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Thema: Projekt ZF 7/8 - Gini & Senna

  1. #401
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    Schwierig.

    Contra Hund wären für mich aber tatsächlich die Ressourcen, und zwar die allerwichtigste in ihrem Leben: ihr. Ein Hund muss mehrmals am Tag raus, und das nicht nur für einmal-um-den-Block. Das ist Zeit, die ihr dann zusätzlich nicht zu Hause sein werdet. Und bei sommerlichen Aktivitäten wird ein Hund mitgenommen werden können, Gini jedoch nicht.
    Ja, auch wir sind Ressourcen, ganz besonders attraktive aus Katzen- und Hundesicht sogar: wir geben Futter, streicheln und kraulen gut, spielen, lassen interessante Sachen (Kartons! Futter! Kartons! Spielzeug! Und hatte ich Kartons! erwähnt??) ins Haus, sind nachts sehr angenehme Wärmekissen...

    Ich liebe Hunde. Mio hat meine Sandy geliebt. Aber deutlich mehr interagiert hat er mit Fussel. Mag auch daran gelegen haben, dass Sandy viel zu gut erzogen war, um tobend über Tische und Bänke zu gehen
    Die Konkurrenz war zwischen Mio und Fussel deutlich ausgeprägter als zwischen Mio und Sandy.
    Warum ich trotzdem eher wieder Katze/Katze vergesellschaften würde als Katze/Hund: bei einer Wohnungskatze geht es darum, dass sie Gesellschaft hat in all den vielen endlosen Stunden, die wir arbeiten sind, anderen Hobbies nachgehen, Sozialkontakte pflegen... Und das kann eine zweite Wohnungskatze sehr viel besser als ein Hund, den wir oft einfach mitnehmen würden.
    Eine zweite Katze würde mehr Konkurrenz bedeuten als ein Hund; Gini müsste sich auf Katzenart mit dem anderen Katzenwesen auseinandersetzen, was auch zu Stress führen kann. Ein bisschen Stress, mal eine Meinungsverschiedenheit hier, mal eine da, sind aber nicht negativ zu betrachten, sondern machen das Leben interessant. Auch oder gerade das von verhätschelten und gelangweilten und unausgelasteten Wohnungskatzen. Mio war sehr viel zufriedener und ausgeglichener, nachdem Fussel eingezogen war
    Dauerkrieg wäre sch***

    Äh, worauf wollte ich eigentlich hinaus?? Ach ja: ich kann euren Hundewunsch sowie eure Angst vor Zweitkatzenproblemen supergut verstehen! Und Gini plus Freigang plus Hund minus Zweitkatze würde ich absolut befürworten. Aber in der Konstellation Gini plus Wohnungshaltung plus berufstätige Dosis würde ich minus Hund plus Zweitkatze wählen.

  2. #402
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    Hallo Cappu!
    Ich zitiere mal meinen Freund: "Das ist eine sehr erwachsene Einstellung." Ich verstehe deinen Gedankengang vollkommen und irgendwie steckt es so auch in mir, obwohl ich es gern so drehen würde, dass der Hund das Optimale wäre und beide zusammen glücklich werden.
    Aber ich bin mir sehr sicher, dass, wenn der Besuch bei den Katzen sympathisch verläuft, wir diese Option wählen.

    Freigang komplett wird es auch nach unserem Umzug nicht für Gini geben. Gesicherter Garten wäre das Maximum, das möglich sein könnte.

    Auch wenn ich mich nur schwer vom Hundewunsch trennen kann (zumindest solange, bis es wirklich passt), wird zu Ginis Wohl wirklich die Option Zweitkatze eher machbar sein.

  3. #403
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    Oh, danke *rotwerd*
    Eigentlich hattest du genau die gleichen Gedanken ja schon selbst

    Hunde sind einfach wunderbar Aufgeschoben ist nicht aufgehoben!

  4. #404
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    Da habe ich einen Faktor raus gelesen, der etwas unter gegangen ist. Du möchtest gerne einen Hund.
    Tiere können sehr gut auf Unterbewußtes bei Menschen reagieren. Wie gehst Du damit auf die Dauer um?
    Dieser Faktor würde auf jeden Fall für einen Hund sprechen.
    Ein Hund würde auf der anderen Seite Euch als Paar Zeit nehmen. Denn wenn der eine mit dem Hund draußen ist,
    bleibt der andere bei der Katze.
    Das würde deutlich für eine Katze sprechen.
    Aber ich denke auch das Schicksal wird hier eine Rolle mitspielen: Findet Ihr zuerst eine geeignete Katze oder einen geeigneten Hund. Und dann muss der Vermieter ja auch noch bei Hund oder Katze zustimmen.
    Unsere Vermieter haben damals eine Katze erlaubt, aber nicht eine zweite Katze. Einem Hund hätten sie nie zugestimmt.
    Vielleicht nimmt Euch der Vermieter die Entscheidung ab.
    Liebe Grüße von Sabine mit



    und den Regenbogenkatzen - für immer im Herzen


  5. #405
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    Den Faktor "Ich hätte lieber..." habe ich semi-bewusst rausgelassen. Ja, ich wollte einen Hund und das schon seit 16 Jahren oder so. Auch schon, als Gini her kam bzw. her kommen sollte. Das war ein Thema, über das wir uns klar werden mussten, als die Entscheidung fiel, dass Gini zu uns kommt: Ein Hund wird die nächsten +- 10 Jahre nicht drin sein. Bis dato war das auch okay, weil es Gini hier gut geht. Und ich denke, ich werde mich damit arrangieren, wenn ich sehe, dass wir für Gini die richtige Entscheidung getroffen haben. Ega, was hier einzieht oder nicht.
    Das ist eine Herz-Kopf-Sache, bei der letztendlich wohl Bauch, Niere, Blinddarm und kleiner Zeh entscheiden...

    Zur Herzsache:
    Der "Wunschhund" ist derzeit in Vermittlung. (Das TH hängt beim Aktualisieren der Website aber nach, möglich, dass sich da bis jetzt sehr viel geändert hat. Zumindest einer der Hunde, die beim Probewohnen waren, ist zurück.) Und ein anderer würde charakterlich nicht wirklich passen. Ob dieser eine dann auch wirklich her passen würde (Vermieter und Tierheim müssen ja mit entscheiden), wissen wir ja auch nicht.
    Mein eigentlicher Wunsch ist es ja, dass Gini (einen) passende(n) Partner im täglichen Kampf gegen die Dosis bekommt.

    Zur Kopfsache:
    Das Ding ist ja, dass wir nicht wissen, ob die Zeit allein zu Haus für eine Hund zu viel ist. Auch für einen ruhigen Hund, wie den "Wunschhund". Und ich hatte ja keinen Hund bis jetzt, ich könnte also alles drumherum unterschätzen... Da wären Katzen per se natürlich besser.
    Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Gruppenkonstellation mit integrierter Gini und zusammen Spielen entsteht, sehe ich bei Katzen höher. Beim Hund, die Wahrscheinlichkeit auf friedliche Co-Existenz mit Akzeptanz.
    Da die berufliche Situation meinerseits ja noch bestimmt 2 Jahre ungewiss bleibt, wäre es vermutlich unüberlegt, sich jetzt einen Hund zu holen.

    Ich weiß einfach nicht, wo ich mir nur etwas vor mache. Obwohl: Ich weiß es eigentlich... Wahrscheinlich beim Hund, weil ich gerade die Chance sehe, irgendwie diesen Wunsch zu erfüllen. Bei den Katzen könnte die Chance ganz gut stehen, dass sich Gini mit eingliedert und alle, also auch wir, damit weit aus zufriedener sind, als mit Hund und seinen Bedürfnissen. Und "irgendwie geht das schon" ist mit einer erneuten Vergesellschaftung nicht mein Ziel.

    Wenn sie mit dem Hund gut auskommt: Schön. Wenn sie mit Katzen glücklich ist: Schön! Solange meine Tiere glücklich sind, bin ich es auch.
    Und wenn Gini mit den Katzen rumtoben sollte und spielt, oder einfach nur zeigt, dass sie mit der Situation mindestens genauso zufrieden ist, wie jetzt, dann trauere ich auch dem Hund nicht nach, wenn er seine Familie woanders gefunden hat. Egal, wie lange ich dann warte. Ich werde meinen Katzen kein kürzeres Leben wünschen, nur, um mir einen Langzeitwunsch zu erfüllen. Vielleicht werde ich auch nie einen Hund haben, weil es einfach nie passt.
    Meine Mutti meinte auch, dass man zumindest mit Katzen eher leichter eine Wohnung findet, als mit Hund und Katze,

    Also: Wenn mein/e Tier/e glücklich ist/sind, dann bin ich es auch. Alles andere sind nur meine Hirngespinste, Vorängste und Langzeitträume.
    Ob 1-2 Katzen oder ein Hund... Ich nehme, was Gini und die neuen Tiere am glücklichsten macht Und wenn wir doch noch warten müssen, naja, dann ist das leider so. Gut Ding will Weile haben.

  6. #406
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    Das war ein wahres Wort gelassen ausgesprochen.
    Liebe Grüße von Sabine mit



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  7. #407
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    Wir müssen weiterhin auf die Nachricht des Vermieters warten, in wie weit uns eine "umfassendere" Tierhaltung erlaubt ist. Im blödesten Fall scheitert es dann wirklich daran... Aber ich bin eigentlich ganz zuversichtlich. Bei Gini ging es ja auch problemlos, unter der Voraussetzung, dass der Boden heil bleibt und sie nicht an Wänden kratzt. Alles, was mir bis jetzt aufgefallen ist, sind alltägliche Gebrauchserscheinungen und meist nicht durch die Katze zustande gekommen.

  8. #408
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    Hallo Luise,

    die Daumen sind für Euch gedrückt, dass der Vermieter zustimmt. Allerdings finde ich ihn auch witzig. Er muss ja vorher die Erlaubnis geben und kann ja nicht wissen ob der Boden und die Wände heil bleiben. Er könnte höchstens die Abschaffung des/der Tiere fordern, wenn Schäden auftreten und er es schriftlich festgehalten hat.
    Aber grundsätzlich ist es ja auch so, dass der Mieter für Schäden, die durch ihn oder seine Tiere verursacht werden, haftet.
    Zum Großteil werden diese Schäden ja auch durch die private Haftpflichtversicherung abgedeckt, sofern das Tier/die Tiere dort gemeldet sind und die Schäden durch die Haftpflichtversicherung mit abgedeckt sind.
    Liebe Grüße von Sabine mit



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  9. #409
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    Falls der Vermieter etwas gegen einzwei weitere Tiere hat, hilft es vielleicht, ihm Fotos des Zustandes eurer Wohnung zukommen zu lassen, um ihm zu zeigen, dass ihr auf eure Wohnung achtet.

    Generell ist es auch so, dass Katzen beispielsweise Tapetenkratzen dürfen. Genauso, wie ihr eure Tapeten schwarz oder schweinchenrosa streichen und alle Zimmertüren in den Keller packen dürftet. Wichtig ist nur eins: bei eurem Auszug/bei Übergabe zurück an den Vermieter muss die Wohnung sich in vertragsgemäßem Zustand befinden. Dazu gehören in der Regel (nicht immer) Wände in neutralen Farben, intakte Tapeten... kleinere Beschädigungen wie Kratzer im Parkett in normalem Ausmaß fallen unter das normale Abwohnen und wurden schon durch die normale Miete vergolten. Eine Wohnung darf altern.
    NoGo ist natürlich ein urinverseuchter Estrich

  10. #410
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    Wir werden sehen.
    Unser Vermieter war letzten Monat hier, wegen paar anderen Sachen, die noch zu klären waren und weil er eh gerade in der Stadt war, kam er rum. Von erneuter Vergesellschaftung wussten wir selbst in dem Moment auch noch nichts...

    Einzwei Tiere wären natürlich toll dann würde unser Plan aufgehen. Nur die Katzen müssten dann genauso begeistert sein davon, wie wir.
    Nächstes Jahr müssten wir dann eine neue Wohnung suchen. War für mich sowieso aller spätestens in 2 Jahren geplant und würde für alle Kandidaten die Abgabebedingung sein.

    Aber erstmal weiter Abwarten und Tee trinken...

  11. #411
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    Wir suchen leider weiterhin... Die Katzen, die wir uns angeschaut haben, passen leider nicht zu uns oder sind bereits in Vermittlung...

    Aber vom Vermieter kam die Rückmeldung, dass wir alles halten dürfen, solange die Nachbarn sich nicht gestört fühlen Egal ob Hund oder Katze/n

    Falls jemand einen passenden Vorschlag hat, immer her damit.

  12. #412
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    soll ich ernsthaft im tierheim wg. mietz gucken?
    mach ich...
    gäbs ja auch mit "lieferung"
    ich habe ja so ein bild im kopf - so eine claudia oder tullia...freundlich, aber nicht aufdringlich.
    oder eine leni, bissl dussl im hirn schadet ja nicht
    so eine leni wäre in meinen augen so optimalbesetzung: leni ist super gern mit anderen katzen zusammen, die ist echt kein einzeltier. nimmt aber das an nähe an, was ihr geboten wird: bei ivo war es viel, die anderen bieten ihr etwas weniger, sie spielt auch, wenn sie eingeladen wird. aber sie drängt sich nie auf.
    orginal-leni steht natürlich nicht zur disposition

    pflegehundle habe ich leider zur zeit nicht, bin in sommerpause - würde dir aber gegebenenfalls "meinen verein" - lesika-hundehilfe ans herz legen.
    so soll auslandstierschutz sein.

  13. #413
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    Bei TH-Katzen bin ich etwas unsicher, in wie weit die Einschätzung möglich ist. Und seit Senna sollten alle Tiere vorher besuchbar sein. Aus der Ferne habe ich auch die zwei Katzen favourisiert, die letztendlich gar nicht her passen... Aber zum Glück wurden/werden wir gut und ehrlich beraten.

    Original-Leni darf gern bei dir Freigänger bleiben. Jedem Freigeist das, was er liebt Für Gini suche ich bei der nächsten Wohnung auch dringend einen großen Balkon. Der fehlt ihr wirklich...
    Aber Lenis Beschreibung klingr wirklich nach dem, was wir suchen. Jetzt weiß ich, dass es solche Katzen gibt

  14. #414
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    Es ist ja toll, dass es noch solche Vermieter gibt.
    Wobei die Entscheidung, ob Hund oder Katze jetzt wieder bei Euch liegt.
    Viel Glück bei der Auswahl und bei der Zusammenführung.
    Liebe Grüße von Sabine mit



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  15. #415
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    Die Qual der Wahl...

  16. #416
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    ich bin nach wie vor der meinung, dass ein hund für gini - die hunde ja kennt und mag - ein guter und tauglicher sozialpartner wäre.
    also natürlich auch ein hund, der kontakt sucht und grenzen kennt.
    wobei man es bei letzterem als mensch in der einflußnahme ja wesentlich leider hat.
    ist einem ja auch nicht geholfen, wenn man zwei katzen hat, die sich herzlich egal sind, so wie das einst bei livia und carlo war.
    die konnten in eine raum sein und waren doch auf verschiedenen planeten
    natürlich war das livias "schuld", so isse nun mal. auf dem livia-planeten wohnt nur livia
    aber carlo und seine hunde...
    er liebte sie und sie liebten ihn. das war großes kino

    https://www.youtube.com/edit?o=U&video_id=gFR20FR2B3U

    ich meine, irgendwo deine traumvorstellung von einem hund gelesen zu haben, würde dir aber zu einem kleineren hund raten.
    es wird immer leichter sein, eine relative fußhupe irgendwohin mitzunehmen, sie mal irgendwo zu parken oder irgendwem aufs auge zu drücken - muss ja nicht gleich ein chihuahua sein (auf keinen fall! kläffende mistviecher )

  17. #417
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    Zitat Zitat von Pampashase Beitrag anzeigen
    Es ist ja toll, dass es noch solche Vermieter gibt.
    Der Vermieter, bzw. der Gebäudewart ist echt die Wucht! Wenn ich könnte, würde ich ihn für die nächste Wohnung einfach mitnehmen

    Zitat Zitat von Pampashase Beitrag anzeigen
    Wobei die Entscheidung, ob Hund oder Katze jetzt wieder bei Euch liegt.
    Zitat Zitat von Cappu Beitrag anzeigen
    Die Qual der Wahl...
    Furchtbar... Ich finde den Top-Hund und er wird vermittelt. Wir haben uns für eine Katze fast entschieden und dann wird sie vermittelt. Vielleicht sollte ich häufiger in TH und auf PS ernsthaftes Interesse verkünden - Schwupps haben die Tiere ein Zuhause.

    Zitat Zitat von Carlo Beitrag anzeigen
    ich bin nach wie vor der meinung, dass ein hund für gini - die hunde ja kennt und mag - ein guter und tauglicher sozialpartner wäre.
    also natürlich auch ein hund, der kontakt sucht und grenzen kennt.
    wobei man es bei letzterem als mensch in der einflußnahme ja wesentlich leider hat.
    Gini mochte den Malteser, der schon 10 Jahre alt war, als Gini ein Welpe war. Er hatte sie auch super übernommen, war ihr Spielgefährte und zusammen haben sie das Hack gefressen, das Gini extra für die beiden von der Theke runter geworfen hat
    Den Jack-Russel, der kurz nach dem Tod des Maltesers kam (Gini war da etwa 4 Jahre), hat sie leider nie gemocht... Zu wild, zu ungestüm, zu distanzlos...
    Aber die Welpen des Jack-Russels fand sie wieder rum spannend, solange sie noch kleine Würmchen waren und Muttern nicht dabei war.

    Zitat Zitat von Carlo Beitrag anzeigen
    ist einem ja auch nicht geholfen, wenn man zwei katzen hat, die sich herzlich egal sind, so wie das einst bei livia und carlo war.
    die konnten in eine raum sein und waren doch auf verschiedenen planeten
    natürlich war das livias "schuld", so isse nun mal. auf dem livia-planeten wohnt nur livia
    aber carlo und seine hunde...
    er liebte sie und sie liebten ihn. das war großes kino.

    ich meine, irgendwo deine traumvorstellung von einem hund gelesen zu haben, würde dir aber zu einem kleineren hund raten.
    es wird immer leichter sein, eine relative fußhupe irgendwohin mitzunehmen, sie mal irgendwo zu parken oder irgendwem aufs auge zu drücken - muss ja nicht gleich ein chihuahua sein (auf keinen fall! kläffende mistviecher )
    Um mal Nägel mit Köpfen zu machen: Wir haben uns Reya und Anda & Nyla angeschaut. Die beiden Schwestern hätte ich gern gehabt, sie passen aber nicht zu uns und Reya wäre die Favouritin gewesen.
    Bei Reya wären wir tatsächlich "nur" auf gutes Nebeneinander-leben und "den anderen sein Ding machen lassen" gegangen. Sie und Marius leben ja in einem Raum und leben jeweils ihr Leben. Bei Treffen wird sich begrüßt ansonsten nicht viel zusammen gemacht. Das hätte mit Gini theoretisch auch gut klappen können.

    Ja, ich muss mich von meiner Jaro-Größe für Hunde erstmal verabschieden, WENN wir uns einen Hund holen. Aber runter bis auf Prager Rattler oder Zwergspitz gehe ich eher nicht. Einen Malteser will mein Freund nicht, der alte war schließlich sein ganzes Leben bis zum Tod mit ihm zusammen. Einen Jack-Russel finde ich zu quirlig für Gini. Die Größe eines Labradoodles mit Mittelpudel wäre eigentlich optimal: Nicht zu klein für mich, nicht viel größer als Gini.
    Bei uns im TH sind gerade 2 Chihuahuas, daneben wäre Gini fast einen Kopf größer (zumindest gefühlt) (Der eine wirkt mir aber mehr wie ein Mix mit Russel)

    Aber ich weiß momentan auch nicht mehr, ob ein Hund bei uns das Richtige ist. Ich weiß im Moment sowieso wenig - es ist Prüfungszeit.
    Klar, hätte ich gern. Im TH gäbe es auch 2-3 potezielle Kandidaten, deren Charakter man noch "testen" müsste. Aber ich weiß nicht, wie das wird, wenn wir Vollzeit arbeiten sind. Meine Mutti hat zwar angeboten, dass sie nach ihrer Arbeit könnte, dann wären Gini und Hund aber trotzdem 6-7 Stunden allein.

    Hach, es ist so schwer... Aber zumindest geht es Gini gut Ihr allerliebstes Lieblingsspielzeug ist momentan ein Filzball auch Gini-Echthaar. Bisschen Iiiiih, aber sie spielt damit wie blöde

    EDIT: Carlo, dein Link funzt nicht ganz, ich hab mit bisschen rumspielen trotzdem das Video gefunden. So mit Gini und Hund wäre natürlich schön. Die Größe der Hunde gefällt mir auch

  18. #418
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    Du hast ein Ziel. Du stehst nicht unter großem Zeitdruck. Du hast Deine Fühler ausgestreckt.
    Vielleicht sollte es mit Hund und Katze jetzt einfach nicht sein. Du hast Prüfungen, ihr steht nicht unter Zeitdruck und Ihr müsst Euch eine neue Wohnung suchen demnächst.
    Gut Ding will Weile haben. Und irgendwann findet ihr das richtige Tier für Gini zu richtigen Zeit.
    Liebe Grüße von Sabine mit



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  19. #419
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    da gebe ich dir auch recht.
    wenn es das schicksal will....

    ich warte ja drauf, dass mir das schicksal irgendwie eine schwarze miez schickt...

    wobei das schicksal ja auch eine miese ratte sein können - fabio, der mir vor ziemlich fast eine jahr von diesem schicksal vor die füße geworfen wurde, hätte ja auch schwarz sein können...

  20. #420
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    Klar, es eilt nichts. Aber vielleicht hat das Schicksal gerade eine interessante Wende genommen. Vielleicht... Fest ist noch nix und ich werde erstmal schauen, wie, ob und wann es passt.

    Carlo, Senna war ja nur fast schwarz, vielleicht war das auch Schicksal, dass sie nicht zu dir kommen sollte?

  21. #421
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    Luise das macht neugierig!

    Bettina, ne vielleicht ist das Schicksal auch klug und will Dich lehren, dass es nicht auf die Verpackung, sondern auf den Inhalt drauf ankommt.
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  22. #422
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    Zitat Zitat von Pampashase Beitrag anzeigen
    Luise das macht neugierig!
    Genaueres erst, wenn es fest ist

  23. #423
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  24. #424
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    weeß ich doch, das mit dem inhalt

    ich habe fabio ja auch nicht wieder ausgesetzt
    und vielleicht meinete das schicksal einfach, dass in jede katzengruppe auch eine überwiegend weiße mietz gehört - claudinchen hatte ja kurz nach fabios einfangen ihren lebensbogen beendet.

    aber so ein klein wenig habe ich schon mit dem schicksal gehadert, dass ich ausgerechnet fabio fangen konnte, während sein dunkles geschwisterchen, was es angeblich noch gab, für immer verschollen blieb.
    klingt jetzt bissl fies und so meine ich es natürlich nicht: ich hätte natürlich und vor allem gern beide gerettet.
    wobei fabio so eine klitzekleine ahnung haben muss, wirklich weiß war er nur als kitten: ich habe noch nie eine so dreckige katze wie fabio gesehen schnuddelig
    claudi war immer pico-bello, aber der jungmann ist ein dreckspatz

    aber so ein klitzekleines schwarzes/dunkles miezelchen.... bissl weiß oder so darf ja durchaus.

    ich hätte ja noch ein plätzchen frei, so möglichwerweise - werde mir aber zwanghaft nichts suchen, weil meine gruppe ja derzeit so schön harmonisch ist.

    am ende kommt noch was rotes

  25. #425
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    ps: und bitte keine fiesen bemerkungen gegen zwergspitze
    chihuahua-bashing ist eine sache, aber zwergspitze...
    ich hatte ja auch so meine vorbehalte gegen spitze im allgemeinen und vor vielen jahren war ich mal am rande beteiligt an der auflösung einer furchtbaren zwergspitzzucht in thüringen. lange geschichte.
    für 2 stunden bzw. eine abholung und verbringung an den nächsten treffpunkt verblieb mir der blinde teddy, der in 2 minuten alle meine voruteile in den bach spülte - was für ein zauberhafter hund!
    einer von denen, die man für immer im herzen bewahrt.
    wobei ich auch eine wirklich grandios-souveräne chihuahuahündin kenne, aber der rest sind wirklich kläffer und fersenschnapper. wobei schuld und unschuld natürlich wie üblich vorzugsweise am anderen der leine zu suchen ist

  26. #426
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    Spitze sind nach normalen Border Collies die besten Hunde, die es gibt!

  27. #427
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    Mit Zwergspitzen habe ich bis jetzt keine weitern persönlichen Erfahrungen gemacht, als dass es Kläffer sind Sollte mir mal einer über den Weg laufen, den ich besser kennen lernen kann, bin ich natürlich trotzdem offen für alles.
    Ich mochte früher auch kleinere Hunde nicht sooo sehr. Aber mein erster echter Herzenshund war ein Jack-Russel-Terrier. Der war der Oberhammer!
    Allerdings war der erste Hund, den ich kennen lernte (soweit ich mich zurück erinnere war ich da 3,4 oder 5 Jahre) ein Golden Retriever Den Namen werde ich nie vergessen: Benno.

    Aber Großspitze fand ich sehr interessant, als ich auf der Suche nach einer "perfekten" Rasse war. Als ich jünger war habe ich sehr gern in Rassebüchern gelesen und mir die markiert, die mir gefallen.

    Mit Border Collies hatte ich noch keinen Kontakt, aber ich finde, besonders die Arbeitslinien haben immer so einen irren Blick drauf.
    Aber einen Australien Shepherd kenne ich. Ist nicht dasselbe, aber trotzdem toll!

  28. #428
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    Spitze sind Wachhunde ^^ Aber haben einen tollen Charakter und sind eine der am wenigsten verzüchteten und gesündesten Rassen, die es gibt. Irrer Blick bei Bordern? Ich weiß, was du meinst. Aber das sind nicht die Border aus Arbeitslinien, das sind queerbeet die Border, die nicht rassegerecht ausglastet werden. Spazierengehen reicht ihnen nicht, sie wollen etwas mit dem Kopf arbeiten.

  29. #429
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    Stimmt wohl Aber Kläffen und Wachen ist ja ein Unterschied (maßgeblich in der Erziehung). Die kleinen lieben Hundis tun ja nix, die bellen ja nur. (Ich hab so einen "Zwerghund-Fall" in der Nachbarschaft. Dem gehe sogar ich aus dem Weg, so unkontrolliert, wie der gehalten wird. Bei dem habe ich echt Sorge, dass der mal nicht nur bellt... :O )

    Ja, Charakter und Gesundheit finde ich auch sehr wichtig. Deshalb werde ich, wenn wir z.B. mal einen Schäferhund vom Züchter wollen, auf geraden Rücken etc achten. Aber auch bei Katzenrassen. Eine Scottish Fold, Perser, Munchkin etc wird mir nicht vom Züchter ins Haus kommen. Was anderes ist natürlich, wenn mir ein TS-Notfall vor die Füße fällt.

    Kann sein, dass es unausgelastete Border Collies waren, die ich gesehen habe: Große Augen und winzige Pupillen, weit heraushängende Zunge, und eine Laufhaltung, die mich stark an die Haltung beim Vorstehen erinnert. Das fand ich irgendwie gruselig.
    Ich habe mir gerade nochmal paar Bilder angeschaut: Die Körperhaltung von Border Collies beim Schafe hüten kommt dem eigentlich doch sehr nahe... Aber der Blick war anders. Irgendwie wilder, unkontrollierter und "jagender" (?).
    Aber ausgeglichene Border Collies, bzw solche, die tatsächlich hüten dürfen, sehen natürlich ganz anders aus Momentan gefallen diese mir sehr.

  30. #430
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    Nee, den Arbeitsblick haben Border nur beim Hüten. Wenn sie ansonsten ausgelastet sind, haben sie den nicht 24/7. Aber die sind anspruchsvoll beim Auslasten, aktuell wären sie mir zu fordernd neben meinem Vollzeitjob. Aber Schäferhunde sind ähnlich anspruchsvoll.
    Beim DSH würde ich mich nach altrnativen Rassen umschauen. Der deutsche und der weiße sind ziemlich down. Da hilft auch ein vergleichsweise gerader Rücken nicht, ein Fließheck haben die Showlinien alle. Es gibt Arbeitslinien, aber die sehen auf den ersten Blick nicht wie DSH aus. Vielleicht werden die auch in Privathände vermittelt.
    Ich raffs einfach nicht, warum sich die Gesundheit in der Zucht so oft der Optik unterordnen muss Krasser Film: https://www.youtube.com/embed/w9Geb9rM37o?gl=DE&hl=de

  31. #431
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    Zitat Zitat von Cappu Beitrag anzeigen
    Nee, den Arbeitsblick haben Border nur beim Hüten. Wenn sie ansonsten ausgelastet sind, haben sie den nicht 24/7. Aber die sind anspruchsvoll beim Auslasten, aktuell wären sie mir zu fordernd neben meinem Vollzeitjob. Aber Schäferhunde sind ähnlich anspruchsvoll.
    Beim DSH würde ich mich nach altrnativen Rassen umschauen. Der deutsche und der weiße sind ziemlich down. Da hilft auch ein vergleichsweise gerader Rücken nicht, ein Fließheck haben die Showlinien alle. Es gibt Arbeitslinien, aber die sehen auf den ersten Blick nicht wie DSH aus. Vielleicht werden die auch in Privathände vermittelt.
    Ich denke sowieso, dass es bei uns später eh ein Tierheim-Hund wird. Vielleicht eine wilde Mischung oder ein Look-Alike Der Phänotyp ist ja nicht so sehr wichtig, wenn der Charakter stimmt. Die Sache mit der Auslastung muss ich mir auch noch genau überlegen, wir holen uns keinen Hund, wenn er nicht zufrieden wird

    Zitat Zitat von Cappu Beitrag anzeigen
    Ich raffs einfach nicht, warum sich die Gesundheit in der Zucht so oft der Optik unterordnen muss
    Leider ist das bei Katzen auch... Und Katzen werden ja ausschließlich wegen der Optik gezüchtet: Perser, Munchkin, Scottish Fold; Langhaar/Halblanghaar/Kurzhaar/OhneHaar etc. haben ja keine Ursache in der "Verwendung" der Katze.
    Obwohl: Was bringt einem Schäferhund ein extra-abfallender Rücken beim Hüten?!

  32. #432
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    Nix bringt ihm das. Genauso wie die platten Schnauzen so vieler Rassen oder die kurzen Beine, die übertriebenen Haarmengen... alles reine Optik. Einem Basset beim Laufen zuzuschauen tut in der Seele weh

    Als Anfänger würde ich wohl eher einen Welpen als einen "fertigen" Hund nehmen. Erwachsene Hunde aus Tierheimen haben oft schon traumatisches erlebt und offenbaren dies unter Umständen erst nach Monaten. Da kann man als Anfänger schon mal an seine Grenzen stoßen. Auch wenn es natürlich toll ist, zu erleben, wie solche Hunde aufblühen! Wenn man ein bisschen Erfahrung hat ist das schön zu erleben.
    Wenn schon als Ersthund ein Secondhandhund, dann mMn nur von einer wirklich guten Pflegestelle, die den Hund gut einschätzen kann und ihn lange genug gehabt hat, um wirklich eine Empfehlung abgeben zu können. Im Tierheim sind die Hunde immer im Ausnahmezustand.

  33. #433
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    meine freundin wollte mal gesunde bearded collies züchten, mit übrweiegend dunklem fell, dass robust ist wie es früher war und nicht ein seidiger vorhang, der nur schmerzhafte knoten bildet...
    sie hat wirklich dran geglaubt, dass das ginge in ihrer naivität.
    sie hatte kein ahnung, wie sehr sie belogen wird von den besitzern der zuchtrüden.
    von den beiden würfen die ihre hündin, die letzten monat im alter von guten 12 jahren gestorben ist, lebt kein einziger welpe mehr, der letzte starb vergangene woche, keiner ist älter als 8 geworden, einige haben kaum die kindheit überlebt.
    auch die eigene hündin war ein wrack die letzten jahre - am leben gehalten allein vom willen, der disziplin und den nicht unerheblichen fianziellen möglichkeiten meiner freundin: pankreasinsuffizienz, autoimmunerkrankungen, nahrungsmittelunverträglichke iten - alles dinge, von denen sie beim kauf der hündin keine ahnung hatte, die nicht getestet wurden und auch nach wie vor nicht getestet werden. bei einer rasse mit einem unfaßbar kleinen genpool.
    als sie sich stammbäume mal in ruhe angeschaut hat, ist es ihr wie schuppen aus den haaren gefallen.
    ach ja und wann habe ich das letzte mal einen normalen aussie getroffen ohne blue merle gen?
    der käufer will es doch! und schiebe man das nicht auf naivität!
    nein, züchten darf man mit der phänotypischen ausprägung nicht, wohl aber mit trägern - und wenn man zwei träger mischt, kann man sich ja ausrechnen, wie hoch die wahrscheinlichkeit ist, dass auch phänotypische asuprägungen als welpen fallen. hoch! und der käufer will ja nix anderes, als mindestens ein blaues auge.
    collies sind eigentlich als rasse komplett ruiniert (mdr-1 gendefekt und diverse autoimmunerkrankungen, dazu herz) und da der dackel grade wieder modern wird, sind die als nächstes dran, ich kann auch schon ahnen wie: zunächst wird an weiterer miniaturisierung gearbeitet, scheiß auf zahnfehler und herz und ein extrem hohes geburtsrisiko, weil kleine dackel zu wenig welpen tragen und der einzelwelpe dann bei der geburt zu groß ist hauptsache kaninchenteckel oder wenigstens zwerg...

    das heißt nicht, dass ich grundsätzlich gegen rassehunde bin - auch wenn ich selber das null verstehe, weil ich meine höchst individuellen mischungen einfach toll finde.
    aber es muss sache der kunden sein, diesen zuchtverbänden samt und sonders ihr vertrauen zu entziehen.
    aber das ist ein frommer wunsch, erst gestern bin ich beim tierarzt über einen french-bully-welpen gestolpert, der mit frauchen da saß und die schon eine ältere mopsine mit deutlichem atemgeräusch und einem sichtbaren hautexzem daneben sitzen hatte...
    was soll man zu so viel ignoranz sagen?

    ich habe hier an meiner wand einen kupferstich hängen vom ende des 19jh. - darauf die sieger in verschiedenen klassen irgendeiner englischen ausstellung. das blatt ist mir mal in einem antiquariat in die hände gefallen.
    der basset ist noch gedrungen und relativ hochbeinig, die ohren hängen nicht auf dem boden. er sieht eher aus wie ein kräftiger dackel mit zu großen ohren. ohren mindestens 10cm über erdboden, bauchlinie dito. die bulldogge hat normale augen, die nicht zu vorstehenden glubschaugen wegen der verkleinerung des gesichtsschädels verkommen sind.
    der mops hat ein süßes spitzes schnäutzchen, die dogge ist zwar groß, aber nicht riesengroß und wirkt eher kompakt....

  34. #434
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    was ich damit sagen wollte: keineswegs will ich den zuchtverbänden die last allein auferlegen, denn würden die sich durchringen, jedweden gentest zu machen, der heute und in zukunft möglich ist - würde das natürlich die welpenpreise in die höhe treiben und damit auch die schwarzzuchten. was die welt ja nicht besser machen würde - solang hunde wie t-shirts nach aussehen gekauft werden.
    die verantwortung liegt ganz genauso bei der käuferseite, die sich besinnen sollte, was ein hund sein sollte: ein gefährte! wo es völlig schnurz sein sollte, ob ein auge blau ist - das fell rot, gelb oder braun.
    und das man auch als käufer eine verantwortung hat und nicht kauft, was eine plattfresse hat, nur weil man das fehlgeleitet irgendwie niedlich findet.
    ich habe eine hundebekanntschaft, die findet das dauerschnrchen ihrer bulldogge gemütlich! da weiß man echt nicht, was man dazu sagen soll. auch wenn ich das gelegentlich schnarchen eines meiner hunde (anders als das von männe ) auch ganz gut finde - aber die schnarchen im tiefschlaf aus den richtigen gründen, da kann ich völlig entspannt sein.
    und ich finde gertrudes langen rücken auf kurzen beinen nicht schön, nicht niedlich - sondern sehe es als das, was es ist: ein problem.
    genauso gefährlich finde ich die eigenschaftszuschreibung zu bestimmten rassen: der selbsterziehende labbi und - auf der anderen seite der medaille - der bissige kampfhund. denn das fördert den katalogkauf nach aussehen letztlich auch.

  35. #435
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    Zitat Zitat von Cappu Beitrag anzeigen
    Als Anfänger würde ich wohl eher einen Welpen als einen "fertigen" Hund nehmen. Erwachsene Hunde aus Tierheimen haben oft schon traumatisches erlebt und offenbaren dies unter Umständen erst nach Monaten. Da kann man als Anfänger schon mal an seine Grenzen stoßen. Auch wenn es natürlich toll ist, zu erleben, wie solche Hunde aufblühen! Wenn man ein bisschen Erfahrung hat ist das schön zu erleben.
    Wenn schon als Ersthund ein Secondhandhund, dann mMn nur von einer wirklich guten Pflegestelle, die den Hund gut einschätzen kann und ihn lange genug gehabt hat, um wirklich eine Empfehlung abgeben zu können. Im Tierheim sind die Hunde immer im Ausnahmezustand.
    Tatsächlich stelle ich mir erwachsenere Hunde leichter vor. Bei Welpen habe ich ziemlich viel Respekt vor... Irgendwie ist das auch unlogisch, oder? Aber mir einem >1 Jahr alten Hund kann man einfach auch schon mehr machen.
    Aber bis dahin ist ja noch Zeit.
    Dieses Jahr war in unserem TH relativ welpenreich: 2 Würfe und ein paar Abgaben. Dafür keine Kitten.

    Zitat Zitat von Carlo Beitrag anzeigen
    genauso gefährlich finde ich die eigenschaftszuschreibung zu bestimmten rassen: der selbsterziehende labbi und - auf der anderen seite der medaille - der bissige kampfhund. denn das fördert den katalogkauf nach aussehen letztlich auch.
    Und Golden Retiever sind mega kinderlieb und immer erzogen... Denkste... Die Familie einer Freundin, die ich damals in der Schule hatte, schaffte sich einen Goldie-Welpen an. Obwohl ich die Familie eigentlich als kompetent eingeschätzt hatte, war die Erziehung wohl nicht allzu optimal... Die Hündin ging immer wieder streunen. Aber wenn man Grundstück und Haus hat, kann man den Golden-Retriever doch nicht in einer Art Zwinger draußen halten! Darüber konnte ich nur den Kopf schütteln.
    Inwieweit sich was geändert hat, der Hund müsste jetzt zwischen 5 und 8 Jahre alt sein, weiß ich nicht. Es kam nicht mehr zur Sprache.
    Oder eben der Mops, den ich in einer Ferienzeit mal besucht habe und der vollkommen (!) unausgelastet war: Kleine Hunde brauchen wenig Bewegung. Morgens rausgehen? Für das Geschäft auf die Wiese hinter dem Haus. Hm, der Hund macht dort nix, dafür aber in die Wohnung... Tja, dann wird er halt mit den 2 Katzen in das kleine Bad gesperrt, wenn keiner Zuhause ist. Die 2-3 Wochen, die ich regelmäßig da war, war er stubenrein und hat Mittags gepennt, wenn Frauchen heim kam. Der war einfach happy-groggy. Leider wurde das nicht übernommen... Paar Wochen später war alles wieder futsch. Naja, was die 14-Jährige sagt - Pfft.
    Oder der Jack-Russel-Terrier, der 2-3 Mal raus kam. Eine große Runde ging ca. 30 min. Aber es wurde eher die kleine Runde gegangen... Mittlerweile darf sie mit Sohnemann Pferde auf einer Koppel jagen. (Wann wird eigentlich einer von beiden kastriert, bevor was passiert?)
    Für den Malteser war Gassi gehen = in den Garten gehen. Zumindest, soweit ich weiß. Vielleicht auch erst, als er alt war.

    Manchmal denke ich mir schon: "Wenn ich mal einen Hund habe, mache ich alles besser!" - Wer weiß, wer weiß. Ich hoffe es zumindest sehr.

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