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Thema: Pflegis by Taskali

  1. #1
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    Pflegis by Taskali

    Aufgrund einer aktuellen Begebenheit, habe ich festgestellt, daß ich hier zwar irgendwie intern ganz gut bekannt bin, aber doch keiner so richtig weiß, was ich eigentlich tue.
    Deshalb hier jetzt von mir auch hier ein Thread über meine Arbeit mit den Pflegis.

    Erstmal zu mir:

    Ich heiße Miriam, bin 44 und mache seit 5 Jahren in meinem EFH nebenbei PS für Katzen Not. Dabei arbeite ich Vereinsunabhängig - also privat auf eigene Verantwortung und eigene Kosten - und habe mich auf die Fälle spezialisiert, die von den Vereinen abgelehnt werden: scheue Katzen, Wildchen, traumatisierte oder auch aggressive Katzen. Hauptaugenmerk liegt aber auf Wildchen, die nicht wieder an ihre Fangstelle zurückkönnen - sei es, weil sie nicht gesund sind, nicht erwünscht sind oder eben dort nichts (mehr) haben und ohne Futter und ohne Unterschlupf leben müßten.

    Ich zähme diese Katzen durch schrittweises Umkonditionieren, nicht durch Zwang. Damit habe ich große Erfolge und selbst alte Streunerhaudegen kann ich so nicht selten davon überzeugen, daß Menschen doch gar nicht so furchtbar sind.

    Ich habe 2 Gruppenräume, wo jeweils um die 4 Katzen drin sind und verschiedene kleine Separationplätze für die Anfangsquarantäne bzw. auch ein kleines Außengehege

    Meine derzeitige Pflegitruppe:

    Saskia - ca. 5/6 Jahre, in Jena an einer Futterstelle eingefangen, da sie "komisch lief" - sie hatte anscheinend einen Unfall und daher einen Beckenbruch (der bereits gut verheilt) und eine Sehnenabriß am rechten Hinterbein. Sie ist zahm und verschmust, bekommt jetzt noch eine Zahnsanierung und kann dann vermittelt werden.













    Kasimir - alter Streunerhaudegen, 10+, er war Dorfstreuner in einem Dorf bei Rheinsberg und hat sich (ich denke wegen Alters) in einem Hof eingenistet - aber der Hofbesitzer wollte ihn nicht und hat gesagt, daß er ihn "platt macht" wenn er nicht abgeholt wird...
    Es hat eine Weile gedauert, aber nun taut er auf, fängt an zu spielen, köpfelt den Federwedel an, wenn ich ihn damit streicheln, dat wird...



    Chatov - ca. 6/7 Jahre alt, ehemals Futterstellenkater. Da er immer dünner und im Fell immer heller wurde (was auf Mangelernährung hinweisen kann), kam er zu mir. Gesundheitlich ist alles durchgecheckt und er ok, ich denke es lag an der unregelmäßigen und qualitativ sehr minderwertigen Fütterung. Er ist schon recht zugänglich, aber anfassen geht noch nicht.






    Kasimir und Chatov




    Und nun zur Jungspundgruppe:

    Svante und Janis - ca. 5/6 Monate, wildlebend in einem Gewerbegebiet in Jena eingefangen - bereits zahm und in der Vermittlung





    Svante









    Janis










    Mileya - ca. 1 Jahr, wurde mit ihren Kitten wildlebend in Sachsen-Anhalt im absoluten Nichts fernab jeder Behausung eingefangen. Da sie in Gefangenschaft ihre Kitten verteidigen wollte, drehte sie durch und mußte die PS verlassen und kam deshalb zu mir. Nachdem ihre Hormone runtergefahren waren, zeigte sie sich gar nicht mehr so wild und ist nun bereits fast zahm und kann bald in die Vermittlung








    Und dann habe ich eine Wildchen-Gruppe - Mama mit 2 Jungspunden - aus Sachsen-Anhalt bei mir, die aufgrund der Einfangreihenfolge und ungünstiger Zwischenparkstationen ihre Quarantäne leider getrennt machen müßen

    Saida - ca. 8/9 Monate, spielt noch Fauchispucki, war erst im Käfig Zwischengeparkt, jetzt bei Mileya und den Katern mit im großen Raum







    Mama Yarini ist hinten im Holzhaus untergebracht, ich schätze sie auf ca. 2 Jahre





    Saidas Schwester Andira ist im Gäste-WC untergebracht, sie ist ängstlich, aber friedlich



    Soweit zu mir und meiner Arbeit. Wenn ihr Fragen habt, dann immer her damit

  2. #2
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    Hallo Miriam - finde ich supergut das du uns mal so ausführlich erklärst was du machst. Dafür hast du meine grösste Hochachtung.

    Ein Optimist findest immer einen Weg. Ein Pessimist findet immer eine Sackgasse. – Napoleon Hill -

  3. #3
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    Liebe Miriam

    Ich finde es auch sehr beeindruckend, wie du dein Herz und deine Vorliebe für "ungewollte/ungeliebte" Katzen einsetzt auch von mir: Hut ab für diese Leistung eine ganz tolle Angelegenheit, derer du dich angenommen hast
    "Schnurren: Der Katzenmotor.
    Der Kraftstoff: Liebe!
    "
    (Frank Wisniewski)
    -Mit Schröderchen und seiner Schwester Frieda im Herzen-
    Mit Hoffnung auf ein Wiedersehen mit Charly
    grüßt euch Minchen-

  4. #4
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    Grüß dich Miri
    schön,dass du nun auch bei uns im Grünem berichten magst
    nur wegen dir les ich ab und an noch im Blauem mit (das heisst,momentan ja öfter wegen Mileya und ihren Schwestern )
    Mileya stammt nämlich ursprünglich aus der Nähe von Yvchen,welche sie auch eingefangen hat und bei der Mileyas Babys auf PS waren .Die Babys haben wir auf einem Gnadenhof in meiner Nähe untergebracht und zwei sind schon reserviert
    ich freu mich jedenfalls,dass du auch hier gelandet bist .auch wenn du bestimmt net viel Zeit hast,um hier auch noch so oft zu schreiben....wir bibbern doch immer wieder mit und freuen uns,wenn eine Miez wieder ein Zuhause gefunden hat.
    MONI mit dem wunderbarem MAJA-SCHAFI ,Kuschelseelchen ANNI, Wuschel IDA sowie LILLY,die Diva bei den Jungs
    *LILLI,PINA,FLOH,ELENA,OSKAR und das kleine,schwarze WUNDER für immer im Herzen*

    ich beherrsche Groß- und Kleinschreibung und eigentlich auch die Rechtschreibung, aber die Tastatur vom PC nicht


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    wir helfen Katzen, hilf mit

  5. #5
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    Mir gings genau so wie du beschrieben hast, ich "kenne" dich irgendwie von hier, weiß aber eigentlich nicht so wirklich was du machst. Danke für deinen Bericht. Beeindruckend dein Herz für die die niemand will

    Liebe Grüße von Tanja mit Gladdys, Emma, Ascha, Eddie und Bella.
    *Rufus* tief im Herzen


    Es gibt nur zwei Möglichkeiten vor dem Elend des Lebens zu flüchten, Musik und Katzen.

    (Albert Schweizer)

  6. #6
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    Danke für eure lieben Worte.

    Moika: Ja, Yvchen mußte in letzter Zeit die Strecke zu mir öfter fahren... aber was tut mal nicht alles für die Mietzen...
    Schön zu hören, daß schon 2 von Mileyas Kitten reserviert sind. Für Mileya selbst tut sich vielleicht auch gerade was - Daumen drücken ist angesagt...

  7. #7
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    Zuerst: Mileya ist reserviert! Auszug ist zum 29.11. angesetzt.
    Und dann: ich hatte so recht...
    Die übrge Schildpatttruppe ist nur deshalb bei mir gelandet, weil ich bei Saida "Ja" gesagt hatte und Saida sich so verhalten hat, daß ich gesagt habe, daß sie ihre Schwester ganz arg vermißt. Daraufhin hatte ich Yvchen gefragt, wo die anderen sind und dann kam Yarini zu mir, weil sie dachten, es sei die Schwester, aber es war die Mama. Und schließlich hieß es, daß noch 1 Schildpattchen draußen unterwegs ist - das mußte somit die vermißte Schwester sein. Und so kam Andira zu mir.
    Andira hatte am Donnerstag ihren Fiv/Felv-Test (negativ) nebst Impfung. Danach hatte ich sie in den Vorraum (Schleusenraum) des oberen Zimmers gesetzt. Der Vorraum und das eigentliche Zimmer (in dem die Jungspundtruppe mit Schwester Saida ist) sind mit einer Tür getrennt. Da die Wand aus Acrylglas ist, können sie sich sehen, aber sind trotzdem voneinander separiert.

    Geplant war bezüglich Andira, daß sie jetzt 1-2 Tage noch mit geschlossener Tür im Vorraum oben sitzt, damit ich sicher bin, das alles ok bei ihr ist (da ja bei Saida alles ok ist, bin ich da etwas lockerer, aber wenigstens eine Woche Quarantäne wollte ich schon voll haben). Dann wollte ich die Gittertür reinmachen, damit sie und die anderen sich wenigstens benäseln können und wenn sie dann nächste Woche Freitag ihre Kastra gut überstanden hat, dann sollte sie am Samstag oder Sonntag drauf zu den anderen rein können.
    So der Plan.
    Heut früh komm ich hoch - keine Andira im Raum vorne... Üpps?? Wo ist sie hin??? Tür in den Flur hin war zu, also weg konnte sie nicht sein.... Dann seh ich: die Zwischentür zum Raum hin ist nen Spalt offen....
    Also in den Raum rein und da bietet sich mir dieses Bild:



    Ich hatte sie gestern Abend auch einander rufen hören, aber das sie sich so sehr gefehlt haben, daß sie dafür sogar die Tür öffnen, das ist schon ne Nummer für sich....
    Nun ist es eben so und Andira ist eben früher im Raum. Zur Kastra hin muß ich sie dann nochmal trennen, eventuell nehme ich dann aber beide nach vorn in den Vorraum. Die scheinen echt unzertrennlich zu sein... ich bin so froh, daß ich meinem Gefühl nachgegeben hab und gesagt hab, daß ich die Schwester noch zusätzlich nehme. Dadurch bin ich dann jetzt zwar gut überfüllt, weil ja dadurch auch Mama Yarini noch mit reingeraten ist, aber egal. Das wars mir wert...

    Kasimir und Saskia hatten heute ihre Zahn-OP's und haben sie gut überstanden.
    Kasimir hat die Caninis behalten, aber ansonsten ist alles raus. Ein Canini ist ist bereits abgebrochen, aber da er fest ist und nicht entzündet, hat sie ihn drin gelassen. Sein Ohr ist komplett vereitert gewesen und es hat auch einen kleinen Polypen drin gehabt. Der wurde entfernt und das Ohr gespült. Das Trommelfell ist aber intakt (er hört auch gut). Es wurde noch ein kleines BB gemacht wegen Nierenwerte (er ist ja ein alter Knacker), aber da ist alles Top.
    Saskia hat FORL und sie hat alle Zähne entfernt bekommen, da ist nun nix mehr drin im Schnütchen. Sie war bereits kastriert, das brauchte also nicht mehr gemacht werden. Gechippt wurde sie noch.
    Beide haben AB und Schmerzmittel bekommen - mal gucken, ob bei Kasimir die Schiefkopfhaltung jetzt noch besser wird und ob bei Saskia das schnorcheln dann jetzt aufhört - und überhaupt bin ich gespannt, wie das "schmerzlos sein" sich auf ihr Verhalten ausübt.
    Saskias erster Weg ging übrigens zum Futternapf...

  8. #8
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    Hallo Miriam!
    Schön, dass Du Dir die Zeit nimmst und von Deiner Arbeit berichtest. Dass Du Dich den Katzen widmest, die es schwer hätten, ohne Dich jemals die Chance auf ein gutes Leben zu haben, verdient absoluten Respekt!

    Die Geschichte von Andira und Saida ist ja echt rührend. Einfach genial, dass sie nun wieder zusammen sein können und dafür sämtliche Hürden nehmen!

    Alles Gute für Dich und alle Deine Schützlinge!

    Für eine Zeit halten wir deine Pfötchen fest, dein Herz aber ein Leben lang!


    Liebe Grüße von Heike mit ihren Schnurrern Willi, Rico, Nelly, Fritzchen und Rudi


    Für immer im Herzen und im Kopf ....Plüschi, Oskar, Jacki, Otti, Lottchen, Theo und Hugo

  9. #9
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    *Staub wegpust
    *putz und feg
    Frühlingsputz beendet – Dann wollen wir mal wieder hier neu einsteigen.
    Die Mietzen aus dem letzten Jahr sind alle schon längst gut vermittelt :-)

    Derzeit an Mietzen bei mir:

    Jelko: Ex-Wildchen aus Jena, ca. 10 Monate alt, er ist reserviert und zieht am 17.4. aus










    Thelo: Ex-Wildchen aus NRW (geschlossenes Zechengelände), ca. 1 ½ Jahre alt, Fiv+, noch etwas zwiegespalten den Menschen gegenüber, aber trotzdem reserviert und zieht am Samstag aus










    Vicky: Ex-Wildchen aus NRW (geschlossenes Zechengelände), ca. 10 Monate alt, rotzfrech und super lebhaft, mitm Streicheln klappts noch nicht so richtig, aber wir üben









    Lilja: Fundkatze aus Zossen, ca. 1 Jahr alt, hat im TH freigedreht und kam deshalb zu mir, zeigte sich aber bei mir nur ängstlich und ansonsten recht zugänglich. Ist reserviert und zieht Morgen aus.





    Honey: Ex-Wildchen aus NRW, ehemalige Futterstellenkatze, kam dort nicht klar, ca. 1 Jahr alt, schwerhörig-taub aufgrund Ohrenentzündung, Fiv noch in Klärung (Schnelltest war pos., Westernblot ist in Arbeit). Sie hat sich vom absoluten Fauchispuckt zum Kuschelkätzchen entwickelt.



















    Dann jetzt zur „Rottruppe“ – alle 6 stammen aus Jena aus einer aus dem Ruder gelaufenen Hofkatzenhaltung, die jetzt aufgelöst wird. Deshalb waren erstmal nur die Mädels aus der Gruppe rausgefangen worden, um die Frühlingsbabys zu verhindern.
    Keena: ca. 1 Jahr alt, verspielt, sozial, lebhaft, an Menschen interessiert, bereits reserviert, Umzug vermutlich Anfang Mai















    Joyce: ca. 1 Jahr alt, sehr lebhaft, sozial und verspielt, rotzfreche Tobemotte, wird wieder Freigang brauchen. Ist sehr interessiert an mir, aber anfassen geht noch nicht









    Livia: ca. 2 Jahre alt, verspielt und sozial, aber keine Aufdreherin, eigenständiger Charakter. Freigang wäre gut denk ich. Menschen sind noch nicht so ihrs, aber sie kommt langsam









    Merida: ca. 2-3 Jahre, verspielt und sozial, eher ruhiges Wesen. Noch ängstlich, aber Wedelstreicheln geht schon gut.







    Patrizia: ca. 2-3 Jahre, noch super ängstlich.



    Faye: ca. 2-3 Jahre, lieb, sozial, selbstbewußt, schon recht zugänglich, ist reserviert, Umzug ist zum 2.5. angesetzt.









    Und zum Schluß Ex-Streunerle Gregory, ca. 5-6 Jahre, Fiv +, noch stockwild






  10. #10
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    Wow...also echt Taskali... ich denke, dass du das schon öfter gehört hast aber andererseits kann man es auch vielleicht nicht oft genug sagen:
    Ich finde es ganz super toll, was du da tust und wie du es tust! Ich bin sehr froh, dass es gottseidank Menschen wie dich gibt!
    Klasse und all meinen Respekt!

    Ich werde diesen Thread auf jeden Fall weiter verfolgen...so oder so
    Liebe Grüße Steffi mit Mellon und Honey
    (und meinem "Mausje" Nala --- auf ewig unvergessen!)



  11. #11
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    Lilja ist gut in ihrem neuen Zuhause angekommen.

    Und endlich sind auch die Fiv/Felv-Ergebnisse von Faye und Patricia da: alles negativ. Ich habe sie gerade in den Katzenraum zu den anderen geschickt (sie waren noch im Gäste-WC separiert, da noch die Testergebnisse fehlten). Patricia versteckt sich erstmal in der Kratzbaumhöhle, während Faye fleißig alles erkundet. Zumindest Faye und Joyce haben sich auf jeden Fall wieder erkannt, Joyce ist gleich mit Schwänzchen hoch um sie rummaschiert.

  12. #12
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    Miriam, großartig, was Du für die Ärmsten der Armen Katzen tust. Ein richtiges Resozialisierungsprojekt.

    Ich finde es eigentlich schade, dass es Katzen und Kater gibt, für die die Menschen Schlange stehen und solche, die niemand will.
    Dabei braucht man sein Herz nur zu öffnen, viel Liebe und Geduld investieren und jede Katze, jeder Kater wird zur Traumkatze.
    Liebe Grüße von Sabine mit



    und den Regenbogenkatzen - für immer im Herzen


  13. #13
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    Scheumietzen sind oft "Katzen 2. Klasse" - ob bei der Vermittlung, bei den Tierschutzvereinen oder beim Tierarzt - niemand will sie, niemand interessiert wie es ihnen geht, niemand kümmert sich drum. Dabei steckt in jedem Streunerle/Hofkätzchen/Scheumietz ein tolles Wesen mit tollem Charakter - man muß nur mal hinschauen und hinter die erlernte/angstbedingte Abwehr schauen. Viele sehen in dieser Abwehr eine persönliche Abneigung, aber das hat ja damit nichts zu tun. Sie kennen es nicht anders bzw. haben vielleicht sogar schlechte Erfahrung mit Menschen gemacht. Jeder Knasti kriegt eine Chance auf (Re)Sozialisierung - aber bei Scheumietzen heißt es: einmal scheu immer scheu - und damit werden sie zu einem Leben verdammt, was sie so vielleicht gar nicht wollen, aber sie bekommen ja keine Chance das andere kennenzulernen. Viele der von mir gezähmten Mietzen wollen danach gar nicht mehr raus und entwickeln sich zu superschmusern, die an ihrem Menschen kleben. Man muß ihnen nur die Zeit geben das neue Leben kennenzulernen und zu zeigen, was in ihnen steckt....

    Und in diesem Sinne: Thelo ist gut im neuen Zuhause angekommen und versteckt sich jetzt erstmal im Bad im Waschtischschrank. Ich hoffe die Menschen geben ihm die Zeit, die er braucht um zu zeigen wer er ist. Ich habe ihn gesehen, weiß um sein Potential - jetzt liegt es an den neuen Menschen, ob sie es auch sehen können und ihm die Zeit geben die er braucht...

  14. #14
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    Ich drücke die Daumen
    "Was Du nicht willst das man Dir tut,das füg' auch keinem anderen zu"
    Liebe Grüße Melanie mit
    sowie den Pflegekatzen Ashanti,Sarabi,Akela und Susi

  15. #15
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    Super Arbeit, Taskali.

    Wir hatten auch mal ein sogenannte sauwilde Katze. Ihre Mama wurde von den wegziehende Amis ausgesetzt und sie ist wild geboren. Wir haben sie zu uns genommen, weil der damalige Kater, Jacky, eine Partnerin brauchte. Er hatte die zweite Katze, Woodstock, dermaßen Konditionstraining geben, dass sie nicht mehr wollte und richtig grantig würde.

    Tequila kam und hat innerhalb ein paar Tage den Jacky als ihr Freund akzeptiert. Die Beiden waren unzertrennbar. Sie wollte zwar Menschen bis ihr Tod immer noch nicht. Aber Futtern, Brot, Nudeln, Pommes und Pizza (das war immer ein Kampf ihr davon ab zu bringen) dafür waren ihr Menschen angenehm. Gespielt hat sie mit uns, aber streicheln war gar kein Thema. Dies war für uns ok. Wir hatten zwei andere Katzen, die davon nicht genug bekamen

    Sie hatte gute 7 Jahren bei uns und müsste nicht um ihr Essen und Schlafplatz kämpfen. Sie saß manchmal im Wohnzimmer und hat laut geschnurrt. Das war ein Zeichen, dass es gut war so eine arme Seele eine Heimat zu geben.

  16. #16
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    Wegen Zeit- und i-net Problemen gibt's die Fotos jetzt erst -


    Zuerst zu Jelko











    Ich hab ihn gestern Abend mit Vicky nach vorn in den Vorraum gesetzt.

    Vicky





    Beute gemacht





    Es muß nicht immer ein Bettchen zu bequem liegen sein





    Honey





    Der Dreck an der Wand zeigt, dass auch mir nicht immer die Medigabe gelingt. Sie bekommt ihr AB aufgelöst in Reconvales per Spitzfütterung und das klappt an sich gut. Aber an dem Tag hat sie sich weggedreht als ich gerade abgedrückt hab... da hats die Wand abgekriegt








    Sie ist jetzt seit gestern Abend hinten im großen Raum. Mal gucken, wie sie sich da macht.


    Keena














    Keena und Joyce zusammen





    Joyce




















    Livia







    Livia mit Faye





    Faye











    Faye und Keena





    Faye - Keena - Joyce








    Gittertürversammlung





    Die Rot-Bunttruppe ist sehr sozial, jeder spielt mit jedem und alle köpfeln und umschawenzeln einander, viele kuscheln auch miteinander, dadurch entstehen ganze Kuschelhaufen - hier hab ich Joyce, Merida und Keena beim Gruppenkuscheln ertappt





    Merida entwickelt sich gerade ganz toll




















    Patrizia








    Gregory





    Ich komme näher, er geht in Abwehrhaltung





    Aber dann: er hat jetzt in den letzten Tagen begriffen, dass ich nicht vorhabe ihm was zu tun. Also folgt nun statt eines Angriffs das hier:





    er weicht mir aus bzw. ignoriert mich bewußt





    Gestern war ich dann in Rheinsberg 2 eingefangen Jungspunde abholen - es sind wildlebend geborene Mäuse (die Mami kann kastriert an der Fangstelle als Gartenkatze bleiben)

    Wenn ich mich nicht verguckt hab sinds 2 Mädels, ca. 5 Monate alt, verfloht , verwurmt (den ersten lebenden Fladen haben sie mir schon rückwärts aufs Fensterbrett gelegt...) und ängstlich.







    Freitag haben sie ihren Kastra-Termin

  17. #17
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    Ihr Lieben – ich weiß gar nicht, wie ich es Schreiben soll, was gestern Abend passiert ist....Ich kann es selbst noch gar nicht richtig begreifen.... aber es ist leider Wahrheit: die kleine Taly ist tot.

    Sie hatte gestern Abend einen Kreislaufzusammenbruch aufgrund der massiven Verwurmung. Durch die Masse an absterbenden Würmern, die den Darm verschließt und der daraus entstehenden toxischen Wechselwirkung mit dem Wurmmittel kann es zu einer fatalen Spirale kommen, die in einem kompletten Zusammenbruch endet. Das betrifft meist Kitten und Jungtiere, die angeschlagen und extrem stark verwurmt sind und dem Prozeß nicht standhalten können. Ich habe öfter schon davon gelesen und nun ist es bei Taly gestern passiert. Ich hab sie mit wehenden Fahnen in eine TK gefahren, wo sie sie erstmal wieder stabilisieren konnten, aber später ist sie trotz aller Maßnahmen nochmal weggekippt und dann haben sie es nicht mehr geschafft.....
    Ich bin fassungslos und fühle mich unglaublich elend. In der TK haben sie mir versichert, dass ich nichts hätte anders machen können – die alternative hieße nicht entwurmen... aber das ist ja nunmal auch keine. Wenn ich angeschlagene Kitten bekomme, dann mache ich eben genau deshalb immer nur eine Teilentwurmung zu Anfang und dann lieber später nochmal, aber Taly und Enya sind mit ca. 5 Monaten eigentlich schon groß genug und sie waren auch fit und wirkten keinesfalls angeschlagen, deshalb hatten sie eine ganz normale Wurmkur zur Vollentwurmung bekommen....
    Auf Enya habe ich jetzt ein Argusauge, aber sie bricht nicht und ist topfit , die erbrochenen Wurmhaufen scheinen alle von Taly gekommen zu sein... Dennoch bitte um eure Daumen, dass da nichts mehr nachkommt, damit wenigstens Enya die Chance auf Leben bekommt....
    Eigentlich hatte ich für Freitag für die beiden einen Kastratermin, aber den werde ich dann jetzt auch für Enya absagen, erstmal möchte ich sicher sein, dass sie stabil ist und bleibt...
    Ich werde Taly nachher aus der TK abholen und sie bei mir im Garten beerdigen.
    Emotional stehe ich völlig neben mir.

  18. #18
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    Ach Mensch Taskali... das tut mir so unendlich leid das zu lesen! Du Arme!
    Glaub mir ich fühle wirklich in aller Tiefe mit dir!!! Mit meiner Nala hatte ich auch zuletzt einen längeren Kampf, inlusive Tierklinik etc. und auch ich habe mir dann im Nachgang Vorwürfe gemacht.... so von wegen hätte ich dies nicht oder hätte ich lieber das... aber letztlich muss man sich selbst eines immer wieder vor Augen halten:
    Du hast ALLES aber auch ALLES in deiner Macht stehende getan und hast nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt!!! Das darfst du hierbei auf gar keinen Fall aus den Augen verlieren!
    Du tust so unglaublich viel für diese Tiere und du investierst alles an Zeit und vermutlich auch Geld, Geduld und Liebe da rein!
    Deswegen mach dir da jetzt bitte bitte keine Vorwürfe... !!!
    Es kommt wohl leider vor, dass man auch mal ein Tier nicht mehr retten kann... so furchtbar das auch ist!
    Die arme Mietz hat es nun trotzdem gut - im Katzenhimmel...daran glaub ich feste!
    Ich drücke dich mal gaaaaaanz doll aus der Ferne und hoffe sehr, dass du bald über diesen Schock hinweg kommst!
    Liebe Grüße!!!!
    Liebe Grüße Steffi mit Mellon und Honey
    (und meinem "Mausje" Nala --- auf ewig unvergessen!)



  19. #19
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    Liebe Miriam,
    Du kümmerst Dich um die Ärmsten der Armen und versuchst ihnen ein katzenwürdiges Leben zu geben.
    Die Katzen, die Du aufnimmst sind vom Leben gezeichnet und haben meist niemals vorher menschliche Fürsorge erfahren.
    Du gibst Ihnen alles von Dir. Leider schaffen es trotzdem nicht alle, einfach weil die Zeichen zu schlecht für sie stehen.

    Natürlich würde sich jeder in Deiner Situation fragen, ob etwas anders hätte laufen können?
    Nein es hätte nicht. In die Zukunft kannst Du nicht schauen und Du bist nicht mal TÄ.
    Wenn es Dich nicht gegeben hätte, wäre Taly irgendwo einsam gestorben, ohne zu wissen, dass es auch Liebe gibt.

    Wir können das vorbestimmte Schicksal der Katzen nicht ändern. Wir können nur unser Bestes für sie geben. Und das tust Du in unvergleichlicher Weise.
    Liebe Grüße von Sabine mit



    und den Regenbogenkatzen - für immer im Herzen


  20. #20
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    Ich schließe mich Deinen Worten an, Sabine!
    Miriam, es ist sehr traurig, dass es das Kätzchen nicht geschafft hat. Aber es konnte doch noch Fürsorge und Geborgenheit erfahren. Leider sind uns irgendwo Grenzen gesetzt.
    Wie viele Katzen wären schon nicht mehr am Leben, wenn Du Dich nicht so stark machen würdest für sie???!!!

    Für eine Zeit halten wir deine Pfötchen fest, dein Herz aber ein Leben lang!


    Liebe Grüße von Heike mit ihren Schnurrern Willi, Rico, Nelly, Fritzchen und Rudi


    Für immer im Herzen und im Kopf ....Plüschi, Oskar, Jacki, Otti, Lottchen, Theo und Hugo

  21. #21
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    Ich hab jetzt viel zum Thema Darmverschluß gelesen und weiß jetzt, dass das nicht so von einem Tag auf den anderen geht, dass sie so kippen, sondern dass sich das ganze über mehrere Tage zieht, bis es an diesem Point of no return ist. Dementsprechend muß ich sie schon mit dem Darmverschluß übernommen haben - ich hatte also keine Chance - sie hatte keine Chance...

    Die Trauer wird bleiben, aber die Schuld muß ich nicht mehr tragen, das erleichtert es mir. Man zweifelt dann so schnell, denkt "hätte, könnte" usw. , stellt alles in Frage, wie mans macht, ob und überhaupt. Es läßt mich ruhiger werden und einfach nur die Trauer annehmen, da ich nun weiß, dass es kein "hätte, könnte, wenn" hätte geben können.

    Gestern hatten dann Honey und Gregory ihren TA-Termin. Gregory hat jetzt seine Zweitimpfung und ist nun oben im großen Raum bei Honey. Bei Honey war wieder Ohrenkontrolle dran und das linke Ohr sieht weiterhin sehr gut aus, das rechte ist zwar wieder etwas besser, aber noch nicht richtig gut. Also gabs nun nen Abstrich und dann wird nochmal das AB gewechselt. Das Ergebnis vom Fiv-Test war noch nicht da.
    Ich bin gespannt, wie Honey und Gregory jetzt miteinander umgehen werden...

  22. #22
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    Miriam, selbst, wenn Du sie nicht mit dem Darmverschluß übernommen hättest, wäre es nicht Deine Schuld gewesen. Du bist nicht Jesus und Du bist kein Hellseher, oder eine Superwoman. Wobei Dein Engagement schon an Superwoman grenzt.
    Du bist ein ganz normaler Mensch, mit einem riesen großen Herzen für die armsten der armen Katzen. Das ist mehr als man erwarten kann.
    Katzen sterben. Manche leider früher, mache später. War mein TA schuld, dass er mein Ninchen nicht retten konnte - nein!
    Du musst Dir auch im klaren sein. Du darfst auch Fehler machen. Wenn Du Dir nicht zugestehst, dass Du Fehler machen darfst, kannst Du die Arbeit für die Katzen nicht dauerhaft machen. Das wäre sehr schade.
    Liebe Grüße von Sabine mit



    und den Regenbogenkatzen - für immer im Herzen


  23. #23
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    Miriam, es tut gut zu lesen dass du die Schuldgefühle nicht mehr haben musst. Ich habe wirklich mit dir gefühlt und das hat mir so leid für dich getan.

    Zu honey.... Schön dass die Ohren weiter besser werden. :-) glaubst du, dass das Fiv Ergebnis diese Woche noch kommen wird? Ich habe ein Angebot für eine Mietze hier vorliegen und wollte aber erst wissen, was mit honey ist :-)
    Liebe Grüße Steffi mit Mellon und Honey
    (und meinem "Mausje" Nala --- auf ewig unvergessen!)



  24. #24
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    Ich mache das jetzt seit nunmehr 6 Jahren und hab in dieser Zeit viel erlebt. Wer im Tierschutz unterwegs ist lernt auch viele Menschen kennen und oft genug werden "im Namen des Tierschutzes" unschöne Sachen getrieben. Ich mag das nicht. Ich bin ein Mensch, ich mache Fehler - Ja - aber ich will nicht Leben aufs Spiel setzen aus Gedankenlosigkeit, Bequemlichkeit oder ähnliches. Mir ist das bereits passiert, ich habe Katzen verloren, weil ich nicht nachgedacht hab, weil ich mich nicht an wichtige Regeln gehalten haben. Was ist das für ein Tierschutz, in dem drinnen nur "die Starken" überleben, weil der Mensch einfach ohne nachzudenken handelt und so das Leben derer aufs Spiel setzt, die er schützen möchte? Dann könnten sie auch draußen bleiben. Das ist nicht mein Weg. Nur wer bereit ist Fehler zu erkennen, dazu zu lernen und sich zu verbessern kann auch wirklich gut und effektiv helfen. Im Namen des Tierschutzes darf nicht alles weggebügelt und verziehen werden, das hilft den Tieren im Endeffekt nicht weiter. Deshalb bin ich da so streng zu mir.
    Und der Erfolg gibt mir recht. Ich habe mehrfach Katzen gehabt, die von anderen bereits aufgegeben worden sind, die heute jetzt glücklich in ihrem neuen Zuhause leben. Man kann viel mehr bewirken, wenn man die Dinge vernünftig und mit Verstand angeht. Fehler passieren - aber sie sollten nicht einfach übergangen werden mit netten Kopftätschelsprüchen, sondern sie sollten benannt werden dürfen und es sollte dazu führen, dass man sein vorgehen überprüft und verbessert und nicht danach weitermacht wie vorher und so tut, als sei nichts gewesen.

  25. #25
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    Zitat Zitat von Mietfekatfe Beitrag anzeigen
    Zu honey.... Schön dass die Ohren weiter besser werden. :-) glaubst du, dass das Fiv Ergebnis diese Woche noch kommen wird? Ich habe ein Angebot für eine Mietze hier vorliegen und wollte aber erst wissen, was mit honey ist :-)
    Das kann ich nicht sagen, das letzte mal hats auch sehr lang gedauert. Aber selbst wenn sie Fiv negativ ist werde ich die Woche noch auf keinen Fall eine Einschätzung abgeben können, ob sie gut mit Katern kann - Gregory ist ja erst gerade dazu gesetzt. Also wenn du eine Mietz bei dir hast, dann warte nicht auf Honey, sondern schau dir die andere an und entscheide aus dem Bauch raus. Wenn du auf Honey warten willst würde ich mich sehr freuen, aber ich kann und will dir bezüglich Honey da nichts versprechen, denn nachher erfüllt es sich nicht und dann ärgerst du dich...

  26. #26
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    Danke dir, das ist lieb. Ich bin einfach hin und her gerissen und habe mittlerweile so viele Geschichten gelesen, wo man die Katze am liebsten sofort retten würde. Aber honey hat mich halt gleich so umgehauen... Nur von den Fotos schon. Ich wüsste halt gerne so schnell wie möglich, ob sie passen würde. Auch mein dicker erinnert mich jeden Tag daran, dass er wartet. Aber ich will auch keinen hetzen... Geht ja auch nicht ;-) ich wollte nur mal nachfragen.
    Ich gehe einfach nochmal ein paar Nächte in mich und übe mich ein wenig in Geduld.... :-)
    Liebe Grüße Steffi mit Mellon und Honey
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  27. #27
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    .... und da kam prompt der Anruf meine TÄin: Honey ist Fiv negativ!! *freu

  28. #28
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    Das ist ein absolutes und untrügliches Zeichen! :-)))) genau jetzt kommt das....Ein Wink des Schicksals juchuuu
    Liebe Grüße Steffi mit Mellon und Honey
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  29. #29
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    Guten Morgen Miriam,

    ich muss dich leider ab sofort ein wenig nerven und löchern was Honey angeht... ... ...es tut mir auch sehr leid....... aber sie läßt mich einfach nicht mehr los und spätestens seit gestern, wo Gottseidank die Diagnose Fiv negativ kam, will ich sie eigentlich unbedingt zu mir nehmen.

    Aber ich habe Fragen... die da noch eine entscheidende Rolle spielen.. und da ich mich diese Woche mental für oder gegen eine Katze entscheiden möchte, mich also quasi mehr oder weniger festlegen will (katerverträglichkeit müssen wir da jetzt einfach mal außer Acht lassen... ich bin sicher, das passt... ich weiß es einfach) muss ich das nun alles mal wissen.
    Also... *löchermodus an* :

    1. Da Honey kein Fiv hat... ist es trotzdem okay und vertretbar, dass sie bei mir eher Wohnungskatze sein würde (120 qm + gesicherten Terrassenauslauf wenns Wetter passt)???
    2. Wie hoch wäre die Schutzgebühr für sie... ? Und was käme dann auf mich an Kosten bzgl. des Transports noch zu? (Spritkosten oder sowas?)
    3. Nicht unwichtig für mich und meinen Dicken: wann könnte ihr Umzug stattfinden ... ca. ? also wie lange müssten wir noch definitiv warten? 1, 2, 3 Wochen...? > mir ist natürlich klar, dass sie erstmal ganz gesund sein sollte .... ist ja für alle Beteiligten besser. Aber wie gesagt möchte ich Mellon gerne so schnell wie möglich wieder glücklich machen.
    4. kannst du mir vielleicht mal ein kleines Video von ihr drehen...? Gerne auch per Whatsapp oder so schicken ... damit ich ein kleines Gefühl für sie bekommen kann... da ich sie ja nicht persönlich kennenlernen kann. Das fände ich super.
    5. könnten wir vielleicht schon mal den notwendigen Vorkontrolle-Termin ansetzen, damit das schon mal vom Tisch wäre...?!
    6. wie lang brauchen solche Ex-Scheunenkatzen, um ein wenig warm zu werden...? Also mehr als andere oder annähernd gleich....? Ich frage, damit ich weiß, wie viel Urlaub ich besser ansetzen muss...hab mit sowas noch keine Erfahrung...

    So...*löchermodus aus* du siehst, ich muss da einiges geklärt haben. Kannst mir auch gerne per PN antworten... wie du magst.

    GLG
    Liebe Grüße Steffi mit Mellon und Honey
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  30. #30
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    *Grins
    Ich antworte erstmal, aber ich schick dir nachher noch per PN meine Telnr. dann können wir mal telefonieren und alles im Einzelnen besprechen :-)

    1. Viele der ehemaligen Draußenkatzen wollen später dann gar nicht mehr raus bzw. haben Angst vor draußen, da sie das mit dem harten Überlebenskampf verbinden, während sie drinnen mit Futter, Zuwendung und Sicherheit verbinden und deshalb das draußen sein gar nicht mehr wollen. Da ich bei Honey davon ausgehe, dass ein gewisser Grad an Schwerhörigkeit zurückbleiben wird und ich bei ihr bisher keinen Drang nach draußen mehr spüren kann, ist der Platz perfekt für sie :-)

    2. Schutzgebühr sind 90 EUR + eben Transportkosten(zuschuß) der meist so bei 30 -40 EUR liegt.

    3. Einen Umzugszeitpunkt festzulegen fällt mir bei Honey noch schwer - sie hat bisher noch keine Impfung, die Ohrenentzündung heilt nur langsam aus - vielleicht könnte man Mai anpeilen - also in 3 Wochen circa, das sollten wir in Ruhe am Telefon besprechen.

    4. Video ist leider schwierig - nicht das drehen, sondern das zusenden. Whatsapp hab ich nicht und meine I-net Verbindung sowie mein PC sind "minderwertig". Schon Fotos versenden ist manchmal ein Geduldspiel und muß in Etappen passieren, sonst stürzt mir alles ab - nen Video ist doppelt schwierig, da bräuchte ich viel Zeit und viele Nerven ums hinzukriegen...

    5. VK geht klar - da bräuchte ich dann deine genaue Adresse

    6. Für den Einzug einer Scheumietz empfehle ich a) ein separates Zimmer und b) keinen Urlaub :-D
    Wenn sie anfangs einen Raum nur für sich haben, dann befinden sie ihn schnell als "safe" und tauen schneller auf. Das heißt: gerade die ersten Tage braucht das Mietz seine Ruhe, damit es die Umgebung für sich als sicher annehmen kann. Danach kann man anfangen es mit seiner Anwesenheit zu nerven und dann auch die Tür öffnen - wenn es dann Angst kriegt flitzt es wieder in den vertrauten Raum zurück.
    Meist brauchen die Scheumietzen nach Umzug so um die 2-3 Wochen, bis sie dann den Umschwung kriegen und dann das, was sie hier gelernt haben anfangen umzusetzen und dann geht's Schritt für Schritt vorwärts.
    Honey ist eigentlich ja sehr zugänglich - was ihr schwer fallen wird ist dieses Auf sie zulaufen im Alltag - da wird sie länger brauchen und sicher noch oft fauchend flüchten, obwohl man gar nix von ihr wollte. Das muß man dann einfach ignorieren, dann wird sie bald begreifen, dass sie gar nichts zu befürchten hat.

    Ich schick dir dann jetzt noch meine Handynr :-)

  31. #31
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    Jaaaaa das machen wir

    zu 1. und 2. - check. Ist für mich vollkommen okay!

    zu 3. festlegen tun wir da auch noch gar nichts... Mai klingt doch schon mal sehr gut...ob Anfang / Mitte oder Ende wird sich dann zeigen. Ich werde da jedenfalls keinen Druck machen...wollte nur mal "anfühlen" wie es sein könnte

    4. okay... das ist dann aufgrund der Umstände eben so. Damit kann ich auch leben.

    5. hab ich dir geschickt... bzw. reiche ich dir die Straße noch nach > machen wir am Tel.

    6. oha! Lustig... direkt mal falsch gedacht Okay...auch das besprechen wir dann mal besser am Tel.

    Bin ja jetzt schon ein wenig aufgeregt ...lalala
    Liebe Grüße Steffi mit Mellon und Honey
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  32. #32
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    Wow, das klingt ja toll! Ich drücke alle Daumen und Zehen ganz fest. Bei Dir, Steffi, hätte Honey bestimmt ein wunderbares Zuhause mit viel Geduld, Liebe und Verständnis! Viel Glück und vielleicht erfahren wir ja, ob Honey oder eine andere Miez Mellons Gefährtin wird?

    Für eine Zeit halten wir deine Pfötchen fest, dein Herz aber ein Leben lang!


    Liebe Grüße von Heike mit ihren Schnurrern Willi, Rico, Nelly, Fritzchen und Rudi


    Für immer im Herzen und im Kopf ....Plüschi, Oskar, Jacki, Otti, Lottchen, Theo und Hugo

  33. #33
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    Lieben Dank Plüschi, das werdet ihr alles erfahren - ganz feste versprochen.
    Liebe Grüße Steffi mit Mellon und Honey
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  34. #34
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    Da kann ich mich Heike in allem nur anschließen. Daumen Zehen und Pfoten sind
    für Honey, Mellon, Steffi und Miriam für ein Happy End gedrückt.

    Haltet uns bitte auf dem laufenden.
    Liebe Grüße von Sabine mit



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  35. #35
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    Hab eben erst hier gelesen Es tut mir so leid, mit der Kleinen, aber ich denke auch, du hast so viel mit Katzen zu tun, die eh schon angeschlagen sind und keine guten Voraussetzungen haben, das sowas passiert ist schlimm, aber du gibst dein Bestes, und manchmal kann man nicht mehr tun trotz aller Erfahrung.

    Für Honey drück ich alle Daumen
    Danke Miriam für alles was du tust

    Liebe Grüße von Tanja mit Gladdys, Emma, Ascha, Eddie und Bella.
    *Rufus* tief im Herzen


    Es gibt nur zwei Möglichkeiten vor dem Elend des Lebens zu flüchten, Musik und Katzen.

    (Albert Schweizer)

  36. #36
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    Einen wunderschönen Sonntag euch allen sitze in der Sonne und stelle fest, dass ich immer wieder an Honey denken muss und wissen will, was sie so macht das ist doch ein gutes Zeichen
    Miriam, wenn es die Zeit zulässt.... Gibt es was neues zu berichten? Würde mich über Neuigkeiten freuen. LG Steffi (und mellon natürlich auch )
    Liebe Grüße Steffi mit Mellon und Honey
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  37. #37
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    Honey geht's gut, sie verträgt auch das neue AB sehr gut. Ich hatte dies WE ja Übernachtungsbesuch hier und der hat sich natürlich auch die die Mietzen angeschaut - bei Fremden reagiert sie wieder mit Klappohren und heftigem Fauchen, sobald ich aber mit ihr rede entspannt sie trotz fremder Menschen. Heißt aber, dass du dich auf erstmal böse angefaucht werden einstellen mußt.
    Die nächtliche Videoauswertung hat das ergeben, was ich mir dachte: Honey und Gregory interagieren gar nicht miteinander, was aber auch viel an Gregory liegen wird, da der noch sichtlich mit der Eingewöhnung im Zimmer zu kämpfen hat und nur zum Fressen und Kaklo vom Catwalk runter kommt, wenn "freie Bahn" bezüglich Mesch und Tier ist. Und so sieht man auf den Videos entweder Gregory durchs Bild laufen zum Futter oder Klo, oder man sieht Honey mit Spielzeug durch die Gegend hüpfen, aber nie beide zusammen.

  38. #38
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    Juhu das klingt ja alles sehr gut ich musste beim letzten Satz auch herzhaft lachen
    Sie kann mich gerne anfauchen soviel sie möchte... Ich weiß das ja und außerdem weiß ich, wenn sie es erstmal begriffen hat, dann weiß sie dass sie eigentlich eine sehr nette katzenmama geangelt hat. mein freund sagt jedenfalls immer, dass er im nächsten Leben gerne Katze bei Steffi wäre. Hihi.
    Von daher bin ich mir sehr sicher dass wir schnell gute Freunde werden können
    Liebe grüße auch von mellon
    Liebe Grüße Steffi mit Mellon und Honey
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  39. #39
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    Da dieses WE viel Privates anstand gibt es diesmal nur eine verschmälerte Ausgabe der WE-Fotos:

    Jelko ist gut in seinem neuen Zuhause angekommen



    Vicky ist jetzt mit Honey und Gregory zusammen. Die Woche vorne im Vorraum war für sie sicher sehr anstrengend, hat aber viel gebracht. Ich kann jetzt viel dichter an sie ran und das mit dem Wedelstreicheln klappt nun auch und teilweise gefällt es ihr sogar.





    Honey hat sich im großen Raum gut eingelebt. Ihr Lieblingsplatz ist hinten auf dem großen Brett Anfangs hat sie mich noch wieder sehr skeptisch angeschaut, wenn ich zu ihr hochkam, sobald ich aber mit Wedel oder Hand streichel ist alles wieder gut.









    Gregory tut sich im Raum noch etwas schwer. Er ist zwar weniger aggressiv als im Holzhaus, aber viel bewegen tut er sich noch nicht im Raum. Während Honey des Nachts mit den Spielsachen durch die Gegend flitzt, kommt er nur von den oberen Plätzen runter, um zu fressen und auf Klo zu gehen.







    Nun zur Rottruppe:

    Faye ist super gut drauf, Wedelstreicheln wird sichtlich genoßen, Handstreicheln geht, aber ist noch nicht so ganz toll.





    Keena macht sich ebenso toll, Hand geht zwar noch nicht, aber Wedelstreicheln dafür um so besser.





    Bei Joyce kann ich den Sicherheitsabstand zu ihr immer mehr verringern bevor sie flüchtet.





    Keena + Joyce zusammen





    Livia ist so lang niemand im Raum ist super relaxed, tobt rum, ist gut drauf. Sobals man die Gittertür öffnet geht sie in Habachtstellung. Da wird noch einige Geduld nötig sein





    Merida wird immer relaxter, ist jetzt auch viel im Raum unterwegs.





    Patrizia kommt jetzt auch endlich aus sich raus. Ich bin zwar noch Angstfaktor, aber sie ist jetzt endlich auch viel im Raum unterwegs so lang ich nicht drin bin.







    Und nun zur Kleinen verwaisten Enya im Bad. Man hat sehr gemerkt, dass auch ihr Verdauungssystem erst wieder richtig in Gang kommen mußte. Sie hat anfangs nur wenig gefressen und entsprechend sehr wenig Kot abgesetzt, weswegen ich tagelang gebangt hab, ob bei ihr auch ein Darmverschluß im entstehen ist. Doch nun frißt sie Tag für Tag mehr und die Kotmenge wird auch Tag für Tag entsprechend mehr, so daß ich nun endlich anfange mich innerlich zu entspannen was sie betrifft.






  40. #40
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    Guten Morgen Miriam,

    danke für die News und die Bilder ich muss ja sagen, ich gucke täglich nach obs was neues gibt.
    Das klingt doch alles sehr gut... vor allem freut mich, dass Honey nachts am spielen ist... das bedeutet, dass es ihr gut geht und sie gelöster ist. Positiv finde ich auch, dass es mit Gregory offenbar keinen Zauber gibt.. das bedeutet für mich, dass sie Mellon bspw. auch in Ruhe lassen würde, wenn er nicht wollen würde. Das kann ich mir aber so gar nicht vorstellen irgendwie... er ist so neugierig... und super sozial.
    Witzig ist auch irgendwie dass sie sich offenbar nicht vom spielen abhalten läßt... das würde meinem Dicken sicherlich gut gefallen.
    Ich bin gespannt, wie es weitergeht
    Liebe Grüße Steffi mit Mellon und Honey
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