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Thema: Fellpflege bei Maine Coons

  1. #1
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    Talking Fellpflege bei Maine Coons

    Wie pflegt ihr das Fell eurer Katzen. Ich habe ja zwei Maine Coons, desswegen würde es mich natürlich interessieren, wer Katzen hat, die mittellanges bis langes Fell haben! Welche Bürsten verwendet ihr? Wie oft bürstet ihr eure kleinen Löwen? Und kennt ihr sonst noch Tricks oder Tipps für schönes, gesundes, glänzendes und schönes Fell?
    Würde mich freuen!

  2. #2
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    Hm...
    hat denn keiner Lust?

  3. #3
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    Hallo Coonie,

    mich würde bei all den Fragen schon mal interessieren, ob du noch Kontakt zum Züchter Deiner beiden hast? Ich nehme ja an, sie sind mit Papieren? Die haben meist tolle Tipps und können einem auch vor Ort vieles zeigen bzw. geben einem auch oft was mit. Meine beiden muss ich vor allem im Frühjahr und Herbst kämmen, es kommt aber auch auf die Fellstruktur an - Merlin verfilzt wenig, Orko hat ein für Coons eigentlich zu samtiges Wattefell, der muss öfter gekämmt werden. Ich mache es leider zu selten und muss darum immer mal wieder kleine Knubbel rausfummeln, im Frühjahr und Herbst müsste es bei ihm täglich, bei Merlin wöchentlich sein. Am meisten nutze ich einen Kamm mit rotierenden Zinken, zum Beispiel von Karli, sowie einen Entfilzungskamm, irgendwie nutze ich den auch so zum Kämmen manchmal bei Orko. Viele geben zusätzlich Taurin fürs Fell - ich aber nicht.

    Danke für die schöne Zeit: Merlin (2002 - 2018), Orko (2001 - 2019) und Gandalf (2002 - 2016)

  4. #4
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    Ich habe noch Kontakt zu der Züchterin. Wir schreiben jede Woche eine e-mail, wie es den beiden geht. Und ja, sie haben Papiere.
    Ja also ich benutze diesen Furmaster, eine Borstenbürste, die auf der rückseite auch noch so zacken mit noppen vorne dran hat, also das massiert. Und dann noch so eine bürste mit gebogenen zinken, die für langhaarige katzen und hunde geeignet ist. Funktioniert alles gut.
    Wollte eben anere Meinungen hören!

  5. #5
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    Ja mit den gebogenen Borsten meinst du sicher die Zupfbürsten, mit denen kam ich nicht so klar, vom Furmaster hat mir eine Coonie-Züchterin eher abgeraten, weil es zu viele Haare rauslöst. Den kleinen Kamm mit den rotierenden Zinken kann ich dir wirklich ans Herz legen, weil er kleine Miniknoten von sich aus löst und dann auch nicht so ziept. Wenn sie klein sind, gewöhnt man sie am besten dran, machst du ja auch, aber erst, wenn sie älter sind, kann es zu Verfilzungen usw. kommen und je nach Fell schneller als man Gucken kann...

    Danke für die schöne Zeit: Merlin (2002 - 2018), Orko (2001 - 2019) und Gandalf (2002 - 2016)

  6. #6
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    Ja solche Kämme hab ich schon im Zoofachhandel gesehen. Die sind gut oder? Welchen hast du denn?

  7. #7
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    Wir nutzen für unsere Coons ausschließlich die Kämme mit rotierenden Zinken.
    Wichtig ist, dass Du Deine Katzen jetzt schon regelmäßig kämmst, auch an unangenehmen Stellen wie Bauch, Achseln und Hosen. Jetzt ziept da noch nichts, aber sie müssen lernen, es sich gefallen zu lassen. Am besten immer am gleichen Ort kämmen, DU beendest die Sache! Niemals die Katzen. Da reichen anfangs auch 2 Minuten. Einfach ein geliebtes Ritual draus machen.
    Gruß Lieschen Müller

    http://www.gidf.de/

  8. #8
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    Guten Abend ihr Lieben,

    wir haben seit gestern einen Neuzugang in unserem Haushalt - einen 10 Monate alten Main Coon Kater. Die Züchterin hat ein riesiges Areal für ihre Katzen, das heißt sie können jederzeit rein und raus. Unser Katerchen hat es geliebt im Matsch zu tollen^^. Leider haben sich dadurch sehr sehr viele verfilzte Stellen gebildet (ein paar auf der Brust, das Meiste jedoch an den hinteren Flanken/Popo). Sie meinte, dass das wohl in 2 Monaten von selbst abgehen müsste, bzw. bei der Kastration mitgemacht werden kann. Großteils konnte sie es mit der Schermaschine auslösen, allerdings nur im vorderen Bereich. So, nachdem unser Mausezähnchen jedoch sehr stark nach den anderen Miezen gerochen hat, hatten meine Miezen Probleme ihn anzunehmen. Also haben wir ihn mit Pflegeschaum shampooniert und auch versucht ein paar Stellen auszukämmen (eben mit dem Kamm der rotierende Zacken hat). Er hat es sich gut gefallen lassen und auch dabei geschnurrt. Allerdings kamen wir bei den besagten Stellen gar nicht weiter. Die Züchterin hat uns vor dem Scheren abgeraten, weil das Geräusch zuviel Stress für ihn bedeuten würde (vor allem weil jetzt auch der Umzug passiert ist). Natürlich möchten wir ihm das nicht antun. Allerdings denke ich auch nicht, dass das besser wird oder? Er hat sehr sehr feines Fell, er putzt sich auch immer brav, nur bei dem Wirrwarr kommt auch er nicht mehr durch. Daher wollte ich um eure Erfahrungen bitten. Ist das Scheren tatsächlich ein solcher Stress, oder kennt ihr Maschinen die sehr sehr leise sind? Oder gibt es andere Tipps? Zum Katzenfriseur möchte ich ihn keinesfalls bringen, ich denke das ist dann wirklich Stress für den Kleinen... Aber es so zu belassen? Ich weiß nicht ...

    Danke schon mal jetzt an alle liebe Coonie-Besitzer

  9. #9
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    Hallo Damarissa,
    ich bin ehrlich gesagt etwas überrascht, daß die Züchterin euch einen Kater in einem so schlechten Fellzustand verkauft hat. Als wir unsere beiden Coonies abgeholt haben, sie waren damals 1,5 und 2 Jahre alt, wurde das Fell vorher nochmal gründlich bebürstet und alle Knoten entfernt. Gerade als Coonie-Neuling dauert es schon ein bisschen, bis man das mit der Fellpflege so richtig raus hat und weiß wo die "Problemzonen" sind. Zumal es ja auch verschiedene Fellarten gibt, die auch eine unterschiedliche Pflege brauchen. Unser Kater z.B. hat ganz weiches flauschiges Fell, die Dame eher grobes strähniges.
    So lassen kannst du es auf keinen Fall, das wird nur schlimmer. Wenn du es dir zutraust versuche die Knoten mit den Fingern etwas zu lösen und dann mit der Schere abzuschneiden. Halte den Knoten ganz dicht unten an der Haut fest und schneide dann kapp über deinen Fingern ab. Das geht aber nur zu zweit. Einer hält die Katze, der andere bearbeitet die Knoten. Ansonsten bleibt dir nur der Gang zum Tierarzt, der deinen Kater dann unter Narkose von seinen für ihn ja auch sehr lästigen Knoten entfernt.
    Darf ich fragen, ob du deinen Kater mit einem Gesundheitszeugnis bekommen hast? Von einem Stammbaum gehe ich jetzt mal eher nicht aus. Also ich find es echt komisch von der Züchterin und auch nicht richtig, dir den Kater so zu verkaufen Ist nicht böse gemeint du hast dich vermutlich in den kleinen Kerl verliebt und alles andere war egal , was sog. "Züchter" gerne ausnutzen.
    Ich hoffe ich konnte dir ein bisschen helfen.
    LG Susanne

  10. #10
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    Sie meinte, dass das wohl in 2 Monaten von selbst abgehen müsste,
    Diese Aussage halte ich für eindeutig unseriös. Verfilzungen lösen sich nicht in wohlgefallen auf . Du hast ja von Susanne schon einige Tips bekommen aber es ist eindeutig wichtig die Verfilzungen zu entfernen .

    Ein Optimist findest immer einen Weg. Ein Pessimist findet immer eine Sackgasse. – Napoleon Hill -

  11. #11
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    Danke schon mal für die Antworten.
    Es handelt sich um einen registrierten Züchter, wir haben Stammbaum, Gesundheitszeugnis (vom Kater und Eltern), EU-Heimtierausweis etc. mitbekommen. Vom Zuchtverband selbst erhalten wir dann in einem Monat den aktuellen Stand nochmals zugesandt.
    Das mit dem Fell hat uns auch stutzig gemacht um ehrlich zu sein. Allerdings muss man schon sagen, dass wir ihn ein paar mal vorher besucht hatten (wir wollten als Zweitkatze eine Main Coon und keine ganz kleine sondern etwas älter bis 2 Jahre), und uns die Kitten, Youngsters und Kastraten angesehen. Vom Spielverhalten her und Zutraulichkeit haben wir uns dann zu unserem Vito hingezogen gefühlt, da er am besten zu unserer Milou zu passen schien. Wir haben damals auch seine Mama, seinen Vater, großen Bruder sowie noch eine Wurfschwester kennengelernt. Sie sind alle sehr gepflegt gewesen (zuletzt vor 3 Wochen). Wir hatten schon den Eindruck, dass sie sich sehr um ihre Tiere sorgt. Es ist auch eine recht große Cattery (aber keine Vermehrer wohlgemerkt!! ganz wichtig).
    Wir haben uns vorab schon viel über die Züchterin informiert und auch durchwegs positives gefunden.

    Wegen dem Zustand des Fells meinte sie schon, dass sie ihn ausgeschoren hat, aber er an den besagten Stellen zu unruhig geworden ist und sie zuviel Stress bei den Kitten vermeiden wollte, da er ja auch den Ortswechsel mitmacht.
    Wegen des Umzugs muss ich aber schon sagen, dass alles hervorragend funktioniert hat. Nach einem halben Tag ging er schon auf Erkundungstour, hat das Katzenklo für sich entdeckt und einen gesunden Appetit Ansonsten sieht er sehr gut aus (Augen, Ohren, Nase, Krallen,...). Er hat halt wirklich noch mehr Babyfell. Seine Schwester war vom Haarkleid her kürzer und auch glatter, er dürfte seinen Pelz 1:1 von der Mami mitbekommen haben (von beiden sah das Fell bei der Abholung auch gut aus).

    Wir machen uns jetzt in erster Linie Gedanken wegen dem weiteren Vorgehen des Fells. Dass wir was tun müssen ist uns beiden klar, wir wissen eben nur noch nicht so recht wie. Die Züchterin meinte, dass Stressfaktoren bei Main Coons schon schwere Erkrankungen auslösen können, daher hat sie auch gebeten in zu kurzer Abfolge nicht zuviel mit ihm zu machen. Das scheint uns einleuchtend, habe ich auch bei meinen Nicht-Rassekatzen immer so gehandhabt.
    Aber denkt ihr nicht, dass jetzt eine Narkose schon zu viel für ihn wäre? Er hat sich das einshampoonieren und bürsten auch gefallen lassen, war dabei auch sehr entspannt (wollte dann nach einer Zeit aber die Bürste für sich beanspruchen ).
    Was wäre wohl besser, Tierarzt oder Katzenfriseur? Das Kämmen an sich kennt er und lasst es sich auch gefallen...

  12. #12
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    Stell doch noch mal ein Foto von eurem Süßen hier ein, damit wir uns in etwa ein Bild machen können
    Ich würde es wie gesagt nach und nach mit rausschneiden probieren. Wenn er beim Baden gut abgehalten hat, müsste das doch eigentlich klappen. Einer krault und hält ihn fest, der andere kämmt und schneidet vorsichtig! Jeden Tag ein kleines bisschen, da müsst ihr etwas Geduld haben.
    Wenn die Züchterin ihn schon "bearbeitet" hat und er jetzt immernoch so verfilzt ist, spricht das nicht wirklich für die Cattery, finde ich. Man sollte nur soviele Tiere halten, wie es einem auch möglich ist sie zu pflegen.
    Hat sie ihn euch als Zuchtkater überlassen, weil er noch nicht kastriert ist? Wollt ihr züchten?
    Ansonsten würde ich ihn, sobald er sich einigermaßen eingewöhnt hat, unbedingt kastrieren lassen. Was sich dann natürlich ideal mit dem restlichen Ausscheren der Verfilzungen verbinden lassen würde.
    Wie findet Milou ihren neuen haarigen Mitbewohner?

  13. #13
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    Ich würde unheimlich gerne ein Foto von ihm reinstellen, aber dafür ist er momentan noch zu flink - man sieht entweder die Schweifspitze, eine Pfote oder ein buntes Farbenspiel
    Da er für sowohl für Zucht als auch Liebhaber zu haben war wurde er nicht eher kastriert. Wir wollten ihn schon diese Woche haben, da wir später keinen Urlaub bekommen hätten und die Zusammenführung nicht so ganz ohne uns machen wollten. Wir werden ihn in der Tierklinik unseres Vertrauens kastrieren lassen und im Zuge dessen auch noch anderes durchchecken. Wir dachten da in so einem Monat dran. Er ist aber noch enorm Baby, weshalb wir uns da einstweilen keine großen Sorgen machen, es aber genauest beobachten.
    Gerade vorher haben wir eine Kämmsession eingelegt- er hält gute 8 Minuten durch, dann wird das Umfeld viel zu interessant. Wir sind froh, dass er so zugänglich ist und neugierig da ist unsre Milou nicht so geduldig^^ Ich denke das mit Baden und rausschneiden bekommen wir schon hin. Aber sein Fell verknotet wirklich flott. Heute mittag war ein Knötchen da wo gestern noch keins war, aber mit dem Kamm ging das super durch und ist auch weg. Nach den Feiertagen geh ich zu dem Tierfriseur wo wir auch mal mit unserem Perser waren. Nur zur Beratung und wegen Pflegeprodukte. Der führt ausschließlich Naturprodukte.


    Der erste Abend war mit viel gefauche von ihr verbunden. Kaum hat sie ihn gesehen gings schon los. Er hat aber nichts getan außer schief geguckt Durch Spiele haben wir sie quasi zusammengeführt und jetzt fressen sie schon gemeinsam, teilen sich den Kratzbaum. Hie und da faucht sie ihn noch an, aber das kümmert ihn nicht weiter und es wirkt auch gar nicht mehr bedrohlich. Am lustigsten ist es wenn sie die Bälle durch die Wohnung schießen. Er ist wirklich erstaunlich schnell aufgetaut und ein sehr sehr umgängliches Kätzchen. Lediglich die Koordination hinkt manchmal noch ein wenig dürft an den großen Pfoten liegen die grad nicht so zum Rest passen wollen

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