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Thema: Katze hat Krebs.. Sarkom, ggf Fibrosarkom

  1. #1
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    Katze hat Krebs.. Sarkom, ggf Fibrosarkom

    Hallo zusammen,

    ich brauche dringend Eure Hilfe.. meine kleine Katze hat einen Knubbel am Schulterblatt. Dieser wurde mit einer Nadel punktiert und das Ergebnis war, es handelt sich um ein Sarkom. Um die Art des Sarkoms weiter zu differenzieren brauchen die Pathologen den Tumor (ein Stück davon)- aber da es Krebs ist ist eines klar. Der Tumor muss raus.
    Also wird keine Biopsie mehr erfolgen. Bei einem Fibrosarkom sollte man 3 cm rund um den Tumor halten. Aber das ist hier nicht möglich. da ist die Wirbelsäule. Ich habe bereits entschieden dass ich keine Rippen entfernen lassen werde und auch das Schulternblatt nicht.
    Damit hätte das Tier null Lebensqualität mehr.

    Jetzt informiere ich mich wegen Bestrahlung.
    Introperative Bestahlung habe ich nur in München gefunden. Sonst in ganz D nicht...
    Auch die Bestrahlung direkt in den Tumor /Wundbett rein. Über Schläuche nur München.

    Das kann doch nicht sein oder? Ich würde für meine Maus nach München fahren. 550 km von hier...

    Die andere Form der Bestrahlung kostet 6000 EUR. Aber das kommt für mich nicht in Frage.

    Habt ihr Erfahrung mit Chemo und Bestrahlung?
    Oder mit Immuntherapie?

    Könnt ihr mir den Kontakt zu jemandem herstellen der damit Erfahrung hat?

    Ich bin echt verzweifelt. Habe doch leztes Jahr im August erst Zoe an den Krebs verloren.
    Was kann ich nur tun?

    Auch gerne homeopathisch nach der OP?

    Eure traurige Leigh44


    Meine Zoe und Jacky...

    Vielen Dank an alle Katzenfreunde. Ich hätte nie gedacht auch einer zu werden, aber jetzt liebe ich sie über alles.........................

  2. #2
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    Hallo,

    Bestrahlung und Chemo kommen für mich nicht in Frage, beides würde eine lange Isolationszeit bedeuten. Besonders während der Chemo, die ja bei Tieren nur lebenszeitverlängernd, nie heilend ist, würde das Tier die gesamte Zeit fremd riechen (was zu massivem Streit mit anderen Katzen im Haushalt führen kann) und dürfte wegen der giftigen Ausdünstungen nicht bei euch im Schlafzimmer übernachten. Sehr viel Stress für ein paar Monate mehr.

    Was mich aber hellhörig macht: wurde die Art des Tumors nur via Punktion bestimmt? Wurden Tumorzellen gefunden oder wurde auf ein Sarkom geschlossen, weil keine Zellen entfernt werden konnten? "Böse" Tumore sollen bei Punktion oft nicht abschilfern, weshalb ein Fehlen von Zellen im Punktat auf das Vorhandensein eines bösartigen Tumors schließen lassen könnte.

    Ich frage deshalb:
    Bei meinem Kater saß ein Tumor zwischen den Schulterblättern. Ganz fest, nicht verschiebbar, Punktieren brachte keine Zellen... bösartig, schnellwachsend und inoperabel. Ich hab trotzdem reinschauen lassen, die Alternative war ja praktisch nur sterben lassen. Tja... sie haben das Teil komplett entfernen können, es schien nur fest zu sein, weil es zwischen den Muskeln direkt auf der Wirbelsäule saß. Es war perfekt gekapselt. Und das beste: es war ein Lipom, gutartig. Die schilfern bloß normale Fettzellen ab, die im Punktat nicht weiter aufgefallen waren, weil ja eh Fett vom Durchstechen der Haut drin war. Kater ist jetzt statt tot quicklebendig. Hat zwar jetzt andere, große Baustellen, aber das ist eine andere Geschichte...

    Kurz: wenn keine Tumorzellen gefunden wurden, würde ich reinschauen lassen. Nur zur Sicherheit. Falls wirklich Tumorzellen gefunden wurden, und das Ding wirklich inoperabel und nicht gekapselt ist, dann würde ich ihr ihre letzte Zeit so schön wie möglich gestalten.
    Homöopathie, Immuntherapie halte ich für Wunderheilerei, sorry. Ich hab noch nicht erlebt, dass die wirklich mal was bewirkt hätte. Schaden tut sie aber auch nicht, also wenn sie dir hilft...

    Was wären die Folgen einer Schulterblattentfernung? Dreibeinigkeit ist bei Katzen noch ok, die kämen damit klar. Falls das die einzige Folge wäre...

  3. #3
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    Krebs Zellen im Punktat... Chemotherapie gibt es schon als Tabletten zu Hause.. Auch nach der Bestrahlung darf die Katze nach Hause. ..


    Meine Zoe und Jacky...

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  4. #4
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    Schade, das ist dann eindeutig.

    Hm, das ist neu, dass sie bei beidem direkt wieder nach Hause dürfen. Bei Schilddrüsentumoren, die auch bestrahlt werden können, ist das nicht so. Wie ist die gesundheitliche Belastung für Mitbewohner? Und für die Katze? Wie lange wie schlecht wird es ihr mit einer Chemo gehen versus zu erwartender Lebenszeitgewinn? Das wären die Fragen, die ich mir stellen würde. Vor zwei Jahren sah beides in unserem Fall nicht sonderlich gut aus und ich wollte nicht, dass er sich für ein halbes Jahr mehr Leben wochenlang quält und nicht mal mehr bei uns im Zimmer schlafen darf. Einer Katze kann man die Folgen einer Chemo ja nicht erklären.

  5. #5
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    Hallo Leigh,
    es tut mir so leid für Deine Kleine und Euch.
    Ich würde Dir raten eine Zeitmeinung von einem TA oder einer TK einzuholen.
    Ich habe die Belastung von Bestrahlungen bei einer Klientin von mir erlebt und weiß leider auch aus dem Bekanntenkreis wie schlimm die Nebenwirkung der Chemotherapie sind.
    Wir Menschen können viel über die Gedanken steuern und hoffen, dass die Nebenwirkungen vorüber gehen (können).
    Aber Katzen können das leider nicht.
    Daher muss mit einem Fachmann, der sich wirklich auch mit den Nebenwirkungen auskennt, besprochen werden, was das beste für die Patientin ist.
    Im Zweifel würde ich immer Lebensqualität vor Lebensquantität setzen.

    Ich wünsche Dir viel Kraft und Deiner Kleinen
    Liebe Grüße von Sabine mit



    und den Regenbogenkatzen - für immer im Herzen


  6. #6
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    Das sind ja die ganze Zeit meine Überlegungen. Wieviel Leid ist wieviel Lebenszeit wert? Es ist so traurig. NormalerWeise sollte man 3 cm ins gesunde hinein operieren. Dann muss man Rippen und DornfortsätZe ggf Schulterblatt entfernen. Ja das stimmt . Lest es nach unter Fibrosarkom. Aber iCh habe bereits entschieden dass ich dass nicht will. Keine Knoch entnehmen. Das ist auch bereits mit dem TA besprochen. Auch kurative Bestrahlung 2 Wochen nach der OP hab ich schon ausgeschlossen. 20 Einheiten. 5 Mal die Woche..Selbst wenn ich mit ihr in dieser Zeit im Hotel wohne ( lange Anfahrt)...Jetzt überlege ich noch eins.. In München gibt es eine Klinik ( nur eine in Deutschland ) die operiert und bestrahlt danach das OP Feld. Tötet eventuelle Zellen durch Bestrahlung direkt . Und nach der OP fährt man noch 3 bis fünf mal hin. Was aber bedeutet 7 Stunden Autofahrt für die Katze ( nur einach Strecke) . Soweit ich es verstanden habe ist dass keine Bestrahlung wie bei der Schilddrüse. Deshalb keine Isolation. Ich geb euch morgen mal die Homepage. Ich kann gerade vom Handy keinen Link einfügen. Im Moment sitzt die Maus fidel vor mir... und schaut mich an. Und es tut so weh..


    Meine Zoe und Jacky...

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  7. #7
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    Ich habe heute mit drei Tierkliniken telefoniert. Gestern mit Hofheim. Die haben einen Beschleuniger und machen diese 20 Sitzungen. Auch 400 km von hier. Und 6000 Eur Kosten. Dann mit München die diese IntraoperativE Thermobestrahlung machen. Ich weiss ja noch nicht wen ich operieren lassen werde. Mein TA hat 5 Jahre in der TK Bielefeld gearbeitet. Dem vertrau ich. Vielleicht lass ich es auch ganz mit Bestrahlung und so und sag meinem TA er soll so gut entfernen wie er kann...Ohne zu invasiv zu werden. Denn raus will ich das auf jeden Fall haben. Und dann warte ich auf den Befund der Tumoruntersuchung...


    Meine Zoe und Jacky...

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  8. #8
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    Und versuche dann nur noch auf Lebensqualität hinzuarbeiten. Und akzeptiere dass es ggf nur noch ein halbes Jahr ist


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  9. #9
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    Es tut mir so leid für euch. Manche Entscheidungen, die man für seine Plüschpopos treffen muss, sind einfach sch***

  10. #10
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    Ich habe mich entschieden erstmal bei meinem Hauatierarzt operieren zu lassen und den Knoten einzusenden. Handelt es sich um ein Sarkom oder Fibrosarkom. Das soll der Pathologe rausfinden. Wenn ich den Kenner nur berühre flüchtet die Katze. Heute ist die OP. Ich bin traurig und fertig und kann nicht mehr....und habe Angst


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  11. #11
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    Oncept IL 2 oder felines Interferon möchte ich ggf versuchen. Falls es ein schnelles RezidIV gibt und abhängig davon wie sie die OP verkraftet , denke ich dann über Bestrahlung und seine zweite OP nach. Oder lasse los.. Ich könnte mit Anlauf gegen die Wand.. Wo ist eigentlich Pampashase? Und die ganzen anderen?


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  12. #12
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    Ich drück ganz fest die Daumen für die OP und hoffe auf ein "mildes" Ergebnis, wenn man das so sagen kann. Was für eine sch... schwere Situation. Ich kann überhaupt gar kein Wissen beisteuern und möchte Dir nur mitteilen, dass ich an Dich denke und mit Dir leide. Ich drück Dich
    LG Ally mit Bonnie, Lucy, Nelly und Dolly

    sowie Emilia und Modi im Land hinter dem Regenbogen

  13. #13
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    ich würde den ball erst mal flach halten - fibrosarkome haben eine geringe neigung zu metastasen - das ist die gute nachricht.
    die schlechte ist, dass sie bei mäßig radikaler entfernung zu rezidiven neigen.
    dann würde ich das alter der katze hinzuziehen bei einer entscheidung.
    chemotherapien des tieres sind überhaupt nicht mit menschlicher chemo vergleichbar, weil sie völlig anders dosiert sind: beim menschen geht es i.d.r. um jahrzehnte, bei hund und katze um jahre.
    die erfahrungen, die ich im hundekreis mit chemo gemacht habe, sind durchweg postiv. alle tiere hatten eine gute lebensqualität, gheilet wurde allerdings keiner (darum ging es auch nicht und das war auch vorher klar).

    was würde ich tun: chirurgische entfernung so gut und radikal wie möglich (natürlich ohne rippenentfernung), chemo, soweit gut verträglich. die panik etwas runter fahren - mit einem fibrosarkom sind die überlebenschancen doch recht gut, auch wenn möglicherweise mal wieder eine op fällig ist. die katze meiner tä hat seit jahren ein impfsarkom, dass auch nicht gut operabel ist, weil eben an der schulter. sie schnippelt halt immer mal wieder.
    dass ist, was ICH tun würde, bestrahlung käme für mich keinesfalls in frage.
    heißt aber nicht, dass ich dem völlig ablehnend gegenüber stehe.

    und an dieser stelle noch mal der hinweis an alle: bei euren tä aufpassen, dass spritzen auf keinen fall in den nackenbereich gesetzt werden, auch nicht, wenn ihr selbst spritzt. zwar gibt es die impfsarkome dann halt u.u. hinten oder an der seite - nur sind sie da radikal operierbar.

  14. #14
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    Zitat Zitat von Carlo Beitrag anzeigen
    und an dieser stelle noch mal der hinweis an alle: bei euren tä aufpassen, dass spritzen auf keinen fall in den nackenbereich gesetzt werden, auch nicht, wenn ihr selbst spritzt. zwar gibt es die impfsarkome dann halt u.u. hinten oder an der seite - nur sind sie da radikal operierbar.
    Ich habe so ein "Einstichbuch", wo jede Impfung (und falls erforderlich andere Gabe von Spritzen) eingezeichnet und notiert wird. Meine TÄ hat nur den Kopf geschüttelt, aber ich bin ja Privatpatient, da muss sie halt durch, auch wenn sie es blöd findet. Da auch die Zahl der Einstiche an gleicher Stelle sich negativ auswirken kann, wird erst einmal reihum an den Beinen geimpft.
    LG Ally mit Bonnie, Lucy, Nelly und Dolly

    sowie Emilia und Modi im Land hinter dem Regenbogen

  15. #15
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    ps: sitzt der tumor im weichteilgewebe, ist es ein fibrosarkom, sitz er in der knöchereren struktur, ist es ein osteosarkom.
    ich bin meinemen bemerkunge davon ausgegangen, dass es sich um ein fibrosarkom, also einen bindegewebstumor handelt.
    wobei ich nicht unterstellen will, dass es sich um eine sog. impfsarkom handel muss, letztlich kann jede entzündungreaktion der haut bei der katze zu einem fibrosarkom führen

    @ally
    das ist durchaus sinnvoll, finde ich. dauer und häufigkeit von entzündungsreaktionen haben einen einfluß auf die jedwede tumorentstehung - und einen einstich ohne reaktion gibt es nun mal nicht

  16. #16
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    Liebe Leigh,
    Bei der Diskussion jetzt wollte ich mich zurück halten, weil ich in dem Bereich keine Erfahrung habe.
    In Gedanken bin ich aber bei Euch.
    Der Weg erst Mal abzuwarten und dann weiter zu entscheiden ist sehr gut. Und wenn Du Deinem TA vertraust, dann lasse ihn die OP machen und dann sieh weiter.
    Zum Felinen Interferon möchte ich Dir noch was schreiben.
    Mein liebes kleines Ninchen hatte im Mai 2015 eine Interferontherapie bekommen.
    Ihr Blutbild war zu der Zeit ganz in Ordnung, bis auf die Leukos. Die waren sehr niedrig. Deshalb hat der TA dreimal Interfoeron gespritzt. Die Leukos waren hinterher in Ordnung. Nur ein halbes Jahr später war das ganze Blutbild zerfallen und mein Ninchen ging innerhalb weniger Tage über die Regenbogenbrücke.
    Ich kann nicht sagen, dass das Interferon das Blutbild zerstört hat. Aber ich wollte Dir das nicht vorenthalten, damit Du die Risiken von Interferon mit Deinem TA abklären kannst.
    Als der TA die Interferonkur damals vorschlug, hatte ich nur Gutes darüber gehört...

    Ich wünsche Deiner kleinen Maus und Dir alles Liebe und Gute
    Liebe Grüße von Sabine mit



    und den Regenbogenkatzen - für immer im Herzen


  17. #17
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    ich finde es immer ein bißchen schade, wenn tröds losgetreten werden, die vom ersteller dann nicht betreut werden - da kann man eigentlich auch selbstgespräche führen....

  18. #18
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    Och, das sind doch erst zwei Tage
    Bei der schlimmen Diagnose ist es ganz normal, wenn man manchmal den Überblick über weitere Verbindlichkeiten verliert. Bis man sich bei sowas einigermaßen sortiert hat, bis man alle Quellen durchgearbeitet hat, bis man die Emotionen wieder einigermaßen runterfahren kann... das dauert einfach seine Zeit

    Ich finde auch, zumindest einmal reinschauen und dabei machen, was zu machen geht (Reduzierung und Probenentnahme), sind gute Ansätze. In "echt" sieht es meist noch wieder anders aus als bei den Ansichten von außen (Röntgen, Tastbefund, Ultraschall...).

    Alle Daumen und Pfoten sind hier gedrückt!

  19. #19
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    Hallo zusammen,

    vielen Dank nochmal für Euren Zuspruch. Ich möchte Euch jetzt Rückmeldung geben. Die Maus schläft gerade.
    Die OP war am Montag. Vorher hat er geröntgt und Ultraschall gemacht. Dabei gesehen, dass der Tumor sich in Strängen unter die Schulterblätter und an den Seiten entlang zieht.

    Er hat operiert. Und dabei sehr radikal operiert. Fast die ganze Rückenmuskulatur..die Dornfortsätze der Wirbelsäule..und viele Entlastungsschnitte gemacht. Besser als einen Flab einzunähen sagte er. Ich war geschockt .. die kleine Maus ist zwei Nächte in der Tierklinik geblieben um per Tropf die Schmerzen besser zu kontrollieren.
    Dann wurde ich angerufen, dass sie nicht essen will und nur vor sich hinstarrt. Ich solle sie holen, ggf wird es zu Hause besser. Und hier habe ich geweint wie ein Kleinkind. Sorry dass ich nicht geschrieben habe. Ich konnte einfach nicht. Die erste Nacht hier zu Hause war Horror. Sie hatte noch den Zugang im Arm und hat gegen die Tröte gekämpft ohne Ende. Sich hin und hergeworfen. Ich musste sie in die Faltbox von Butch packen. In dieser muss sie jetzt nachts auch schlafen. Montag kommt hoffentlich die neu bestellte. Der Hund leidet auch.. Am nächsten Tag Verbandswechsel. Mit Sedierung zum Glück. Ich habe einen der vielen Enlastungsschnitte gesehen und mich nicht getraut hinzusehen. Zu der Zeit hat sie Matacam und Buprenophin bekommen.
    Ach und die hat zu Hause sofort ihren Napf leergefressen und gesoffen. Anders kann ich es nicht sagen. Ausserdem ihr Klo benutzt...und ohne Ende ihre geliebte Gimpet Malzpaste gefressen. (davon bekommt sie ordentlich. Ich muss bei so einer Krankheit ja wohl nicht mehr drauf achten, dass sie nicht zu dick wird und in drei Jahren Gelenkprobleme bekommt). Der Zugang kam dann raus. Ich hatte zwei Thundershirts gefunden. Die machen wir locker über den Verband und so braucht sie keinen Kragen mehr.
    Nächsten Tag wieder Verbandswechsel. Und ich habe die Enlastungsschnitte voll gesehen. Ich könnte heulen. Neben der Narbe auf jeder Seite, die gesamte Narbe lang 12 Einschnitte , ungenäht. Die Verbandswechsel werden noch zwei Wochen weitergehen. Ich habe gesagt dass mir Metacam alleine nicht reicht und ich noch was haben will für sie. Deshalb kam gestern noch ne Bubrenophin Spritze.. Und ich habe Tramadol Tabletten mitbekommen. Davon geb ich ihr nachher 12-15 mg... ich überwache sie den ganzen Tag. Sie ist nie alleine... sie darf etwas rumlaufen und dann kommt sie zum Ausruhen in die Box.. damit sie sich nicht übernimmt.
    Heute Nacht hat sie gut geschlafen und dann ist es geschehen:

    Ich habe sie aus der Box gelassen und sie war lange nicht Pipi... Aber sie ist nicht aufs Klo sondern in den Flur und in ihr Körbchen. Aufeinmal höre ich sie fiepen. Gehe hin und sie sitzt neben dem Korb. Ich nehme sie hoch und sie hat nen nassen Popo... hat ins Körbchen uriniert..

    Ich habe ihr dann Metacam gegeben und sie nochmal in die Box getan in der sie jetzt geraden schläft...
    Sie wirkte nicht apathisch oder so. Hat sogar die Fensterbank erklommen.
    War das mit dem Pipi einfach ein Unfall? Oder MUSS ICH MIR SORGEN MACHEN....?

    Ach gestern Abend hat sie endlich ne riesen Wurst gekäckert.

    Gestern kam der Pathologie Bericht.. Fibrosarkom Stufe 3... ich frag wieviele Stufen gibt es? 3!!
    Aber der TA hat im Gesunden geschnitten. Das stand auch im Bericht. Dürfen wir nun Hoffnung haben?

    Der TA sagt, er würde nichts anderes machen ausser die OP... alles andere würde nur in Kombination mit Bestrahlung helfen. Und das kann ich der Katze nicht antun. Dann verliert sie alle Lebensqualität....

    Sie wird noch lange brauchen um auf die Beine zu kommen. Sie hat gestern einen erhöhten Napf von mir bekommen. Weil sie nicht gut in die Knie gehen kann..

    Sie nimmt die Box jetzt auch gut an. Ich schlafe nachts so, dass die Box auf einem Hocker steht und sie mich sehen kann wenn sie rausschaut. Ach die Box ist ca 90 x 50 cm.. sie hat also Platz darin..

    Ich habe Angst Leute, richtig übel Angst.. dass es der Katze schlecht geht.. (Gestern wurde die Drainage gezogen, Fieber gemessen, die Wunde kontrolliert. Sieht alles sehr gut aus)
    Das Metacam halte ich hin und sie schleckert es mit Freude...Vielleicht geht sie auf Toilette wenn ich ihr nachher das Tramadol gegeben habe.

    Ja so siehts aus.. zum Glück habe ich Hilfe, eine Freundin geht mit dem Hund Gassi.. so kann ich immer auf Jacky achten....

    Sorry nochmal für die späte Rückmeldung..


    Meine Zoe und Jacky...

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  20. #20
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    sarkome sind fies. das sind halt keine gut gekapselten tumore.
    eigentlich gibt es vier grade, grad vier ist das stadium mit metastasen.
    deine katze hat natürlich erhebliche verletzungen durch die op erlitten - dass sie sich nicht wohl fühlt, ist keine frage.
    dass du auf eine kompromißlose schmerzmedikation wert legst, finde ich gut. schmerzfrei zu sein, ist der erste schritt zu heilung.
    nach meiner persönlichen erfahrung sind katzen wesentlich schmerzanfälliger als hunde.
    wie die überlebensrate einzuschätzen ist hängt natürlich auch von deinen erwartungen ab und von jackys alter: geht es um zwei drei, jahre oder um fünf oder gar mehr?
    du wirst vermutlich mit einem rezidativ rechnen müssen - irgendwann. oder auch nicht. mehr gewißheit wird es nicht geben, damit musst du leben
    gleichzeitig ist ja nicht 100% gesichert, dass der tumor nicht doch schon gestreut haben könnte oder es bei der op getan hat - auch das ist leider im bereich des möglichen.
    ich kann dir nur raten, es zu halten, wie jacky, die ja im hier und jetzt lebt und keinen gedanken an die zukunft verschwendet.
    so versuche ich, bei meinen kranken tieren auch zu leben. der tag wird kommen - sei es bei hilde mit ihrer mitralklappeninsuffizienz (ja, sie wird daran sterben - in einem jahr oder in fünf), sei es fernando mit seiner leishmaniose (die ruht zwar, hat aber bereits große schäden verusacht). Aber bis dahin wird die sonne noch oft scheinen, das gras grün sein und der himmel blau. die blicke mit angst in eine ungewisse zukunft gestatte ich mir nicht oft, es bringt auch nichts. carpe diem und zwar ohne angst.
    und man muss, vor allem bei wirklich gesicherten diagnosen, es als großen trost sehen, dass das tier nicht wird leiden müssen.
    hund und katze haben keine vorstellung, ob ihr leben mit 7, 10 oder12 eigentlich zu kurz war. sie haben jeden tag gelebt und nichts sonst.

  21. #21
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    ps: wie du ja sicher weißt, sind hund und katze stimmunsgverstärker: dein bedauern und mitleid hilft deiner katze nicht, es macht nichts für sie besser.
    im moment ist deine katze ein katze ohne sarkom, mit einer gewaltigen wunde. die wird heilen, selbst wenn es dabei komplikationen geben sollte.
    behandle sie nicht als kränker, als für die heilung der wunde gerade so nötig und gönn dir mal ne halbe stunde mit hund auf der wiese. das macht den kopf frei bei diesem herrlichen wetter.
    wenn du die katze so dauerhaft beobachtest, kommt sie ja nicht auch nicht zur ruhe, weil sie den grund dafür ja nicht versteht.
    denk positiv, das wird ihr helfen.

  22. #22
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    Hallo Carlo, sie wird nicht offensichtlich bedauert und bemitleidet. Dass mir das Herz wegrutscht wenn ich beim Verbandwechsel die Wunde sehe ist wohl klar.
    Für sie haben sich Dinge verändert. Und damit muss sie leben. Ich will keine unnötigen Komplikationen weil sie sich den Verband abmacht oder Fäden zieht. Und die Entlastungsschnitte kratzt weil die jucken...
    Und die tägliche Fahrt zum TA, dass ist für sie die gravierende Sache denke ich.
    Ja ich achte darauf dass sie ruht. Das muss sie gerade. Auch wenn sie meint sie könnte sonstwas tun.
    Und ich achte auf Schmerzmedikation. Die Anzahl der Zimmer sind nur auf ungefährliche Zimmer (kein Zugang zu Schränken) beschränkt. Und ich habe sie im Auge...solange bis sie sich sicher bewegen kann.


    Meine Zoe und Jacky...

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  23. #23
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    Ich musste einige Male schlucken beim Lesen. So eine große Wunde, so eine sch*** Diagnose. Aber dass der TA meint, dass er die gesamte Wucherung hat entfernen können, lässt ein ganz klein wenig hoffen. Jetzt hat sie eine Chance, eine klitzekleine zwar, aber eine Chance. Auch wenn die Prognose mies ist.

    Das Pinkeln würde ich nicht allzu sehr beachten. Sie steht unter starken Medis und hat gerade große körperliche Einschränkungen zu verarbeiten und eine große Wunde zu heilen. Dazu der Stress mit den Verbandswechseln, mit den häufigen Narkosen... Das ist eine Menge, was deine kleine Maus da gerade wuppen muss. Da kann es schon mal passieren, dass es nicht im Toi landet. Wenn sich ihr Zustand verschlechtert, würde ich anfangen, mir noch mehr Sorgen als ohnehin schon zu machen.

    Super, dass du auf besseren Schmerzmedis bestanden hast. Ich weiß nicht, ob ich an so etwas gedacht hätte
    Gut geht es ihr bestimmt gerade nicht, aber das ist jetzt einfach so. Es wird besser werden, Tag für Tag. Niemand erholt sich über Nacht von so einem großen Eingriff. Sie wird versorgt, umsorgt, bekommt, was sie zum Heilen braucht. Das ist jetzt am Wichtigsten.

    Und mach dir keinen Kopf wegen des Bescheidsagens. Ihr habt gerade echt Wichtigeres zu tun. Offlineleben ist immer wichtiger als Forenleben.

    Daumen sind sowas von gedrückt!

  24. #24
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    na ja, so mies ist die prognose nicht. eigentlich ist ie sogar ziemlich gut
    bei radikaler entfernung bei grad3 liegt die wahrscheinlichkeit eines rezidivs in den nächsten 5 jahren bei sicher 50/50.
    sieht man 3 jahre als traumziel, entsprechend höher.
    das glas ist also halbvoll, nicht halbleer - jacky hat eine sehr gute chance, noch etliche jahre zu leben.

  25. #25
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    Hallo Leigh,
    Wie alt ist denn Jacky?
    Das klingt doch relativ gut, was Carlo geschrieben hat.
    Katzen sind zäh. Jacky wird sich von dem Eingriff erholen. Das Fell wächst nach.
    Deine Wunden werden mit denen von Jacky heilen.
    Jetzt ist alles frisch. Aber die Zeit bringt Linderung.

    Wo die, die nicht mehr oder nicht mehr viel schreiben sind, weiß ich nicht.
    Hier im Forum selbst hat sich einiges zum Negativen getan, weil viele im nicht öffentlichen Bereich auch ihre Katzenthemen schreiben und daher der öffentliche Bereich etwas zu kurz kommt.
    Aber einige sind auch ganz abgewandert.

    Wir drücken weiter die Daumen und Pfoten für Euch.
    Halte uns bitte auf dem Laufenden, wie es Jacky und Euch geht.
    Liebe Grüße von Sabine mit



    und den Regenbogenkatzen - für immer im Herzen


  26. #26
    Registriert seit
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    wie geht es jacky denn?

  27. #27
    Registriert seit
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    Würde mich auch interessieren!
    Liebe Grüße von Sabine mit



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  28. #28
    Registriert seit
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    erfahren werden wir es wohl nie...

  29. #29
    Registriert seit
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    Hallo zusammen,

    ich möchte euch mal weiterberichten.
    Die Eingabe des Tramadol in die Katze hat nicht funktioniert. Die Tablette scheint ungeheuer bitter zu sein. Und ich traue mich einfach nicht sie in einen solchen Zangengriff zu nehmen, dass sie es schlucken muss, oder aber auf aufgelöste Art aufnehmen muss. Schliesslich ist die Wunde wirklich gross gewesen.

    Ich habe mich dann entschieden (zusammen mit dem Tierarzt), dass ich jeden Tag morgens dorthinfahre und Jacky eine Bubrenophinspritze geben lasse.
    Dass habe ich dann auch die letzte Woche so gemacht. Jeden Tag zum Tierarzt und die Spritze setzen (abends noch ein bisschen Metacam) und dann jeden zweiten Tag nach der Spritze 30 Minuten warten und dann den Verbandswechsel machen. (das erste Mal hat er nach dem Verbandswechesl gespritzt.. aber das erschien mir eher unlogisch denn der Verbandswechsel tut doch ziemlich weh...also hab ich es andersrum verlangt).

    Jetzt nach 14 Tagen sind die Fäden gezogen und selbst ich erkenne dass die Entlastungsschnitte heilen. Mittwoch ist ggf der letzte Verbandswechsel..dann zieht sie nur noch ihr Thundershirt an.. damit sie nicht rankommt. (aber ich glaube ich will das lieber leicht abdecken mit was Sterilem und leicht verbinden.. aber das bespreche ich morgen)
    Davon habe ich ihr zwei gekauft und ich finde sie tun es recht gut. Denn den Klettverschluss bekommt sie nicht auf..

    Leider hatte sie Fieber bekommen. Daraufhin gab es jeden zweiten Tag ne Antibiotikaspritze... und leider hat sie zwar zwei Tage nach der OP gekäckert aber danach beschlossen es 6 Tage nicht zu tun.

    Froh waren wir als endlich ne Wurst kam.
    Mehr kann ich im Moment leider nicht berichten . Die Wunden verheilen, die Schmerzen lassen nach.
    Für mich ist es auch sehr anstrengend. Sie anfangs immer im Auge zu haben.. und ständiges Fahren zum Tierarzt...und jetzt hoffen wir sehr... dass es nicht wiederkommt...


    Meine Zoe und Jacky...

    Vielen Dank an alle Katzenfreunde. Ich hätte nie gedacht auch einer zu werden, aber jetzt liebe ich sie über alles.........................

  30. #30
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    Ach Pampashase...Jacky wird jetzt bald 9...


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  31. #31
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    Der Mist hier hört im Moment aber auch nicht auf... Butch ( mein Hund) hat schon wieder ne Bauchspeicheldrüsenentzündun g. ...


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  32. #32
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    Guten Morgen,
    das hört sich wirklich nach sehr sehr viel Stress an - für Euch beide. Ich drücke so die Daumen, dass es jetzt bergauf geht und die TA-Besuche erst einmal Geschichte sind. Und natürlich, dass Ihr noch viel Zeit miteinander habt.

    Und nun auch noch der Hund krank, Dir bleibt aber auch wirklich nichts erspart.

    Ich wünsche Dir viel Kraft.
    LG Ally mit Bonnie, Lucy, Nelly und Dolly

    sowie Emilia und Modi im Land hinter dem Regenbogen

  33. #33
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    Hallo Leigh,
    alles was zu drücken geht, ist weiter gedrückt für Jacky und für Euch.
    und auch für Butsch!

    9 Jahre ist kein Alter. Arme Jacky.

    Das alles ist sehr viel, wenn Du das alleine zu stemmen hast. Kann Dir Dein Mann nicht helfen. Es ist doch auch seine Katze und sein Hund.

    Es tut mir leid, dass Ihr derzeit so viel durchmacht. Aber es scheint doch aufwärts zu gehen.
    Liebe Grüße von Sabine mit



    und den Regenbogenkatzen - für immer im Herzen


  34. #34
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    Ich bin im Moment sehr unglücklich mit dem Verlauf. .Seit Donnerstag bekommt Jacky kein Bubrenophin mehr... Danach zog sie such immer weiter zurück. Sie isst..Sie trinkt sie benutzt ihr Klo...Aber sie versteckt sich sehr häufig.. und es wird schlimmer..Heute Nacht war es die erste Nacht ihres Lebens in der sie nicht ins Schlafzimmer gekommen ist. Die hat diese im Loch des KratzBaums verbracht. Sie liegt tagsüber unter der Bettdecke. ..und am Montag kam sie noch in den Wintergarten in die Sonne...Gestern schon gar nicht mehr. Gestern kein spielen...Kein schmusen
    ..nix... Nur rumliegen. Lethargie... Nur bei Hunger oder Durst oder Klo aufstehen. Samstag hab ich den NoT dienst angerufen. Die meinte wenn sie frisst und trinkt ist alles ok. Ggf fehlt ihr die glpcklichmachende Nebenwirkung des Bubrenophin. ... gleich ruf ich da an... Leute das ist doch nicht normal oder?


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  35. #35
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    na ja, das ist ein opiat und auch, wenn es sicher ein geringeres suchtpotential als morphin hat (und teilweise ja im drogenentzug als substitution eingesetzt wird), so hat es dennoch ein abhängigkeitpotential.
    üblicherweise läßt man so was auch ausschleichen und setzt das nicht abrupt ab.
    das wird langsam abgebaut, also ist diese schleichende verschlechterung der lage bzw. der schleichende entzug auch normal.
    möglicherweise war es auch noch zu früh und sie hat noch immer starke schmerzen.

  36. #36
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    Ich hab da angerufen... Ich kann mit viel Wartezeit gegen drei vorbeikommen. .. Ich hatte das Gefühl ich werde für ne dumme hysterische Frau gehalten die GeSpenster sieht. Denn die Katze isst und trinkt und von aussen sieht die Wunde spitze aus.. Ich weiss auch gar nicht wie der TA da was erkennen will...Also was sie hat.. Ich wünsche mir so sehr sie könnte sprechen. Ich weiss wie dumm das ist..Ich sitze hier und heule... und bin einfach fertig...


    Meine Zoe und Jacky...

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  37. #37
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    Zitat Zitat von Carlo Beitrag anzeigen
    na ja, das ist ein opiat und auch, wenn es sicher ein geringeres suchtpotential als morphin hat (und teilweise ja im drogenentzug als substitution eingesetzt wird), so hat es dennoch ein abhängigkeitpotential.
    üblicherweise läßt man so was auch ausschleichen und setzt das nicht abrupt ab.
    das wird langsam abgebaut, also ist diese schleichende verschlechterung der lage bzw. der schleichende entzug auch normal.
    möglicherweise war es auch noch zu früh und sie hat noch immer starke schmerzen.
    Hallo Carlo,

    dass die das Opiat bekommen hat, darauf habe ich ja bestanden. Die hatten gesagt dass das Metacam reicht. Ich hatte auf Tramadol bestanden dazu.. und weil die Eingabe hier nicht geklappt hat dann auf tägliche Bubrenophin Spritzen. Ich habe gefragt wegen Ausschleichen, aber mein TA meinte, dass sie dass ja nur 1x am Tag in geringer Dosierung bekommt und das wäre nicht nötig. Ich habe mich aber trotzden durchgesetzt und wir hatten sonst 0,2 irgendwas... dann zwei Tage 0,15 und dann einen Tag 0,1 irgendwas.. und dann null. Also zumindest ansatzweise ausgeschlichen. Die Praxis meinte, wenn sie Schmerzen hätte würde sie nicht fressen. Noch bekommt sie Metacam...

    Ich sehe ihr an, sie fühlt sich unwohl..
    Was schlägst du vor? Was soll ich untersuchen lassen? Worauf bestehen?
    Jeden Tag hinfahren für eine Spritze ist doch auch für sie Mist.

    Ich hatte überlegt ich bestehe auf eine Röntgenaufnahme. Da sieht man ob sich was neues gebildet hat und ob ggf was in der Wunde ist was da nicht hingehört (ja ich habe Paranoia).

    Lach jetzt bitte nicht, aber ich hatte an ein Fentanyl Pflaster gedacht. Da muss ich nicht jeden Tag hin. Sie ist eh rasiert und man könnte es aufkleben...und das Metacam könnte so ganz weg. Und wie man dann ausschleicht das geht damit auch gut...

    Was meinst du? Die TA meinte am Samstag dass die Katze nicht ewig Opiate bekommen kann (warum eigentlich nicht? Nehm ich doch auch seit 10 Jahren) und da durch muss.

    Ihre Zeit ist doch höchstwahrscheinlich eh arg begrenzt...

    Was würdest du konket tun? Auf welche Untersuchungen bestehen? (vor 2 Wochen habe ich ein grosses Blutbild machen lassen... da war alles ok)

    Danke Leigh44

    PS: Ich habe gerade gesehen, dass es Bubrenophin auch als Pflaster gibt...


    Meine Zoe und Jacky...

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  38. #38
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    sicher ist eine röntgenaufnahme nicht falsch.
    klar, und warum kein fetanyl-pflaster, wenn sie eh rasiert ist.

    ja, diese härte tieren gegenüber, wenn es um schmerzen geht...denen wird das einfach nicht zugestanden. und gerade bei katzen sollte man doch wissen, dass die mit schmerzen teilweise schlecht umgehen können, diese angeblichen zähen tiere. manche sind es ja auch - aber andere ganz und gar nicht.
    und gerade das genannte mittel ist ja zu dauermedikation gedacht, weil es relativ nebenwirkungsarm ist.
    nach so einem großen eingriff ist man verletzt auch an der seele, auch ein tier. auch das muss heilen, nicht nur die körperlichen wunden.
    ich hatte in meinem leben bisher eine einzige op - mir wurde mikrochirurgisch ein eierstock entfernt. zwei kleine löcher - quasi lächerlich im vergleich zu jacky. und dennoch hatte ich schlimme schmerzen, zumindest einen tag (und auch ich musste um ausreichende schmerzmedikation betteln in der nacht dem eingriff, dazu hatte ich noch eine abartige migräne als nebenwirkung der narkose) - wenn ich das hoch rechne auf die "verheerungen" an deiner katze...
    menschen mit so einer verletzung würden wochen in der klinik liegen...
    und, was ich als sehr rationaler mensch nie gedacht hätte, ich habe mich auf merkwürdige weise seelisch verletzt gefühlt, obwohl schnell raus war, dass es doch nur ein zyste war. aber das leben steht still auf eine weise und nichts ist, wie es vorher war.
    nein, tieren gestehen wir das nicht zu, solche empfindungen - aber das sind doch keine seelenlosen maschinen...

    ich weiß nicht, ob ich dir raten soll, auf eine fortführung der opiatbehandlung zu bestehen - auch metacam und fetanyl haben ja nebenwirkungen, werden über die leber verstoffwechselt und sind nicht harmloses zuckerwasser. und als dauermedikation sicher viel weniger wirksam und weniger geeignet als bestimmte opiate. der blick auf das suchtpotential verstellt das ja alles nur, das weiß du als betroffene ja auch.
    ich sehe ja, dass du offensichtlich schwierigkeiten mit der ta-praxis hast und mein rat dich möglicherweise dort weiter exponieren würde und man dir dort auch nicht auf augenhöhe begegnet

  39. #39
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    Hallo zusammen. .Ich möchte Euch erneute Rückmeldung geben. Ich habe Jacky insgesamt 2Wochen Opiate geben lassen
    .dann das Metacam höherdosiert (als die Opiate wegwaren ) und das dann langsam ausgeschlichen..Nach der OP ist Jack aufgeblüht. .hat den Sommer auf der Trasse genossen! Neulich fiel mir auf dass sie sich anders anfühlt . Sie wirkt knochiger..Obwohl sie nicht abgenommen hat. Ich bin gestern zum Ta..Er Taster ab..tastet den OP Bereich und Bauch ab. Hat mir erklärt dass Rezidive fast immer da komen. Es wäre alles ok. Ich hab auf röntgen bestanden. JACKY HAT EINEN 1 CM GROSSEN TUMOR IM RECHTEN LUNGENFLÜGEL! Er sagte dann zu mir dass oft sowas nur der Besitzer merkt..Sie hat keine Symptome bisher.. Kein Gewichtsverlust. .fühlt sich halt knochiger an..vorne und hinten..Leute ich bin trautig..Im August 17 haben wir Zoe begraben. Und nun ist das das Todesurteil für Jacky..operation macht man nicht..Zu schwere Op. Zumal das ein Sekundärer ist.. und jetzt? Was kommt auf uns zu. was kann ich tun?


    Meine Zoe und Jacky...

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  40. #40
    Registriert seit
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    Es tut mir sehr leid.
    Viel tun kannst Du leider nicht. Du kannst Euch noch eine schöne Zeit machen.
    Wenn Du merkst, dass sie sehr abbaut oder leidet, kannst Du ihr nur die größte Liebe erweisen und ihr vom TA in eine für sie dann bessere Welt geleiten lassen.
    Ich wünsche Euch noch eine schöne Zeit zusammen.
    Liebe Grüße von Sabine mit



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