Ergebnis 1 bis 35 von 35

Thema: plötzlicher Tod 5-jähriger Kater

  1. #1
    Registriert seit
    16.09.2016
    Beiträge
    30

    plötzlicher Tod 5-jähriger Kater

    Guten Abend,

    vielleicht kann ich hier ein Hintergründe zum Tod meines Katers erfahren. Ich habe ihn vor 5 Jahren als übernommen. Er ist eine europ. KH Katze gewesen, aber es muss ein BK dabei gewesen. Er war weiß/silber und hatte dickes kurzes Fell.
    Vorerkrankung weiß ich nur von Forl (Zahnerkrankung), deswegen wurden ihm auch schon einmal 2 Zähne gezogen. In diesem Zusammenhang war er vor 1,5 Jahren beim Herzultraschall - ohne festgestellte Erkrankung.
    Gestern hat er nicht gefressen und hatte sich zurückgezogen. Es kann sein, dass er auch die Nacht davor nicht mit im Bett war. Habe es nicht als besorgniserregend gedeutet, dass er nicht fressen wollte. Dachte an eine Magenverstimmung.
    Achso, er war auf Diät und hat Diätfutter bekommen. Als am Nachmittag nach Hause kam, lag er tot im Flur. In der Wohnung waren überall Rückstände von Kotzspuren. Als ich morgens ging, hat er nicht gebrochen.
    Da er erst 5 Jahre alt, bin ich daran interessiert zu wissen, was er hatte oder ob ich etwas falsch gemacht. Ich habe immer hochwertiges Futter (ohne Massentierhaltung) gekauft. Den beiden 10 jährigen, die auch bei mir leben, geht es gut.
    Ich bin immer noch fassungslos und tieftraurig und mache mir große Vorwürfe, dass ich morgens nicht zum Arzt mit ihm bin.
    Ich danke für Hinweise!

  2. #2
    Registriert seit
    11.04.2002
    Ort
    NRW
    Beiträge
    23.808
    Das tut mir sehr leid, es ist schrecklich wenn man einen Tier so unverhofft verliert . Zur Todesursache wird man so nichts sagen koennen, da koennte lediglich durch eine Autopsie festgestellt werden was diese war.

    Ein Optimist findest immer einen Weg. Ein Pessimist findet immer eine Sackgasse. – Napoleon Hill -

  3. #3
    Registriert seit
    28.11.2008
    Beiträge
    6.055
    Liebe Pfote,

    es tut mir unendlich leid, was passiert ist. Das geliebte Tier einfach tot zu finden, ist schrecklich.
    Ich weiß nicht, ob Du an Gott glaubst? Im Zusammenhang mit der Frage, weshalb mache Mütter ein behindertes Kind bekommen, sagte einmal ein Pfarrer, dass jedes Lebewesen eine Bestimmung hat. Dies könne auch Gott nicht ändern. Aber Gott könne das Schicksal abmindern, in dem er jedes Lebenwesen mit seinem vorher bestimmten Schicksal an die richtige Stelle schickt. Gott würde dabei auch schauen, dass jeder das Schicksal des anderen tragen kann.
    Danach wurde Dein Kater zu Dir geschickt, weil Du die Kraft hast, auch wenn Du jetzt tief traurig bist, damit fertig zu werden.

    Was dazu geführt hat, dass Dein Kater so plötzlich gestorben ist, müßtest Du eine Obduktion bei einem TA machen lassen.

    Du hast nicht geschrieben, ob er Freigänger war? Dann könnte eine Vergiftung mit in Frage kommen.
    Vorwürfe brauchst Du Dir keine zu machen. Katzen kotzeln nun mal öfters. , ohne dass es einen ernsten Hintergrund hat.
    Zurückziehen ist ein schon eher ein Zeichen, dass es der betreffenden Katze nicht gut geht.
    Aber auch der bester TA kann nicht gleich unbedingt gleich feststellen, was der Katze fehlt. Wenn bei der allgemeinen Untersuchung nichts auffällig ist und erste weitere Untersuchungen (z.B. Röntgen) auch nicht weiter bringen, wird wahrscheinlich ein Blutbild gemacht und auf das Ergebnis musst Du auch warten.
    Du kannst davon ausgehen, dass bei dem schnellen Verlauf eine gravierende Erkrankung vorgelegen hat und der TA hätte ihm so schnell wahrscheinlich auch nicht helfen können.
    Weshalb hat er denn Diätfutter bekommen?
    Mein Ninchen ist am 19.12.2015 nach kurzer schwerer Krankheit gestorben.
    Angefangen hatte es mit ein wenig Matschkot im Kaklo. Gestorben ist sie einige Tage später mit einem total kaputten Blutbild. Am Freitag Abend hatte sie den Matschkot, gleich am Samstag früh war ich beim TA-Wochenenddienst. Es folgten viele TA-Besuche bei dem TA vom Wochenenddienst und auch bei unserem Haus-TA. Ninchen wäre nicht zu retten gewesen, selbst wenn der TA vom Wochenenddienst gleich ein Blutbild gemacht und nicht nur symthomatisch behandelt hätte.
    Ich habe keine Obduktion machen lassen, weil ich ihre Totenruhe nicht stören wollte. Eigentlich wollte ich auch wissen, woran sie ganau gestorben ist und ich würde es auch heute noch gerne wissen. Mich tröstet der Gedanke, dass uns Tiere nur geliehen sind und meine Vorstellung, dass es ein Regenbogenland gibt, wo unsere lieben Verstorbenen wieder glücklich und gesund sind. Dort werden wir uns eines Tages wieder sehen.

    Dir wünsche ich viel Kraft für die kommende Zeit. Suche Dir hilfe bei den verbliebenen Katzen.
    Katzen sind gute Tröster.
    Liebe Grüße von Sabine mit



    & den Regenbogenkatzen - für immer im Herzen

  4. #4
    Registriert seit
    16.09.2016
    Beiträge
    30
    Zitat Zitat von Pampashase Beitrag anzeigen
    Liebe Pfote,

    es tut mir unendlich leid, was passiert ist. Das geliebte Tier einfach tot zu finden, ist schrecklich.
    Ich weiß nicht, ob Du an Gott glaubst? Im Zusammenhang mit der Frage, weshalb mache Mütter ein behindertes Kind bekommen, sagte einmal ein Pfarrer, dass jedes Lebewesen eine Bestimmung hat. Dies könne auch Gott nicht ändern. Aber Gott könne das Schicksal abmindern, in dem er jedes Lebenwesen mit seinem vorher bestimmten Schicksal an die richtige Stelle schickt. Gott würde dabei auch schauen, dass jeder das Schicksal des anderen tragen kann.
    Danach wurde Dein Kater zu Dir geschickt, weil Du die Kraft hast, auch wenn Du jetzt tief traurig bist, damit fertig zu werden.

    Was dazu geführt hat, dass Dein Kater so plötzlich gestorben ist, müßtest Du eine Obduktion bei einem TA machen lassen.

    Du hast nicht geschrieben, ob er Freigänger war? Dann könnte eine Vergiftung mit in Frage kommen.
    Vorwürfe brauchst Du Dir keine zu machen. Katzen kotzeln nun mal öfters. , ohne dass es einen ernsten Hintergrund hat.
    Zurückziehen ist ein schon eher ein Zeichen, dass es der betreffenden Katze nicht gut geht.
    Aber auch der bester TA kann nicht gleich unbedingt gleich feststellen, was der Katze fehlt. Wenn bei der allgemeinen Untersuchung nichts auffällig ist und erste weitere Untersuchungen (z.B. Röntgen) auch nicht weiter bringen, wird wahrscheinlich ein Blutbild gemacht und auf das Ergebnis musst Du auch warten.
    Du kannst davon ausgehen, dass bei dem schnellen Verlauf eine gravierende Erkrankung vorgelegen hat und der TA hätte ihm so schnell wahrscheinlich auch nicht helfen können.
    Weshalb hat er denn Diätfutter bekommen?
    Mein Ninchen ist am 19.12.2015 nach kurzer schwerer Krankheit gestorben.
    Angefangen hatte es mit ein wenig Matschkot im Kaklo. Gestorben ist sie einige Tage später mit einem total kaputten Blutbild. Am Freitag Abend hatte sie den Matschkot, gleich am Samstag früh war ich beim TA-Wochenenddienst. Es folgten viele TA-Besuche bei dem TA vom Wochenenddienst und auch bei unserem Haus-TA. Ninchen wäre nicht zu retten gewesen, selbst wenn der TA vom Wochenenddienst gleich ein Blutbild gemacht und nicht nur symthomatisch behandelt hätte.
    Ich habe keine Obduktion machen lassen, weil ich ihre Totenruhe nicht stören wollte. Eigentlich wollte ich auch wissen, woran sie ganau gestorben ist und ich würde es auch heute noch gerne wissen. Mich tröstet der Gedanke, dass uns Tiere nur geliehen sind und meine Vorstellung, dass es ein Regenbogenland gibt, wo unsere lieben Verstorbenen wieder glücklich und gesund sind. Dort werden wir uns eines Tages wieder sehen.

    Dir wünsche ich viel Kraft für die kommende Zeit. Suche Dir hilfe bei den verbliebenen Katzen.
    Katzen sind gute Tröster.
    Guten Abend,

    vielen Dank für Deine Zeilen und die aufmunternden Worte.
    Alle Katzen sind Wohnungskatzen. Diätfutter bekam er, weil er doch etwas zuviel wog (Startgewicht 8,5 kg= aktuell waren wir bei 7,9 kg). Er hat zu gerne gefressen und deswegen war es nötig, sein Gewicht etwas zu reduzieren.
    Ich vermute auch, dass irgendetwas war, dass es so schnell und unverhofft kam.
    Es ist pervers, aber ich dachte einer von den beiden 10 jährigen geht zuerst.
    Ich werde noch eine Weile damit zu tun haben...die ganzen Erinnerungen treiben einen die Tränen in die Augen.
    Ich habe mich heute aber für eine Obduktion entschieden. Mit 5 Jahren so plötzlich zu sterben ist kaum zu fassen, zumal meine Schwester die Schwester vom Oscar hat und wenn es etwas genetisches ist, kann sie ihre Katze untersuchen lassen.Viele Grüße und Danke!

  5. #5
    Registriert seit
    24.06.2013
    Ort
    Katzenparadies
    Beiträge
    6.809
    Es tut mir so leid, liebe Pfote und ich kann sehr gut nachvollziehen, was in dir vorgeht!
    Es ist so verdammt schwer, Unwohlsein einer Katze richtig und vor allem auch rechtzeitig zu erkennen. Naturgemäß sind die kleinen Raubtiere Meister im Verschleiern von Krankheiten. Und wenn man als Mensch Symptome endlich erkennt, ist das Ganze oft schon weit fortgeschritten. Viele Symptome sind auch typisch für verschiedene Krankheiten. Das macht es nicht leichter.
    Ich bin mir sicher, du hast alles Mögliche getan für deinen Süßen!
    Darf ich fragen, wie lange und welches Diätfutter dein Kater bekommen hat?
    Ich wünsche dir viel Kraft, lass deinen Tränen freien Lauf. Mir haben immer ganz viel Trost meine verbliebenen Katzen gegeben. Ich wünsche dir, dass es bei dir auch so sein wird.

    Für eine Zeit halten wir deine Pfötchen fest, dein Herz aber ein Leben lang!


    Liebe Grüße von Heike mit ihren Schnurrern Willi, Rico, Fritzchen und Rudi


    Für immer im Herzen und im Kopf ....Plüschi, Oskar, Jacki, Otti, Lottchen, Theo, Hugo und Nelly

  6. #6
    Registriert seit
    19.02.2013
    Beiträge
    2.545
    hallo pfote,

    sowas ist hochtraumatisch und ich denke, eine obduktion ist eine gute idee.
    als mein ivo ohne äußerliche anzeichen innerhalb von ganz kurzer zeit massiv abgebaut hat und er am dritten tag so schlecht war, dass ich ihn nur noch erlösen konnte (etwa gleiches alter wie dein kater 4-5 jahre) konnte ich meinen frieden auch nur machen nach der obduktion - das "was hätte ich tun könne, hätte die tä könne, was habe ich übersehen, hat sie übersehen", hätte mich sonst ewig gequält.
    ivo litt an der trockenen form der fip, wie sich herausstellte - niemand hätte ihm helfen können.
    im nachgang war mir dann auch klar, dass er sich schon eine weile damit gequält haben muss, einen monat vorher hatte er schon mal eine phase, wo es ihm nicht gut ging und ich seine zähne habe machen lassen, die anschließende antibiose hat ihn vielleicht noch mal ein bißchen stabilisiert.
    für meinen seelenfrieden war das wissen um das "warum" ungeheuer wichtig, auch wenn es an der eigentlichen trauer um ein viel zu früh verstorbenes tier wenig ändert.
    ich hoffe, die obduktion erhellt die umstände auch für dich und du kannst wenigstens aufhören, dir vorwürfe zu machen - denn aus meiner sicht gibt es da nichts: kein mensch rennt gleich mit der katze zum arzt, nur weil sie mal kotzt!

    ps: falls noch möglich, solltest du auch eine blutprobe untersuchen lassen, eine akute vergiftung ist ja nicht auszuschließen - vielleicht ist irgendwas in deinem haushalt, von dem du gar nicht weißt, dass es giftig ist - von grünpflanze bis schokolade.

  7. #7
    Registriert seit
    16.09.2016
    Beiträge
    30
    Zitat Zitat von Plüschi Beitrag anzeigen
    Es tut mir so leid, liebe Pfote und ich kann sehr gut nachvollziehen, was in dir vorgeht!
    Es ist so verdammt schwer, Unwohlsein einer Katze richtig und vor allem auch rechtzeitig zu erkennen. Naturgemäß sind die kleinen Raubtiere Meister im Verschleiern von Krankheiten. Und wenn man als Mensch Symptome endlich erkennt, ist das Ganze oft schon weit fortgeschritten. Viele Symptome sind auch typisch für verschiedene Krankheiten. Das macht es nicht leichter.
    Ich bin mir sicher, du hast alles Mögliche getan für deinen Süßen!
    Darf ich fragen, wie lange und welches Diätfutter dein Kater bekommen hat?
    Ich wünsche dir viel Kraft, lass deinen Tränen freien Lauf. Mir haben immer ganz viel Trost meine verbliebenen Katzen gegeben. Ich wünsche dir, dass es bei dir auch so sein wird.
    Guten Morgen,

    vielen Dank. Er hat seit November von Hills "Prescription Diet" erhalten. Nassfutter und Trockenfutterkombi. Die Tierärztin hat mir dazu geraten und das Futter gibt es wohl nur beim Tierarzt bzw. auf Rezept. Ich schließe aus, dass das Futter etwas damit zu tun. Mittlerweile denke ich, dass man womöglich auch bei einem jüngeren Tier mal einen Blutscheck machen lassen sollte. Bisher wurde mir dies nur bei den beiden älteren empfohlen.
    Es stimmt mich traurig, dass es ihm in so kurzer Zeit so schlecht ging (Übergeben) und ich in der Zeit nicht da war. Morgens wollte er ja nur nicht fressen und zog sich zurück. Das es so schnell ging (innerhalb von Stunden) macht mich fassungslos. Er war die Zeit davor fit, tobte rum....er wirkte gesund und munter. Danke für die Wünsche!

  8. #8
    Registriert seit
    16.09.2016
    Beiträge
    30
    Hallo Carlo,

    danke für Deine Nachricht. Mit einer Obduktion habe ich mich schwer getan.....an dem toten Tier rumschnibbeln lassen, "nur" damit ich weiß, was die Ursache ist. Das hätte ich ihm auch nicht gewünscht, mich aber eogistischer Weise doch dafür entschieden. Ob eine Blutuntersuchung noch möglich wäre, weiß ich nicht, als ich die Entscheidung traf, wurde er schon gekühlt. Zumindest wurde mir gesagt, dass ein organisches Problem noch feststellbar ist.
    Mein Beileid auch zum Tod von Deinem Ivo. In so jungen Jahren, das ist wirklich furchtbar. Obwohl es mir natürlich auch bei meinen Senioren schlecht gehen wird, wenn es dann so weit ist. Nur rechnet man bei einem jungen Tier nicht mit dem zeitigen Tod.
    Als ich morgens noch da war, hat er auch noch nicht gekotzt (er hatte sich nur zurückgezogen und wollte nicht fressen). Es scheint ihm in kurzer Zeit schlechter gegangen zu sein...halt während ich nicht da war und nicht zum Arzt mit ihm konnte. Aber klar, wer weiß, ob in so einer akuten Situation der Arzt hätte helfen können. Im Nachhinein denkt man aber natürlich man hätte zum Arzt gehen sollen oder womöglich auch bei einem jungen tier einen Bluttest machen lassen sollen. Aber die Obduktion wird womöglich Aufklärung bringen....auch wenn zu spät.
    Meine erste Katze (vor über 10 Jahren) ist mit 11 Jahren innerhalb weniger Minuten verstorben. Plötzliches Verkrampfen des Körpers und furchtbares Schreien, dann lag er apathisch da, als ich damals ca. 20-30 min. später beim Tierarzt war, war er bereits tot. Das sind alles furchtbare Erlebnisse, die man nicht vergisst.

  9. #9
    Registriert seit
    22.02.2014
    Ort
    RLP
    Beiträge
    444
    Im Nachhinein denkt man aber natürlich man hätte zum Arzt gehen sollen
    So darfst Du nicht denken nur weil er einmal gekotzt hat und das Futter verweigerte.
    Warte das Ergebnis der Obduktion ab.Vielleicht was er schnell gestorben und hatte kein Leid. Das würde mir auf jeden Fall helfen darüber weg zu kommen.
    Grüße
    Monika

  10. #10
    Registriert seit
    16.09.2016
    Beiträge
    30
    Danke, das ist lieb. Aber an den Kotzrückständen, die ich vorgefunden habe (Schlafzimmer und Bad), gehe ich davon aus, dass es ihm innerhalb kurzer Zeit schlechter und schlechter ging.Dahingehend tut es mir entsetzlich leid, dass ich nicht da war. Ich werde sehen, ob die Obduktion ein Ergebnis ans Licht bringt. Danke

  11. #11
    Registriert seit
    28.11.2008
    Beiträge
    6.055
    Hallo Pfote,

    ich weiß nicht, ob es Dir weiterhilft. Eine Bekannte lief vor vielen Jahren eine Katze zu, die ca. 3 Jahre alt war, als sie plötzlich verstarb.
    Die Süsse, so wurde sie von meiner Bekannten genannt, erbrach sich mehrfach heftig. Zuvor hatte sich sich zurückgezogen und nicht mehr gefressen.
    Meine Bekannte fuhr mit ihr gleich in die TK. Dort verstarb die Süsse nach kurzer Zeit.
    Diagnose: Bauchspeicheldrüsenentzündun g, die zu multiblen Organversagen geführt hat. Die Süsse konnte trotz Intensivbehandlung nicht gerettet werden.
    Schnelles multibles Organversagen, kann natürlich verschiedene Ursachen haben. Aber so wie Du es beschrieben hast, kam mir die Erinnerung an den Tod der Süssen zurück. Vielleicht hilft Dir das um den Gedanken, "wenn ich nur gleich zum TA gegangen wäre, dann hätte er vielleicht gerettet werden können" zu besänftigen.
    Liebe Grüße von Sabine mit



    & den Regenbogenkatzen - für immer im Herzen

  12. #12
    Registriert seit
    16.09.2016
    Beiträge
    30
    Hallo Sabine,

    ich danke Dir sehr herzlich, dass Du Dir die Mühe gemacht hast, mir nochmal zu schreiben. Für den Hinweis danke ich Dir sehr.
    Ich habe danach gegoogelt und als Laie finde ich auch Übereinstimmungen der Symptome einer akuten Bauchspeicheldrüsenentzündun g.
    Ja, es stimmt, wenn sich das bewahrheiten sollte, hätte er anhand des schnellen Verlaufs wohl schlechte Chancen gehabt. Als Ursache dieser Erkrankung würde Übergewicht passen. Das sind allerdings nur meine Mutmaßungen.
    Es macht mich trotzdem sehr betroffen zu wissen, dass ich in dieser schweren Zeit nicht bei ihm war! Womöglich hätte ich eine kleine Stütze sein können, ihm in den letzten Minuten zu begleiten.
    Von dieser Erkrankungen und diesem Symptomen habe ich bisher nichts gewusst, sonst hätte ich sicher anders gehandelt.
    Ich warte nun aber ab, was bei der Obduktionen herauskommt und hoffe, dass ich diese traurigen Erlebnisse irgendwann verarbeitet habe.
    Ich danke Dir nochmals ganz herzlich und wünsche Dir ein besinnliches und fröhliches Weihnachtsfest, Gruß Cathleen

  13. #13
    Registriert seit
    28.11.2008
    Beiträge
    6.055
    Hallo Cathleen,

    ich wünsche Dir auch den Umständen entsprechend schöne Festtage und alles Gute für das neues Jahr.
    Du kannst die Zeit nicht zurück drehen. Leider kann nicht jeder Dosi oder Dosine auf dem Weg ins Regenbogenland dabei sein.
    Du hast Deinem Katerle das Leben bis dahin so schön wie möglich gemacht.

    Wir haben/hatten seit 1991 insgesamt 9 Katzen, auch Katzen/Kater die leider ins Regenbogenland gegangen sind.
    Nur bei einer, beim kleinen Findus waren wir dabei, als er die letzte Reise angetreten hat.
    Mohrle, unser erster Kater, verschwand am 06.12.1996 spurlos. Ebenso wie Silvester irgendwann nicht mehr kam. Allerdings kam er lange bevor er entgültig verschwand, immer mal wieder längere Zeit nicht. Wahrscheinlich hatte er ein zweites zu hause, weil er immer gut genährt und gepflegt wieder kam. Er hatte sich mit Mikesch nicht verstanden.
    Zwei Katzen ließ der TA nicht mehr aufwachen, nachdem er bei einer Spiegelung bzw. einer OP gesehen hatte, dass es besser sei, sie nicht mehr aufwachen zu lassen. Ninchen ist einfach beim TA eingeschlafen und nicht mehr aufgewacht. Beim kleinen Findus war meine Tochter bei ihm, als er den letzten Atemzug tat.
    Er war erst vier Tage alt. , aber hatte wohl keine Lebenschance, weil wir ihn zu spät gefunden haben. Er lag von der Mutter verlassen auf einem Spazierweg.

    Wir haben das Schicksal unserer Lieblinge nicht in der Hand und können nicht in die Zukunft sehen. Du hast getan, was Du konntest. Das ist mehr, als wir von Tierhaltern erwarten kann. Mach Dir bitte keine Vorwürfe und denke an die schöne Zeit, die Du mit ihm und den anderen beiten hattest.
    Liebe Grüße von Sabine mit



    & den Regenbogenkatzen - für immer im Herzen

  14. #14
    Registriert seit
    16.09.2016
    Beiträge
    30
    Hallo Sabine,

    vielen Dank für Deine Zeilen. Es tut mir für Dich und Deine Familie auch unendlich leid, dass Ihr schon einige Katzen habt gehen lassen müssen.
    Für mich ist es das 2. eigene Tier. Ich bin mit Hunden aufgewachsen und auch bei meinen Eltern gab es schon ein paar Hunde, die wir gehen lassen mussten. Es ist eine unendlich traurige Zeit und mir tut es weh, dass Oscars Zeit hier für immer vorbei ist. Es gibt so viele Erinnerungen, die einen immer mal wieder Tränen in die Augen steigen lassen und man kann es noch nicht begreifen, dass nun alles vorbei ist.
    Ich wünsche Dir und Deinen Lieben noch ein schönes restliches Jahr 2017 und alles Gute und Beste für 2018!

    Ich habe ewig versucht ein Foto von ihm hochzuladen, aber irgendwie scheine ich nicht im Stande zu sein, hier unkompliziert ein Foto hochladen zu können. Oder ich habe nicht die Befugnisse...wer weiß
    Daher habe ich es nun geschafft eine Signatur als Foto vom Oscar einzustellen.....

    In diesem Sinne mein lieber Oscar vermisse ich Dich unendlich....
    wie Du als erste der Miezen in ein frisch bezogenen Bett gesprungen bist
    wie Du nur zu gerne auf meinen Teller tätscheltest und immer etwas von meinen veganen Essen haben wolltest
    wie Du Dich des nachts oft an meine Kniekehle zum Schlafen gelegt hast oder Dich mitunter kurzzeitig auf meinen Rücken gelegt hast (8kg auf dem Rücken sind nicht einfach :-)
    wie Du oft fröhlich quiekend durch die Wohnung gerannt bist
    wie Du übermütig über Deine 2 Seniorkumpels gesprungen bist oder manchmal mit Linus durch die Wohnung gepest bist
    wie Du Dich immer an die gefüllten Teller Deiner Kumpels rangeschlichen hast
    wie begeistert Du mit dem Federwedel gespielt hast
    wie niedlich Du gemeckert hast, wenn auch Du Dein Futter wolltest
    wie Du Dich unter der Decke versteckt hast, wenn es klingelt
    wie Du Dich von einem sehr scheuen und schreckhaften Katerchen zu einem tollen und kuscheligen stattlichen Kater entwickelt hast, der einiges von seiner Scheuheit ablegen konnte

  15. #15
    Registriert seit
    22.02.2014
    Ort
    RLP
    Beiträge
    444
    Ich habe ewig versucht ein Foto von ihm hochzuladen, aber irgendwie scheine ich nicht im Stande zu sein, hier unkompliziert ein Foto hochladen zu können. Oder ich habe nicht die Befugnisse...wer weiß
    Ich versuche mal ein Foto von Paulchen einzustellen und schreibe Dir dann wie es geht.



    Es geht ganz einfach! Du öffnest https://picr.de/upload.html und lädst das Foto hoch und fügst es hier ein.
    Grüße
    Monika

  16. #16
    Registriert seit
    16.09.2016
    Beiträge
    30







    Danke. Mal sehen, ob es klappt. Dachte, man könnte es einfach so hochladen, als über eine andere Homepage.

  17. #17
    Registriert seit
    22.02.2014
    Ort
    RLP
    Beiträge
    444
    Danke Dir auch für diese schönen Äuglein von so einem schönen Kater!
    Hasrt Du schon ein Ergebnis?
    Grüße
    Monika

  18. #18
    Registriert seit
    16.09.2016
    Beiträge
    30
    Hallo Monika,

    nein ich habe noch kein Ergebnis bekommen. Vielleicht kommt dies auch erst Anfang des neuen Jahres!
    Wenn ich mir die Bilder anschaue, kann ich kaum glauben, dass dieser schreckliche Fund von ihm nun heute genau eine Woche her ist!
    Ich hoffe, dass es mit der Zeit besser wird. Gruß Cathleen

  19. #19
    Registriert seit
    28.11.2008
    Beiträge
    6.055
    Jetzt ist bei Dir wahrscheinlich alles schwarz vot Trauer. Aber glaube mir, er ist nicht weit weg.
    In Deinem Herzen lebt er weiter. Und wenn Du ihn dort rufst, ist er da.

    Leider sind von mir schon 6 Katzen im Regenbogenland. Dort wo jetzt Dein Katerle auch ist. Aber wer Katzen liebt, muss sich auch damit abfinden, dass sie uns nur von Gott oder der Natur geliehen sind und zurück gefordert werden können. :0
    Wir haben das größte Glück aber gleichzeitig auch die Tränen gewählt.

    Dein Katerle war übrigens ein ganz hübscher.
    Liebe Grüße von Sabine mit



    & den Regenbogenkatzen - für immer im Herzen

  20. #20
    Registriert seit
    24.06.2013
    Ort
    Katzenparadies
    Beiträge
    6.809
    Ein süßer kleiner Kerl. ...
    Ich kann nur aus meiner eigenen Erfahrung sprechen: Es wird milder, aber eine Narbe wird immer bleiben. Ich musste schon auf verschiedene Arten einen Abschied erleben. Für mich ist jeder Verlust, egal was die Ursache ist, eine Katastrophe. All diese einzigartigen, bezaubernden Wesen niemals wiederzusehen, ist für mich schwer auszuhalten. Der Gedanke, ihnen ein schönes Leben in Liebe, ohne Angst und Hunger für die Zeit unseres Zusammenseins gegeben zu haben, unterstützt mich in meiner Trauerarbeit. (Alle meine Katzen sind aus dem Tierschutz und haben nicht immer eine rosige Vorgeschichte gehabt)
    Aber es ist tatsächlich auch so, dass mich die anwesenden Katzen unheimlich trösten. Auch habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, "das Testament einer Katze" zu erfüllen. Das hilft mir immer über die Trauer. Vergessen wird niemals einer meiner Schätzchen sein!!!! Es ist was dran an dem Spruch "Nur wer vergessen ist, ist wirklich tot".

    Für eine Zeit halten wir deine Pfötchen fest, dein Herz aber ein Leben lang!


    Liebe Grüße von Heike mit ihren Schnurrern Willi, Rico, Fritzchen und Rudi


    Für immer im Herzen und im Kopf ....Plüschi, Oskar, Jacki, Otti, Lottchen, Theo, Hugo und Nelly

  21. #21
    Registriert seit
    22.02.2014
    Ort
    RLP
    Beiträge
    444
    Zitat Zitat von Plüschi Beitrag anzeigen
    Ein süßer kleiner Kerl. ...
    Ich kann nur aus meiner eigenen Erfahrung sprechen: Es wird milder, aber eine Narbe wird immer bleiben. Ich musste schon auf verschiedene Arten einen Abschied erleben. Für mich ist jeder Verlust, egal was die Ursache ist, eine Katastrophe. All diese einzigartigen, bezaubernden Wesen niemals wiederzusehen, ist für mich schwer auszuhalten. Der Gedanke, ihnen ein schönes Leben in Liebe, ohne Angst und Hunger für die Zeit unseres Zusammenseins gegeben zu haben, unterstützt mich in meiner Trauerarbeit. (Alle meine Katzen sind aus dem Tierschutz und haben nicht immer eine rosige Vorgeschichte gehabt)
    Aber es ist tatsächlich auch so, dass mich die anwesenden Katzen unheimlich trösten. Auch habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, "das Testament einer Katze" zu erfüllen. Das hilft mir immer über die Trauer. Vergessen wird niemals einer meiner Schätzchen sein!!!! Es ist was dran an dem Spruch "Nur wer vergessen ist, ist wirklich tot".
    Plüschi, Du schreibst das was ich auch denke!
    Auch wenn Du Cathleen es im Moment noch nicht begreifen kannst weil alles noch zu nah ist, es wird milder obwohl Du ihn sicher noch monatelang "siehst und hörst". Niemals wirst Du ihn ganz vergessen können. Aber Du wirst damit leben können das er nicht mehr da ist. Auch ich konnte irgendwann damit leben das Lisa und Lucy nicht mehr da sind.
    Bei Paulchen war es anders. Er war aus der katzenpension weggelaufen und ich hatte die Hoffnung nie aufgegeben das er wieder bei mir ist.
    Grüße
    Monika

  22. #22
    Registriert seit
    16.09.2016
    Beiträge
    30
    Danke an Sabine und Monika. Es ist toll, dass Ihr Euch die Zeit nehmt und mir schreibt!
    Natürlich ist uns allen klar, dass keiner von uns ewig lebt und irgendwann auch unsere lieben Tiere gehen. Wenn diese Situation eintrifft, ist es aber immer furchtbar. Die ersten Tage waren wirklich grausam. Zumindest erging es mir so, dass ich nur heulen konnte, keine Lust irgendetwas zu erledigen, keinen Appetit, keine Lust aufzustehen, keinen Elan ...Womöglich ist es für Familien oder Paare einfacher, weil es jemanden gibt, der einen ablenkt, aber als Alleinlebender ist es glaube schwieriger sich aufzurappeln. Mittlerweile konnte ich diese schlimme Phase zum Glück hinter mir lassen. Ich schaffe es aber leider nicht einen ganzen Arbeitstag ohne Tränen zu überstehen. Es gibt immer mal Phasen, wo ich traurig werde und mir die Tränen kommen. Ich schaffe es nicht diese bis zum Feierabend zurückzuhalten und dann auszuleben. Obwohl ich auch gestehen muss, dass es mir hinterher immer besser geht. Auch das ich hier in dieses Forum schreibe und die Kommentare lese oder wie es andere erleben, macht einen feuchte Augen, aber es hilft mir. Als vor knapp 2 Jahren der Parson Russel Terrier meiner Eltern eingeschläfert werden musste, kam das ganze knapp ein halbes Jahr später nochmal hoch. Da habe ich auch erlebt, dass zumindest ich Phasen habe, wo es mir gutgeht und wieder Phasen, wo ich traurig werde und den Tränen freien Lauf lassen muss. Wenn ich dies ausleben kann, hilft mir das.
    Den Satz von Plüschi finde ich auch sehr tröstend: Ja, ich konnte dem Oscar ein schönes liebevolles Zuhause mit den inzwischen Seniorbrüdern Leo und Linus ohne Angst und Hunger geben. Und er hat sich an den beiden orientiert, sich das Kuscheln von den beiden abgeguckt, mit Linus getobt (der Leo ist keine Spielkatze - eher menschenschmusekatze) und einiges von seiner schreckhaften Art ablegen können. Diese Entwicklung zu sehen war toll.
    Es hilft einen auf jeden Fall sich mit Tierfreunden auszutauschen, die die Trauer nachvollziehen können.
    Und wenn ich traurig bin, denke ich oft zurück, wie ich nach Hause kam und ihn vorfand...ganz schlimm. Und lange bleibt hoffentlich nicht mehr die Frage, was hatte das Kerlchen. Das wird mich dann natürlich wieder bewegen, aber ich weiß dann hoffentlich, was er hatte. Und es bleibt mir trotzdem ein Rätsel, dass ich ihm nicht angemerkt habe, dass er vielleicht Phasen hatte, wo es ihm nicht gutging. Naja, vielleicht gibt es ja auch Krankheiten, die spontan auftreten. Seid herzlich gegrüßt! Ich wünsche Euch einen guten Rutsch ins Neue Jahr und alles Beste dafür!

  23. #23
    Registriert seit
    28.11.2008
    Beiträge
    6.055
    Du bist nicht alleine. Gerade auch hier und in der Situation ein geliebtes Familienmitglied verloren zu haben.
    Die meisten von uns haben solche seelischen Erdbeben schon durchlebt.
    Und leider können viele Mitmenschen nicht nachempfinden, dass Katzenmenschen nun mal katzenverrückt sind und Katzen für uns einen anderen Stellenwert haben, als für den Rest der Menschen.
    Und es ist richtig zu weinen, wenn Dir danach ist. Die Trauer wird im Laufe der Zeit leichter. Ganz vergehen wird sie nie. Dazu schleichen sich Katzen zu sehr in unser ❤️
    Was mir sehr hilft: Wir haben im Wohnzimmer einen Bilderrahmen mit den Bildern unserer verstorbenen, verschwundenen Katzen mit einer Gedenkplatte daneben, sowie einen Kreuz und einen Grablicht. Dort kann ich am besten an sie denken.
    In einer Familie kann man gemeinsam trauern. Aber die Trauer nimmt einem auch niemand ab.
    Und andere Katzen, die noch da sind, helfen auch sehr.
    Viel hilft auch, das Testament einer Katze zu erfüllen - wenn man bereit dazu ist.
    Liebe Grüße von Sabine mit



    & den Regenbogenkatzen - für immer im Herzen

  24. #24
    Registriert seit
    19.02.2013
    Beiträge
    2.545
    solche rückschaugedanken muss man sich verbieten, wenn man den informationsstand annimmt, den man zu einem späteren zeitpunkt hat:
    einer meiner ersten hunde, ein dackelmischling, ist mit nicht mal 8 jahren in der blüte seiner jahre an einem bandscheibenvorfall gestorben, während der op.
    es gibt ein bild von einer wanderung ca. eine woche vor dem ereignis. nix großartiges und für einen fitten dackel keine sache. aber sie sieht müde aus. traurig-müde, nicht glücklich-müde. vielleicht hatte sie schon schmerzen.
    heute sehe ich das - als ich das foto machte, ist es mir ganz sicher nicht aufgefallen.
    vielleicht hätte mir auch auffallen sollen, dass sie öfters nicht mehr mit in den abstellraum unserer damaligen wohnung mitgekommen ist - obwohl sie den heiß und innig liebte. (warum auch immer es da so toll war - ich glaube, es ging ums dabeisein.). der lag auf halber treppe über einem torbogen - die stufen dahin waren steiler als die normale treppe.
    oder eben ivo, wo mir in der rückschau ganz sicher klar ist, dass sein langsamer verfall mindestens 2 monate vorher begonnen hat - auch wenn ich ihm eh nicht hätte helfen können.
    alles schön und gut - aber damit ist man sehr ungerecht zu sich selbst. dem tier nutzt es eh nix mehr. das einzige, was sinn macht, ist draus zu lernen: ich habe wieder einen dackelmischling und auch andere hunde, die eher länger als hoch sind. ich beobachte sie und ich beobachte sie genau. ich habe mir von meiner tä ein paar einfache neurologische untersuchungen zeigen lassen.
    und am ende macht das möppelchens tod auch ein bißchen weniger sinnlos. ich denke dabei auch an sie, was gut ist, denn so bleibt sie in der welt.
    im normalfall denkt man ja nicht gern an tiere, die man auf tragische weise verloren hat - denn der schmerz endet nie. das ist anders als bei tieren, deren lebensbogen sich gut vollendet und an die man nach einer zeit der trauer mit einem lächeln denken kann - in der gewißheit, dass sie ihr leben zu ende gelebt haben.

  25. #25
    Registriert seit
    16.09.2016
    Beiträge
    30
    Hallo Sabine und Carlo,

    als erstes wünsche ich Euch und Euren Lieben (natürlich auch Euren Vierbeinern) ein gesundes und glückliches Neues Jahr 2018!
    Ja, diese Rückschaugedanken sind nicht gut...ich weiß, aber manchmal kommen diese einfach hoch. Ich denke, weil man das Tier geliebt hat und weil man mit der Anschaffung des Tieres Verantwortung übernommen hat.
    Früher habe ich immer gedacht, dass man als Erwachsener besser mit dem Tod des Tieres klarkommt. Aber daran glaube ich schon lange nicht mehr.
    Ich würde mich auch nicht als rein katzenverrückt bezeichnen. Ich bin mit Hunden aufgewachsen und habe mich vor über 20 Jahren für Katzen entschieden, da es als Vollzeitberufstätiger schwierig ist tagsüber die Gassirunden zu gewährleisten. Da Katzen genauso Bezug zu ihren Besitzer aufbauen, finde ich auch das Leben mit Katzen toll. Grundsätzlich würde ich mich aber als grundätzlicher Tierfreund (ohne Ausschluss von Tierarten) bezeichnen. Ich bemühe mich im Tierschutz aktiv zu sein...sammel öfters Sachspenden für Tierschutzorganisationen, unterschreibe Tierschutz-Petitionen, spende und bin gegen jegliche Massentierhaltung und lebe vegan. Insofern bin ich begeistert von Leuten, die sich engagieren und/oder selbst Haustiere haben (egal, was wer für Haustiere hat). Es gibt genug Leute, die Null Empathie für Tiere haben. Daher bin ich sicher nicht nur Katzenfreund, sondern grundsätzlich ein großer Tierfreund. Und da hier nur Tierfreunde aktiv sind, ist das gegenseitige Verständnis toll zu spüren.
    Mein Linus hat seit gestern Dünnpfiff...oh man, ihr könnte Euch sicher vorstellen, was man da für neue Ängste durchsteht. Er hat gestern früh und heute früh Dünnpfiff gehabt. Ich habe heute Magen/Darmfutter besorgt und versuche eine Dünnpfiffprobe zu nehmen und diese beim Tierarzt abzugeben. Er benimmt sich zum Glück wie immer, aber man weiß ja nie....
    Oscar sein Obduktionsbericht liegt mir noch nicht vor. Es wird besser mit der Trauer, aber ich denke öfters an ihn zurück...wie er sich benommen hat, schmusig war, halt sein Wesen - irgendwann wird es sicher einfacher. Viele Grüße, Cathleen

  26. #26
    Registriert seit
    28.11.2008
    Beiträge
    6.055
    Guten Morgen,

    Rückschaugedanken müssen ja nicht immer negativ sein. Im Laufe der Zeit kommen alle die schönen Erlebnisse und Angewohnheiten. Irgendwie läuft das Leben mit der Katze/Kater immer wieder ab und ich sage mir, wie glücklich ich sein kann, dass all die Regenbogenkinder ein Stück ihres Weges mit mir gegangen sind.

    Ist inzwischen das Ergebnis von der Obduktion da. Es würde mich interessieren.
    Liebe Grüße von Sabine mit



    & den Regenbogenkatzen - für immer im Herzen

  27. #27
    Registriert seit
    16.09.2016
    Beiträge
    30
    Hallo Sabine,

    ich denke oft an den Oscar und wie er sich benommen hat und sehe ihn dann immer vor mir, aber das alles für immer vorbei ist, schmerzt sehr. Der Tod gehört dazu....ich weiß, aber es tut auch weh und macht einen sehr traurig. Ich denke mir aber auch, dass er sich bestimmt auch sehr wohl gefühlt hat in dem Zuhause, was er hier bekommen hat.
    Ich habe heute erfahren, an was er gestorben ist....das würft einen emotional natürlich wieder zurück.
    Mir wurde gesagt, dass er eine Herzmuskelentzündung hatte und übergewichtig war. Die Info habe ich "nur" von der Schwester, ich könnte Donnerstag mit der Ärztin sprechen und es mir näher erläutern lassen. Das er übergewichtig war, wusste ich ja selbst...er hatte ja auch Diätfutter bekommen. Aber als fett hätte ich ihn nicht bezeichnet. Sein Herz wog wohl 20g, viel zu gewichtig....wie ich den Worten der Schwester entnahm.
    Das Übergewicht wirkt sich natürlich begativ auf das Herz aus, aber woher diese Herzmuskelentzündung kommt ist mir schleierhaft. Ich habe nichts gemerkt. Vorhin hatte ich den Gedanken, ob die Herzmuskelentzündung "mein Verschulden" ist. Ich habe ihn ab und an nach einer Feder laufen lassen. Ich dachte damals Bewegung tut gut und wirkt sich positiv auf dem Abnehmprozess aus. Ich habe das aber höchstens einmal die Woche (viell. war es auch mal in einer Woche 2 mal), aber im Grunde nicht oft und nur kurz. Danach hat er natürlich schneller geatmet, aber das generierte sich sich nach kurzer Zeit wieder. Womöglich hat dieses selten durchgeführte kleine "Sportprogramm" aber auch nichts mit der Herzmuskelentzündung zu tun. Nur soll man sich ja bei einer Herzmuskelentzündung schonen.....wenn man das dann weiß. Und er war von Anfang verliebt ins Fressen, was sich immer schwierig gestaltet hat mit 2 Seniors, von denen einer dünn ist. Naja, vielleicht erfahre ich Hintergründe der Herzmuskelentzündung an Donnerstag. Viele Grüße

  28. #28
    Registriert seit
    19.02.2013
    Beiträge
    2.545
    dass das herz so groß ist, ist eine folge der myokarditis, die übrigens i.d.r. durch viren ausgelöst wird, seltener durch bakterien und pilze - letztlich ist das eine infektionskrankheit.
    mein männe war als junger mann mal betroffen - die diagnose ist schwierig. das vergrößerte herz im zuammenhang mit anderen parametern ist letztlich ein eindeutiges indiz - aber bis die mal auf die idee kamen, sein herz zu schallen, wäre er auch fast hinüber gewesen.
    das übergewicht als auslöser für die myokarditis zu sehen - eher nicht. möglicherweise hat es den krankheitsverlauf, der meistens chronsich verläuft, aber negativ beeinflußt, vielleicht auch deine wahrnehmung getrübt.
    du schreibst ja selbst, dass er bereits nach kurzer körperlicher anstrengung kurzatmig wurde und sicher nicht besonders leistungsfähig war - weiterer leistungsabfall war für dich sicher kaum wahrnehmbar.
    alles in allem sehr großes pech.
    shit happens, leider habe ich auch keinen anderen trost für dich
    bei menschen sind übrigens - vor allem mit dramatischen verläufen - erstaunlich oft leistungssportler betroffen, wie auch das beispiel meines männes (fußballer) zeigt, auch in meiner eigenen trainingsgruppe (turnen) gab es das mal - dort allerdings mit mildem verlauf.

  29. #29
    Registriert seit
    16.09.2016
    Beiträge
    30
    Hallo Carlo,

    ich habe heute von der Ärztin nun mehr erfahren und das ist für mich als Tierhalter sehr bitter und unendlich traurig...denn ich sehe mich nun als verantwortlich. Oscar war übergewichtig (deswegen bekam er ja auch Diätfutter) und es wurden bei der Obduktion schlechte Nieren- und Leberwerte festgestellt, die auf sein Übergewicht zurückzuführen sind. Dadurch bedingt entstand die Herzmuskelentzündung, welche zum Tod führte.
    Das macht mich unendlich traurig, denn ich bin ja der Futtergeber. Einen Blutscheck hatte ich nie machen lassen, weil er gesund erschien und man diesen auch erst bei älteren Katzen empfiehlt. Die Umsetzung seiner Diät gestaltete sich auch sehr schwierig, da er total verfressen war und auch an meinen Essen interessiert war. Bei seinen Kumpels drängelte er sich auch an die Näpfe. Wenn ich in der Nähe war, wartete er ein bischen und stürzte sich dann aufs Futter bzw. die Reste. Ich hatte es dann so gehandhabt, dass ich danebenstand und wartete, bis sie fertig sind und die Reste wieder in die Dose tat. Da die anderen beiden ja nicht dick sind und auch öfteres mal was nichts Napf bekommen dürfen, muss man dem dritten zur Vermeidung von Eifersucht ja auch eine Kleinigkeit geben. Die Diät gestaltete sich schwierig bei ihm, aber er hatte immerhin schon 300g abgenommen. Fakt ist aber, dass es am Futtergeber liegt. Sein früher Tod wäre also vermeidbar gewesen. Das ist natürlich unendlich bitter.....
    Womöglich kann ich anderen Tierhaltern aber hiermit bestärken auf ein angemessenes Gewicht ihres Tieres zu achten. Die Tierärztin meinte auch, dass ein im Rahmen liegendes Gewicht wichtig ist! Naja, ist ja bei uns Menschen genauso.....

  30. #30
    Registriert seit
    28.11.2008
    Beiträge
    6.055
    Liebe Pfote,
    hast Du es gut mit ihm gemeint, oder hast Du ihn vorsätzlich überfüttert.
    So wie Du geschrieben hast, war es Unwissenheit. Viele Dosis machen bei Ihren Katzen kein Blutbild, wenn sie den Eindruck haben, dass der Liebling gesund ist.
    Es gehört auch eine Portion Veranlagung zum Übergewicht dazu.
    Und wahrscheinlich hat er Diätfutter ausschließlich oder teilweise Trofu als Diätfutter vom TA bekommen.
    Dabei hätte es gereicht hochwertiges Nassfutter etwas in der Menge reduziert zu füttern.
    Es ist einfach die Industrie, die uns glauben macht, dass das Katzenfutter, das verkauft wird,
    alles gut für die Katze ist. Und die Katzen gewöhnen sich ans Futter.

    Manchmal bekommt man als Dosi einen Schuß vor den Bug und kann die Kurve nochmals bekommen. Manchmal ist das Schicksal grausam, so wie bei Dir.

    Ich finde es toll von Dir, dass Du das so offen geschrieben hast. Jemand, der das liest, kann
    eine Lehre daraus ziehen.

    Ich bin auch nicht begeistert, dass die TÄ die Herzmuskelentzündung letztendlich nur auf das Übergewicht und die daraus resultierenden schlechten Leber-und Nierenwerte zurückzuführen.
    Einen Herzultraschall macht der TA ja auch nicht ohne Grund. Schlechte Leber-und vor allem Nierenwerte, deuten zwar auf falsche Ernährung hin. Aber die TÄ hätte Dich ja auch schon vor 1,5 Jahren auf das Übergewicht und die Wichtigkeit von regelmäßigen Blutuntersuchungen hinweisen können.

    An Deiner Stelle würde ich bei den verbleibenden Minitigern zeitnah ein Blutbild machen lassen.

    Ich wünsche Dir viel Kraft und alles Liebe und Gute!
    Liebe Grüße von Sabine mit



    & den Regenbogenkatzen - für immer im Herzen

  31. #31
    Registriert seit
    07.10.2011
    Ort
    Niedersachsen
    Beiträge
    2.118
    Liebe Pfote.

    Bis jetzt habe ich nur still mitgelesen, aber nun möchte ich Dir schreiben, das es mir sehr leid tut, das Dein Kater Oscar so früh gestorben ist.
    Ich kann Deine Gefühle, die das Ergebnis der Obduktion wohl noch verstärkt hat, gut verstehen.
    Natürlich sind 7,9 Kilo zuviel. Aber ich kenne auch ein Beispiel wo ein Kater eine gute Zeitlang über 12 Kilo gewogen hat und 19 Jahre alt geworden ist.
    Das heißt jetzt nicht das ich für übergewichtige Katzen plädiere.
    Bei Deinem Oscar kam dann wohl einiges zusammen und da solltest Du Dir nicht die Schuld für alles aufbürden.

    Dein Plädoyer auf das Gewicht der Katzen zu achten, ist bei mir auch gleich angekommen.
    Mal schauen ob ich meine kleine Fressraupe gleich mal auf die Waage kriege.
    Das letzte mal wog sie 4,7 Kilo, aber mit scheint sie ist dicker geworden.

    Ich wünsche Dir sehr, das Du bald nur an die guten Zeiten mit Oscar denkst und das Deine anderen beiden Fellnasen Dich trösten in dieser traurigen Zeit.
    LG von Marianne



    Alle meine Lieben
    Jigme und Tashi, Mausi meine Sternenkatze, Panos und Ion

  32. #32
    Registriert seit
    16.09.2016
    Beiträge
    30
    Hallo Sabine und Marianne,

    danke für Eure Zeilen. Als erstes möchte ich betonen, dass ich ihn natürlich nicht vorsätzlich überfüttert habe. Grundsätzlich hat er gleiche Mengen, wie die anderen beiden bekommen. Nur, dass ich nicht immer überwacht hatte, dass er seinen Kumpels nichts wegfrisst. Natürlich hat man im Haushalt immer so seine Aufgaben, dass ich natürlich nicht immer danebenstand, wenn Fütterung war. Somit kam es in der Vergangenheit öfters dazu, dass er sich an die Teller seiner Kumpels drängte und diese sich verdrängen ließen. Ebenso hat er sogar einmal Lebensmittelreste, die in der Küche nicht "gesichert" waren, angefressen hat (Pellkartoffeln, Brot). Danach wurde immer alles gesichert. Ich stand aber die letzten Wochen beim Fressen daneben. Was die Kumpels nicht frassen, kam sofort zurück in die Dose. Ich würde somit behaupten, dass er wirklich extrem verfressen war und er auch die von mir leergeräumten Teller seiner Kumpels "kontrollierte". Zwischenzeitlich wurde mir auch von einer Frau, die Pflegestellen für Katzen hat, gesagt, dass so eine Fresssucht nicht normal wäre und eine andere Erkrankung hinter dieser Fressgier stecken könnte.
    Das Diätfutter wurde mir angeraten, da dieses wohl nicht zum Muskelabbau führt und die Katze trotzdem satt wird. Ich war letztens nochmal bei der Ärztin, die mir lieb sagte, dass ich mir keine Vorwürfe machen sollte, es gibt einfach Katzen, die extrem verfressen sind und in einem Mehrkatzenhaushalt, gestaltet sich eine Diät recht schwierig. Trotzallem hatte er schon ca. 400g abgenommen, was mich schon sehr gefreut hatte. Er hätte einige Verfettungen gehabt, auch am Herzmuskel. Die schlechten Leber- und Nierenwerte waren sicher über einen längeren Zeitraum entstanden.
    Liebe Marianne, meine Worte auf das Gewicht der Katze zu achten, sind wirklich nicht mahnend zu verstehen. Womöglich hatte Oscar auch die Veranlagung zu bestimmten Krankheiten. Seine Fressgier hat er mitgebracht und die hätte ich auch nicht mehr ändern können. Zumindest sagte mir die Ärztin, dass man ein angemessenes Gewicht der Katze im Auge behalten sollte.
    Ich weiß natürlich, dass ich mir nicht die Schuld geben darf. Wer weiß, was bei ihm alles zusammengekommen ist. Trotzdem tut es mir in der Seele weh.
    Mit den beiden 10 jährigen hatte ich mit 8 den ersten Blutcheck machen lassen und dort wurde mir Seniorenfutter (wegen der Nieren) angeraten.
    Letzte Woche war ich spontan da und Linus lies sich Blut abnehmen. Am nächsten Tag erfuhr ich, dass alle Werte "unauffällig" sind. Die beiden bekommen von mir hochwertiges Biofutter, was nicht aus Massentierhaltung stammt (defu, Liebesgut, terra faelis) und ich achte auf nicht allzu hohe Phosphorwerte.
    Leo war beim Arzt total agressiv (ist geprägt von jahreslangen Augentierarztbesuchen wegen grauen Star) und er war total gestresst und aufgeregt. Es war keine Blutabnahme möglich. Insofern gebe ich ihn Donnerstag ab und er muss leider eine leichte Narkose bekommen und dann kann man sich auch gleich die Zähne anschauen, falls dort was gemacht werden muss. Ist zwar schade, dass er nun kleine Narkose bekommt, aber er war extrem agressiv. So kennt man die Schmusebacke sonst nie. Ich hoffe natürlich auch, dass bei ihm alles "unauffällig" ist.
    Liebe Grüße, Cathleen

  33. #33
    Registriert seit
    16.09.2016
    Beiträge
    30
    Hallo mein lieber Oscar,

    es ist nun bald ein Jahr her, dass Du gegangen bist! Es ist für mich unfassbar, dass nun bald ein Jahr her ist, dass Du nicht mehr da bist.
    Kürzlich war mein erster Geburtstag ohne Dich und dies hat mich unterbewusst immer wieder beschäftigt. Die Angst an meinen runden Geburtstag zu weinen, hat wohl dazu geführt, dass ich die Trauer um Dich wohl immer wieder weggeschoben habe.
    Ich wurde wohl deswegen bestraft und bekam zeitweise Bluthochdruck, zeitweise einen hohen Puls, einen aktiven Darm (wie bei Aufregung/Angst), innere Anspannung und lag nachts hellwach da. Es hat einige Zeit gedauert, bis ich auf den Gedanken kam Deinen Tod nicht verarbeitet zu haben. Meine Beschwerden waren ohne Gefühle/Emotionen. Sie traten einfach auf. Oft habe ich wohl einfach meine aufkommenden Tränen um Dich weggeschoben. Ich weiß nun auch, wie furchtbar es ist, nicht weinen zu können. Ich kann aber nachwievor weinen und es schafft mir innerliche Erleichterung, wenn die Tränen fließen.
    Ab und an wie vorhin spüre ich plötzlich einen schnelleren Pulsschlag ...wer weiß, was da gerade in meinen Körper vor sich geht.
    Nun schreibe ich Dir und ich merke, dass ich an Dich zurückdenke, traurig bin, Tränchen fließen, aber innerliche Erleichterung spüre.
    Gestern war ich das erste Mal diesen Jahres auf dem Weihnachtsmarkt und mir sind die Tränen gekommen, weil ich in Erinnerung das letzte Mal auf diesem Weihnachtsmarkt vor knapp einem Jahr war, da lebtest Du noch und ich wusste nicht, dass Du zu dem Zeitpunkt schon krank gewesen warst.
    In letzter Zeit habe ich vermehrt an Dich gedacht, viel geweint und festgestellt, dass ich Deinen Tod noch nicht verarbeitet habe. Mir tut es immer noch so entsetzlich leid, dass Du nur 5 Jahre alt geworden bist. Ich habe natürlich auch viele Momente, wo ich fröhlich bin und Spaß haben kann, aber es gibt auch Momente, wo ich an Dich denke und meine Trauer ausleben muss.
    Da mir das Ausleben der Trauer und Weinen bei meinen spontan auftrendenen Beschwerden hilft, versuche ich auf die Anzeichen von Trauer zu achten und diese auch auszuleben. Dann geht es mir besser.
    Ich erinnere mich, wie Du Dich benommen hast und mit Deinem jugendlichen Elan durch die Wohnung gefegt bist, wie Du oft fröhlich quickend durch die Wohnung gerannt bist, Dich als erster in das frisch bezogene Bett gelegt hast, Dich hinter der Tür versteckt hast, bis Deine Kumpels kamen...es war eine tolle Erfahrung Dich kennenzulernen.
    Ich werde Dich immer im Herzen behalten und es hilft mir unendlich hier von Dir zu schreiben.
    Wer diesen Text liest und ähnlich schmerzhafte ERlebnisse gemacht hat, dem kann ich nur raten die Trauer auch zuzulassen. Ich bin dabei dies wieder zuzulassen und spüre, wie mir dies hilft. Auch wenn es schon fast ein Jahr her ist, aber manchmal ist das so....

  34. #34
    Registriert seit
    28.11.2008
    Beiträge
    6.055
    Guten Abend Pfote,

    fast ist es schon her, dass Oskar über die Regenbogenbrücke gegangen ist. Die Zeit die kurz vor und kurz nachdem unsere Flauschis über die
    Regenbogenbrücke gegangen sind, ist immer sehr traurig.
    Du solltest diese Trauer nicht wegdrücken. Das schadet Dir gesundheitlich. Aber Oskar würde wollen, dass Du Dich an die schöne Zeit erinnerst, die ihr
    gemeinsam hattest, an seine besonders liebenswerten Eigenheiten.....

    Unser erster Kater Mohrle war am 06.12.1996 spurlos verschwunden. Und trotzdem sind wir immer noch traurig, genauso wie um die Zeit in denen unsere
    anderen Regenbogenkinder uns ins Regenbogenland gegangen sind. Aber wir denken auch immer in Liebe an sie.

    Ich wünsche Dir viel Kraft und hoffe, dass irgendwann die schönen Erinnerungen die Trauer leichter machen.
    Liebe Grüße von Sabine mit



    & den Regenbogenkatzen - für immer im Herzen

  35. #35
    Registriert seit
    16.09.2016
    Beiträge
    30
    Hallo Pampashase,

    vielen Dank für Deine lieben Worte. Oscar ist vor einem Jahr und 2 Tagen gestorben und wenn ich das hier schreibe, klingt es lange her, aber mir kommt es noch nicht so lange her. Ja, es stimmt ich habe mich während meiner Krankheit viel mit meinen Erinnerungen an ihn und der Trauer beschäftigt und nun um die Zeit des Jahrestages, wo er gestorben ist, denkt man öfter daran zurück...wie ich mich morgens noch mit einem Kussi auf den Kopf von ihm verabschiedet habe und ihn nachmittags tot aufgefunden habe. Es war furchtbar..unfassbar, das sich alles so schnell ändert. Ich behaupte mal, dass er sich hier mit seinen 2 Kumpels und mir wohl gefühlt hat, trotzdem tut es mir nachwievor leid, dass er nur 5 Jahre alt wurde und was geschehen. Es ist für mich völlig o.k., dass mir die Tränen kommen, ich habe ihn sehr gerne gehabt und es wird wohl immer wieder Momente geben, wo man zurückdenkt und Emotionen und Trauer aufkommen. Bei jedem dauert dies unterschiedlich lange und es ist ein langsamer Prozess, in dem man das erlebte verarbeitet. Mir hat es auf jeden Fall unheimlich geholfen hier zu schreiben und so viele nette verständnisvolle Nachrichten bekommen zu haben. Ich wünsche Dir ein fröhliches und besinnliches Weihnachtsfest und alles Gute für das kommende Jahr!

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)

Ähnliche Themen

  1. Dreijähriger Kater mit Epilepsie
    Von Mutzkel im Forum Katzen - Gesundheit & Medizin
    Antworten: 3
    Letzter Beitrag: 25.06.2014, 20:01
  2. 10-jähriger Kater markiert in der Wohnung...
    Von MariaBriskoPaul im Forum Katzen - Verhalten & Erziehung
    Antworten: 23
    Letzter Beitrag: 24.06.2009, 22:59
  3. Zahnfleischentzündung 2jähriger Kater
    Von pewa2303 im Forum Katzen - Gesundheit & Medizin
    Antworten: 3
    Letzter Beitrag: 22.09.2008, 22:01
  4. 3 jähriger Kater mit Oxalatsteinen...HILFE!!!
    Von Alexandra1981 im Forum Katzen - Gesundheit & Medizin
    Antworten: 11
    Letzter Beitrag: 05.01.2008, 14:27
  5. 16-jähriger Kater und nun eine Zweitkatze?
    Von anis im Forum Katzen - Verhalten & Erziehung
    Antworten: 8
    Letzter Beitrag: 23.03.2006, 21:42

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •