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Thema: Vernachlässigter Hund

  1. #1
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    Vernachlässigter Hund

    Liebe Leute,

    seit einigen Wochen habe ich ein Problem:

    Gegenüber ist eine Familie eingezogen. Mann, Frau, Kind, Hund, Katze.

    Hier auf dem Dorf kennt man eigentlich die meisten Leute, trifft sie im Supermarkt, auf der Bank oder die Hundebesitzer beim Spaziergang in den Feldern. Nur diese Leute sieht man selten.

    Dass der Hund oft bellt und jault, ist mir gleich zu Anfang aufgefallen. Ich habe dann zufällig die Frau mal draußen getroffen und darauf angesprochen. Sie hat mir gleich, obwohl wir uns nicht kannten, einen Schlüssel zum Haus gegeben.

    Dass die Lebensumstände der Familie etwas sonderbar sind, war mir da schon klar.
    Ein Gespräch mit einem ehemaligen Nachbarn der Familie brachte dann etwas Licht ins Dunkel.
    Ein Kind der Familie ist schon im Heim, das zweite bekommt jede Woche Besuch vom Jugendamt.
    Die Tiere werden oft über viele Stunden allein gelassen. Der ehemalige Nachbar hat erzählt, dass die Leute mal vier Tage weggefahren seien. In der vorigen Wohnung müsse das Laminat rausgerissen werden, da der Urin der Tiere drunter gelaufen sei. Vögel hätte es wohl mal gegeben, aber die hätten es nicht lange gemacht.

    Okay, wenn ich Zeit habe und mitbekomme, dass der Hund wieder eingesperrt ist, nehme ich ihn mit (dank Schlüssel).
    Aber das ist ja kein Dauerzustand!
    Jetzt ist es 11 Uhr abends, und seit 12 Uhr mittags ist niemand mehr im Haus. (Klar, dass ich den Hund eben mit auf die letzte Pipirunde mitgenommen habe).
    Ich habe angefangen, eine Liste zu führen, wann und wie oft die Tiere vernachlässigt werden.

    Was kann ich sonst noch tun?

    Wenn man mit der Frau spricht, könnte man den Eindruck haben, dass sie die beste Hundemutter von der Welt ist.
    Von daher würde sie sicher jemandem vom TSV oder den Amtsveterinär perfekt täuschen können. Zumal der Hund auch gut genährt ist und oberflächlich nicht hilfebedürftig aussieht.
    Der Mann ist Fernfahrer und von daher selten zu Hause.

    Geht mir echt an die Nerven, die Sache!


    Johanna mit Betsey und Crazy

  2. #2
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    das ist ja fürchterlich.
    Gott sei Dank nimmst Du den Hund mit zum Gassigehen! Dann hat er ja wenigstens noch etwas Glück.

    daß in den Dörfern die Hunde eingesperrt werden, ist wohl gar nicht so unüblich. Wir haben mal vor vielen Jahren Urlaub gemacht in einem Dorf, da haben etliche Hunde gebellt und gejault. Gegenüber war einer in der Scheune eingesperrt, das war für mich kein Urlaub, es ist nicht zu ertragen, weil die Hunde einem leid tun!
    und dann war endlich mal dieser sch... opa da und hat den Hund rausgelassen und dann immer mit einem Stock rumgefuchtelt, einfach schrecklich.

    Gruß Monika

  3. #3
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    Das ist schon schwierig - frag mich immer warum man sich Tiere anschafft wenn man keine Zeit und kein Interesse daran hat, wobei das mit Kindern natürlich noch bedeutend schlimmer ist. Allein das sie dir gleich schon einen Schlüssel in die Hand gedrückt hat finde ich krass. Nur hat sie damit ja gleich eine super Ausrede wenn es probleme gibt, sie hat doch dich. Ich würde wahrscheinlich noch mal ernsthaft versuchen mit ihr zu sprechen und mir die Zeiten (die man mitbekommt) aufschreiben in denen der Hund allein ist und wie oft du ihn "retten" musst. Bei "meiner" Amtsveterinärin würde ich vorab anrufen und fragen wie ich mich da am besten verhalten soll.

    Ein Optimist findest immer einen Weg. Ein Pessimist findet immer eine Sackgasse. – Napoleon Hill -

  4. #4
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    daß in den Dörfern die Hunde eingesperrt werden, ist wohl gar nicht so unüblich.
    Finde ich in vielen Fällen auch gar nicht so schlimm.
    Hier auf dem Dorf laufen die Hofhunde tagsüber frei, werden nachts auf die Diele oder in den Stall gesperrt. Wenn sie dann mal müssen, können sie ins Stroh.
    In dem geschilderten Fall ist das aber ein Wohnhaus. Der Hund verkneift sich also über viele Stunden das Pinkeln.

    Was Du da erzählst, Monika, wäre für mich auch das Gegenteil von entspanntem Urlaub.
    Deswegen fahre ich auch nicht mehr in südliche Länder, weil ich das gehäufte Hundeelend dort nicht mit ansehen kann.

    Ich würde wahrscheinlich noch mal ernsthaft versuchen mit ihr zu sprechen
    Je länger ich drüber nachdenke und mit Leuten drüber rede, desto klarer wird mir, dass ich das irgendwie alleine durchziehen muss.
    Unser TSV hat viel dringendere Probleme. Hier werden in der letzten Zeit viele Hunde ausgesetzt. Da entsorgt wohl ein Vermehrer seine "Altbestände".
    Und auf unseren Amtsveterinär setze ich auch keine großen Hoffnungen. Wenn der Hund wenigstens körperlich in einem schlechten Zustand wäre ...

    Eigentlich hätte ich eine Top-Endstelle für den Hund. Aber dafür müsste ich die Frau erstmal überreden, den Hund abzugeben.


    Johanna mit Betsey und Crazy

  5. #5
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    Ich fürchte, selbst im idealsten FAlle, dass du den Hund abschwatzen kannst, löst das nicht das Problem. Es wird wohl ein neuer angeschafft. Es gibt Menschen, die nicht absichtlich ihre Tiere vernachlässigen oder deren Bedürfnisse ignorieren oder falsch einschätzen. Sie sind einfach dazu nicht in der Lage. Ich weiß nciht, wie man sowas nennen soll, fehlende Empathie? Ich finde es großartig, dass du den Hund mitnimmst. So kümmert sich wenigstens einer. So traurig das ist. Den Hund in andere Hände zu geben, würde ich trotzdem versuchen, also abschwatzen. Wenn das Vet.amt so blind ist, dann wird man wohl auch keine Haltungsuntersagung durchbekommen. ;o(

  6. #6
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    Zitat Zitat von frolleinvomamt Beitrag anzeigen
    Finde ich in vielen Fällen auch gar nicht so schlimm.
    Hier auf dem Dorf laufen die Hofhunde tagsüber frei, werden nachts auf die Diele oder in den Stall gesperrt. Wenn sie dann mal müssen, können sie ins Stroh.
    In dem geschilderten Fall ist das aber ein Wohnhaus. Der Hund verkneift sich also über viele Stunden das Pinkeln.

    Was Du da erzählst, Monika, wäre für mich auch das Gegenteil von entspanntem Urlaub.
    Deswegen fahre ich auch nicht mehr in südliche Länder, weil ich das gehäufte Hundeelend dort nicht mit ansehen kann.


    Je länger ich drüber nachdenke und mit Leuten drüber rede, desto klarer wird mir, dass ich das irgendwie alleine durchziehen muss.
    Unser TSV hat viel dringendere Probleme. Hier werden in der letzten Zeit viele Hunde ausgesetzt. Da entsorgt wohl ein Vermehrer seine "Altbestände".
    Und auf unseren Amtsveterinär setze ich auch keine großen Hoffnungen. Wenn der Hund wenigstens körperlich in einem schlechten Zustand wäre ...

    Eigentlich hätte ich eine Top-Endstelle für den Hund. Aber dafür müsste ich die Frau erstmal überreden, den Hund abzugeben.
    einen Hund aus dem Zuhause reißen, ist auch hart für ihn. Vielleicht würde es ja schon was bringen, ihnen zu verklickern daß der Hund eine Hundeklappe braucht. Das müßte dann doch gehen, da ist doch sicherlich ein Garten zum Haus dabei. Oder daß der Hund einen gesicherten Garten bekommt draußen. Ist zwar nicht optimal, aber dann könnte er sich wenigstens lösen und müßte sich nicht im Haus quälen weil er nicht raus kann.
    Wenn man die Lebenssituation für den Hund in seinem Zuhause bessern kann, ist es besser, als wenn er sich von seinen Menschen trennen muß, meine Meinung.
    so würd ich es jedenfalls versuchen und ihn auch mitnehmen zum Gassigehen.
    Gruß Monika

  7. #7
    tazi Guest
    Also ich finde es wird etwas übertrieben, leider kenne ich dies auch. Es gibt Menschen /Hundehalter die arbeiten müssen und deren Lebensinhalt sich nicht komplett um den Hund dreht (soll es geben) Riecht es in der Wohnung nach Urin/Kot?

    ich denke einfach es ist eine andere Art von Hundehaltung ob vernachlässigung? keine Ahnung ob das man als Vernachlässigung bezeichnung kann (denke ich eher nicht)

    Erschreckender finde ich das Verhalten das man eine schöne Endstelle bereits hat Da vertraut Dir jemand seinen Hudn an und Du suchst einfach schonmal einen neuen Besitzer ein NO GO und ehrlich vor solche Tierschützern habe ich mächtige Angst, den sie sind Fanatisch

  8. #8
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    Also ich weiß ja nicht, wie einige Menschen ihr Zusammenleben mit einem Hund definieren, aber eine Hundeblase ist NICHT dazu ausgelegt, stundenlang anzuhalten, sondern max. 4 Stunden, alles andere ist Quälerei. Versuch es mal selber, solange anzuhalten, ist kein Vergnügen. Die Rüdenblase ist noch empfindlicher und fürs anhalten gar nicht angelegt. Ich verstehe immer nicht, wieso das viele Menschen einfach nicht begreifen. Wer seinem Hund kein artgerechts Leben bieten kann, sollte sich keinen anschaffen oder einen Tiersitter zulegen, fehlt es an Geld dann eben kein Tier. Hunde sollten keinesfalls 7 Stunden ihre Blase anhalten. Einfach mal bei einem Tierarzt fragen. Welches Lebewesen uriniert einmal am Tag??? Keines! vielleicht ein Faultier.

    Mit Endstelle ist nicht Lebensende gemeint und so einige Tiere sind froh und glücklich ihren Besitzer wechseln zu können und es gibt Tiere, die sind wirklich froh darüber und schließen sich sehr schnell liebevollen Menschen an. Es ist also nicht in jedem Falle eine leidendes Tier, nur weil es dann nicht mehr bei seinem inkompetenten Herrchen lebt und sich einen Knoten in die Blase macht.

  9. #9
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    Also meine Hunde halten locker 10 std aus, müssen sie auch denn nachts schlafe ich. Meine Hunde pinkeln auch mehr als wie nur einmal pro spaziergang meistens 2 oder 3 mal "richtig" und oft wird auch noch markiert. Tagsüber gehe ich in der regel 3 mal mit denen raus, da kann es auch sein das zwischen den spaziergängen 7 std liegen. Manchmal wenn es sehr heiß kann es sein das ich auch mal nur 2 mal mit denen raus gehe dafür dann aber länger morgens/Vormittags 2 std und am frühen abend nochmal 2 std , heute zum beispiel war es auch so.


    Lg Jessica

  10. #10
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    Ich weiß nciht, wie man sowas nennen soll, fehlende Empathie?
    Das trifft es ganz gut, denke ich, Babymaus.

    einen Hund aus dem Zuhause reißen, ist auch hart für ihn.
    Kommt drauf an. Hunde hängen zwar sehr an ihren Menschen, sehen aber auch ihre Vorteile.
    Als ich die Hündin mal abends mit raus genommen hatte, wollte sie dann gleich mit zu mir, weil ja zu Hause niemand war.
    Mittlerweile hat sie kapiert, dass das nicht geht/dass ich das nicht möchte.
    Von daher denke ich, dass sie sich leicht in ein gutes neues Zuhause eingewöhnen würde.

    daß der Hund eine Hundeklappe braucht
    Geht baulich nicht. Die Türen liegen zu anderen Seiten des Hauses als der Garten.

    Da vertraut Dir jemand seinen Hudn an und Du suchst einfach schonmal einen neuen Besitzer ein NO GO und ehrlich vor solche Tierschützern habe ich mächtige Angst, den sie sind Fanatisch
    Quatsch! Ich habe einem Freund von der Hündin erzählt, und er meinte, er würde sie wohl übernehmen, wenn die Frau den Hund abgeben würde, da er gerade einen Zweithund sucht.
    Mehr war da nicht.

    Hunde sollten keinesfalls 7 Stunden ihre Blase anhalten.
    Müssen meine auch. Werktags bin ich 7 Stunden weg, gehe allerdings vor der Arbeit ausgiebig, damit sich die Hunde gründlich entleeren können. Und dann schlafen sie, bis ich wiederkomme. Danach geht es gleich wieder auf eine große Runde. Und am WE ist viel Hundezeit, im Urlaub sowieso.
    Meine beiden kommen gut damit zurecht, haben sich an meinen Lebensrhythmus angepasst.

    ****************************** *
    Heute Nachmittag hab ich die Hündin wieder mitgenommen.
    Sie hat ab 9 Uhr gekläfft, und mittags veränderte sich das Kläffen von "Ich bin einsam" zu "Ich muss mal dringend".
    Zwei dicke Haufen hat sie unterwegs gemacht, hatte sich also wohl seit vielen Stunden nicht mehr lösen können.

    Einen kleinen Erfolg habe ich immerhin erzielt: Die Frau hat diese Woche Nachtschicht, und nun schläft wohl ihre Mutter im Haus, um sich um Kind und Hund zu kümmern.

    Mag sein, dass die Frau für viele Dinge des Zusammenlebens Anweisungen benötigt, weil es eben an der Empathie fehlt.
    Aber ob die Mutter da kompetenter ist? "Kinder kommen selten auf andere Leute.", sagt ein Sprichwort.


    Johanna mit Betsey und Crazy

  11. #11
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    Zitat Zitat von tazi Beitrag anzeigen
    Also ich finde es wird etwas übertrieben, leider kenne ich dies auch. Es gibt Menschen /Hundehalter die arbeiten müssen und deren Lebensinhalt sich nicht komplett um den Hund dreht (soll es geben) Riecht es in der Wohnung nach Urin/Kot?

    ich denke einfach es ist eine andere Art von Hundehaltung ob vernachlässigung? keine Ahnung ob das man als Vernachlässigung bezeichnung kann (denke ich eher nicht)

    Erschreckender finde ich das Verhalten das man eine schöne Endstelle bereits hat Da vertraut Dir jemand seinen Hudn an und Du suchst einfach schonmal einen neuen Besitzer ein NO GO und ehrlich vor solche Tierschützern habe ich mächtige Angst, den sie sind Fanatisch
    Du hast Dir aber schon durchgelesen, was das frolleinvomamt oben beschrieben hat? Deine Zeilen lassen das nämlich nicht vermuten; entweder hast Du nicht wahrgenommen, daß da die Rede von 11 Stunden Eingesperrtsein ohne Pinkelmöglichkeit ist, oder Du weißt nicht, das sowas nicht direkt das ist, was man gemeinhin als artgerechte Hundehaltung einstuft. (Es gibt übrigens eine Checkliste für das, was eine artgerechte Hundehaltung ausmacht, herausgegeben von der TVT, also mit durchaus nachmeßbaren Parametern, es ist KEINE Ermessenssache).
    Und es muß sich auch nicht der komplette Lebensinhalt um den Hund drehen, um ihn so zu halten, daß es ihm gutgeht, das ist klar. Aber auch ein berufstätiger - auch ich gehöre dazu - muß in seiner Arbeits- und Freizeitplanung den Hund berücksichtigen. Und, ich wiederhole mich, da muß man schon mehr einplanen, als die eine Gassirunde nach der Ganztagsschicht. Immerhin scheinen sie sich aufs Frollein zu verlassen, da sie einen Schlüssel hat. Es klingt nur nicht sehr danach, als ob sie im Fokus haben, daß man ihr dann auch mal bescheidsagen könnte/müßte; sie überlassen die Sache sich selbst.

    Auch ich mache mir Sorgen um die Kinder, es ist sicherlich sinnvoll, auch da ein wachsames Auge zu haben und sich gegebenenfalls an die nötigen Stellen zu wenden...leider erfährt man aus den Medien immer wieder Fälle, wo Nachbarn zu spät oder gar nicht hingeschaut haben. Ich persönlich denke, daß dem Hund aktuell durch Deine Hilfe, Johanna, fürs Erste gut geholfen wird - auch wenn das sehr an Dir nagt. Vielleicht kannst Du ja wirklich im Gespräch erreichen, daß sie den Hund abgeben...aber da ist vermutlich nur sehr langsames, "stetes Aushöhlen" zielführend. Laß Dir Zeit damit, auch wenns Dir drückt. Bau eine Beziehung zu der Frau auf, damit Du auf einer Art "freundschaftlicher" Ebene zu ihr reden kannst, und nicht als die junge Nachbarin, "die ihr den Hund wegnehmen will" auf sie wirkst. Ich könnte mir nämlich vorstellen, daß sie ganz schnell zumacht, wenn sie von Deiner Seite aus zuviel Druck empfindet und dann womöglich den Schlüssel wiederhaben will. Dann könntest Du dem Wuff nur noch durch "Amtsgewalt" helfen...und das ist sehr langwierig...da erfolgt dann meist auch keine Einsicht in ein Fehlverhalten, weil die Leute sich als im Unrecht empfinden...
    Viel Erfolg, und klasse, daß Du nicht wegguckst.

  12. #12
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    ja, das find ich auch klasse Johanna, daß Du nicht wegsiehst. Sondern hilfst
    und dem Hund ja auch direkt hilfst, daß Du ihn mit rausnimmst, daß er nicht anhalten muß.
    Leute gibts, das ist einfach nur schrecklich
    Solche Hunde können einem einfach nur leid tun! Aber daß Du da ein Auge drauf hast, ist super. Soll sie sich schön beobachtet fühlen
    Gruß Monika

  13. #13
    tazi Guest
    Zitat Zitat von zipfelhut Beitrag anzeigen
    Du hast Dir aber schon durchgelesen, was das frolleinvomamt oben beschrieben hat? Deine Zeilen lassen das nämlich nicht vermuten; entweder hast Du nicht wahrgenommen, daß da die Rede von 11 Stunden Eingesperrtsein ohne Pinkelmöglichkeit ist, oder Du weißt nicht, das sowas nicht direkt das ist, was man gemeinhin als artgerechte Hundehaltung einstuft. (Es gibt übrigens eine Checkliste für das, was eine artgerechte Hundehaltung ausmacht, herausgegeben von der TVT, also mit durchaus nachmeßbaren Parametern, es ist KEINE Ermessenssache).
    Und es muß sich auch nicht der komplette Lebensinhalt um den Hund drehen, um ihn so zu halten, daß es ihm gutgeht, das ist klar. Aber auch ein berufstätiger - auch ich gehöre dazu - muß in seiner Arbeits- und Freizeitplanung den Hund berücksichtigen. Und, ich wiederhole mich, da muß man schon mehr einplanen, als die eine Gassirunde nach der Ganztagsschicht. Immerhin scheinen sie sich aufs Frollein zu verlassen, da sie einen Schlüssel hat. Es klingt nur nicht sehr danach, als ob sie im Fokus haben, daß man ihr dann auch mal bescheidsagen könnte/müßte; sie überlassen die Sache sich selbst.

    Auch ich mache mir Sorgen um die Kinder, es ist sicherlich sinnvoll, auch da ein wachsames Auge zu haben und sich gegebenenfalls an die nötigen Stellen zu wenden...leider erfährt man aus den Medien immer wieder Fälle, wo Nachbarn zu spät oder gar nicht hingeschaut haben. Ich persönlich denke, daß dem Hund aktuell durch Deine Hilfe, Johanna, fürs Erste gut geholfen wird - auch wenn das sehr an Dir nagt. Vielleicht kannst Du ja wirklich im Gespräch erreichen, daß sie den Hund abgeben...aber da ist vermutlich nur sehr langsames, "stetes Aushöhlen" zielführend. Laß Dir Zeit damit, auch wenns Dir drückt. Bau eine Beziehung zu der Frau auf, damit Du auf einer Art "freundschaftlicher" Ebene zu ihr reden kannst, und nicht als die junge Nachbarin, "die ihr den Hund wegnehmen will" auf sie wirkst. Ich könnte mir nämlich vorstellen, daß sie ganz schnell zumacht, wenn sie von Deiner Seite aus zuviel Druck empfindet und dann womöglich den Schlüssel wiederhaben will. Dann könntest Du dem Wuff nur noch durch "Amtsgewalt" helfen...und das ist sehr langwierig...da erfolgt dann meist auch keine Einsicht in ein Fehlverhalten, weil die Leute sich als im Unrecht empfinden...
    Viel Erfolg, und klasse, daß Du nicht wegguckst.
    woher weiss man das der Hund 11 Stunden alleine war? Stand jemand 11 Stunden am Fenster und hat das Haus beobachtet? und woher weiss man den genauen Tagesablauf, wenn die Familie gerade einmal ein paar Wochen da wohnt? Ich halte nichts von diesen Dorftratsch (wo man dies und jenes hört)

    Was ich nur etwas befremdlich finde: Da wohnt die Familie ein paar Wochen da, man spricht sie auf den bellenden Hund an und zack bekommt man den Hausschlüssel? Oder hat man sich selbst angeboten den Hund mit rauszunehmen? Weiss die Familie das man so denkt und für den Hund eine andere Stelle hat?

  14. #14
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    Es ist ein Unterschied ob ein Hund NACHTS schläft und nicht pinkeln muß, WEIL ER SCHLÄFT und ob der tagsüber mal saufen geht in der wohnung, nach draußen horcht, mal rumläuft weil er allein ist. Dann nämlich muß ein Hund pinkeln und 10 Stunden tagsüber geht garnicht und ist Tierqälerei! 7 Stunden geht auch nicht. Ich hatte eine Bekannte, die tat das auch und fand es ganz normal. Ergebnis: mit 8 Jahren eingeschläfert, Nieren kaputt, Blase kaputt.

    Warum sollte ein Hund 7 Stunden seine Blase anhalten? Schafft das ein Mensch nein. Für einen Hund auch zuviel. Früher oder später gibt es organische Probleme dadurch. Wozu brauche ich einen Hund, wenn ich 7 Stunden am Tag nicht da bin und der Hund in der Wohnung hocken muß? Wenn der Hund wenigstens draußen sein kann, auf einem Grundstück und urinieren kann, wann er will, ist das o.k., aber nicht 7 stunden eingesperrt in der Wohnung. No go.

  15. #15
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    Zitat Zitat von tazi Beitrag anzeigen
    woher weiss man das der Hund 11 Stunden alleine war? Stand jemand 11 Stunden am Fenster und hat das Haus beobachtet? und woher weiss man den genauen Tagesablauf, wenn die Familie gerade einmal ein paar Wochen da wohnt? Ich halte nichts von diesen Dorftratsch (wo man dies und jenes hört)

    Was ich nur etwas befremdlich finde: Da wohnt die Familie ein paar Wochen da, man spricht sie auf den bellenden Hund an und zack bekommt man den Hausschlüssel? Oder hat man sich selbst angeboten den Hund mit rauszunehmen? Weiss die Familie das man so denkt und für den Hund eine andere Stelle hat?
    wenn man direkt solche Nachbarn hat, dann kriegt man das alles mit. Ich selber könnte es jedenfalls nicht ertragen in meinem Zuhause, wenn nebenan oder gegenüber stundenlang ein Hund jaulen würde. Wenn ich wüßte, daß er dringend raus muß, das keiner da ist. ich würde mir da auch was einfallen lassen! und ich bin selber ganz gewiss keine Tratsche, mir geht es nur um den Hund!
    würdest du sowas einfach ignorieren? wenn du wüßtest, nicht vom Hörensagen, sondern weil du es siehst und hörst, daß der Hund dringnd raus muß

  16. #16
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    @tazi ich denke "diese Familie" denkt sich gar nichts. Ich habe auch einmal die Feuerwehr und Polizei geholt, als auf dem Balkon eines Wohnhauses ein Hund stundenlang jaulte. Er war dort eingesperrt, weil seine Besitzerin in der Kneipe arbeitete bis früh. Der Hund könne ja auf den Balkon sein Geschäft erledigen, hieß es. Ergebnis: Hund eingezogen.

    Ganz davon ab: froilleinvonamt schrieb: der Hund hat morgends ab 9 uhr gekläfft und dann 2 dicke Haufen gemacht. Hunde kacken in der Regel morgens und abens, meistens. Einige mal zwischendurch. Heißt für mich nichts anderes, als das sich keiner um den Hund und sein Geschäft gekümmert hat und er nicht Gassi war.

  17. #17
    tazi Guest
    Das ist natürlich verdächtig das ein Hund draußen zweimal kackt (oh gott ich vernachlässige meine Hunde auch denn meine machen das auch, und sie bellen auch schonmal wenn sie draußen ein Geräuschen hören oder sie draußen andere Hunde sehen)

    Lasst mal die Kirche im Dorf, schön das alle per Ferndiagnose anscheinend wissen was dem Hund fehlt und alle die Familie kennen, zumal welchen Zweck erfüllt dieser Beitrag?
    Man sollte sich dringend ein Hobby suchen wenn man den ganzen Tag nur Nachbarn beobachtet was sie tun und was nicht, (und beschweren sich die anderen Anwohner auch? ) und das über Stunden! ja mei wann geht man denn mit seinen eigenen Hunden wenn man sooo beschäftigt ist die anderen zu beobachten.
    Ich kenne die andere Seite, wenn selbsternannte Tierschützer die fanatische Veranlagungen haben einen das Leben schwer machen anstatt sich mal um Ihre eigenen Sachen zu kümmern

  18. #18
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    Irgendwas hast du beim Threadersteller nicht verstanden. Am besten du liest das alles nochmal in Ruhe durch.

  19. #19
    tazi Guest
    Glaube mir, das habe ich. Für mich ist das Grenzwertig so ein Verhalten. Da hört man diverses vom Nachbarn ect. das ist doch nicht normal. Warum fragt man die betroffene Person nicht einfach selbst?

  20. #20
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    Babymaus,

    Meine Hunde und die Hunde die ich so kenne erledigen ihre geschäfte auch meist sofort wenn sie raus kommen auch meine Hunde häufeln oft 2 x mal nen größeren mal nen kleineren haufen ganz unterschiedlich, da könnte man auch denken die kämen nicht oft genug nach draußen. Meine Hunde halten sich im übrigen nicht an die "regel" einen haufen am morgen und oder am abend, dies ist auch unterschiedlich, mal müssen sie bei jeden spaziergang, mal nur 1 x am tag mal machen sie einen tag auch keinen haufen, kommt sich darauf an was und wieviel sie gefressen haben. Dies muss nicht unbedingt ein indiz dafür sein ob ein Hund raus kommt oder nicht.

    Meine Hunde sind jetzt 9 , 10 und 11 jahre alt ohne nieren und blasenprobleme, und das obwohl sie tagsüber auch längere zeit einhalten (bis zu 7 std je nach dem) auch ich selber halte im übrigen bis zu 7 oder 8 std ein geht nicht anders aus beruflichen gründen. Auch ich habe keine probleme mit meiner niere oder blase

    Meine Hunde pennen nachts nicht immer durchgehend, sie latschen auch schonmal durch die wohnung wechseln den platz, trinken usw Sie machen das gleiche wie tagsüber, wenn wir nicht unterwegs oder "üben" sind, sie dösen latschen mal durch die wohnung, kontrollieren evtl nochmal die näpfe , saufen usw.


    Nur weil ein Hund länger einhalten muss oder meist recht dingend muss grenzt es für mich nicht automatisch an tierquälerei, da spielen für mich auch noch andere dinge ne rolle, wie wird der Hund im allgemeinen gehalten, wie ist sein gesamtzustand usw, aber den Hund 11 std oder so alleine zu lassen ist natürlich nicht in ordnung, rechtfertigt aber nicht unbedingt die wegnahme eines Hundes.


    Jessica

  21. #21
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    Zitat Zitat von tazi Beitrag anzeigen
    Das ist natürlich verdächtig das ein Hund draußen zweimal kackt (oh gott ich vernachlässige meine Hunde auch denn meine machen das auch, und sie bellen auch schonmal wenn sie draußen ein Geräuschen hören oder sie draußen andere Hunde sehen)

    Lasst mal die Kirche im Dorf, schön das alle per Ferndiagnose anscheinend wissen was dem Hund fehlt und alle die Familie kennen, zumal welchen Zweck erfüllt dieser Beitrag?
    Man sollte sich dringend ein Hobby suchen wenn man den ganzen Tag nur Nachbarn beobachtet was sie tun und was nicht, (und beschweren sich die anderen Anwohner auch? ) und das über Stunden! ja mei wann geht man denn mit seinen eigenen Hunden wenn man sooo beschäftigt ist die anderen zu beobachten.
    Ich kenne die andere Seite, wenn selbsternannte Tierschützer die fanatische Veranlagungen haben einen das Leben schwer machen anstatt sich mal um Ihre eigenen Sachen zu kümmern
    dazu ist aber auch ein Forum da, daß man schreibt und postet was einem beschäftigt, um tipps, Meinungen bittet. und gerade Hundefreunde, die hier ja sind!, haben dafür Verständnis!
    wenn keiner mehr die Augen aufmachen würde, wären wahrscheinlich viele Hunde nicht gerettet worden. Ich selber finde es wichtig, daß nicht weggeschaut wird. und wenn sich irgendwas als Irrtum rausstellen sollte, dann kann doch jeder drüber lachen und gut ist. Immer noch besser, als wenn einem Hund, der in Not ist, nicht zu helfen!

  22. #22
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    Zitat Zitat von cocker Beitrag anzeigen
    Babymaus,

    Meine Hunde und die Hunde die ich so kenne erledigen ihre geschäfte auch meist sofort wenn sie raus kommen auch meine Hunde häufeln oft 2 x mal nen größeren mal nen kleineren haufen ganz unterschiedlich, da könnte man auch denken die kämen nicht oft genug nach draußen. Meine Hunde halten sich im übrigen nicht an die "regel" einen haufen am morgen und oder am abend, dies ist auch unterschiedlich, mal müssen sie bei jeden spaziergang, mal nur 1 x am tag mal machen sie einen tag auch keinen haufen, kommt sich darauf an was und wieviel sie gefressen haben. Dies muss nicht unbedingt ein indiz dafür sein ob ein Hund raus kommt oder nicht.

    Meine Hunde sind jetzt 9 , 10 und 11 jahre alt ohne nieren und blasenprobleme, und das obwohl sie tagsüber auch längere zeit einhalten (bis zu 7 std je nach dem) auch ich selber halte im übrigen bis zu 7 oder 8 std ein geht nicht anders aus beruflichen gründen. Auch ich habe keine probleme mit meiner niere oder blase

    Meine Hunde pennen nachts nicht immer durchgehend, sie latschen auch schonmal durch die wohnung wechseln den platz, trinken usw Sie machen das gleiche wie tagsüber, wenn wir nicht unterwegs oder "üben" sind, sie dösen latschen mal durch die wohnung, kontrollieren evtl nochmal die näpfe , saufen usw.


    Nur weil ein Hund länger einhalten muss oder meist recht dingend muss grenzt es für mich nicht automatisch an tierquälerei, da spielen für mich auch noch andere dinge ne rolle, wie wird der Hund im allgemeinen gehalten, wie ist sein gesamtzustand usw, aber den Hund 11 std oder so alleine zu lassen ist natürlich nicht in ordnung, rechtfertigt aber nicht unbedingt die wegnahme eines Hundes.


    Jessica
    Also was du mit deiner Blase machst, ist deine Sache. Wobei ich keineswegs glaube, das du 7 Stunden anhalten kannst. Das mal so nebenbei. Geht auch nicht. Rein anatomisch nicht, aber das würde zu weit führen. Bedeutet Anatomiekunde, inkl. Nierentätigkeit, Blasenfüllung etc. Allein im Krankenhaus bekommst du ab 2,5 Stunden Narkose einen Katheter. Du dann wohl aber nicht, bist was ganz außergewöhnliches.

    Zum Thema Hund: Frag einfach einen Tierarzt, der wird dir das mit den Hunden und deren Blase erklären.

    Zum anderen. Hunde, werden in der Regel 2 mal tgl. gefüttert, morgens und abends. Das macht man, damit man ihren Verdauungsapparat nicht überlastet. Ergo, kacken die Hunde meist morgends und meist abends. Fressen sie tagsüber auch noch, dann zwischendurch. Es soll aber auch Leute geben, die ihren Hunden eine volle Mahlzeit hinknallen und die Hunde sich dann schwankend ins Kröbchen knallen. Demnach ist meine Aussage, wie Hunde so ihre Darmtätigkeit ausleben schon treffend. Ich hatte 20 Jahre Hunde und über AA-Verhalten und Fütterung bin ich auch etwas im Bilde.

    Ich finde es keineswegs schlecht, wenn es Menschen gibt, die auf ihre Umgebung sensibel reagieren und solche Haltungsbedingungen, wie in diesem Falle, misstrauisch betrachten. Weggucken ist ja die allg. Lebenseinstellung der Masse geworden, dass selbst verwahrloste Kinder nicht mehr auffallen.

  23. #23
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    auch wenn es OT ist - aber auch wenn es angeblich anatomisch unmöglich ist 7 Stunden einzuhalten , ich kann es auch , ich kann sogar noch länger definitiv.

    Ein Optimist findest immer einen Weg. Ein Pessimist findet immer eine Sackgasse. – Napoleon Hill -

  24. #24
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    Zitat Zitat von tazi Beitrag anzeigen
    woher weiss man das der Hund 11 Stunden alleine war? Stand jemand 11 Stunden am Fenster und hat das Haus beobachtet?
    Woher "man" das weiß? Frolleinvomamt hat's doch oben beschrieben:
    Jetzt ist es 11 Uhr abends, und seit 12 Uhr mittags ist niemand mehr im Haus.
    Das wird sie sich wohl auch nicht ausgedacht haben, weil es sich im Internet so lustig denunziert, oder sie gar an Langeweile leidet...
    Ich halte auch nichts davon, wenn man sich über alles und jeden aufregt und maßlos übertreibt. Ich kann hier aber keine Übertreibung erkennen, tut mir leid.
    Eine Übertreibung wären meines Erachtens Ansichten und/oder Pauschalaussagen wie: "Der Hund kommt ja nur drei mal am Tag raus" oder auch "Der läuft nie ohne Leine" oder auch "Der wird nicht geliebt".
    Jessica berichtet hier von einer Familie, zu der sie offensichtlich regelmäßig direkten Kontakt hat, die Angaben beruhen nicht auf Dorftratsch a la "Hab mal gehört", sondern sie erlebt es täglich. Der Hund muß bis zu 11 Stunden allein bleiben, ohne die Möglichkeit zu haben, sich zu versäubern. Ich kann nicht erkennen, warum sie da kein Ansinnen haben soll, die Situation des Tieres zu verbessern?

  25. #25
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    @Babymauys, ich bin ebenso vom Fach was die anatomie vom Menschen angeht, habe ja schließlich beruflich damit zu tun. Von daher weiß ich das es definitv möglich ist das menschen 7 std einhalten können. Früher haben meine Hunde auch 2x tgl ihr futter bekommen, jetzt (Knalle ich ihnen ) bekommen sie nur 1x mal am tag, ihr interwall in der verdauung hat sich aber nicht verändert, woran liegts?

    Im übrigen lebe ich seit runden 28 jahren mit Hunden zusammen und habe eine lange zeit nebenher noch als Hundetrainerin gearbeitet und was sagt das aus? Richtig ersteinmal nichts.

    Lg Jessica

  26. #26
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    Es klingt nur nicht sehr danach, als ob sie im Fokus haben, daß man ihr dann auch mal bescheidsagen könnte/müßte; sie überlassen die Sache sich selbst.
    Hast Du richtig erkannt, zipfel. Ich habe der Frau zwar meine Telefonnummer gegeben und gesagt, dass sie mir auch einfach einen Zettel an die Haustür kleben könnte, wenn sie Hilfe für den Hund braucht.
    Aber das macht sie nicht. Entweder merke ich es selbst oder *peng*.

    Ich halte nichts von diesen Dorftratsch
    Ich auch nicht.
    Ich habe nur meine Beobachtungen mit denen anderer Leute abgeglichen.

    und beschweren sich die anderen Anwohner auch?
    Ja. Meine Nachbarin hier im Haus hat mich angesprochen, dass meine Betsey seit neustem so oft kläffen würde. Sie wars aber gar nicht!
    Es schallte nur von gegenüber rüber.

    Das wird sie sich wohl auch nicht ausgedacht haben, weil es sich im Internet so lustig denunziert, oder sie gar an Langeweile leidet.
    Danke, zipfel!
    Wenn ich sowas poste, dann hat das eine lange Vorlaufzeit, wo ich abchecke, ob mein Bauchgefühl wirklich richtig ist.

    Weggucken ist ja die allg. Lebenseinstellung der Masse geworden, dass selbst verwahrloste Kinder nicht mehr auffallen.
    Ja, da kann man sich Gedanken machen und tausend Gründe finden, warum man nichts tun muss. Ist halt der bequemere Weg.


    Johanna mit Betsey und Crazy

  27. #27
    tazi Guest
    Süß
    Ich habe nur meine Beobachtungen mit denen anderer Leute abgeglichen.

    hihi so eine nette Umschreibung von Dorfklatsch und Getratsche habe ich noch nie gehört/gelesen.

  28. #28
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    Und welche Beobachtungen hat Du da genau gemacht?

    Es ist übrigens ganz hübsch, daß Dich das Geschilderte so amüsiert; schade nur, daß solch ein Erheiterungseffekt bei vielen Leuten die Bereitschaft abmildert, Dinge auch mal aus einem anderen Blickwinkel anzusehen als dem gewohnten. Ich vertraue einfach darauf, daß Du Dich in einer Situation wie der von Johanna beschriebenen zum Wohle des/der Benachteiligten verhalten kannst.

  29. #29
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    Ich vertraue einfach darauf, daß Du Dich in einer Situation wie der von Johanna beschriebenen zum Wohle des/der Benachteiligten verhalten kannst.
    zipfel, Du hast ja Hoffnungen.

    @tazi
    Das hier ist mein Thread, und ich möchte Deine Pöbeleien hier nicht mehr lesen.
    In meinem Eröffnungsposting war nach Erfahrungen mit solchen Problemen gefragt, und wenn Du dazu nichts zu sagen/schreiben hast, dann lass es bitte.
    Aus meinem ersten Posting war das Problem klar ersichtlich.


    Johanna mit Betsey und Crazy

  30. #30
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    Ja, die Hoffnung stirbt ja immer zuletzt...

    Ich würde mir wünschen, daß mehr Menschen Mut zur Courage haben und bei reaktionswürdigen Beobachtungen in ihrem Umfeld mehr Bereitschaft und Initiative zeigen, sich daran zu beteiligen, etwas zu verändern.

    Dem steht aber ganz offensichtlich die Befindlichkeit entgegen, daß man ja selbst nicht möchte, daß einem mal unangenehme Dinge gesagt werden könnten, woraus dann ein für mein Empfinden absurdes Zugeständnis an die immer wieder postulierte "persönliche Freiheit" von Tierquälern, Vernachlässsigern etc. gemacht wird; wegen der man sie nicht mit den Zuständen, die sie produzieren, behelligen und konfrontieren sollte. Insofern muß einen eigentlich nichts mehr verwundern. Dann ändert sich nix und das ist für einen selbst ja auch der Weg des geringsten Widerstands...

  31. #31
    tazi Guest
    Es hat nichts mit Pöbelein zu tun (und es ist hier ein Forum wo JEDER schreiben darf)
    Nur Traurig das man so menschenunfreundlich ist. Deine einzige Beobachtung ist das der Hund bellt und alleine ist mehr nicht, das ganze mit den Kindern und was in der vorherigen Wohnung vorgefallen ist ist nun mal Getratsche….. und hat damit nichts zu tun. Anstatt die Person selbst anzusprechen redet man mit den Nachbarn (die müssen es wissen) und man erkundigt sich schon einmal um einen neuen Platz für den Hund. Nett wirklich nett, stell Dir mal vor jemand würde so mit Dir umgehen, besonders wenn Du gerade irgendwo neu hingezogen bist.
    Dann melde halt wegen Lärmbelästigung den Vorfall beim Ordnungsamt, Fertig.

    Wenn die Nachbarn da auch mitmachen das eine Belästigung von diesem Lärm ausgeht kann das Ordnungsamt eingreifen.

  32. #32
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    Zitat Zitat von zipfelhut Beitrag anzeigen

    Dem steht aber ganz offensichtlich die Befindlichkeit entgegen, daß man ja selbst nicht möchte, daß einem mal unangenehme Dinge gesagt werden könnten, woraus dann ein für mein Empfinden absurdes Zugeständnis an die immer wieder postulierte "persönliche Freiheit" von Tierquälern, Vernachlässsigern etc. gemacht wird; wegen der man sie nicht mit den Zuständen, die sie produzieren, behelligen und konfrontieren sollte. Insofern muß einen eigentlich nichts mehr verwundern. Dann ändert sich nix und das ist für einen selbst ja auch der Weg des geringsten Widerstands...
    100 % anschließ!

  33. #33
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    Wer sagt denn, daß sie nicht mit den Hundebesitzern redet? Aus Johannas Posting solche Dinge herauszudeuten, obwohl nichts derartiges drinsteht, ist doch keinen Deut besser, als die vermeintliche Verunglimpfung, die Du hier verurteilst?

    Und ich denke, daß es bereits ne Menge für den Hund ist, wenn er so lange alleinbleiben muß - wie nun schon mehrfach gesagt, ohne dabei pinkeln gehen zu können. Wie schlimm müßte es denn sein, daß Du einen Handlungsbedarf erkennen könntest?

    Ich kann echt nicht verstehen, was Du glaubst, hier verteidigen zu müssen...

  34. #34
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    Ich habe dann zufällig die Frau mal draußen getroffen und darauf angesprochen.
    Das stand bereits im ersten Posting, es geht also nicht allein um eine "Beobachtung"

    Ein Optimist findest immer einen Weg. Ein Pessimist findet immer eine Sackgasse. – Napoleon Hill -

  35. #35
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    Danke an alle, die hier mitgefühlt haben!

    Zurzeit sieht es wohl so aus, dass die Nachbarin ihre Mutter zur Betreuung von Kind und Hund herholt.
    Sie scheint das wohl organisiert zu haben.

    Manchmal hilft es wohl, wenn sich Leute beobachtet fühlen, die es aus eigenem Antrieb nicht gebacken kriegen.

    Zumindest hat die Hündin jetzt einen Ansprechpartner, wenn sie mal raus muss.

    Meine Maßstäbe, was Auslauf und Beschäftigung angeht, lege ich da nicht an.


    Johanna mit Betsey und Crazy

  36. #36
    tazi Guest
    Na dann ist ja alles schön.

    Schön das man nie alleine ist
    Geändert von tazi (21.05.2013 um 12:21 Uhr) Grund: Falsch ausgedrückt

  37. #37
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    Zitat Zitat von frolleinvomamt Beitrag anzeigen
    Danke an alle, die hier mitgefühlt haben!

    Zurzeit sieht es wohl so aus, dass die Nachbarin ihre Mutter zur Betreuung von Kind und Hund herholt.
    Sie scheint das wohl organisiert zu haben.

    Manchmal hilft es wohl, wenn sich Leute beobachtet fühlen, die es aus eigenem Antrieb nicht gebacken kriegen.

    Zumindest hat die Hündin jetzt einen Ansprechpartner, wenn sie mal raus muss.

    Meine Maßstäbe, was Auslauf und Beschäftigung angeht, lege ich da nicht an.
    Na wenigstens ein Hoffnungsschimmer. Bleibt zu hoffen, das Mutter und Tochter NICHT die gleichen Maßstäbe haben, was Beschäftigung und Auslauf anbelangt.

    Ich würde die Augen weiterhin ruhig offen halten.

  38. #38
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    Na dann ist ja alles schön.
    Nee, schön ist das nicht.

    An Pfingsten wollte ich die Hündin mitnehmen. Die Leute waren gerade vor dem Haus.
    Ich hatte sie schon seit einigen Tagen nicht mehr gesehen, da ich im Urlaub war.

    Als Antwort kam: Nein, sie würden gleich mit der Hündin zu einem See fahren, da sie ja so wasserverrückt sei.
    Das ist aber nicht passiert.

    @tazi
    Solche Familien, die unter Beobachtung der Behörden stehen, haben eine Masche entwickelt, normales Verhalten vorzugaukeln.

    Ist extrem schwer, das zu durchschauen.


    Johanna mit Betsey und Crazy

  39. #39
    tazi Guest
    Sorry aber da bin ich komplett anderer Meinung. Es geht Dich nichts an wie und wo sie mit Ihren Hund spazierengehen und wie lange. Sie sind Dir keine rechenschaft schuldig.

  40. #40
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    Hab ich was davon geschrieben, dass ich Rechenschaft von den Leuten verlange?

    Für mich ist eine solche Problemfamilie einfach Neuland.
    Ich versuche zu verstehen, wie die Leute ticken. Und wenn sie es zulassen, würde ich dem Hund sein Leben erleichtern.

    Und was mich was angeht oder nicht, entscheide ich immer noch selbst.


    Johanna mit Betsey und Crazy

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