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Thema: Pferdekauf

  1. #1
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    Pferdekauf

    Hallo ihr Lieben, ich möchte mir gerne ein Pferd kaufen. In einem anderen Thread habe ich auch schon gelesen, welche Kosten da so auf mich zukommen. Das ist ja wirklich nicht wenig. Ich möchte gerne dennoch in ein Tier investieren, weil ich weiß, dass ich mich gut darum sorgen kann. Und die Tierpflege ist auch einfach meine Leidenschaft. Mich würde jetzt nur mal interessieren, wie man die Kosten am besten stemmt und wie ich einen solchen Kauf am besten angehe. Bei mir im Reitstall gibt es im Moment leider keine Möglichkeiten, an ein Pferd zu kommen.

    Liebe Grüße
    Trinchen, Häschenmama

  2. #2
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    http://forum.zooplus.de/showthread.p...h-quot/page714

    Am besten, du guckst mal bei den Nordlichtern rein, da gibts einige wirkliche Pferdekenner, die dir bei der Entscheidung helfen können
    LG von Renate, Becky, Muffin & Bonny-Noëlle
    ... sowie Patenkaterchen "STANLEY"
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    ♥ Im Herzen, meine über alles geliebten Sternenkater Maxi und Jonas

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  3. #3
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    Das kann ich Dir sagen. Spar Dir ein Polster an bevor Du Dir ein Pferd zulegst. Und das Polster sollte mindestens 1000,- sein, eher mehr. Das kann sehr schnell weg sein, wenn erst mal Tierarztkosten auf Dich zukommen. Ich bin im August für meinen Nonny in der Klinik 3000,- los geworden
    Zum Kaufpreis solltest Du noch mindestens (!!!!!) 1000,- für Ausrüstung - PASSENDER Sattel und nicht irgendeiner, der grad billig ist, Sattler, Trense, 2 Schabracken zum wechseln, Putzzeug, 2 Halfter und auch 2 Stricke (sind Verschleißmaterialien), eine Fleecedecke und ggf für den Winter eine Regendecke mit Fleece gehören zur Grundausstattung - dazu rechnen.
    Ankaufsuntersuchung liegt ca. ab 300 bis 600,-

    Dann solltest Du als Standard jährlichen Pferdezahnarzt und Sattler einplanen. Hufschmied/ Hufpfleger alle 4-6 Wochen.

    Um nicht in die Lage zu kommen plötzlich dazustehen und Dir Dein Pferd nicht mehr leisten zu können, solltest Du wirklich ein gutes Polster ansparen bevor Du Dir Deinen Traum erfüllst. Solange kannst Du bei Pflegepferden viel zur Haltung lernen Je mehr Du weißt, desto eher findest Du später dann Dein Traumpferd und dazu den passenden guten Stall denn auch da gibt's Unterschiede wie Tag und Nacht

  4. #4
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    Anja anschließ, allerdings würde ich das Polster auf 10.000 euro anheben. Separates Konto.
    Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen.

  5. #5
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    Zitat Zitat von lammi88 Beitrag anzeigen
    Das kann ich Dir sagen. Spar Dir ein Polster an bevor Du Dir ein Pferd zulegst. Und das Polster sollte mindestens 1000,- sein, eher mehr. Das kann sehr schnell weg sein, wenn erst mal Tierarztkosten auf Dich zukommen. Ich bin im August für meinen Nonny in der Klinik 3000,- los geworden
    Zum Kaufpreis solltest Du noch mindestens (!!!!!) 1000,- für Ausrüstung - PASSENDER Sattel und nicht irgendeiner, der grad billig ist, Sattler, Trense, 2 Schabracken zum wechseln, Putzzeug, 2 Halfter und auch 2 Stricke (sind Verschleißmaterialien), eine Fleecedecke und ggf für den Winter eine Regendecke mit Fleece gehören zur Grundausstattung - dazu rechnen.
    Ankaufsuntersuchung liegt ca. ab 300 bis 600,-

    Dann solltest Du als Standard jährlichen Pferdezahnarzt und Sattler einplanen. Hufschmied/ Hufpfleger alle 4-6 Wochen.

    Um nicht in die Lage zu kommen plötzlich dazustehen und Dir Dein Pferd nicht mehr leisten zu können, solltest Du wirklich ein gutes Polster ansparen bevor Du Dir Deinen Traum erfüllst. Solange kannst Du bei Pflegepferden viel zur Haltung lernen Je mehr Du weißt, desto eher findest Du später dann Dein Traumpferd und dazu den passenden guten Stall denn auch da gibt's Unterschiede wie Tag und Nacht
    Danke, dass du mir das noch mal so gut zusammengefasst hast. Das sind ja wirklich enorme Kosten. Ich habe mir das schon so vorgestellt, aber das so noch mal zu lesen stimmt mich ganz schön traurig. Wie habt ihr es denn geschafft, euch dieses Polster anzusparen. Bis ich so viel Geld zusammen habe, dürfte ich alt und grau sein Ich spare schon seit Jahren, aber viel ist das pro Monat nicht. Wie spart ihr denn? Parkt ihr euer Geld irgendwo? Habt ihr einen Kredit aufgenommen? Ich habe über so ein Tagesgeldkonto nachgedacht, wie meine Bank, die ING-DiBa es hier anbietet. Nützt das denn etwas? Ich habe gehört, die Zinsen werden jetzt so extrem niedrig? Das hat mir mein Papa erzählt. Meine Eltern können mich in meinem Traum nur leider auch nicht unterstützen. Die verstehen meine Leidenschaft auch nicht so wirklich.

  6. #6
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    Ich hab nen Zweitjob Und ich halte meine Pferde in Eigenregie. Viel Arbeit....sehr viel Arbeit...kein Urlaub, keine Feiertage, morgens um 5Uhr hoch und Pferde machen, dann Fulltime-Job, danach wieder Pferde machen....und zwischendrin alles reparieren, was die Mistböcke auseinander nehmen und die Koppel pflegen...Hufe mach ich selber. Es ist mein Hobby, dafür verzichte ich auf vieles...
    Es gibt nicht um sonst den Spruch: Ich hab kein Geld ich hab ein Pferd
    Und wenn nun noch in mehr als den bisherigen Gemeinden die Pferdesteuer eingeführt wird...gute Nacht Marie Das kann kaum noch jemand wuppen...
    Ich hatte mal ein gut gefülltes Pferdekonto...nach Nonnys Tod und dem Kauf von Joschi im August fang ich wieder von vorn an zu sparen... Ist so, da muß man dann durch. Missen möchte ich meine Süßen nicht aber man muß dann wirklich auf vieles verzichten...

    Es gibt Leute, die haben einfach Glück und ihr Pferd wird nie krank und andere haben ein Abo beim TA und das trotz superguter Haltung... Und letztlich sind es die TA Kosten, die einen um den letzten Cent bringen können. Alles andere kann man irgendwie wuppen und hinbekommen...

  7. #7
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    Also auch wenn das jetzt vielleicht nicht gut ankommt -- aber einen Kredit aufnehmen um sich ein Pferd anzuschaffen hört sich - leider - hanebüchen an. Allein die monatlichen Kosten fürs unterstellen und das Futter liegen ja bei ein paar Hundert Euro. Der Kredit muss, auch bei niedrigen Zinsen, auch monatlich bedient werden. TA, Hufschmied und ähnliches, Versicherung usw. Wenn man es nicht schafft den Kaufpreis anzusparen, wie soll das denn dann klappen. Wäre da nicht in deiner Situation eine Reitbeteiligung der bessere Weg ??

    Ein Optimist findest immer einen Weg. Ein Pessimist findet immer eine Sackgasse. – Napoleon Hill -

  8. #8
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    [QUOTE=lammi88;2416927


    Es gibt Leute, die haben einfach Glück und ihr Pferd wird nie krank und andere haben ein Abo beim TA und das trotz superguter Haltung... Und letztlich sind es die TA Kosten, die einen um den letzten Cent bringen können. Alles andere kann man irgendwie wuppen und hinbekommen... [/QUOTE]

    Wie wahr. Wir gehören leider auch nicht zu den glücklichen Besitzern eines gesunden Tieres, trotz voller Abstammung und Papieren. Ekzemerdecken jedes Jahr sind Verbrauchsmaterial a 130 Euronen, Mineral- und Vitaminversorgung für 6 Monate a 35 euro, Mineralfutter kommt noch dazu, ist hier besonders wichtig und teuer, Cremes, Salben, Futter, Hufe werden selbst gemacht, impfen, entwurmen etc. etc. Insektenmittel, Osteopathen, Tierärzte. Wir machen auch alles selber, nur Eigenregie, Weidepflege alles. Das schlaucht. Geld wurde alles angespart.

    Wenn wirklich noch die Pferdesteuer kommt...

    Gebe Oesfun Recht, mein erster Gedanke war auch Reitbeteiligung.
    Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen.

  9. #9
    Steppenläufer Guest
    Das klingt heftig, was kostet euer Pferd im Monat, wenn ich fragen darf?

  10. #10
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    Meinst du mich? Das kann man monatlich nicht richtig ausrechnen, weil es unterschiedlich ist und auch auf die Jahreszeit ankommt.

    Im Sommer viel, im Winter weniger, weil er im Sommer unter dem Sommerekzem leidet. Da brauchen wir allein schon 4-5 Liter Insektenspray a 15-20 euro/1 Liter von Frühjahr bis Herbst. Dann wird geschmiert, gesalbt, gesprüht und eingedeckt. Osteopath a 1 Stunde 150 Euro wegen seiner zu langen Kniebänder. Er ist noch jung, wird beobachtet. Wenn es sich nicht verwächst, dann wird er mit spätestens 8 Jahren angespritzt, also die Kniebänder, von seinen Atemgeräuschen gar nicht erst zu sprechen.
    Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen.

  11. #11
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    Hallo Trinchen

    Ein Pferd kostet neben den Anschaffungskosten die jeweilige Unterkunft (das variiert von Gegend und Stall) Hufschmied, Wurmkuren, Impfungen jährlich, sonstigen Kosten wie hier mal ne neue Abschwitzdecke, da ein Halfter, da dies, da das. Diese Kosten kann man sich "überschauen".

    Was man nicht überschauen kann ist, wenn das Pferd krank wird. Das kann von "Kleinigkeiten" zu "Großigkeiten" sein. Einen gewissen Betrag sollte man daher monatlich zur Verfügung haben. Aber nicht nur Millionären ist ein Pferd vorbehalten.

    Ich würde erstmal zu einer RB tendieren und hier auch durchaus mal zu einer eigenen Anzeige im lokalen Blatt durchaus tendieren.

    Grüße

    Susanne
    Für immer im Herzen
    Dennis,Duke und Frieda

  12. #12
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    Elia: Man kann ein Pferd monatlich für reine Kosten von 80-140€/Jahresdurchschnitt gut in Eigenregie halten. Kommt halt auf die Stallpacht an. Bei uns liegt die etwas höher. Das ist alles überschaubar, was die normalen laufenden Kosten betrifft - solange eben keine Tierarztkosten dazu kommen....

    Selbst wenn man so eine Sattelodysee macht wie ich mit Nonny , der aufgrund seines Wachstums und der damit verbundnen körperlichen Veränderung, bzw auch wegen Muskelaufbaus sage und schreiben 14 Sättel "verbraucht" hat... Aber auch da sollte man eine Grundahnung haben, dann kann man die Sättel gebraucht erwerben, läßt die dann vom Sattler anpassen und wenn die nicht mehr passen, verkauft man sie wieder. Zur Not eben auch alle 3 Monate, so wie ich , bzw auch eben Sättel, wo ich mich von vornherein verkauft hatte, die nicht saßen... Umpolstern kostet übrigens ab 100,-, Kopfeisen weiten/schmälern liegt bei 80,-. Aber wenn man sieht, was ein unpassender Sattel mit dem Rücken eines Pferdes anrichtet, dann macht man das gern. ABER.... ein guter Sattel kostet eben auch Geld. Grob gerechnet kann man ab 400,- aufwärts für einen guten gebrauchten Sattel rechnen. Billige Sättel können durchaus auch passen, sind aber nie veränderbar, wenn sich das Pferd durch verändertes Training von der Muskulatur verändert....Dann kauft man neu und verkauft diese billigen Sättel meist auch nur mit Verlust weiter...

    Susanne hat Recht - wir sind alle keine Millionäre und halten Pferde. Auch uns kann morgen eine TA-Rechnung treffen, die unsere Ersparnisse komplett verbraucht.... dann steht man da. Von daher sollte man zumindest soviel Geld monatlich zur Verfügung haben, daß neben den laufenden Kosten auch noch ein Betrag um die 50,- mindestens (eher mehr) "über" ist und auf ein Notfallkonto gelegt werden kann. Mit Glück läßt einem das Pferd dann Zeit wieder ein Polster anzusparen

  13. #13
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    Vielen Dank für eure zahlreichen Antworten. Am Wochenende werde ich mich mal damit auseinandersetzen.
    Eine RB ist sicher eine geeignete Alternative. Worauf sollte ich bei einer Suche achten? Dem Besitzer möchte ich schließlich vertrauen können...

  14. #14
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    Ein Pferd hätte ich auch sehr gerne.
    Das sind die besten Tiere..

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