man schloss alles rundherum um die Scheune ab, das niemand Zutritt bekommen konnte. Nach 3 Monaten hatte sich die Lage etwas entspannt und habe die Katzen dann nach und nach Nachts alle eingefangen und kastriert. Wenn die wüssten das die Katzen alle kastriert sind, würde man sich irgendwo her schnell Unkastrierte besorgen. Die Leute hier im Ort haben einen Vollschaden, aber einen ganz gewaltigen. Ich kenne 95% aller Katzen hier im Ort, die Leute die was im Kopf haben, deren Katzen sind alle kastriert, geimpft und bestens versorgt.

  13. #13
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    Die Dame hat also die Fallen vor der Augen der Mitarbeiterinnen der Tierhilfe zugemacht?
    Woher hat denn die Dame überhaupt gewußt, wo die Fallen stehen?
    Warum haben sich die Mitarbeiterinnen von der Tierhilfe von dem Grundstück, das der Dame nicht gehört, verweisen lassen.
    Warum wurden dann aber die Fallen stehen gelassen und in den nächsten Tagen von der Tierhilfe kontrolliert. Wenn die wissen, dass die Dame die Fallen zu macht, dann brauchen sie die Fallen nicht weiter überwachen.
    Das ganze gibt keinen Sinn!
    Liebe Grüße von Sabine mit



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  14. #14
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    Also vielleicht hab ich ja keine Ahnung aber wenn schon das Veterinäramt nichts ausrichten kann, es keine Kastrationspflicht gibt (was selbstverständlich schade ist ) kann es doch eigentlich rechtlich auch nicht richtig sein wenn DU da einfach dieTiere kastrieren lässt (die dir ja nicht gehoeren) ....... ist das nicht Sachbeschädigung .

    Ein Optimist findest immer einen Weg. Ein Pessimist findet immer eine Sackgasse. – Napoleon Hill -

  15. #15
    Helge Guest
    Nochmal...
    Das Veterinäramt war zuerst vor Ort und überredete den Besitzer der Scheune zum kastrieren, danach kam die Tierhilfe und stellte Fallen auf. Der Besitzer der Scheune hat das in seiner Nachbarschaft erzählt, dass ihm jemand das Amt auf die Pelle geschickt hatte. Als die Fallen aufgebaut waren, kam die besagte Dame und machte die Fallen zu, mit der Bemerkung, die Katzen würden ihr gehören und verwies die Tierhilfe von dem Grundstück des Scheunenbesitzer. Nach telefonischer Rücksprache mit dem Scheunenbesitzer, kam er dann doch wieder zu der Einsicht die Katzen kastrieren zu lassen. Also machte die Tierhilfe am nächsten Tag die Fallen wieder scharf. In den Tagen danach wurden die Fallen kontrolliert und waren immer wieder verschlossen worden. Die Tierhilfe fuhr 2 mal am Tag nach den Fallen schauen und jedesmal wurden sie verschlossen vorgefunden. Der Scheunenbesitzer wollten dann urplötzlich auch nichts mehr von einer Kastra wissen und hat die Tierhilfe gebeten, nicht weiter nach den Katzen zu schauen. Unter den 5 Monate alten Katzen befanden sich 3 Mädels und 4 Kater und wie das ausgegangen wäre, kann sich jeder Horst selbst aus den Rippen schneiden. Die Tierhilfe baute danach die Fallen ab und hat mich gebeten, ob ich das nicht auf anderem Weg erledigen kann. Ansonsten haben sie später 30 Katzen unkastriert vor Ort, keiner kümmert sich, bis das Kind völlig in den Brunnen gefallen ist.

    Das Veterinäramt kann erst richtig einschreiten, wenn sich in einem Gebäude mehr als 8 unkastrierte Katzen befinden, dann können sie von Amtswegen eine Kastra anordnen, um weiteres Tierleid zu vermeiden. Das wäre die einzige Möglichkeit, um dagegen vor zu gehen. Aber so lange wollte keiner warten und wie man die Leute kennt, gehören dann plötzlich die Katzen keinem mehr, wenn es um die Kosten geht und eine Kastration angeordnet wird. Genauso hat es mir die Veterinärin erklärt, auch die besagte Dame würde die Katzen dann nicht mehr kennen und hätte noch nie etwas von den Katzen gehört oder gesehen. Vom Veterinäramt habe ich sozusagen grünes Licht bekommen, die Sache bei Nacht und Nebel durchzuführen. Sie haben kein Interesse daran, immer wieder an eine Dauerbaustelle aufzutauchen und sich mit den Leuten wegen Kastra rum zu ärgern. Die Katzen sind bis auf einen Kater alle kastriert und jetzt ist momentan der Ärger wegen der Fütterung der Katzen an einer besagten Futterstelle.

    Ich hoffe jetzt habe ich das so einigermaßen in Kurzform beschrieben

  16. #16
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    Schreckliche Geschichte.
    Aber ob es der richtige Weg ist die Katzen zu füttern und sich trotzdem weitgehend sich selbst zu überlassen ?
    Liebe Grüße von Sabine mit



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  17. #17
    Helge Guest
    **Doppelpost**

  18. #18
    Helge Guest
    Die Katzen halten sich weiterhin in der Scheune auf, bekommen zwar kein Futter, noch nicht mal Wasser, aber kommen Nachts zum Futterplatz und verputzen mal locker 200-300 Gramm pro Katze. Ansonsten komme ich über den Tag nicht an die Katzen ran. Man muss auch sagen, die Katzen sind eine gemeinsame Truppe, verstehen sich bestens, gibt kein Gerangel und wenn einer mal nicht da ist, fehlt der Gruppe ein Mitglied. Die sind wie Kopp und Ar*ch. Für ins Haus sind sie erst mal nichts, weil sie immer nur draußen waren und die Gruppe mutwillig auseinander reißen und eine Katze nach der anderen Zwangsvermitteln und landen irgendwo in einer 50qm Dachgeschoss Wohnung, tue ich den Katzen nicht an.

    Heute morgen habe ich einer meiner Katzen bei mir Zuhause zur Zahnsanierung abgegeben. Ich soll mal ein Video vom Kater mit dem kaputten Schwanz drehen und der Tierärztin zeigen, dann kann sie sich mal ein Bild machen, wie shclimm es um den Schwanz steht! Der Kater kann den Schwanz schon etwas mehr anheben, aber nur in der Höhe, direkt am Rücken, ansonsten ist alles gefühllos und unten die Spitze (ca. 3-5 cm) baumelt nur rum. Fressen tut er normal, Fliegen sind keine am Schwanz und irgendwie scheint es ihn nicht zu behindern, oder das er Schmerzen hätte.

  19. #19
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    Deiner Katze für die Zahnsanierung viel Glück!
    Und dem Kater gute Besserung für den Schwanz.

    Wegen der Vermittlung der Katzen: Es gibt nicht nur 50 qm Wohnungshaltung.
    Schau, Taskali findet für so viele ehemalige Streuner gute Plätze.
    Aber sind es wirklich die Katzen der "Dame"?
    Liebe Grüße von Sabine mit



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  20. #20
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    sorry, aber das ist so nicht richtig:

    "meine" ehemalige katzengruppe war auch so ein verschworener haufen, vermutlich waren alle - bis auf einen kater und eine katze, die von außen kamen - auch miteinander mehr oder minder weitläufig verwandt.
    keine von denen hatte irgendein problem, sich in eine hauskatze zu verwandeln (natürlich mit freigang).
    oder halt zumindest in geliebte und gut umsorgte hofkatzen wie im fall der beiden zuzügler, wo zumindest "mami" auch eine scheumietz gewesen ist
    ivo, z.b. hätte jederzeit gehen können - schließlich wohne ich kaum 500m entfernt - ohne wirklichen straßen dazwischen.
    das was du betreibst, ist vermenschlichung: indem du unsere teilweise mangelnden anpassungsfähigkeiten (die die menschen natürlich letztlich irgendwie dazu gebracht haben, heute statt mit pfeil und bogen mit dem smartphone zu jagen) auf tiere überträgst.

    dass, was du dir schaffst, ist deine private hölle: du umsorgst katzen, die du aber nicht richtig händeln kannst im fall von krankheit. gleichzeitig bekommst du aber jedes wehwechen mit.
    das geht an die substanz. kann ja gar nicht anders sein.

    alternativ führt es zu abstumpfung, wie wir bei einem teil "unserer" fütterstellen beobachten mussten. die haben einfach nicht mehr gesehen, wie schlecht es den katzen geht, wie viele über jahre gelitten haben, weil die fütterei ja einer natürlich selektion im wege steht, auch wenn das bitter klingt.

  21. #21
    Helge Guest
    Danke!

    Die Katzen wurden irgendwo geboren und sind im Alter von 6-8 Wochen in die beschrieben Scheune umgezogen! Niemand weiß wo sie genau geboren wurden. Die Dame behauptet einfach, die Katzen wären bei ihr geboren, weil sie so viiiiele Mäuse hätte. Wenn man die Dame fragt, wie Katzen es überhaupt sind und wie sie ausschauen und wie alt, dann weiß sie gar nichts von den Katzen.

    Wenn die Katzen vermittelt werden sollen, dann müssen sie in Gruppen vermittelt werden, inkl Freigang + etwas länge Eingewöhnungszeit und das ist genau der Knackpunkt. Da fallen schon mal 95% der Plätze raus. Bessere Katzen als Straßenkatzen kann man gar nicht bekommen. Die machen keinen Ärger, pieseln die Bude nicht voll, sind robust und können das ganze Jahr über draußen bleiben, die kommen wunderbar zurecht, wenn man füttert. Die Tierhilfe sagte es passend, der Markt an Katzen ist erst mal gesättigt, Plätze sind sehr schwer zu finden. In den letzten 15 Jahren haben sie so viele Katzen vermittelt, das es so gut wie keine Plätze mehr gibt, weil die Interessenten immer noch Katzen der Tierhilfe von einer Vermittlung haben. Klingt auch logisch, irgendwann ist halt mal Ende.

    Die Katzen in der Scheune sind auch deshalb schwer zu vermitteln, weil sie nicht zutraulich sind, viel Zeit zum eingewöhnen brauchen und in Gruppen vermittelt werden. Also lieber erst mal in der Scheune belassen, dort fühlen sie sich wohl und kommen super klar.

  22. #22
    Registriert seit
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    2.314
    warum sollen die katzen in gruppen vermittelt werden?
    nur, weil sie jetzt zusammen leben?
    das jetzt ist die gemeischaft, die ihnen von außen durch die umstände aufgedrückt wird - sie sind damit sicher nicht unzufreiden, wären aber auch mit anderen umständen zufrieden.
    wenn tiere wirklich eine wahl haben, kommt oft erstaunliches zutage.

    aus meiner gruppe hatte ich ja sowohl ivo als auch seinen (vermutlichen)bruder seppl übernommen, die beiden waren wie huf und latsch. auch noch die erste zeit bei mir, alsi sie noch keinen ausgang hatten. das war richtig liebe.
    als sie draußen durften, ist ivo geblieben, er liebte mich ja schon auf der straße. ich war sein mensch. seppls mensch war ich nicht, sondern die eigentliche fütterfrau bzw. deren tochter. er ist einfach zurückgegangen. er hat sich nicht umgedreht und nicht zurückgeschaut und ist auch niemals wieder gekommen. ivo war kein argument.
    auch ivo war mit sicherheit niemals wieder dort.
    zum glück haben die beiden ihn dann auch in ihr haus genommen, obwohl da schon genug katzen waren.

    jede katze, die du dir "vom hals schaffst", reduziert die belastung. die katzen sollen es halbwegs gut haben - aber das optimum erreichen wird nicht möglich sein. man muss mit abstrichen leben können - oder dingen, die man für abstriche hält - die es vielleicht aber gar nicht sind.
    ein katze sollte zuoberst einen mensch haben, der es gut mir ihr meint und verantwortung übernimmt - alles weitere ist sekundär und auf der streichliste.
    nicht mal freigang ist für alle erforderlich.
    sina, eine der älteren damen aus meiner ehemaligen gruppe, lebt heute als wohnungskatze (mit anderen katzen) und ist sicher damit auch zufrieden.
    sie war sehr sozial und äußerst friedlich und auch ein bißchen autark.

    als die völlig wilde sara damals hier auftauchte, habe ich auch fehler gemacht:
    ich habe zweimal versucht, sie zu zähmen - einmal nach der kastra und einmal im kalten winter darauf.
    natürlich war sie auf gewisse weise unglücklich bei mir im haus und ich habe diesem "unglück" zweimal zu früh nachgegeben.
    also hatte ich eine katze, die ich so eben mit den fingerspitzen mal berühren konnte (rudimentäre floh- und parasitenbehandlung war also möglich) - aber jede weitere behandlung war, zumindest ohen größeren aufwand a la falle - nicht möglich.
    sara war jung und pumpelgesund, aber mir graute immer vor dem tag, wo sie es nicht mehr wäre.
    letzten sommer ist sie spurlos verschwunden, von einem tag zum nächsten.
    bei aller trauer, die ich darüber empfinde - ich war auch erleichtert.
    ich habe daraus für mich folgenden schluß gezogen: sollte je wieder ein solcher wildling hier auftauchen: er wird kastriert und basta. gefüttert wird nicht.
    mag hart klingen, aber im tierschutz ist selbstschutz wichtig.
    meine energie hebe ich lieber auf für katzen, wo es "mehr sinn" macht.
    oder ich fange sie ein und zähme sie - dann aber richtig.
    oder gebe sie jemanden, der das besser kann als ich und härter ist und sei es das th.
    aber nie wieder werde ich eine halbwilde katze füttern.

  23. #23
    Helge Guest
    Warum sollte ein wilder Streuner für mich eine Belastung sein? Ob ich 3 oder 6 Katzen füttere, macht für mich keinen Unterschied und der Aufwand ist minimal größer! Habe selbst 5 wilde Streuner bei mir aufgenommen, leben bei mir im Haus, sind absolut pflegeleicht, gehen alle paar Tage mal vor die Tür und kommen nach 2 -3 Stunden wieder von selbst hinein.

    Wo bedarf es bei einer Futterstelle Selbstschutz? Werde ich angegriffen, bedroht? Nein, die Laberei der Leute geht mir am Ar*ch vorbei, interessiert mich einfach nicht und den Katzen geht es gut, die streunern über Nacht umher und sind tagsüber in der Scheune und pennen.

    Wie ich bereits geschrieben habe, möchte keiner diese Katzen haben, weder einzeln noch im Doppelpack. Selbst Reit -und Bauernhöfe haben kein Interesse, noch nicht mal wenn die Futterkosten komplett übernommen werden! Die Katzen dann einfach ihrem Schicksal überlassen, so ein menschliches Frack könnte ich selbst in 100 Jahren nicht werden!

    Ich musste bisher auch die wildesten Streuner nicht zähmen, dass haben die von ganz alleine getan. Ich kann alle Katzen anfassen und streicheln, aber sobald ne Box oder Katzenfalle nur in der Nähe auftaucht, sind sie weg. Ich kann auch nichts dafür, das sich einer der Kater an einer anderen Futterstelle den Schwanz verletzt hat, habe die Katze nirgends hin getrieben, das sie verunfallt. Wir müssen nun das beste draus machen! Habe in meinem leben schon ganz andere Probleme bewältigen müssen, die Katzen werfen mich auf jeden Fall nicht so leicht aus der Bahn, oder das ich keine Lust mehr hätte, oder mir das zu aufwendig, zu viel Arbeit wäre. Ob ich Nachts vor der Glotze dummes Zeug schaue, oder mal eben in 30 Min hungerige Mäuler stopfe, die Frage stellt sich gar nicht für mich.

  24. #24
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    sorry, ich gebs auf...

    jeder deiner post klingt nach weltuntergang - anzeigen, alles böse menschen, tsv verarscht dich...

    dann bitte schreib doch doch nicht so, als ob die welt zusammenbräche, sondern so, als ob alles ganz easy wäre.

    im kern hast du meine aussagen ja auch nicht verstanden...

  25. #25
    Helge Guest
    Ich habe deine Aussage schon verstanden. Ich interpretiere das jetzt mal so, das du schon bei der kleinste Schwierigkeit die Flinte ins Korn geworfen hättest. Warum fütterst du wilde Streuner nicht, wenn du sie schon kastrieren lässt? Oder mal ein Leckerli? Weil das mit Arbeit verbunden ist, weil dir sonst die Katze auf der Pelle hängt? Oder vermittelst den Streuner einfach an jemanden, wenn das kein Problem sein soll. Ganz einfache Kiste, hat man Verantwortung übernommen, steht man auch dazu und dreht sich nicht wie ein Wetterfähnchen im Wind, wenn mal ein laues Lüftchen oder ein Sturm angeweht kommt. Die Katzen wissen nicht was los ist und denen ist das auch egal, ob die Leute im Ort am Rad drehen und mit sich selbst unzufrieden sind und ihre Wut und Hass an Tieren oder an Menschen auslassen. Die wollen nur ihre Portion Futter bekommen, dann sind sie zufrieden.

  26. #26
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    Nein, Helge, ich kenne Carlo lange genug um zu wissen, dass sie selbst bei großen Schwierigkeiten nicht die Flinte ins Korn wirft.
    Deine Unterstellungen von wegen nicht füttern von Streunern, weil das mit Arbeit verbunden ist, sind schon etwas provokant, vor allen wenn Du das tatsächliche Engagement für den Tierschutz nicht kennst.
    Aber es ist genau das, Du hast es nicht verstanden, weshalb Carlo und viele in TSVs auch kastrierte Streuner nicht mehr füttern. Es geht darum, dass man selbst an gut geführten Futterstellen nicht eindeutig erkennen kann, wenn Katzen leiden und die Katzen, selbst, wenn erkannt wird, dass ihnen was fehlt, sie nicht einfach zum TA bringen kann. Und das ist ja auch genau das Problem, was Du beschreibst. Du hast mehrfach, auch schon in anderen Fäden von Dir geschrieben, dass Du die Katzen nicht zum TA bringen kannst.
    Und zweitens kann an Futterstellen nicht 100 % sicher gestellt werden, dass sich nicht unkastrierte Katzen drunter mischen und dann bedeutet Futter für die einen, vermehrtes Leid für die anderen, weil sie sich vermehren können.
    Liebe Grüße von Sabine mit



    und den Regenbogenkatzen - für immer im Herzen


  27. #27
    Helge Guest
    An die Futterstellen kommen keine Unkastrierten. Die Futterstellen sind auch nicht so wie ihr euch das vorstellt, sondern werden nach dem füttern abgeräumt. Da kann sich keine fremde Katze einschleichen. Was sind das denn für Argumente, wenn man nicht direkt an eine Katze rankommt, die augenscheinlich Probleme hat und deswegen nicht gefüttert werden sollen? Kapier ich nicht. Was hat das eine mit dem anderen zu tun? geht´s der Katze damit besser, wenn sie überhaupt kein Futter bekommt, oder geht es der Gruppe damit besser, wenn keine gefüttert wird?

    Das Problem hier ist einfach, ihr lest den Text nicht richtig. Habe doch klar und deutlich mehrmals geschrieben, dass alle Katzen an den Futterstellen kastriert sind und sich darunter keine Fremde befinden.

    Ihr urteilt doch die ganze Zeit über mich, obwohl ihr überhaupt nicht genau wisst was hier wirklich los ist und habt selbst die Erfahrung überhaupt noch nie gemacht, bzw. wenn überhaupt eine Futterstelle betreut. Hier wird nicht einfach den Futternapf zu beliebiger Zeit vollgeklatscht und danach die Sintflut bis zum nächsten Tag, sondern hier wird geschaut, das jede Katze ihre Portion bekommt und wenn man nicht richtig an die Katzen rankommt, besser gar nicht füttern?

    Warum sollte eine Katze leiden wenn sie zum Futterplatz kommt, ihre Portion frisst und danach wieder streunern geht und hunderttausend Quadratmeter Platz zur Verfügung hat? Nach eure Logik leiden dann alle Katzen die in einer kleinen Bude leben müssen und nichts weiter tun können, als Fressen, schlafen, kac*en und umgekehrt.

    Habe aber irgendwie keine Lust immer wieder das gleiche zu schreiben hier geht es ja um den Kater mit dem hängenden Schwanz.

  28. #28
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    Wie willst Du einem Kater mit einem hängenden Schwanz helfen, wenn Du ihn nicht zum TA bringen kannst?
    Zu einer Behandlung gehört eine Diagnose. Natürlich kann man "an der Oberfläche kratzen" und schauen ob es hilft. Aber der Kater gehört zum TA.
    Liebe Grüße von Sabine mit



    und den Regenbogenkatzen - für immer im Herzen


  29. #29
    Helge Guest
    Klar! Könnte helfende Hände zum einfangen gebrauchen! Geht aber nur Nachts, weil sich die Katzen tagsüber auf einem Gelände befinden, das man nicht betreten darf! Wer hat Lust sich ein paar Nächte um die Ohren zu schlagen, um den Kater einzufangen? Bitte um reichlich Hilfe und wer noch mehr tun möchte, sich auch an den Tierarztkosten beteiligen: Ich wette der Thread ist jetzt tot. Auf schlaue Sprüche kann der Kater mit dem verletzten Schwanz gerne verzichten.

  30. #30
    Helge Guest
    Ich wusste es doch, wenn man von den Leuten mehr als nur Sprüche und oberschlaue Sätze in Foren verlangt, oder sich von der warmen Couch erheben müsste, ist die Luft ganz schnell raus! Reine Zeitverschwendung sich mit solchen Leuten zu beschäftigen Der Thread kann hier gerne geschlossen werden

  31. #31
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    Helge ich finde deine Äusserungen schon ziemlich "grenzwertig". Viele User hier sind durchaus sehr aktiv im Tierschutz in ihrer jeweiligen Region und nicht jeder ist bereit Gesetze zu brechen (dazu gehoert u.a. unberechtigtes betreten eines Grundstückes) . Ich weiss nicht wo du wohnst aber wenn du in deiner Region vom Tierschutz nicht unterstützt wird ist es sehr schade.

    Ein Optimist findest immer einen Weg. Ein Pessimist findet immer eine Sackgasse. – Napoleon Hill -

  32. #32
    Helge Guest
    Es werden keine Gesetze gebrochen, weil das Grundstück gar nicht betreten werden muss, sondern an der nächtlichen Futterstelle muss der Kater eingefangen werden. Mit schlauen Sprüchen kann ich nichts anfangen, Hilfe wäre eher angesagt, zum Beispiel mal vorbeikommen und sich ein paar Nächte um die Ohren schlagen, bis der Kater endlich zum Tierarzt gebracht werden kann. Das ist aber kein Tierschutz von Morgens 8 Uhr bis Nachmittags 16 Uhr und das ist der Unterschied und Futternäpfe voll machen, dass kann jedes Kleinkind.

  33. #33
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    Du willst es nicht verstehen, dein Problem

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  34. #34
    Helge Guest
    Der den Spiegel vors Gesicht hält, ist dann derjenige der nicht versteht. Heiliger Strohsack

  35. #35
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    Helge, das einzige, was Du in der verfahrenen Situation machen kannst ist Bilder vom Schwanz zu machen und einen TA zu suchen, der per Vorlage des Bildes bereit ist nach dem Bild eine Behandlung einzuleiten.
    Hier in der Umgebung ist keine TA bereit ohne Katze eine Diagnose zu stellen, geschweige denn ohne Katze eine Behandlung einzuleiten.
    Aber vielleicht hast Du Glück und bekommst Hilfe. Vielleicht kannst Du Dich auch ans Veterinäramt wenden. Die haben Dir ja gesagt, dass Du das in Eigenregie übernehmen kannst.
    Fütterst Du jetzt nächtlich auf Deinem Grundstück oder woanders? Wenn Du woanders fütterst, brauchst Du die Erlaubnis der Eigentümer. Wenn Du die nicht hast, brichst Du das Gesetz. Auch wenn Du auf Gemeindeeigentum fütterst.
    Liebe Grüße von Sabine mit



    und den Regenbogenkatzen - für immer im Herzen


  36. #36
    Helge Guest
    Ich habe die Nacht ein Video vom Schwanz gedreht und heute Abend meiner Tierärztin gezeigt. Der Schwanz ist in der Mitte gebrochen, schaut so aus als wenn er in einer Tür oder Marderfalle eingeklemmt gewesen wäre. Autounfall wird aber ausgeschlossen oder es ist irgendwo was schweres scharfes auf den Schwanz gefallen.

    Da der Kater am Rücken den Schwanz etwas anheben kann, ist das Kreuzbein nicht gebrochen oder abgerissen. Ist schon mal ein gutes Zeichen und auch das er Pippi und Kot ohne Probleme absetzen kann, ist auch sehr gut. Das Fell ist abgescharbt, von der Mitte bis nach oben, aber keine offene Wunde mit Blut. Der lose untere Schwanz, ca. 10 cm wird früher oder später von selbst abfallen, oder der Kater beißt sich das Stück selbst weg.

    Machen kann ich weiter nichts, außer jeden Tag den Schwanz kontrollieren, ob er sich verfärbt oder anfängt zu stinken. Also kein Antibiotikum oder Schmerzmittel, rein gar nichts, einfach nur abwarten.

    Der Futterplatz liegt genau gegenüber und der Besitzer des Grundstücks ist damit einverstanden, wenn spät Abends dort gefüttert wird. Alles kein Thema. Hier wird nichts illegales gemacht

  37. #37
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    5.516
    Das klingt gut. Hoffen wir dass es keine Komplikationen gibt. Daumen sind gedrückt.
    Bleibt aber immer noch das Grundproblem, dass Du die felligen Herrschaften im Notfall
    nichr zum TA bringen kannst.
    Liebe Grüße von Sabine mit



    und den Regenbogenkatzen - für immer im Herzen


  38. #38
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    und genau bei diesem grundproblem ist der moment, wo er/sie mal anfangen müsste, zu reflektieren über die frage, wo sinnvoller tierschutz anfängt und wo er möglicherweise aufhört.

    wir bei uns im tsv haben das getan und sind zum schluß gelangt, dass es über die altlasten des früheren th hinaus keinerlei unterstützung mehr geben wird für futterstellen.
    nur für kastrationen und im einzelfall für in not geratene tierbesitzer.
    natürlich kann jeder anrufen, dem eine katze vor die füße läuft - wir schauen dann, ob es eine in not geratene hauskatze ist (aussetzen, verlaufen, what ever) ist - oder eben nicht. ob sie die nähe des menschen sucht oder nur eine futterschüssel.
    und natürlich nehmen wir jedes kitten auf.

    erfahren wir jedoch von neuen futterstellenversuchen wie z.b. im frühjahr in meinem engeren umfeld, werden wir auch radikal, auch wenn kastriert wird.
    wir agitieren gegen katzenfütterungen.

    früher waren wir alle mal der meinung, dass futterstellen dazu führen würden, dass man die katzen unter kontrolle hätte, kastrieren könnte...
    aber das funktioniert so nicht.
    es gibt untersuchungen, die zeigen, dass die sterberate in solchen kastrierten versammlungen sich drastisch verringert - weil das aggressionspotential sinkt. deutlich weniger infektionen und damit weniger tod.
    man mag jetzt meinen, durch die kastrationen würden es weniger - aber das stimmt leider auch nicht.
    ehrlicherweise muss man ja sagen, als die gruppen unter der alten th-regie noch weitgehend unkastriert waren, sind ein großteil der kitten einfach verstorben. ein großer großteil.
    die gruppen ziehen dagegen immer neue tiere an.

    derzeit ist unser stand, dass wir es handhaben wollen wie in dem polnischen dorf: halbwilde katzen sind wildtiere und werden so behandelt. es füttert ja auch keiner füchse, marder und waschbären - obwohl auch sie überall sind. ja und auch sterben durch verhungern gehört im einzelfall dazu.
    die meisten krähen verhungern auch - durchschnittliche lebenserwartung liegt bei 2 jahren - obwohl sie das potential haben, ziemlich alt zu werden. krähen verhungern massenhaft und niemand heult, was ja auch richtig ist.

    natürlich ist das etwas, was im flusse ist, wir werden noch viel darüber reden, das sind auch keine absoluten gewißheiten, sondern unser derzeitiger arbeitsstand

    wenn geld/zeit/energie endlos vorhanden wäre...aber selbst dann...

    für alle, die sich engagieren möchten, gibt es viele sinnvollere projekte und möglichkeiten, um ihre zeit und ihr geld loszuwerden.

  39. #39
    Registriert seit
    03.07.2010
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    Düsseldorf
    Beiträge
    7.774
    Hallo Carlo

    kenne wirklich viel Katzenfreunde aber so eine Einstellung zu " Futterstellen " hat GsD keiner .
    **Zahme Vögel träumen von Freiheit... Wilde Vögel fliegen! **
    Besucherkätzchen

  40. #40
    Helge Guest
    Zitat Zitat von Pampashase Beitrag anzeigen
    Das klingt gut. Hoffen wir dass es keine Komplikationen gibt. Daumen sind gedrückt.
    Bleibt aber immer noch das Grundproblem, dass Du die felligen Herrschaften im Notfall
    nichr zum TA bringen kannst.
    Ich bin dafür nicht verantwortlich, das ich an die Katzen nicht richtig rankomme, reine Willkür von unzufriedenen Leuten, bei denen das Karma auch noch zuschlagen wird. Einen davon hat es bereits mit Krebs erwischt, mein Mitleid hält sich in Grenzen, bzw. ist gar nicht vorhanden und alle anderen kommen auch noch dran.

    Die Katzen müssen leider da selbst durch, entweder sie packen das oder eben nicht. Kann mich auch nicht von solchen Dingen runterziehen lassen. Ohne Futter hätten die Katzen sowieso keine Chance, jedenfalls 3/4 von der Gruppe. So viele Mäuse gibt es gar nicht, um die Katzen in dem Umkreis zu ernähren.

    Nachdem ich von einigen Tierschutz Orgas so veräppelt wurde, würde ich mit dem Wissen von heute keinem raten, sich im Tierschutz einzusetzen. Jedenfalls nicht bei uns und nicht wenn es um Katzen geht. Schreibe das auch ganz klar und deutlich. Kastrieren alleine bringt es auch nicht, wenn die Katzen anschließend ihrem Schicksal überlassen werden. Dann kann ich mir auch eine Kastration ersparen, da die Katzen vermutlich spätestens nach 1 Jahr verhungert oder an Krankheiten verstorben sind. Wahrscheinlich wird es den meisten wilden Streuner auch so ergehen, die mit viel Aufwand kastriert wurden. Mein Nachbar sagt immer, das Katzenproblem löst sich von ganz alleine, da braucht niemand Hand anlegen.

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