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Thema: Diagnose Lebershunt, suche Erfahrungen, OP ja oder nein ?

  1. #41
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    Das klingt alles furchtbar kompliziert und niemand möchte bei der Frage in deiner Haut stecken, aber weisst du was? Ich würde dir in solchen Fragen eine Katze anvertrauen, die ich sehr liebe. Das weiss auch deine Luna. Sie kann eure Liebe annehmen, lässt sich hingebungsvoll pflegen, freundet sich mit der Diät an und ihr Zustand bessert sich. Ausserdem sieht sie zuckersüss und sehr glücklich aus

    Ich bin sicher, ihr entscheidet in ihrem Sinne richtig. Deine Zweifel an der OP habe ich sofort zwischen den Zeilen gelesen und offen gesagt spontan geteilt. Mein Bauch sagt, Sandy & Luna machen das richtig
    Liebe Grüsse

    Claudia & die 4 Tiger

  2. #42
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    nun ja, letztlich ist man mit seinen entscheidungen immer allein....
    meine entscheidung, auch wenn ich an den vorigen thread denke, wo du doch sehr frustriert ob der freßprobleme warst, wäre vermutlich (vermutlich!) anders ausgefallen.
    die katze hätte eine chance, für 5,6 oder mehr jahre ein normales leben zu führen. wie lang wird sie ihr diätfutter fressen?
    aber jeder mensch ist halt anders.
    aktuell habe ich beispielsweise das problem, dass bei einem meiner hundemädels herzwürmer festgestellt wurden. mittelprächtiger befall bisher. die therapie, das abtöten der würmer ist gar kein problem, aber die nebenwirkungen: durch die abgehenden würmer besteht ein hohes risiko einer lungenembolie. man kann mit blutverdünnern bißchen gegensteuern, aber die chancen sind dennoch ungewiss. die hündin ist erst fünf, sie könnte noch 10 jahre leben...na gut, bißchen weniger vielleicht, weil ihre herz- und lungegefäße gewiss schon schaden genommen haben. die alternative ist ein tod auf raten, der sich auch zwei jahre hinziehen kann. und ich hätte vielleicht lang einen pflegefall zu betreuen, ich bin ehrlich und sage ganz klar, dass das bei meiner entscheidung durchaus eine rolle spielt, denn ich habe noch gesunde hunde, denen ich auch gerecht werden muss
    ialso werde ich das risiko eingehen
    das heißt nicht, dass ich deine entscheidung kritisiere, ich bin nicht du und maße mir da gar kein urteil an, ich wollte nur mal einen anderen blickwinkel abseits von betroffenheitsrhetorik eröffnen.

  3. #43
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    Zitat Zitat von Puschlmietze Beitrag anzeigen
    Der Tierarzt aus Gießen rief gestern Abend an und beantwortete all unsere Fragen ( sehr nett und kompetent )

    Er meinte, das auch schon öfters ältere Tiere operiert wurden, mit gutem Erfolg. Jedoch mußte er einräumen, das die Erfolgsquoten nach der OP oftmals nicht so hoch sind wie bei einem jungen Tier. Bedeutet, das es den älteren Tieren manchmal danach nicht viel besser geht, da die Organe ja schon länger unter dieser Krankheit standen und entsprechend geschädigt sind. Die Leber eines junges Tieres ist weitestgehend unverändert und ganz sich meistens vollständig erholen.

    Es gibt nur zwei Möglichkeiten den Lebershunt zu behandeln, die OP, deren Risiken er mir nannte, oder aber die Diättherapie. Er meinte es gab durchaus Tiere, die mit der Diät gut leben konnten und fast genauso alt wurden wie die operierten Tiere. Dann gibt es natürlich auch andere, denen es ein Jahr gut ging und dann wieder schlecht. Meistens wurden diese dann eingeschläfert. Daher weiß man nicht, wie es ihnen bei einer erneuten Diät ergangen wäre.
    Das hat doch der TA aus Gießen erklärt. Kann darin nicht lesen, dass Gießen operieren will oder dahin tendierte. Ich fand die Aussage absolut glaubwürdig, logisch und nachvollziehbar und daher hätte ich mich auch gegen eine OP entschieden.

    Weißt du warum ich Herzultraschall nur in der Uni gemacht habe an meinen Hunden? Weil sie a.) bessere Geräte haben (Doppler) und b.) das was sie dort sehen, auch deuten können. Das ist ein großer Unterschied. Dafür und deshalb fahre ich gern km weit und investiere Zeit, weil ich weiß, das dort was rauskommt. Ich habe damit 16 Jahre lang die besten Erfahrungen gemacht bei meinen Hunden u.a. bei Immunbedinger TC-penie, idiopatisches Hornersyndrom oder lymphoplasmazellulärer Enteritis etc. etc. und ich würde nur noch in Unikliniken fahren, da mir bei diesen genannten Erkrankungen niemand außer denen helfen konnte, geschweige denn erkennen konnte.

    Im nachhinein wollen es dann auch alle anderen gewußt haben, oder fast etc. Haben sie aber nicht, sonst wärst du jetzt nicht so weit. Diät, Diagnose etc. Ich jedenfalls glaube das. Wenn ich mich an dein Eingangspost erinnere aus dem ersten Thread warst du da ziemlich verzweifelt, zu Recht.

    Jetzt weißt du woran du bist und es bleibt zu hoffen, dass die Diät weiter anschlägt. Alles andere ist egal.
    Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen.

  4. #44
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    Zitat Zitat von Babymaus Beitrag anzeigen
    Das hat doch der TA aus Gießen erklärt. Kann darin nicht lesen, dass Gießen operieren will oder dahin tendierte. Ich fand die Aussage absolut glaubwürdig, logisch und nachvollziehbar und daher hätte ich mich auch gegen eine OP entschieden.

    Weißt du warum ich Herzultraschall nur in der Uni gemacht habe an meinen Hunden? Weil sie a.) bessere Geräte haben (Doppler) und b.) das was sie dort sehen, auch deuten können. Das ist ein großer Unterschied. Dafür und deshalb fahre ich gern km weit und investiere Zeit, weil ich weiß, das dort was rauskommt. Ich habe damit 16 Jahre lang die besten Erfahrungen gemacht bei meinen Hunden u.a. bei Immunbedinger TC-penie, idiopatisches Hornersyndrom oder lymphoplasmazellulärer Enteritis etc. etc. und ich würde nur noch in Unikliniken fahren, da mir bei diesen genannten Erkrankungen niemand außer denen helfen konnte, geschweige denn erkennen konnte.

    Im nachhinein wollen es dann auch alle anderen gewußt haben, oder fast etc. Haben sie aber nicht, sonst wärst du jetzt nicht so weit. Diät, Diagnose etc. Ich jedenfalls glaube das. Wenn ich mich an dein Eingangspost erinnere aus dem ersten Thread warst du da ziemlich verzweifelt, zu Recht.

    Jetzt weißt du woran du bist und es bleibt zu hoffen, dass die Diät weiter anschlägt. Alles andere ist egal.
    Der TA aus Gießen erklärte mir nett aber recht nüchtern die Fakten. Die der OP, mit allen Vor-und Nachteilen und die der Diät. Ihm selber ist das letztendlich egal wie wir uns entscheiden, das konnte man schon etwas raushören. Die junge TÄ dagegen meinte man solle unbedingt operieren.
    Die Klinik in Obertshausen hat nicht irgendwelche Geräte, sondern schon sehr gute, auch was die Doppler angeht. Und das die dort so ein teures Ammoniaktestgerät haben, ist kein Standard, meinten auch die in Gießen ! Dort gibt es auch eine separate Katzenstation, getrennt von den Hunden. Die Klinik hat schon einen hohen Standard, ist natürlich keine Uni Wir fahren da auch zum Herzschall hin. Unsere Würmi wurde mit ihrer Herz-und Lungenerkrankung sehr gut betreut. Bei dem Kater meiner Schwester wurde dort auch eine Diagnose gestellt, die dann die Uniklink bestätigt hat. Natürlich sind dort die Fachleute, wäre schlimm wenn das an einer Uni nicht der Fall wäre.
    Ich habe Luna in Obertshausen ausschließlich wegen der Leber behandeln lassen, die Magenprobleme sprach ich gar nicht an, weil sie damals nicht akut waren. Erst bei der letzten Kontrolle sagte ich, das Luna immer wieder Gastritis hätte, wir aber schon Omep gäben. Der Magen wurde mitgeschallt und war unauffällig, was er immer noch ist. Obertshausen kann es nicht besser wissen, da sie Luna nie auf dieses Problem hin untersucht haben bzw. ich es nicht gefordert habe.
    Uni hin oder her, ich fühlte mich dort nicht sehr wohl. Man hatte kaum Kontakt zu den Ärzten, fragte man mal was wurde getippt oder gelächelt. Und man durfte bei keiner Untersuchung dabei sein. Ich kenne das anders. Da sind Fragen erwünscht. Den TA aus Gießen hatte ich vielleicht knappe 10 Minuten am Telefon. Er wirkte nicht gereizt oder gestresst, dennoch hatte ich zum Ende hin das Gefühl, er hätte nun alles gesagt. Er meinte dann, also wenn sie sich für eine OP entscheiden, rufen sie bitte innerhalb der nächsten vier Wochen an. Man kam kaum dazu nochmal über Fragen nachzudenken. Ich habe Verständnis für die Ärzte, sie haben oftmals einen langen Tag und wollen auch irgendwann nach Hause. Deswegen wird man ja auch meistens abends angerufen. Dennoch ist man als Laie und Tierbesitzern bei so einer Diagnose überfordert und benötigt Infos. Die wichtigsten habe ich zumindest bekommen.
    Ich las nun auch, das zu den Untersuchungen bei Verdacht auf Lebershunt auch Biopsien und Gewebeproben gehören. Darin könne man schon etwas ablesen. Lunas Lebergewebe war verändert, gab aber keinen Aufschluss auf einen Shunt. Der Bericht liegt mir vor. Daher stand diese Erkrankung auch nie im Raum.
    Das alles ist aber nun mehr oder weniger egal, die Diagnose steht. Wir müssen nun schauen das es mit Luna wieder besser wird.
    Liebe Grüße von Sandy und ihren Plüschmiezen Jessy, Pebbles, Pippilotta, Monchichi, Bienchen und Emely

    Immer im Herzen meine Rainbows Gyzmo, Mausi, Würmi, Molly, Sunny und mein Baby Luna

  5. #45
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    Zitat Zitat von Carlo Beitrag anzeigen
    nun ja, letztlich ist man mit seinen entscheidungen immer allein....
    meine entscheidung, auch wenn ich an den vorigen thread denke, wo du doch sehr frustriert ob der freßprobleme warst, wäre vermutlich (vermutlich!) anders ausgefallen.
    die katze hätte eine chance, für 5,6 oder mehr jahre ein normales leben zu führen. wie lang wird sie ihr diätfutter fressen?
    aber jeder mensch ist halt anders.
    aktuell habe ich beispielsweise das problem, dass bei einem meiner hundemädels herzwürmer festgestellt wurden. mittelprächtiger befall bisher. die therapie, das abtöten der würmer ist gar kein problem, aber die nebenwirkungen: durch die abgehenden würmer besteht ein hohes risiko einer lungenembolie. man kann mit blutverdünnern bißchen gegensteuern, aber die chancen sind dennoch ungewiss. die hündin ist erst fünf, sie könnte noch 10 jahre leben...na gut, bißchen weniger vielleicht, weil ihre herz- und lungegefäße gewiss schon schaden genommen haben. die alternative ist ein tod auf raten, der sich auch zwei jahre hinziehen kann. und ich hätte vielleicht lang einen pflegefall zu betreuen, ich bin ehrlich und sage ganz klar, dass das bei meiner entscheidung durchaus eine rolle spielt, denn ich habe noch gesunde hunde, denen ich auch gerecht werden muss
    ialso werde ich das risiko eingehen
    das heißt nicht, dass ich deine entscheidung kritisiere, ich bin nicht du und maße mir da gar kein urteil an, ich wollte nur mal einen anderen blickwinkel abseits von betroffenheitsrhetorik eröffnen.
    Hm, du mußt das anders sehen. Luna fraß so schlecht, weil sie das falsche Futter bekam und ihr danach immer übel war. Sie hatte in den letzten zwei Wochen immer nasse Mundwinkel. Jetzt, nach nur zwei Tagen Diät, ist sie "trocken" und frisst mehr als vorher. Natürlich ist eine Diät kein zuckerschlecken, ich muß auch hier abwechseln. Dennoch geht es ihr jetzt schon ein wenig besser. Das Diätfutter hatte ihr bereits im April geholfen, bis ich Dummbatz es absetzte
    Zu der OP. Auch hier stimmt es nicht, das Luna damit noch 5-6 Jahre leben könne. Sie hat es bereits so lange, das eine OP kaum Besserung bringen würde bzw. müßte sie höchstwahrscheinlich auch danach Diätfutter fressen. Ein Teil ihrer Leber ist bereits geschädigt und wird es bleiben. Daher muß diese unterstützt werden, u.a.auch mit einer Diät. Die Risiken der OP überwiegen dem Nutzen, den durch Lunas fortgeschrittener Erkrankung kann vieles nicht mehr revidiert werden. Nicht zu vergessen das erhöhte Risiko der Narkose bei älteren Tieren. Wenn Luna nur 1-2 Jahre alt wäre, hätten wir uns wohl anders entschieden.
    Unserem Sunny wurde mit 14 Jahren eine schwere Herzerkrankung bescheinigt, Prognose fraglich bis schlecht, Lebenserwartung noch drei Monate. Ich war damals total fertig und recherchierte wie verrückt. Ich fand noch weitere Medis, die man ihm zu den bereits verordneten Medikamenten geben konnte. Nach Absprache mit dem Kardiologen, gaben wir ihm diese dann noch dazu. Sunny ist nun 19 und es geht ihm gut. Ich habe bereits drei Tiere an diversen Krankheiten verloren, dennoch lies ich nichts unversucht. Alleine Würmis Erkrankung hat uns in dem einem Jahr wo sie bei uns lebte über 3000 € gekostet. Wir würden es immer wieder genauso machen.
    Bis jetzt stand noch nie eine OP im Raum. Meine Mutter meinte heute, das wir immer das Glück hätten seltene Krankheiten behandeln zu müssen und unsere Therapie den Tieren doch noch viel gebracht hat. Auch hätten wir soviel Pech, bei so einer OP das Tier zu verlieren. Daher gehen wir den anderen Weg. Es spricht einfach zuviel dagegen.
    Liebe Grüße von Sandy und ihren Plüschmiezen Jessy, Pebbles, Pippilotta, Monchichi, Bienchen und Emely

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  6. #46
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    Ehrlich? Mir sind die sachlich ruhigeren nüchtern betrachtenden TÄ lieber. Ich brauche Fakten, keine Sympathie. Aber jeder wie er es braucht.

    Letztlich ist es auch egal. Es ist ja jetzt wie es ist und es heißt nach vorn gucken.
    Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen.

  7. #47
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    Hab gestern noch mal etwas im Netz geschaut. Leider finden sich recht wenige Seiten über Lebershunt bei Katzen. Auch fand ich bis jetzt keine, wo es um ältere Tiere ging ( meistens sind sie 1-2 Jahre alt ) Hätte schon gerne mal gewußt, wie das bei denen ist im Gegensatz zu den jüngeren Tieren. Die OP selber scheint bei Katzen etwas einfacher zu sein als beim Hund, die Sterberate nach der OP ist jedoch höher ( ca.10-30 % überleben die ersten Tage nicht )
    Beim Lebershunt gibt es geringfügigere und schwere Formen. Letzeres verursacht recht heftige Symptome wie epileptische Anfälle ( hier wird oftmals die falsche Diagnose Epilepsie gestellt )
    torkeln, Übelkeit, Apathie, Durchfall, Kopf gegen die Wand pressen und lauter solche üblen Sachen Luna hatte in jungen Jahren nur öfters Verstopfung, die mittels Lactulose und weglassen von Trofu kaum noch auftrat. Sie war auch ein paar Jahre völlig symptomfrei, trotz normalem Nafu ( Macs, Select Gold ) Erst in den letzten zwei Jahren mehrten sich ihre "Magenprobleme" die sich wie eine Gastritis äußerten. Ich denke daher, das Luna eine etwas geringfügigere Form hat, das meinte auch die TÄ aus Obertshausen. Ist nur eine Vermutung, liegt aber nahe.
    Luna müßte auch bei einer OP die nächsten 8 Wochen Diät fressen. Wir werden sehen, ob es ihr in zwei Monaten besser geht. Dann lasse ich auch diesen Ammoniak- und Gallensäuretest machen. Wenn die Werte niedrig sind, ist die Ernährung richtig. Ansonsten muß man weiter testen was sie verträgt. Ihre Übelkeit scheint besser geworden bzw.weg zu sein, sie speichelt bis jetzt nicht mehr.
    Liebe Grüße von Sandy und ihren Plüschmiezen Jessy, Pebbles, Pippilotta, Monchichi, Bienchen und Emely

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  8. #48
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    Brave katze
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  9. #49
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    Die Leberdiät ist schon sehr gewöhnungsbedürftig. Von der Zusammensetzung her echt fies.
    Da hat man jahrelang kein Trofu gefüttert und nu muß man es. Aber solange es Luna damit gut geht, soll es mir recht sein. Leider ist Luna einer der Katzen, die sich nicht viel aus Milchprodukten macht. Für Joghurt, Quark und dergleichen kann man sie kaum begeistern. Die anderen drei würden dafür einen Salto machen. Aber das ist ja immer so, der der es fressen soll, will es nicht. Auf das Leber-Trofu ist sie ganz scharf, ich weiche es ab und zu ein, manchmal mit einen Klecks Quark. Das frisst sie dann. Sie hat auch schon etwas zugenommen, der kleine Gartenzwerg.
    Liebe Grüße von Sandy und ihren Plüschmiezen Jessy, Pebbles, Pippilotta, Monchichi, Bienchen und Emely

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  10. #50
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    Aurea Moguntia
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    Zitat Zitat von Puschlmietze Beitrag anzeigen
    Die Leberdiät ist schon sehr gewöhnungsbedürftig. Von der Zusammensetzung her echt fies.
    Da hat man jahrelang kein Trofu gefüttert und nu muß man es. Aber solange es Luna damit gut geht, soll es mir recht sein. Leider ist Luna einer der Katzen, die sich nicht viel aus Milchprodukten macht. Für Joghurt, Quark und dergleichen kann man sie kaum begeistern. Die anderen drei würden dafür einen Salto machen. Aber das ist ja immer so, der der es fressen soll, will es nicht. Auf das Leber-Trofu ist sie ganz scharf, ich weiche es ab und zu ein, manchmal mit einen Klecks Quark. Das frisst sie dann. Sie hat auch schon etwas zugenommen, der kleine Gartenzwerg.
    Das klingt doch - bei allem vorsichtigen Optimismus - sehr schön! Weiter so, Luna!

    Für blinde Seelen sind Katzen ähnlich. Für Katzenliebhaber ist jede Katze von Anbeginn an absolut einzigartig.
    Jenny de Vries

  11. #51
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    Hallo,
    wenn ihr nichts dagegen habt, würde ich hier ab und zu berichten, wie es Luna geht. Wie ich bereits schrieb, findet man sehr wenig über Lebershunt bei Katzen und wenn man mal ein Forum aufstöbert, endet der Thread abrupt und man weiß nicht wie es den Tieren ergangen ist. Vielleicht hilft dieser Thread irgendwann jemanden weiter

    Luna geht es gut. Letzte Woche hatte sie mal einen Durchhänger, frass zwar, war aber sehr ruhig und wollte nicht spielen. Seit Samstag geht es ihr aber hervorragend.

    Milchprodukte jeglicher Art lehnt sie weiterhin ab, egal mit welchen Tricks ich diese anrühre. Auch das Nassfutter ist bäh Daher bekommt sie Nafu und Joghurt/Quark per Spritze verabreicht, das klappt gut. Ich habe den guten Weihenstephan Rahmjoghurt gekauft und ihr davon Samstag und Sonntag 20 ml gegeben. Seitdem saust sie durch die Wohnung und schaut wieder aufmerksam
    Das einzigste was Luna gerne und freiwillig frisst ist das Leberdiät Trofu, davon habe ich zwei verschiedene Sorten. Luna bekam all die Jahre kaum Trofu, weil ich es nicht mag und weil sie davon Verstopfung bekam. Da sie aber jetzt täglich Lactulose erhält, ist das nicht mehr so. Vorteil des Trofu: Luna frisst es sehr gerne und es sättigt; Nachteil: es ist Trofu und somit trocken Shuntpatienten bekommen oftmals Harnsteine. Ich hatte sowas in alle den Jahren nicht, füttere hauptsächlich Nafu.
    Damit Luna trotzdem genug Flüssigkeit erhält, weiche ich das Trofu ab und zu ein, das frisst sie manchmal ganz gerne.
    Luna tut mir trotzdem leid, denn sie hat immer Hunger. Sie darf nicht nur kein normales Futter mehr fressen, sondern auch immer nur kleine Portionen pro Mahlzeit. Also ca.20 gr.Nafu oder 1 TL Trofu alle 1-2 Stunden. Damit der Körper nicht zu viel auf einmal verdauen muss. Das ist sehr wenig, selbst für die kleine Maus. Sie schaut einen dann immer an und bettelt nach mehr Futter. Es fällt sehr schwer, zumal Luna eher zu dünn ist und mit ihren 2 Kg eigentlich ordentlich Futter bräuchte.
    Wenn ich zu Hause bin, gebe ich ihr alle paar Stunden Futter. Morgens bevor ich aus dem Haus gehe, bekommt sie auch 2-3 x Futter, mein Mann steht sehr früh auf und gibt ihr die erste Portion. Das klappt ganz gut. An das Futter der anderen geht sie gar nicht, zum Glück. Ich stelle es immer weg bzw. schaue das es Luna nicht frisst. Da ist sie sehr unkompliziert.
    Ich denke das wir mit der Nafu/Trofu/Joghurt Mischung ganz gut fahren. Die Fütterung per Spritze ist zwar nicht so prickelnd für die Maus, aber es muss sein. Dafür darf sie dann auch öfters Trofu fressen ( weich oder trocken ) Evtl.könnte ich eingeweichtes Trofu mit Kartoffeln mischen, aber das wird sie auch nicht mögen. Muss mal ausprobieren. Aber Joghurt und Quark scheinen ihr sehr gut zu tun.
    Liebe Grüße von Sandy und ihren Plüschmiezen Jessy, Pebbles, Pippilotta, Monchichi, Bienchen und Emely

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  12. #52
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    da meiner alter hundemann im laufe des jahres verstorben ist, kenne ich mich ein bißchen aus mit leberdiät:
    ist durch das trofu eine ausreichende versorgung mit b-vitaminen gewährleistet? denn es wird vermutlich kh-basiert sein (leberdiät eben) und wenig fleisch enthalten. wenn nicht, müsste das gespritzt werden.
    gelegentlich würde ich aber trotzdem (falls sie das mag) etwas sehr mageres rindfleisch (tartar) braten wg. der b-vitamine (die überstehen die erhitzung). bei leberdiät nichts roh, das belastet zu sehr.
    milchprodukte sind ja teil der leberdiät, um den eiweißbedarf zu decken, sie sollten aber mager sein, fett ist nicht gut. daher nichts mit sahne...und joghurt ist suboptimal (auch keinen fall sahnejoghurt!), da er noch recht viel milchzucker enthält (ich weiß das, ich bin selbst relativ laktoseintolerant). hüttenkäse ist die besser wahl. überhaupt frischkäse. harzer roller (fettarm, laktosefrei) könntest du auch mal versuchen. quark geht natürlich auch, in der magervariante.
    vieleicht kannst du akzeptanz von futter/milchprodukten mit sehr wenig geriebenen parmesan steigern? hartkäse enthält natürlich keine laktose - ist aber auch nicht fettarm. allerdings enthält parmesan von allen lebensmitteln am meisten natürliches glutamat - deshalb taugt es halt in geringsten mengen als lockmittel.
    ein großteil meiner katzen mag ja keinen käse, aber parmesan geht.
    nun ja, dick macht leberdiät leider nicht, zum zunehmen ist sie ungeeignet, leider. es reicht zum leben.

  13. #53
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    Erstmal vielen Dank

    Wegen dem Fettgehalt scheinen sich die Geister zu scheiden. Die einen sagen fettarm, die anderen ruhig etwas mehr Fett. Soweit ich weiß bzw.gelesen habe kommt es auf die Art der Lebererkrankung an. Nicht jede verlangt eine fettarme Ernährung.
    Warum kein Milchzucker ?
    Käse aller Art kann ich bei Luna vergessen. Meine anderen Katzen fressen all das, was Luna fressen müßte, ist ja meistens so
    Luna bekommt seit März u.a.das Hepatosan, dieses enthält B-Vitamine, ausserdem gebe ich ihr Flocken mit B-Vitaminen. Ihr B12 Wert wurde in den vergangen Monaten mehrfach kontrolliert und war zu Beginn eher zu hoch, mittlerweile ist er sehr gut.
    Was ist mit Taurin ? Habe gelesen das wird in der Leber produziert und könne leberkranken Tieren zugeführt werden ( gesunden natürlich auch )
    In dem l/d Trofu ist Geflügelfleischmehl, in dem Hepatic nur Schweineleber als Fleischanteil. Ich wollte ihr mal in den nächsten Tagen ein wenig proteinreduziertes Nafu ( 1 TL ) mit Kartoffeln geben.
    Gebratenes Tartar wäre natürlich noch besser. Das mache ich mal.

    Edit: den Joghurt habe ich auch u.a.wegen des Darms gegeben ( der ist etwas verdickt )
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  14. #54
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    okay, das b-vitamin-problem ist also geklärt.
    milchzucker können katzen nicht verarbeiten, das können nur wir menschen und da auch nur ein teil der europäer.
    michzucker führt zu magen- und darmkrämpfen und im endeffekt zu durchfall.
    aber ich sag dir, die buchschmerzen sind nicht schön
    da es genügend milchzuckerarme/freie alternativprodukte gibt, muss man das risiko nicht eingehen.
    die bakterienkulturen im joghurt haben mit der natürlichen darmflora einer katze nichts gemein, der darmaufbau durch joghurt gehört zu den ammenmärchen.
    ja, es ist schwierig mit der leberdiät. tiere, die was mit der leber haben, haben leider auch nicht den selben appetit wie andere tiere und: was gut ist, schmeckt halt nicht
    ich konnte es bei meinem alten herren auch nicht 1:1 umsetzen, ging einfach nicht. er wäre mir noch weiter vom fleisch gefallen, als eh schon. und totale entkräftung kann ja auch nicht das ziel sein.
    hast du parmesan schon mal versucht? wie gesagt, nur als lockmittel in geringen dosen. oder ein anderer intensiver käse, der sich gut reiben läßt, vielleicht was von schaf oder ziege? sowas gibts auch in der frischkäse-variante.

  15. #55
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    Wegen dem Milchzucker. Der wäre grundsätzlich also nicht schädlich, nur nicht so gut verdaulich für die Katze, ok. Luna bekommt ja auch Lactulose, aber das ist ja wieder was anderes. Da muß ich auch wegen der Menge aufpassen das es kein Durchfall gibt. Parmesan hatten wir letztens mal gegessen ( zu lecker Bolognese ) hatte ihr etwas hingehalten, das Gesicht sagte, kannste selber essen Wobei das bei ihr auch tagesabhängig sein kann. Diese Käsepaste von Gimpet mag sie. Die hatte ich notgedrungen mal mit Hüttenkäse vermischt ( nicht viel Paste ) Das hat sie dann so halbwegs gefressen.

    Den Lebershunt hat Luna ja von kleinauf. Sie mag viele Sachen nicht, worauf andere Katzen total stehen. Ein schlechter Esser war sie im Grunde nicht. Sie hat 3-4 am Tag ca.40 gr.Nafu gefressen. Die anderen fraßen über den Tag verteilt in etwa die gleiche Menge, so Häppchenesser halt ( Perser ) Schlechter wurde es mit ihr erst in der letzten Zeit, nun wissen wir auch warum. Das sie nicht schon früher solche Probleme hatte verwundert schon. Aber gut, sind wir nicht böse drum
    Ich biete Luna nochmal Parmesan an, vielleicht will sie ihn ja jetzt. Und das mit dem Tartar ist auch ne gute Idee. Wenig versteht sich.
    Liebe Grüße von Sandy und ihren Plüschmiezen Jessy, Pebbles, Pippilotta, Monchichi, Bienchen und Emely

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  16. #56
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    ich stell mir deine kleine mit ihren 2kg grad vor - ich finde ja schon claudi winzig und die hat 3kg.
    und ein viertel von luna ist fell....
    so ein kleines mäusele....aber tapfer! kraul sie mal von mir

  17. #57
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    Jaaaa unser Mausefüsschen ist schon ein kleiner Zwerg Auf den Bildern kommt das gar nicht so rüber. Luna geht es echt gut zur Zeit. Sie springt herum wie ein Ping Pong Ball. Sie hatte zwar vorher auch immer mal ihre verspielten Phasen, aber meistens war sie recht ruhig. Jetzt sehen wir erst mal ihr wahres Wesen. Und das ist soooo niedlich
    Wegen dem Gewicht. Meine Oldies sind normal groß, wiegen aber auch nicht mehr so viel, Molly noch 2,3 kg. Und Jessy, die eine normale Figur hat ( sportlich straff ) wiegt auch nur 3,5 kg, eigentlich zu wenig für eine BLH. Aber sie ist nicht zu dünn oder dick, rennt auch den ganzen Tag durch die Bude. So richtige Fresser hatte ich noch nie.
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  18. #58
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    oh, soll ich dir mal unseren derzeitigen gastkater ivo rüberschicken?
    der ist für eine ehk schon so ein riese (6kg bei recht schlank) - und frisst wie ein scheunendrescher. eignet sich sehr als mülleimer für angefangenes futter - ivo frißt einfach alles. sogar hundetrofu.
    und im bett braucht der mehr platz als meine 10kg-hunde. die rollen sich nämlich zusammen, aber ivo liegt gern wie flach wie frisch gebügelt. und natürlich auf meinen beinen....

  19. #59
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    Zitat Zitat von Carlo Beitrag anzeigen
    oh, soll ich dir mal unseren derzeitigen gastkater ivo rüberschicken?
    der ist für eine ehk schon so ein riese (6kg bei recht schlank) - und frisst wie ein scheunendrescher. eignet sich sehr als mülleimer für angefangenes futter - ivo frißt einfach alles. sogar hundetrofu.
    und im bett braucht der mehr platz als meine 10kg-hunde. die rollen sich nämlich zusammen, aber ivo liegt gern wie flach wie frisch gebügelt. und natürlich auf meinen beinen....
    Ne Danke, bin hier schon bedient Ich habe so das Gefühl, das sich Jessy den Persern angepaßt hat. So nach dem Motto, will ja hier nicht die Dickste sein Daher frisst sie genauso verhalten wie die anderen. Die drei fressen ca.400-500 gr am Tag, war früher mal weniger. Bin eigentlich um jedes gefressene Gramm dankbar, können ruhig mampfen wie sie wollen. Tagsüber muss ich leider das Futter wegstellen, wegen Luna. Aber sie bekommen den restlichen Tag genug hingestellt.
    Liebe Grüße von Sandy und ihren Plüschmiezen Jessy, Pebbles, Pippilotta, Monchichi, Bienchen und Emely

    Immer im Herzen meine Rainbows Gyzmo, Mausi, Würmi, Molly, Sunny und mein Baby Luna

  20. #60
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    Wär hätte ganz zu Anfang gedacht, dass es der kleinen Luna so geht wie jetzt.
    Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen.

  21. #61
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    Am Mittwoch hatte ich Luna ein wenig mageres gebratenes Rindfleisch und etwas gekochte Kartoffel gegeben. Sie hat es auch gefressen, aber leider ging es ihr ein paar Stunden später nicht so gut. Ich denke aber das es an den Kartoffeln lag, die waren dann wohl doch zu stopfend. Außerdem hat sie danach viel getrunken, auf Kartoffelbrei hat man ja oftmals auch größeren Durst Also gut, keine Kartoffeln mehr. Ich probiere das mit dem Rindfleisch noch einmal, diesmal ohne Zusätze. Später kann man ja mal Nudeln oder Reis dazu geben. Reis vertrug Luna eigentlich nicht so gut, zumindest dachten wir das all die Jahre. Aber mittlerweile kann man davon auch nicht mehr ausgehen, es kann auch am Nafu mit Reis gelegen haben. Trockenfutter geht ja jetzt auch, früher undenkbar ( Verstopfung ) Gebe es ihr ab und zu trocken, weiche es aber öfters ein. Ich führe seit dem Besuch in der Klinik ein Futtertagebuch, so kann ich sehen wieviel sie frisst und was vertragen wird. Luna geht es jetzt wieder gut. Heute gibt es mal wieder bissi Bäh Nassfutter Gebe noch etwas Taurin dazu.

    Habe von meiner THP erfahren, das sie auch einige Shuntpatienten hat, leider nur Hunde. Die Leute haben sich auch gegen eine OP entschieden und füttern Diät. Und den Tieren geht es gut. Die behandelnden TÄ hätten von einer OP abgeraten sagte sie mir. Muß mich ihr nochmal ausführlicher unterhalten, das interessiert mich schon sehr.
    Liebe Grüße von Sandy und ihren Plüschmiezen Jessy, Pebbles, Pippilotta, Monchichi, Bienchen und Emely

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  22. #62
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    Gestern gab es Quark mit Parmesan. Der Käse hat es rausgerissen, sie war ganz scharf drauf. Hattest Recht So Zeugs kann ich ihr aber nur geben, wenn sie großen Hunger hat, ansonsten frisst sie das nicht. Leider mag sie nur die beiden Leberdiät Trofusorten.

    Auf diversen Lebershuntseiten steht oft, das man auch das Hills k/d und Royal Canin Renal neben dem l/d bzw. hepatic füttern kann. Das sind Nierendiäten. Sind zwar von der Zusammensetzung genauso bescheiden, aber hier gibt es Nafu welches Luna auch fressen würde. Von Vet-Concept gibt es das Low Protein, inhaltstechnisch besser, aber nicht ganz so stark proteinreduziert wie bei Hills und Royal Canin. Shunttiere haben die geringste Proteinverträglichkeit. Bei keiner anderen Krankheit muss man so sehr auf das Protein achten, selbst bei CNI nicht. Bei einem Carnivoren ein echtes Desaster

    Der TA aus Gießen meinte glaube ich auch, das o.g.Nafu auch mal geht. Wenig versteht sich. Luna vertrug oftmals normales Futter, nur war die gefressene Menge pro Mahlzeit zuviel. Lag so zwischen 40-50 gr. Nun sind es maximal 20 gr.pro Mahlzeit und das mehrmals am Tag.
    Es kann also sein, das Luna dieses Nierendiätfutter verträgt wenn es geringe Mengen sind.

    Ich bekomme noch mal eine Mail aus Gießen, hatte dort wegen dem k/d angefragt. Ich brauche soviel Abwechslung wie möglich auf Lunas Speiseplan, da Gemüse, Obst und auch die meisten Milchprodukte nicht gefressen werden. Hunde sind da echt unkomplizierter.

    Gebratenes Tartar ohne Ballaststoffe probiere ich nochmal aus, letztens waren es ja die Kartoffeln die nicht gingen ( denke ich zumindest )
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  23. #63
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    sag ich doch, parmesan ist der bringer zumindest gelegentlich.
    ja, hunde sind wirklich einfacher, mit bißchen fett geht sogar gemüse.
    aber selbst meinen hundemann konnte ich nicht nach lehrplan ernähren, weil sich leider bei leberkranken tieren auch das eßverhalten ändert.
    und man kann es ihnen eben nicht erklären und an die vernunft appellieren, leider.
    perfekt nach lehrplan ernähren kann man einen carnivoren sicher nicht, es geht einfach einfach nicht. papier ist ja geduldig, aber selbst mini-mietzen brauchen halt im endeffekt ein paar verwertbare kalorien. und bei kh wird halt das meiste nicht verwertet.
    das ziel ist ja erreicht, wenn sie sich an den meisten tagen wohl fühlt. an allen wird vermutlich nicht zu schaffen sein. sie ist halt ein handicap-tier, die süße, kleine

  24. #64
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    Oh man, es ist mal wieder alles zum und das an Weihnachten.
    Luna ist seit Mitte letzter Woche etwas ruhiger als sonst, das eine Auge tränte, sie war auch etwas heiser, daher vermuteten wir einen leichten Infekt. Sie bekam zusätzlich Engystol, das Auge wurde mit Euphrasia Tropfen behandelt und war nach einigen Tagen wieder in Ordnung. Sie fraß aber immer ihr Futter.

    Gestern sind wir trotzdem mal in die Klinik gefahren, auch um den Ammoniakwert und die Gallensäure testen zu lassen. Außerdem wollte ich wissen, ob sich der Darm noch auffällig anfühlt ( verdickt ), das wurde am 25.11. bemängelt. Der Darm war jetzt unauffällig. Der Ammoniak ist immer noch über der Referenz ( 126 statt unter 100 ) aber deutlich unter dem von Gießen ( nicht mehr messbar ) Die Gallensäure ist doppelt so hoch wie normal, aber aufgrund Lunas Leberfibrose und des Shunts "normal" bzw.erklärbar. Die restlichen Leberwerte waren alle gut, auch die Leberfunktionen sind in Ordnung. Oftmals wird bei einem sehr hohen Ammoniakwert eine zeitlang Antibiotika gegeben, Luna bekam nichts in Gießen verordnet. Wir fragten gestern danach und bekamen für eine Woche Amoxiclav mit, einmal für den Lebershunt und auch für Lunas evtl.Infekt. Eine Woche würde vorerst genügen sagte man uns, normalerweise gibt man das länger.

    Nun gab ich Luna heute morgen das erste mal eine Tablette. Sie fraß heute früh und zwei Stunden später, ihr Verhalten war normal, zwar ruhiger als noch vor zwei Wochen, aber dennoch aufmerksam. Wir waren dann ca.drei Stunden weg. Als wir wieder kamen war Luna total verändert. Müder träger Blick, bekommt die Augen kaum auf, an nichts interessiert und fressen will sie auch nicht. Sie macht einen schwachen, etwas apathischen Eindruck. Habe in der Klinik angerufen und gefragt ob es an dem Amoxiclav liegen kann, also diese Apathie und Appetitmangel. Das verneinte man, wäre eigentlich keine Nebenwirkung dieses mittels. Ich soll es aber heute Abend mal weglassen und schauen ob es Luna dann besser geht. Ansonsten müsse ich mich am Donnerstag nochmal melden. Nun geht mir natürlich die Düse, das Lunas Leber schlapp macht. Aber das wäre ja recht abrupt und die Werte hätten dann gestern auch schlechter sein müssen, so denke ich mir das mal.
    Sie schläft jetzt im Moment, braucht überhaupt viel Schlaf. Ich hoffe das es wirklich nur am AB liegt. Sie war zwar die ganze Zeit ruhiger als sonst, aber nicht so. Vorher wollte sie wenigstens ab und zu spielen. Amoxcillin hat sie mal als Kitten bekommen und gut vertragen. Kennt ihr solche Nebenwirkungen ? Menno meinem Baby darf nichts passieren

    Edit: ich wünsche Euch und euren Fellnasen trotz allem ein schönes Weihnachtsfest und ein paar besinnliche Tage
    Liebe Grüße von Sandy und ihren Plüschmiezen Jessy, Pebbles, Pippilotta, Monchichi, Bienchen und Emely

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  25. #65
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    Sandy, habt ihr Sulphur D200 oder C200 im Haus? Damit kann man AB ausleiten, das ist für die Entgiftungsorgane sehr hilfreich nach einer AB-Behandlung. Frag ansonsten mal einen HP / THP danach!

    Mein TA hat Tiger das damals nach einer Baytril-Behandlung gespritzt. Natürlich kann man das auch oral eingeben. Ich weiss aber, dass das Injeel (von der Fa. Heel) von unserem TA immer alle Potenzen D4 - D200 enthält, somit ist die Hochpotenz auf jeden Fall drin. Ich komme also nicht aufs Geratewohl darauf, genau das zu geben.

    Ich drücke euch und vor allen Luna fest die Daumen!
    Liebe Grüsse

    Claudia & die 4 Tiger

  26. #66
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    Hallo,

    nein das habe ich leider nicht da. Das mit der AB Gabe bei einem Leberleiden fand ich zuerst auch bedenklich. Aber auf fast jeder Lebershuntseite steht das. Das AB drückt nochmal zusätzlich den Ammoniak runter. Andererseits müßte es doch die Leber angreifen! oder ? Ach das ist alles zuviel Medizin für mich. Die TÄ würden es ja nicht geben, wenn es mehr schadet als nutzt ( hoffe ich zumindest )
    Luna speichelt und zittert zum Glück nicht, das wären die ersten Anzeichen. Sie ist einfach nur schlapp und will schlafen. Das darf sie auch zu genüge
    Liebe Grüße von Sandy und ihren Plüschmiezen Jessy, Pebbles, Pippilotta, Monchichi, Bienchen und Emely

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  27. #67
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    natürlich werden AB auch über die leber verstoffwechselt, amociclav ist zudem kein mono- sondern ein kombinationpräperat, auch wenn peniciline als besonders gut verträglich gelten - übelkeit und magen-darmbeschwerden sind dennoch gängige nebenwirkungen (insofern verstehe ich die aussage der tierklinik überhaupt nicht) und bei einem bestehenden massiven leberproblem sind AB immer ultima ratio - und ein recht harmloser infekt ohne fieber nach deiner beschreibung klingt für mich halt nicht nach ultima ratio, zumal ja gar nicht abschließend geklärt ist ohne kultur, ob es sich überhaupt um einen bakteriellen infekt handelt. gegen viren helfen AB nun mal nicht.
    wie bei schnupfen: es ist vorbei, wenn es vorbei ist - zeit ist bei den meisten harmlosen infektionen der entscheidende faktor.
    ich will den einsatz von AB nicht verteufeln, aber in der tiermedizin wird das zeug immer noch verabreicht wie trockenfutter - nach dem zufalls- und gießkannenprinzip.
    luna ist sicher eine ausschlußkandidatin: AB nur, wenn lebendbedrohender zustand oder chronischer infekt, der auf AB auch anspricht (nach kultur).

  28. #68
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    Ja das sehe ich mittlerweile auch so. Ich gebe ihr das Zeug nicht mehr. Evtl.ist es bei Luna auch nichts, weil sie schon eine Fibrose hat, anders als bei jüngeren Shuntpatienten deren Leber oftmals noch nicht verändert ist. Ich dachte halt, das es ihr hilft. Gebe jetzt nur noch das Engystol, hat mir meine THP empfohlen. Sooo schlecht ging es ihr ja nicht, sie war nur ruhiger als vorher. In der Woche nach der Diagnose, also Ende November ging es ihr etwas besser ( Umstellung auf Leberdiät ) die zwei darauffolgenden Wochen ging es ihr spitze. Sie spielte wie verrückt und fraß gut. Seit Mitte letzter Woche halt dann wieder etwas schlechter, zusammen mit der Heiserkeit und dem tränendem Auge.
    Liebe Grüße von Sandy und ihren Plüschmiezen Jessy, Pebbles, Pippilotta, Monchichi, Bienchen und Emely

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  29. #69
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    luna ist kein gesundes tier, das muss man sich ja auch nicht schöner reden als es ist - und was bei anderen tieren kaum zu bemerken wäre, führt bei ihr immer gleich zu offensichtlichen störungen des allgemeinbefindens.
    du guckst natürlch auch besonders intensiv , ist ja auch kein wunder.
    vielen würde wohl nicht mal auffallen, dass ihre katze ein bißchen matter ist als sonst, mich selbst hätte ich da auch im verdacht.
    ich würde an ein tränendes auge ohne eiter noch nicht mal ne augesalbe verschwenden, jedenfalls nicht vpr zwei wochen - aber ich hab natürlich auch pumpelgesunde hunde und katzen, die allenfalls mit speckröllchen kämpfen

  30. #70
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    Ja ich behalte meine Kerlchens immer gut im Auge, gerade weil sie und ich schon viel mitgemacht haben Sunny bekommt seinen blöden Schnupfen nicht los, Molly hat jetzt auch ne leichte Schniefnase, beiden geht es aber ansonsten gut, sie fressen wie die Scheunendrescher und das ist gut so Luna hat sich vielleicht von Sunny bissi was eingefangen, obwohl er das schon seit etlichen Wochen hat.
    Luna geht es etwas besser, habe ihr nochmal Engystol und Revet Leberschutz gegeben, das erhält sie dreimal am Tag. Außerdem das hepatosan, das bekommt sie jeden Abend. Habe ihr mehrmals Futter angeboten, wollte sie jedesmal nicht, bis gerade eben. Da hat sie ihre Portion gefressen. Was bin ich froh. Sie wirkt aber immer noch müde und liegt da. Denke aber das es jetzt besser wird.
    Oh man, da hätte ich fast meine Katze vergiftet Da halten wir extra alles von ihr fern was ihr schadet und dann das
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  31. #71
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    Luna geht es wieder gut Hat heute schon dreimal gefressen. Der müde Blick ist auch verschwunden. Schon komisch das andere Shuntpatienten ABs vertragen.

    Die gestrigen Symptome, Apathie, Appetitmangel und dieser müde Blick, waren genau die gleichen wie damals im März vor der Diagnose Leberfibrose. Durch die Umstellung auf die Diät und Gabe von Hepatosan wurde es schlagartig besser, wie jetzt. Man, da hat sie wieder was mitmachen müssen
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  32. #72
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    Hallo

    Luna ist seit gestern richtig aufgedreht und frisst uns die Haare vom Kopf
    Aber bei dieser Erkrankung ist das halt ein Auf und Ab.

    Ich habe mal eine Frage zu Taurin. Kann ich das in Lunas Nafu mischen, oder ist das für die Leber schädlich bzw.erzeugt es Ammoniak ? Irgendwie werde ich aus den Googlebeiträgen nicht schlau, alles zu chemisch
    Bei Wiki steht: Taurin ist ein Abbauprodukt der Aminosäuren Cystein und Methionin, jedoch keine Aminosäure, da es keine Carboxygruppe enthält.
    Im Trofu und Nafu ist zwar schon etwas Taurin, aber ihr Fell wird durch die zusätzliche Gabe weicher und generell besser. Ich möchte aber nichts zusätzlich geben, was Ammoniak im Körper erzeugt.
    Liebe Grüße von Sandy und ihren Plüschmiezen Jessy, Pebbles, Pippilotta, Monchichi, Bienchen und Emely

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  33. #73
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    So mal ein Zwischenbericht. Luna geht es zur Zeit recht gut, es gibt ab und zu mal etwas schlechtere Tage an denen sie Probleme mit der Verdauung hat. Aber die sind in der letzten Zeit selten geworden und wenn dann nicht so schlimm.
    Sie bekommt 2-3 x am Tag eingeweichtes Trofu, trocken geht leider nicht, obwohl sie das viel lieber fressen würde. Einmal am Tag gebe ich ihr ein Nierendiätfutter und 1-3 x das l/d Nafu per Spritze. Diese Mischung verträgt sie gut, auch das Nierenfutter. Ich denke das größere Mengen von fleischhaltigem Futter zu Problemen führen würde. Aber diese geringe Menge ist in Ordnung. Milchprodukte, Kartoffeln, Reis etc.mag sie weiterhin nicht. Bin ja froh das sie überhaupt was frisst. Heute morgen wog sie 2,3 kg, also eine Zunahme von 300 gr. in 2 1/2 Monaten. So viel wog sie noch nie. Hoffe es wird noch mehr.
    Nächsten Freitag habe ich bei unserer TÄ einen Termin, sie ist in einer neuen Klinik tätig, mal gespannt wie es dort ist. Habe von Gießen die Schallaufnahmen auf CD erhalten, als Laie sieht man da halt recht wenig. Unsere TÄ soll uns die Bilder dann mal erklären. Sie hat den Shunt ja auch noch nicht gesehen. Wir lassen auch gleich nochmal den Ammoniak testen, hoffe er ist weiter gesunken.
    Man verdrängt diese Krankheit wenn es dem Tier gut geht. Aber es ist eine echt fiese Sache. Ich hoffe das es so noch laaaaange gut geht und Luna frisst. Wir können das soweit alles gut händeln. Leider haben wir ihr angewöhnt auch nachts Futter zu bekommen. Sie weckt uns immer zweimal und fordert Fresschen. Man kann nicht weiterschlafen, Luna ist da ein echter Terrorzwerg. Als sie damals so schlecht fraß, war ich froh um jede Nahrungsaufnahme, egal wann das war. Das wurde dann zur Routine und nun haben wir den Salat. Nachts um 3 Uhr rauszumüssen zum füttern und später um 5.30 Uhr aufstehen wegen der Arbeit schlaucht manchmal schon. Ist wie bei einem Baby. Tagsüber ratz die Kleine ist ja klar. Ich hoffe das es weiterhin gut geht.
    Liebe Grüße von Sandy und ihren Plüschmiezen Jessy, Pebbles, Pippilotta, Monchichi, Bienchen und Emely

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  34. #74
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    Wir waren heute beim TA um Lunas Ammoniakwert testen zu lassen. Das Ergebnis konnte nicht besser sein. Der Wert liegt bei 74 Letztes Jahr Ende November war er so hoch und nicht mehr messbar. Dann im Dezember auf 126 runter gegangen und nun bei 74. Und das nach nur drei Monaten Diätfutter.
    Außerdem hat uns die TÄ endlich mal die Ultraschallbilder aus Gießen erklären können.
    Wir wußten ja nicht wirklich viel über Lunas Shunt. Er geht nicht wie so oft bei Shuntpatienten um die Leber rum, sondern der Shunt ist die Pfortader, die komplett durch die Leber geht, dann durch das Zwerchfell und dann in die Hohlvene. Normalerweise hört die Pfortader in der Leber auf und verästelt sich da. Die Verästelungen fehlen bei Luna bzw.ist es bei ihr wahrscheinlich nicht so ausgebildet, stattdessen läuft die Pfortader einfach weiter. Dadurch kann die Leber nicht soviel rausfiltern. Dies ist eine sehr seltene Form eines Lebershunts.

    Irgendwie habe ich immer Tiere mit seltenen Erkrankungen. Unsere Würmi hatte Lungenhochdruck, auch selten bei Katzen.

    Wir machen jetzt so weiter, es scheint Luna damit ja gut zu gehen. Wenigstens ist ihr Körper nicht mehr so vergiftet.
    Liebe Grüße von Sandy und ihren Plüschmiezen Jessy, Pebbles, Pippilotta, Monchichi, Bienchen und Emely

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  35. #75
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    Hallo Sandy, das ist ja prima! Da ist Dir bestimmt ein ganzes Gebirge vom Herzen gefallen!
    Alles Gute für Luna und dass sie weiter so toll klar kommt mit ihrer Krankheit!

    Für eine Zeit halten wir deine Pfötchen fest, dein Herz aber ein Leben lang!


    Liebe Grüße von Heike mit ihren Schnurrern Willi, Rico, Fritzchen und Rudi


    Für immer im Herzen und im Kopf ....Plüschi, Oskar, Jacki, Otti, Lottchen, Theo, Hugo und Nelly

  36. #76
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    Vielen Dank. Ja das stimmt, wir haben uns sehr über die Neuigkeit gefreut. Hoffentlich hat sie noch ein paar schöne Jahre vor sich. Die TÄ meinte, das Luna die richtige Patientin für die konservative Behandlungsmethode wäre, also Diät statt OP. Sie ist schon zu "alt", die Leber bereits geschädigt, jedoch hat sie wenig Symptome und eine gute Lebensqualität. Das spricht alles dafür. Das Luna keine 18 Jahre alt wird ist aber klar. Nochmal 7 Jahre wären für uns aber ein guter Anfang
    Liebe Grüße von Sandy und ihren Plüschmiezen Jessy, Pebbles, Pippilotta, Monchichi, Bienchen und Emely

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  37. #77
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    Ich war hier schon sehr lange nicht mehr aktiv. Dennoch möchte ich diesen Thread nun zu Ende bringen, denn es kommen doch immer mal Fragen von anderen Betroffenen auf.
    Ich weiß wie frustrierend es ist, wenn man endlich auf einen passenden Thread gestossen ist und dieser dann einfach aufhört. Man weiß nicht wie es mit den Tieren weiterging und es ihnen geht, oder ob sie überhaupt noch leben. Gerade zum Thema Lebershunt bei Katzen gibt es sehr wenig Informationen und Besitzer, meistens betrifft es Hunde.

    Nun, wie ist es mit Luna weitergegangen. So genau kann ich das leider nicht mehr wiedergeben, zuviel Zeit ist vergangen. 2014 war noch ein gutes Jahr, es gab Auf und Ab´s. 2015 hatte Luna öfters schlechte Phasen. Das Leberfutter mochte sie nicht mehr, Nierendiät auch nicht. Damit sie überhaupt etwas fraß, gab ich ihr Gastrofutter, das ging eine Weile gut. Im Herbst 2015 hatte Luna einen schweren Zusammenbruch. Ihr Ammoniak-und Gallensäurewert waren extrem erhöht, sie hatte neurologische Ausfälle etc. Luna kam sofort in die Klinik und musste dort bleiben. Sie erhielt Infusionen, damit die Giftstoffe rausgespült wurden. Zu diesem Zeitpunkt fiel auch wieder der niedrige Hämatokritwert auf, eine leichte Anämie hatte Luna bereits seit Monaten, aber diesmal war es schwerwiegender. Nachdem es Luna etwas besser ging, hatten wir zuhause mehrmals täglich subkutane Infusionenen gegeben und wieder mehr auf Diätfutter geachtet. Zufüttern musste ich leider auch, Luna frass zu schlecht. Das klappte aber alles sehr gut, Luna war sehr kooperativ. Wegen der Anämie bekam Luna EPO gespritzt. Damit ging es bergauf, Luna war wieder deutlich aktiver und munterer.
    Leider hielt das alles nur 3 Monate an, Ende Februar 2016 fiel der Hämatokritwert in den Keller, trotz EPO. Natürlich war Luna in ständiger ärztlicher Behandlung. Das EPO wurde weggelassen, eine unserer Katzen musste Blut spenden. Diese Spende schlug zuerst gut an, leider nur für 10 Tage. Es folgten zwei weitere Spenden von unseren Katzen, es wurde auch mit hochdosiertem Cortison behandelt. Das alles hielt aber nie lange an, bzw. half letzendlich gar nicht mehr. Luna hatte eine schwere Anämie, veruracht durch ihre kranke Leber und dem Shunt.
    Am Ostermontag 2016 lies ich meinen kleinen süssen Engel gehen. Luna wurde 9,5 Jahre alt. Ein hohes Alter für eine an Lebershunt erkrankte Katze. Die meisten Tiere sterben in jungen Jahren, wenn eine OP nicht möglich ist.

    Luna fehlt uns sehr, wir haben sehr lange getrauert, sie war etwas ganz besonderes
    2015 haben wir zwei unserer Oldies verloren, ein halbes Jahr später Luna, das war für uns schon sehr hart.

    Wir haben es nie bereut, Luna nicht operiert zu haben. Sie hätte diese OP sehr wahrscheinlich nicht überlebt, weil sie bereits zu alt und ihre Leber verändert war. Bei jungen Tieren ist das eine ganz andere Frage und Ausgangspunkt. Wenn Luna bei der OP gestorben wäre, hätten wir uns das nie verziehen. Sie hatte nach Diagnosestellung noch 2 schöne Jahre. Ich war danach noch mit anderen betroffenen Tierhaltern in Kontakt, deren Tiere ebenfalls nicht operiert werden konnten und mit 9 oder 10 Jahren verstorben sind. Teilweise an Tumoren in der Leber oder auch an Anämien. Das ist zwar kein Trost, jedoch fühlte man sich nicht so alleine. Es ist eine angeborene Erkrankung, aus der man das beste machen muss. Wäre es bei Luna früher festgestellt worden, hätte eine OP sie eventuell gerettet bzw.ihr ein längeres Leben geschenkt. Aber selbst das ist nicht gewiss. Leider gibt es auch nach erfolgreichen OPs Rückschläge. Man muss sich wie bei allen Dingen damit auseinandersetzen und informieren und dann den richtigen Weg wählen, für sein Tier und auch sich selber.

    Ich hoffe dem einen oder anderen geholfen zu haben und wünsche allen noch eine gute Zeit




    In Gedenken an meinen Engel Luna
    Liebe Grüße von Sandy und ihren Plüschmiezen Jessy, Pebbles, Pippilotta, Monchichi, Bienchen und Emely

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  38. #78
    Registriert seit
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    Sandy, schön, dass Du Dich gemeldet hast.
    Es tut mir leid, dass Luna nicht länger leben durfte. Aber Ihr habt alles für Sie getan.
    Wie ich in der Signatur sehe, habt Ihr wieder 6 Katzen. Du hast viel Erfahrung. Schau doch bitte ab und zu hier rein.
    Liebe Grüße von Sabine mit



    und den Regenbogenkatzen - für immer im Herzen


  39. #79
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    Hallo Sabine,

    ja wir haben wieder sechs Mädels. Jessy haben wir ja schon lange, sie ist unsere einzig übrig gebliebene der alten Truppe. Sie wird dieses Jahr 12 und erfreut sich bester Gesundheit, mein süßer Fratz Drei Schwestern zogen im Sommer 2015 ein, "geplant" waren sie bereits seit Frühjahr. Traurigerweise verstarben Sunny und Molly kurz vor dem Einzug der Drei Sie erreichten jedoch ein tolles Alter, dafür bin ich sehr dankbar. Bienchen kommt aus dem Tierschutz und kam im Sommer 2017, Emely kurz danach. Sie fand mich, nicht ich sie Emely half mir sehr bei meiner Trauer um Luna.

    Ich probiere hier ab und zu reinzuschauen, bin eher in einem anderen Forum unterwegs
    Liebe Grüße von Sandy und ihren Plüschmiezen Jessy, Pebbles, Pippilotta, Monchichi, Bienchen und Emely

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  40. #80
    Registriert seit
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    Hallo Sandy,

    ja, an Jessy erinnere ich mich noch und an die alte Truppe. Es tut immer weh, wenn die Flauschis gehen. Ich hoffe, dass alle gut im Regenbogenland angekommen sind und sich dort wohl fühlen. Dort ist ja dann auch die ganze alte Truppe, bis auf Jessy wieder zusammen.

    Sie die Mädels, die jetzt nachgefolgt sind, jüngere Katzen und wieder Perser.

    Es wäre wirklich schön, wenn Du uns an Deinem Leben mit den Flauschis teilhaben lässt.
    Liebe Grüße von Sabine mit



    und den Regenbogenkatzen - für immer im Herzen


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