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Thema: Hund ja oder nein? Oder Katze?

  1. #1
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    Hund ja oder nein? Oder Katze?

    Wir hätten so gern einen Hund oder eine Katze. Unsere letzte Katze ist vor einem Jahr verstorben. Nun fehlt einfach etwas. Ich bin gern draußen, allein schon wegen unserer Kinder. Jogge, Fahre Rad oder Reite. Wir sind zudem oft Wochenends unterwegs, da unsere Familien weit entfernt wohnen. Für einen Hund würde sprechen, das wir ihn Wochenends mitnehmen könnten und er mit uns an den Freizeitaktivitäten (z.B. Joggen) teilhaben kann. Nun zum aber: mein Mann ist 9 Stunden und ich an 4 Tagen 7 Stunden außer Haus.

    Es gibt soviele Leute die einen Hund haben. Ich frage mich ob diese Leute nicht arbeiten bzw. wie sie die Betreuung des Tieres händeln.

    Da wäre eine Katze einfacher, aber die müsste dann an den Wochenenden die wir weg wären versorgt werden und sie wäre nicht dabei wenn wir unterwegs sind (Joggen etc.).

    Es gibt soviele Tiere im Tierheim oder Tierschutz, wir würden so gern einem ein neues Zuhause geben.

    Vielleicht mag jemand von seinen Erfahrungen berichten oder hat einen Tip. :-) Dann fällt uns die Entscheidung vielleicht einfacher.

  2. #2
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    Hallo Somailtiger,

    Die Frage hatte wir uns Anfang des Jahres auch immer wieder gestellt: Passt ein Hund zu uns, oder zwei Katzen, oder verschieben wir das auf später?
    Was soll ich sagen, wir haben jetzt 2 Katzen Aber wi fahren auch nicht weg über das Wochenende und Urlaub muss auch ausfallen...

    Weil deine Frage aber eher auf das Händeln mit einem Hund abzielt:
    Eine Bekannte von mir hatte einen Russel-Terrier. Sie hatte als Kellnerin gearbeitet. Manche Male 12 Stunden, auch am Wochenende. Mir hatte sie damals eine Möglichkeit geboten, von der ich heute noch freudig erzähle: Hundesitting. Ich bin damals nach der Schule, 2 mal die Woche für 2-3 Stunden zu dem Hund und bin mit ihm raus, hab mit ihm gespielt und versucht, ihn einfach auszulasten. Für mich als hundebegeistertes Kind ohne Möglichkeiten selbst einen Hund zu halten, war das perfekt. Und der Hund war weniger allein. Natürlich sind 2 Tage die Woche nicht alle Tage, aber vielleicht kann man das ja einrichten.
    Wie alt sind eure Kinder? Vielleicht können sie ja was übernehmen? Nach der Schule mit dem Hund raus und so. Falls das noch nicht möglich ist, vielleicht warten, bis die Kinder alt genug sind...?

    Optimal, aber nicht immer gegeben, wäre auch, wenn einer von euch den Hund mitnehmen könnte auf Arbeit.
    Eine andere Bekannte, die noch studiert, konnte ihren Hund bis zu diesem Sommer einfach mitnehmen, weil es ein kleinerer Hund war.
    Mittlerweile geht er aber tagsüber zu einer Art "Hunde-KiTa".

    Bei uns war die Diskussion, ob man die Arbeitszeiten einfach so abstimmen könnte, dass der Hund nur so 4-5 h allein ist...
    Aber einige, die ich kenne, lassen den Hund einfach zu Hause, bis sie wieder heimkommen...

    Ich hoffe, es gab ein paar Ideen für dich...

  3. #3
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    Hallo Somalitiger!
    Ich bin aus der Katzenfraktion und habe mir, weil ich alle Tiere liebe, auch schon mal Gedanken gemacht, wie wäre es mit einem Hund? Die Gedanken waren allerdings eher Spielerei, denn ein Hund wäre absolutes Neuland für mich.
    Hättet ihr die Möglichkeit, den Katzen (ich schreibe bewusst Katzen), mittels Katzenklappe den Aus- und Eingang zu bieten? Das würde euch auch Freiheit geben, spontan später nach Hause zu kommen bzw. mal übers Wochenende wegzufahren. Wenn ihr über Nacht wegbleibt, könnte man zur Not auch mal Trockenfutter hinstellen, oder einen netten Nachbarn bitten, die Näpfe zu füllen. Außerdem würden 2 + ...Katzen, die sich gut verstehen, eure Abwesenheit leicht verschmerzen.
    Das war mein Statement für Katzen.
    Aber egal, wie ihr euch entscheiden werdet, ich finde es toll, dass ihr einen oder mehrere TH-Bewohner bei euch aufnehmen wollt!
    Frohe Weihnachten!

    Für eine Zeit halten wir deine Pfötchen fest, dein Herz aber ein Leben lang!


    Liebe Grüße von Heike mit ihren Schnurrern Willi, Rico, Fritzchen und Rudi


    Für immer im Herzen und im Kopf ....Plüschi, Oskar, Jacki, Otti, Lottchen, Theo, Hugo und Nelly

  4. #4
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    1.777
    Hallo Somalitiger,

    im Prinzip ist es für einen Hund kein Problem, 7 h am Tag allein zu sein - es ist nicht ideal, aber möglich. Er muss halt in der Zeit, in der ihr zu Hause seid, entsprechend ausgelastet werden, damit er in der Alleine-Zeit nicht über Tische und Bänke geht. Das kann man aber trainieren. Ein Hund schläft locker 15 h am Tag (bei meinen beiden sind es eher 18-20 h, und das, obwohl ich den ganzen Tag zu Hause bin). Wenn ihr ihm also beibringt, "Schlaf, wenn wir nicht da sind, und wenn wir zurückkommen, gibt's richtig Spaß und Spiel", dann kann das durchaus funktionieren. Ihr solltet euch dann natürlich nicht unbedingt einen Jack Russell oder eine ähnlich aufgedrehte, arbeitswütige Rasse zulegen Und in den ersten Wochen muss natürlich erstmal jemand da sein, und dann wird die Abwesenheitszeit nach und nach verlängert.

    Wie ist denn die Wohnsituation? Wohnung, Haus, Garten? Tierliebe, vertrauenswürdige Nachbarn/Kinder, die den Hund tagsüber zwischendurch bespaßen/Gassi führen können?
    Wenn du einen reichen Freund nicht besser behandelst als einen armen; wenn du der Welt ohne Lüge und Täuschung gegenüberstehen kannst; wenn du sagen kannst, dass es in deinem Herzen keine Vorurteile gegen die verschiedenen Rassen und Religionen gibt; wenn du bedingungslos lieben kannst, ohne Druck auszuüben oder Erwartungen zu haben - dann, mein Freund, bist du fast so gut wie dein Hund.

    Alina und Renée mmmmmmmmund Artus (+ 2007) in liebender Erinnerung

  5. #5
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    Erstmal DANKE für eure lieben Antworten.

    Zu unserer Lebenssituation: Die Kinder sind noch klein (2+4). Ich fände es halt gut wenn sie mit Tieren aufwachsen, so kenne ich das von mir. Außerdem vermisst mein Großer immer noch unseren Kater (an den anderen kann er sich nicht mehr erinnern). Wir haben ein Reihenhaus, Katzenklappe ist bereits vorhanden.

    Wenn es ein Hund wird, dann eher eine ruhigeren, der bestenfalls die Pubertät hinter sich hat (auf keinen Fall einenWelpen). So kann man ja auch schon erkennen wie der Charakter ist.

    Mitnehmen zur Arbeit fällt aus. Hatte schon mal nach Dogwalkern geschaut, aber die nehmen pro 1 Std 15€ (das wären pro Monat ca. 250€!)

    Unsere Nachbarn könnten sich nicht kümmern.

    Und wie lange muss man sich die ersten Wochen frei nehmen für den Hund?

  6. #6
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    Dann mal ich als Hundebesitzer, 7 Std. sind schon lange , auch für einen älteren Hund . Seid ihr euch sicher das die Zeit für einen Hund wirklich da ist neben Beruf, 2 kleinen Kindern (bei denen ja bestimmt auch noch Aktivitäten anstehen), einkaufen, Haushalt ? Wenn man jetzt mal davon ausgeht das ihr keinen wirklich alten Hund (also Senior) sondern einen ca. 2 jährigen adoptieren wollt benoetigt der mindestens 3 mal täglich ausgiebigen Auslauf, artgerechte Beschäftigung und Erziehung. Ob er wirklich schon gelassen allein bleibt oder dann mal umdekoriert weiss man bei einem Hund mit Vergangenheit auch nicht (dazu kommt noch das es bei einem so langen Zeitraum dem geduldigsten langweilig wird ). Vielleicht wäre es wirklich besser bei den Katzen zu bleiben .

    Ein Optimist findest immer einen Weg. Ein Pessimist findet immer eine Sackgasse. – Napoleon Hill -

  7. #7
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    Hi,

    ich schließe mich OESFUN an, sieben Stunden sind schon arg lang für einen Hund. Kann man zwar mit vielen gesunden Hunden machen, aber schön ist das nicht fürs Tier, so lange allein zu sein und so lange einhalten zu müssen.
    Maximal vier Stunden am Stück würde ich persönlich regelmäßig einplanen.
    Aus diesem Grund habe (hatte) ich zwei Katzen. Die bespaßen sich gegenseitig, wenn ich nicht da bin und leisten sich generell einfach Gesellschaft. Die Katzenklos sind immer erreichbar.
    Vollzeitarbeit, Überstunden und Einkaufen/Haushalt sind für zwei Katzen kein Problem.

    Bezüglich Fahrrad und Reiten: da kann man nicht jeden Hund mitlaufen lassen. Gerade am Rad laufen können nur wenige Rassen schneller als menschliche Schrittgeschwindigkeit (Hund sollte die meiste Zeit locker nebenher traben und nur kurze Strecken sprinten) und dann auch nur für ein paar Jahre, bis sie zu alt dafür werden. Und dann sind Radtouren mit Hund eher langweilig für beide Seiten: Mensch will schneller als Hund kann und Hund würde viel lieber dauernd stehen bleiben und schnüffeln.

    Ich finde es super, dass ihr eure Kinder mit Tieren aufwachsen lassen wollt. Jedes Kind sollte so aufwachsen
    In ein paar Jahren wäre euer großes Kind alt genug für Ratten. Die könntet ihr auch, Zweitkäfig am anderen Ort vorausgesetzt, an den Wochenenden mitnehmen. Vielleicht auch noch eine Idee.

  8. #8
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    @Somalitiger
    Also... mein Mann und ich sind Vollzeit Berufstätig und haben 2 junge Hunde (2 Jahre und 2,5Jahre)
    Wir haben eine Hundesitterin die jeden MIttag mit den Hunden spaziern geht.
    Mein Mann und ich arbeiten Zeitversetzt so das die Hunde Vormittags ca 4-5h und Nachmittags auch nochmal ca 4-5h alleine sind.

    Davor hatten wir einen Hund der sich versteckt hat wenn die Hundesitterin Mittags zu früh zur Runde ankam... ok, er war speziell

    Was ich sagen will, es kann mit Hund und 2 kleinen Kindern und Beruf prima klappen. Erfordert allerdings zusätzliches Organisationstalent und Stressresistenz Bei uns gibt es den Faktor Kind nicht...

    Ein Hund verändert das Leben schon ziemlich. Man kann nicht spontan länger Abends weg bleiben, der Hund muss raus... man kann nicht spontan in Urlaub fahren wenn nicht sicher ist das der Hund mit ins Hotel darf etc.... Kann ich mich um den Hund kümmern wenn die Kinder mit Windpocken oder Grippe im Bett liegen... Was ist wenn man unerwartet länger arbeiten muss...
    Als Hundebesitzer braucht man immer Plan B und Plan C

    Da Du Dir ja noch nicht sicher bist, wie wäre es denn wenn Du Dich beim örtlichen Tierheim als Gassigänger anmeldest und mal testest wie es ist 7 Tage pro Woche jeden Nachmittag zur festen Uhrzeit mit einem Hund spazieren zu gehen... Ist zwar nicht ganz mit nem eigenen Hund zu vergleichen aber man kann da doch schon einiges austesten ob ein Leben mit Hund wirklich so ist wie man sich das erträumt..

    Viel Glück und wähle klug
    Ich bin wie ich bin. Die einen kennen mich, die anderen können mich. (Konrad Adenauer)

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