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Thema: Prey-Modell

  1. #1
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    Prey-Modell

    Hm, ich vermisse hier schmerzlich Informationen zum Barfen nach dem Prey-Modell. Macht das keiner?

    Barfen nach "duBarfst" ist in meinen Augen nämlich nicht das Richtige. Da sind meine Katzen mit hochwertigem Fertigfutter besser bedient, da der Kalkulator den natürlichen Gehalt von Taurin usw. im Fleisch nicht richtig berücksichtigt. Und zuviel Taurin ist, wie sich mittlerweile ja hoffentlich rumgesprochen hat, sehr schädlich, weil es eben nicht ausgeschieden sondern angereichert wird.

    Barft hier niemand nach Prey-Model?
    Von den Katzen kann man Gelassenheit und unendliche Geduld lernen (von mir)

  2. #2
    Steppenläufer Guest
    Ich nicht. Bei den üblichen Futtertieren (außer Eintagsküken) schrecken mich die Aufzuchtbedingungen ab. Die größeren Tiere müsste ich gewolft bestellen, doch soviel Gefrierkapazität habe ich nicht, dass sich das machen ließe. Zwei für mich "große" Gründe.

    Das Konzept finde ich aber sehr interessant. Vor Ort komme ich leider nicht an genug verschiedene Innereien heran, um z.B. Frankenprey zu praktizieren, aber ich versuche, die meisten Suppies zu ersetzen (gewolfte Knochen statt Calzium und Knochenmehl, Herz und Hirn statt Taurin...) Fische gibt es meist komplett mit Innereien und Kopf. Ich muss außerdem gestehen, dass ich inzwischen oft "Rezepte" ganz ohne Pülverchen anmische und mich dabei eher am Hundebarf orientiere.

    Den db-Kalki habe ich nur wenige Male vor ein paar Jahren verwendet, ich glaube, mich hatte vor allem gestört, dass er für die gleiche Katze verschiedene Rezepte ausgespuckt hat, wenn man die Tagesration verändert hat. Meiner Meinung nach kann es nicht richtig sein, die Suppies höher zu dosieren und damit das Futter zu konzentrieren, wenn Katz wegen beginnender Fettleibigkeit weniger Futter bekommen soll.

    Die Pauschalzugabeempfehlungen zum Taurin fand ich noch nie gut, dass das Ausscheiden aber wirklich nicht klappt, ist mir neu (finds aber plausibel). Kann man das irgendwo nachlesen?

    Ich glaube aber auch, dass wir uns um die Ausgewogenheit des Futters zu viele Gedanken machen. Viele Katzen fressen ihre Beute gar nicht komplett und Maus/Fisch/Vogel/Heuschrecke unterscheiden sich sehr voneinander - selbst die einander optisch so ähnlichen Maus und Ratte haben genetisch weniger miteinander gemein als beispielsweise der Mensch mit dem Schimpansen

    Am Ende lande ich immer wieder beim uralten Beutetierbaukasten

  3. #3
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    Meine Katzen fressen wenn überhaupt Rohes, dann ohnehin nur Beute. Es gibt zu Hause Küken und gutes Dosenfutter. Draussen gibt es Beute. Das sind Mäuse, Amseln, Meisen, Eichelhäher, Falter, Libellen, Fliegen, Spinnen, Frösche, die Goldfische der Nachbarin und evtl. mal ein Hörnchen. Kaninchen mögen meine nicht. Angereichertes Rohfleisch ist eklig in ihren Augen.

    Ich persönlich mag keine Zuchtnager verfüttern, weil sie aus Qualzucht stammen und mit Acariziden gegen Milben behandelt sind. Diese Nager sind als Schlangenfutter auf dem Markt, Vogelspinnen und Säugetiere kann man damit m.E. nicht ernähren wegen der Toxinkonzentration. Dazu kommt, dass mein Froster gerade eben für die Küken reicht, welche meine Katzen mit Begeisterung zu sich nehmen. Meine eigene Pizza passt da kaum noch rein, geschweige denn teure Wachteln, die dann womöglich nicht gemocht werden

    Mein Kater Tiger ist ein Dosenfutterfan. Er möchte gerne Macs Katzenfutter haben und hin und wieder diese Fischdosen von Schmusy, am liebsten mit 1 Kapsel Lachsöl drüber. Die anderen 3 Gourmeggles hingegen kann ich mit Fisch und Lachsölkapseln jagen. Lamm kann ausser Askyi hier auch keiner mehr sehen. Ich bin froh, wenn ich etwas habe das alle 4 Katzen mögen. Weitere Zwischenmahlzeiten fangen sich die Herrschaften ja selbst. Oft will ich gar nicht wissen, was alles
    Liebe Grüsse

    Claudia & die 4 Tiger

  4. #4
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    Ich bin am Überlegen, ob ich nicht Hühner halten sollte. Für meine Katzen. Nein, nicht lebend, dann schon geschlachtet und dann gewolft, damit wirklich alles gut verteilt ist und ich nicht Augen o.ä. in was weiß ich wieviele Teile schneiden muß. Hier auf dem Dorf gibt es keine Massentierhaltung, meine Gefriertruhe ist sehr groß und der Metzger kommt noch auf den Hof.
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  5. #5
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    Probier lieber erst mal aus, ob deine Katzen Gewolftes überhaupt mögen. Es gibt Katzen, die fressen ganze Küken, aber gewolfte Küken empfinden sie als Majestätsbeleidigung.

    Wenn deine Katzen allerdings artgerecht aufgezogene Hühner als Gewolftes mögen - um so besser! Dann muss nur noch etwas Abwechslung her und etwas zum Kauen, denn ganze Beutetiere sind ja auch eine perfekte Zahnbürste.
    Liebe Grüsse

    Claudia & die 4 Tiger

  6. #6
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    Küken bekommen sie ja schon lange. Und ja, sie mögen auch gewolftes Fleisch.
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