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Thema: Mein Trauerschmerz ist unsagbar.......

  1. #1
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    Mein Trauerschmerz ist unsagbar.......

    In meinem unendlichen Schmerz habe ich das Internet durchsucht, um vielleicht irgendeinen kleinen Trost zu erfahren von Menschen die sich in der gleichen Situation befinden, ja es gibt es. Ich muss jetzt einfach meinen unendlichen Schmerz in Worte fassen.
    Meiner über alles geliebten kleinen Prinzessin!
    Weißt du noch, als ich dich das erste Mal im Tierheim (im sonnigen Ausland) entdeckte. Hier gibt es so viel Elend und die Menschen gehen geradezu unmenschlich mit unseren geliebten Tieren um. Deshalb stand fest, wenn ein Hund, dann nur einer von euch. Du wirst das schönste und beste zu Hause bekommen, so begann alles. Du warst so was von süß und nach ein paar Minuten wusste ich "du bist es". Man sagte uns, du seist ca. 5 Monate alt. Als wir dich am nächsten Morgen abholten, hattest du solche Angst, als wolltest du sagen, was passiert denn jetzt wieder mit mir. Du hattest wohl schon ganz gleich nach deinem Ankommen auf dieser Erde schlimmes erlebt. Angst stand in deinen brauen großen Kulleraugen und Traurigkeit. Keinerlei Lust auf Spielen und Spaß. Du warst ganz zart, lieb und leise. Nie bist du aufgefallen, wolltest von niemandem Fremden angefasst werden und Kinder waren eine Qual, sowie schwarz gekleidete Menschen, schlechthin.
    Nach 3 Tagen bist du ohne Leine bei Fuß gelaufen, konntest nach 1 Woche alleine zu Hause aufpassen, hast nie etwas kaputt gemacht, wurdest ganz schnell stubenrein, nun, wir waren auch von nun an nur noch für Dich da. Du hast langsam Vertrauen geschöpft, aber nur zu uns, alles andere hat dich nie interessiert.
    Dein 1. Flug, du warst großartig, du hast uns 100% vertraut und alles ging so reibungslos. Zu Hause hast du dann dein neues Heim inspiziert, den großen Garten, die wundervolle Landschaft und die Ruhe, ich glaube, es war das Paradies für dich!!! Du hast eine solche unendliche Liebe zu uns entwickelt und du warst unser Ein und Alles. Immer ohne Leine, hast du das Grundstück bewacht und warst außer dir, wenn du uns etwas melden konntest. Der 1. Schnee, nun hast du deine Passion entdeckt. Wie du das 1. mal durch den Schnee gerannt bist und dich überschlagen hast, vor Freude. Eine Runde (das waren deine Spaziergänge) nach der anderen wolltest du machen, immer wieder.
    Dann haben wir die Berge entdeckt, keine Wanderung zu weit, kein Anstieg zu hoch. Auf wieviel hohen Bergen waren wir zusammen?! Ich glaube, wir haben dich fast nie alleine gelassen, überall haben wir dich mitgenommen und es war einfach und immer nur pure Freude. Ohne dich, nie im Leben!
    Wir haben alles für dich getan, nur das beste Futter, alle Vorsorgeuntersuchungen, regelmäßige Checks beim TA. Eines Tages, stellte ich fest , das du mehr hechelst wie früher. Man schob es auf das warme Wetter und ach, alle Hunde hecheln mal. Wir gingen vorsichtshalber zu TA. Herzklappenfehler wurde festgestellt, dann machte eine Kardiologin eine Untersuchung und zeigte uns auf dem Monitor das kleine Übel. Beste Medikamente bekamst du. Später dann kamen auch noch die Nieren dazu, Diätfutter! Das mochtest du aber keinesfalls. Dann neue Tabletten. Wir haben uns zusammen durchgekämpft. TA, Diagnosen, Therapien und du hast alles soooo lieb mitgemacht. Nicht ein einziges Mal hast du uns angeknurrt, beißen, konntest du das überhaupt? Nein!!! Du wolltest einfach nur unsere kleine Prinzessin sein, der liebste und gescheitestes Hund auf der ganzen Welt. Das habe ich immer zu dir gesagt, wenn wir ganz alleine waren und du warst so glücklich dabei, man konnte es spüren. Mit unserer gegenseitigen Liebe und Geduld wurden uns noch traumhafte Jahre geschenkt, wir haben sie in vollen Zügen genossen. DANKE!
    Das war eine unendliche traumhafte Zeit, aber nun kam die dunkle Seite. Alles hat sich verschlimmert, du mochtest nichts mehr essen, hast rapide abgenommen, hast unheimlich viel Wasser getrunken, wolltest keine Runde mehr machen und hast wieder so traurig aus deinen brauen Kulleraugen geschaut, wie damals. Herzzerreißend.
    Wir wollten festhalten, nein, nein bitte bleib noch ein bißchen`. Natürlich haben wir uns geschworen, wenn der Tag kommt, niemals lassen wir dich leiden und zu diesem Wort mussten wir jetzt stehen. Am letzten Abend hast du vor deinem Wassertrögchen gestanden und deine Hinterbeinchen knickten langsam ein, jetzt wussten wir es, diesen schmerzlichsten Weg müssen wir gemeinsam gehen, es war die Hölle.
    In meinem Arm liegend, habe ich dein Köpfchen gehalten und gesagt, meine über alles geliebte Prinzessin jetzt gehst du auf eine wundervolle Reise und unser Herz ist immer bei dir. Niemals kann jemand dich ersetzen, wir tragen dich immer bei uns, bis auch wir auf Reisen gehen.
    Die Trauer ist unsagbar, ich bin wie abgestumpft. Immer wieder zieht es mir den Boden unter den Füßen weg und eine grausame Welle der unendlichen Traurigkeit überfällt mich.
    Ich fühle mich so alleine.
    In einer unendlichen Liebe und Dankbarkeit und unsagbarer Traurigkeit, möchten wir dir sagen, wir vergessen dich nie.
    Wenn Liebe allein dich hätte retten können, wärest du nie gestorben.
    Kein Tag wird vergehen, ohne an dich zu denken und ohne dich so zu vermissen.
    Nur Hundemenschen können verstehen, wie es ist, deinen über alles geliebten Hund zu verlieren.
    In unendlicher Liebe Deine Hundeeltern

  2. #2
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    Soviel Liebe ist aus Deinen Sätzen zu lesen - fühl Dich lieb gedrückt Sie hatte ein wunderschönes Leben auf Erden und ist an einem fernen Ort den wir Lebenden wohl leider nicht sehen, sie aber Euch sehen kann und auf Euch warten wird.

    Ich wünsche Dir Kraft.

    Stille Grüße

    Susanne
    Für immer im Herzen
    Dennis,Duke und Frieda

  3. #3
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    LG von Renate, Muffin & Bonny-Noëlle
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  4. #4
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    Liebe Susanne,
    herzlichsten Dank für Deine lieben Worte. Sie geben mir ein wenig Kraft, aber ich bin soooo unendlich traurig. Es ist wunderbar, wenn man doch von ganz fremden Menschen Anteilnahme erfährt, danke!
    Kathy

  5. #5
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    Kathy - es ist unsagbar schmerzhaft wenn man sie gehen lassen muss , aber der Schmerz lässt irgendwann nach und die schönen Erinnerungen bringen einen dann zum lächeln

    Ein Optimist findest immer einen Weg. Ein Pessimist findet immer eine Sackgasse. – Napoleon Hill -

  6. #6
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    Ich verstehe Deine Traurigkeit Kathy

    Den Schmerz kann Dir leider niemand abnehmen. Gerne würden das sicher einige tun, aber es geht leider nicht. Aber auf Deinem Weg der Trauer können Dich einige begleiten. Du bist nicht allein. Stille Schatten sind an Deiner Seite und begleiten Dich auf Deinem Weg.

    LG

    Susanne
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    Dennis,Duke und Frieda

  7. #7
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    Es tut mir sehr leid fühl dich fest gedrückt

  8. #8
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    Fühle Dich umarmt von mir!
    Ich weiß, wie unendlich schwer und traurig das ist! Meine über alles geliebte Yeannie musste ich vor 3 Monaten auch gehen lassen - kein Tag, keine Stunde vergeht, wo ich nicht an sie denke!
    Samsara, sei gewiss, sie warten auf uns! Eines Tages werden wir sie wieder in die Arme nehmen, uns abschlecken lassen und wir sind wieder vereint! Glaube fest daran!

  9. #9
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    Auch ich bin grad auf deinen Thread gestossen...
    Lass dich mal ganz feste in den Arm nehmen
    Du hattest die tollste,liebenswerteste Prinzessin von allen und es tut so weh,sie nicht mehr zu spüren,zu knuddeln und lieb zu haben...das verstehen nur Menschen, die dasselbe durch haben.
    Ich trauere auch nach fast genau 5 Jahren noch nach meiner Herzmiez Pina und der Tod von Oskar-Bärle hat mir den Boden unter den Füssen weg gezogen .
    Aber irgendwann wird es leichter und eins kann ich dir versprechen: wir werden sie alle wieder sehen,unsere wunderbaren Regenbogen Kinder...und dann kann uns nichts mehr trennen .
    Und manchmal,wenn ich ganz tief in mir selber versunken bin,dann merk ich,dass meine Herzchen sich doch noch,wenn auch unsichtbar,nach mir umschauen

    Ich drück dich nochmal feste
    Eins noch möcht ich dir sagen: hier im Forum sind soooo viele wunderbare,einfühlsame Menschen,die einen so sehr unterstützen.ich hätte das früher nicht für möglich gehalten,so intensive Beziehungen zu Menschen aufzubauen,die ich nur aus dem Netz kenne.Mittlerweile sind da sehr viele,sehr tief gehende Freundschaften entstanden,die ich nicht mehr missen möchte .Auf jeden Fall wirst du hier immer jemanden zum reden finden
    MONI mit dem wunderbarem MAJA-SCHAFI ,Kuschelseelchen ANNI, Wuschel IDA sowie LILLY,die Diva bei den Jungs
    *LILLI,PINA,FLOH,ELENA,OSKAR und das kleine,schwarze WUNDER für immer im Herzen*

    ich beherrsche Groß- und Kleinschreibung und eigentlich auch die Rechtschreibung, aber die Tastatur vom PC nicht


    https://www.facebook.com/Katzennetzwerk
    wir helfen Katzen, hilf mit

  10. #10
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    So viel Liebe im Leben und auf dem Weg nach Drüben....die wahre echte Liebe zeigt sich nicht dem, dass wir zurückstehen, dem unendlichen Schmerz lieber ertragen, als das geliebte Tier leiden zu lassen. Fühl dich gedrückt... Es ist richtig, dass du deine Trauer lebst und um deine Liebe trauerst.
    Einem Tier zu helfen verändert nicht die ganze Welt. Aber die ganze Welt verändert sich für dieses Tier..
    Astrid &


    Meine Unvergessenen...sie fehlen...Mary und Tigerle, Amadeus, Sindbad und Cindy und viel zu früh Flusi.

  11. #11
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    ...ich kann Dich soooo gut verstehen...ich musste meinen kleinen Prinzen am 05.08.2015 gehen lassen...es war der schlimmste Tag in meinem Leben...er war fast 24 Std. am Tag mit mir zusammen...so ähnlich, wie bei Dir...er war so ein fröhlicher Wegbegleiter...wie bei Deiner Prinzessin, ging es bei meinem kleinen Prinzen genauso schnell...viel getrunken, keinen Hunger, keine Lebensfreude mehr...Nierenversagen...ja, er war schon fast 18 Jahre alt...aber er war noch so gut drauf...es kam viel zu schnell...er ist in meinem Arm eingeschlafen und er sah richtig friedlich aus...ich habe ihn dann verbrennen lassen und die Urne steht nun bei mir im Wohnzimmer...aber seine Seele ist in meinem Herzen...ich habe Angst, dass ich daran zerbreche, an diesem Schmerz und dieser Sehnsucht, ihn zu riechen, zu streicheln...ich vermisse ihn so sehr...ich verstehe Dich und wünsche Dir noch ganz viel Kraft

    Herzliche Grüße Anja

  12. #12
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    Es tut mir so unsagbar leid um Deine Prinzessin .
    Ich musste meine Rennsemmel vor einer Woche gehen lassen und es tut so unsagbar weh , die Traenen laufen jeden Tag . Sammy kam als Berner/Appenzellermix von einem Bauernhof und er hat mich ausgesucht.
    Ich hatte null Ahnung von Hundehaltung und so wir beide uns versprochen daswir uns gegenseitig helfen .
    Unsere Kommunikationen waren immer so toll und er gab mir immer so toll zu verstehen wer Recht hatte und wer nicht.
    Er war aber auch ein kleiner Fresssack im wahrsten Sinne von Tennisbällen über unser Pvc und cds -was immer die Folge von OPs waren und mit jedem Mal wurde meine Fürsorge für Ihn immer größer
    und hat uns immer mehr zusammengeschweisst .
    Bei Tabletten geben und Wunden verbinden hat er mir auch immer so vertraut , bei verletzungen und anderen wehwechen stand er immer vor mir - komm Frauchen bitte du schaffst es doch hielf mir und heile es. oh mann immer diese Kulleraugen . Ich habe es immer nur zu gern getan nur beim letzen helfen wusste ich das es dieses mal anders sein wird.
    Er wird keine Schmerzen mehr haben , aber ich werde mit gedrücktem Herzen zurückbleiben .
    Meine Rennsemmel hat mir soviel gelehrt und mein Leben so bereichert .
    Jetzt stecke ich in dem Trauerloch -genau ihn nicht streicheln und niucht riechen und keine sabberflecken mehr er fehlt so unsagbar

  13. #13
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    Auf einer Seite des Himmels gibt es einen Platz, der Regenbogenbrücke genannt wird.

    Wenn ein Tier stirbt, das jemandem besonders nahe stand, begibt es sich zur Regenbogenbrücke. Dort sind Wiesen und Hügel für all unsere besten Freunde, so dass sie zusammen laufen und spielen können. Dort gibt es Futter, Wasser und Sonnenschein im Überfluss, und unsere Freunde haben es warm und fühlen sich wohl und behaglich.

    Alle Tiere, die krank und alt waren, haben wieder ihre Gesundheit und Energie; die, die verletzt oder verstümmelt waren, sind wiederhergestellt und stark, so wie wir sie in Erinnerung haben. Die Tiere sind glücklich und zufrieden, bis auf eine Kleinigkeit. Sie alle vermissen ihren Menschenfreund, den sie zurücklassen mussten.

    Sie laufen und spielen zusammen, aber der Tag kommt, an dem eines plötzlich stoppt und in die Ferne sieht. Seine strahlenden Augen sind aufmerksam; gespannt zittert der Körper. Plötzlich beginnt es von der Gruppe wegzulaufen, fliegt über das grüne Gras, seine Beine tragen es schneller und schneller. Es hat Dich gesehen, und wenn Du und Dein Freund sich endlich treffen, werdet Ihr im freudigen Wiedersehen so zusammenhalten, auf dass ihr nie wieder getrennt werdet.
    Glückliche Küsse regnen auf Dein Gesicht. Deine Hände liebkosen wieder den geliebten Kopf, und Du siehst einmal mehr in die vertrauensvollen Augen Deines Lieblings, welcher zwar lange aus Deinem Leben, aber nie aus Deinem Herzen verschwunden war.

    Dann geht ihr zusammen über die Regenbogenbrücke.

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