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Thema: Mein Mann wird nicht ernst genommen?

  1. #1
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    Mein Mann wird nicht ernst genommen?

    Hallo an alle.
    Nachdem ich vor einem Jahr meine kleine Bluna hab einschläfern lassen müssen, haben wir uns wieder einen Hund angeschafft. Sparky ist ein 6,5 Jahre alter, kastrierter Dackel-Terrier-Mix (hat aber großartig weder was vom Dackel noch vom Terrier) aus dem Tierschutz. Ursprünglich stammt er aus der Slowakei.
    Er ist ein sooo toller Hund, der schon nach einer Woche ohne Leine laufen kann (er kommt zuverlässig auf Zuruf - selbst wenn Kaninchen in der Nähe sind), er ist stubenrein, kommt mit ins Büro und schläft alleine (freiwillig) im Wohnzimmer.
    Er ist schon sehr auf mich fixiert und verfolgt mich oft in der Wohnung und auf der Arbeit (aber es wird schon besser)
    Alles in allem haben wir mit ihm den Hauptgewinn gezogen.
    Aber....
    Vorgestern war es so, dass ich vor meinem Mann ins Bett gegangen bin. Sparky hat mich ins Schlafzimmer begleitet und sich dort zunächst abgelegt. Mein Mann kam herein und wollte den Hund mit ins Wohnzimmer nehmen. Er wurde angeknurrt.
    Auch hört er auf meinen Mann nicht ganz so gut wie auf mich.
    Meine Idee war, dass Sparky nur noch von meinem Mann gefüttert wird (nach Möglichkeit aus der Hand) und draußen auch nur noch von ihm abgerufen und belohnt wird. Außerdem habe ich vorgeschlagen, dass wenn Sparky im Weg liegt, er nicht drumherum gehen soll, sondern weitergen soll, damit der Hund aufstehen muss.
    Wie ist Eure Einschätzung und habt Ihr noch andere Ideen?

    LG
    Ingrid

  2. #2
    Moni Zudno Guest
    hallo Ingrid, wie schön wieder was von dir zu hören

    Erst mal Glückwunsch zu eurem neuen Familienmitglied , wie schön dass ihr einer Fellnase aus dem TH ein neues Zuhause gebt

    So aus dem Bauch heraus würde ich sagen: Es ist ein bischen zu viel was ihr da vorhabt...

    Ein Ranghöherer hat es einfach nicht nötig, ständig seine höhere Position raushängen zu lassen
    Es kann sein, dass Sparky versucht die Hirarchien in eurer Familie neu zu ordnen , gut möglich dass er durch euer Verhalten dazu Anlass sieht...

    Wie lange ist Sparky denn jetzt schon bei euch? War dieses Anknurren das erste Mal, hat sich das seitdem wiederholt und wie hat dein Mann darauf reagiert?

  3. #3
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    Hallo Moni,
    Sparky ist jetzt gut eine Woche bei uns. Und ich möchte von Anfang an alles richtig machen.
    (Denn selbst, wenn man 16 Jahre einen Hund hatte - es sind nun mal alles Individualisten)
    So "Unarten" möchte ich gar nicht erst enstehen lassen, dass er meint durch unser Verhalten seinen Rang zu verbessern.
    Das Anknurren war das erste Mal (vielleicht überbewerte ich das Ganze aber auch) und hat sich seit dem auch nicht wiederholt.
    Er hat sich nicht beeindrucken lassen und Sparky verbal aus dem Zimmer befördert.
    LG
    Ingrid & Sparky


  4. #4
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    ... also ich finde deine Idee das dein Mann für den Hund "wichtiger" wird gut - gerade wenn der Hund nach so kurzer Zeit bereits anfängt ihn zu "reglementieren" würde ich dem Fellknäuel auch klarmachen, das er da nichts zu kamellen hat. Ich steige grundsätzlich nicht über meine Hunde . Wenn sie meinen sich in den Weg legen zu müssen , müssen sie damit leben, das sie sich bewegen müssen wenn ich da durch will - ansonsten artet das bei uns zum slalomlauf aus. Für mich hört es sich an als ob Sparky dich "auserkoren" hat. Nun muss er lernen , das dein Mann genauso wichtig für ihn ist....

    Ein Optimist findest immer einen Weg. Ein Pessimist findet immer eine Sackgasse. – Napoleon Hill -

  5. #5
    Wolfsspitz Guest
    Hallo Ingrid,

    also das erste was mir durch den Kopf schoss, war dass Sparky langsam einen Kontrollzwang entwickelt. Du hattest geschrieben, dass er Dir überall hinterherläuft. Wo genau hat er seine Ruheplätze (z. B. Körbchen, Decken, etc.) und hat er von diesen Plätzen aus alles in Sichtweite? Darf Euer Hudn aufs Sofa, oder irgendwelche anderen erhöhte Plätze?

  6. #6
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    Hallo Sabine,
    den befürchteten Kontrollzwang habe ich auch bereits im Hinterkopf. (aber es wird schon besser mir ihm)
    Aber es gibt Tabuzimmer: das Badezimmer.
    Seine Körbchen hat er im Wohnzimmer und im Büro hinter meinem Schreibtisch. In beiden Fällen hat er nicht den kompletten Überblick.
    Er darf nicht auf die Couch oder ins Bett - hat somit keine erhöhte Liegeposition. (wenn wir schlafen legt er sich verbotenerweise auf die Couch , wird aber morgens kommentarlos runterbefördert)
    LG
    Ingrid & Sparky


  7. #7
    StinaL. Guest
    Zitat Zitat von plunze Beitrag anzeigen
    Mein Mann kam herein und wollte den Hund mit ins Wohnzimmer nehmen. Er wurde angeknurrt.
    hallo Ingrid, wie wollte dein Mann den Hund mitnehmen? hab ich das überlesen oder wurde das nicht erwähnt
    hat er ihn am Halsband genommen?


    P.S. dein Sparky sieht haargenau aus wie mein verstorbener Rüde, ich dachte grad ich seh nicht recht *schnief*
    meiner kam auch aus dem TS, Fundhund

    vergessen: Slowakei... aus Nitra?

  8. #8
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    Hallo Stina,

    nee, er geknurrt als mein Mann das (dunkle) Zimmer betrat.
    Wo genau er herkommt, weiß ich nicht.
    http://www.tierfreunde2000duesseldorf.de/pfotenpost/
    LG
    Ingrid & Sparky


  9. #9
    Wolfsspitz Guest
    Zitat Zitat von plunze Beitrag anzeigen
    Hallo Sabine,
    den befürchteten Kontrollzwang habe ich auch bereits im Hinterkopf. (aber es wird schon besser mir ihm)
    Aber es gibt Tabuzimmer: das Badezimmer.
    Seine Körbchen hat er im Wohnzimmer und im Büro hinter meinem Schreibtisch. In beiden Fällen hat er nicht den kompletten Überblick.
    Er darf nicht auf die Couch oder ins Bett - hat somit keine erhöhte Liegeposition. (wenn wir schlafen legt er sich verbotenerweise auf die Couch , wird aber morgens kommentarlos runterbefördert)
    Okeeeee, dann kann das wohl eher ausgeschlossen werden. Du schreibst, Sparky ist erst etwa eine Woche bei Euch. Der Hund muss sich auch erstmal in Euer Leben einfügen und seinen Platz finden. Gebt ihm einfach noch ein bisschen Zeit. Gut finde ich den Ansatz, dass Dein Mann jetzt vorrangig mit ihm arbeiten soll.

    Zitat Zitat von StinaL. Beitrag anzeigen
    hallo Ingrid, wie wollte dein Mann den Hund mitnehmen? hab ich das überlesen oder wurde das nicht erwähnt
    hat er ihn am Halsband genommen?


    P.S. dein Sparky sieht haargenau aus wie mein verstorbener Rüde, ich dachte grad ich seh nicht recht *schnief*
    meiner kam auch aus dem TS, Fundhund

    vergessen: Slowakei... aus Nitra?
    Gesundheitlich ist bei Sparky alles okay? Vielleicht hat er sich ja irgendwie was ausgerenkt, oder gezerrt etc...

  10. #10
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    Ich finde es eh schon erstaunlich, dass er bereits so gut auf uns hört. Er ist ein ganz toller Hund, der uns viel Freude bereitet.
    Und Zeit soll er bekommen, er soll nur von Anfang an wissen, wo sein Platz (in der Familie) ist.

    Ich glaube nicht, dass er sich was gezerrt hat, beim Freilauf kann er nämlich ganz schön Gas geben.
    Habe ich bereits erwähnt, dass er sich abrufen lässt, wenn er hinter Kaninchen her ist? (stolz.....)
    LG
    Ingrid & Sparky


  11. #11
    StinaL. Guest
    hallo Ingrid, so wie du schreibst denke ich dass ihr auf einem sehr guten Weg seid und du eine Feingefühl in Sachen Hund hast.
    vlt. hat er sich nur erschrocken
    wenn man gar nicht weiß wo er her ist und was alles war und grad im Dunkeln sind Hunde eben dann auf hab acht, grad wenn sie fremd und neu sind.
    wenn möglich soll ihn nur dein Mann füttern usw.
    Vertrauen aufbauen aber eben kein duzi, du weisst schon was ich mein.

    Fotos geguckt, er hat ja doch bisschen Dackelbeinchen
    meiner war doch einiges grösser, aber sonst wie Zwillinge

  12. #12
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    Wie ist Eure Einschätzung?
    Wenn so etwas nochmal vorkommt, sollte ich mit einem lauten "Nein" dazwischengehen?
    Mein Bauchgefühl sagt ja.
    LG
    Ingrid & Sparky


  13. #13
    Wolfsspitz Guest
    Zitat Zitat von plunze Beitrag anzeigen
    Wie ist Eure Einschätzung?
    Wenn so etwas nochmal vorkommt, sollte ich mit einem lauten "Nein" dazwischengehen?
    Mein Bauchgefühl sagt ja.
    Ja. Wenn Ihr aber nicht klar kommt, geht lieber in eine HuSchu, oder nehmt euch einen Trainer. Aber ich denke, Ihr schafft das auch alleine

  14. #14
    tazi Guest
    Der Hund ist eine Woche da, läuft jetzt ohne Leine, kommt mit ins Büro alles toll…
    Glaubt Ihr nicht das das ganze etwas viel für den Kerl ist das sind nur 7 Tage

    Ohne Leine würde ich Ihn nicht laufen lassen, eine Situation nur die man nicht weiss und weg ist er.

    Ich würde einfach mehr Ruhe reinbringen und ihn nicht überfordern

  15. #15
    tazi Guest
    Denke daran das es bis zu einem Jahr dauern kann, bis die Hunde ankommen

  16. #16
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    Wir achten schon darauf ihn nicht zu überfordern.
    Das ist so ein toller Kerl, der sich bereits nach so kurzer Zeit so gut eingelebt hat und an der Leine kann er sich nun mal nicht richtig austoben.
    Ich denke schon, dass ich richtig einschätzen kann.
    Wir haben ihn ja auch auf der Pflegestelle erleben dürfen, die ihn beim Spaziergang auch ohne Leine hat laufen lassen.
    Trotzdem vielen Dank für die Antworten.
    LG
    Ingrid & Sparky


  17. #17
    Moni Zudno Guest
    guten Morgen Ingrid

    na ja, man kann nicht jedes Risiko ausschließen - wenn ihr ihn schon auf der Pflegestelle kennen lernen konntet und dort auch Freilauf üblich war...ihr müsst es ja nicht an unübersichtlichen Stellen ausprobieren, aber ansonsten...ich denke auch, du schätzt das ganz gut ein

    Ich finde auch, dein Mann hat genau richtig reagiert - kurz, schmerzlos, ohne großes Trara; Sparky muss sich ja auch erst einmal bei euch zurecht finden, je schneller er dann um seinen Platz in eurer Familie weiß, umso eher wird er sich auch bei euch wohlfühlen.

    Wenn dein Mann jetzt noch mehr mit ihm macht damit Sparky merkt, er wird von euch Beiden umsorgt und geliebt...UND geführt!...werdet ihr gemeinsam viel Freude mit ihm haben.

    Ich freu mich für euch mit, mal euren Sparky - und erzähl mal wie es mit euch weitergeht

  18. #18
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    So, ich soll erzählen, wie es weitergegangen ist (bis jetzt).
    Mit Meinem Mann klappt es soweit ganz gut, obwohl Sparky eher einen Draht zu Frauen hat.
    Der Kleine lebt sich immer besser ein und wird jetzt aber etwas aufmüpfig. Ich befürchte, dass er mich oder seine Ressourcen auf der Arbeit verteidigen will. Er hat seine Decke direkt hinter meinem Stuhl in einer Nische. Kommt einer meiner Kollegen zu mir an den Schreibtisch, kommt es schon mal vor, dass er knurrt. Das macht er seit 2 Tagen. Ich reagiere mit einem scharfen "Nein" (das versteht er). Heute war es sogar so, dass er 2 Schritte auf meinen Kollegen zuging. Ich habe ihn dann auf seinen Platz geschickt. Da blieb er dann auch und dann war gut.
    Oh Mann, ich will nicht das sich das verselbstständigt.
    LG
    Ingrid & Sparky


  19. #19
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    .... das war der Eindruck , den ich auch von der Schlafzimmersituation hatte --- da musst du dranbleiben damit er von vornherein kapiert, das er nicht zu entscheiden hat, wer mit dir Kontakt aufnimmt.

    Ein Optimist findest immer einen Weg. Ein Pessimist findet immer eine Sackgasse. – Napoleon Hill -

  20. #20
    tazi Guest
    Ich pers. finde es schade das der Hund nach dieser kurzen Zeit funktionieren muss

  21. #21
    Wiesenhund Guest
    Zitat Zitat von tazi Beitrag anzeigen
    Ich pers. finde es schade das der Hund nach dieser kurzen Zeit funktionieren muss

    Och, nicht weinen, Tazi ! Ich glaube nicht, dass der Hund wirklich "funktionieren" muss in einem für ihn negativen Sinn. Nur, Anknurren muss SOFORT unterbunden werden. Geht gar nicht.

    Verständnis für den Hund und das Verhalten, das er bisher erlernt oder eher halt nicht erlernt hatte, ja. Aber Tierschutzbonus und deshalb wirkliche "Unarten" wie Resourcenverteidigung und Knurren durchgehen lassen, darf nicht sein. Damit schadet man in erster Linie dem Tier. Je länger man da zusieht, desto weniger bekommt man es geregelt, und wenn er dann Dritte beißt, gibt es womöglich Anzeige, Auflagen oder gar Euthanasie.

  22. #22
    tazi Guest
    Ich spreche auch nicht vom Tierschutzbonus, nur eben das es viel zu viel für den Hund ist was ihm zugemutet wird. Irgendwann ist der beste Akku einfach mal leer (auch beim Hund!) und mir ist ein knurrender Hund tausend mal lieber als ein Hund der gleich losgeht.

    ich würde dann mir überlegen ob ich nicht zuviel erwarte, und ob der Hund nicht überlastet ist und deshalb knurrt! Denn wie sonst soll er das ausdrücken

  23. #23
    Wiesenhund Guest
    Ja, das ist eine gute und richtige Überlegung, ob es ihm nicht einfach zu viel ist. Auch ist ein Hund, der erst mal verwarnt, "angenehmer" als einer der gleich zubeißt. Nur, Aggression ist auch das. Egal ob nun aus Überforderung oder purer Resourcenverteidigung. Die würde ich selbst dann nicht ignorieren, wenn ich weiß, er ist nur überfordert. Auch das kann jederzeit kippen. Gerade ein unsicherer Hund braucht erst recht seine Grenzen, innerhalb derer er lernt sicher zu werden.

    Vielleicht kann sich Ingrid das ja aus beiden Sichtweisen angucken - den Hund mehr "schonen". Büro und andere "neue" Menschen mag ja nicht zu umgehen sein, aber vielleicht kann der Hund dort ein Rückzugsgebiet haben, das auch Zweibeiner respektieren müssen.

  24. #24
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    Hallo und danke für die Antworten.
    Ich denke nicht, dass ich den Hund überfordere. Ich verlange im Moment nur, dass er sich weiterhin einlebt (was er meine Meinung nach schon sehr, sehr gut gemacht hat) und ein glücklicher Hund wird/ist. Ich erwarte allerdings von ihm, dass er mir die Entscheidung lässt, wer zu mir Kontakt aufnimmt.
    Im Büro darf er sich frei bewegen bzw. er kommt mit mir mit. Er hat seinen Schlafplatz, auf dem er in Ruhe gelassen wird.
    Nochmals - ich toleriere es nicht, wenn er knurrt (oder gar nach vorne "geschossen" kommt), nur weil mir jemand zu Nahe kommt. Ich finde es völlig in Ordnung, wenn ich mit sein Knurren mit einem "Nein" quittiere und ihn wegschicke.
    Wenn sich so ein Verhalten erst einmal etabliert hat, ist es viel schwieriger damit umzugehen.
    LG
    Ingrid & Sparky


  25. #25
    tazi Guest
    Du verlangst nur das er sich einlebt (hihi) das braucht Zeit und Geduld. Zur Zeit hat er nichts woran soll er sich orientieren? Woher soll er wissen das er sich auf Dich verlassen kann? Er kennt Dich erst zwei Wochen in dieser zeit geht es hin und her (zuhause, draußen, Büro und wieder zurück) wo soll er sich da einleben?

  26. #26
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    Doch er orientiert sich. Und zwar an mir. Er hat bereits jetzt eine so tolle Bindung zu mir, dass man glauben könnte er wäre schon Jahre bei mir.
    Und das sage nicht nur ich.
    Ich verlasse mich da ganz auf meine bisherige Erfahrung und mein Bauchgefühl.
    LG
    Ingrid & Sparky


  27. #27
    Wiesenhund Guest
    Ich toleriere Knurren/Verweisen höchstens noch, wenn ich einem Hund versehentlich weggetan habe. Dann darf er meinetwegen maulen.

    Aber zurück zum Eingangsbeitrag, da hab ich grad noch was gesehen: Der Hund liegt im Weg - ich würde jetzt auch nicht einfach weitergehen, damit er weggeht, sondern ihn verbal, unterstützt durch Handzeichen, wegschicken. Mit dem Handzeichen bestimme ich gleichzeitig die Richtung, ist dann auch draußen praktisch, wenn er das kann.

    Lauf ich einfach weiter, bedränge ich ja den Hund doch sehr. Das erzeugt unnötig Spannung und ist im Prinzip auch nichts anderes als "Pöbeln" .. Kommt ein Hör- oder Sichtzeichen, lernt der Hund damit auch: "Ich habe zu hören, was man mir sagt".

  28. #28
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    Hallo Wiesenhund,
    prima Ansatz ihm ein Zeichen zu geben, damit er aus dem Weg geht.
    LG
    Ingrid & Sparky


  29. #29
    tazi Guest
    Zitat Zitat von Wiesenhund Beitrag anzeigen
    Ich toleriere Knurren/Verweisen höchstens noch, wenn ich einem Hund versehentlich weggetan habe. Dann darf er meinetwegen maulen.

    Aber zurück zum Eingangsbeitrag, da hab ich grad noch was gesehen: Der Hund liegt im Weg - ich würde jetzt auch nicht einfach weitergehen, damit er weggeht, sondern ihn verbal, unterstützt durch Handzeichen, wegschicken. Mit dem Handzeichen bestimme ich gleichzeitig die Richtung, ist dann auch draußen praktisch, wenn er das kann.

    Lauf ich einfach weiter, bedränge ich ja den Hund doch sehr. Das erzeugt unnötig Spannung und ist im Prinzip auch nichts anderes als "Pöbeln" .. Kommt ein Hör- oder Sichtzeichen, lernt der Hund damit auch: "Ich habe zu hören, was man mir sagt".

    Das verstehe ich durchaus dennoch würde ich es vom Hund abmachen. Einen Hund der gerade mal zwei Wochen bei seiner Familie ist, und jetzt schon funktionieren soll (ich bezeichne dies sodenn angekommen ist er noch lange nicht) kann sich nicht wirklich einleben. ich würde es anders organisieren, erstmal Urlaub nehmen damit der Hund sich auf mich einstellen kann und ich auf den Hund so fair sollte ich zu dem Hund sein und diese Zeit sollte ich ihm geben

    ich würde ihn nicht sofort mit der Bürosituation überfordern(und mit fremden Menschen)

  30. #30
    Moni Zudno Guest
    Tazi, ich glaube es gibt Schlimmeres für einen Hund, als seinen menschen überall hin begleiten "zu müssen".

    Klar muss Sparky sich erst mal an seine neue Lebenssituation gewöhnen - aber der Büroalltag gehört nun mal dazu.

    Ist es nicht ideal, den Hund mitnehmen zu können statt ihn allein zu Hause zu lassen?

    Ingrid, prüfe noch mal, ob sein Ruheplatz so liegt, dass er den Raum NICHT überblicken kann.

    Ansonsten hat ja Wiesenhund schon alles dazu gesagt

    Sparky ist ein erwachsener Hund der wissen will, wo sein Platz in seiner neuen Familie ist und welche Aufgaben er dort hat.

    Seine Aufgabe ist NICHT, dich vor Fremden zu warnen/zu schützen, sondern diese zu ignorieren.
    Je schneller er dies begreift, desto eher wird er es genießen können dich immer in der Nähe zu haben

  31. #31
    tazi Guest
    Das habe ich nicht gemeint, natürlich ist es schöner für den Hund immer bei Frauchen zu sein. ICH würde es aber nicht sofort auf "Teufli komm raus" erzwingen. Sondern eben langsam trainieren.

    Ich würde eben erstmal Urlaub nehmen um den Hund an mich und die Familie zu gewöhnen

  32. #32
    Wiesenhund Guest
    Büro weglassen, ja, Tazi.

    Aber Urlaub nehmen würde ich nun nicht, und zwar aus dem Grund, dass der Hund sich auf was "einlässt", das so ja gar nicht weiter geführt wird. Damit kann man sich ganz gründlich und ganz schnell ne Menge Probleme basteln, beispielsweise das, dass der Hund nach zwei, drei Wochen Urlaub auch keine Minute allein sein will und frustriert die Wohnung zerlegt. Es mag für einen Welpen gut sein, schon, weil er ständig raus muss (wobei ich niemals einen Welpen zu voll berufstätigen Menschen geben würde!), aber nicht unbedingt für einen adulten Hund.

    Ankommen kann man nur dort, wo man sich zu Hause fühlt. Urlaub wäre dann auch für den Hund nur "Urlaub", somit eine weitere unnötige, vielleicht sogar Stress- und eben nicht Alltagssituation, nach TH und vielleicht auch noch Pflegestelle. Es wird Zeit, dass auch da EIN und zwar langer Weg für ihn erkennbar ist, sonst wird er immer dazu tendieren, andere auf SEINEN Weg zu bringen.

    Moni, das mit dem Platz ohne Sicht finde ich in dem Fall keine gute Idee. Falls dann doch mal jemand versehentlich zu nahe an den Schreibtisch kommt, ist das der sicherste Weg zu einem Beißvorfall. Auch ist ein Terrier-Mix kein Goldie, da braucht es andere Regeln. Ich finde Ingrid auf einem total guten Weg. Sehr viel Konsequenz, ganz klare Ansagen (aber sowas von), sonst wird das nix und der Hund regiert den Haushalt.

    Ingrid, pass nur auf mit den Handzeichen, dass du dann draußen nicht mal versehentlich auf ein Reh zeigst .

  33. #33
    tazi Guest
    Da bin ich komplett anderer Meinung, ich hole mir doch keinen Hund und sage dann "sie zu wie Du fertig" wirst. Auch bei einem erwachsenen Hund kann man langsam trainieren das alleine bleiben! Ich lasse doch keinen Hund einfach alleine.

    Ich bleibe dabei ein Hund darf knurren, wenn Menschen seine pers. Distanz unterschreiten. Wie sonst sollte ein Hund zeigen "Du ich möchte meine Ruhe haben"? oder darf dies ein Hund nicht?

  34. #34
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    74
    @tazi: ich habe nie behauptet, dass Sparky funktionieren muss - ein Hund muss und wird nie funktionieren - ansonsten owT
    @Moni: wg. dem Ruheplatz: er kann sehen, wenn ein Kollege zu mir will, aber er kann nicht den ganzen Raum überblicken (inkl. Türe von aussen, wenn z.B. der Postbote kommt)

    Apropos Urlaub: in zwei Wochen gehts in ein Ferienhaus in der Lüneburger Heide.
    LG
    Ingrid & Sparky


  35. #35
    Wiesenhund Guest
    Nein, ein Hund hat nicht zu knurren, die Ansicht, dass er Knurren darf, weil er damit ja nicht beißt, ist komplett falsch und führt genau zu Beißvorfällen. JEDE Aggression ist zu unterbinden. Es kann doch nicht angehen, dass der eigene Hund die Distanz bestimmt, in der ich mich ihm nähern darf und es kann nicht sein, dass er ohne Auftrag im Büro bestimmt, wo es langgeht.

    Es geht hier doch auch nirgendwo um's Trainieren von Alleinbleiben, sondern um das Anerziehen eines Verhaltens, das langfristig dann wieder geändert werden soll (Urlaub - Alltag).

    Doch, doch, als Trainer muss ich sagen, die Haltung "Sieh zu, wie du in mein Leben passt" ist ein großes Stück weit vollkommen richtig. So verhindert man zuverlässig Dominanzprobleme. Es heißt ja nicht, wenn man verlangt, dass sich der Hund nach dem Herren richtet (und nicht umgekehrt der sich zum Affen macht, was leider die Regel ist), dass man deswegen grob und einfühlslos handelt.

    Einerseits siehst du den Hund als Individuum, Tazi, hattest du hier auch richtig geschrieben, andererseits scherst du doch jeden über einen Kamm, wie mir scheint. Hier haben wir einen Terrier-Mix, der Menschen verweist. Heftig verweist. Das darf nicht geduldet werden. Nicht bei der Vorgeschichte, nicht bei der Rasse. Sonst muss man davon ausgehen, dass er in zwei, drei Monaten, wenn er sein "TS-Verhalten" erst auch noch abgelegt hat und aufdreht, alles und jeden reglementiert und sogar zwickt oder beißt.

  36. #36
    Registriert seit
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    Wegen dem Reh brauchen wir uns keine Sorgen machen.
    Er hat das Jagen komplett abgelegt.
    Ein einfaches "Nein" hat gereicht. Habe mich selbst gewundert.
    LG
    Ingrid & Sparky


  37. #37
    Wiesenhund Guest
    Hihi, so energisch, wie du schreibst, wird er schon gemerkt haben, dass es besser für ihn ist :-). Übrigens haben sich unsere Beiträge gekreuzt, unter deinem steht noch ein längerer von mir.

  38. #38
    tazi Guest
    Der Hund war gerade mal eine Woche da! Mir tun die Hunde leid die kein hündisches verhalten zeigen dürfen (und für mich ist das Grund von Beivorfällen). Wie soll der Hund zeigen das er etwas nicht möchte, ihm etwas Angst macht ect. Darf er überhaupt dann noch was?

    Wer dann noch sagt das ein Hund der gerade mal zwei Wochen da ist das jagen komplett abgelegt hat, verwundert mich. Warten wir mal in ein paar Montaen ab wenn der Hund wirklich angekommen ist

  39. #39
    Wiesenhund Guest
    Zitat Zitat von tazi Beitrag anzeigen
    Der Hund war gerade mal eine Woche da! Mir tun die Hunde leid die kein hündisches verhalten zeigen dürfen (und für mich ist das Grund von Beivorfällen). Wie soll der Hund zeigen das er etwas nicht möchte, ihm etwas Angst macht ect. Darf er überhaupt dann noch was?

    Wer dann noch sagt das ein Hund der gerade mal zwei Wochen da ist das jagen komplett abgelegt hat, verwundert mich. Warten wir mal in ein paar Montaen ab wenn der Hund wirklich angekommen ist
    Du, so wie Ingrid das schildert, hat der Hund definitiv NICHT aus Angst geknurrt! Weder zu Hause noch im Büro. Hündisches Verhalten gegenüber Artgenossen, gerne. Da darf auch gedroht und geknurrt werden. 'Und gerne auch, wie ich schon geschrieben hatte, wenn jemand den Hund versehentlich tritt oder ihm sonst wie weh tut. Kein Problem, dass er das "sagen" darf. Aber er geht nicht auf Menschen zu und knurrt sie an. Und zwar unabhängig davon, ob er Angst hat oder frech ist. Die Auswirkungen sind letztendlich nämlich die gleichen. Er geht nach vorn und beißt .

    Und ob der Hund "weiterjagt", können wir beide nicht beurteilen . Vielleicht hat er überhaupt keinen wirklichen Jagdtrieb, soll es auch bei Terriermixen geben und er wusste bislang einfach nicht, dass er nicht nachrennen soll.

  40. #40
    tazi Guest
    Kann ich auch nicht bestätigen. Nur wenn ein Hund knurrt bedeutet es nicht das er nach vorne geht und beißt.

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