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Thema: Gelände...

  1. #1
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    Unhappy Gelände...

    Also ich hab ein neues Pferd dass in der Bahn echt brav ist, also auch vom Tempo her genau richtig.
    Wenns dann aber raus ins gelände geht fängt sie an zu steigen, rückwärts zu gehen und auch ein bisschen zu buckeln...
    habt ihr eine idee was man tun könnte? vllt ablongieren oder so? mit eijnem martingal ist da aber nicht geholfen, oder? eine freundin hat mir das geraten, ich hab das noch nicht ausprobiert weil ich nicht so genau weiß ob das überhaupt einen erfolg hätte...?!
    bitte helft mir! Vielen dank!

  2. #2
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    also ich möchte noch kurz etwas ergänzen:
    -im schritt anfangs noch okay, aber sehr flott
    -beim traben SEHR schnell, aber noch berechenbar
    -ab dann fängt sie an mit dem steigen und so
    -wenn man dann noch mal schneller wird buckelt sie, man merkt aber iwie dass sie dann ein bisschen gelassener oder auch ein wenig ruhiger ist...

  3. #3
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    Reitest Du alleine aus? Meist hilft bei solchen Pferden, wenn ein ruhiges, erfahrenes Pferd mitgeht. Macht anfangs NUR Schrittausritte. Einfach entspannt reiten. Sie wird irgendwann merken, daß es auch schön ist, wenn man nicht den Turbogang einlegt Selbst meine Turbobraut hat das irgendwann geschnallt. Schnell war sie immer noch, aber durchaus ein angenehmes Tempo
    Longiere sie vorher ruhig ein wenig ab. Viele Boxenpferde müssen erstmal Dampf ablassen und dann ist gut. Von jeglichen Hilfszügeln halte ich persönlich absolut nichts, zumal sie immer wieder gern eingesetzt werden um das Pferd zu unterwerfen, wenn das reiterliche Können nicht mehr ausreicht

  4. #4
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    Danke für die Hilfe werde es nun erst mal langsam angehen lassen und vorher erst mal gut ablongieren wenn ich ausreite!
    Aber auf dem Platz kann ich normal arbeiten oder? Und auch auf die Weide stellen wäre wahrscheinlich gut dann kann sie sich auch alleine bewegen...?

  5. #5
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    Weide oder zumindest Paddock ist für alle Pferde ein Muß. Je mehr und länger ein Pferd sich frei am Tag bewegen kann in einer Gruppe anderer Pferde, desto wenige Stress hat es und kann dort die Energie ablassen, die sich sonst aufstaut. Reine Boxenhaltung ohne Auslauf ist für das Lauftier Pferd effektive Tierquälerei.

    Ansonsten schließe ich mich lammi an, viel Schritt reiten, mit einem erfahrenen Pferd rausgehen, anfangs auch nur Schritt bis ihr euch besser kennt. Was auch hilft ist Bodenarbeit, denn das Pferd ist ja mit dir allein da draußen, wo Wölfe hinter jeder Ecke es aufessen wollen.
    Also hilft es ihm, wenn es vorher lernt, dass du dich auskennst, genau weißt, wo du hinwillst, was es fühlt und ihm vermitteln kannst: Hey, ich bin dein Boß und ich kenne mich hier aus, vertrau mir ich bin ja auch entspannt, hier ist es sicher. Ja mein pferd, ich habe den großen Stein auch gesehen, aber er ist ungefährlich..

    Das kann man besser am Boden üben. Und dann, wenn sich das Pferd sicher fühlt, sicher führen läßt, dich dabei nicht überholt und auf Kommando anhält, dann könnt ihr auch mal Spaziergänge machen und so noch weiter zusammen wachsen. Von unten kannst du dein Pferd besser beobachten und feststellen, wann es Angst bekommt, denn das ist meist sehr viel früher, als man es vom Sattel aus merkt.
    Einem Tier zu helfen verändert nicht die ganze Welt. Aber die ganze Welt verändert sich für dieses Tier..
    Astrid &


    Meine Unvergessenen...sie fehlen...Mary und Tigerle, Amadeus, Sindbad und Cindy und viel zu früh Flusi.

  6. #6
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    Ja danke nochmal.
    Und das pferd geht schon auf die weide aber jetzt noch öfter!
    Werde jetzt alletipps (versuchen ) umzusetzen!

  7. #7
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    Lammi konnte es nicht besser ausdrucken Diese kleinen Tipps machen meistens den Unterschied, Pferde sind nicht Maschinen, man arbeitet also auch mit Gefühle

  8. #8
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    Hey,
    ich habe mit meiner Stute ein ähnliches Problem gehabt, man muss das Tier erstmal langsam an den Ausritt gewöhnen, dann klappt das auch, aber es braucht seine Zeit!!
    Haben und nicht geben ist in manchen Fällen schlimmer als stehlen.

  9. #9
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    Hey, Ich würde auch langsam anfangen und nur Schritt Ausritte :-) Am besten vorher laufen lassen oder ablongieren. Dann kann Sie eine Runde ohne dich Buckeln ;-)

  10. #10
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    Das kenne ich auch, nur unser Pferd hat extreme Verlassensängste, weil es von den Miteinstellerinnen damals einfach ohne Absprache ALLEIN gelassen wurde auf der Weide, mehrfach. Er war da erst 4 jahre und nun zittert er, steigt, buckelt, schreit wie verrückt wenn man ausreiten will. Man kommt nicht weit. Sogar auf der Weide, etwas abseits von den anderen schreit er, steigt, zerreist Stricke...;o/ Wir versuchen es jetzt mit Rescue Remedy, also homöopatisch und reiten nur 20 Minuten im Schritt. Wenn das Pferd buckelt oder ängstlich wird, kann man auch absteigen und es etwas führen, dann wieder aufsteigen, absteigen, stehen lassen, etwas füttern, wieder aufsteigen. Langsam steigern.

  11. #11
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    Hast du es einmal mit natural horsemanship probiert? Das gibt Mensch und Pferd über Bodenarbeit mehr Sicherheit und ein Konzept, wie man richtig reagieren kann und zum freundlichen Chef in einer zweier-"Herde mit Pferd wird, dem sich das pferd dann auch anvertrauen kann und mag. Das Pferd, das sich dann weniger verlassen fühlt weil du da bist und ihm signalisieren kannst, das du als Chef und Freund!! alles souverän im Griff hast wird eher mitkommen.
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