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Thema: Ausflippen bei jedem schwarzen Hund wegen versuchten Angriff

  1. #1
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    Ausflippen bei jedem schwarzen Hund wegen versuchten Angriff

    Hallo zusammen,
    ich besitze einen 3-jährigen Cavalier King Charles Spaniel Rüden namens Aramis, der vor gut 3Monaten von unserem Nachbarshund, einem französische Bulldogge Rüden, schwarz, angegriffen wurde. Es war nachts und er kam auf einmal einfach so hinter uns her und schnappte gleich. Zum Glück ist Aramis sehr flink und konnte ausweichen, ehe ich ihn hochgenommen habe. Das ist jetzt schon 2x passiert, da die Besitzer ihren Hund immer nachts einfach vor die Tür setzen, damit er schnüffeln kann und später geht er wieder rein. Dieser Hund wurde auch nicht richtig erzogen. Auf jeden Fall flippt Aramis seitdem jedes Mal bei einem schwarzen Hund aus. Das Problem ist aber auch, dass mein Onkel einen schwarzen Labrador hat und wir eigentlich immer zusammen gelaufen sind. Nebenbei gibt es auch zwei schwarze Mischlingshündinnen, mit denen wir auch richtig gerne gelaufen sind. Ich vermisse diese Zeit sehr und deswegen wollte ich fragen, ob es da vielleicht eine Chance gibt, dass Aramis wieder Vertrauen zu schwarzen Hunden fassen kann? Ich lasse ihn jetzt immer hinsitzen und beruhige ihn, aber es wird nicht besser. Evtl. hätte ich an eine Hundeschule gedacht, indem schwarze Hunde sind, sodass er sich daran gewöhnt, aber bringt das überhaupt etwas oder verschlimmert es die Situation noch?
    Ich bin für jeden Tipp dankbar
    Lg


    Das ist übrigens Aramis

  2. #2
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    Also erst einmal herzlich willkommen , sehr hübscher kleiner Kerl dein Aramis.

    So wie du schreibst machst du den Kardinalfehler

    Ich lasse ihn jetzt immer hinsitzen und beruhige ihn
    das ist leider grundfalsch. Du vermittelst ihm damit das etwas nicht in Ordnung ist. So wie ich deine Schilderung verstehe ist Aramis doch von dem anderen Hund nicht wirklich gebissen worden . Also gibt es eigentlich keinen Grund für solch ein Aufhebens , versteh das jetzt bitte nicht falsch aber es hört sich für mich so an als ob Aramis deine Unsicherheit spiegelt. Wenn du ruhig bist wird auch Aramis wieder normaler reagieren. Ich würde die Spaziergänge mit dem schwarzen Labrador wieder aufnehmen, am besten beide angeleint , die Menschen als Trennung zwischen den Hunden und einfach loslaufen, Aramis wird schnell merken das es keinen Grund für Aufregung gibt. Wenn er ruhiger wird nur noch ein Mensch zwischen den Hunden und irgendwann die Hunde nebeneinander.

    Bitte stell dich doch im Vorstellungsbereich für alle vor

    Ein Optimist findest immer einen Weg. Ein Pessimist findet immer eine Sackgasse. – Napoleon Hill -

  3. #3
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    Hey,
    Dankeschön
    Okay, dankeschön für die Tipps Das werde ich machen Ich bin wirklich sehr nervös, wenn ich einen schwarzen Hund sehe
    Ich werde es auf jeden Fall machen und auch jetzt bei fremden, schwarzen Hunden ruhig bleiben
    Das mache ich noch

  4. #4
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    Hallo Jessi,

    wow, was für eine süße kleine Fellnase!

    Was genau meinst du denn mit Ausflippen? Geht dein Hund nach vorn oder zurück, wenn er einen schwarzen Hund sieht? Macht er sich steif und groß oder zieht den Schwanz ein und macht sich klein? Kurz: Zeigt er Angst oder versucht er den anderen Hund vorsorglich gleich zu vertreiben?

    Wie OESFUN schon schrieb, den Hund zu beruhigen, funktioniert nicht. Den Fehler habe ich bei meiner kleinen Hündin mit ihrer Geräuschangst gemacht, weil ich nicht wusste, dass jedes (für meine Begriffe) beruhigende Wort, jedes Streicheln, meinen Hund nur darin bestärkt hat, dass gerade etwas ganz Furchtbares passiert sein muss. Und beim nächsten Mal reagierte sie noch ängstlicher.

    Was du versuchen kannst, ist, ihn abzulenken. Nimm tolle Leckerlies mit oder das Lieblingsspielzeug, und sobald ein anderer Hund auftaucht - egal welche Farbe - benutz das, um die Aufmerksamkeit deines Hundes komplett auf dich zu richten. Lass ihn die Leckerlies im tiefen Gras suchen, animier ihn mit dem Spielzeug, bis er alles außer dir vergisst. Am besten zuerst zu Hause, in der Wohnung oder im eigenen Grundstück üben (reizärmere Umgebung).

    Falls Aramis eher der Draufgänger ist, der nach vorn geht und den großen bösen Wolf gibt, hilft es meistens ganz gut, wenn du beim ersten Anzeichen - also schon, wenn er die Ohren Richtung anderer Hund spitzt - einfach mal ganz abrupt die Laufrichtung änderst. Nicht im Sinne von weglaufen, sondern kreuz und quer hin und her, und zwar kommentarlos. Das wird Aramis doof finden und sehr nervig, aber er wird lernen, sich komplett auf dich zu konzentrieren, um neben dir zu bleiben.

    Liebe Grüße und ein Knuddel an Aramis,
    Uta
    Wenn du einen reichen Freund nicht besser behandelst als einen armen; wenn du der Welt ohne Lüge und Täuschung gegenüberstehen kannst; wenn du sagen kannst, dass es in deinem Herzen keine Vorurteile gegen die verschiedenen Rassen und Religionen gibt; wenn du bedingungslos lieben kannst, ohne Druck auszuüben oder Erwartungen zu haben - dann, mein Freund, bist du fast so gut wie dein Hund.

    Alina und Renée mmmmmmmmund Artus (+ 2007) in liebender Erinnerung

  5. #5
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    Hey,
    er ist sehr unsicher. Er möchte jetzt nicht direkt zu dem Hund hin, bellt, knurrt kräftig und macht Männchen.
    Ich wende das jetzt auch an und Leckerlies sind natürlich jetzt auch dabei
    Aramis ist eher ein kleiner Angsthase. Nachts bellt er alles an, was er nicht richtig erkennen kann. Bei anderen Hunden ist er sehr gutmütig und ergibt sich. Ich muss zugeben, dass er schon ein paar schlechte Erfahrungen gesammelt hat :/ Aber das mit den Nachbarshund war jetzt am Schlimmsten.
    Okay, danke auch für deine Tipps, dann mach ich das auch mal
    Gleichfalls und mache ich ;D

    Die treusten Freunde sind noch immer die Tiere egal welcher Art. Sie sind dir jeden Tag dankbar und betrügen oder lügen dich nie an

  6. #6
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    Noch ein Gedanke

    Was mir grad noch dazu einfällt: Das Problem bezieht sich nur auf schwarze Hunde, richtig? Warum muss er sich dann unbedingt mit schwarzen Hunden vertragen? versuch doch bei fremden hunden einfach, deinen Zwerg (natürlich angeleint) zu ignorieren und ruhig Mensch an Mensch an ihnen vorbei zu gehen, gern noch freundlich grüßen, aber keinen Hund Hund kontakt zulassen - auch wenns grad IN ist, dass der Hund mit jedem anderen spielen mussm, um als sozialverträglich zu gelten, finde ich, dass Hunde genau wie Menschen das Recht haben Aversionen und Sympathien zu zeigen. Und wenn er nun mal schwarze Hunde blöd findet, mein Gott, dann isses halt so . IM großen und Ganzen scheint das ja ne Angstproblematik zu sein, da scheints mir sinnig, dem Hund zu zeigen, das du ruhig bleibst, aber auch dass du das, was er als Bedrohung empfindet ruhig und problemlos von ihm fernhalten kannst - letztlich gehts immer um vertrauen. Du kannst auch versuchen, ihn abzulenken, damit er sich nicht zu sehr auf seine Angst fixiert - mit Leckerli, mit spielzeug, mit nem tollen Duft, wie auch immer, das hängt auch davon ab, worauf dein Süßer besonders gut reagiert.

    Was den Labrador betrifft, finde ich den Weg, den oesfun vorschlägt ziemlich gut - das müsste eigentlich klappen. Ich denke wichtig ist halt erstmal, das du Kontakt mit anderen Hunden nur in der Form zulässt, wie es für deinen Kleinen auch okay ist, ohne ihn ängstlich zubeglucken - wenn er das Gefühl hat, du bist beunruhigt wird sich die Unruhe auch bei ihm verstärken. Und wenn er das Gefühl bekommt, du setzt ihn einer scheinbaren "Bedrohung" schutzlos aus, dann könnte sich sein Verhalten noch verstärken. Also Geduld haben, bis er checkt, dass der andere eben keine Bedrohung ist, dann wird das schon wieder.

    Mein Hund hat mich schon sehr gut erzogen...

  7. #7
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    Hey,
    sorry, war lange nicht online Deswegen erst jetzt Dankeschön für die tollen Antworten
    Es hat sich viel im Umgang mit schwarzen Hunden geändert. Wir sind eine Zeit lang mit dem Labrador gelaufen, bis wir leider Abschied von ihm nehmen mussten, da er leider schon älter und zudem noch krank war. Mit den Mischlingshündinnen klappts auch wieder gut. Insbesondere, seitdem ich Aramis zu meiner ehrenamtlichen Arbeit im Tierheim mitnehmen, hat er sich vom Verhalten komplett geändert. Aktuell ist dort auch ein schwarzer Staffordmix, also viel größer als Aramis, der aber inzwischen fast sein bester Freund geworden ist Mit dem Nachbarshund klappts zwar noch immer nicht, aber wir gehen ihm eben aus dem Weg, obwohl der Besitzer immer gewollt auf uns zu kommt und auch hinterher läuft, um Aramis zu verängstigen, aber naja, so sind leider manche Hundebesitzer...Durchs Tierheim hat er inwischen sicher 5Bekanntschaften mit schwarzen Hunden gemacht, darunter auch eine Dogge sowie zwei Welpen. Am Anfang war er eher abgeneigt, aber wenn der andere Hund sich mit anderen Hunden versteht und Aramis auch hindarf, dann klappt es auch schön ohne jedes knurren oder bellen
    Nur bei französischen Bulldoggen jeder Farbe gibts noch ein kleines Theater, aber ja, er braucht sich natürlich nicht mit allen verstehen @Moirah

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