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Thema: Streunerkater atmete sehr schwer

  1. #1
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    Streunerkater atmete sehr schwer

    Hallo, einer meiner kastrierten wilden Streuner war 2 Tage nicht am Futterplatz!

    Am 3 Tag habe ich ihn in einem alten Schuppen entdeckt, er hockte kauernd auf dem Boden und atmete sehr schwer! Er wippte regelrecht beim atmen und reagierte auch kaum bis gar nicht, wenn man ihn angesprochen hat.

    Einfangen konnte ich ihn nicht, da der Schuppen voller Gerümpel und Abdeckplanen, Motorräder, Auto zugestellt ist und mir der Kater in dem ganzen Gerümpel entwischt wäre! Als ich nach einer halben Stunde wieder kam, war er verschwunden. Seid dem habe ich ihn nicht mehr gesehen! Die Extra Futterstelle (gesicherter Ort) für die beiden Streuner, (zwei Brüder) ist das Trockenfutter seit Montag unberührt!

    Sein Bruder kommt wie immer zum Futterplatz, ist weder aufgeregt, noch nervös oder anders als sonst! Scheint ihn auch nicht richtig zu vermissen, obwohl beide ein Kopp und ein Ar*ch sind.

    War die letzten Tage jede Nacht suchen und rufen, aber keine Spur von ihm. Was meint ihr? Aussichtslos? Lebt der Kater noch?

  2. #2
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    huhu Helge, solange wie Du den Kater nicht gefunden hast ist es NICHT aussichtslos.

    Hast Du ein TH oder TSV bei Dir in der Nähe wo Du Dir gegen Kaution eine Lebendfalle ausborgen kannst ? diese in den Schuppen stellen mit z.b Thunfisch bestücken und regelmässig kontrollieren wenn er drin ist ab zum TA .
    Da wir hier auch keine TÄ sind können wir entsprechend auch keine "Diagnosen ect" abgeben. Ich drück fest die Daumen das Du ihn erwischt undes nix ernstes ist
    Viele Grüße von Tina mit der Rasselbande





    Für immer im Herzen:
    Schnecke 2007, Brummi 2011, Mümmel 2/2014 mit Lola 4/2014
    Cessy 7/2014 und Wuschel 7/2016
    Ich werde Euch nie vergessen

  3. #3
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    Der Schuppen ist nicht weit von der Futterstelle entfernt! Vielleicht 20 Meter! Stelle jeden Tag einen Teller Futter hin, nachdem sein Bruder schon gefressen hat! Nach 2 bis 3 Stunden gehe ich nochmal nachschauen, das Futter ist nicht angerührt! Als ich ihn im Schuppen entdeckt habe, habe ich noch eine Teller Futter direkt in seine Nähe gestellt und später war er weg und nichts angerührt!

    Ich denke er hat Probleme mit der Atmung, so schaute es jedenfalls aus. Bauchpressung und das Wippen, habe ich noch nie bei einer Katze gesehen, musste sich richtig anstrengen!

    Lebendfalle habe ich mehrere, aber so ein wilder Streuner geht da nur einmal hinein und Hunger scheint er auch nicht zu haben, sonst würde er an das bereitgestellte Futter gehen! Habe irgendwie ein ungutes Gefühl, dass er nicht mehr leben könnte! Praktisch erstickt ist und sich vorher irgendwo versteckt hat!

  4. #4
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    Hallo Helge,

    Wie alt könnte er denn sein. Dieses schwere Atmen kenne ich noch von Amy, die mit SÜD im Alter von ca. 13 Jahren zu mir kam und die dann auch Wasser in der Lunge hatte.
    Wenn Du Lebendfallen hast-Was hältst Du davon Deine Streuner immer in nicht scharf gemachten Lebendfallen zu füttern. Damit würden sie sich dran gewöhnen, dass ihnen normalerweise nichts darin passiert.
    Übrigens habe ich bei extrem scheuen Streunern auch die Erfahrung gemacht, dass sie wieder in die Falle gehen, auch nach der Erfahrung, dass die Falle zuschnappen kann.
    Ist zwar ein Geduldsspiel über längere Zeit. Aber es kann klappen. Futter erst von der Fälle entfernt hinstellen und dann immer weiter in die Nähe der Falle und dann immer weiter rein in die Falle. Aber die Falle sollte dabei möglichst lange nicht zuschnappen.
    Ich wünsche dem Katerle, dass ihm das Schicksal gnädig ist.
    Liebe Grüße von Sabine mit



    und den Regenbogenkatzen - für immer im Herzen


  5. #5
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    Der Kater (2 Jahre) ist die Nacht plötzlich wieder aufgetaucht. Er kam wackelig und ganz schön abgemagert aus dem Dunklen zum Futterplatz. Gefressen hatte er nichts, hat erst mal kräftig gehustet und hat sich betütteln lassen. Als ich die Katzenbox etwas näher geholt habe, ist er stiften gegangen. Bin dann die Nacht nochmal hin und habe ihm in dem alten Schuppen Futter und Wasser hingestellt. Er trank sehr gut und fraß ein wenig Nass und Trockenfutter. Einfangen (händisch) ist nicht möglich, da der Schuppen komplett zugestellt ist. Falle kann ich vergessen, stelle ich die dort auf, dann ist er weg, egal ob Futter drin oder keines, offen oder zu. War zirka eine halbe Stunde bei ihm, gehustet hat er in der Zeit nicht mehr und die Atmung ist auch nicht mehr so heftig. Ich denke er hat sich eine Lungenentzündung oder sonst ein Infekt im Atmenbereich zugezogen und sich einige Tage zurückgezogen und versteckt.

    Habe mich jetzt erst mal gegen ein aufwendiges Einfangen entschieden, da es mit ihm offensichtlich bergauf geht und ich ihn nicht total unter Stress setzen möchte, oder er mir wieder komplett entwischt und keiner weiß, wo er sich versteckt hält.

    Ich kann erst wieder heute Abend gegen 22:30 Uhr zu ihm, warten bis es dunkel ist. Ansonsten besteht die Gefahr, wenn die Katzen entdeckt werden, dass man ihnen übel nachstellt, Gift auslegt, beschießen. Viele Leute hier im Ort sind echt übele Zeitgenossen. Hoffe heute Nacht geht es ihm nochmal etwas besser, dann bin ich guter Dinge, dass er wieder von alleine zu Kräften kommt und ich ihm die Tortur Einfangen, Tierarzt ersparen kann. Außerdem ist es wahrscheinlich mit einmal behandeln auch nicht getan und Medis ins Futter kann ich bei den Katzen komplett vergessen. Drückt mal die Daumen!

  6. #6
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    Daumen sind gedrückt! Ne bei einem 2jährigen Kater kann es keine SÜD sein.
    Schön, dass Du Dich kümmerst.
    Dem Katerle gute Besserung!
    Liebe Grüße von Sabine mit



    und den Regenbogenkatzen - für immer im Herzen


  7. #7
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    Respekt dass du dich so für die Katzen einsetzt!
    Schlimm, dass man das heimlich, wegen ätzender Zeitgenossen, tun muss.
    Das war eine gute Nachricht, dass das Katerchen wieder da ist!
    Vielleicht wäre eine Möglichkeit, den Katzen, speziell deinem Sorgenkind, etwas Flüssiges über das Futter zu geben. Ich denke dabei an "Engystol", das man auch in Ampullen bekommen kann. Es baut das Immunsystem auf und die Katzen können sich somit eventuell selbst stärken. 1ml pro Tag und Katze reichen. Es gibt dieses homöopathische Medikament auch als Tabletten auf Milchzuckerbasis, die man leicht zerdrücken und aufweichen lassen und somit ebenfalls prima untermogeln kann.
    Wäre nur ein Vorschlag, wenn Medis nicht möglich sind.

    Alles Gute für den kranken Kater und dir viel Erfolg, Helge!

    Für eine Zeit halten wir deine Pfötchen fest, dein Herz aber ein Leben lang!


    Liebe Grüße von Heike mit ihren Schnurrern Willi, Rico, Nelly, Fritzchen und Rudi


    Für immer im Herzen und im Kopf ....Plüschi, Oskar, Jacki, Otti, Lottchen, Theo und Hugo

  8. #8
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    Danke euch. Habe jetzt noch einen Hühnchenschenkel aufgesetzt, den ich heute spät Abend mitnehme + leckere Hühnerbrühe. Hoffe damit kann ich weiter animieren, etwas zu fressen und die brühe zu trinken. Möchte den kater ungerne einfangen, da solche wilden Streuner total unhandlich sind und wegen jeder Kleinigkeit gleich ruhig gestellt werden müssen. Halte euch auf dem laufenden

  9. #9
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    Zitat Zitat von Helge Beitrag anzeigen
    Danke euch. Habe jetzt noch einen Hühnchenschenkel aufgesetzt, den ich heute spät Abend mitnehme + leckere Hühnerbrühe. Hoffe damit kann ich weiter animieren, etwas zu fressen und die brühe zu trinken. Möchte den kater ungerne einfangen, da solche wilden Streuner total unhandlich sind und wegen jeder Kleinigkeit gleich ruhig gestellt werden müssen. Halte euch auf dem laufenden
    Ich würde zusehen, dass ich ihn schnellstmöglich einfange und zu einem TA bringe. Das kann etwas organisches sein, es kann aber auch sein, dass das Katerchen einen Unfall hatte.

    Mein TA hat Erfahrung mit Streunern (ich auch) und seine Helferin kann mit Falknerhandschuhen auch den wildesten Streuner bändigen.

    Das mit der Atmung klingt nicht gut. Es kann alles mögliche als Ursache in Frage kommen und ich finde es etwas unverantwortlich, wenn man da jetzt auf eigene Faust etwas probieren möchte.

    Wende dich an einen TSV, der Erfahrung mit verwilderten Katzen hat. Tägliche Medikamentengabe ist natürlich eine Herausforderung - nach meinen Erfahrungen merken die Streuner allerdings sehr schnell, dass es ihnen dann besser geht. Manch einer wurde dann sogar im etwas fortgeschrittenen Alter noch handzahm.

    Daumen für das Streunerle sind gedrückt.
    Liebe Grüße
    Eva und Katzerei


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    Von den Katzen kann man Gelassenheit und unendliche Geduld lernen (von mir)
    Streunerhof und Katzerei

  10. #10
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    Hallo, Erfahrung mit wilden Streuner habe ich zu genüge! Bisher hat jeder Tierarzt die Streuner in die kleinen weißen Behandlungs-Käfige hinein getan und dann sind anschließend narkotisiert worden! Da macht sich niemand die Mühe, einen Streuner mit Handschuhe festzuhalten! Einen Unfall schließe ich mal aus! Der Kater springt überall rauf und runter und sein Bruder fängt auch langsam mit dem Husten an. Also gehe ich mal davon aus, dass es sich um eine Infektion der Atemwege, Lunge handelt.

    Einen TSV brauche ich auch nicht kontaktieren, die fangen erst gar nicht solche wilden Streuner ein! Die stellen ihre Fallen auf und sind dann erst mal weg und nach Stunden oder morgens kommen sie wieder und wenn keine Katze drin ist, auch gut. Ich habe hier die 8 wilden Streuner sage und schreibe in 7 Monaten einfangen können und kastrieren lassen und die ganzen Fang Aktionen Nachts zwischen 2 und 4 Uhr morgens, unter widrigsten Umständen, mit Haus und Grundstückverbot, Anzeige und habe mich nicht beirren lassen und die wilden Katzen nach und nach eingefangen. Der TSV war vorher dran und hat bei der ersten Androhung schon die Segel eingeholt und hat sich nicht mehr blicken lassen. Ich ziehe meine Sachen lieber alleine durch, dann weiß ich das alles so läuft, bis zum Schluß.

    Der Kater befindet sich nicht in Lebensgefahr und was in einer Praxis auf die Schnelle gemacht wird, weiß ich auch. Kann mit solchen wilden Streuner nicht x mal zum behandeln kommen, weil der erste Versuch nicht angeschlagen hat und dem Kater damit überhaupt nicht geholfen wurde und zum Schluss büxt mir so ein kater komplett aus, dass ich ihn überhaupt nicht mehr finde., weil er Angst vor mir hat. Der Kater trinkt gut und frisst kleine Portionen und das ist erst mal gut. Ich habe die Katzen alle genau im Auge und weiß wann der Teppich brennt und ein Tierarztbesuch unumgänglich ist.

    Danke euch für`s Dauem drücken! Bleibe am Ball und habe alles im Auge.

  11. #11
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    Und weil alles Friede, Freude, Eierkuchen ist, hast diesen Thread eröffnet. Da kann ich meine Zeit ja nun sinnvoller verwenden, danke.
    Liebe Grüße
    Eva und Katzerei


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  12. #12
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    Eva und Helge, jetzt bekommt Euch mal nicht in die Wolle.
    Ich finde, es ist schon viel gewonnen, wenn jemand Streuner kastrieren lässt und füttert.
    Danach kommt es auf die persönliche Situtation jedes einzelnen an, ob es sich jemand vor allem finanziell, von der Zeit her und von der allgemeinen Situation leisten kann, die kastrierten Streuner auch medizinisch zu versorgen und ob das die Streuner auch zulassen. Und dann muss man noch den richtigen TA vor Ort haben.
    Ich würde, vor allem wenn der Bruder jetzt auch anfängt zu husten zumindest Engystol oder Immustad K geben.
    Helge: sind die Kater grundimmunisiert. Wenn das Katzenschnupfen ist, was die Kater haben, dann hast Du ein Problem und zwar nicht nur mit dem Kater und seinem Bruder.
    Liebe Grüße von Sabine mit



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  13. #13
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    Hallo, es gibt keinen Streit und lasse mich auch darauf gar nicht ein. Meistens stänkern Leute rum, die selbst nur auf der Couch liegen.

    Um mal Tacheles zu reden.

    Für die wilden Streuner hier bei uns, interessiert sich niemand. Weder das Veterinäramt, noch irgendwelche Tierschutzvereine, Katzenhilfe. Die einzige Unterstützung die ich bekomme, ich kann die Katzen kostenlos kastrieren lassen. Mehr aber auch nicht. Impfen ist darin nicht enthalten und auf eigene Kosten kann ich mir das nicht leisten und wilde Streuner mehrmals einfangen, um eine Grundimmunisierung durchzuführen zu lassen, ist gar nicht möglich.

    Ich weiß nicht wer hier überhaupt Ahnung von wilden Streuner hat? Bis solche Katzen in eine Falle gehen, können Wochen vergehen und wenn sie einmal eingefangen wurden, dann ist ein zweites Einfangen so gut wie unmöglich.

    Wilde Streuner sind nämlich nicht blöd und merken sich alles, was ihnen mal gut zugesetzt hat. Ich betreue zur Zeit 17 Katzen, an unterschiedlichen Futterstellen. Im übrigen erhalte ich dafür keinerlei Unterstützung, weder Futter noch sonstiges. Die Futterstellen müssen versteckt bleiben und können nur in den Nachtstunden aufgesucht werden. Ich mache das jetzt seit 2 Jahren, jede Nacht, Sommer wie Winter.

    Als nächstes wollte keine Tierorga solche wilden Streuner haben, weil sie nicht vermittelbar sind. Katzen die erst 6 Monate alte waren und kastriert wurden, musste ich wieder nach 2 Tagen raussetzen und auf meine Kosten versorgen.

    Zur Zeit habe ich wieder mal eine Anzeige gegen mich am laufen, weil ich ein Grundstück betreten haben soll. Die wenigen Menschen die was tun und sich für irgendetwas einsetzen, werden permanent Steine in den Weg gelegt, mit Anzeigen überschüttet und alle Energie daran gesetzt, dass Leben so schwer wie möglich zu machen.

    Zum eigentlichen Thema zurück. Der Kater hat kein Nasenausfluss, tränende Augen, oder vermehrtes Niesen. Augen sind klar, nirgends Sekret, äußerlich nichts erkennbar.
    Bin kein Experte was Katzenkrankheiten betrifft.

    Das nächste Problem was ich hier jetzt habe, ein gewisses Klientel besorgt sich immer wieder Katzen, die nicht kastriert werden! Seit 3 Wochen läuft hier wieder ein unkastrierter Kater umher, der meinem kastrierten Streuner an der Futterstelle das Leben zur Hölle macht. Er greift nicht nur die Katzen an, sondern futtert auch alles weg und versucht alle zu vertreiben, was ihm auch schon teilweise gelungen ist. Der Kater ist bei Tag und Nacht draußen und bekommt nichts zu fressen und bedient sich halt an der Futterstelle.

    Nach Rücksprache mit mehreren Tierschutzorgas kann ich den Kater wieder nur kostenlos kastrieren lassen, muss ihn aber wieder aussetzen. Das heißt im Klartext, ein weiterer Kater der versorgt werden muss. Stoße langsam an meine persönlichen Grenzen. Interessiert nur niemanden.

    Mein kranker Kater war gestern nicht im Schuppen und das Futter was ich ihm bereitgestellt habe, wurde von dem Unkastrieten gefressen. Wenn ich jetzt Pech habe, ist der kranke Kater auch dort verschwunden, weil er ständig Angst haben muss, in seinem Zustand angegriffen zu werden.

    Die Probleme häufen sich im Moment und keine Besserung in Sicht. Ich werde mir im Laufe des Tages Engystol oder Immustad besorgen oder bestellen. Danke bis hierher

  14. #14
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    Noch eine Frage, welches Engystol soll ich nehmen? Mit Alkohol drin geht ja nicht.

  15. #15
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    Richtig! Für Katzen Medis nicht mit Alkohol.
    Als Seneca als wilder Streuner bei uns auftauchte wollte ich ihn wegen der Leukose + getrennt von den katzenmädels füttern. Wir haben eine Holzwäschebox gekauft, haben auf einer Seite ein Loch in Größe einer Katzenklappe reingesägt und haben eine Chipklappe eingesetzt. Und das funktionierte.

    Ich kenne Eva übrigens hier schon länger. Sie hat wirklich Ahnung von wilden Streunern und tut sehr viel
    für diese. Sie hat wirklich auf dem Gebiet viel Erfahrung und hat viel Geld in ihre Streuner investiert.
    Liebe Grüße von Sabine mit



    und den Regenbogenkatzen - für immer im Herzen


  16. #16
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    4 verschiedene Tierärzte angerufen und der 5 ging mal selbst ans Telefon, was ein Wunder. Wollte mich über das Engystol erkundigen! Übers Futter würde das Zeug rein gar nichts bringen, weil es über die Schleimhäute aufgenommen werden müsste, ansonsten wandert das Zeug einfach durch, ohne Wirkung, so sagte es der Tierarzt. Dann käme es drauf an, ob eine Infektion bakteriell oder von Viren verursacht wurde.

    Wenn ich den Kater nicht bekäme, könnte man es auch mit ReConvales Tonicum versuchen.

  17. #17
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    Zitat Zitat von Helge Beitrag anzeigen
    Noch eine Frage, welches Engystol soll ich nehmen? Mit Alkohol drin geht ja nicht.
    Ich nehme das hier: https://www.google.com/search?q=engy...9n5tIdMS9WX9M:

    Wollte mich über das Engystol erkundigen! Übers Futter würde das Zeug rein gar nichts bringen, weil es über die Schleimhäute aufgenommen werden müsste,
    Wie denn sonst sollte es über die Schleimhäute aufgenommen werden?
    Meine TA hatte mir Engystol und Ecchinacea für Paulchen so empfohlen: 2 mal die Woche je 0,5 ml übers Futter geben. Dann eine 4 wöchige Pause und danach wieder 2 mal die Woche. Oder eben den Winter durchgehend und im Sommer Pause machen.
    Grüße
    Monika

  18. #18
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    Über die Schleimhäute in purer Form aufgenommen werden. Klingt für mich auch erst mal logisch, wenn sonst kein Futter oder Wasser dabei ist.

    Habe jetzt beide Präparate besorgt. Das Engystol hat man mir in einer 5ml Spritze aufgezogen und ich soll 1ml in Katzenmilch hineingeben und schauen ob er das trinkt. Bin auf heute spät Abend gespannt. Nassfutter rührt er nicht an und nimmt nur ein paar Brocken Trockenfutter zu sich.

  19. #19
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    Hallo Helge!
    Ich bekomme auch von meiner TÄ die Ampullen Engystol. Die sind ohne Alkohol. Ich glaube, die Medis für Tiere sind nochmal besonders gekennzeichnet. ("ad. vet." oder so ähnlich )
    Wenn es dir möglich ist, versuche doch mal die Liquidpasten, z.B. von "My star", die es hier bei Zooplus in verschiedenen Geschmacksrichtungen gibt. Darin gebe ich 1ml des Medikamentes und JEDE meiner Katzen hat sich draufgestürzt.

    Für eine Zeit halten wir deine Pfötchen fest, dein Herz aber ein Leben lang!


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  20. #20
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    Danke, werde ich besorgen! Bin gespannt ob er heute Abend da ist und etwas zu sich nimmt, außer etwas Trockenfutter. Wenn sich sein Zustand in den nächsten 2-3 Tagen nicht bessert, werde ich ihn einfangen müssen. Habe heute schon mit dem Tierarzt gesprochen. Wie vermutet, wird der Kater dann in eine leichte Narkose versetzt, so das man ihm ins Mäulchen schauen kann und ev. röntgen.

  21. #21
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    Luftgewehrprojektile schlagen fast unsichtbar ein und können, verkapselt im Gewebe, immer wieder zu Problemen führen. Eine Schussverletzung würde zu den Symptomen passen und auch dazu, dass es ohne Behandlung (AB beispielsweise) erst einmal besser geworden ist.
    Wir hatten so einen Fall in der Nachbarschaft und es hat, trotz betüddelnder Dosis, mehrere Wochen gedauert, bis geröngt wurde und die Diagnose stand.

    Also FALLS du ihn eingefangen bekommst, würde ich ihn auf jeden Fall Röntgen lassen. Gerade weil bei euch auf Katzen geschossen wird...

    Daumen sind gedrückt.

  22. #22
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    Gestern Abend kam er aus seinem Schuppen und hat etwas mehr gefuttert und das Reconvales Tonicum gierig aufgeschleckt, danach hat er Wasser getrunken, auf die Wiese, Pippi gemacht, sich geputzt und etwas Gras gefressen! Gesamteindruck schon erheblich besser, scheint bergauf zu gehen! Gehustet hat er in der halben Stunde wo ich bei ihm war, auch nicht! Dafür hat sein Brüder etwas heftiger geröchelt und gehustet, als vorgestern! Frisst aber so wie immer, 200-250 Gramm Nassfutter.

    Das auf ihn ev. geschossen wurde, hatte ich auch erst in Verdacht. Ich habe gestern die letzten Wochen nochmal etwas Revue passieren lassen und ich kann mich noch sehr gut an den Februar erinnern. Beide haben öfter mal genießt und ganz wenig geröchelt, also einmal ganz kurz vielleicht. Anscheinend hat sich in der Zeit schon was angedeutet, bzw. wurde ausgebrütet. Heute Abend bekommen beide 1 ml Engystol. Ich hoffe es geht weiter bergauf! Sollte das nicht der Fall sein, oder einen Rückfall geben, wird eingefangen und zum Tierarzt gefahren.

  23. #23
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    Schön, dass es ihm besser zu gehen scheint.
    Berichte bitte weiter. Die Medis tun ihm auf jeden Fall gut und seinem Bruder auch.
    Liebe Grüße von Sabine mit



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  24. #24
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    Heute Abend war er fast wieder der Alte, kam aber aus einem anderen Versteck, wie sein Bruder auch. Anscheinend hat der Unkastrierte wieder Stress gemacht. Gefuttert hat er auch besser als gestern und ist nach dem futtern ganz normal durch die Gegend gelaufen, mal schnell mal langsam und hat einmal gehustet! Bin guter Dinge das er das Schlimmste überstanden ist! Sein Bruder hat 2 mal geröchelt und seine komplette Portion gefuttert. Von den Medis wollten beide heute nichts wissen. Tellerchen verschmäht.

    Wenn ich mal Zeit habe, schreibe ich die ganze Geschichte der 4 Geschwister hier ins Forum. Das glaubt sowieso kein Mensch, wie ich zu diesen Katzen kam und dann gib es noch 4 Katzen und noch 6 weitere, wie die Jungfrau zum Kind und wie durch reinen Zufall die Katzen vor dem Hungertod bewahren konnte.

    Durch den Tierschutz lernt man erst mal die menschen richtig kennen, hätte niemals gedacht, was da draußen für eine üble Sorte Mensch unterwegs ist, unabhängig von Geld oder sozialen Status

  25. #25
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    Oh ja, das wäre schön, was über die Katers und Katzen zu erfahren.
    Schön, dass es dem Kater wieder besser geht.
    Es gibt aber auch ganz viele ganz liebe Menschen da draußen. Und jeder Mensch ist auch nur das, was seine Anlagen und seine Umwelt aus ihm gemacht haben.
    Liebe Grüße von Sabine mit



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  26. #26
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    Es gibt viele nette Menschen da draußen? Wenn ich meinen Ort als Maßstab nehme, dann sind das nicht mal 1%. Hier im 500 Seelenort tut außer mir nur eine alte Dame im Alter von 80 Jahren etwas für Katze oder allgemein für Tiere. Grausame Hasen Haltung, Katzen verhungern, nicht Kastrierte und keiner kümmert sich.

  27. #27
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    Haben die 499 Menschen in Deinem Dorf nicht auch ihre liebenswerten Seiten, auch wenn sie vielleicht mit Katzen oder Tieren nichts am Hut haben.
    Wenn viele Menschen an verschiedenen Stellen kleine Dinge tun, ist das eine große Summe.
    Liebe Grüße von Sabine mit



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  28. #28
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    Bisher habe ich noch keine festgestellt, guten Tag und danach eine Anzeige. Wenn nur 5 Leute was tun würden, gäbe es die Probleme hier nicht. Das ist aber nicht nur auf meinen Dorf so. Ignoranz und Hungertod hat nichts von lieben Menschen, da bleibt auch kein Schönreden.

  29. #29
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    Helge, ich kann es gut nachvollziehen! Wohne auch auf einem ca. 500 Seelendorf - da darf man sich nicht zu sehr um den Tierschutz und die Umwelt kümmern da man dann direkt unten durch ist. Aber was solls, lieber mit gutem Gewissen unten durch als mitzulaufen. Irgendwann findest auch Du in Deinem Dorf Gleichgesinnte.
    Grüße
    Monika

  30. #30
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    Ich bin froh das ich nicht so bin und nie so werden kann. Egal welche Probleme noch auf mich zukommen werden.

    Ich bin wieder auf heute Abend gespannt. Sitze schon wieder auf heiße Kohlen. Den Unkastrierten versuche ich die Nacht einzufangen. Morgen und übermorgen kann ich ihn zum kastrieren bringen, aber richtig geholfen ist dem Kater damit auch nicht.

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