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Thema: Wildvogelfutter mit Insekten und Mehlwürmern vertretbar

  1. #1
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    Wildvogelfutter mit Insekten und Mehlwürmern vertretbar

    Liebe Foris,

    wir betreiben eine kleine Wildvogelfutterstation, die katzesicher auf unserem Balkon hängt.
    Im Herbst haben wir 10 Kilo von einem Futter mit Mehlwürmern gefüttert. Es kamen Spechte, Klaiber zusätzlich zu den verschieden Meisenarten.
    Dann danach gab es Fettfutter in Kornform. Es kamen weniger verschiedene Vögel.
    Heute früh war endlich der lang vermisste Buntspecht wieder da.
    Zu dem Futter mit Mehlwürmern gab es eine Bewertung, die auf den grausamen Tod der tierischen Beimengungen im Wildvogelfutter hingewiesen hat.

    Jetzt wollte ich mal Eure Meinung, ob es vertretbar ist, Wildvogelfutter mit tierischen Beimengungen zu füttern. Oder vielleicht nur im Winter.

    Da unser Seneca diese Jahr zwei Vögelchen gefangen hat, leider darunter ein Klaiber, möchte ich den Vögeln dafür einen Ausgleich bieten.
    Liebe Grüße von Sabine mit



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  2. #2
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    Hi,

    Gewissensfrage, fürchte ich. Ein klares „Ja“ oder „Nein“ gibts da nicht.

    Ich persönlich verfüttere aufgrund der schlechten Aufzucht (dadurch auch schlechte Inhaltsstoffe) und Tötung von Futtertieren keine Insekten an meine Mäuse, sie bekommen als tierische Proteinquelle Milchprodukte und hin und wieder etwas Katzenfutter.
    Ich habe es auch schon mit Selberzucht versucht und die Tiere dann vor dem Verfüttern eingefroren. Einfrieren von lebenden Insekten ist umstritten, aber vermutlich ist jede Tötung unangenehm). Aber auf Dauer fand ich eine eigene Nachzucht auch irgendwie suboptimal. Es waren soooo viele kleine Leben.
    Die Katze bekommt keine Futtermäuse, sonderen Abfälle aus der Fleischproduktion für Menschenfutter.
    Ich habe also gute Alternativen zu gekauften Futtertieren.

    Ich wüsste leider nicht, wie man Insekten für Insektenfresser kopieren könnte, wenn man auf Insekten verzichten will. Vielleicht mit Eifutter.
    Oder Selberzucht. Das ist gar nicht schwierig, bedeutet aber einen gewissen Aufwand, wenn man genug Tiere nachziehen will. Die großen beiden Vorteile der Selberzucht wären, dass du die Tiere gut ernähren und halten kannst (also gute Inhaltsstoffe und moralisch irgendwie „besser“) und die Tötungsmethode auswählen kannst.

  3. #3
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    Insekten scheinen alternativlos zu sein: http://www.wildvogelhilfe.org/aufzucht/futter.html
    Da geht es zwar um Handaufzuchten von Wildvögeln, aber futtertechnisch gesehen ist das wohl ähnlich, wenn man die Eltern bei der Brut unterstützen will

  4. #4
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    Danke Cappu. Aber ich werde wohl beim Fertigfutter bleiben.
    Futtertiere selbst ins Jenseits befördern
    Liebe Grüße von Sabine mit



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  5. #5
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    Nun ja, nur dann hat man die volle Kontrolle darüber, wie die Tiere vor ihrem Tod gelebt haben, was sie gefressen haben und wie mit ihnen umgegangen wurde. Und man kann die Tötungsmethode wählen, die man für am wenigsten schlimm hält.
    Im Falle von Fertigfutter trifft all diese Wahlen jemand anderes für einen. Jemand, dem es um den Umsatz geht, um minimalen Aufwand an Zeit und Ressourcen und maximalen Ertrag. Sterben müssen die Tiere sowieso, es macht bei Futtertieren nur jemand fremdes.

    Klingt jetzt irgendwie so, als sei ich absolut gegen gekaufte tote Futtertiere. Ist aber nicht so, manchmal kaufe ich als Leckerli Seidenraupenpuppenmumien oder Tubifex. Die mögen sie halt so gerne. Und Veganer bin ich auch nicht. Da gilt dann: lieber nicht zu lange drüber machdenken und einfach machen. Und über die Freude der Tiere freuen, die die Snacks verspeisen.

  6. #6
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    Ich rede hier ja auch nicht darüber, dass ich nur Futtertiere für die Vögel füttern möchte, sondern ein Futter fütten möchte, dem Mehlwürmchen beigefügt sind. Und wenn ich dran denke, welches Leid die von den Katzen selbstgefangenen Futtertiere haben, dann weiß ich nicht, ob Insekten als Futtertiere da nicht einen schöneren Tod und noch bessere Lebensbedingungen hatten.
    Da denke ich dann auch an mein Ninchen, die die Beutetiere lebend gebracht hat, das immer mit einem Mie angekündgt hat und dabei nicht dadacht hat, dass die Beutetiere dann unter dem Schrank im Flur sind und sie da nicht ran kommt.
    Bei aller Freiheit, die die Tierchen vorher hatten, aber schön war das bestimmt nicht, selbst wenn ich sie retten konnte und sie wieder frei gelassen habe, wenn sie
    nicht angeschlagen waren.
    Oder der Kerni, den unser Mikesch mal gebracht hat, der eine kleine Hautverwundung unter dem Flügel hatte, den ich zum Vogel-TA gebracht habe und der trotz AB 24 Stunden später tot war.

    Die Vögel bei uns sind auch glücklich über das Fettfutter, dass ich jetzt füttere, auch ohne Insekten.
    Wir wohnen auch dort, wo die Welt der Tiere noch einigermaßen in Ordnung ist. Hinter dem Haus ist Landschaftschutzgebiet, riesige unbehandelte Wildwiesenfläche die der Bauer, der die Weise gepachtet hat, einmal im Jahr zum Mähen kommt und das Heu an seine Kühe verfüttert.
    Und wir sind auch nicht die Gärtner auf unserem Grundstück, die 1 cm hohen Rasen mähen. Wir haben auch Wiese.Viele Sträucher, die seit 20 Jahren nicht geschnitten wurden und es da einen netten kleinen Strauchurwald gibt. Vor daher wird es nicht so wenig Insekten geben, als anderswo.
    Unser Nachbarn denken genauso wie wir. Deren Gärten sind auch naturbelassen. Eigentlich müsste ich da überhaupt nicht Vögel füttern. Aber was tut man nicht alles aus Liebe.
    Es ist aber gut, dass Du Dir die Zeit und Mühe machst, hier mit mir zu schreiben. Denn das sind so Dinge, die einem eigentlich nicht erst da bewußt werden.
    Liebe Grüße von Sabine mit



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  7. #7
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    Ach, ich mag moralische Dilemma irgendwie. Über die kann man so schön nachdenken.

    Ich finde, wenn man ansonsten tut, was einem möglich ist, um Leid zu verhindern oder zu vermindern, dann darf man sich auch ein paar kleine "Sünden" leisten
    Wenn es dir eine große Freude macht, die vielen verschiedenen Vögel am Balkon zu beobachten, dann gönn dir diese Freude
    Euer Grundstück klingt toll Ich helfe immer im Garten meiner Schwester aus, die hat auch einen tollen Naturgarten.

    Eine Katze, die fängt, aber nicht zu töten weiß... ja, das ist blöd. Mio konnte ihn leider auch nicht Eigentlich dürfte man nur Katzen in den Freigang lassen, die draußen aufgezogen wurden und von der Mutter den Tötungsbiss gezeigt bekommen haben. Viele lernen ihn zwar auch durch Ausprobieren im Erwachsenenalter, aber eben nicht alle. Aber was bedeutet das in der Praxis? Man unterstützt mit dem Kauf solcher Welpen Leute, die unkastrierte Katzen draußen herumlaufen lassen. Und umgekehrt würde man sehr vielen Katzen den Freigang verweigern, weil sie vielleicht keinen Tötungsbiss beherrschen. Das ist auch alles blöd.
    Manchmal gibt es einfach keine für alle richtige Lösung.

  8. #8
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    Also ich füttere auch ab und an Würmer-Futter an die Wildvögel. Allerdings "braucht" der Buntspecht das offenbar nicht hier, der mag auch normale Fettblöcke.

    Ich bin auch zwiegespalten gegenüber "Insektenfutter", die ja teils schon als potenzielle Fleischalternative im Handel sind. http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...a-1163340.html Ich weiß jetzt auch adhoc nicht, wie die Unterschiede hinsichtlich der Gehirne sind Das wäre ja eventuell bei der Entscheidung auch nochmal ein Aspekt...

    Letztes Jahr hatte ich ein echt blödes Maus-Tötrungserlebnis im Garten meiner Mutter... Ich sah eine Katze im Garten mit einer Maus spielen und ging hin und verscheuchte erstmal die Katze. Dann sah ich, dass die Miezen zu DRITT waren! Es war mir quasi unmöglich, etwas zu holen, um die Maus erstmal in Deckung zu bringen, weil wir wirklich eingekreist waren und die Katzen ließen sich nicht verscheuchen Leider hat dann eine, während ich eine andere verscheuchte, die Maus nochmal gepackt Irgendwie habe ich die Maus dann in den Gartenschuppen gebracht erstmal, aber dort ist sie dann über Nacht gestorben Sie hatte gar keine blutenden Wunden, aber konnte da schon nicht mehr richtig laufen. Wahrscheinlich hätte ich sie dann besser gleich ganz den Katzen überlassen, aber in dem Moment war ich mir auch nicht sicher, was zu tun ist...

    Wer fertig ist, dem ist nichts recht zu machen; ein Werdender wird immer dankbar sein.

    (aus: Goethe, Johann Wolfgang: Faust, Vorspiel)

  9. #9
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    Genau das wird mein Weg. Ich werde mal Fertigfutter mit Fleischbeilage den Vögeln füttern gerade jetzt wo die Vögel ihrer Jungen füttern und dann gibt es wieder Vegetarisches.
    Und für die Spechte gibt es Damm im Winter noch was anderes zusätzlich.

    Leute, Ihr seid genial.

    Cappu: Da wird das Ganze sehr schwierig, wenn nur noch Katzen Freigänger werden dürfen, die den Tötungsbiss beherrschen.
    Als Freigänger-Dosi haben die meisten ja auch ein Herz für die Beutetiere und ist über
    die Jagd seiner Lieblinge überhaupt nicht glücklich.
    Man lässt ja eigentlich nur raus, (dort wo es von der Umgebung her möglich ist) weil es doch um einiges artgerechter ist.
    Liebe Grüße von Sabine mit



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  10. #10
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    Bei Vivara gibt es übrigens eine extra Fettblockhalterung für Buntspechte Da hängt "meiner" in der kühlen Jahreszeit fast täglich dran. Naja, eigentlich letzte Woche auch noch

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  11. #11
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    Danke, den werde ich dann im Herbst auch bestellen. Ich habe gewußt, dass es so was gibt. Aber der Verkäufername hat mir gefehlt.
    Liebe Grüße von Sabine mit



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  12. #12
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    Welche Fettblöcke kaufst Du denn für den Buntspecht?

    Und wie halte ich die Elstern fern? Die werden den Fettblock ja auch mögen?
    Die Elstern will ich ja nicht gerade füttern?
    Mit der Futterstation, die ich habe, können sie nichts anfangen.
    Liebe Grüße von Sabine mit



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  13. #13
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    Huhu,

    also ich kaufe immer die Energieblöcke von Vivara - gibt auch welche mit Insekten und Würmern Und dann habe ich das Spechtenbistro.

    Wir haben hier auch Elstern, die nisten gerade Aber ans Spechtenbistro können sie sich nie im Leben dranhängen.

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  14. #14
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    Spechtbistro ist dieser Halter? Oder finde ich bei Vivara was, wenn ich "Spechtbistro" (den Ausdruck finde ich super schön) eingebe.
    Und welcher Energieblock kommt bei Familie Specht am besten an?
    Liebe Grüße von Sabine mit



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  15. #15
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    Sorry für die späte Anwort, also: Ja, den Ausdruck habe ich von dort! Wobei, es heißt wohl "Spechtenbistro". Ich habe das doppelte für 16,99 Euro, gibt wohl noch andere. Die Spechte hier mögen alle Blöcke von denen, ich bestelle immer so eine Kombi-Packung. Allerdings sind die eher was für kühlere Tage, weil über 20 Grad schmelzen sie wohl regelrecht umher...

    Übrigens: Kennst du die Live-Webcams von denen? Die sind auch interessant...

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  16. #16
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    Das ist mir klar, dass die wegschmelzen, wenn es zu warm ist.

    Im Frühjahr bis Herbst will ich ja das Futter mit den Mehlwürmern füttern. Aber für den Herbst und Winter ist das interessant mit den Fettblöcken.

    Danke!

    Jetzt habe ich ein ruhigeres Gewissen, füttere trotzdem ein Futter mit Mehlwürmern, aber eben weniger Fleischbeilage und im Herbst und Winter dann normales Fettfutter und die Fettblöcke.
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  17. #17
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    Ein neues Problem stellt sich bei meiner Futterstation ein. Die Elstern haben die Futterstation entdeckt und üben fleißig sich dran zu hängen.
    Nun habe ich aber keine große Lust die Elstern mit zu füttern. Vor allem, weil sie meine Blau und Haubenmeisle vertreiben. Selbst der Buntspecht oder die Buntspechte haben Angst.
    Liebe Grüße von Sabine mit



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  18. #18
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    Hm dann habt ihr wohl recht sportliche Elstern

    Da habe ich allerdings keinen Lösungsvorschlag. Bei uns brüten auch Elstern im Nachbargarten und sie verscheuchen natürlich das "Kleinzeug", wenn sie an leckere Happen kommen wollen (bei mir am Fenster), aber dann flattern sie wieder weg - oder der Rabe verscheucht sie Dann sind die Blaumeisen und Co. wieder dran. Rund 100 m von mir entfernt ist ein Feld, da sind auch viele Raben oft unterwegs hier, die stören aber weder Buntspechte noch Grünspechte.

    Ok, einmal hatte ich ein kleines Drama - da ist ein Vogel gegen die Scheibe geflogen und war sehr benommen und während ich noch überlegte, was ich tun solll, ob ich ihn versuchen soll zu fangen oder zumindest das Fenster zu öffnen, damit die Elstern/Raben nicht kommen, war auch schon eine da und hat ihn sich geschnappt, so schnell konnte ich gar nicht gucken
    Ansonsten lassen sich die "Kleinen" von den Großen aber nicht viel stören hier.

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  19. #19
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    Das mit dem Vögelchen tut mir leid. Hoffentlich warmes besser so. Wahrscheinlich
    Hat es sich bei dem Aufprall auf die Scheibe verletzt.

    Das ist ja das Drame, dass die Elstern Nester plündern. und ich will ja Vögel füttern um den Vögeln Schadensersatz zu leisten für die Opfer von Seneca. 4 sind das seit Januar., auch wenn er wesentlich bequemer geworden ist, als 2015.
    Erica hat seit sie 2013 zu uns kam noch nie nicht einen Vogel fefangen-hat es als Handaufzucht nicht gelernt. Und Fannchen kann es nicht mehr seit sie fast alle Zähne abgeben musste. Seither bringt sie keine Beute mehr.
    Nur der Seneca hat es nicht aufgegeben zu jagen.
    Naja, da will ich halt keine Elstern fütter, die dann den Nachwuchs der Vögel killen. Oder schon die Eier stehlen.

    Naja, das stimmt schon: der Bunti und die kleinen 🐦 kommen ja trotzdem wenn die Elstern weg sind. Und ich verjage sie.
    Nur bringt das wenig. Wenn ich wie heute den ganzen Tag weg bin oder im Büro sitze,
    Wo ich die Futterststion nicht im Blick habe.
    Liebe Grüße von Sabine mit



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  20. #20
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    Es war schon erstaunlich, wie schnell die Elster sich den Vogel geschnappt hat - und das obwohl ich hinter dem Fenster stand. Ich hätte es ja auch aufgemacht, aber der Vogel atmete ganz schwer und ich wollte ihn nicht erschrecken und so schnell wie die da war, konnte ich nur noch doof gucken.

    Ich denke, das muss man entspannt sehen mit dem Jungvogelraub. Ich habe auf Vivara, was echt sehr sehenswert ist, die Nistvogelwebcams regelmäßig angeguckt, da ist wohl leider immer viel Trauriges auch bei. Der Waldkauz hat drei Eier selbst gefressen/sonstwie zerstört, von mehreren Habicht-Küken ist nur noch eins da, von drei Dohlen-Küken nur noch eins und beim Storch sind zwei kleine Storche gestorben Trotzdem empfehlenswert, reinzugucken!!

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    (aus: Goethe, Johann Wolfgang: Faust, Vorspiel)

  21. #21
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    Das... ist Natur

    Wenn man mal überlegt, dass rein rechnerisch von wirklich ALLEN Kindern eines Paares nur ein einziges Paar erwachsen werden und erfolgreich selbst Nachwuchs aufziehen muss, damit der Bestand erhalten bleibt, dann ist das ein ziemlich trauriger Gedanke. Die Natur geht unglaublich verschwenderisch mit Leben um. Je mehr Kinder ein Paar gleich welcher Art hat, desto mehr müssen früh sterben, damit nicht Platz und Futter knapp werden.

    Von allen Bruten über alle Jahre werden nur zwei Kinder benötigt, um die Eltern zu ersetzen.

    Die Beutegreifer erfüllen dabei eine wichtige Funktion: sie "sortieren" die Kinder aus, die weniger gut klar kommen als ihre Geschwister. Sie erwischen die Unvorsichtigen, die Kranken, die weniger gut Angepassten.
    Uns erscheint das grausam. Aber nur so kann eine Art zukunftsfähig und ein Bestand gesund bleiben. Kommen die Beutegreifer nicht mit dem Selektieren hinterher, geht es der Beute schlecht: Parasitenbefall nimmt zu, ebenso Hungersnöte, Seuchen, Streit um Reviere...
    Die paar Vögel, die die Freigänger erwischen, fallen da tatsächlich nicht ins Gewicht. Irgendwie tröstlich, finde ich.

  22. #22
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    Ja klar, da hast du recht! Aber wenn man dann "mitfiebert" in den Webcams, isses natürlich schon immer bisschen traurig. Anscheinend war es dieses Jahr auch mehr Verlust als sonst, oft sterben die Kleinen ja auch erst außerhalb des Nestes. Jedenfalls sehr sehenswert - ist auch Nachtichtkamera überall.

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  23. #23
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    Zitat Zitat von Cappu Beitrag anzeigen
    Das... ist Natur :Oktober

    Wenn man mal überlegt, dass rein rechnerisch von wirklich ALLEN Kindern eines Paares nur ein einziges Paar erwachsen werden und erfolgreich selbst Nachwuchs aufziehen muss, damit der Bestand erhalten bleibt, dann ist das ein ziemlich trauriger Gedanke. Die Natur geht unglaublich verschwenderisch mit Leben um. Je mehr Kinder ein Paar gleich welcher Art hat, desto mehr müssen früh sterben, damit nicht Platz und Futter knapp werden.

    Von allen Bruten über alle Jahre werden nur zwei Kinder benötigt, um die Eltern zu ersetzen.

    Die Beutegreifer erfüllen dabei eine wichtige Funktion: sie "sortieren" die Kinder aus, die weniger gut klar kommen als ihre Geschwister. Sie erwischen die Unvorsichtigen, die Kranken, die weniger gut Angepassten.
    Uns erscheint das grausam. Aber nur so kann eine Art zukunftsfähig und ein Bestand gesund bleiben. Kommen die Beutegreifer nicht mit dem Selektieren hinterher, geht es der Beute schlecht: Parasitenbefall nimmt zu, ebenso Hungersnöte, Seuchen, Streit um Reviere...
    Die paar Vögel, die die Freigänger erwischen, fallen da tatsächlich nicht ins Gewicht. Irgendwie tröstlich, finde ich.
    Leider gibt es da noch den Faktor Mensch der durch seine Ignoranz, seine Rücksichtslosigkeit Lebensräume der Tiere zerstört und das System Natur ausbeutet und es halt nicht mehr ausreicht, dass ein Kinderpaar pro Brutpaar den Fortbestand sichert. Und dann fallen die Katzen schon auch ins Gewicht.

    Aber der schlimmste Fein der Natur ist der Mensch!
    Liebe Grüße von Sabine mit



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  24. #24
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    Zitat Zitat von Pampashase Beitrag anzeigen
    Aber der schlimmste Fein der Natur ist der Mensch!
    Ich könnte mich auch immer aufregen, wie "Hexenjagd" auf Katzen gemacht und diese als größte Ursache für angeblichen Rückgang der Singvogelzahl verantwortlich gemacht werden! Es ist nunmal die natürliche Nahrungskette.
    Was ist mit Leimruten und und anderen menschlichen Fangmethoden, als deren Ergebnis Singvögel als "Delikatessen", in manchen Ländern angepriesen werden? ??

    Für eine Zeit halten wir deine Pfötchen fest, dein Herz aber ein Leben lang!


    Liebe Grüße von Heike mit ihren Schnurrern Willi, Rico, Fritzchen und Rudi


    Für immer im Herzen und im Kopf ....Plüschi, Oskar, Jacki, Otti, Lottchen, Theo, Hugo und Nelly

  25. #25
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    Die einzige Ursache für den dramatischen Rückgang der Singvögel ist der Mensch. und die EU läßt den Singvogelfang in den Ländern durchgehen, weil das Tradition ist.
    Natürlich spielt hier zusätzlich eine Rolle, dass auch immer mehr Lebensraum für die Vögel zerstört und zugebaut wird, die meisten Grünflächen vor den Häusern nur einen Zentimeter hoch sein dürfen, Hecken akurat gestutzt sein müssen, ebenso wie Sträucher und dann noch Unkrautvernichter und Insektizide. Aber die Katze ist an allem schuld.
    Wütend macht mich aber auch, dass es immer noch Leute gibt, die meinen die armen Streuner füttern zu müssen, ohne sich drum zu kümmern, ob die kastriert sind.
    Liebe Grüße von Sabine mit



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  26. #26
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    Rein rechnerisch stimmen die zwei Kids pro Elternpaar. Dabei ist es nicht relevant, ob der "Überschuss" verhungert, an Geburtsfehlern oder Infekten stirbt, von Fressfeinden (Greifvögel sind in Siedlungen sogar selten, ihre Funktion übernehmen zum Teil die Katzen) weggesnackt wird oder sonstwie zu Tode kommt. Die "Natur" produziert einfach pauschal wahnsinnig viele Kinder, denen es nicht bestimmt ist, erwachsen und Eltern zu werden

    Die paar, die Seneca zum Opfer fallen, fallen deshalb wirklich nicht ins Gewicht. Vögel in Siedlungen sind trotz der vielen Freigängerkatzen nicht vom Aussterben bedroht. Gefährlich werden ihnen Gifte und die menschengemachte Verarmung an geeigneten Nist- und Jagdplätzen.

    Schau, Vögel in Siedlungen sind nicht bedroht, teilweise nimmt ihr Bestand sogar zu: https://www.spektrum.de/kolumne/der-...litaet/1553550
    Zitat: "Ganz anders sieht es hingegen bei typischen Vogelarten der Wälder und Siedlungen aus, wie die Zahlen aus Frankreich – und auch Deutschland – bestätigen: Mit wenigen Ausnahmen halten sie ihren Bestand oder nehmen sogar zu."

  27. #27
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    Naja, dafür schaffe ich auch Ausgleich durch die Fütterung und durch unseren Blaumeisennistkasten.
    Nicht gefallen hat mir, als ich heute gelesen habe, dass Buntspechte auch Nisthöhlen von anderen Vögeln plündern. Trotzdem werde ich dem Bunti kein Futterstationsverbot erteilen.

    Was mir aber noch mehr Sorgen macht als die Vögel, sind die dieses Jahr überhaupt nicht vorhandenen Honigbienen.
    Liebe Grüße von Sabine mit



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  28. #28
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    Hier ist ein interessanter Artikel, den ich zu dem Thema "Bienensterben" aktuell gelesen habe:

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...a-1208252.html

    Wer fertig ist, dem ist nichts recht zu machen; ein Werdender wird immer dankbar sein.

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  29. #29
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    Danke, und ja, Du hast recht. Man wird von den Medien so sehr beeinflußt
    Vielleicht liegt das Fehlen der Honigbienen bei uns eher, daran, dass der Imker bei uns im Dorf gestorben ist und Bienen nicht so weit fliegen.
    Was mir in den letzten Tagen aufgefallen ist, sind schwarze Insekten mit orangen Hinterlaib nicht so groß wie Hummeln aber größer wie Honigbienen.
    Ja, stimmt, die Debatte ist in den Medien ist auch ziemlich egoistisch, gerade diese Berichte, was es ohne die Honigbiene nicht geben würde. Gestern habe ich da auch einen langen Beitrag in :Zur Sache Baden-Württemberg im SWR Fernsehn gesehen. Und da ging es auch um die Honigbiene, Pestizide und weitere Ursachen des Honigbienensterbens. Aber hat nicht die Natur immer einen Weg gefunden?
    Wenn ich an Bakterien denke, die sogar resitent gegen Antibiotika sind und wir nur auf Gifte und die Umwelt achten müssen, als bestimmte Gattungen in den Fokus zu rücken?
    Liebe Grüße von Sabine mit



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  30. #30
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    Ich glaube, das hat auch etwas damit zu tun, dass die "Honigbiene" eher eine Lobby hat als irgendwelche anderen Insekten. Daher der Fokus.
    Ich kaufe soweit möglich nachhaltig produzierte Sachen und lebe autofrei, weil ich das einfach für vernünftig halte. Egal ob das die Bienen schützt oder ob "bio" besser schmeckt und gesünder ist.
    Man vergiftet einfach nicht den Acker, von dem man selbst wieder gesunde Nahrung ernten will. Auch nicht für Geld. So etwas ist einfach absolut unlogisch und ich werde nie begreifen, warum die meisten Menschen nicht zu demselben Schluß kommen
    Noch so eine seltsame Neuerscheinung: http://www.spiegel.de/gesundheit/dia...a-1209122.html

    Die Natur wird weiter ihr Ding machen, davon bin ich fest überzeugt. Es ist nur die Frage, inwieweit wir da noch gesund mitmachen können oder nicht. Und welche Arten wir eventuell mit in den Untergang reißen. Sehr interessanter Film: http://www.plastic-planet.de/ Auch über die Fortpflanzungsfähigkeit...

  31. #31
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    warum Menschen nicht zu dem selben Schluß kommen, wie wichtig das ist, was Du da beschreibst?
    Naja, weil Konsum wichtiger ist. Weil Leute mit geringem Einkommen sich nicht abgehängt fühlen wollen
    und halt dann das Smartphone, der Handyvertrag, der große Flachbildschirn, die Markenturnschuhe und Markenklamotten, Kosmetik etc. viel wichtiger sind als gesunde Lebensmittel.
    Weil man nicht unbedingt dort leben möchte oder kann, wo die Arbeitsstelle ist.

    Was glaubst Du, was meine jungen Klienten für Verschleiß an Elektronikkram haben und Du glaubst nicht, was passiert, wenn ich da mit gesunder Ernährung komme.

    Und weil ja Konsum über alles von der Politik gewünscht ist.
    Liebe Grüße von Sabine mit



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  32. #32
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    Da gibt es nur ein Problem: wir leben auf Kosten aller. Was wir in D für selbstverständlich und praktisch für ein Grundrecht halten, funktioniert nur deshalb noch gerade so, weil viele andere Völker (noch) nicht so leben. Nur holen die jetzt teilweise auf und finden plötzlich auch, dass jeder beispielsweise ein eigenes Auto haben sollte. Volker Pispers hat da mal einen schönen Satz gesagt, sinngemäß (wortgetreu weiß ich ihn leider nicht mehr) lautet er: wenn die Chinesen jetzt auch so viele Autos kaufen wie wir Deutschen, dann können wir alle sie noch einmal anlassen und dann war es das mit dem Planeten.
    Lieber steht der Deutsche täglich im Berufsverkehr, um vom Land in die Stadt zum Arbeitsplatz zu fahren, als zur Arbeitsstelle zu ziehen und damit dafür zu sorgen, dass die Innenstädte Dank des dadurch drastisch sinkenden Autoverkehrs wieder lebenswerter werden. Verrückt. Natürlich sind die Mieten durchschnittlicher auf dem Land günstiger - aber nur, wenn man die laufenden Kosten des dann notwendigen Autos unter den Tisch fallen lässt.
    Oder schau dir mal an, wieviele fast neue Mittel- und Oberklassewagen an Samstagen auf Aldiparkplätzen stehen... Deren Besitzer kaufen mit Sicherheit nicht beim Discounter ein, weil sie keine andere Wahl haben... Der verantwortungsvolle Umgang mit unser aller Ressourcen ist denen völlig wumpe.

    Interessanter Test zum persönlichen ökologischen Fußabdruck: https://www.fussabdruck.de/

  33. #33
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    Als Landei sehe ich das aber nicht ganz so. Der Weg zur Arbeit hat weniger mit dem vom Land in die Stadtbfahrennzu tun. Der tägliche Stau z. B. In Reutlingen oder Stuttgart, das sind zumeist Leute, die da auch wohnen nur denen es zu umständlich und zeitaufwändig ist mit den Öffentlichen zur Arbeit zu fahren.
    Mein GS fährt auch jeden Tag 10 KM mit dem Auto zur Arbeit. Aber der verpestet die Luft lange nicht so, wie die, die täglich in der Großstadt im Stau stehen.
    Viel gewonnen wäre auch schon, wenn die Leute sich angemessene Autos kaufen würden und nicht SUVs und KW starke Monster.
    Liebe Grüße von Sabine mit



    und den Regenbogenkatzen - für immer im Herzen


  34. #34
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    Ich war am Wochenende unterwegs, aber habe nun nachgelesen, sehr interessant.

    Aktuell muss ich auch noch mit dem Auto zur Arbeit fahren - in Zeiten von befristeten Arbeitsverträgen kann man aber auch nicht verlangen, dass man immer für 1 Jahr oder ein halbes Jahr umzieht... Wenn ich in zwei Monaten umziehe, verkaufe ich mein Schnauferl - in Zürich gibt's prima ÖPNV. Aber hier würde ich zu meinem Arbeitsplatz mit dem Bus 1,5 Stunden brauchen, mit dem Auto 25 min.

    Wer fertig ist, dem ist nichts recht zu machen; ein Werdender wird immer dankbar sein.

    (aus: Goethe, Johann Wolfgang: Faust, Vorspiel)

  35. #35
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    Derzeit kann ich leider hier nicht schreiben. Ein Gewitter hat unser Telefon und Internet geschrotet.
    Und mit dem Handy ist es zu mühsam.
    Ich melde mich wieder, wenn alles wieder funktioniert. Aber das kann dauern. Unser Provider ist leider nicht die Telekom. Beim letzten Problem ging 3 Wochen lang nichts.
    Liebe Grüße von Sabine mit



    und den Regenbogenkatzen - für immer im Herzen


  36. #36
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    Oh je, dann "gute Besserung"

    Wer fertig ist, dem ist nichts recht zu machen; ein Werdender wird immer dankbar sein.

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  37. #37
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    Ich denke mit den Katzen und den Singvögeln ist es wie mit den Kormoranen und dem Meer. Ist ja logisch, dass die Kormorane die Meere leerfischen, die sieht man ja ständig mit Fisch im Schnabel, die harmlosen Megafischfangschiffe nicht, deshalb haben sie auch gaar nichts damit zu tun. Konsumlogik....
    Klar bin ich traurig, wenn Flusi mal wieder mit einem Vogel ankommt. Prinz ist vor allem anwesend und vertreibt damit Schädlinge und Emmi fängt brav nur Mäuse. Die tun mir übrigens genauso leid, auch wenn ich auf einem landwirtschaftlich betriebenen Hof sie bekämpfen muss. Dafür nehme ich dann liebe Katzen als Gift. Ebenso ist mein ganzer Garten giftfrei. Die Weiden ebenso, wir düngen mit selbst produziertem Kompost. Der Garten ist wild, mit Totholzhecken, Trockenmauern und viel Gebüsch. Wir haben das ganze Spektrum an Wildtieren hier, sehr viele verschiedene Wildbienen und -wespensorten, jedes Jahr viele Hummeln, die Hornissen haben ihr Nest ebenso wie sehr viele Vögel, darunter auch Wildtauben, verschiede Spechte, viele Schwalben, etc. , ein Spatz brütet jedes Jahr im Haus an einem alten Lüftungsschacht, sogar ein Uhu haust in der Nähe und überrascht und abends gelegentlich. Im minigartenteich sind Frösche, Molche, Libellenlarven, Gelbrandkäfer und div. andere Tiere zu Hause. Zwergfledermäuse und eine große Fledermausart wohnen hier ebenso wie unglaublich viele Weinbergschnecken, Tigerschnegel und leider auch Nackschnecken. Die sind dieses Jahr arg dezimiert, ob es an den Igeln liegt, die ja deren Gelege mögen?
    Im Winter überwintere ich seit Jahren Igel von denen einige geblieben sind und in der Tenne unter den Paletten wohnen oder in anderen für sie arrangierten Plätzen.

    Ich kaufe auch die Mehlwürmer getrocknet für meine Igel. Und ein Teil kommt ins Vogelfutter, dass ich damit aufwerte, genauso wie mit zusätzliche Rosinen etc. ich mische gerne selber.

    Ich glaube, jede und jeder kann was tun, im Rahmen der eigenen Möglichkeiten.
    Nicht immer kann man aber alles beachten, siehe Mehlwürmer.
    Einem Tier zu helfen verändert nicht die ganze Welt. Aber die ganze Welt verändert sich für dieses Tier..
    Astrid &


    Meine Unvergessenen...sie fehlen...Mary und Tigerle, Amadeus, Sindbad und Cindy und viel zu früh Flusi.

  38. #38
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    Hey hey,

    dass ist eine interessante Frage darüber habe ich so noch nicht nachgedacht. Also ich denke das da die Meinungen sehr weit auseinander gehen. Im Grunde hat ja jedes Lebewesen das Recht auf Leben meiner Meinung nach, auch Insekten oder solche kleinen Tiere wie Mehlwürmer. Nur ist halt die Frage mit was Fütter man denn sonst manche Tiere. Vegan werden die sich sicherlich nicht ernähren und gut Wildvögel haben noch die Möglichkeit sich Ihr Futter selbst zu suchen. Doch was ist mit den Haustieren, die auch so gefüttert werden müssen. Mal abgesehen jetzt von einem ...Vogel..gibt es ja auch noch genug andere Tiere, die diese Insekten brauchen um zu überleben. Also ist es am ende ja nichts anderes, als wenn sich die Tiere selbst Ihr Futter in der Wildnis suchen.
    Geändert von OESFUN (06.06.2018 um 13:03 Uhr) Grund: versteckten Shoplink entfernt

  39. #39
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    Die gute Besserungswünsche haben leider nichts geholfen. Die Fritz-Box war wohl doch hirntod. Sie wurde im blühenden Alter von nur 5 Jahren wohl von einer Überspannung über die Telefondose dahin gerafft.
    Der Ersatz ist heute gekommen und alles funkt wieder. Das muss ich gleich ausnutzen.

    Ja, allen kann man leider nicht gerecht werden. Natürlich haben alle Lebewesen eine Lebensberechtigung. Aber auch durch Futter mit Insekten etc. kann ja auch Leben gerettet werden.

    Naja, ich füttere jetzt das Futter mit den Mehlwürmern gemischt mit anderem Futter. Inzwischen fressen mir die Vögel die Haare vom Kopf. Und Bunti-Spechti kommt weiter. Ich weiß nur nicht, ob es einer ist oder mehrere. So oft kann doch ein Bunti nicht zum Fressen kommen. Der muss doch auch mal satt sein.

    Egal wie, wir füttern ja aus einem guten Zweck, egal ob jetzt Vögel oder unsere Flauschis.
    Liebe Grüße von Sabine mit



    und den Regenbogenkatzen - für immer im Herzen


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