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Thema: Meine geliebte Kimba 😢😢😢

  1. #1
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    Meine geliebte Kimba 😢😢😢

    Hallo,

    2000 bekam ich meinen Traum erfüllt zu Weihnachten, einen kleinen süßen Welpen, sie war 9Wochen alt...und ich 12Jahre.

    In diesem Jahr hatten sich auch meine Eltern getrennt und ich wuchs zusammen mit meiner Schwester bei meinem Vater auf.

    Aber als Kimba in mein leben tratt, war mein leben wieder perfekt...

    Sie war ein Schnauzer/Border Collie mix...zusammen sind wir Erwachsen geworden und ich habe jeden tag mit ihr genossen.

    Sie ist und bleibt mein absoluter Seelenhund, mit einem Charakter der bezaubender nicht hätte sein können.... so lebensfroh und witzig, einfühlsam, treu, lieb... wie ein perfekter mini mensch ohne die ganzen fehler die wir menschen mit uns tragen.

    In den ganzen Jahren war sie Topfit, als sie dann 8Jahre alt war musste die Gebärmutter entfernt werden aufgrund einer entzündung...was zum glück alles glatt lief.

    Als sie 12 war, entzündete sich eine brust...nachdem diese abgeheilt war wurde festgestellt das sie einen Mammatumor hat....dieser wurde dann in einer OP durch die Tierklinik entfernt...

    Leider nur die halbe gesäugeleiste...worüber ich immernoch sehr verärgert bin...nachdem ich zu einem anderen Tierarzt gewechselt bin und dieser mir erklärte dass man eigentlich die ganze leiste entfernt.

    Kimba erholte sich auch diesmal wieder gut, meine kleine kämpferin..

    Seit dem arbeitete ich nur noch in Teilzeit, damit ich genug zeit für meine kleine Maus habe...sie war wie mein schatten...ihre augen waren immer auf mich gerichtet...wir waren sehr fixiert auf einander und ein Traumteam....

    Nach ihrem 14ten Geburtstag hatte sie draußen einen anfall, in dem moment dachte ich dass ich sie nun verliere... der Nottierarzt nahm blut ab und wir gingen zusätzlich zum Kardiologen, der aufgrund des alters eine Herzschwäche feststelle, wovon der anfall hätte kommen können... Epilepsie wurde erstmal ausgeschlossen und wir sollten weiter beobachten, herz wurde ab dem Tag durch Lanitop eingestellt und machte keine probleme mehr.

    Ab und zu hatte sie nachts einen schreianfall, war total gestreckt aber ich konnte sie immer raus holen. Was bei Epilepsie ja eigentlich unmöglich ist durch streicheln.

    Dann der 22.2 dieses Jahr...3 anfälle an einem Tag...wir sind zum tierarzt...blut wurde abgenommen...sie wurde auf luminal eingestellt...

    Eine woche lang hatte sie eine Hinterhandschwäche...genau am 8tag nach beginn der tabletten war alles wieder normal...

    Bis der 7.3 kam...Kimba war see unruhig den ganzen Tag...hat aber gefressen...gespielt...wir waren 4 mal draussen...

    Um mitternacht übergab sie sich dann nach dem sie viel getrunken hat, dieses passierte 3 weitere male.... morgens direkt unsere Tierärztin per notfall handy angerufen...

    Iwie hatte ich in dieser Nacht gemerkt das es die letzte sein wird, ich war so überfordert...hatte angst...dachte aber wir haben soviel geschafft zs...das schaffen wir nun auch...die nacht über konnte sie auch noch normal gehen aber morgens war sie sehr schwach...so kannte ich sie nicht...

    Beim tierarzt angekommen, ich hatte sie in die praxis getragen...lag kimba nur noch auf dem tisch...ich schilderte alles...


    Meine tierärztin sagte nur meinen namen und ich brach in tränen aus...weil ich wusste was sie mir sagen will..

    Sie meinte das dass in der Nacht schon Kimbis Todeskampf war und das es ein Nierenversagen ist...

    Ich hatte mir immer geschworen, das wenn der Tag kommt...ich nicht egoistisch handeln werde...

    Als Kimbi dann in narkosw gelegt worden ist...stand ich seitlich von ihr...küsste sie...streichelte sie und konnte ihr immer nur sagen das ich sie über alles liebe...

    Die Tierärztin fragte mich zwischendurch was ich mir für Kimba wünsche, ich sagte eine Einzeleinäscherung...

    Danach haben sie Kimba in ein nebenraum gebracht in dem ich noch mit ihr alleine sein konnte, leider hab ich länger als 15min nicht ausgehalten weil mein Herz so auseinander gerissen wurde und ich am boden war...


    Nun sind es 35Tage ohne sie...ich weiss das Kimba mit 16 1/2 und ihren 24.6kg ein schönes alter erreicht hat, aber sie konnte bis zum schluss super laufen ohne schmerzen und hat auch noch getobt usw... für mich kam das alles viel zu plötzlich... innerhalb einer nacht...

    Ich vermisse mein Äffchen jede Sekunde...weine ohne ende...

    Habe ein schlechtes gewissen, egal wegen was...das ich nur seitlich von ihr stand als sie ging...anstatt vor ihr damit sie mich sieht...

    Das sie auf dem Tisch lag, statt auf meinen beinen..

    Das ich ihr nicht mehr helfen konnte, ich hab immer alles für sie getan...egal wie teuer oder aufwendig...

    Das ich in der nacht ein paar mal kurz eingenickt bin für ein paar minuten...

    Das ich sie beim tierarzt liess und sie durch fremde (tierbestatter) abholen liess...

    Mein ganzer Tag war auf sie ausgelegt...ich fühle mich seit dem so unvollkommen und leer...

    Ein leben ohne sie kannte ich garnicht mehr, sie war mehr als mein halbes leben bei mir....und ein paar stunden nehmen mir das...

    Vorher hat man nix gemerkt...sie war wie immer...

    Ich bin einfach untröstlich, komme zu nix mehr und kann es immernoch nicht begreifen das sie nicht mehr zurück kommen wird...

    Ich hoffe sehr das ich sie, wenn ich mal gehe, wieder sehe und wir uns dann für die ewigkeit haben...

    Ich habe ihre Urne nun auf meinem Wohnzimmer schrank stehen, mit fotos von ihr und zwei kerzen...

    Ich hoffe das sie bei der Tierbestattung und auch im Krematorium gut mit ihr umgegangen sind...

    Denn für mich war sie das beste was mir hätte je passieren können und sie hat es verdient bis zum schluss mit würde behandelt zu werden.


    Ich weiss das es viel geschriebenes ist, aber das musste alles mal von meiner seele geschrieben werden.

    In tiefer Trauer
    Mareike

  2. #2
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    Mareike - fühl dich mal ganz doll gedrückt , ich weiss wie schwer das für dich ist und musste selber schon oft Abschied von einem geliebten Vierbeiner nehmen. Ich kann also gut nachfühlen wie es dir geht. Unsere Luna ist am 20.11.2000 geboren und auch wir müssen tagtäglich damit rechnen Abschied von ihr nehmen zu müssen - da nützt es auch nichts das wir wissen das sie ein extrem langes , glückliches leben mit uns hat. Abschied zu nehmen ist ist immer schwer und Zweifel ob man alles richtig gemacht hat wird man auch immer haben aber ich denke das du mit der Zeit wieder wirst lächeln können wenn du an sie denkst

    Ein Optimist findest immer einen Weg. Ein Pessimist findet immer eine Sackgasse. – Napoleon Hill -

  3. #3
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    Danke für deine Worte.

    Für mich war sie immer unsterblich, da sie immer so eine Kämpferin war falls etwas war und voller lebensfreude und noch so fit. Ich dachte immer sie wird der älteste hund der welt.

    Ich hab gerne auf sachen verzichtet, da ich mit ihr zusammen und zuhause glücklich war und hoffe nicht das sie den morgen aufgegeben hat weil sie dachte sie fällt mir zur last, dass ist sie nie und ich hab immer alles gerne für sie gemacht.

    Wenn man draußen jemanden erzählt hat wie alt sie ist, wurde uns nie geglaubt.

    Ich sehe sie die ganze zeit, hab immer das gefühl das sie nun dies macht oder so guckt oder bellt.

    Ich wusste nicht das mein Herz körperlich so schmerzen kann und komme mir vor wie in Trance.

    Ich vermisse sie so unendlich sehr...

  4. #4
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    Liebe Mareike,
    ich bin zwar Katzenhalterin, möchte dir aber dennoch mein Beileid aussprechen und dir viel Kraft wünschen! Beim Lesen habe ich mich mal wieder an meinen Kindheitskater Boris erinnert, der 16 Jahre alt wurde und leider war ich bei seinem Einschläfern gar nicht dabei Kimba hat sicher gemerkt, dass du da warst, und das war alles genau richtig


    Zitat Zitat von oOKimbaOo Beitrag anzeigen
    Danke für deine Worte.
    Für mich war sie immer unsterblich, da sie immer so eine Kämpferin war falls etwas war und voller lebensfreude und noch so fit. Ich dachte immer sie wird der älteste hund der welt.
    Es hat ja auch etwas Schönes, wenn ein Hund bis zuletzt so fit ist. Zwar kann man sich so nicht so darauf einstellen, aber ihr konntet bis zum Schluss die gemeinsame Zeit ohne viele Sorgen genießen Und vielleicht ist es ein Gedankenanstoß, Sterben nicht als "Kampf verlieren" zu betrachten, letztlich geht jedes Tier, jeder Mensch, diesen Weg und jeder auf seine Weise und Kimba hatte das Glück, dass du ihn auf diesem Weg begleitet hast.

    Wer fertig ist, dem ist nichts recht zu machen; ein Werdender wird immer dankbar sein.

    (aus: Goethe, Johann Wolfgang: Faust, Vorspiel)

  5. #5
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    http://gif-erstellen.com/g/2xk3gj9f

    Das ist meine Kimbi, ich hoffe man kann das GIF auch abspielen...

    Danke Sheretan, ich bin ja auch ganz froh das sie nicht während eines Anfalls oder sonstiges gestorben ist.


    Aber iwie gibt mir das keinen Trost, ich bin nur noch am weinen und vermisse sie so sehr...

    Ich wusste das irgendwann mal der Tag des Abschiedes kommt, nur war es jetzt viel zu plötzlich und ich komme mit meinen ganzen Gedanken einfach nicht zurecht.

    Mich kannte man nur zusammen mit ihr, sie war überall sehr beliebt.

    Am Anfang konnte ich es noch niemanden erzählen aus meiner Schwester und meinen Eltern.

    Meinem Freund meinte ich den morgen das er sich wohl von unserem Äffchen verabschieden müsste...ich traute es mich gar nicht auszusprechen, weil ich es ja selbst nicht wahrhaben wollte.

    Ich hab immer gehofft, das wenn es so weit ist, ich es merke....aber wahr haben konnte und wollte ich es nicht ((

    Ich habe Menschen um mich rum die mit mir um sie trauern, versuchen mir zu helfen....aber dieses gelingt nicht.

    Ich rede gerne und viel über sie, was ich momentan aber auch nur unter Tränen schaffe....

    Diese Bilder des letzten Abends und Morgens verfolgen mich, ich hatte Millionen anderer schöne Erlebnisse mit ihr... aber mein Kopf spielt andauernd die gleichen Bilder ab...


  6. #6
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    Mein tapferer Tommi ist fast 14 Jahre alt geworden. Er hatte kaputte Herzklappen seit 3 Jahren, Blasenkrebs seit weit über 1 Jahr und schlechte Leber- und Nierenwerte. Er war auch sehr tapfer, bis zum Freitag vor seinem Einschläfern (montags) Auch ich wußte, dass es irgendwann soweit ist. Aber das es mir diesmal so die Beine weghaut wie bei ihm hätte ich nicht gedacht. Auch wir waren Tag und Nacht zusammen, ein Dreamteam. Eine Leine habe ich nie gebraucht. Freitags wurde er schwach auf der Hinterhand, wollte nicht mehr laufen und fressen. Durchfall und Erbrechen folgten, trotz Spritzen. Zitteranfälle, blasse Schleimhäute. Verdacht auf Organversagen. Ab Sonntag hat er auch nichts mehr trinken wollen. Ihm war ständig übel. Wohl auch von den Nieren. Montags um 8 habe ich den TA angerufen, er kam um kurz nach 9. Die schlimmste Stunde meines 55-jährigen Lebens. Er hat mich noch klar angeschaut, wedelte noch. Aber ich hatte schon sein Todesurteil gefällt. Auch wenn ich ihn zuhause auf dem Arm hatte, ihn geküßt habe bis zum Einschlafen - glaube mir - es macht nichts einfacher. Mach Dir keine Gedanken, dass er auf dem Tisch gestorben ist. Er hat ohnehin gespürt, dass du da warst. Und war sicherlich auch so müde, dass er nichts mehr viel mitbekommen hat. Ich konnte ihn wegen meines darauf folgenden nervliches Zusammenbruchs weder behalten, bis der Bestatter ihn abholen wollte, noch konnte ich ihn dort hinbringen. Ich war völlig am Ende. Der TA hat ihn mit in seine Praxis genommen, wo er abgeholt wurde. Ich hätte ihn nicht länger bei mir halten können. Ich habe deshalb kein schlechtes Gewissen. Und du solltest es auch nicht haben. Weder du noch ich können den Tod besiegen, auch wenn wir es noch so gerne wollten. Auch wir werden sterben und dann all unsere Lieblinge hoffentlich wiedersehen. Das ist das einzige, was mich im Moment am leben hält. Du bist nicht alleine mit deinem Schmerz. Ich leide seit 16 Wochen genauso wie du. Er fehlt mir unsagbar, er war mein Ein und Alles. Jetzt bin ich ganz alleine. Ich weine jeden Tag. Ich weiß nicht, wann das aufhören wird. Gesundheitlich geht es mir mittlerweile auch sehr schlecht (Magen/Galle). Mein Arzt sagt, er kann mir nicht mehr helfen. Hab bitte kein schlechtes Gewissen, auch du hast alles getan, was getan werden musste. Besser wir leiden als unsere beiden Lieblinge. Denen geht es jetzt hoffentlich wieder gut. Wenn du magst, fühle dich herzlich gedrückt vom weinenden Tömmchen

  7. #7
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    Hallo Tömmchen,

    Kimba's Name scheint für verwirrung zu sorgen, SIE war eine Hündin... Ich wusste bei der Namenswahl damals nicht das es auch ein Männlicher Name ist.

    Heute gehts mir besonders schlecht, ich melde mich morgen vom PC aus, da kann ich dir dann besser antworten

    Es tut mir leid dass du durch den verlust auch so leiden musst.

  8. #8
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    Hallo zusammen,

    Es sind nun 43Tage und fast 2 Stunden ohne meine geliebte Maus.

    Mir fällt der verlust immernoch sehr schwer und weine täglich um sie.

    Andauernd schwirren diese Bilder des letzten Abend und des letzten Morgen in meinen Kopf rum...und ich verstehe nicht wie es so schnell gehen konnte Dienstag ging es ihr noch so gut und Mittwoch morgen ging sie mit hilfe über die Regenbogenbrücke.

    Ich hab immer mein bestes für sie getan und hab das gefühl das ich die letzten stunden mit ihr gescheitert bin...

    Da sie so Nervös war wollte ich sie nicht noch nervöser durch mein ständiges streicheln in der Nacht machen...hab ihr körbchen neben mir am sofs gelegt und gehofft sie schläft ein wenig um zu kräften zu kommen...

    Wie ja schon gesagt bin ich öfter mal eingenickt...alleine dieser gedanke dadran schnürrt mir die kehle zu...sie hat um ihr leben gekämpft und ich bin eingeschlafen... hab den gedanken daran das sie bestimmt gedacht hatte ,,danke mama das ist unsere letzte nacht und ich liege im sterben und du bemerkst ed nicht oder willst es nicht wahr haben"

    Und dann beim Tierarzt ging iwie alles so schnell, ja ich hatte noch zeit um mich zu verabschieden und hab sie auch gestreichelt und sie geküsst... aber mir kommen so doofe gedanken die ich euch ja im ersten post schon mitgeteilt habe.

    Ich vermisse sie einfach jede sekunde und es schmerzt so sehr, hab es auch noch nicht geschafft ihre Körbchen wegzustellen oder ihre anderen sachen... ich kann sehr schlecht mit diesem cut umgehen. Anfangs waren Familie und Freunde noch für mich da, jetzt fühle ich das sie es nicht mehr verstehen...

    Dieser gedanke zu wissen das es ihren Körper nicht mehr gibt, da sie nun in einer Urne ist...fällt mir schwer aber er kommt dennoch hoch.

    Dann bekommt man zusätzlich noch solche gedanken, das ich hoffe als sie Kimba vom Tierarzt abgeholt haben...das sie sie auch richtig getragen haben...und das die im Krematorium auch gut mit ihr ungegangen sind und sie nicht so ,,rumgeworfen" haben...und ich hoffe das es auch wirklich von Kimba die asche ist... sie wurde Einzeleingeäschert... da bekommt man dann iwie auch angst das sie evtl zu kimba kleine andere Tiere getan haben oder sie anders "verwertet" haben um geld zu sparen usw.

    Ich möchte hier garnichts schlecht reden aber das sind momentan diese Gedanken die mich zusätzlich belasten...

    Traurige Grüsse

    Mareike
    ♡Kimbi, ich liebe dich seeehr♡

  9. #9
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    Hallo Kimba, wegen der Einäscherung mache dir keine Gedanken. Sowas läuft eigentlich immer sehr würdevoll und ehrlich ab, weiß ich aus 1. Hand. Die Erfahrung, dass die Leute bald kein Verständnis mehr zeigen in der Trauer, kenne ich leider auch. Am Anfang trauern alle mit, dann kommt aber irgendwann der blöde Satz: Das Leben geht weiter, er war ja alt und krank usw.
    Das hilft einem überhaupt nicht, tut sogar weh, aber die merken es nicht. Irgendwann wirst du - wie ich - zumachen und gar nichts mehr über den eigenen Schmerz erzählen. Nur mit meiner Mutter, die mitweint, rede ich darüber und hier im Forum. Ansonsten weine ich täglich alleine in meiner Wohnung. Man kann doch die vielen gemeinsamen Jahre nicht einfach so abschütteln, nur weil es ein Tier war. Tommi war alles für mich. Da geht das doch nicht so einfach. Du wirst noch lange trauern, und das darfst du auch. Wir müssen uns dafür nicht schämen. Hör nicht auf die, die dir sagen, jetzt muss es langsam gut sein. Das entscheiden wir selber, wenn es überhaupt mal wieder gut sein kann. Ich sehe da im Moment auch kein Ende. Aber du bist nicht alleine mit deinen Gefühlen. Das geht uns allen so. Schreib ruhig immer, wenn dir danach ist. Das hilft ein bisschen. Wünsche dir viel Kraft !

  10. #10
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    Liebe Mareike! Bei dir ist es nun bald ein Jahr her. Ich hoffe, du schaust hier überhaupt noch rein. Ich bin ganz neu hier. Meine 14 jährige Shyla ist vor 4 Monaten eingeschläfert worden. Und ich weine, wie so viele hier, noch jeden Tag, weil sie mir so schrecklich fehlt. Wir waren auch nur zu zweit, ich hab keine andere Familie. Ich würde so gerne von dir wissen, ob oder seit wann es dir besser geht? Und ob du es inzwischen schaffst, positive Bilder und Erinnerungen gegen die letzten schrecklichen Stunden zu setzen. Weil mir gehts genauso. Die letzten 24std waren schrecklich. Das Einschläfern ein Alptraum,35minuten hat sie gegen an gekämpft, ich werde diese Bilder einfach nicht los. Kannst du mir helfen?
    Liebe Grüße Ulrike

  11. #11
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    Hallo Ulrike - erst einmal herzlich willkommen , das hoert sich echt schrecklich an und es ist eigentlich auch nicht normal das es so lange dauert wenn ein Tier eingeschläfert wird. Vielleicht solltest du noch mal Kontakt mit der/Dem TA aufnehmen der deine Shyla eingeschläfert hat und es mit ihm besprechen, dir erklären lassen was das Problem war. Wir haben im laufe unseres lebens bereits acht mal diesen Gang mit einem geliebten Hund gehen müssen und es ist immer mit Trauerarbeit verbunden. Man muss sich allerdings klar machen das die Lebensspanne eines Hundes verhältnismässig kurz ist und das wir die Moeglichkeit haben ihm am Ende seines lebens helfen zu koennen einen würdevollen schmerzlosen Abschied zu nehmen . Es dauert immer ein paar Monate bis das lächeln bei der Erinnerung an das geliebte Tier überwiegt aber - zumindest bei uns - war es dann immer so das dann die schoenen , positiven Erinnerungen überwiegen

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