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Thema: brauche tipps zur trauer bewältigung

  1. #1
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    brauche tipps zur trauer bewältigung

    Heute ist die katze von meinem bruder verstorben (14 jahre) und obwohl es nicht meine war so trauere ich doch sehr um sie was vermutlich auch daran liegt das mir mein bruder sehr leid tut da er nun nach 14 jahren mit ihr jezt alleine ist jezt wartet niemand mehr auf ihn wen er nach hause kommt .und das schmerzt mich mehr als ich dachte. da ich ein sehr emotionaler mensch bin würde ich mich freuen wenn ihr mir tipps geben könnt wie ich meine trauer schneller überwinden kann .

  2. #2
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    Zitat Zitat von fabi 90 Beitrag anzeigen
    Heute ist die katze von meinem bruder verstorben (14 jahre) und obwohl es nicht meine war so trauere ich doch sehr um sie was vermutlich auch daran liegt das mir mein bruder sehr leid tut da er nun nach 14 jahren mit ihr jezt alleine ist jezt wartet niemand mehr auf ihn wen er nach hause kommt .und das schmerzt mich mehr als ich dachte. da ich ein sehr emotionaler mensch bin würde ich mich freuen wenn ihr mir tipps geben könnt wie ich meine trauer schneller überwinden kann .
    Hallo fabi es tut mir sehr leid
    Jeder geht anders mit der Trauer um
    Ich habe mich damals hier angemeldet als mein geliebter Jimmy mit nur 1 Jahr am 5.6 2012 verunglückte :0 (Mir hat das schreiben hier geholfen mit der Trauer umzugehen. Die Traurigkeit und Hilflosigkeit dauert natürlich lange und so ganz vergeht sie nicht. Aber es wird einfacher damit umzugehen. Ich habe hier sehr viele nette Leute kennengelernt und das schweißt zusammen. Leider ist meine geliebte Lilly Januar 2015 gestorben. Am 4. 9. 2013 hatte sie einen Autounfall, ihr musste ein Hinterbein amputiert werden. Meine kleine Kämpferin , kämpfte sich zurück ins Leben ....ein Leben auf 3 Beinen war für sie keine Behinderung. Sie liebte ihr Leben und tobte gern umher. Leider hat sie 2015 den Kampf gegen den Krebs verloren
    Vielleicht mag dein Bruder sich ja hier anmelden.

  3. #3
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    Es gibt kein Patentrezept. Den Meisten hilft es zu sprechen - mit anderen, die es verstehen. Nicht Tierbesitzer haben da oftmals nicht viel Verständnis - was doch "nur" ein Tier... Daher können Foren schon helfen, wenn man hier schreiben kann, was einem durch den Kopf geht. Und wenn man es gar nicht allein ertragen kann: es gibt auch Trauergruppen, die von Psychologen und ausgebildeten Gesprächstherapeuten geleitet werden. In diesen Gruppen findet man Hilfe von anderen, denen es ähnlich geht wie einem selber. Unsere Nachbarin hatte so eine damals, als ihr Mann starb, in Anspruch genommen. Da war auch eine Frau, die ihren Hund verloren hatte und damit nicht klar kam.

  4. #4
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    danke für die anteilnahme es fällt mir einfach schwer zu begreifen das sie nun nicht mehr da ist und ich bin von mir selber übberascht das es mir so weh tut da es ja die katze von meinem bruder war und nicht meine aber ich glaube meine trauer hängt auch damit zusammen das ich finde das 14 jahre noch nicht alt genug war und das es mir leichter gefallen wäre wenn sie mindestens 18 geworden wäre (4 verlorene jahre) die ich und mein bruder mit ihr hätten verbringen können

  5. #5
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    Zitat Zitat von fabi 90 Beitrag anzeigen
    danke für die anteilnahme es fällt mir einfach schwer zu begreifen das sie nun nicht mehr da ist und ich bin von mir selber übberascht das es mir so weh tut da es ja die katze von meinem bruder war und nicht meine aber ich glaube meine trauer hängt auch damit zusammen das ich finde das 14 jahre noch nicht alt genug war und das es mir leichter gefallen wäre wenn sie mindestens 18 geworden wäre (4 verlorene jahre) die ich und mein bruder mit ihr hätten verbringen können
    Es ist immer schwer Unseren ersten Moritz mussten wir mit fast 18 Jahren einschläfern lassen

  6. #6
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    seit sie tot ist träume ich jede nacht von ihr gestern bin ich aufgewacht und merkte das mein kissen nass war (im schlaf geweint)ich täumte wie sie zuckend auf dem boden lag so wie ich sie sah als mich mein bruder anrief und mir sagte das mit ihr was nicht stimmt und gerade dieser anblick lässt mich einfach nicht mehr los .dabei will ich ja garnicht so an sie denken sondern ich will so an sie denken als sie noch fit und gesund war nur schaffe ich es nicht ich sehe sie immer nur in dem schlechten zu stand

  7. #7
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    Guten Morgen, es tut mir sehr leid, dass Eure Katze gestorben ist (ich schreibe jetzt einfach mal "Eure", da Du offenbar genauso trauerst wie Dein Bruder). Es ist immer schwer, ein geliebtes Tier zu verlieren, im Grunde ist es fast egal, ob es nun 7, 14 oder 18 Jahre alt war, es kommt einem immer falsch und zu früh vor. Aber natürlich ist so ein ganz plötzlicher Tod noch mal ein ganz besonderer Schock. Dass Dich die Bilder im Moment noch nicht loslassen, ist verständlich, da alles noch so frisch und so unwirklich ist.

    Mir hat damals bei unserer Modi geholfen, einen Foto-Kalender zu erstellen. So habe ich alle Bilder der letzten Jahre mit ihr noch mal angeschaut und wusste zu fast jedem Bild noch die entsprechende "Geschichte". Das hat mir sehr gut getan, weil ich mir bewusst machen konnte, was für tolle und glückliche Jahre wir miteinander verbracht hatten. Der Kalender hängt übrigens immer noch, auch fast 3 Jahre nach ihrem Tod.

    Zu Deinem ersten Satz "da er nun nach 14 jahren mit ihr jezt alleine ist jezt wartet niemand mehr auf ihn wen er nach hause kommt" kann ich nur antworten, dass die Tierheime und Pflegestellen voll sind mit Katzen, die auf ein schönes Zuhause warten. Ich weiß, dass so etwas im ersten Moment fast unmöglich und wie Verrat klingen mag, aber das ist es nicht. Mir hat damals dieses "Testament einer Katze" geholfen, doch bereits viel früher als eigentlich gewollt über Neuzugänge nachzudenken, und schon 6 Wochen nach Modis Tod sind Bonnie und Lucy bei uns eingezogen, was wir nicht eine Sekunde bereut haben.

    Testament einer Katze

    Wenn Menschen sterben, machen sie ein Testament,
    um ihr Heim und alles, was sie haben
    denen zu hinterlassen, die sie lieben.

    Ich würde auch solch´ ein Testament machen,
    wenn ich schreiben könnte.

    Einem armen, sehnsuchtsvollen, einsamen Streuner
    würde ich mein glückliches Zuhause hinterlassen,
    meinen Napf, mein kuscheliges Bett,
    mein weiches Kissen, mein Spielzeug
    und den so geliebten Schoß,
    die sanft streichelnde Hand,
    die liebevolle Stimme,
    den Platz, den ich in jemandes Herzen hatte,
    die Liebe, die mir zu guter Letzt
    zu einem friedlichen und schmerzfreien Ende helfen wird,
    gehalten im liebendem Arm.

    Wenn ich einmal sterbe, dann sag' bitte nicht:
    "Nie wieder werde ich ein Tier haben,
    der Verlust tut viel zu weh!"

    Such Dir eine einsame, ungeliebte Katze aus
    und gib' ihr meinen Platz.
    Das ist mein Erbe.

    Die Liebe, die ich zurück lasse, ist alles,
    was ich geben kann.

    (Margaret Trowton)

    Vielleicht kann dieses Gedicht Euch ein wenig über den Verlust hinweg helfen, und Dein Bruder überlegt sich, irgendwann wieder einer Katze (oder besser zwei) ein schönes Zuhause zu geben.

    LG Ally
    LG Ally mit Bonnie, Lucy und Nelly

    sowie Emilia und Modi im Land hinter dem Regenbogen

  8. #8
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    ja das gedicht hatte ich schon gefunden danke für die worte .ich glaube nicht das er sich noch einmal eine katze oder anderes tier holen wird weil der schmerz einfach zu groß ist und er den sicher nicht nochml fühlen möchte (auch wenn er zum leben gehört )

  9. #9
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    fabi, wie alt ist denn dein Bruder? Vielleicht hat dein Bruder ja Lust, sich ehrenamtlich im Tierheim zu engagieren, beispielsweise als Gassigänger oder hier im TH suchen sie auch oft Katzenschmuser

    Wer fertig ist, dem ist nichts recht zu machen; ein Werdender wird immer dankbar sein.

    (aus: Goethe, Johann Wolfgang: Faust, Vorspiel)

  10. #10
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    Zitat Zitat von fabi 90 Beitrag anzeigen
    ja das gedicht hatte ich schon gefunden danke für die worte .ich glaube nicht das er sich noch einmal eine katze oder anderes tier holen wird weil der schmerz einfach zu groß ist und er den sicher nicht nochml fühlen möchte (auch wenn er zum leben gehört )
    Ja, der Schmerz ist schrecklich ... und niemals könnte ein neues Tier das verstorbene ersetzen, das wird immer seinen Platz haben, bis wir uns wiedersehen.

    Ich habe den Schmerz, nicht nur mit Katzen, schon viel Male erlebt und durchlebt. Aber ich habe auch das unfaßbare und unvorstellbare Glück erlebt, mein Herz wieder zu öffnen - wissend, daß irgendwann wieder der Schmerz kommen wird. Er gehört dazu, wenn man liebt - und jede Stunde, jeder Tag mit meinen Jungs ist mir das wert.

    Wenn man den Schmerz vermeiden will, vermeidet man ein Stück weit auch das Leben, und das wäre wirklich schade ...

    Für blinde Seelen sind Katzen ähnlich. Für Katzenliebhaber ist jede Katze von Anbeginn an absolut einzigartig.
    Jenny de Vries

  11. #11
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  12. #12
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    Die Engel
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    Der kleine rote Kater blieb plötzlich stehen. Hinter ihm spielten Kätzchen auf einer bunten Sommerwiese, jagten einander und rauften spielerisch. Es sah so fröhlich aus, aber vor ihm, im klaren ruhigen Wasser des Teiches, sah er seine Mommy. Und sie weinte bitterlich. Er tapste ins Wasser und versuchte, sie zu berühren, und als er das nicht konnte, hüpfte er hinein. Nun war er ganz nass und Mommys Bild tanzte auf den Wellen fort. "Mommy!" rief er. "Ist etwas nicht in Ordnung?"

    Der kleine rote Kater drehte sich um. Eine Dame stand am Ufer des Teiches, mit traurigen, aber liebevollen Augen. Der kleine rote Kater seufzte und kletterte aus dem Wasser.
    "Das muss ein Fehler sein", sagte er. "Ich sollte nicht hier sein".
    Er sah zurück ins Wasser und das Bild seiner Mommy spiegelte sich wieder darin. "Ich bin doch noch ein Baby. Mommy sagt, das muss ein Irrtum sein. Sie sagt, ich darf gar nicht hier sein".

    Die freundliche Dame seufzte und setzte sich ins Gras. Der kleine rote Kater kletterte in ihren Schoß. Es war nicht Mommys Schoß, aber es war fast genauso gut. Als sie begann, ihn zu streicheln und genau dort unter dem Kinn zu kraulen, wo er es am liebsten mochte, fing er fast gegen seinen Willen zu schnurren an. "Ich fürchte, es ist kein Fehler. Es ist Dir bestimmt, hier zu sein, und Deine Mommy weiß es tief in ihrem Herzen", sagte die Dame.

    Der kleine rote Kater seufzte und lehnte seinen Kopf an den Fuß der Dame.
    "Aber sie ist so traurig. Es tut mir so weh, sie so weinen zu hören. Und auch Daddy ist traurig". "Aber sie wussten von Anfang an, dass dies geschehen würde".
    "War ich denn krank?"
    Das überraschte den kleinen roten Kater. Niemand hatte jemals etwas darüber gesagt und er hatte oft zugehört wenn sie dachten, er schliefe. Sie sprachen stets nur darüber, wie süß er doch war und wie schnell er gewachsen war.

    "Nein, sie wussten nicht, dass Du krank warst", sagte die freundliche Dame. "Aber dennoch wussten sie, dass sie die Tränen gewählt hatten". "Nein, das taten sie nicht", sagte der kleine rote Kater. "Wer würde schon Tränen wählen?" Sanft küsste die Dame sein Köpfchen. Er fühlte sich sicher und warm und geliebt - aber er war noch immer voll Sorge um seine Mommy.

    "Ich will Dir eine Geschichte erzählen", sagte die Dame.

    Der kleine rote Kater sah auf und sah die anderen Tiere näher kommen. Katzen - Big Boy und Snowball, Shamus und Abby und auch Little Cleo und Robin. Merlin, Toby und Iggy und Zachary , Sweetie, Kamatta und Obie. Hunde auch - Sally, Baby und Morgan, Rocky und Belle. Sogar eine Eidechse namens Clyde und einige Ratten und ein Hamster namens Odo. Alle legten sich erwartungsvoll ins Gras rund um die Dame und sahen wartend zu ihr auf. Sie lächelte und begann:

    "Vor langer, langer Zeit gingen die kleinen Engel zum Oberengel und baten ihn um Hilfe, weil sie so einsam waren. Der Oberengel brachte sie zu einer großen Mauer mit vielen Fenstern und ließ sie aus dem ersten Fenster auf alle möglichen Dinge schauen - Puppen und Stofftiere und Spielzeugautos und vieles mehr.
    "Hier habt ihr etwas, das ihr lieben könnt,", sagte der Engel. "Diese Dinge werden eure Einsamkeit vertreiben".
    "Oh, vielen Dank", sagten die kleinen Engel. "Das ist gerade, was wir brauchen".
    "Ihr habt das Vergnügen gewählt", erklärte ihnen der Oberengel.

    Aber nach einiger Zeit kamen die kleinen Engel zurück.
    "Dinge kann man schon lieben", meinten sie. "Aber sie kümmern sich nicht darum, dass wir sie lieben".
    Der Oberengel führte sie zum zweiten Fenster. Sie sahen hinaus und sahen alle möglich Arten wilder Tiere.
    "Ihr könnt diese Tiere lieben", sagte er. "Sie werden wissen, dass ihr sie liebt."
    Die kleinen Engel waren begeistert. Sie liefen hinaus zu den Tieren. Einer gründete einen Zoo, ein anderer ein Naturschutzgebiet, einige fütterten die Vögel.
    "Ihr habt die Befriedigung gewählt", sagte der Oberengel.

    Aber nach einiger Zeit kamen die kleinen Engel zurück.
    "Sie wissen, dass wir sie lieben", sagten sie. "Aber sie lieben uns nicht wieder. Wir möchten auch geliebt werden."
    So führte sie der Oberengel zum dritten Fenster und zeigte ihnen die Menschen.
    "Hier sind Menschen zum Lieben", erklärte er ihnen.
    Die kleinen Engel eilten hinaus zu den Menschen.
    "Ihr habt die Verantwortung gewählt", sagte der Oberengel.

    Aber bald waren sie wieder zurück.
    "Menschen kann man schon lieben", klagten sie "aber oft hören sie auf, uns zu lieben und verlassen uns. Sie brechen unsere Herzen."
    Der große Engel schüttelte den Kopf.
    "Ich kann euch nicht mehr helfen. Ihr müsst mit dem zufrieden sein, was ich euch gegeben habe."

    Da entdeckte einer der kleinen Engel ein weiteres Fenster und sah kleine und große Hunde und Katzen, Eidechsen, Hamster und Frettchen. Die anderen liefen herbei und bestaunten sie. "Was ist mit denen?" riefen sie.
    Aber der Oberengel schob sie vom Fenster weg. "Das sind Gefühlstrainer", sagte er. "Aber wir haben Probleme mit ihrem Operating System."

    "Würden sie wissen, dass wir sie lieben?" fragte einer.
    "Ja", erwiderte der Oberengel widerstrebend.
    "Und würden sie uns wiederlieben?" fragte ein anderer.
    "Ja", erwiderte der große Engel.
    "Werden sie je aufhören, uns zu lieben?" riefen sie.
    "Nein", gestand der große Engel. "Sie werden euch für immer lieben."
    "Dann sind sie genau das, was wir uns wünschen", riefen die kleinen Engel.

    Aber der Oberengel war sehr aufgeregt.
    "Ihr versteht nicht", erklärte er ihnen. "Ihr müsst sie füttern. Und ihr müsst ihre Umgebung reinigen und immer für sie sorgen."
    "Das tun wir gerne", riefen die kleinen Engel.
    Und sie hörten nicht zu. Sie beugten sich nieder und nahmen die zahmen Tiere in die Arme und die Liebe in ihrem Herzen spiegelte sich in den Augen der Tiere.

    "Sie sind nicht gut programmiert" rief der Oberengel, "es gibt keine Garantie für sie. Wir wissen nicht, wie lange sie halten. Manche hören sehr rasch auf zu funktionieren, und manche halten länger!"
    Aber das kümmerte die kleinen Engel nicht. Sie drückten die warmen weichen Körperchen an sich und ihre Herzen füllten sich mit Liebe, so dass sie fast zersprangen.
    "Wir haben unsere Chance!" riefen sie.

    "Ihr versteht nicht", versuchte es der Oberengel zum letzten Mal. "Sie sind so gemacht, dass selbst der Haltbarste von ihnen euch nicht überleben wird. Euer Schicksal wird sein, durch ihren Verlust zu leiden!"
    Die kleinen Engel betrachteten die Tiere in ihren Armen und schluckten.
    Dann sagten sie tapfer: "Das macht nichts. Es ist ein fairer Tausch für die Liebe, die sie uns geben."
    Der Oberengel sah ihnen nach und schüttelte den Kopf.
    "Nun habt ihr die Tränen gewählt", flüsterte er.

    "Und so ist es auch geblieben", meinte die freundliche Dame. "Und jede Mommy und jeder Daddy weiß das. Wenn sie euch in ihr Herz schließen, wissen sie, dass ihr sie eines Tages verlassen werdet und sie weinen müssen."
    Der kleine rote Kater setzte sich auf. "Warum nehmen sie uns dann zu sich?" fragte er erstaunt.
    "Weil auch nur eine kurze Zeit eurer Liebe den Kummer wert ist."
    "Oh", sagte der kleine Kater und starrte wieder in den Teich. Da war noch immer das Bild seiner Mommy, weinend.
    "Wird sie jemals aufhören zu weinen?" Sie nickte. "Sieh, der Oberengel bedauerte die kleinen Engel. Er konnte die Tränen nicht wegzaubern, aber er mochte sie besonders."
    Sie tauchte die Hand in den Teich und ließ das Wasser von ihren Fingern tropfen.

    "Er machte heilende Tränen aus diesem Wasser. Jede Träne enthält ein bisschen von der glücklichen Zeit und all dem Schnurren und Streicheln und der Freude an Dir. Wenn Deine Mommy weint, heilt ihr Herz. Es mag seine Zeit dauern, aber durch ihre Tränen fühlt sie sich besser. Nach einiger Zeit wird sie nicht mehr so traurig sein, wenn sie an Dich denkt, und sich nur der schönen Zeit erinnern. Und sie wird ihr Herz wieder für einen neues Kätzchen öffnen."

    "Aber dann wird sie eines Tages wieder weinen!"
    Die Dame lächelte ihn an und stand auf.
    "Aber sie wird auch wieder jemanden lieb haben. Daran wird sie denken".
    Sie nahm Big Boy und Snowball in ihre Arme und kraulte Morgan genau dort am Ohr, wo sie es so mochte.
    "Sieh nur, die Schmetterlinge kommen. Sollen wir nicht spielen gehen?"

    Die anderen Tiere liefen voraus, aber der kleine rote Kater wollte seine Mommy noch nicht verlassen.
    "Werden wir jemals wieder zusammen sein?" Die freundliche Dame nickte.
    "Du wirst in den Augen jeder Katze sein, die sie ansieht. Und sie wird Dich im Schnurren jeder Katze hören, die sie streichelt. Und spät in der Nacht, wenn sie einschläft, wirst Du ihr nahe sein und ihr werdet beide Frieden haben. Und bald, eines Tages, wirst Du ihr einen Regenbogen senden, damit sie weiß, dass Du in Sicherheit bist und hier auf sie wartest."

    "Das gefällt mir", sagte der kleine rote Kater und warf einen letzten langen Blick auf seine Mommy. Er sah ihr Lächeln unter ihren Tränen und wusste, dass ihr eingefallen war, wie er fast in die Badewanne gefallen wäre.
    "Ich hab' dich lieb, Mommy", flüsterte er. "Es ist schon okay, wenn Du weinst".

    Er blickte zu den anderen, die spielten, und lachten mit den Schmetterlingen.
    "Oh, Mommy! Ich gehe jetzt spielen, okay? Aber ich werde immer bei Dir sein, das verspreche ich."
    Dann wandte er sich um und lief den anderen nach.....

    © Anne Kolacyk

    Diese Geschichte wurde von Pam Edgemon, Mikimew- Persians, verschickt.
    Als Autorin wurde Anne Kolaczyk, 5.2.98, angegeben.
    Liebe Grüße von Sabine mit



    und den Regenbogenkatzen - für immer im Herzen


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