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Thema: Diagnose Lebershunt, suche Erfahrungen, OP ja oder nein ?

Hybrid-Darstellung

  1. #1
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    Diagnose Lebershunt, suche Erfahrungen, OP ja oder nein ?

    Nachdem ich diesen Thread hier aufgemacht hatte http://forum.zooplus.de/showthread.p...eine-Besserung und wir letztendlich in die Uniklinik Gießen gefahren sind, wurde uns die Diagnose Lebershunt genannt Es hätte nicht schlimmer kommen können.

    Gestern waren wir in Gießen, von früh morgens bis spät nachmittags. Ich erzählte der TÄ Lunas Lebens-und Leidensweg, das sie schon von klein auf immer wieder Probleme mit dem Magen/Darm hatte.
    Meistens war es Verstopfung, aber auch andere Magengeschichten. Und dann das im April diesen Jahres eine Leberfibrose festgestellt wurde. Luna speichelt wenn es ihr schlecht geht, hat Verstopfung und ist für ihr Alter viel zu klein. Die dortigen TÄ schätzten sie alle auf 3 Monate
    Aufgrund dieser Vorgeschichte bzw.Tatsachen stand die evtl.Diagnose Lebershunt im Raum. Ein Lebershunt ist ein Gefäß welches um die Leber herum geht und sich normalerweise nach der Geburt von alleine verschliesst. Bei manchen Tieren aber nicht. Hunde haben das öfters, Katzen eher selten Durch diesen Umweg um die Leber, wird das nährstoffreiche Blut aus Magen/Darm usw.nicht durch die Leber geleitet, die die Nährstoffe dann an den Körper abgibt, sondern geht direkt in den Kreislauf. Somit ist es nicht gefiltert, der Körper wird vergiftet. Ausserdem wird die Leber nicht richtig durchblutet. Normalerweise stellt man das im Welpen/Kittenalter fest, unoperierte Tiere leben höchstens 2-6 Jahre.

    Luna ist 7. Sie wurde in ihrem Leben schon zig mal geröngt, etliche Male geschallt usw. und sofort. Kein TA hat festgestellt, das Lunas Leber zu klein ist. Kein TA hat den Shunt entdeckt.

    Luna wurde in Gießen geschallt, dabei sahen sie die kleine Leber. Dann sollte ein Ammoniakleistungstest gemacht werden, der Katze wird also künstlich Ammoniak zugeführt um zu schauen, wie gut die Leber arbeitet. Lunas Ausgangswert war aber bereits so hoch, das dies nicht durchgeführt werden konnte. Dann wurde ein spezieller Schall gemacht um nach dem Shunt schauen und es wurde einer entdeckt. Damit hatten wir unsere Diagnose, die uns absolut umgehauen hat. Man rät uns zur OP, Kosten ca.2500 €.

    Es geht uns nicht ums Geld, das können/müssen wir irgendwie auftreiben. Es geht uns um die Risiken die diese OP mit sich bringt. Sowohl während, als auch nach der OP kann etwas passieren.
    In Gießen sind die absoluten Fachleute was Lebershunts betrifft, wir hätten keine bessere Klinik auswählen können. Mit einer Spirale wird das Gefäß halb verschlossen, ganz darf es nicht verschlossen werden, sonst kommt es zu einer Hypertonie. Es muss sich dann von alleine ganz langsam schliessen. Nach der OP bekommt Luna Heparin gespritz und wird jeden Tag geschallt um zu schauen, ob alles so paßt. Sie muss ca.7-10 Tage nach der OP noch dort bleiben. Während der OP kann es zu starken Blutungen kommen, danach auch wegen dem Heparin, die Spirale kann verrutschen usw.
    Dann ist Luna kein Kitten mehr, je älter die Tiere, desto schlechter die Prognosen. Das wurde mir nicht gesagt, das hatte ich gestern gelesen. Ich muss mich heute noch mal mit einem der Fachleute in Gießen unterhalten, die gestrige TÄ hat uns das mehr oder weniger nur übermittelt. Richtige Fragen konnte ich keine stellen. Wenn mit jemand zu 100 % versprechen könnte, das ich Luna wieder lebend bekomme, würde ich auch 5000 € bezahlen. Luna ist mir wichtiger als mein Leben, sie IST mein Leben. Wenn ich sie verliere, ist alles vorbei

    Im Moment ist sie sehr ruhig und speichelt ab und zu. Ihr Darm wäre auch etwas verdickt, dagegen wurde aber jetzt nichts gemacht. Sie braucht jetzt eine sehr strenge Leberdiät, darf kein Muskelfleisch fressen, nur Sachen, die so wenig wie möglich Ammoniak erzeugen. Hills l/d, Quark, Joghurt, Hüttenkäse sind sehr gut, dazu 2-3 x am Tag Lactulose, da diese auch den Ammoniak im Darm bindet und Omeprazol als Magenschutz. Damals nach der Diagnose Leberfibrose bekam sie auch l/d und Hepatosan, Tage später ging es ihr wieder super gut. Das l/d frisst sie aber nicht so gerne. Wir haben Luna immer wieder unwissend das richtige gegeben, also Lactulose, Schonkost, danach ging es ihr gut. Sobald es geändert wurde, wieder schlechter. Sie ist dann wieder vergiftet.
    Normalerweise zeigen vergiftete Tiere Ausfallerscheinungen, können sogar blind werden. Sie sind langsamer in ihrer Reaktion und ruhiger vom Wesen, ja das ist Luna auch. Aber ansonsten war sie eine fast normale Katze. Hatten wir bis jetzt Glück ?

    Man kann Tiere auch weiterhin nur mit einer Diät füttern, jedoch ist die Lebenserwartung dann nicht so hoch, wie bei einem operierten Tier. Dieses kann nach einiger Zeit wieder normales Futter fressen und normal leben, ohne Einschränkungen. Wir stehen nun vor der schwierigen Entscheidung, OP ja oder nein. Ich habe panische Angst vor dieser OP, Angst Luna zu verlieren. Wenn wir es machen lassen und sie stirbt, die Vorwürfe wären nicht auszuhalten. Lassen wir es nicht machen und sie stirbt in 1-2 Jahren, ist es genau das gleiche. Pest oder Cholera ? Es ist einfach nur zum

    Hat jemand von Euch Erfahrungen mit dieser Erkrankung, oder kennt ihr jemanden der so eine OP schon hat machen lassen ? Im blauen Forum las ich eine Geschichte darüber, eine Katze aus dem Tierschutz. Vielleicht schreibe ich die Dame mal an. Wir sind total verzweifelt und wissen echt nicht was wir machen sollen. Die OP wäre frühestens Ende Januar, Anfang Februar, jedoch müßten wir blad einen Termin machen. Bis dahin braucht Luna die Diät.
    Liebe Grüße von Sandy und ihren Plüschmiezen Jessy, Pebbles, Pippilotta, Monchichi, Bienchen und Emely

    Immer im Herzen meine Rainbows Gyzmo, Mausi, Würmi, Molly, Sunny und mein Baby Luna

  2. #2
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    Ich habe gestern schon geguckt, ob es neues gibt. Puh. Das ist natürlich eine Diagnose. Ich habe dazu keine Erfahrung. Ich bin trotzdem froh, dass ihr in Gießen wart und jetzt wenigstens wisst, woran ihr seit und was der Katze fehlt. Ich hatte gehofft, das die TÄ dort das sehen, was bisher keiner gesehen hat und das war auch so auch im Ultraschall.

    Ich denke, dass das Risiko bei einer OP dir auch am besten die TÄ in Gießen sagen können. Du solltest mit denen nochmals sprechen und dich beraten lassen. Wieviele OP´s haben sie dort schon gemacht, welche Risiken, wieviel % geht gut etc. Das sind ja dort die Spezialisten, die auch operieren. Ich habe bei schweren Erkrankungen und Entscheidungen immer die TÄ gefragt wieviel % Chance hat mein Tier. 50/50 oder 60/40 um es einschätzen zu können.

    Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen.

  3. #3
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    Puh das ist ne harte Nummer !
    Fühl' Dich erstmal feste in den Arm genommen

    Wie wäre es damit :
    Du schreibst ja der Termin ist eh frühestens im Januar/Februar.
    Guck doch erstmal wie die Diät ankommt.Wenn Luna annähernd beschwerdefrei leben kann auch ohne OP verschafft euch das Zeit,eure Situation in Ruhe zu bewerten.
    Und vielleicht auch die finanzielle Belastung ordentlich zu klären.2500,- sind ne Hausnummer und ich glaube jeder würde verstehen, wenn Du sagen würdest das können wir nicht.
    Das sind nicht mal eben 300-400 Euro die man aufbringen kann.

    Ich verstehe schon daß Du den Ärzten gerne vertrauen magst,das ist sicher eine gute Klinik.Aber Ärzte machen auch gerne was sie können,also in diesem Fall operieren,weil sie dafür die Spezialisten sind.
    Ich finde das kannst Du dann ja immernoch.
    Luna ist 7 also jetzt schon älter als die meisten Katzen mit dieser Diagnose,das ist doch ein gutes Zeichen
    Ob sie wirklich in 1-2 Jahren sterben würde...will ich nicht abstreiten daß es so kommen könnte aber Sakima sollte keine 5 werden und wird im Januar 7.

    Wenn es ihr allerdings trotz Diät nicht besser gehen sollte,würde ich auch sofort operieren lassen.

    Ach man Was ein Krampf ! das tut mir so leid für Euch.
    "Was Du nicht willst das man Dir tut,das füg' auch keinem anderen zu"
    Liebe Grüße Melanie mit
    sowie den Pflegekatzen Ashanti,Sarabi,Akela und Susi

  4. #4
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    Mir ist nicht wohl bei dem Gedanken sie operieren zu lassen und auch nicht es nicht machen zu lassen Schöner Mist.
    Ich denke, das es Luna bei einer Diät besser gehen wird. Das ist auch die Voraussetzung bevor sie operiert wird, sie soll möglichst stabil und "gesund" sein. Der Ammoniakgehalt kann aufgrund der Therapie runter gehen. Ich frage mich halt nur, warum Luna ausser der kleineren Leber, ihrem zierlichen Körper und den Magen/Darmproblemen ansonsten keine anderen Probleme alle die Jahre hatte. Also ich meine sehr gravierende Probleme wie Ausfallerscheinungen, torkeln usw. Durch den viel zu hohen Ammoniakgehalt ist der Körper vergiftet, auch das Gehirn.
    Ich muss unbedingt mit einen der Ärzte bzw.der Fachleute aus dem "Lebershuntteam" sprechen. Die Methode von Gießen ist minimalinvasiv da sie mit einem Katheter durchgeführt wird, die durch die Halsvene geschoben wird. Dennoch hab ich Schiss vor den Blutungen. Je länger wir warten, desto später können wir einen Termin bekommen. Im Januar und Februar wäre mein Mann weitestgehend zu Hause, ich teilweise auch, da ich selber unters Messer komme ( auch ein Gefäßverschluss, welch Zufall ) So könnten wir uns sehr gut um Luna kümmern. Später müßte ich alleine nach Gießen, mein Mann bekommt sehr schlecht Urlaub. Da ich im Januar und teilweise Februar krank geschrieben werde, weiß ich nicht, ob dann gleich wieder Urlaub drin wäre. Das alles soll uns aber nicht zu einer Entscheidung drängen, ich/wir brauchen Zeit um so etwas zu entscheiden. Es geht um mein allerliebstes Baby Da sie schon immer unser Sorgenkind war und noch so zierlich dazu, hängt man noch sehr viel mehr an so einem Wesen. Keiner kann sich vorstellen wie sehr ich Luna liebe, das ist fast schon nicht mehr normal. Ich liebe alle meine Katzen, aber Luna....abgöttisch.
    Es wurde auch etwas von einer Spenderkatze gesagt, wenn wir eine hätten, also zum Blutspenden, sollten wir sie mitnehmen. Jessy ist gesund, evtl. könnte man sie nehmen. Aber soll ich gleich zwei meiner Lieblinge quälen ? Blutspenden können bei so einer OP immer benötigt werden. Wie ist das bei Katzen und der Blutgruppe ?
    Weiß jemand, ob Hefe auch Ammoniak erzeugt ? Ich habe solche Hefeflocken ( keine Bierhefe ) und diese Cat`s Echte von Vet-Concept. Kann ich die Luna geben ?
    Liebe Grüße von Sandy und ihren Plüschmiezen Jessy, Pebbles, Pippilotta, Monchichi, Bienchen und Emely

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  5. #5
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    Wißt ihr was das schlimmste ist ? Nun müssen wir wirklich über Lunas Leben entscheiden. Als damals im April die Diagnose Leberfibrose gestellt wurde, konnten wir nichts anderes tun, als Luna diätisch zu unterstützen. Lebenserwartung ungewiss, das hatten wir nicht in der Hand. Das war für uns schon ein Schlag, zu wissen das Luna vielleicht nicht mehr lange lebt. Nun müssen wir eine Entscheidung treffen, die Lunas Leben evtl.vorzeitig beendet. DAS macht uns so fertig, mir kommen laufend die Tränen, kann mich nicht auf meine Arbeit konzentrieren. Nun habe ich schon in zwei Foren gelesen, das die Katzen während der OP starben, dauerte zu lang

    Luna ist "schon" 7, nun muss ich das auch so schreiben, d.h.sie lebt ja schon fast länger als andere Kandidaten mit dieser Erkrankung. Evtl.sind die Risiken bei älteren Katzen höher als bei Jungen. Lunas Leber hat 7 Jahre so funktioniert, was wenn die OP sie zum kollabieren bringt ? Denn dann wird sie plötzlich besser durchblutet. Nährstoffe können zwar besser aufgenommen werden, aber wenn die Leber versagt ist das auch nichts mehr wert.
    Bevor ich nicht mit einem dieser Fachleute aus Gießen gesprochen habe, wird überhaupt nichts entschieden. Wenn er nur ein Bedenken bezgl.Lunas Alter äußert, lassen wir es auf keinen Fall machen !!
    Dann soll sie lieber noch ein paar schöne Jahre haben, mit der Diät sinkt der Ammoniakgehalt und es kann ihr besser gehen.
    Was meint ihr dazu ?
    Liebe Grüße von Sandy und ihren Plüschmiezen Jessy, Pebbles, Pippilotta, Monchichi, Bienchen und Emely

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  6. #6
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    Zitat Zitat von Puschlmietze Beitrag anzeigen
    Wißt ihr was das schlimmste ist ? Nun müssen wir wirklich über Lunas Leben entscheiden. Als damals im April die Diagnose Leberfibrose gestellt wurde, konnten wir nichts anderes tun, als Luna diätisch zu unterstützen. Lebenserwartung ungewiss, das hatten wir nicht in der Hand. Das war für uns schon ein Schlag, zu wissen das Luna vielleicht nicht mehr lange lebt. Nun müssen wir eine Entscheidung treffen, die Lunas Leben evtl.vorzeitig beendet. DAS macht uns so fertig, mir kommen laufend die Tränen, kann mich nicht auf meine Arbeit konzentrieren. Nun habe ich schon in zwei Foren gelesen, das die Katzen während der OP starben, dauerte zu lang

    Luna ist "schon" 7, nun muss ich das auch so schreiben, d.h.sie lebt ja schon fast länger als andere Kandidaten mit dieser Erkrankung. Evtl.sind die Risiken bei älteren Katzen höher als bei Jungen. Lunas Leber hat 7 Jahre so funktioniert, was wenn die OP sie zum kollabieren bringt ? Denn dann wird sie plötzlich besser durchblutet. Nährstoffe können zwar besser aufgenommen werden, aber wenn die Leber versagt ist das auch nichts mehr wert.
    Bevor ich nicht mit einem dieser Fachleute aus Gießen gesprochen habe, wird überhaupt nichts entschieden. Wenn er nur ein Bedenken bezgl.Lunas Alter äußert, lassen wir es auf keinen Fall machen !!
    Dann soll sie lieber noch ein paar schöne Jahre haben, mit der Diät sinkt der Ammoniakgehalt und es kann ihr besser gehen.
    Was meint ihr dazu ?
    Sandy Es tut mir sehr leid. Ich hab das alles hier gelesen; es fällt mir nur immer schwer, darauf zu antworten, weil ich erst vor kurzem auch noch 2 Kater verloren habe, für die ich alles gegeben hätte ...

    Wenn ich Dir meine ehrliche Ansicht mitteilen darf, ich persönlich würde mich aufgrund des hohen Risikos gegen eine Operation entscheiden und versuchen, es mit Diät einigermaßen gut unter Kontrolle zu halten. Nur Du kennst Deine Katze am besten und Du wirst sehen, ob es ihr damit besser geht oder nicht. Das Risiko der OP wäre mir einfach zu hoch. Ich würde versuchen, ihr noch eine schöne Zeit zu machen - egal wie lange es auch immer sein wird - und mich innerlich ein wenig wappnen. Du hast doch eine sehr enge Bindung zu ihr. Bleib bei ihr, versuch es und wenn es nicht geht, dann verabschiede Dich innerlich von ihr und mach es ihr nicht unnötig schwer. Das ist nicht leicht, ich weiß das sehr gut. Aber es wäre für mich, an Deiner Stelle, eine Option. Ich selber könnte nicht gut damit leben, pro OP entschieden zu haben und dann geht etwas schief. Das ist aber meine Ansicht und nicht ich, sondern Du sprichst mit den Ärzten in der Klinik.

    Ich wünsche Dir eine Entscheidung, mit der ihr beide leben könnt.
    Liebe Grüße
    Martina & die Fellmonster

    Für Ursi - meinen Herzenskater

    Für Aksel - mein kleines Babylein

  7. #7
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    Du kennste deine Luna natürlich am Besten. Nach dem, was du schreibst, würde ich nicht operieren lassen, wenn es nicht unumgänglich lebensnotwendig ist, sondern erst Mal alle Fragen und Möglichkeiten abklären.

    Und frag die Ärzte auch, was sie tun würden, wenn es um ihr Tier ginge. Ich glaube, das ist ein ganz guter Maßstab.

    Ich kann mir gut vorstellen, wie du dich fühlst. Nehme oder schenke ich ihr ein paar Jahre, je nachdem, welche Entscheidung ich treffe und bei beiden ist beides möglich? Es ist einfach furchtbar!

    Für blinde Seelen sind Katzen ähnlich. Für Katzenliebhaber ist jede Katze von Anbeginn an absolut einzigartig.
    Jenny de Vries

  8. #8
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    Ich habe bei Aksel noch in Hofheim in der Klinik die Entscheidung treffen müssen. Wobei ich mich ja auch vorher schon damit befasst habe, doch man hofft ja doch. Ich bin dann raus gegangen, Aksel schlief ja noch seine Narkose aus, habe mich draußen hingesetzt, ganz für mich allein, es war irre heiß an dem Tag, habe ein oder zwei geraucht und dann habe ich mich endgültig entschieden. Die haben mich da auch nicht gedrängt, nein, die haben das verstanden und mir viel Zeit gelassen. Ich musste mich nur an dem Tag entscheiden. Wir haben dann auch noch mal mit unserer TÄ telefoniert, d. h. die Ärzte dort und ich mit ihr. Ich habe versucht, das alles so rational wie möglich und vor allem FÜR DAS TIER zu entscheiden. Zu dieser Entscheidung habe ich dann auch gestanden.

    Vielleicht Sandy, wird es bei Dir auch so sein? Nimm Dir da Deine Zeit, besprich erst alles vorher und dann geh mal eine Weile raus und denke in Ruhe und ganz für Dich allein nach.
    Liebe Grüße
    Martina & die Fellmonster

    Für Ursi - meinen Herzenskater

    Für Aksel - mein kleines Babylein

  9. #9
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    Ach, Sandy, was für eine bescheidene Diagnose.

    Ich weiß nicht, wie ich mich entscheiden würde. Im Augenblick scheint genauso viel gegen eine Op zu sprechen wie dafür. Vielleicht siehst du ja klarer, wenn du mit dem Arzt gesprochen hast.

    Wegen der Hefeflocken würde ich auch den Arzt fragen. Ich weiß nicht, wie die im Körper verstoffwechselt werden.

    Ich hoffe jedenfalls ganz, ganz fest, dass ihr die richtige Entscheidung trefft und Luna euch noch sehr lange erhalten bleibt.
    Liebe Grüße von Jutta mit Tammy, der Queen, Mimmi, dem Erdmännchen, und Lilly, der Zauberfee


  10. #10
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    Ich habe schon oft vor solchen Entscheidungen gestanden. Ich habe den momentanen Zustand meines Tieres mit der Diagnose abgeglichen, mit der Lebenserwartung, mit den Möglichkeiten der Behandlung, mit den Risiken und Nutzen für das Tier. Ganz offen mit den TÄ gesprochen, was deren Meinung über Risiken und Nutzen sind, welche Lebensqualität das Tier mit und auch ohne Operation hat. Wie andere in der Situation reagieren würden, also in deiner Puschlmietze, das bringt dich meiner Meinung nach nicht weiter, weil es dein Tier ist und nur du es jeden Tag siehst. Der TA ist neutral, er kann dir raten oder abraten. Sie haben die Erfahrung um dich zu beraten. Ich habe auch die TÄ gefragt, nach dem abwägen, was sie tun würden, wenn es ihr Tier wäre. Ich konnten denen aber auch immer vertrauen, denn die TÄ haben nichts davon, operieren zu wollen wegen des Geldes wegens. Ich habe sie bisher immer ehrlich und direkt erlebt. Sie müssen auch für das Tier entscheiden und das kann heißen OP oder eben nicht, je nachdem was sie für Erfahrungen haben und wie sie die spezielle Situation deiner Katze einschätzen, denn dazu gehört ja noch mehr, nicht nur die Diagnose, sondern auch ihr Allgemeinzustand.
    Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen.

  11. #11
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    Ich weiß das uns diese Entscheidung niemand abnehmen kann, dennoch danke ich Euch für Eure Meinungen und Gedanken.
    Obwohl ich wußte das die Uniklinik Gießen nicht in den allerneusten Räumen haust, waren wir doch schon etwas negativ überrascht von der Schlachthausatmosphäre. Aber gut, man fährt ja wegen den TÄ dort hin und nicht wegen der Inneneinrichtung
    Insgesamt muß ich sagen, das dort doch sehr lieb und nett mit den Tieren umgegangen wird, zumindest im Beisein des Besitzers, ich denke aber auch ohne ihn.
    Beim Ultraschall mußte man recht lange warten, da saßen viele Leute mit ihren Tieren, die meistens waren entspannt ( die Besitzer ) Zu Beginn wurde eine Anamnese durch eine Studentin gemacht ( ok wir sind hier an einer Uni ) dann kam eine junge Tierärztin, hm naja, Sympathie sieht anders aus, aber egal. Wir wurden dann zu den diversen Untersuchungen geschickt, sein Tier muß man leider immer abgeben, man darf da nicht dabei sein Wir haben nur mit dieser einen TÄ gesprochen und die ist nicht in dieser Fachabteilung. Daher möchte ich jetzt noch einmal mit einem Fachmann für Lebershunts sprechen. Wir konnten z.b. nicht fragen, ob auch schon ältere Tiere operiert wurden und wie es ausging. Ich habe bisher keine Seite im Internet gefunden, wo von älteren Tieren die Rede ist. Es sind meistens junge Welpen oder Kitten, oder Tiere bis maximal 2 Jahre.
    Luna ist ohne besondere Therapie 7 Jahre alt geworden. Und das mit dieser Erkrankung. Sie hatte und hat ihre Probleme gar keine Frage, nur waren die immer gastrointestinaler Natur. Sie ist klein, ihre Leber nicht richtig entwickelt und sie hat ein recht ruhiges Wesen. Aber es gab bisher keinerlei neurologische Aus- und Anfälle. Nichts was man als nicht mehr lebenswert einstufen könnte. Als wir im April diese Diät gaben, ging es Luna auch besser. Wir wußten damals nur noch nicht, WIE wichtig eine Proteinreduzierte Diät ist.
    Luna war gestern total fertig, konnte kaum noch was fressen, die arme Maus war so lange nüchtern. Hab gestern gleich mit der Therapie begonnen, heute morgen weiter gemacht und siehe da, Luna speichelt nicht mehr. Es geht ihr etwas besser. Wir beobachten das jetzt mal, wie es ihr mit der Futterumstellung geht. Auf den meisten Internetseiten steht, das es den Tieren mit der Diät sehr gut geht. Die Lebenserwartung soll halt nicht so hoch sein, als mit OP. Aber da wird von jungen Tieren im Alter von unter einem Jahr oder minimal älter geschrieben. Wäre Luna so jung würden wir es wahrscheinlich machen lassen. Nur Luna lebte jetzt so lange damit und nicht gerade schlecht. Es gab auch beschwerdefreie Jahre, ohne irgendwas. Wie gibt es das denn ?
    Wir müssen sehen, das es Luna erstmal besser geht. Ich hole noch Informationen ein und dann sehen wir weiter. Meine beste Freundin riet uns ab. Nicht wegen dem Geld, sie würde für ihre Katze auch alles machen, sondern um Lunas Willen. Wenn sie das alles übersteht, wer garantiert das es ihr dann besser geht ? Der Körper arbeitet jetzt schon lange damit. Von dem Trauma in der Klinik ganz abgesehen. Sie ist seeeehr sensibel. Weiß nicht, ob sie das seelisch schaffen würde.
    Liebe Grüße von Sandy und ihren Plüschmiezen Jessy, Pebbles, Pippilotta, Monchichi, Bienchen und Emely

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  12. #12
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    Mein Tier hätte ich keinesfalls abgegeben zur Untersuchung. Sowas kenne ich gar nicht. Da hätte ich gefragt, wieso und warum. Ich war immer und überall dabei, außer im OP und im Krankenbereich, wenn die Tiere stationär aufgenommen wurden. Die Tä bisher waren und sind auch immer froh, wenn der Besitzer dabei ist, dann ist wenigstens Ruhe für das Tier.

    Es ist sehr wichtig, dass du einen TA dort an der Uni Gießen findest, der fit in dem Thema ist und den du alles das fragen kannst (Gesprächstermin? Rückruf?), was du gerade geschrieben hast. TÄ müssen uns nicht sympatisch sein, sondern ihren Job machen und das gut. Ich frage denen Löcher in den Bauch, mir ist es egal, was die oder der von mir denkt oder ob die oder er mich mag oder mein Tier oder was auch immer. Es geht ja nicht um sie sondern um MEiN TIER.

    Ich sahs an den Uni´s minimum jedes mal 4-6 Stunden. Das ist so. Auch meine Hunde waren danach kaputt. Läßt sich leider nicht ändern. Es kommen auch immer wieder Notfälle dazwischen. Das verlängert die Wartezeit. Trotz allem bist du schon weiter, weißt jetzt viel mehr. Das sinnlose grübeln warum sie speichelt etc. ist vorbei. Kleiner Trost.

    Schön, dass sie ihr Futter besser verträgt.
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  13. #13
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    Nach der Anamnese hatte die TÄ Luna abgehört und abgetastet, besonders den Magen/Darmbereich. Sie sagte uns dann das Luna geschallt wird, die Besitzer aber nicht mit reinkommen können. Da während der Untersuchung zuviel gefragt wird, ist ein schneller Ablauf nicht gewährleistet. So können die Ärzte ihre Arbeit machen und die Tiere sind gleich wieder beim Besitzer. Ich sehe das anders, kenne es auch nur so das man dabei sein darf. Ich habe während der Schalls nie viel gefragt, im Gegenteil die TÄ hat mir selber immer alles erklärt. Hier nicht
    Dann wurde Luna zu dem Ammoniaktest mitgenommen, ohne uns. Und dann nochmal zu dem speziellen Schall, wieder ohne uns, um den Ablauf nicht zu stören.
    Da saßen viele Leute ohne ihre Tiere rum, scheint Standard dort zu sein.
    Ich gebe meine Tiere überhaupt nicht gerne ab, das hat mit gestern nicht gepaßt.
    Ich habe viel gefragt, aber die TÄ war nur am tippen. Als ich dann wieder anfangen wollte, ging es zur nächsten Untersuchung bzw. ich hatte meine Fragen vergessen
    Wir waren gestern sechs Stunden dort, das hat uns alle gestresst.
    Liebe Grüße von Sandy und ihren Plüschmiezen Jessy, Pebbles, Pippilotta, Monchichi, Bienchen und Emely

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  14. #14
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    nee sowas ist doch fürn Arsch. Finde ich nicht gut. Ja, die hämmern immmer in ihre Pc´s aber nach Ende der Untersuchungen (aller) stehen sie meist Rede und Antwort. Sie müssen euch ja ihre Ergebnisse mitgeteilt haben. Ich kenne das so nicht, wie du es beschreibst. Ich wäre davon auch nicht angetan....

    Ich schick dir da nochmal was.
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  15. #15
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    wer sich so eine teure Operation erlauben kann und es der Katze hilft, der kann sie doch durchführen lassen. da verstehe ich all die Zweifel nicht.

  16. #16
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    Zitat Zitat von Monika Beitrag anzeigen
    wer sich so eine teure Operation erlauben kann und es der Katze hilft, der kann sie doch durchführen lassen. da verstehe ich all die Zweifel nicht.
    Vielleicht hast Du es ja überlesen. Deshalb nochmal:

    Zitat Zitat von Puschlmietze Beitrag anzeigen

    Es geht uns um die Risiken die diese OP mit sich bringt. Sowohl während, als auch nach der OP kann etwas passieren.
    In Gießen sind die absoluten Fachleute was Lebershunts betrifft, wir hätten keine bessere Klinik auswählen können. Mit einer Spirale wird das Gefäß halb verschlossen, ganz darf es nicht verschlossen werden, sonst kommt es zu einer Hypertonie. Es muss sich dann von alleine ganz langsam schliessen. Nach der OP bekommt Luna Heparin gespritz und wird jeden Tag geschallt um zu schauen, ob alles so paßt. Sie muss ca.7-10 Tage nach der OP noch dort bleiben. Während der OP kann es zu starken Blutungen kommen, danach auch wegen dem Heparin, die Spirale kann verrutschen usw. Dann ist Luna kein Kitten mehr, je älter die Tiere, desto schlechter die Prognosen.
    Liebe Grüße
    Martina & die Fellmonster

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  17. #17
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    Zitat Zitat von Lady Beitrag anzeigen
    Vielleicht hast Du es ja überlesen. Deshalb nochmal:
    um das alles abzuwägen, zu besprechen, sind die Tierärzte vor ort zuständig. ich würd hier jedenfalls als user nicht einfach mal so sagen, nein keine op. so eine Aussage ist ja fast unverantwortlich. der eine macht den Daumen hoch, der andere runter oder wie und dann wird abgezählt.
    Die Katzenbesitzerin muß alles mit dem Tierarzt besprechen. ich frag mich ehrlich gesagt warum sie das nicht getan hat. ich wär da jedenfalls nicht eher aus der Klinik raus bis alles besprochen ist.

  18. #18
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    Zitat Zitat von Monika Beitrag anzeigen
    um das alles abzuwägen, zu besprechen, sind die Tierärzte vor ort zuständig. ich würd hier jedenfalls als user nicht einfach mal so sagen, nein keine op. so eine Aussage ist ja fast unverantwortlich. der eine macht den Daumen hoch, der andere runter oder wie und dann wird abgezählt.
    Die Katzenbesitzerin muß alles mit dem Tierarzt besprechen. ich frag mich ehrlich gesagt warum sie das nicht getan hat. ich wär da jedenfalls nicht eher aus der Klinik raus bis alles besprochen ist.
    In der Uniklinik war es nun einmal so, das wir von einer "normalen" TÄ betreut wurden. Ich hatte Luna mit Magen/Darmproblemen angemeldet. Die TÄ veranlasste dann die Untersuchungen und hielt dann im Abschluss Rücksprache mit den Fachleuten. Die Diagnose und Empfehlungen wurde dann ebenfalls von dieser TÄ genannt. Den Prof., der den entscheidenden Schall durchgeführt hatte und sich damit super auskennt, bekamen wir gar nicht zu Gesicht, da er anderweitig beschäftigt war. So ist das nun mal in großen Kliniken, wie am Fließband. Da kommt der Kuchen nicht zum Krümel. Die TÄ sagte uns dann, wenn wir fragen hätten könnten wir gerne noch mal anrufen und uns jemanden vom Lebershuntteam geben lassen. Letzendlich war das gut so, so konnten wir uns schon mal Gedanken machen.
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  19. #19
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    Zitat Zitat von Monika Beitrag anzeigen
    um das alles abzuwägen, zu besprechen, sind die Tierärzte vor ort zuständig. ich würd hier jedenfalls als user nicht einfach mal so sagen, nein keine op. so eine Aussage ist ja fast unverantwortlich. der eine macht den Daumen hoch, der andere runter oder wie und dann wird abgezählt.
    Die Katzenbesitzerin muß alles mit dem Tierarzt besprechen. ich frag mich ehrlich gesagt warum sie das nicht getan hat. ich wär da jedenfalls nicht eher aus der Klinik raus bis alles besprochen ist.
    Sinnerfassendes Lesen ist nicht Deine allerstärkste Seite, nicht wahr? Man kann es aber lernen, gib nicht auf.

    @Puschelmietze

    Ich bin überzeugt, ihr habt in Lunas Sinne entschieden, ihr kennt das Mädel seit 7 Jahren und wißt daher, was ihr Luna zumuten und auch zutrauen könnt. Gute Besserung an die schönde Lady!

    Für blinde Seelen sind Katzen ähnlich. Für Katzenliebhaber ist jede Katze von Anbeginn an absolut einzigartig.
    Jenny de Vries

  20. #20
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    Hier noch mal drei Bilder unserer kleinen Mopsmiezmaus

    auf ihrem Lieblingsräschen



    Liebe Grüße von Sandy und ihren Plüschmiezen Jessy, Pebbles, Pippilotta, Monchichi, Bienchen und Emely

    Immer im Herzen meine Rainbows Gyzmo, Mausi, Würmi, Molly, Sunny und mein Baby Luna

  21. #21
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    Zitat Zitat von Monika Beitrag anzeigen
    wer sich so eine teure Operation erlauben kann und es der Katze hilft, der kann sie doch durchführen lassen. da verstehe ich all die Zweifel nicht.

    Muss ich darauf antworten ? Ich glaube nicht. Niemand der mit Herz und Verstand bei seinem Tier ist, würde so etwas schreiben.
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  22. #22
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    Es hat nichts mit "sich leisten" können zu tun. Was ist das überhaupt für eine Aussage?
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  23. #23
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    Zitat Zitat von Babymaus Beitrag anzeigen
    Es hat nichts mit "sich leisten" können zu tun. Was ist das überhaupt für eine Aussage?
    das ist ja schön daß du so viel Geld hast und dir über solche hohen kosten keine Gedanken machen bräuchtest, dann klopfe mal auf holz daß es bei dir so bleibt.

  24. #24
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    Zitat Zitat von Monika Beitrag anzeigen
    das ist ja schön daß du so viel Geld hast und dir über solche hohen kosten keine Gedanken machen bräuchtest, dann klopfe mal auf holz daß es bei dir so bleibt.
    Du verstehst mich nicht. Es darf nicht am Geld liegen, ob ein Tier eine Chance bekommt oder nicht, sondern es liegt an den Erfolgsaussichten für das Tier. OP Kosten kann man bei jedem TA abbezahlen. Ich lasse kein Tier einfach so sterben, weil mir das Geld fehlt. Sowas weiß ich vorher, bevor ich mir ein Tier anschaffe! Und auch unser Pferd wurde notoperiert, hast du eine Ahnung was das kostet? Tja, so ist das nun mal, dann muß man das abbezahlen. Wer das nicht will, sollte keine Tiere halten. Tiere entsorgt man eben nicht wie eine alte Kaffeemaschine.
    Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen.

  25. #25
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    Zitat Zitat von Babymaus Beitrag anzeigen
    Du verstehst mich nicht. Es darf nicht am Geld liegen, ob ein Tier eine Chance bekommt oder nicht, sondern es liegt an den Erfolgsaussichten für das Tier. OP Kosten kann man bei jedem TA abbezahlen. Ich lasse kein Tier einfach so sterben, weil mir das Geld fehlt. Sowas weiß ich vorher, bevor ich mir ein Tier anschaffe! Und auch unser Pferd wurde notoperiert, hast du eine Ahnung was das kostet? Tja, so ist das nun mal, dann muß man das abbezahlen. Wer das nicht will, sollte keine Tiere halten. Tiere entsorgt man eben nicht wie eine alte Kaffeemaschine.
    da sin dwir ja mal einer Meinung, wundert mich eigentlich. die Stute meiner Schwester hatte sich das Bein gebrochen, zum glück ist sie versichert für operatione. aber klinikaufenthalt und Reha haben auch noch genug gekostet...
    ich selber schwimme nicht in Geld, habe auch deshalb nur einen Hund. Aber für den würd ich auch alles tun, wie wohl die allermeisten Besitzer.

    das hat jetzt nichts mit Puschlmietze zu tun, hab gelesen daß Luna nicht operiert wird. da drücke ich die Daumen für die Zukunft. man kann im WWW auch sehr gute Rezepte zum Selbermachen finden um etwas Abwechslung zu bekommen. aber ich denke das Tierarztfutter wird wohl Standard bleiben im Speiseplan.

  26. #26
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    Zitat Zitat von Babymaus Beitrag anzeigen
    Du verstehst mich nicht. Es darf nicht am Geld liegen, ob ein Tier eine Chance bekommt oder nicht, sondern es liegt an den Erfolgsaussichten für das Tier. OP Kosten kann man bei jedem TA abbezahlen. Ich lasse kein Tier einfach so sterben, weil mir das Geld fehlt. Sowas weiß ich vorher, bevor ich mir ein Tier anschaffe! Und auch unser Pferd wurde notoperiert, hast du eine Ahnung was das kostet? Tja, so ist das nun mal, dann muß man das abbezahlen. Wer das nicht will, sollte keine Tiere halten. Tiere entsorgt man eben nicht wie eine alte Kaffeemaschine.
    Da kann ich Dir voll und ganz zustimmen. Wenn man sich ein Tier anschafft, muß man auch die volle Verantwortung übernehmen, auch wenn es mal viel Geld kostet. Wir haben selber zwei Pferde ( nein sind keine reichen Leute, halten unsere Pferde in Eigenregie ) und hatten damals für beide u.a.eine OP-Versicherung abgeschlossen. Somit wird im Notfall schon mal einiges abgedeckt. Für unsere Katzen sparen wir jeden Monat einen kleinen Betrag auf ein Sparbuch. Die 2500 € wären da natürlich nicht draufgewesen. Wir haben schon immer gesagt, das Geld bei unseren Tieren absolut keine Rolle spielt. Wir lassen kein Tier sterben, weil uns das Geld fehlt oder zuviel ist. Irgendwie bekommt man das immer hin, sei es Ratenzahlung beim TA oder Leihe bei Bekannten.

    An Luna hängt unser ganzes Herz, wir würden alles alles geben was wir haben, um sie zu retten. Aber wenn die Risiken und Strapazen der OP zu hoch, die Erfolgsaussichten dagegen gering sind, dann muß man sich zum Wohle des Tieres auch mal gegen eine OP entscheiden.
    Der Tierarzt war in Lunas Fall nicht gegen eine Diät.
    Liebe Grüße von Sandy und ihren Plüschmiezen Jessy, Pebbles, Pippilotta, Monchichi, Bienchen und Emely

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  27. #27
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    Danke Euch allen für die Genesungswünsche, gebe es an Luna weiter

    Wir hätten Luna auch mit OP mindestens 8 Wochen diätisch ernähren müssen, da ein instabiles Tier nicht operiert wird. Daher muss man so oder so abwarten wie es ihr in Zukunft geht. Wir haben den leisen Hoffnungsschimmer, das es ihr mit dem Diätfutter besser geht, da sie das schon mal im April konsequent bekam und es ihr innerhalb von drei Tagen sehr viel besser ging. Wir mußten es dann leider weglassen, da sie es absolut nicht mehr mochte und hatten ihr dann in Absprache mit der TÄ Magenschonkost gefüttert. Damals wußte noch keiner, WIE wichtig eine Proteinreduzierte Kost ist.

    Ob unser Entscheidung falsch ist, ich denke das wird man nie erfahren. Es kann ihr jetzt super gut gehen, vielleicht einiger Jahre, dann war die Entscheidung richtig. Es kann aber auch sehr viel schlechter werden als jetzt, hätte man dann doch operieren sollen ? Aber wie wäre die OP ausgegangen, zu welchem Preis ? Ich kann nur soviel schreiben, das Luna nach jedem TA-Besuch dermaßen gestresst war, sehr viel mehr als meine anderen Katzen. Wie würde sie einen so langen Klinikaufenhalt verkraften ? Vielleicht hätte man dann eine total veränderte Katze. Auch nicht schön.
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  28. #28
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    Zitat Zitat von Puschlmietze Beitrag anzeigen
    Mein Mann und ich haben uns gestern lange unterhalten und uns gegen eine OP entschieden,
    aus mehreren Gründen.
    Der Tierarzt aus Gießen rief gestern Abend an und beantwortete all unsere Fragen ( sehr nett und kompetent )

    Er meinte, das auch schon öfters ältere Tiere operiert wurden, mit gutem Erfolg. Jedoch mußte er einräumen, das die Erfolgsquoten nach der OP oftmals nicht so hoch sind wie bei einem jungen Tier. Bedeutet, das es den älteren Tieren manchmal danach nicht viel besser geht, da die Organe ja schon länger unter dieser Krankheit standen und entsprechend geschädigt sind. Die Leber eines junges Tieres ist weitestgehend unverändert und ganz sich meistens vollständig erholen.

    Es gibt nur zwei Möglichkeiten den Lebershunt zu behandeln, die OP, deren Risiken er mir nannte, oder aber die Diättherapie. Er meinte es gab durchaus Tiere, die mit der Diät gut leben konnten und fast genauso alt wurden wie die operierten Tiere. Dann gibt es natürlich auch andere, denen es ein Jahr gut ging und dann wieder schlecht. Meistens wurden diese dann eingeschläfert. Daher weiß man nicht, wie es ihnen bei einer erneuten Diät ergangen wäre.

    Wie viel Blut durch die Leber und durch den Shunt und somit an ihr vorbei fließt, ist bei jedem Tier verschieden. Es kann 70/30 oder 60/40 sein. Je mehr Blut an ihr vorbei fließt, desto mehr Schadstoffe gelangen in den Körper. Die Tiere können plötzlich erblinden ( kann auch noch nach der OP passieren ) die Leber kann versagen, sie können Blasensteine bekommen, alles eine Folge des zu hohen Ammoniakgehalts im Körper. Daher ist es wichtig, so wenig wie möglich Fleisch/Fisch zu füttern, Milchprodukte aller Art sind ok. Ist natürlich für einen Fleischfresser wie der Katze echt übel.

    Luna lebte jetzt ohne große Therapie 7 Jahre damit ( vielleicht läuft ja weniger Blut durch den Shunt, die Leber sah lt.Klinik in Obertshausen soweit gut aus, abgesehen von den "Fibroseflecken" ) Beschwerdefrei ist sie nicht, aber sie hat zumindest keine neurologischen Ausfälle. Wenn sie jetzt die Diät bekommt und wir uns streng daran halten, kann sie durchaus noch lange leben, je nachdem wie die Organe sich verhalten ( die Leber stärken wir schon mit diversen Mitteln )
    Der Dr. meinte, das die Diagnose Lebershunt oftmals ein Zufallsbefund ist, bei Mensch und Tier !
    Die meisten Ärzte hatten noch nie einen Lebershunt in ihrer Praxis. Die Menschen und Tiere werden oftmals von undefinierbaren Bauchbeschwerden geplagt, bei einer entsprechenden Untersuchung kann dann sowas dabei herauskommen. Und dann sind die Menschen und Tiere schon älter.

    Ich fand es gut das er nicht auf eine OP drängte, sondern die Diät mit einräumte, gerade weil Luna schon älter ist. Er sagte, mit 7 Jahren sei eine Katze nicht alt, mit Lebershunt jedoch schon in Bezug auf die OP und den Organen. Ältere Tiere vertragen Narkosen schlechter ( leberkranke Tiere sowieso )
    Ich habe Luna am Dienstag und heute morgen ihr Diätfutter gegeben, es ist natürlich bäh. Muß ihr das wohl per Spritze geben. Das Trofu mag sie aber ( und das in einem fast trockenfutterfreiem Haushalt ) Habe das heute morgen mal eingeweicht, muß heute Mittag schauen, ob sie es frisst. Ich will der Kleinen ja nicht nur Ekelfutter geben, das ist ja auch kein Leben.
    Hoffe das sie Hüttenkäser oder sowas mag. Tja, nun muss man erfinderisch sein ;-)

    Mein Mann und ich können mit dieser Entscheidung viel besser leben. Die Anspannung ist etwas abgefallen. Wir wissen jetzt definitiv was sie hat, wie wir sie ernähren und behandeln müssen
    und das es jederzeit zu Ende gehen kann. ABER: dann können wir uns verabschieden und wir sind bei ihr wenn es soweit ist. Man kann sich innerlich darauf vorbereiten.
    Luna würde die Strapazen einer OP sehr schlecht überstehen, oder gar nicht. Und damit könnten wir nicht leben. Die 2000 € stecke ich lieber in gutes Futter und Nachfolgeuntersuchungen.

    Ich ernähre sie jetzt mal so, hoffe das ihr bald besser geht. Wenn sie wieder etwas stabiler ist, kann man ja ab und zu eine kleine Menge von einem anderen Futter, z.B. Nierenfutter geben. Das jedoch nur als Ausnahme. Leckerlies auf Milchbasis darf sie haben. Hefe auch.
    Ich habe oftmals die Erfahrung gemacht, das viele kranke Tiere vorzeitig sterben, weil die Besitzer die Medikamente oder das Futter einfach nicht in das Tier bekommen. Niemanden ist hier ein Vorwurf zu machen, gerade wenn man sich sehr bemüht hat.
    Ich habe das große Glück sehr liebe und kooperative Katzen zu haben. Sunny und Molly lassen sich ihre Mengen an Tabletten brav mit Paste ins Maul schmieren. Und Luna kann man problemlos Spritzen ins Mäulchen geben. Das macht vieles einfacher. Auch wenn die Katzen mal gepäppelt werden müssen. Das ist auch ein Grund warum Sunny und Molly noch leben, weil ich Ihre Therapie streng durchziehe. Vielleicht haben wir mit Luna auch soviel Glück.

    Für mich persönlich ist es eine gute Entscheidung die ihr da zusammen getroffen habt. Ich hätte wohl - unter Abwägung aller Aspekte - genauso entschieden. Ich drücke Euch ganz fest die Daumen, dass Luna noch ein schönes, glückliches und langes Leben bei Euch führen darf!

    Zitat Zitat von Monika Beitrag anzeigen
    um das alles abzuwägen, zu besprechen, sind die Tierärzte vor ort zuständig. ich würd hier jedenfalls als user nicht einfach mal so sagen, nein keine op. so eine Aussage ist ja fast unverantwortlich. der eine macht den Daumen hoch, der andere runter oder wie und dann wird abgezählt.
    Die Katzenbesitzerin muß alles mit dem Tierarzt besprechen. ich frag mich ehrlich gesagt warum sie das nicht getan hat. ich wär da jedenfalls nicht eher aus der Klinik raus bis alles besprochen ist.
    Sei bitte so nett und lies erst einmal, bevor Du etwas schreibst. Sandy schreibt doch sehr deutlich, dass sie gestern noch einmal ausführlich mit dem Arzt telefoniert haben. Manchmal ist das im normalen Klinikbetrieb nicht in Ruhe und aller Ausführlichkeit möglich, da ist es dann besser, dies zu einem späteren Zeitpunkt zu machen, wenn alle auch die nötige Zeit füreinander haben. So auch hier.

    Unverantwortliche Aussagen macht hier sicher niemand von uns. Wir alle haben Tiere, die wir lieben und denen wir von Herzen ein langes und gesundes Leben wünschen. Die meisten von uns sind aber auch schon zumindest einmal damit konfrontiert worden, eine Entscheidung in die eine oder die andere Richtung treffen zu müssen. So etwas macht sich hier niemand leicht, der verantwortlich mit seinen Tieren umgeht! Dass man sich dabei selber auch nicht gut fühlt, dürfte auch jedem klar sein. Von daher möchte ich Dich freundlich bitten, in diesem Thread nicht "draufzuhauen", sondern einmal genau mitzulesen, was hier bereits unternommen wurde und welche Gedanken bei der Entscheidungsfindung eine Rolle spielen.

    Es wäre schön, wenn dieser Thread, wie leider so manche hier, nicht in Gehässigkeiten abdriften würde.
    Liebe Grüße
    Martina & die Fellmonster

    Für Ursi - meinen Herzenskater

    Für Aksel - mein kleines Babylein

  29. #29
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    aus mehreren Gründen.
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    Er meinte, das auch schon öfters ältere Tiere operiert wurden, mit gutem Erfolg. Jedoch mußte er einräumen, das die Erfolgsquoten nach der OP oftmals nicht so hoch sind wie bei einem jungen Tier. Bedeutet, das es den älteren Tieren manchmal danach nicht viel besser geht, da die Organe ja schon länger unter dieser Krankheit standen und entsprechend geschädigt sind. Die Leber eines junges Tieres ist weitestgehend unverändert und ganz sich meistens vollständig erholen.

    Es gibt nur zwei Möglichkeiten den Lebershunt zu behandeln, die OP, deren Risiken er mir nannte, oder aber die Diättherapie. Er meinte es gab durchaus Tiere, die mit der Diät gut leben konnten und fast genauso alt wurden wie die operierten Tiere. Dann gibt es natürlich auch andere, denen es ein Jahr gut ging und dann wieder schlecht. Meistens wurden diese dann eingeschläfert. Daher weiß man nicht, wie es ihnen bei einer erneuten Diät ergangen wäre.

    Wie viel Blut durch die Leber und durch den Shunt und somit an ihr vorbei fließt, ist bei jedem Tier verschieden. Es kann 70/30 oder 60/40 sein. Je mehr Blut an ihr vorbei fließt, desto mehr Schadstoffe gelangen in den Körper. Die Tiere können plötzlich erblinden ( kann auch noch nach der OP passieren ) die Leber kann versagen, sie können Blasensteine bekommen, alles eine Folge des zu hohen Ammoniakgehalts im Körper. Daher ist es wichtig, so wenig wie möglich Fleisch/Fisch zu füttern, Milchprodukte aller Art sind ok. Ist natürlich für einen Fleischfresser wie der Katze echt übel.

    Luna lebte jetzt ohne große Therapie 7 Jahre damit ( vielleicht läuft ja weniger Blut durch den Shunt, die Leber sah lt.Klinik in Obertshausen soweit gut aus, abgesehen von den "Fibroseflecken" ) Beschwerdefrei ist sie nicht, aber sie hat zumindest keine neurologischen Ausfälle. Wenn sie jetzt die Diät bekommt und wir uns streng daran halten, kann sie durchaus noch lange leben, je nachdem wie die Organe sich verhalten ( die Leber stärken wir schon mit diversen Mitteln )
    Der Dr. meinte, das die Diagnose Lebershunt oftmals ein Zufallsbefund ist, bei Mensch und Tier !
    Die meisten Ärzte hatten noch nie einen Lebershunt in ihrer Praxis. Die Menschen und Tiere werden oftmals von undefinierbaren Bauchbeschwerden geplagt, bei einer entsprechenden Untersuchung kann dann sowas dabei herauskommen. Und dann sind die Menschen und Tiere schon älter.

    Ich fand es gut das er nicht auf eine OP drängte, sondern die Diät mit einräumte, gerade weil Luna schon älter ist. Er sagte, mit 7 Jahren sei eine Katze nicht alt, mit Lebershunt jedoch schon in Bezug auf die OP und den Organen. Ältere Tiere vertragen Narkosen schlechter ( leberkranke Tiere sowieso )
    Ich habe Luna am Dienstag und heute morgen ihr Diätfutter gegeben, es ist natürlich bäh. Muß ihr das wohl per Spritze geben. Das Trofu mag sie aber ( und das in einem fast trockenfutterfreiem Haushalt ) Habe das heute morgen mal eingeweicht, muß heute Mittag schauen, ob sie es frisst. Ich will der Kleinen ja nicht nur Ekelfutter geben, das ist ja auch kein Leben.
    Hoffe das sie Hüttenkäser oder sowas mag. Tja, nun muss man erfinderisch sein ;-)

    Mein Mann und ich können mit dieser Entscheidung viel besser leben. Die Anspannung ist etwas abgefallen. Wir wissen jetzt definitiv was sie hat, wie wir sie ernähren und behandeln müssen
    und das es jederzeit zu Ende gehen kann. ABER: dann können wir uns verabschieden und wir sind bei ihr wenn es soweit ist. Man kann sich innerlich darauf vorbereiten.
    Luna würde die Strapazen einer OP sehr schlecht überstehen, oder gar nicht. Und damit könnten wir nicht leben. Die 2000 € stecke ich lieber in gutes Futter und Nachfolgeuntersuchungen.

    Ich ernähre sie jetzt mal so, hoffe das ihr bald besser geht. Wenn sie wieder etwas stabiler ist, kann man ja ab und zu eine kleine Menge von einem anderen Futter, z.B. Nierenfutter geben. Das jedoch nur als Ausnahme. Leckerlies auf Milchbasis darf sie haben. Hefe auch.
    Ich habe oftmals die Erfahrung gemacht, das viele kranke Tiere vorzeitig sterben, weil die Besitzer die Medikamente oder das Futter einfach nicht in das Tier bekommen. Niemanden ist hier ein Vorwurf zu machen, gerade wenn man sich sehr bemüht hat.
    Ich habe das große Glück sehr liebe und kooperative Katzen zu haben. Sunny und Molly lassen sich ihre Mengen an Tabletten brav mit Paste ins Maul schmieren. Und Luna kann man problemlos Spritzen ins Mäulchen geben. Das macht vieles einfacher. Auch wenn die Katzen mal gepäppelt werden müssen. Das ist auch ein Grund warum Sunny und Molly noch leben, weil ich Ihre Therapie streng durchziehe. Vielleicht haben wir mit Luna auch soviel Glück.
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  30. #30
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    Zitat Zitat von Puschlmietze Beitrag anzeigen
    Mein Mann und ich haben uns gestern lange unterhalten und uns gegen eine OP entschieden,
    aus mehreren Gründen.
    Der Tierarzt aus Gießen rief gestern Abend an und beantwortete all unsere Fragen ( sehr nett und kompetent )

    Er meinte, das auch schon öfters ältere Tiere operiert wurden, mit gutem Erfolg. Jedoch mußte er einräumen, das die Erfolgsquoten nach der OP oftmals nicht so hoch sind wie bei einem jungen Tier. Bedeutet, das es den älteren Tieren manchmal danach nicht viel besser geht, da die Organe ja schon länger unter dieser Krankheit standen und entsprechend geschädigt sind. Die Leber eines junges Tieres ist weitestgehend unverändert und ganz sich meistens vollständig erholen.
    Genau das ist die Aussage, aufgrund derer ich mich als Tierbesitzer entscheiden könnte und die Entscheidung wäre die gleiche wie bei euch jetzt gewesen, nämlich gegen eine OP.

    Die Diät so gut es geht durchführen und den Allgemeinzustand der Katze im Auge behalten.

    Ich drück euch alle Daumen, dass es der Kleinen mit der Diät noch lange gut geht.
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  31. #31
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    Zitat Zitat von Puschlmietze Beitrag anzeigen
    Der Tierarzt aus Gießen rief gestern Abend an und beantwortete all unsere Fragen ( sehr nett und kompetent )

    Er meinte, das auch schon öfters ältere Tiere operiert wurden, mit gutem Erfolg. Jedoch mußte er einräumen, das die Erfolgsquoten nach der OP oftmals nicht so hoch sind wie bei einem jungen Tier. Bedeutet, das es den älteren Tieren manchmal danach nicht viel besser geht, da die Organe ja schon länger unter dieser Krankheit standen und entsprechend geschädigt sind. Die Leber eines junges Tieres ist weitestgehend unverändert und ganz sich meistens vollständig erholen.

    Es gibt nur zwei Möglichkeiten den Lebershunt zu behandeln, die OP, deren Risiken er mir nannte, oder aber die Diättherapie. Er meinte es gab durchaus Tiere, die mit der Diät gut leben konnten und fast genauso alt wurden wie die operierten Tiere. Dann gibt es natürlich auch andere, denen es ein Jahr gut ging und dann wieder schlecht. Meistens wurden diese dann eingeschläfert. Daher weiß man nicht, wie es ihnen bei einer erneuten Diät ergangen wäre.
    Das hat doch der TA aus Gießen erklärt. Kann darin nicht lesen, dass Gießen operieren will oder dahin tendierte. Ich fand die Aussage absolut glaubwürdig, logisch und nachvollziehbar und daher hätte ich mich auch gegen eine OP entschieden.

    Weißt du warum ich Herzultraschall nur in der Uni gemacht habe an meinen Hunden? Weil sie a.) bessere Geräte haben (Doppler) und b.) das was sie dort sehen, auch deuten können. Das ist ein großer Unterschied. Dafür und deshalb fahre ich gern km weit und investiere Zeit, weil ich weiß, das dort was rauskommt. Ich habe damit 16 Jahre lang die besten Erfahrungen gemacht bei meinen Hunden u.a. bei Immunbedinger TC-penie, idiopatisches Hornersyndrom oder lymphoplasmazellulärer Enteritis etc. etc. und ich würde nur noch in Unikliniken fahren, da mir bei diesen genannten Erkrankungen niemand außer denen helfen konnte, geschweige denn erkennen konnte.

    Im nachhinein wollen es dann auch alle anderen gewußt haben, oder fast etc. Haben sie aber nicht, sonst wärst du jetzt nicht so weit. Diät, Diagnose etc. Ich jedenfalls glaube das. Wenn ich mich an dein Eingangspost erinnere aus dem ersten Thread warst du da ziemlich verzweifelt, zu Recht.

    Jetzt weißt du woran du bist und es bleibt zu hoffen, dass die Diät weiter anschlägt. Alles andere ist egal.
    Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen.

  32. #32
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    Zitat Zitat von Babymaus Beitrag anzeigen
    Das hat doch der TA aus Gießen erklärt. Kann darin nicht lesen, dass Gießen operieren will oder dahin tendierte. Ich fand die Aussage absolut glaubwürdig, logisch und nachvollziehbar und daher hätte ich mich auch gegen eine OP entschieden.

    Weißt du warum ich Herzultraschall nur in der Uni gemacht habe an meinen Hunden? Weil sie a.) bessere Geräte haben (Doppler) und b.) das was sie dort sehen, auch deuten können. Das ist ein großer Unterschied. Dafür und deshalb fahre ich gern km weit und investiere Zeit, weil ich weiß, das dort was rauskommt. Ich habe damit 16 Jahre lang die besten Erfahrungen gemacht bei meinen Hunden u.a. bei Immunbedinger TC-penie, idiopatisches Hornersyndrom oder lymphoplasmazellulärer Enteritis etc. etc. und ich würde nur noch in Unikliniken fahren, da mir bei diesen genannten Erkrankungen niemand außer denen helfen konnte, geschweige denn erkennen konnte.

    Im nachhinein wollen es dann auch alle anderen gewußt haben, oder fast etc. Haben sie aber nicht, sonst wärst du jetzt nicht so weit. Diät, Diagnose etc. Ich jedenfalls glaube das. Wenn ich mich an dein Eingangspost erinnere aus dem ersten Thread warst du da ziemlich verzweifelt, zu Recht.

    Jetzt weißt du woran du bist und es bleibt zu hoffen, dass die Diät weiter anschlägt. Alles andere ist egal.
    Der TA aus Gießen erklärte mir nett aber recht nüchtern die Fakten. Die der OP, mit allen Vor-und Nachteilen und die der Diät. Ihm selber ist das letztendlich egal wie wir uns entscheiden, das konnte man schon etwas raushören. Die junge TÄ dagegen meinte man solle unbedingt operieren.
    Die Klinik in Obertshausen hat nicht irgendwelche Geräte, sondern schon sehr gute, auch was die Doppler angeht. Und das die dort so ein teures Ammoniaktestgerät haben, ist kein Standard, meinten auch die in Gießen ! Dort gibt es auch eine separate Katzenstation, getrennt von den Hunden. Die Klinik hat schon einen hohen Standard, ist natürlich keine Uni Wir fahren da auch zum Herzschall hin. Unsere Würmi wurde mit ihrer Herz-und Lungenerkrankung sehr gut betreut. Bei dem Kater meiner Schwester wurde dort auch eine Diagnose gestellt, die dann die Uniklink bestätigt hat. Natürlich sind dort die Fachleute, wäre schlimm wenn das an einer Uni nicht der Fall wäre.
    Ich habe Luna in Obertshausen ausschließlich wegen der Leber behandeln lassen, die Magenprobleme sprach ich gar nicht an, weil sie damals nicht akut waren. Erst bei der letzten Kontrolle sagte ich, das Luna immer wieder Gastritis hätte, wir aber schon Omep gäben. Der Magen wurde mitgeschallt und war unauffällig, was er immer noch ist. Obertshausen kann es nicht besser wissen, da sie Luna nie auf dieses Problem hin untersucht haben bzw. ich es nicht gefordert habe.
    Uni hin oder her, ich fühlte mich dort nicht sehr wohl. Man hatte kaum Kontakt zu den Ärzten, fragte man mal was wurde getippt oder gelächelt. Und man durfte bei keiner Untersuchung dabei sein. Ich kenne das anders. Da sind Fragen erwünscht. Den TA aus Gießen hatte ich vielleicht knappe 10 Minuten am Telefon. Er wirkte nicht gereizt oder gestresst, dennoch hatte ich zum Ende hin das Gefühl, er hätte nun alles gesagt. Er meinte dann, also wenn sie sich für eine OP entscheiden, rufen sie bitte innerhalb der nächsten vier Wochen an. Man kam kaum dazu nochmal über Fragen nachzudenken. Ich habe Verständnis für die Ärzte, sie haben oftmals einen langen Tag und wollen auch irgendwann nach Hause. Deswegen wird man ja auch meistens abends angerufen. Dennoch ist man als Laie und Tierbesitzern bei so einer Diagnose überfordert und benötigt Infos. Die wichtigsten habe ich zumindest bekommen.
    Ich las nun auch, das zu den Untersuchungen bei Verdacht auf Lebershunt auch Biopsien und Gewebeproben gehören. Darin könne man schon etwas ablesen. Lunas Lebergewebe war verändert, gab aber keinen Aufschluss auf einen Shunt. Der Bericht liegt mir vor. Daher stand diese Erkrankung auch nie im Raum.
    Das alles ist aber nun mehr oder weniger egal, die Diagnose steht. Wir müssen nun schauen das es mit Luna wieder besser wird.
    Liebe Grüße von Sandy und ihren Plüschmiezen Jessy, Pebbles, Pippilotta, Monchichi, Bienchen und Emely

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  33. #33
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    Ich neige ja eher dazu eure Meinung zu teilen,aber man muss abwägen.Nicht alles was gemacht werden könnte ist auch sinnvoll.
    Kimani könnten auch Röhrchen gelegt werden-ich werden nichts dergleichen veranlassen

    Auch bin ich bei "normalen" Operationskosten bei euch.
    Aber 2500,- da muss man schon genau überlegen was man tut,finde ich.Nützt ja nicht wenn die Katze zwar operiert, in der Folge aber kein Geld für Futter das ist.

    Sandy,ich wüsche der kleinen süßen Luna ,daß es ihr schnell besser geht und dann für eine lange Zeit auch so bleibt
    "Was Du nicht willst das man Dir tut,das füg' auch keinem anderen zu"
    Liebe Grüße Melanie mit
    sowie den Pflegekatzen Ashanti,Sarabi,Akela und Susi

  34. #34
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    Sandy - ich lese das jetzt erst. Ich würde eine solche Entscheidung nicht treffen wollen, aber ich bin mir ganz sicher, dass ihr diese im besten Sinne für Luna getroffen habt. Und das ist ja die Hauptsache. Ich drücke euch allen die Daumen, dass die Diät anschlägt, und dass Luna euch noch lange erhalten bleibt.
    Birgit mit Cameo, Birdie, Kezia und Woody & den Sternenkatern Kimba, Lucky und Gizmo ganz fest im Herzen

  35. #35
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    Sandy, ich hatte gestern noch nachgedacht und versucht, im Netz etwas herauszufinden. Ich hätte mich wohl so wie du entschieden und es diätetisch versucht. Offenbar hat es Luna mit dem Lebershunt etwas besser getroffen als manch andere Katze, wo sich ja schon sehr jung die Ausfallerscheinungen zeigen. Sie wäre nicht sieben Jahre einigermaßen über die Runden gekommen, wäre das nicht der Fall.

    Mir wären die Risiken einer Op wohl auch zu hoch, die Erfolgsaussichten zu niedrig.
    Liebe Grüße von Jutta mit Tammy, der Queen, Mimmi, dem Erdmännchen, und Lilly, der Zauberfee


  36. #36
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    Zitat Zitat von CaveCanem Beitrag anzeigen
    Sandy, ich hatte gestern noch nachgedacht und versucht, im Netz etwas herauszufinden. Ich hätte mich wohl so wie du entschieden und es diätetisch versucht. Offenbar hat es Luna mit dem Lebershunt etwas besser getroffen als manch andere Katze, wo sich ja schon sehr jung die Ausfallerscheinungen zeigen. Sie wäre nicht sieben Jahre einigermaßen über die Runden gekommen, wäre das nicht der Fall.

    Mir wären die Risiken einer Op wohl auch zu hoch, die Erfolgsaussichten zu niedrig.
    Ja so sehen wir das auch. Hatte sie wirklich nur Glück, oder ist es bei ihr nicht ganz so schlimm ? Das war mit ein Grund unserer Entscheidung.
    Heute morgen hat sie meinen Mann um Futter angepiepst, er hat ihr dann eine kleine Portion gegeben. Später gab es noch von mir ca.20 ml/gr. und Lactulose. Sie sollte mehrmals am Tag kleine Portionen bekommen, keine riesen Mahlzeiten auf einmal. Wir wollen das jetzt so handeln, erst mein Mann, 1-2 Stunden später ich. Dann muß ich auch auf Arbeit und es gibt mindestens 8 Stunden nichts. Ihr geht es auf jeden Fall besser als noch am Sonntag und Montag. Hoffe das es noch besser wird. Sie hatte lt.Uni auch verdickte Darmwände, darauf ging dann nach der Diagnose Shunt keiner mehr ein, ich hatte in der ganzen Aufregung nicht mehr gefragt, ob man da was machen müsse. Luna hat auch im Maul so einen Knubbel. TÄ hatte ihn angeschaut und später gemeint, das ist nichts ( so nach dem Motto: im Gegensatz zu dem Shunt, kümmern sie sich erstmal darum ) Natürlich ist das erstmal zweitrangig. Aber nichts ist was anderes. Wenn es Luna besser geht, lasse ich das hier nochmal anschauen.
    Liebe Grüße von Sandy und ihren Plüschmiezen Jessy, Pebbles, Pippilotta, Monchichi, Bienchen und Emely

    Immer im Herzen meine Rainbows Gyzmo, Mausi, Würmi, Molly, Sunny und mein Baby Luna

  37. #37
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    Deshalb sagte ich aufschreiben

    Die verdickten Darmwände können auch mit dem Lebershunt zusammenhängen. Man könnte nach einiger Zeit Diät später nochmals schallen um zu vergleichen. Im Maul, das würde ich auch nochmals anschauen lassen.
    Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen.

  38. #38
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    Naja aufschreiben war ja nicht, das hatten die erst in der Uni festgestellt
    Aber der Lebershunt war dann die Hauptdiagnose, daher haben die dann wegen den Darmwänden nichts mehr gesagt. Wahrscheinlich weil das alles zusammenhängt.
    Liebe Grüße von Sandy und ihren Plüschmiezen Jessy, Pebbles, Pippilotta, Monchichi, Bienchen und Emely

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  39. #39
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    Zitat Zitat von Puschlmietze Beitrag anzeigen
    Hier noch mal drei Bilder unserer kleinen Mopsmiezmaus

    auf ihrem Lieblingsräschen



    Eine supersüße Maus

    Zitat Zitat von CaveCanem Beitrag anzeigen
    Sandy, ich hatte gestern noch nachgedacht und versucht, im Netz etwas herauszufinden. Ich hätte mich wohl so wie du entschieden und es diätetisch versucht. Offenbar hat es Luna mit dem Lebershunt etwas besser getroffen als manch andere Katze, wo sich ja schon sehr jung die Ausfallerscheinungen zeigen. Sie wäre nicht sieben Jahre einigermaßen über die Runden gekommen, wäre das nicht der Fall.

    Mir wären die Risiken einer Op wohl auch zu hoch, die Erfolgsaussichten zu niedrig.
    So sehe ich das auch.

    Zitat Zitat von Puschlmietze Beitrag anzeigen
    Ja so sehen wir das auch. Hatte sie wirklich nur Glück, oder ist es bei ihr nicht ganz so schlimm ? Das war mit ein Grund unserer Entscheidung.
    Heute morgen hat sie meinen Mann um Futter angepiepst, er hat ihr dann eine kleine Portion gegeben. Später gab es noch von mir ca.20 ml/gr. und Lactulose. Sie sollte mehrmals am Tag kleine Portionen bekommen, keine riesen Mahlzeiten auf einmal. Wir wollen das jetzt so handeln, erst mein Mann, 1-2 Stunden später ich. Dann muß ich auch auf Arbeit und es gibt mindestens 8 Stunden nichts. Ihr geht es auf jeden Fall besser als noch am Sonntag und Montag. Hoffe das es noch besser wird. Sie hatte lt.Uni auch verdickte Darmwände, darauf ging dann nach der Diagnose Shunt keiner mehr ein, ich hatte in der ganzen Aufregung nicht mehr gefragt, ob man da was machen müsse. Luna hat auch im Maul so einen Knubbel. TÄ hatte ihn angeschaut und später gemeint, das ist nichts ( so nach dem Motto: im Gegensatz zu dem Shunt, kümmern sie sich erstmal darum ) Natürlich ist das erstmal zweitrangig. Aber nichts ist was anderes. Wenn es Luna besser geht, lasse ich das hier nochmal anschauen.
    Lass alles ein bisschen sacken und nimm bei Luna den Stress ein bisschen raus und dann kannst Du es ja mal in Ruhe ansehen lassen.
    Liebe Grüße
    Martina & die Fellmonster

    Für Ursi - meinen Herzenskater

    Für Aksel - mein kleines Babylein

  40. #40
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    So ihr Lieben,

    ich hatte soeben ein sehr interessantes Gespräch mit der TÄ aus Obertshausen, der Klinik die bisher den Leberschall bei Luna durchführte und im April die Diagnose Leberfibrose stellte. Es wurde damals auch eine Leberbiopsie gemacht. Ich wollte von der TÄ eine Einschätzung, da sie die Leber damals auch bildlich gesehen hatte, nicht nur im Schall.
    Sie hörte sich alles an und meinte dann, das es ihr schon komisch vorkommt, denn einen ausgeprägten Lebershunt erkenne man auch im Gewebe der Leber. Bei Luna war das nicht der Fall. Die Leber kam ihr auch nie zu klein vor. Daher ist sie der Meinung, das der Shunt bei Luna vielleicht nicht so ausgeprägt ist und sie deswegen bis jetzt relativ gut damit leben konnte. Richtige Lebershuntpatienten haben da sehr viel früher Probleme.
    Ich bat sie um ihre Meinung bezgl.der OP. Sie sagte, wenn sie ganz ehrlich sein soll und es ihre Katze wäre, würde sie bei Luna diese große, schwere OP mit ungewissem Ausgang nicht machen lassen. Zumal sie bezweifelt, das Luna an Lebensqualität gewinnen würde. Sie meinte das ich das bisher gut im Griff hatte, auch bei meinen anderen Katzen und sie da guter Zuversicht ist, das Luna mit der diätischen Therapie besser fährt ( ein Lob von dieser TÄ ist selten ) Die Klinik hat öfters Shuntpatienten, ist da also auch nicht so unerfahren. Sie können auch diesen Ammoniakbelastungstest machen Die Maschinen dafür sind sehr teuer meinten die aus Gießen, daher hat das nicht jeder. Obertshausen schon
    Luna hat vorhin das aufgeweichte Trofu gefressen, ratzeputz wars weg. Luna hat überhaupt im Moment viel Hunger An den Hüttenkäse ist sie auch mal gegangen. Sie speichelt weiterhin nicht. Leute, ich bin guter Hoffnung. Die TÄ hat mehr oder weniger das geäußert was wir und auch einige von Euch sich gedacht haben, das es bei Luna vielleicht nicht so schlimm wie bei anderen ist. Sie ist krank, das darf man nicht schön reden, aber ich denke eine OP wäre nicht sinnvoll.
    Aufgrund von Lunas derzeitigem Zustand und der Einschätzung, ist mir etwas wohler.
    Liebe Grüße von Sandy und ihren Plüschmiezen Jessy, Pebbles, Pippilotta, Monchichi, Bienchen und Emely

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