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Thema: CREA erhöht... Was jetzt?

  1. #1
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    CREA erhöht... Was jetzt?

    Hallo an alle!

    Ich komme gerade mit Gini vom TA. Anlass war, dass sie sich in letzter Zeit während des Spielens hinlegt. "Früher" war das nach 15-30min, jetzt schon nach 2-5min... Vielleicht macht es ihr aber auch gerade nicht sonderlich viel Spaß. Laut TA sei sie noch zu jung für Arthrose bzw Arthritis, Herz klingt auch gut und Temperatur war normal.

    Trotzdem haben wir ein Blutbild machen lassen. Eigentlich wollte ich das erst im August, aber es war besser so: Der CREA-Wert ist erhöht... Eigentlich hatte sie nie besonders viel getrunken... Nur heute war sie innerhalb von 3h schon 2 Mal am Wasser. (Sie hatte aber auch wenig gefressen, weil mäklig...)
    Wir sollen jetzt einmal täglich PlanaVet und Semintra geben und in 3-4 Wochen zur Kontrolle. Dann hat der TA auch die Möglichkeit dem SDMA-Wert zu testen, weil das entsprechende Gerät momentan noch nicht da ist.

    2 Probepäckchen TroFu von Royal Canin und VetConcept wurden mitgegeben. Muss das sein?

    Was können wir tun?
    Wie stehen die Chancen, dass es nur ein "Fehler" ist?
    Was bedeutet Niereninsuffizienz für uns und letztendlich für Gini und ihrer Lebenserwatung/-qualität?
    ....hilfe?...

    Blutwerte: (nur die erhöhten und Harnstoff)

    HCT: 45,5% (30 - 45%) ---> 2017: 45,2%
    HGB: 16.9 g/dL (9 - 15,1) ---> 2017: 16,2 g/dL
    CREA: 225 umol/L (71 - 212) ---> 2017: 166 umol/L
    UREA: 8,0 mmol/L (5,7 - 12,9) ---> 2017: 10,8 mmol/L
    BUN/CREA: 9 ---> 2017: 16
    GLOB: 54 g/L (28 - 51) ---> 2017: 55 g/L

  2. #2
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    na ja, krea ist nicht alles.
    der krea kann z.b. auch bei einer dehydration erhöht sein - du schreibst ja, dass sie wenig frißt.
    was fehlt, ist das urin-protein/krea-verhältnis (U-P/C).
    bei größer als 0,4 ist das ein ernsterer indikator als der reine krea, der jetzt etwas über norm liegt.

    sicher muss dieses trofu nicht sein, hier bei zp gibts etliche nafu für niereninsuffiziente katzen - wenn du dich langweilst, kannst du ja mal proben bestellen, du könntest es auch zuerst mit einem phosphatbinder versuchen
    sollte eine wirkliche cni vorliegen, ist nur ein phosphatbinder nicht ausreichend, nierendiät muss proteinreduziert sein, um die nieren zu schonen.
    natürlich bedeutet eine cni eine verkürzung der lebenserwartung.
    claudia hatte von diagnose bis ende noch vier jahre - dreieinhalb davon eigentlich auch ziemlich gut. ohne nierendiät und mit ihrem geliebten purizon - sie wollte nichts anderes fressen (und dann sollte es eben auch so sein).

    ich würde nachkontrolle und sdma abwarten und bis dahin tief durchatmen.

  3. #3
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    Das Urin-Protein/Kre-Verhältnis finde ich auf dem BB nicht. Eine Urin-Untersuchung wurde auch nicht gemacht, falls man das dort findet.
    Die würde ich aber machen lassen, wenn in der Nachkontrolle immer noch nicht alles topp ist.

    Die Medikamente werde ich dieses Mal aber wahrscheinlich wirklich geben

    Abwarten... Das kann ich ja sooo gut...

  4. #4
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    Sorry, dass Du keinen Urin gemacht hast, hatte ich überlesen.
    Aber: Du gibst jetzt Semintra, was die Proteinurie positiv beeinflussen sollte.
    Es wäre sinnvoll, den Urin vorher und nachher zu bestimmen.
    Wenn Du es nur nachher machst, fehlt Dir ja der Referenzwert!
    Auf der anderen Seite ist die Gabe von Semintra ja obsolet, wenn gar keine Proteinurie vorliegen sollte.
    Semintra ist kein Medikament gegen CNI - da gibts leider keins - sondern beeinflusst nur, dass weniger Protein über den Urin ausgeschieden wird und die Nieren dadurch entlastet werden.
    Ich halts für ein bißchen heftig, für eine reine Verdachtsdiagnose derzeit, gleich die Kanone rauszuholen - statt erst mal mit einer Diät einen Effekt zu erreichen.
    Und vorher die die Diagnose auch gründlich abzusichern.
    Dass eine Urinkontrolle nicht gemacht wurde, verstehe ich z.b nicht.

  5. #5
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    Hm... Klingt so, als ob wir um eine Urinuntersuchung nicht rum kommen. Hoffentlich macht der TA da mit. Für ihn ist es eine Insuffizienz. Ich habe aber jetzt auch gelesen, dass der Harnstoff vor dem Kreatinin steigt. Der ist bei Gini aber mehr als ok... Letztes Jahr war er höher...
    Eigentlich müsste für eine sichere Diagnose ja auch noch geschallt werden.

    Das Semintra bekommt sie erst ab heute Abend. Das andere seit heute früh.

    Gestern abend hatte sie noch ziemlich viel gefressen. Ich hatte eigentlich vor, weiter das gewohnte Futter zu geben, falls der Krea-Wert in 4 Wochen wieder ok ist.

  6. #6
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    Hallo Luise,

    nur wegen dem einmalig erhöhten Kreawert, würde ich mir nicht den Kopf machen. Gib Gini ihr Lieblingsfutter, meide Stress für sie, behalte die Sache im Auge und natürlich gibt ihr die Medis vom TA. Bevor Du ihr Nierendiät-Trofu gibst, schöpfe erst alle anderen Möglichkeiten aus.
    Nierendiätfutter ist auch richtig an der Stelle, an der wirklich eine Nierenerkrankung vorliegt. Aber es hat ja auch seine Nachteile, sonst brächte man ja Katzen nur, ab einem gewissen Alter Nierendiät füttern und CNI würde der Vergangenheit angehören.
    Was ich vielleicht machen würde: Ich würde mal bei einer Futtermarke (Lieblingsfutter) bleiben und die eine Zeit lang immer füttern.

    Den Protein-Kreatinin-Quotienten im Urin würde ich aber auf jeden Fall bestimmen lassen. Falls Dein TA das nicht machen will, würde ich mir eine Zweitmeinung bei einem anderen, gut ausgestatteten TA oder bei einer TK holen und dort von vornherein nachfragen, ob sie die Untersuchung machen.
    Liebe Grüße von Sabine mit



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  7. #7
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    eine cni-diagnose ist immer ergebnis eine differentialdiagnostik: urin, krea, harnstoff, phosohat, sdma, palpation (verkleinerung und/oder schmerzhaftzigkeit der nieren), ultraschall,... dazu dann das verhalten der katze: trinkt sie viel, uriniert sie viel, zeigt sie appetitmangel...(dass dann mit ausschluß einer diagnose diabetes oder schildrüsen- und bauchspeicheldrüsenproblemati k)
    aus vielen bausteinen ergibt sich ein bild, nicht nur aus einem erhöhten krea.
    ohne den sicheren nachweis, dass eine proteinurie vorliegt, würde ich kein semintra geben - wozu?

    im übrigen, läge wirklich eine cni vor - ist das semintra ja dann für immer. es heilt ja nicht. und an der stelle muss man sich dann überlegen, ob nicht ein diabetische umstellung auf proteinarmes futter zuumindest in der anfangszeit, nicht den gleichen effekt hätte und man sich das semintra nicht aufspart für den moment, wo die diät nicht mehr reicht oder die katze sie vielleicht nicht mehr annimmt.

  8. #8
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    Ich rufe morgen den TA an und frage nach, ansonsten frage ich bei dem nach, wo sie war, bevor sie zu uns kam (Aber da war sie ja auch nur 3 Mal oder so ). Heute war leider viel Stress... Wenn es klappt gehe ich morgen Nachmittag mit ihr, wenn der TA punktieren will. Freitag habe ich ja frei, da geht es auch.
    Ich gebe ihr erstmal das PlanaVet, weil es pflanzlich ist. Das Semintra bekommt sie dann erst, wenn was raus kam.

    Hm... ich zweifel gerade an dem TA, bei den Werten sieht es für mich als Laien nicht nach CNI aus... Aber er ist der einzige, der halbwegs stressfrei erreichbar ist ohne Auto...
    Gini trinkt nicht vermehrt (außer gestern zumindest), hatte nach Sennas Abreise aber statt 2-3 mal , 3-4 mal am Tag ihr Klo aufgesucht (Heute aber erst ein Mal)... Appetit hat sie (wenn es das Richtige gibt ). Nur bisschen spielunlustig ist sie. Danach pföteln und draufüatschen, wenn es unter der Decke ist ja, aber hinterher rennen... Manchmal. Gestern Abend schon. Heute früh eher nicht...

    Die Kleine macht mir Sorgen... Und 4 Jahre Lebenserwartung bei CNI wären ja schon viel... Aber nicht für uns... So schnell wollte ich dann doch keinen Hund...

  9. #9
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    claudia hätte auch länger leben können mit ihrer cni: aber dafür wäre zum einen eine diät nötig gewesen, zum anderen regelmäßige medikamentengabe.
    diätfutter (und überhaupt nafu) hat sie strikt abgelehnt und sie täglich zu greifen zum medikamente geben, hätte sie sehr bald handscheu gemacht.
    so war sie halt...sehr eigen.
    außerdem war die cni bei diagnose schon weit fortgeschritten, vermutlich ging das schon mindestens ein jahr.
    also kann man sagen: eher fünf jahre unter ungünstigsten bedingungen.
    wäre sie eine andere katze gewesen, hätte sie vielleicht eine fast normale lebenserwartung haben können, so ist sie halt nur etwa 12 geworden.

    meine-katze, die ich schon quasi tot im th von fliesen gekratzt habe und der ich noch vier monate einen schönen lebensabschied mit gras und sonnenschein gewähren konnte, war alt.
    18 vielleicht, vielleicht älter.
    sie war eine sehr kooperative katze, anders hätte ich sie nicht über die vier monate bekommen. sie hat die täglichen behandlungen (inklusive mehrerer spritzen) mit stoischer gelassenheit ertragen, sich quasi schon bereitgestellt. tablettengabe war kein problem (okay, sie war auch völlig zahnlos )
    wenn man die mit ihrer cni (und ihrem herzleiden) im th von anfang an gut behandelt hätte, hätte sie vielleicht noch viel älter werden können.
    ihre nieren hatten zum schluß fingernagelgröße (das ist selbst für eine winzige katze wie meine winzig) und sie hat unmassen flüssigkeit gebraucht, die ihr subkutan als depot spritzen musste, weil sie soviel nicht trinken konnte.
    aber das hat sie für einige zeit auch noch mit einigermaßen qualität am leben gehalten - bei claudi war das unmöglich und auch von mir nicht gewollt, weil das für sie viel streß bedeutet hätte.
    claudi war zwar auch lange im th, hatte bei uns aber noch schöne jahre - meine hatte nie ein schönes leben und sie hatte den vielleicht einzig schönen frühling ihres lebens haben sollen dürfen und den hatte sie dann auch.
    sie sollte mit dem geruch von sonne und wind und gras im fell sterben.

  10. #10
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    Luise,
    als Laien können wir nicht ausschließen, dass Gini CNI hat. Aber wie Carlo geschrieben hat, reicht ein erhöhter Kreateninwert nicht aus, um eine CNI Diagnose zu stellen.
    Und das finde ich halt bei dem TA überhaupt nicht gut. Hast Du keine Feeundin, oder keinen Kumpel, der Dich zu einen besseren TA fahren würde?

    Verhaltensänderung ist schon eine besorgniserregende Sache, vor allem, wenn sie mit
    Unlust oder früherer Ermüdung einhergeht. Aber dafür kann es andere Gründe auch andere Gründe geben als CNI. Und das muss ein TA abklären.
    Liebe Grüße von Sabine mit



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  11. #11
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    @Carlo: Nachdem ich das gelesen habe, habe ich mich doof gefühlt: Ich mache mir hier Sorgen um (unbestätigte) Dinge, während es darum geht, Gini ein möglichst schönes und lohnenswertes Leben zu geben. Eigentlich egal, wie lang. Man kann es ja eh nicht vorhersehen. Auch ohne CNI und so...

    @Pampashase: Ausschließen kann man es nicht, stimmt. Meine Mutti würde mich fahren, hat sie heute gesagt. Sie hat mich auch nochmal auf SDÜ/SDU aufmerksam gemacht und dass wir das nicht aus den Augen lassen sollten. Der T4-Wert war gestern nicht mit auf dem BB, 2017 schon. Da muss ich nochmal nachfragen. Meine Mutti meinte auch, dass wir, auch wenn mein TA die Urinuntersuchung macht, trotzdem eine Zweitmeinung einholen sollten. Zum Fahren soll ich mich einfach melden.

    Vorhin hat Gini wieder normal mit mir gespielt: Auflauern, Losspringen, Jagen, Hüpfen. Und sie hat es auch eingefordert! Während ich abgewaschen habe, hat Gini gemeckert, dass wir nicht spielen. Dann ging es weiter An der Untersuchung kommt sie trotzdem nicht vorbei

    Ich habe auch schon die Pfotenballen angeschaut und abgetastet, vorsichtshalber, falls sie sich im neuen Regal einen Splitter eingefangen hat. Aber da war alles ok, sie hat auch nicht deshalb gemeckert.

  12. #12
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    Luise, Du brauchst Dich nicht doof fühlen. mit 🐱 en ist es wie bei Kindern.
    Man wächst mit seinen Aufgaben.
    Carlo hat einfach viel mehr Erfahrung,
    weil sie halt viele kranke Tiere aus dem TH geholt und bei sich aufgenommen hat.
    Unterschätze auch das bitte nicht. Nicht vielen Tierhaltern fallen so Sachen auf, wie wenn das Tier plötzlich ruhiger ist und wenn es ihnen auffällt, gehen nicht viele gleich zum TA. Du machst das mit Gini wirklich gut!

    Die Schilddrüsenwerte werden bei vielen TAs nicht automatisch mitgemacht. SÜD kommt auch meist erst bei Katzen über 10 Jahren vor. Auffällig ist dabei oft, dass die Katze viel frisst und trotzdem abnimmt. Schilddrüsenunterfunktion ist bei Katzen selten. Bei Schilddrüsenunterfunktion ist das Gegenteil der Fall, man nimmt zu, wenn man das Essen nur sieht.
    Ich würde es trotzdem beim TA ansprechen.
    Liebe Grüße von Sabine mit



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  13. #13
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    Ginis Gewicht ist konstant, das beruhigt mich. Die TA-Waage wiegt sie etwas leichter, deshalb habe ich gestern Abend nochmal mit der Waage, die ich immer nehme, nachgewogen. 3,89kg. Zwischen 3,8 und 4,0kg schwankt es bei ihr immer. Also alles gut da

    Ich rufe heute Nachmittag an.

  14. #14
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    Dann muss Gini aber eine kleine Katze sein, oder als Rassekatze wiegt sie weniger. Wenn eine unserer Katzen unter 4 Kilo wiegen würde, würde ich die Krise bekommen. Jetzt, nachdem ich seit einem halben Jahr nur noch Nafu füttere, wiegen Fannchen und Rickchen derzeit beide 4,6 Kilo. Seneca wiegt als Kater etwas mehr mit 5,3 Kilo. Aber wie gesagt, das Gewicht kann bei Gini vollkommen normal sein. Ich kenne mich bei Langhaarkatzen nicht aus. Wir hatten und haben immer nur Lastrammis.
    Liebe Grüße von Sabine mit



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  15. #15
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    Eine Rassekatze ist sie nicht. Ihr Mutter habe wohl einen Stammbaum, der Vater ist Dorfkater Im Winter meinte der TA, dass sie bisschen moppelig ist. Da wog sie knapp über 4kg. Ihre Rippen stehen nicht raus. Darauf achte ich immer wieder. Das war früher schlimm Sie kam ja mit weniger als 3.5kg zu uns... Aber mehr fressen wollen würde sie auch nicht. Es steht ja immer was da.
    Senna wog 4.3kg. Von der Grösse waren sie ähnlich, aber Senna hat auch viel mehr gefressen.
    Ich denke, das Gewicht passt schon. Gini ist ja auch kein Freigänger. Muskeln wiegen mehr

  16. #16
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    Erica liegt gerade bei mir und meint, dass Du vollkommen recht hast. Auch als sie noch 5,3 Kilo wog, waren das alles Muskeln!
    Liebe Grüße von Sabine mit



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  17. #17
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    Erica, ich bin da ganz bei dir Deine 5kg waren Kuschelfaktor!

    GUTE NACHRICHTEN! Wir waren heute nochmal beim TA. Ich wollte ja die Urinuntersuchung. Der TA meinte, sie machen das nicht oft und hat deshalb nochmal Blut abgenommen und Blutdruck an dem rasierten Bein gemessen. Urin wurde nicht genommen, das werde ich auch lieber bei einem routinierteren TA machen lassen, wenn es nötig ist.
    Auf Nachfrage auch heute mit dem TT4. Das neue SDMA-Gerät ist heute angekommen und hatte damit Premiere.

    Blutwerte (es wurden heute nur diese bestimmt):
    SDMA: 14 ug/dL (0 - 14)
    CREA: 179 umol/L (71 - 212)
    TT4: 21 nmol/L (10 - 60) ---> 2017: 19

    Blutdruck: 130 (sei wohl okay so)

    Der SDMA ist damit an der oberen Grenze. CREA aber deutlich zurückgegangen.
    Wir haben das Semintra zurück gegeben und als Gutschrift erhalten. Das PlanaVet werde ich weiter geben. Im August gehen wir impfen, da wird alles nochmal kontrolliert, wenn sich Ginis Zustand nicht verschlechtert.

    Der TA meinte auch, dass er es ungewöhnlich fand, dass der Harnstoff nicht auch erhöht war. Warum er uns da das Semintra mitgegeben hat - Keine Ahnung.

  18. #18
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    Dann ist ja erst mal Entwarnung angesagt.
    Ich würde mich auch mit dem SDMA-Wert nicht verrückt machen lassen. Nur weil die ein neues Gerät haben, muss es nicht heißen, dass dann die Werrte auch stimmen.
    Weißt Du ob Gini bei ihren Vorbesitzern mit TroFu gefüttert worden ist?

    Und was macht der TA nicht oft, Urin ausmassieren oder den Protein-Kreatenin-Quotienten bestimmen? Den Quotienten kann er im Labor bestimmen lassen, sollte er auch, wenn er keine Erfahrung damit hat. Und Urin aus der Blase entnehmen können müsste er eigentlich können.

    Ich würde sagen, wir machen hier mal einen Thread auf mit dem Titel: Der TA, das rätselhafte Wesen!

    Erica bedankt sich für Deine lieben Worte
    Liebe Grüße von Sabine mit



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  19. #19
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    Über den SDMA-Wert als Frühparameter habe ich schon einige gespaltene Meinungen gelesen. Er kann in verschiedenen Blutbildern unterschiedlich ausfallen, d.h. auch niedriger. Aber CNI ist ja irreparabel. SDMA dürfte demnach nicht sinken. Tut er aber.

    Gini hatte bis zu ihrem 3. oder 4. Lebensjahr TorFu und NaFu bekommen. Als ihre Zähne dann raus mussten, gab es nur noch NaFu. Bei uns nur im Fummelbrett. Sie will es aber auch nicht mehr fressen, glaube ich.

    Als ich vom Zug aus angerufen hatte und gesagt habe, dass ich eine Urinuntersuchung von Gini möchte, hatte er bisschen rumgedruckst und dann gemeint, dass sie das nicht oft machen. Dafür müsse man ja dann für sterilen Urin die Blase punktieren etc. Er klang sich da nicht so sicher.
    Und wenn der TA sich dabei schon unsicher ist, dann will ich nicht, dass an Gini rumprobiert wird. Hätte er es machen wollen und dazu keinen Ultraschall genommen (eben weil unroutiniert), dann hätte ich Gini eingepackt und gesagt, dass ich es woanders machen lasse, wo man sich sicherer ist.
    Ich kann mich ans Ausmassieren nicht mehr erinnern, also, ob das während meines Praktikums gemacht wurde... Ich glaube schon, aber da war die Katze narkotisiert....

    TÄ sind schon eine Klasse für sich

  20. #20
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    der urin muss doch nicht steril sein, es geht doch nicht drum, keime nachzuweisen...
    einfaches ausmassieren hätte gereicht...
    der nachweis einer proteinurie ist eigentlich unverzichtbarerer bestandteil einer cni-diagnostik....

    der sdma ist grenzwertig. aber wie es so schön heißt: grenzwerte sind grenzwerte und als solche belastbar. im zusammenhang mit dem gesunkenen krea gibts gar keinen anlaß zur panik.
    nachkontrolle in drei, vier monaten.

  21. #21
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    Erstens braucht der TA, wie Carlo schon schrieb, keinen sterilen Entnommenen Urin und außerdem, was macht der TA bei Verdacht auf eine Blasenentzündung oder dem Ausschluß der selben? Das kommt ja nicht so selten vor. Lieber auf Verdacht ABs geben oder die Blasenentzündungssymthome als Verhaltensauffälligkeiten abtun.
    Also, tut mir leid, der TÄ bekäm keine Katze von mir zur Behandlung, nicht mal zur Impfung?
    Wobei wir beim Thema sind: Wogegen läßt Du Gini Impfen und weshalb?
    Ich dachte immer nur Freigänger müssten regelmäßig geimpft werden und dann auch nur unter bestimmten Voraussetzungen.
    Liebe Grüße von Sabine mit



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  22. #22
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    Als wir Gini mit Verdacht auf Blasenentzündung bzw Verkühlung da hatten, gab es ein Antibiotikum und irgendwelche Tabletten mit "Mausgeschmack". Wäre es nicht besser geworden, hätten wir wieder kommen sollen. Dann wäre (vielleicht) Urin untersucht worden.
    Tja, Gini frisst aber keine Tabletten. Also habe ich das weggelassen und Gini zu Heizungsruhe verdonnert (Es war im Winter, da macht sie das freiwillig )

    Ich lasse Gini gegen Schnupfen und Seuche impfen. Zumindest noch dieses Jahr, weil sie nicht einmal die Grundimmunisierung hatte, sondern nur eine Impfung als Kitten. Danach muss ich mal schauen...

    Hm... vielleicht doch ein TA-Wechsel... Es klingt ja wirklich nicht gut... Ich glaube, der TA mag Hunde einfach viel lieber und kann mit Katzen und Kleintieren weniger anfangen.

  23. #23
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    Ja, eine Grundimmunisierung sollte jede Katze haben!
    Das mit dem AB auf Verdacht ist nicht toll, gerade in Zeiten von Antibiotikaresistenzen.

    Ist die Tierarztpraxis eine reine Kleintierarztpraxis und arbeiten da mehrere Tierärzte?
    Liebe Grüße von Sabine mit



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  24. #24
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    Es ist eine Groß- und Kleintierarztpraxis. Es arbeitet dort ein TA mit seiner Helferin + Azubi. Je nach Zeitraum auch mal mit Praktikant (wie bei mir z.B.)
    Ansonsten könnte ich einfach einen anderen TA fordern...

    Gini hatte letztes Jahr 2 Impfungen im Abstand von (ich glaube) einem Monat bekommen und dieses Jahr will ich nochmal zur Vervollständigung. Eventuell auch chippen lassen. Das auf jeden Fall spätestens, wenn wir einen Balkon haben. (Ich weiß, Chippen ist auch für Wohnungskatzen wichtig )

    -----------

    Meine Tante und die Vorbesitzer ist/waren mit einem anderen TA ganz zufrieden. Er sei wohl kompetent, aber man sei sich nicht sicher, ob alles was er tut immer notwendig sei. Am Telefon fand ich ihn aber tierisch unsympathisch... Ich hatte da mal anrufen müssen, weil der Hund von Ginis Vorbesitzern einen Schoko-Weihnachtsmann + Verpackung gefressen hatte und außer den Kindern über das WE keiner da war (die Kinder waren aber auch schon alt genug ). Er war aber nicht Nottierarzt, sondern der, der den Hund normalerweise behandelt und im selben Dorf wohnt und arbeitet, wäre also kurzer Weg und schnelle Behandlung gewesen. Mein Freund und ich wussten ja nicht alles über den Hund, außer dass er irgendeine Lebensmittelallergie hat. Also bei dem behandelnden TA angerufen und Situation (Hund, Schokolade, kein Auto) geschildert. "Ach, das ist nicht weiter schlimm. War ja nicht viel Schokolade! Das geht schon. Ich habe keinen Notdienst diese Woche. Tschau" ... Auf dem Weg zum Nottierarzt (über eine halbe Stunde Fußweg ins nächste Dorf) hatte der Hund alles in sich behalten, sich dem Nottierarzt dann aber schön vor die Füße übergeben.

    Mit der Behandlung vom Hund beim Nottierarzt waren wir zwar zufrieden (Röntgen wegen Alufolie; Spritze zur Beruhigung oder so und wegen Zuckerüberdosis und Zittern; Spritze gegen Übelkeit; Kontrolle am nächsten Vormittag [Sonntag] --- Ich glaube, dass das so war, ist jetzt schon über 2 Jahre her.) - ich habe aber auch schon über ihn Schlechtes gehört...

    Die richtige Wahl ist echt schwer...

  25. #25
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    Zu CREA/CNI kann ich zum Glück nichts sinnvolles beitragen, zumindest dieser Kelch ist an uns vorübergegangen.
    Trotzdem möchte ich mal

    Zum Tierarzt: das mit dem angeblich sterilen Urin, der anscheinend auch nicht ausmassiert werden kann (wofür eine Katze auch nicht in Narkose muss. Wenn sie beim TA einigermaßen händelbar ist, steht sie dabei normal auf dem Tisch und der TA drückt nur ein bisschen auf ihrem Bauch herum), klingt wirklich nicht gut.
    Es muss aber nicht bedeuten, dass der TA generell schlecht ist. Manche sind gut fürs Röntgen, manche für Ultraschalle, manche haben ein tolles Gespür für Diagnostik, aber kaum eigene Geräte... und manche kommen selbst am zweiten Adventstag für Notfälle ins Haus, obwohl sie keinen Notdienst haben. Manche Praxen gehen auf Kundenwünsche ein, andere nicht. Lass dir immer erklären, warum eine Untersuchung sinnvoll sein soll. Und wenn nicht gemacht wird, was du eigentlich möchtest, lass dir erklären, warum nicht. Ich habe für meine Katze drei verschiedene Praxen und eine vierte in der Hinterhand.
    Ich glaube inzwischen, den einen Tierarzt für alles zu finden ist möglich, aber wie ein Sechser im Lotto.

  26. #26
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    Ja Cappu, aber ABs bei Verdacht auf Blasenentzündung geben ohne Urinuntersuchung zu geben! Das hat doch mit dem was einem TA liegt, oder nicht so gut liegt relativ wenig zu tun.
    ABS sind keine Hustenbonbon.
    Liebe Grüße von Sabine mit



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  27. #27
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    Ja, solche Praxen für Groß-und Kleintiere kenne ich auch. Hier ist es so, dass die meist viermal in der Woche Kleintiersprechstunde abends von 16.00-18.00 Uhr Sprechsrunde haben. Und sich ansonsten um Großtiere kümmern. Wir waren auch viele Jahre mit unseren Katzen in solchen Praxen. Ich wußte überhaupt nicht, dass es reine Kleintierpraxen gab, bis unser Mikesch 2007 sehr krank war und mir eine Bekannte die Reine Kleintierpraxis in der wir jetzt sind, empfahl. Aber wir müssen jedes Mal zum TA ca. 25 KM (einfacher Weg) fahren. Was mich allerdings verblüfft, dass die Praxis bei Dir über ein Gerät zur SDMA Feststellung verfügt.
    Liebe Grüße von Sabine mit



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  28. #28
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    Bei uns gibt es an 3 unter der Woche zusätzlich zu der nachmittäglichen Sprechstunde noch eine vormittagliche. Samstag zusätzlich Vormittags.
    An den Tagen, wo vormittags nichts ist, sind meist OPs angesetzt oder Großtierbesuche (soweit ich weiß, meist Pferde, seltener Kühe). Manchmal ist da auch "Pensionszeit". Also Zeit, in der in der Pension gearbeitet wird, wenn kein Azubi oder Praktikant da ist. Ich war an solchen Tagen vormittags meist in der Pension und Nachmittags zur Sprechstunde in der Praxis.

    Der SDMA-Wert wird im Groben mit demselbe Gerät bestimmt, wie das BB allgemein. Für TT4 und SDMA wurde nur irgendwas mit in das Gerät gesteckt.

    Ich werde Ginis Urin in den nächsten Wochen bei einem anderen TA checken lassen.

  29. #29
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    Nee, AB gegen Blasenentzündung ohne Urinuntersuchung, also ohne klare Diagnose, halte ich auch für falsch. Gibt schon genug Resistenzen. Ich wollte damit nur sagen, dass der TA nicht automatisch in allem schlecht sein muss.

    SDMA-Prüfgerät ist noch selten, dafür muss hier auch überall eingeschickt werden. Toll, dass dein TA so etwas hat

  30. #30
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    die diskussion mit den resistenzen ist nicht ganz sachgerecht und da kursieren viele falsche informationen - resistenzen entstehen nicht, weil zuviel behandelt wird, sondern falsch und zuwenig.
    viele gehen mit ab-behandlungen schlecht um: die symptome, gerade bei leichteren infekten, verschwinden ja rasch unter ab - und dann werden die ab abgesetzt.
    und da gibts dann die drei keime, die das überlebt haben und die resistenzen aufbauen können.
    oft werden auch falsche ab unter kostendruck verschrieben oder auch, weil sie weniger nebenwirkungen haben.
    und natürlich werden ab unsachgemäß entsorgt - gelangen ins grundwasser, die kanalsiation und somit ins trinkwasser. womit wir wieder bei teil1 wären, denn mit diesen spuren von ab lassen sich auch prima resistenzen erzeugen.

    was jetzt kein freibrief für verdachts-antibiosen sein soll, schließlich hat eine antbiose nebenwirkungen, nicht nur böse keime werden vernichtet.
    aber bei einer be mit relativ klaren symptomen halte ich sie durchaus für vertretbar - eine be gehört schnell behandelt, damit der infekt nicht in die nieren aufsteigt, auch ist nicht jeder besitzer bereit, noch in eine urinuntersuchung zu investieren...

  31. #31
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    Mhm, stimmt, was du da schreibst. Es stimmt aber auch, dass AB auch nach Abklingen der Symptome noch ein paar Tage weiter gegeben werden sollen, um die betreffenden Bakterienstämme wirklich komplett auszurotten und nicht ein paar besonders widerstandsfähige übrig zu lassen, die dann einen besonders widerstandsfähigen Stamm aufbauen könnten (was der erste Schritt zum resistenten Stamm wäre). Ist nun die Diagnose gar nicht klar, ist es nicht unbedingt einfach, ausreichend lange zu behandeln.
    "Wenn es nicht besser wird, soll man widerkommen" ist außerdem nicht gerade ein guter Behandlungsabschluss bei einer Erkrankung, die zum Chronischwerden neigt und gerade mit AB behandelt werden soll.

    Kostenfaktor? Bei Pflegestellen ok, bei denen ist die Kohle eh immer knapp. Aber als Endstelle wären mir die 10-20,- für das Mehr an Sicherheit (geht ja nicht nur um die Entzündung, sondern auch um mögliches Struvit/Oxalat als Ursache) nicht zu viel. Und falls doch, sollte mich mein TA das selbst entscheiden lassen. Zentrifuge, Teststreifen und ein Mikroskop sollten jeder Tierarzt vor Ort haben. Finde ich.

    Ganz schön OT geworden *schnell weg renn*

  32. #32
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    Eine Urinuntersuchung ist doch schnell gemacht, wenn der TA die richtige Ausrüstung hat und das Team auch damit umgehen kann.
    Und bei Gini war ja als sie zu Luise kam der Verdacht auf eine Blasenentzündung da, aber die Zeit für eine genaue Diagnose wäre da gewesen. Es ging vielmehr wohl darum, dass der TA den Urin nicht ausmassiren oder aus der Blase entnehmen will oder kann.
    Ob es im Einzelfall und das muss wirklich ein Einzelfall sein, aus welchem Grund auch immer, mal notwendig sein sollte ABs auf Verdacht zu geben, ist hier weniger relevant.
    Bei Gini damals und das war der Ausgangspunkt, war es damals wohl nicht so dringlich, dass die ABs ohne genaue Diagnose gegeben werden mussten.
    Liebe Grüße von Sabine mit



    und den Regenbogenkatzen - für immer im Herzen


  33. #33
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    Zitat Zitat von Cappu Beitrag anzeigen
    Ganz schön OT geworden *schnell weg renn*
    Ach quatsch, solange es nix neues zu diskutieren gibt, ist OT voll okay für mich

    ------------------

    Wir packen morgen Vormittag Gini ein und fahren zu einem anderen TA. (Der hat sogar einen Dr-Titel Haben alle anderen hier nicht und muss ja nichts heißen )
    Gini hatte gestern Früh nur bisschen was gefuttert (gab eine neue Sorte und Bäh), ab dann im Kennel auf dem Regal geschlafen und als sie gegen 16 Uhr raus kam, sich übergeben... Abends hat sie das Angekochte Hähnchen und eine Schale MAC's Geflügel verschlungen und ist rumgetobt, also habe wir uns bisschen weniger Gedanken gemacht.
    Heute Morgen hat sie den gewohnten (und lange vermissten) Morgenterror gemacht Ihr angekochtes Hähnchen gefuttert und.... sich wieder in den Kennel zum Schlafen begeben...

    Wir sind uns gerade etwas unklar, ob wir einen Großcheck bei dem anderen TA machen lassen sollen, oder nur die Urinuntersuchung. Ihr Unwohlsein von gestern (bzw eventuell auch heute) werden wir mit ansprechen.

  34. #34
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    Luise, Du brauchst Dir im Moment keine Gedanken machen, was für Untersuchung ihr machen lassen wollte. Das ist eigentlich Entscheidung vom TA, was sinnvoll ist.
    Natürlich habt Ihr die letzte Entscheidung, ob ihr das, was der TA vorschlägt machen lassen wollt. Die Entscheidung ob die vorgeschlagene Entscheidung sinnvoll ist, könnt ihr am besten treffen, wenn der TA es plausibel begründen kann und Eure Fragen dazu vom TA zu Eurer Zufriedenheit beantwortet sind.

    Schönen Pfingstmontag!
    Liebe Grüße von Sabine mit



    und den Regenbogenkatzen - für immer im Herzen


  35. #35
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    Gini hat bis jetzt den ganzen Tag im Kennel geschlafen... Gefressen nur das Huhn von früh... Gegen Mittag kam sie gucken, aber es stand ihr das NaFu nicht an. Ich mache mir Sorgen. Sie ist ausweichend und schreckhafter. Kann aber auch wegen der Medi-Gabe mit der Spritze ins Maul sein. Ich habe erst heute festgestellt, dass sie das PlanaVet auch mit rohen Huhn frisst. Beim Leonardo hatte sie das nämlich nicht. Allerdings mag sie Leonardo gerade auch nicht... Sie weicht auch nicht die ganze Zeit aus. Sie kuschelt wahrscheinlich heute Abend auf dem Sofa, aber schläft dann auch wieder...

    Ich schwanke scho den ganzen Tag zwischen "In Ruhe lassen und nicht zum TA fahren - Wir waren ja letzte Woche 2 mal und sie braucht auch mal Ruhe" und "Fahren und schauen, ob es was Ernstes ist - Dabei Gefahr laufen, dass sie wieder unnötig gestresst wird, weil 'Organisch alles okay ist' ".
    Da sie wenig frisst, uriniert sie auch deutlich weniger als gewohnt. Ihre Routine von 2-4 mal Klobesuch will sie trotzdem einhalten und macht dann eben nur kleine Böllerchen. Vielleicht bekommt ihr das PlanaVet auch nicht ganz so gut...

    Falls wir fahren: Meine Mutti meinte, wir sollen BB etc alles neu machen lassen, damit der neue TA unvoreingenommen ist. So, als ob die vorherigen Untersuchungen nicht waren. Ich würde Gini aber gern möglichst viel ersparen. Die BB werde ich zumindest mitnehmen. 3 Mal Blutabnahme in einer Woche an einem Bein muss ja nicht sein, oder?
    Ja, letztendlich muss der TA entscheiden, aber was würde denn sinnvoller sein? Alte Diagnose und den CNI-Verdacht auf Grund CREA und SDMA nennen oder vollkommen neu klären lassen, als wäre er der erste Arzt?

    Die Kleine schafft mich gerade... Und da sag noch einer, dass man froh ist, wenn Katzen ruhig sind und nicht nerven... Ich will meine Nerve-Gini mit Tobemodus wieder... Gern auch 5 Uhr Früh...

    Frohen Pfingstmontagabend noch

  36. #36
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    Ja, über was man sich plötzlich alles freuen würde, wenn es den kleinen Plüschpopos mal nicht so gut geht...

    Ich würde sie wohl samt altem Blutbild zum neuen TA schleppen. Und dann soll er/sie mal machen Irgendetwas scheint Gini ja zu haben, wenn sie immer noch nicht richtig frisst und schlapp zu sein scheint. Und ohne Diagnose ist es schwer zu entscheiden, ob Abwarten Sinn ergeben würde oder nicht.
    Aber du kennst deine Katze am besten und siehst sie vor Ort! Wenn du meinst, es stresst sie zu sehr... immerhin sind zwei TA-Besuche in einer Woche ganz schön anstrengend und der Gesundung auch nicht gerade förderlich. Vielleicht kannst du nur mit dem Blutbild in die neue Praxis gehen und das weitere Vorgehen besprechen, ohne dass Gini direkt mit muss.
    Dir auch einen schönen Pfingstabend noch

  37. #37
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    Das ist eine schwere Entscheidung zwischen in Ruhe lassen und TA-Besuch. Da beneide ich Dich nicht drum.
    Auf jeden Fall ist es nicht die Regel, dass eine Katze den ganzen TAg schläft und so wenig frisst. Ja, Katzen schlafen viel!
    Aber weißt Du, die Dosis haben meist ein gutes Gefühl für Ihre Hoheiten.
    Das Problem ist, dass Du trotz TA-Besuchen keine Diagnose hast. Und wenn was mit den Nieren im Raum steht?
    Dabei ist viekkeicht ein weiteres Blutbild nicht so dringend. Ob es erforderlich ist, muss der TA entscheiden. Wichtig wäre der Protein-Kreatinin Quotient und ggf. eine Röntgen oder Ultraschalluntersuchung vor allem der Nieren.

    Die Idee von Cappu ohne Katze zum TA zu gehen, Ist an sich nicht schlecht. Aber leider lassen sich die meisten TAs nicht drauf ein. Die meisten TAs wollen den Patienten sehen um die richtige Diagnose stellen zu können.

    Es kann ja auch gut sein, wie beim Fannchen im Oktober 2017, dass verschiedene Faktoren zusammen kommen. Vielleicht ein Infekt, wenig Fressen, weil das Futter nicht so schmeckt, dadurch Flüssigkeitsmangel ...

    Nach allem, was Du bisher geschrieben hast, würde es mich nicht wundern, wenn zumindest ein Teil der Erkrankung von Gini mit Flüssigkeitsmangel durch zu gering Nahrungsaufnahme zu tun hat.

    Aber egal, ob ich damit vollkommen daneben liegt, ich würde Gini einpacken und zum TA gehen.
    Und ich würde, sofern Gini keine Diät braucht, einen Monat lang nur noch das Lieblings-NaFu füttern. Katze frisst ja draußen auch fast immer nur das gleiche. Meistens Maus.

    Gute Besserung für Gini!

    Andere Überlegung wäre noch, dass sie die Gesellschaft von Senna doch mehr vermisst, als angenommen? Auch wenn sie sich nicht so gut verstanden haben.
    Das wäre in Betracht zu ziehen, wenn Gini erst seit dem Auszug von Senna viel schläft etc.
    Liebe Grüße von Sabine mit



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  38. #38
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    Gini hat in den letzten 2h 60gr Huhn und etwa 50gr NaFu gefressen und gespielt. Nicht auf 100% aber so auf 60

    Tjaja was ist Ginis Lieblingsfutter? Heute das und morgen jenes

    Ich schau mal, wie Gini sich jetzt und morgen verhält. Die eine Ärztin dort sei wohl auf Katzen spezialisiert. Das Klingt nicht schlecht.

    Dass Gini Senna vermisst, glaube ich nicht. Sie hatte sich ja sehr zurückgezogen. Und nach Senna war sie deutlich lebhafter.
    Die schwere Überlegungen eines passenden Zweittiers...

  39. #39
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    Ich denke vorrangig vor dem Zweittier ist die Abklärung, ob Gini krank ist und wenn ja, was ihr fehlt.
    Auch wenn es dauerhaft eine Liebe für's weitere Leben für Gini und das Zweittier werden sollte, ist die Zusammenführung erst Mal mit Aufregung und Stress verbunden. Und das sollte nicht zu instabiler Gesundheit hinzu kommen.
    Aber mal abgesehen davon, hattest Du nicht mal geschrieben, dass Euer TA Hunde auch zeitweise Mal in Pflege gibt? Wenn Gini früher auf den Hund gekommen war ...
    Also so als Überlegung, wenn Gini wieder ganz fit ist?
    Liebe Grüße von Sabine mit



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  40. #40
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    Gestern Abend hatte Gini nochmal richtig aufgedreht Da waren es dann 90% ihres Maximums Was ein Strohhalm an einer Schnur so bewirken kann.

    Heute früh um 5.30 Uhr kam dann auch ihr Weckmodus. Warum 5.30 Uhr? Keiner von uns steht um diese Uhrzeit normalerweise auf Gini kam dann kuscheln und wollte spielen. Also aufgestanden und gespielt. Dann Fressen und jetzt Fenstergucken. Vom Abauf her unsere "normale" Gini. Mal schauen, wie es ihr weiter geht.
    Ich denke, sie braucht erstmal Ruhe Zuhause. Wir waren Dienstag und Donnerstag beim TA, am Samstag war ein Kollege meines Freundes da und ich hatte fast das ganze WE außer Haus zutun. Ab und an war auch kurz meine Schwester da.. War viel los und viel Stress...

    Zitat Zitat von Pampashase Beitrag anzeigen
    Ich denke vorrangig vor dem Zweittier ist die Abklärung, ob Gini krank ist und wenn ja, was ihr fehlt.
    Auch wenn es dauerhaft eine Liebe für's weitere Leben für Gini und das Zweittier werden sollte, ist die Zusammenführung erst Mal mit Aufregung und Stress verbunden.
    Klar, Gesundheit geht hier natürlich vor.

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