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Thema: Radiojodtherapie bei Katzen - Erfahrungen?

  1. #1
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    Radiojodtherapie bei Katzen - Erfahrungen?

    leni scheint auf dem besten weg, eine sd-üf auszubilden, t3, t4 sind grenzwertig.
    sie scheint zu dem prozentsatz zu gehören, bei dem die üf einen untypischen verlauf nimmt: also eher etwas appetitmangel und (derzeit noch) moderater gewichtsverlust (weswegen ich ja habe ein blutbild machen lassen). fell, krallen und gesamteindruck sind (noch) okay.
    lebenslange tablettengabe wird ein problem werden und würde leni ungeheuer streßen, ein radiojodtherapie verspricht ja dauerhafte heilung. 1500 euro sind aber auch kein pappenstiel und leni wäre dann ja auch längere zeit in stationärer betreuung...
    aktuell bekommt sie ein jodreduziertes futter (hills y/d als nafu, leni frißt kein trofu) - akzeptanz ist so lala. sie wird das vermutlich nicht lang fressen.

    gießen war ausbildungs- studienort meiner tä, ich glaube ihr also, wenn sie von einer hohen erfolgsquote spricht.

  2. #2
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    Ich hatte mich bei Coco dagegen entschieden. Zum einen hatte man mir in der Klinik gesagt, die Kosten belaufen sich ab 2800,- aufwärts, zum anderen habe ich von nunmehr 3 Leuten gehört, daß es nur kurzfristig etwas gebracht hatte, 2 der Katzen sind innerhalb eines Jahres verstorben, eine nun auf Medis umgestellt nachdem bei allen 3en wieder Schilddrüsentumore entstanden waren.
    Tabletten müssen nicht sein - es gibt mittlerweile das Zeug in flüssig. Gut zu dosieren und ganz problemlos zu geben Coco macht freiwillig das Mäulchen auf Nachteil - belastet die Nieren...aber die Tabletten auch...
    Ich bin noch am Überlegen, ob ich mich zu einer OP entschließen kann. Komplette Entfernung soll wohl mittlerweile auch eine recht gute Option sein..

  3. #3
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    Zitat Zitat von lammi88 Beitrag anzeigen
    Ich bin noch am Überlegen, ob ich mich zu einer OP entschließen kann. Komplette Entfernung soll wohl mittlerweile auch eine recht gute Option sein..
    Anja, würde das aber nicht trotzdem weiterhin lebenslang Tablettengabe bedeuten? Oder geht es in der Hauptsache, wie beim Menschen, hauptsächlich darum, dass Tumorbildung vorgebeugt wird?

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    Liebe Grüße von Heike mit ihren Schnurrern Willi, Rico, Nelly, Fritzchen und Rudi


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  4. #4
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    Zitat Zitat von Plüschi Beitrag anzeigen
    Anja, würde das aber nicht trotzdem weiterhin lebenslang Tablettengabe bedeuten? Oder geht es in der Hauptsache, wie beim Menschen, hauptsächlich darum, dass Tumorbildung vorgebeugt wird?
    Ja, weiter Tabletten, aber eben nicht die Hemmer, sondern die Schilddrüsenhormone. Und die sollen lt Inet wohl kaum Nebenwirkungen haben, aber nicht ganz einfach zu dosieren sein. Die meisten Schilddr. Katzen sterben wohl an Nierenversagen aufgrund der Medis hab ich mehrfach gelesen. Alles irgendwie unbefriedigend... Aber diese Radiojodtherapie kam für mich bei dem Preis-Aufwand-Nutzen nicht mehr in Frage.

  5. #5
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    danke für eure rückmeldungen
    ich habe mich jetzt mal belesen, was eine op angeht - das gehört auf jeden fall in die hand eines spezialisten.
    die schilddrüsen auf beiden halsseiten müssen raus, die nebenschilddrüse muss dringend erhalten bleiben, damit es nicht zu störungen im kalziumstoffwechsel kommt.
    alles sehr klein und fummelig, echte präzionsarbeit...
    wenn es gut geht, ist keine weitere medikamentengabe erforderlich.

    noch ist ja bei leni keine behandlung erforderlich, nierenwerte sind top, alle anderen organwerte auch.
    aber gut zu wissen, dass für den fall der fälle das medikament auch in flüssig gäbe.
    ich habe es, glaube ich, früh bemerkt: leni ist ohnehin eine schlanke katze, da ist mir zum glück schnell aufgefallen, dass sie gewicht verliert - bei stöpsel würde ich 200g mehr oder weniger gar nicht bemerken

  6. #6
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    Zitat Zitat von lammi88 Beitrag anzeigen
    Ja, weiter Tabletten, aber eben nicht die Hemmer, sondern die Schilddrüsenhormone. Und die sollen lt Inet wohl kaum Nebenwirkungen haben, aber nicht ganz einfach zu dosieren sein. Die meisten Schilddr. Katzen sterben wohl an Nierenversagen aufgrund der Medis hab ich mehrfach gelesen. Alles irgendwie unbefriedigend... Aber diese Radiojodtherapie kam für mich bei dem Preis-Aufwand-Nutzen nicht mehr in Frage.
    Danke, Anja. Ich habe nämlich selbst auch keine Schilddrüse mehr und kann ein Lied von den ständigen Kontrollen und Schwankungen / Dosierung singen. Darum hatte mich interessiert, ob es bei Katzen ähnlich wäre und wenn ich mir dann vorstelle, einen kleinen Ninjakämpfer ständig zum TA schleifen zu müssen.....

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  7. #7
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    angeblich bleibt katzen bei der entfernung der sd gewebe über, dass die funktion übernimmt - mit einem restrisiko, dass sich so auch wieder tumore bilden können, keine frage.

  8. #8
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    "Wir" sind noch in der Einstell- und Belesungsphase. Fussel hat etwa dreifachen Höchstwert bei T4, Symptome sind aber nur erhöhter Appetit, Munterkeit und Erbrechen bei mehr als zehnstündiger Nüchternheit. Und das auch erst seit etwa zwei Monaten. Beim TA wurde außerdem ein stark beschleunigter Herzschlag festgestellt. Insgesamt also auch nicht unbedingt typisch. Vor zwei Jahren war der T4 noch absolut unauffällig.

    Und irgendwie ist alles nicht so recht zufriedenstellend.

    RJ-Therapie mit mehrwöchigem Aufenthalt in Isolation, ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, ob er das überstehen würde. Er kommt eh schon nur schwer mit neuen Situationen zurecht und ist zudem stark auf mich fixiert. Wie geht Leni mit ungewohnten Situationen und Menschen um?
    OP soll sehr schwierig sein, weil nicht nur ein Teil (Nebenschilddrüse) erhalten bleiben soll, sondern in dem Gebiet auch viele wichtige Nerven durchlaufen. Also Profi finden.
    Bezüglich der Rückfallquote soll es drauf ankommen, ob es sich um gutartige oder bösartige Veränderungen handelt. Aber das weiß man ja erst, wenn das entfernte Zeug untersucht werden konnte.

    Tabletten... ich bin mir unschlüssig, wie die Nebenwirkungen zu deuten sind. Eine SDÜ kann ja eine CNI kaschieren, so lange sie nicht behandelt wird. Zudem belastet sie in dieser Zeit Herz und Nieren stark. Und Katzen sind generell anfällig für Nierengeschichten, je älter das Tier wird, desto wahrscheinlicher werden sie. Ist die CNI also wirklich eine echte Nebenwirkung des Medikaments? Oder wäre sie auch ohne aufgetreten? Sind Tabletten also wirklich so schlimm wie ihr Ruf? Andererseits - der Hormonspiegel soll stark schwanken, bei zweimal täglicher Gabe zweimal am Tag von normal zu krank und wieder zurück. Das kann auch nicht gesund sein.
    Ich pack die Tabletten in kleine Stückchen Gulasch, die werden zum Glück anstandlos gefressen. Zwangsweise Eingabe wäre nicht möglich, nach einer Woche würde ich den Kater nicht mehr zu Gesicht bekommen.

    Irgendwie alles sch***

    Wie kommt Leni mit dem reduzierten Futter klar? Hilft es ihr?

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