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Thema: SDMA-Wert ziemlich im "roten" Bereich

  1. #41
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    yepp, bitte berichte!

  2. #42
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    Leider hat sich meine Freundin noch nicht gemeldet bisher.
    Ich drück die Daumen für den TA-Termin. Wie geht es der Maus denn heute?

    LG Ally

  3. #43
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    Also, meine Freundin hat sich jetzt gemeldet. Ihre Katze hatte eine "Triaditis", die wie folgt erfolgreich behandelt wurde:

    Futter nur noch mit Fettgehalt unter 5 %
    In akuten Phasen täglich eine Infusion (NaCl und Ringerlactat im Wechsel)
    Täglich 1/4 Tabl Cerenia gegen Schmerzen
    5 x täglich einen Sirup aus Ulmenrinde (SEB)
    1 x wöchentlich eine Spritze mit Vitamin B12
    und gegen Übelkeit bekam sie Omeprazol

    Das soll jetzt natürlich kein Behandlungstipp sein, da wir ja immer noch gar nicht wissen, was Fannchen hat. Gibt es denn Neuigkeiten vom Tierarzbesuch?

    LG Ally

  4. #44
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    Hier wird auch gedaumendrückt und mitgehofft.
    Auch wenn ich nichts hilfreiches Fachliches beitragen kann, meine Gedanken und guten Wünsche sind bei euch

  5. #45
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    Hallo Ihr Lieben,

    wir waren gestern am Abend ja noch beim TA. Fannchen hat zugenommen. Auf der Waage des TA 200 Gramm. Wie wiegt jetzt auf der Waage des TA 4,4 KG.
    Der TA meint, dass die Nieren geschädigt sein könnten, da wir nicht wissen, wie lange und wie oft sie sich übergeben hat. ich habe das ja nur mitbekommen, wenn sie sich drinnen übergeben hat. Er ist sich da aber nicht sicher.
    Ich habe jetzt auch mal im Internet nachgelesen. Da gibt es Katzen, die einen erhöhten SDMA-Wert (ohne dass Kreatinen und Harnstoff erhöht waren) hatten und beim nächsten Blutbild war der SDMA-Wert normal. Wie kann das sein, wenn sich geschädigte Nieren nicht mehr regenerieren.


    Da wir diesen SDMA-Wert erhöht haben, hat der TA jetzt folgendes vorgeschlagen:
    1 x täglich Nierendiätfutter
    1 x täglich abends 1/6 einer 10 mg Tablette Diazepam, weil sie äußerst angespannt ist.
    Ansonsten zu fressen geben, was sie möchte.

    Sie hat heute früh wieder gut gefressen. Es scheint ihr besser zu gehen.

    Ich habe jetzt Mal 48 Beutelchen RC Renal mit Thunfisch (der geht am besten weg) bei ZP bestellt. Ist gestern gekommen. Davon gibt es täglich abends ein Beutelchen.
    Und ich hoffe auf einen für Katzen ungegemütlichen Winter zum Auffüttern.
    Liebe Grüße von Sabine mit



    und den Regenbogenkatzen - für immer im Herzen


  6. #46
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    eien cni ist eine chronische krankheit und wie viele chronische krankheiten durch ein auf- und ab gekennzeichnet - vor allem in frühstadien. da gibts nicht nur die steil-nach-unten richtung. auch wenn irgendwann die täler tiefer und die berge flacher werden. aber nicht gleich.
    nein, regenerieren können sich nieren nicht. aber durch eine eiweißarme diät werden sie entlastet und das kann den funktionsverlust für längere zeit ausgleichen und durch die entlastung den weiteren verlauf auch etwas aufhalten.

  7. #47
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    Liebe Bettina,
    Es wäre für mich überhaupt kein Problem Fannchen vollständig mit Nierendiätfutter zu füttern.
    Aber, welche Mangelerscheinungen können durch eine eiweißarme Diät entstehen vor allem, wenn hier noch eine andere Erkrankung im Spiel sein könnte.

    Sonst bräuchten wir ja nur unseren Katzen ab 10 Jahren Nierendiätfutter füttern.
    Liebe Grüße von Sabine mit



    und den Regenbogenkatzen - für immer im Herzen


  8. #48
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    tja, gute frage: die verdauung von katzen ist auf schnell- und hochverdauliche proteinreiche kost angewiesen, in nierendiät ist deutlich weniger protein, auch weniger phosphor.
    da man davon ausgeht, dass die nieren z.b. den phosphor nicht mehr gut verstoffwechseln bei einer cni-katze und er sich anreichert (und der körper mit der gegenreaktion, dem bereitstellen von calzium reagieren würde) - während bei der gesunden katzen phosphor über die nieren ausgeschieden würde.
    zuwenig phosphor bei einem gesunden tier ist aber auch nicht gut...
    auf der anderen seite weiß man aber, dass viele fertigfutter hemmungslos übersorgt sind sowohl mit calzium als auch mit phophor - solang das p-ca verhältnis aber stimmt, kann man davon ausgehen, dass die gesunde katze das über die nieren ausscheidet, deswegen ist die paschaule verabreichung von phosphorbindern auch wenig hilfreich...
    ja, das ist ein weites feld...

    die industrie prodziert zwar massenhaft sinnentleertes kitten- und welpenfutter, aber angepasstes seniorenfutter, das durchaus sinn macht im zeichen einers verlangsamten stoffwechsels (und was nicht gleich nierendiät sein müsste) ist doch eher selten

  9. #49
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    Mir ist am Nierendiätfutter aufgefallen, dass der Fettgehalt sehr hoch ist. Protein runter, dafür Fett rauf. Das wäre dann für die Bauchspeicheldrüse nicht so dolle, die bei älteren Katzen auch gerne mal rumzickt und dafür sorgt, dass Katz nicht fressen mag
    Ob eine proteinärmere Diät sich außerdem negativ auf den Muskelerhalt auswirkt? Ich merks bei meinem innerhalb von zwei Wochen am Körperbau, wenn ich von Barf auf Fertigfutter umsteige oder umgekehrt - natürlich nur ein Indiz, nichts beweiskräftiges.

  10. #50
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    Das Problem ist, dass ich eigentlich dem TA voll und ganz vertraue. Wir sind seit 10 Jahren mit unseren Katzen in der Praxis. Er hat in der Zeit zwei von unseren Katzen definitiv das Leben gerettet (Mikesch 2007 und Ninchen 2010). Und so schlimm es war, aber er hat Mikesch 2011 und Amy 2012 zur rechten Zeit mit abgesicherten Diagnosen nach eingehender Untersuchung ins Regenbogenland geleitet.
    Es ist einfach das Gefühl, dass er weiß, warum er sagt, dass Fannchen nur ein Beutelchen Nierendiätfutter am Tag bekommen soll. Ich glaube er weiß, warum er sagt, es was anderes, was noch nicht greifbar ist, was bei Fannchen mit rein spielt und dass es die Nieren, wenn überhaupt nur untergeordnet sind.
    Er hat mir gesagt, dass er Ninchen ins Regenbogenland geleiten will, und ich habe es nicht machen lassen, weil ich sie nicht loslassen konnte. Und sie ist in der Nacht selbst gegangen.
    Ja, ich bin unsicher, weil das, was ihr sagt, Hand und Fuß hat.
    Und ich würde meines Lebens nicht mehr froh, wenn ich auf ihn höre und Fannchen ist in Wirklichkeit schwer Nierenkrank. Aber da ist ein über Jahre gewachsenes tiefes Vertrauen. Und ich gestehe ihm zu, dass er der beste TA ist, den ich kennengelernt habe, aber dass auch er fehlbar ist.
    Ich weiß nicht, ob Ihr mich versteht?
    Liebe Grüße von Sabine mit



    und den Regenbogenkatzen - für immer im Herzen


  11. #51
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    Aber natürlich

    Mein Beitrag war auch nur als Zusatz gedacht, warum eine prophylaktische Nierendiät bei alten Katzen nicht der Weisheit letzter Schluss sein kann. Weil ihr über Phorspor und Co. diskutiert habt.
    Euer Tierarzt wird schon wissen, was er tut

  12. #52
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    schwer nierenkrank ist nach den werten fanny auf keinen fall.
    wäre sie schwer nierenkrank, wären dann auch im tastbefund schon die verkleinerung der nieren sichtbar, da braucht man dann keinen us mehr. die nieren schrumpfen und und schrumpfen...
    es ist eine cni im anfangsstadium, die frage des massiven muskelschwundes bliebe zu klären.
    nierendiät hat eben nicht nur vorteile und es ist eine abwägungssache, ich habe nach dem, was du schreibst, an deinem ta eigentlich auch nichts zu meckern
    isch gloob, er macht seine sache ganz gut - im graubereich gibt es ja nicht nur DIE EINE wahrheit, wir reden ja nicht vom akuten nierenversagen.

    @cappu

    ist mir nicht aufgefallen mit dem erhöhten fettgehalt, ist aber nicht unmöglich - irgendwo muss der energiegehalt ja her kommen und wenns keine proteine sein dürfen...
    allerdings ist überhaupt nicht erwiesen, dass bei chronsichen geschehen an der bauchspeicheldrüse irgendeine art von diät hilfreich wäre.
    nicht mit einer leberdiät verwechseln, die muss tatsächlich fettarm sein.
    sollte man je ein tier haben, was leber- und nierendiät benötigt - dann hat man tatsachlich ein problem, beides mit konsequenz geht nicht, zumal das problem der inappetenz sowohl bei nieren - als auch bei lebersachen erschwerend hinzu kommt.
    ich hatte das problem bei einem meiner hunde am ende seines (sehr langen) lebens: und ehrlich: ich habe ihn zum schluss mit vanillewaffeln und pfannkuchen ernährt. das war es, as er noch fressen wollte, sterben wollte er auch nicht (darum hat er dringend gebeten, ich kannte diesen hund wie meine westentasche) solang noch ein fitzelchen leben in ihm war...also sch...drauf und vanillewaffel und pfannkuchen und täglich zwei infusionen an der wohnzimmerlampe. die haben ihm zwei wochen und den abschied von vielen guten hunde- und menschefreunden ermöglicht

  13. #53
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    ich habe den letzten Beitrag auch nur geschrieben um die Gedanken zu ordnen,

    Derzeit versuche ich einfach irgendwie Ruhe zu finden.
    Liebe Grüße von Sabine mit



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  14. #54
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    Ach mensch
    Dass man aber auch immer wieder in solche Situationen kommen muss, warum kann es nicht einfach schön bleiben??

  15. #55
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    Weil wir dann nicht wüssten, dass es lange Zeit schön und unbeschwert war, trotzdem noch schön, wenn auch schwierig ist und nicht die Hoffnung hätten, dass es wieder richtig schön werden kann.
    Und wenn ich ehrlich bin, sind es nicht die Katzen, die es mir schwer machen, sondern ich bin es.
    Nachdem Fannchen so abgenommen hat, bin ich jetzt ständig am beobachten, ob alle Katzen auch genug fressen, und wehe es bleibt was im Napf, dann schiebe ich schon wieder Panik. Und das nicht nur bei Fanny.
    Liebe Grüße von Sabine mit



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  16. #56
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    Das kenne ich, manchmal hört man die Flöhe husten
    Aber das macht uns auch achtsamer, und das ist ja nix verkehrtes

  17. #57
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    Ich glaube, Fannchen geht es zur Zeit nicht gut.
    Seit ich Ihr auf Verordnung des TA täglich 1/16 einer 10 mg Diazepam gebe frisst sie danach gut, aber hinterher ist sie müde. Gestern Abend habe ich ihr wieder eine Diazepam gegeben. Sie hat dann 200 Gramm Cacjet Select gefressen und hat dann geschlafen. Heute früh hat sie raus dedrängt, ohne dass sie nachts oder heute früh nochmals was gefressen hat.

    Auch wenn Fannchen erst 10 Jahre alt ist, möchte ich mit dem TA reden, ob ich das Diazepam gebe.
    So weh mir das tut, aber ich halte es nicht für sinnvoll über längere Zeit ein Zumindest den Menschen abhängig machendes Medikament zu geben, das Heisshungerattaken auslöst und das Fannchen dann mehr als 12 Stunden danach nichts frisst.
    Ich weiß nicht, was Ihr von dem Gedanken haltet.
    Liebe Grüße von Sabine mit



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  18. #58
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    Weswegen bekommt sie das nochmal, als Appetitanreger?

    Schau mal hier:

    https://vetline.de/appetitstimuliere...50/3252/84220/ (unteres Zehntel):
    "Benzodiazepine wie Diazepam und Oxazepam werden zur Appetitstimulation aufgrund ihrer lediglich kurzfristigen Effekte, v. a. aber wegen ihrer Nebenwirkungen (Ataxie, Sedation, unvorhersehbare Reaktion auf Standarddosierungen) ebenfalls nicht mehr zur Anwendung bei Katzen empfohlen, zumal multiple Berichte über eine überwiegend fatale, fünf bis 13 Tage nach oraler Gabe beobachtete hepatotoxische Wirkung der Benzodiazepine bei Katzen vorliegen."

    Wer fertig ist, dem ist nichts recht zu machen; ein Werdender wird immer dankbar sein.

    (aus: Goethe, Johann Wolfgang: Faust, Vorspiel)

  19. #59
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    Danke!
    Das habe ich heute vormittag auch gefunden.<
    Ich werde am Montag versuchen den TA zu erreichen und lasse das Diazepam erst Mal weg.
    Liebe Grüße von Sabine mit



    und den Regenbogenkatzen - für immer im Herzen


  20. #60
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    Liebe Sabine

    ich kenne mich da zwar bei Katzen nicht so aus, aber ich kann mir nicht so recht vorstellen, dass die Nutzen des Diazepams wirklich den möglichen Schaden aufwiegen. Ich kann deine Überlegungen gut nachvollziehen.
    ich finde es so schwierig, dass man ja irgendwie immer noch nicht so richtig weiß was genau ihr eigentlich fehlt.
    Ich drück dich

    Liebe Grüße von Tanja mit Gladdys, Emma, Ascha, Eddie und Bella.
    *Rufus* tief im Herzen


    Es gibt nur zwei Möglichkeiten vor dem Elend des Lebens zu flüchten, Musik und Katzen.

    (Albert Schweizer)

  21. #61
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    Dazu muss ich sagen, dass sie das Diazepam nicht wegen der Appetitanregung bekommen hat. sondern wiel sie psychisch so angespannt ist.
    Es läßt sich halt nicht verhindern, dass sie den Seneca begegnet, weil alle Katzen Freigänger sind.
    Und selbst wenn sie ihm nicht begegnet. Sie riecht das er da ist.
    Wenn sich beide begegnen dann faucht und spuckt das Fannchen, bevor Seni ihr überhaupt zu nahe kommt.
    Der TA schließt halt eine psychische Komponente bei dem ganze Erkrankung nicht aus. Daher das Diazepam. Also, das ist nicht unbedingt ein Fehler des TA.
    Vor allem, weil es mit 1/16 von 10 mg ganz gering dosiert ist.
    Aber die Sedierung bei einer Katze, die den Freigang liebt, wie nichts, ist es halt in der Wildnis (Tanja, Du weißt ja wie es hier aussieht) etwas beängstigend.
    Es kann auch sein, dass das Diazepam hier richtig und angebracht ist. Aber es gefällt mir halt nicht.
    Liebe Grüße von Sabine mit



    und den Regenbogenkatzen - für immer im Herzen


  22. #62
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    Ein kleiner Zwischenbericht zu Fannchen:

    Fannchen frisst wieder normal. Nachdem ich das Diazepam abgesetzt habe, ist sie fast wieder wie vor der Erkrankung. Sie frisst am Tag ein Beutelchen (manchmal auch zwei) Nierendiätfutter (Royal Canin Renal) ansonsten bekommt sie die kleinen Dosen von Cachet (Häppchen in Gelee).
    Ich habe versucht ihr höherwertiges Futter zu füttern. Das meiste ist Pate. Pate mag sie nicht.
    Von Seneca halten wir sie nach wie vor getrennt.
    Sie bekommt jetzt Rescue-Tropfen, anstatt Diazepam. Danke Heike!
    Liebe Grüße von Sabine mit



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  23. #63
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    Für die, die es noch interessiert:
    Wir waren am Dienstag mit unserer Katzenbande beim TA zum Jahrescheck und zum Impfen.
    Fanny hat seit Oktober 17 auf 4,8 Kilo trotz ausschließlichem NaFu zugenommen. Im Oktober waren es ja glaube ich nur noch 4,1 Kilo.
    TA wollte keine Blutuntersuchung wegen dem SDMA Wert jetzt machen, weil die Hoheit
    Nach Urin ausmassieren und Impfung sehr angespannt war. Der Urin ging ans Labor.
    Kontrolle u.a. Von Kreatenin/Proteinverhältnis im Urin. Der TA hat gestern Abend angerufen. Urin ist in Ordnung. KreateninProteinverhältnis im Urin ist so, dass es nach gut funktionierenden Nieren aussieht. Empfehlung zur Blutuntersuchung bei Fannchen
    für Ende des Jahres mit Kontrolle des SDMA Wertes.
    So wie es beim TA klang, hat er doch die Erfahrung, dass diesem Wert auch Fehler auftreten.

    Seneca muss zur Zahnsanierung. Wahrscheinlich reicht keine reine Zahnsteinentfernung. Drei Backenzähnchen müssen ziemlich sicher gezogen werden.
    Nach dem TA Gespräch gehen wir jetzt doch davon aus, dass Seneca doch so 6-8 Jahre alt ist. Für vier Jahre sind die Zähne einfach zu schlecht, bei Futter ohne Getreide und Zucker. Der fängt sich ja auch wirklich draußen Beute und frisst sie.
    Liebe Grüße von Sabine mit



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  24. #64
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    Das klingt doch ganz positiv alles!

    Zahnsanierung habe ich ja letztes Jahr bei Orko mit damals knapp 16 Jahren machen lassen, da wurden auch drei Backenzähne gezogen und das war kein Problem für Orko! Ist ja dann gut, wenn die Übeltäter raus sind - Seneca ist ja auch noch ein Jungspund

    Wer fertig ist, dem ist nichts recht zu machen; ein Werdender wird immer dankbar sein.

    (aus: Goethe, Johann Wolfgang: Faust, Vorspiel)

  25. #65
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    Naja, SeneKatz schien so klein und mager, wie er damals war, vielleicht ein Jahr alt zu sein. Dann wäre er jetzt vier Jahre alt.
    Es sah auch so aus, als sei er noch gewachsen. Aber das kann auch so ausgesehen haben, weil er an Gewicht gewachsen ist. Er hatte damals ja nur um die 3,5 Kilo und jetzt sind es 5,2 Kilo.
    Liebe Grüße von Sabine mit



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  26. #66
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    Ohje, hat er FORL oder warum müssen Zähne wahrscheinlich raus?
    Falls es FORL ist, muss der Zustand der Zähne nicht bedeuten, dass er älter als geschätzt ist. Es heißt, dass etwa ab fünf Jahren jede zweite Katze darunter zu leiden hat, bei jüngeren Katzen ist es etwas seltener, kommt aber trotzdem vor. Wie schnell die Zahnauflösung voranschreitet, ist total unterschiedlich.

    Zahnstein ist überwiegend Veranlagungssache. Ist der Speichel zahnfreundlich voller Mineralien, setzt sich schnell Zahnstein ab, ist er dagegen arm an Mineralien, dauert es länger mit der Zahnsteinzucht. Man sagt zwar immer, dass man mit dem richtigen Futter vorbeugen kann, aber ich glaube daran inzwischen nicht mehr. Meine beiden haben/hatten trotz Barf ganz wunderprächtige Zahnsteingrotten, Fussel noch tollere als Mio trotz gleichen Futters, die regelmäßig vom Tierarzt entfernt werden mussten. Selbst rohe Hühnerflügel, die mit Knochen gefressen wurden, halfen bei uns nicht (und seit FORL sind die eh gestrichen).

    Gute Besserung

  27. #67
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    Da hängt ja auch noch dieses L+ im Raum. Zahnfleischentzündung kann damit auch zusammenhängen.
    Aber ich versuche mich jetzt mal nicht kirre machen zu lassen. Wenn die Zähne Okay wären und
    das Zahnfleisch marode, wäre es besorgniserregender.
    Er läßt sich halt auch nicht so gerne ins Mäulchen schauen. Aber er war vom TA trotzdem gut zu händeln. In einem Monat wissen wir mehr.

    Vielleicht wäre es sinnvoll, wenn er schon Mal in Narkose liegt, nochmals ein großes Blutbild zu machen. Mal hören, was der TA dazu meint. Und mein Männe, es ist ja sein Personal
    Liebe Grüße von Sabine mit



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  28. #68
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    ach ja, die schice mit der leukose hatte man ja schon fast vergessen...

    na ja, schlechte zähne taugen als altersindiz nur bedingt - aufs gesamtpaket kommt es an, da muss man auch ein bißchen seinem gefühl trauen.

    einer meiner letzten pflegehunde kam als 5 jahre - boah, die zähne waren desaströs: zahnstein, schneidezähne nicht mehr vorhanden...natürlich hatte man am alter schon aufgrund des gebisses zweifel.
    aber es gibt kleinhunde, die haben nun mal ultrafiese zähne, ist halt ein typisches kleinhundproblem (warum auch immer). um sein alter aufs doppelte hochzukorrigieren, wie ich es getan habe, reichte das aber nicht. bei ihm kamen dann halt noch eine schon beginnende linsentrübung dazu, ein bißchen grau ums schnäuzelchen (das für sich betrachtet natürlich auch hätte natürlich sein können) und so eine gewisse steifigkeit in der bewegung. nicht, dass der richtige arthrosen hätte, aber der gang war (und ist, fernando ist mir ja erhalten geblieben ) einfach nicht mehr der eines kleinhundes in der absoluten blüte der jugend (und fünf jahre wäre noch heute jugend bei einem kleinhund), der körper hat einfach nicht mehr diese weichheit und biegsamkeit

    auf der anderen seite - auch ohne ins maul zu schauen - als ich letztens die kleine betty gerettet hatte, hatte ich von dem moment, wo ich sie in der hand hatte, keinen zweifel, dass sie sehr jung ist. da war so eine haptische weichheit (trotz unterkühlung) , so eine jugendlichkeit des auges...und natürlich auch der eindruck, dass sie noch nicht ganz "fertig", noch nicht ganz ausgewachsen ist.
    bei der zahnkontrolle in der praxis ergab sich dann übrigens beginnender zahnstein - und sie ist sicher noch kein jahr alt

  29. #69
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    Bettina, Senekater hatte vor 2 Jahren noch ein absolut makelloses Gebiß, wirklich blitzeblank.
    Und jetzt ist es schlechter als bei Rickchen, die im Juni 6 Jahre alt wird.

    Natürlich ist mir klar, dass Zahngesundheit keine Frage des Alters bei Katzen ist.
    Aber Senekater ist er der einzige bei uns, der Beute fängt und frisst.

    Ansich ist das ja auch egal, wie alt Sene ist. Es muss ja auch erst raus kommen, wie viele Zähne wirklich schlecht sind.

    Und ob es wirklich sinnvoll ist wegen Zähne in Verbindung mit Zahnfleisch und dem ungeliebten L ? ein Blutbild zu machen.
    Liebe Grüße von Sabine mit



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  30. #70
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    Ich habe seit gestern das Ergebnis der Urin-Untersuchung vom April 18 vorliegen.
    Der Protein-Kreatinin-Quotient liegt bei 2.0 (Referenzwert kleiner 0,33 mg/dl),
    Eiweiß im Urin: 20 (2-63 mg/dl), Kreatinin 113 im Urin 113.21 mg/dl (ohne Referenzwert).
    SDMA-Kontrolle soll im Herbst nochmals erfolgen, wenn sich vorher eine negative Entwicklung einstellt, dann natürlich früher.
    Bis dahin füttere ich weiter das Lieblingsnassfutter. Der TA sieht keine Notwenigkeit im Moment dem Fannchen Nierendiät zu füttern.
    Liebe Grüße von Sabine mit



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