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Thema: Er will mir den Hund weg nehmen.

  1. #1
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    Unhappy Er will mir den Hund weg nehmen.

    Hallo,

    ich habe gerade ein gaaanz grosses Problem.
    Mein Ex Lebensgefährte hat zum Geburtstag im Mai diesen Jahres von seinen Eltern einen Hund geschenkt bekommen.
    Da er sich aber schlecht um das Tier kümmert und auch nicht für die Tierarztkosten etc. aufkommen kann (das habe ich die letzten 6 Monate alles gemacht) hat er mir den Hund vor zwei Tagen überschrieben.

    Ich habe ein Schreiben aufgesetzt in dem steht:

    Hiermit überschreibe ich (Sein name, seine adresse,sein geburtsdatum) die Französische Bulldogge "Shorty" (mit Geburtsdatum,Farbe) an Frau Stefanie Pfeil...das bin ich...auch mit dem Adressengedönse etc.
    Ab sofort ist die neue Besitzerin des Hundes Frau Stefanie Pfeil.
    Der Hund wird ab Januar von der neuen Besitzerin haftpflichtversichert.

    Dann hab ich drunter geschrieben:
    Alter Besitzer (sein Name,Datum) Neuer Besitzer (mein Name,Datum)
    und er und ich haben beides unterschrieben.

    Gestern war er sogar mit mir beim Bürgeramt und wir haben den Hund steuerlich auf mich umschreiben lassen.

    Gestern Abend flippte er dann plötzlich völlig aus, rief seine Eltern an.
    Die kamen sofort und seine Mutter wollte mir die Tür eintreten, ich sollte doch den Hund rausrücken.
    Ich habe sofort die Polizei angerufen und die haben dann gesagt das diese Sache von einem Richter geklärt werden muss.
    Aber das der Vertrag gültig wäre nach deren Einschätzung.

    Da Shorty noch keinen Chip hatte, habe ich das heute direkt auf meinen Namen machen lassen.

    Kann mir BITTE jemand sagen ob ich den Hund wirklich behalten darf?

    Danke Steffi

  2. #2
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    Wenn Ihr das alles schriftlich festgehalten habt,das Du den Hund behälst,wird er sicher auch bei Dir bleiben Gut,das Du das so gemacht Hast!

  3. #3
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    Zitat Zitat von Aschenputtel Beitrag anzeigen
    Wenn Ihr das alles schriftlich festgehalten habt,das Du den Hund behälst,wird er sicher auch bei Dir bleiben Gut,das Du das so gemacht Hast!
    nett gedacht Gundula - aber leider etwas blauäugig.

    Hier müsste erst einmal geklärt werden , wer lt. dem ersten Kaufvertrag der Eigentümer des Hundes ist , wenn die Mutter ihn gekauft und bezahlt hat, kann sie das durchaus sein.
    Besitz und Eigentum sind unterschiedliche Sachen. Sollte der Hund von einem seriösen Züchter sein wird der beim Verkauf in der AT den neuen Eigentümer eingetragen haben (evtl. in dem Fall die Mutter) . Wenn diese dann den Hund ihrem Sohn gegeben hat , ist dieser zwar Besitzer , das Eigentum verbleibt aber trotzdem bei der Mutter. Der Sohn könnte den Hund dann nicht einfach so "weitergeben".
    Also müsste das alles erst einmal abgeklärt werden. Wer hat denn den Kaufvertrag für den Hund unterschrieben ??? Es gäbe da , meiner Meinung nach, noch einiges zu klären.

    Ein Optimist findest immer einen Weg. Ein Pessimist findet immer eine Sackgasse. – Napoleon Hill -

  4. #4
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    Zitat Zitat von OESFUN Beitrag anzeigen
    nett gedacht Gundula - aber leider etwas blauäugig.

    Hier müsste erst einmal geklärt werden , wer lt. dem ersten Kaufvertrag der Eigentümer des Hundes ist , wenn die Mutter ihn gekauft und bezahlt hat, kann sie das durchaus sein.
    Besitz und Eigentum sind unterschiedliche Sachen. Sollte der Hund von einem seriösen Besitzer sein wird der beim Verkauf in der AT den neuen Eigentümer eingetragen haben (evtl. in dem Fall die Mutter) . Wenn diese dann den Hund ihrem Sohn gegeben hat , ist dieser zwar Besitzer , das Eigentum verbleibt aber trotzdem bei der Mutter. Der Sohn könnte den Hund dann nicht einfach so "weitergeben".
    Also müsste das alles erst einmal abgeklärt werden. Wer hat denn den Kaufvertrag für den Hund unterschrieben ??? Es gäbe da , meiner Meinung nach, noch einiges zu klären.


    Hm...also ich sehe das anders.Gut,ich kenne mich auch nicht mit dem "Rechtlichen" so aus.
    Aber dennoch hat die Mutter den Hund ja ihren Sohn geschenkt.Und somit gehört ihr der auch nicht mehr und kann darüber nichts sagen.

    Da gibt es doch auch einen schönen Spruch: "Geschenkt ist geschenk....wiederholen ist gestohlen" Oder so ähnlich

  5. #5
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    "Geschenkt ist geschenk....wiederholen ist gestohlen"
    Ja, Sprichwörter gibt es viele - aber die Rechtssprechung arbeitet da etwas anders. Vielleicht läuft ja auch der ursprüngliche Kaufvertrag des Hundes auf den Namen des Lebensgefährten, dann dürfte es - hoffentlich - kein Problem sein. Aber es muss erst abgeklärt werden, wer der Eigentümer des Hundes war , Mutter oder Sohn

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  6. #6
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    Glaube dann ist der beste Rat für SteffiShorty:erst mal ruhig bleiben und abwarten Und nicht verrückt machen lassen.

  7. #7
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    Nein, der bester Rat ist es einen Anwalt einzuschalten und die TA und Futterkosten der letzten 6 Monate im Falle eines Anspruchs der Mutter einzufordern - schriftlich. lt einem befreundeten Anwalt können Kaufverträge innerhalb von 14 Tage von beiden Seiten widerrufen werden... (daher hatten wir bei dem geretteten Pferd im Herbst ganz dolle die Füße stillgehalten, weil wir verhindern wollten, daß sie etwas vom Rücktrittsrecht mitbekommt ) Kosten, die in der Zeit entstanden sind, müssen dann erstattet werden.
    Die Vogel Strauß Methode ist in einem solchen Fall nur russisch Roulette...

  8. #8
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    Zitat Zitat von lammi88 Beitrag anzeigen
    Nein, der bester Rat ist es einen Anwalt einzuschalten und die TA und Futterkosten der letzten 6 Monate im Falle eines Anspruchs der Mutter einzufordern - schriftlich. lt einem befreundeten Anwalt können Kaufverträge innerhalb von 14 Tage von beiden Seiten widerrufen werden...
    Anwaltlichr Rat ist sicher ein guter Tipp.
    Die Aussage mit dem Widerrufsrecht gilt allerdings nur bei Fernabsatz und Haustürgeschäft, ansonsten nur wenn es ausdrücklich vertraglich vereinbart wurde.

    Wenn die Mutter ihrem Sohn den Hund geschenkt hat, gehört er ihm, dann kann er den auch weiterverschenken.
    Liebe Grüße - Die Geheimnisvolle mit Tabea & Pflegi Paula & dem Lump im Herzen


  9. #9
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    Wer ist denn in der Beweispflicht in Sachen Eigentum?
    Liebe Grüsse

    Claudia & die 4 Tiger

  10. #10
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    Zitat Zitat von Olle Ziege Beitrag anzeigen
    Anwaltlichr Rat ist sicher ein guter Tipp.
    Die Aussage mit dem Widerrufsrecht gilt allerdings nur bei Fernabsatz und Haustürgeschäft, ansonsten nur wenn es ausdrücklich vertraglich vereinbart wurde.

    Wenn die Mutter ihrem Sohn den Hund geschenkt hat, gehört er ihm, dann kann er den auch weiterverschenken.
    Lt Aussage des Anwaltes, gibt es wohl Urteile, wo Tiere von einem gewissen Wert, wenn sie weit unter dem normalen Verkaufspreis abgegeben werden (also Schutzvertrag oder geschenkt) innerhalb von 14 Tagen zurückgefordert werden können... Anders eben als wenn man die richtig "verkauft", dann wäre lt dem Anwalt ein (bitte nicht hauen, wenns falsch formuliert ist ) ein abgeschlossenes Geschäft von beiden Seiten - gekauft wie besehen.... Wie gesagt, so hat er es uns erklärt, als wir einen hieb- und stichfesten Vertrag haben aufsetzen lassen, damit die Trulla das Pferd defenitiv never ever wiederholen kann

  11. #11
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    Smile

    Also,

    der Hund wurde von den Eltern von einer Privatperson gekauft die sich nicht mehr um den Hund kümmern "konnte".
    Der Hund gilt als Schenkung, da mein Ex den Hund zum Geburtstag geschenkt bekommen hat, da gibt es nichts dran zu rütteln.
    Der Vertrag ist gültig, sagten auch die Polizisten.
    Und der TA sagte das auch...und die Leute im Tierheim, die sich ja mit sowas wirklich gut auskennen.
    Habe Shorty dann gestern auch noch auf meinen Namen chipen lassen und gleich bei TASSO registriert!
    Der Hund ist jetzt in allen Papieren auf meinen Namen registriert.
    Ich warte jetzt auf ein Schreiben vom Anwalt, denn so schnell werden die nicht aufgeben!
    Aber das ist es mir wert!!! Ich kann beweisen (mit Zeugen) und mit Rechnungen belegen,
    das er die letzten 6 Monate nicht einmal etwas für den Hund bezahlt hat, geschweige denn mit ihm beim TA war!
    Der nette Mann vom Bürgerbüro (wo wir Shorty auch noch zusammen umgemeldet haben) steht auch hinter mir.

    Ich werde euch auf dem Laufenden halten.

    Danke für die Antworten bis dahin

    LG Steffi und der Schnarchkopp Shorty!

  12. #12
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    Hallo,

    soviel ich meine gilt der Vertrag. Denn mit der Schenkung wird automatisch das Eigentum an den Geschenkten übertragen.
    Und der Eigentümer hat den Vertrag unterschrieben, dadurch wurde das Eigentum an dich übertragen.
    Also ist Shorty dein Hund!

    Du hast also nichts zu befürchten.

    Weiterhin noch viel Erfolg =)

    LG,
    HeinzB

  13. #13
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    und die TA und Futterkosten der letzten 6 Monate im Falle eines Anspruchs der Mutter einzufordern
    Das ist ein guter Tipp und wirkt oft Wunder.
    Da lässt das Interesse oft spontan nach.

  14. #14
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    Ohjee soviel Trubel .... Erstmal gut das du das schriftlich hast, Heimtierausweis oder Impfpass Neue Adresse + Namen rein Chip läuft eh über dich ( vergiss nicht dich auch bei Tasso zu regestieren ) noch ein Punkt mehr der für Dich spricht.... Leider werden vor dem Gesetz Tiere meist als Sache behandelt und dann spielt es oft keine Rolle bei wem er sich wohler fühlt und so aber ich denke du solltest der Mutter vorrechnen was so die letzten 6 Monate an Kosten von DIR getragen wurden wenn sie diese tragen will ... glaube ich allerdings nicht dran.... alles in allem glaube ich du wird das Verfahren mit einem Anwalt (den sollte man immer haben) gewinnen viel Glück .... vielleicht teilst du ja uns das Urteil mit LG Shelly

  15. #15
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    mhh, das scheint wirklich ein sehr verzwickter Fall zu sein. Offensichtlich haben ihn die Eltern gekauft, wie ich das verstehe und dann dem Mann geschenkt. Wahrscheinlich ist der Term "schenken" sehr schwammig im Gesetz geregelt... :-(
    Aber ich denke auch (wie schon geschrieben wurde): Sollte die Mutter Recht bekommen, dann soll sie auch bitte für die Kosten aufkommen, die entstanden sind für dich!
    Möge sich alles zum besten für das Tier un dich entwickeln!

  16. #16
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    Ich würde ihn auf jeden Fall behalten.

  17. #17
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    es kann aber sein, dass er seine Eltern mit ins Boot holt

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