Hallo Leute,

meine chinesische Rotbauchunke (Bombina Orientalis) zeigt seit einiger Zeit (etwa 4 Monate) ein sehr komisches und besorgniserregendes Verhalten.
Generell wirkt sie relativ schwach und antriebslos und wippt wenn sie im flachen Wasser sitzt mit dem Kopf immer wieder leicht nach rechts. Wenn sie sich in tieferem Wasser aufhält, dreht sie sich nur noch im Kreis, teilweise auch unkontrolliert um die eigene Achse, strampelt meist einfach nur herum und liegt dann teilweise regungslos in Schieflage im Wasser liegen. Fressen tut sie aber noch wie immer.
Sie hatte vor einem halben Jahr eine Art Tumor oder so etwas in der Art am Auge, ein Tierarzt hat mir dann Tropfen gegeben, die ich regelmäßig auf das Auge auftragen musste. Leider weiß ich den Wirkstoff des Medikaments nicht mehr, aber könnte das auch eine Nebenwirkung davon sein? Oder hat sie der Tumor am Auge vielleicht auf das Gehirn ausgebreitet? Damals hatte ich die Unke etwa ein halbes Jahr in Quarantäne (in einem kleinen Becken, etwa 15(l)*25(b)*20(h) cm), bis der Tumor weg war, ansonsten war sie immer mit 5 anderen Unken in einem 80*35*45cm Becken, ich habe sie zurzeit aber in einem Becken mit niedrigerem Wasserstand weil ich befürchte, dass sie in tieferem Wasser ertrinkt (60*30*30 cm) mit 3 anderen Unken. Die Temperatur beträgt dort im Sommer Zimmertemperatur, im Winter ein paar grad weniger (so um die 15°C). Jedes Becken, in dem sie sich bisher befand ist mit ausreichend Versteckmöglichkeiten und verschiedenen "Zonen" (Land/Flaches + tieferes Wasser) versehen.
Kann mir jemand näheres zu dem Verhalten und der vermeintlichen Krankheit sagen oder weiß woher das rührt? Handelt es sich dabei um Altersschwäche (?) oder ist das eine Krankheit? Oder ist das ei Verhalten, das durch die lange Isolation in der Quarantäne entstand? Ich bin für jeden Tipp dankbar.

Vielen Dank schon einmal im Vorraus!
Bustay