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Thema: Welche Rasse passt zu Familie mit Kleinkind?

  1. #1
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    Question Welche Rasse passt zu Familie mit Kleinkind?

    Hallo,

    eigentlich waren wir uns schon sicher, dass wir einen Berner Sennenhund holen möchten.

    Der Welpe wächst mit noch kleineren Kindern als unserem Kleinen (er wird dann drei Jahre alt sein) auf.

    Mir wurde nahe gelegt, über Collies, Golden Retriever, Boxer oder Spitz nachzudenken.

    Da Collies sehr sensibel sein sollen, käme dieser doch eher infrage, wenn unser Sohn mind. 7 Jahre oder noch älter wäre oder?

    Mich würde es sehr freuen, vor allem von Familien mit jüngeren Kindern Tipps zur Rasse zu bekommen. Aber auch über andere Antworten freuen wir uns sehr.

    Es ist nicht unser 1. Hund (der erste war ein Berner Sennen, deshalb die Vorliebe zu dieser Rasse).

    Den Kleinen lassen wir nicht unbeaufsichtigt mit dem Hund zusammen.

    Wer kann uns Tipps geben? Gerne auch andere passende Rassen.

    Vielen Dank schon jetzt

    Sunflower

  2. #2
    Wolfsspitz Guest
    Hallo Sunflower,

    die Frage ist eher, was Ihr dem Hund bieten könnt, also ob die Rasse in Euer Leben passt. Seid Ihr eher sportlich (z. B. Walking, joggen, Radeln) und auch an Hundesport, wie Agility, Dog Dancing etc. interessiert? Dann wäre der Collie z. B. richtig. Collies sind wirklich Sensibelchen und eigentlich auch Arbeitstiere, die wirklich geistig und körperlich ausgelastet werden müssen.

    Auch Spitze wollen unbedingt beschäftigt werden, wollen eine Aufgabe, wollen lernen. Der Spitz ist intelligent und wachsam und er wird sein Revier mit Vehemenz verteidigen, wenns sein muss.
    Spitze sind an und für sich tolle Familienhunde, wenn man ihren eigenwilligen Charakter akzeptiert, bzw. weiß wie dieser zu händeln ist. Null-Acht-Fünfzehn Erziehung is hier nich Der Spitz braucht Konsequenz aber auf gar keinen Fall Drill. Bei Drill mit Leinengezerre usw. wird dieser Hund sofort dicht machen und das wars dann fürs nächste mit dem üben.
    Der Spitz liebt sein menschliches Rudel heiß und innig, aber dafür ist er Fremden gegenüber zurückhaltend.
    Der Spitz hört, aber er wird es immer so aussehen lassen, wie wenn er jetzt quasi selber entschieden hat *Sitz* zu machen und nicht weil Ihr es gerade verlangst Ich spreche da aus Erfahrung
    Soll also heißen, er hat nicht den Will to pleas, wie es z. B. der Collie hat.

    Wer einen Hund mit eigenem Charakter haben will, der ist beim Spitz richtig.

    Zum Boxer und Golden kann ich Dir nicht viel sagen, aber ich könnte mir gerade auch beim Golden gut vorstellen, dass das tolle Familienhunde sind, wenn man sie eben rassetypisch auslastet.

    Wenn Euch der Pudel von der Optik her zusagt, wären auch das tolle Familienhunde. Der Pudel ist freundlich, verspielt, quirlig und lernt schnell. Kurz und gut, er ist einfach zu händeln. Aber wie gesagt, die Optik ist nicht jedermanns Sache.
    Geändert von Wolfsspitz (22.05.2012 um 18:26 Uhr) Grund: Ergänzung

  3. #3
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    .... ich glaube nicht, das es DIE Rasse für Familien mit Kleinkindern gibt. Wenn man an Geschichten glaubt müsste ich dir sonst meine ans Herz legen, in den USA und GB nennt man sie auch Nanny Dog - totaler Blödsinn. Wichtig ist immer wie man den Hund UND das Kind erzieht ..... dann klappt es - meiner Meinung nach- mit so ziemlich jeder Rasse

    Ein Optimist findest immer einen Weg. Ein Pessimist findet immer eine Sackgasse. – Napoleon Hill -

  4. #4
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    Ich danke euch sehr für eure Antworten.

    Ganz so sportlich sind wir nicht. Klar bekommt der Hund mehrere Spaziergänge täglich, darf sich im Wald und der Wiese, die bei uns angrenzt austoben usw. Ebenso möchten wir eine Welpenspielstunde (falls es ein Welpe wird) sowie natürlich in die Hundeschule. Einfach auch, damit er weiterhin Kontakt zu seinen Artgenossen hat.

    Pudel sind nicht so mein Fall. An diesen Gedanken müsste ich mich erst gewöhnen.

    Ein Airdale Terrier wurde mir auch schon empfohlen, aber das sind doch Jagdhunde oder nicht?

    Meine Tochter schwärmt sehr vom Golden, mein Sohn vom Boxer und ich vom Berner. Meinem Freund ist es egal und dem Kleinen gefallen alle Hunde.

  5. #5
    Wolfsspitz Guest
    Zitat Zitat von Sunflower* Beitrag anzeigen
    Ein Airdale Terrier wurde mir auch schon empfohlen, aber das sind doch Jagdhunde oder nicht?
    Ja, das sind Jagdhunde. Aber egal, ob Jadhund, Spitz, Golden, usw. Wichtig ist, dass die Rasse in Euer Leben passt, dass Ihr insgesamt mit dem Hund klarkommt.
    Ich schließe mich Birgit an, DIE Hunderasse für Familien gibt es nicht. Es liegt immer an einem selber, obs passt, oder nicht.

  6. #6
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    Im Großen und Ganzen stimme ich euch zu, dass es auf die Menschen selbst ankommt. Dennoch denke ich, dass die Rassen für bestimmte Zwecke gezüchtet wurden und deshalb "aussortiert" werden können, welche eben von vorner herein nicht infrage kommen.

    Es ist gar nicht so einfach.

  7. #7
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    Meine Rasse wurde gezüchtet um grosse Herden zu hüten bzw. zum Markt zu treiben ...... kenne keinen einzigen Hund dieser Rasse, der das heute noch macht . Einige werden hobbymässig an Schafen gearbeitet - das ist aber die grosse Ausnahme. Welcher West Highland wird in der Jagd eingesetzt, welcher Yorkshire tötet heute noch Ratten usw. usw..
    Für mich persönlich käme kein Hund in Frage der "Extremläufer" ist , Jagdtrieb mag ich auch nicht - das sind eher die Kriterien die ich anlegen würde. Border Collie wäre mir auch zu anstrengend.

    Ein Optimist findest immer einen Weg. Ein Pessimist findet immer eine Sackgasse. – Napoleon Hill -

  8. #8
    StinaL. Guest
    Zitat Zitat von Sunflower* Beitrag anzeigen
    Im Großen und Ganzen stimme ich euch zu, dass es auf die Menschen selbst ankommt. Dennoch denke ich, dass die Rassen für bestimmte Zwecke gezüchtet wurden und deshalb "aussortiert" werden können, welche eben von vorner herein nicht infrage kommen.

    Es ist gar nicht so einfach.
    die grossen Spitze -Wolfsspitz, Grossspitze- wurden jahrhundertelang gezüchtet um zu bewachen und sie tun es auch immer noch.
    wenn du damit umgehen kannst, wenn du das möchtest dann gut.
    ich durfte 15 Jahre mit einem Wolfsspitz leben
    deswegen sag ich dir das.
    sie gehen für ihre Familie durchs Feuer, das stimmt wohl.
    aber nur wenn die Familie sich das auch verdient und erarbeitet hat. Wenn sie lieben lieben sie bedinungslos und für immer.

    warum möchtest du nicht beim Berner bleiben?

  9. #9
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    Smile

    Wir haben vier Kinder und uns wurde damals der engl. Cocker empfohlen - aber nur die mehrfarbigen.
    Was soll ich sagen: Unser Jüngster war damals 19 Monate alt und alles hat suuper geklappt. Heute mit knapp 10,5 Jahren liebt unsere Hündin vor allem Kinder, aber auch Erwachsene. Für mich ein Zeichen: Alles richtig gemacht Klar war es mega anstrengend, Kleinkind(er) und Welpe, puh, das war manchmal was. Aber ich/wir haben es geschafft und kann den Cocker empfehlen. Natürlich muss immer aufgepasst werden, was die Kids so anstellen, denn wenn Hundebaby schläft, schläft es. Ich war permanent damit beschäftigt, aufzupassen. Aber, wie gesagt, es hat sich gelohnt.
    Viel Erfolg.

  10. #10
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    Ich würde dich auch ermutigen, euch für die Rasse zu entscheiden, die ihr euch wesensmäßig und auch aussehenstechnisch gewünscht habt! Denke Gelassenheit ist eines der wichtigstens Kriterien, könnte mir vorstellen, dass es in der Familie manchmal turbulent und stressig ist. Für mich wäre an der Stelle ein "hektischer" Hund ein NoGo, genauso wie ein sehr arbeitsintensiver Hund (Jagdtrieb und starker Schutztrieb gehören für mich dazu). Auch die vielgepriesenen "Familienhunde" Goldi oder Labrador erziehen sich eben nicht von selbst, sodass einem da die Intelligenz ein Schnippchen schlagen kann. Von daher reicht es mE sich für eine Rasse zu entscheiden, die grob in das Setting passt und bei dem Rest sein bestes mit Erziehung zu tun. Ich bin kein Sennenhund Experte, aber dort sollte man vielleicht ein Auge auf den Wachtrieb haben.

    Ansonsten liegt euch vielleicht etwas der Molosser Typ? Wenn es etwas kleineres Format als ein Berner sein soll, vielleicht ein Boxer. Oder habt ihr mal an eine Bulldogge gedacht? Ich habe sie immer als gutmütige und geduldige Hunde erlebt, dafür halt ein bisschen stur (alias charakterstark ^^). Bin natürlich nicht ganz unvoreingenommen, weil Winston ja ein Continental Bulldog ist. Er liebt Kinder und geht auch sehr vorsichtig mit ihnen um. Er robbt sich meistens ran und lässt sich liebend gern kraulen, am Kindergartenzaun macht er sehr gern Halt um sich ganz zufällig dort zu postieren. Selber haben wir keine Kinder, aber ich kenne über den Verein viele Leute, mit kleinen Kindern und Bulldoggen.

    Wenn ihr euch einen Welpen holt, dann wär es natürlich von besonderem Vorteil, wenn es dort Kinder schon gäbe. Unsere Züchter haben auch zwei junge Kinder und ich denke, dass ist ein Grund, warum Winston seit dem ersten Tag bei uns Kinderherzen in der Nachbarschaft erobert hat.
    Gruß Cora + Winston


  11. #11
    Wolfsspitz Guest
    Zitat Zitat von StinaL. Beitrag anzeigen
    sie gehen für ihre Familie durchs Feuer, das stimmt wohl.
    aber nur wenn die Familie sich das auch verdient und erarbeitet hat. Wenn sie lieben lieben sie bedinungslos und für immer.
    Ja so ist es

  12. #12
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    @ Masterplan

    Unterschreibe ich!

    Ich denke ein Familienhund sollte haben/sein:
    - einen ausgeglichenen Charakter
    - eine hohe Reizschwelle
    - Fremden gegenüber freundlich aber distanziert
    - pflegeleicht
    - weder zu klein noch zu groß
    - verspielt
    - möglichst keinen Jagdtrieb

    und...ganz wichtig - ist er bei seinem Züchter schon optimal sozialisiert worden!
    Mir fällt kaum eine Rasse ein die sich grundsätzlich NICHT für eine Familie eignet. Aber es gibt schon einige Rassen die auf Grund ihrer Eigenschaften besonders GUT geeignet sind.
    Tierschutz der ankommt www.canifair.de

  13. #13
    Moni Zudno Guest
    Oh weia, ich will hier niemandem auf die Füße treten......aber hättet ihr nicht bei Terriern auch etwas Bedenken?...

    Kleine Kinder sind sehr zeitintensiv - und wenn ich mich recht erinnere, auch manchmal ganz schön nervig...

    Mir ist hier im Forum schon mehrfach gesagt worden, ein Terrier ist schon ziemlich speziell - wäre ein solcher Hund in diesem Fall nicht etwas zu anspruchsvoll?

    Wenn jemand den Ausgleich für den stressigen Alltag mit Kind in einer anspruchsvollen Hundeerziehung findet, ist das sicher ideal...sollte aber wirklich gut überlegt sein.

    Nicht zu dickköpfig, nicht zu quirlig, geringer bis gar kein Jagdtrieb, leichtführig; dazu sehr menschenbezogen und gutmütig anderen Hunden gegenüber - das waren damals für mich die Kriterien auf der Suche nach einem Hund.

    außerdem sollte er schon etwas Größe mitbringen - größere Hunde sind einfach etwas "robuster" im Umgang mit einem Kind,

    Außerdem wollte ich schon als Kind immer möglichst "viel" Hund...

    Bei mir war übrigens die Langlebigkeit auch ein Kriterium - weshalb ich mich vor fast 14 Jahren dann für einen Golden und gegen einer Berner Sennen entschieden habe.

    So, und wenn du jetzt noch meine Sig siehst, ist klar warum ich Golden empfehle, oder?...

    Ansonsten kann ich mich meinen Vorrednern nur anschließen - der Hund muss euch gefallen und zu eurem Leben passen; Was passt, könnt nur ihr entscheiden

  14. #14
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    Moin!

    Boxer sind phantastische Familienhunde - ihr Leben lang verspielt, aktiv, kinderlieb und schlau. Immer begeistert bei allen Aktivitäten dabei - ob Fußballspielen, Rodeln, Fangen oder Verstecken. Der Boxer meiner Schwägerin liebt Skateboard-Fahren (ein Fuß auf's Brett, mit den anderen drei Gas geben), Rodeln (er schleppt seinen Plastik-Bob am Griff auf den Hügel, stellt sich mit den beiden Vorderfüßen drauf und rast dann bergab) und beim Fußball mischt er zum Ärger der Kinder auch mit. Allerdings würde ich diese Rasse für eine Familie mit Kleinkind nicht empfehlen. Erstens sind Boxer sehr temperamentvolle Hunde und wollen beschäftigt werden. Zweitens passen sie hinsichtlich der Größe und Kraft nicht wirklich zu Vorschulkindern. Ein unbeabsichtigter Rempler - und das Kind liegt heulend am Boden.
    Terrier sind zwar klein, aber ebenfalls sehr anspruchsvoll in ihrem Bewegungsdrang. Außerdem verlangt ihre Erziehung viel Konsequenz und Aufmerksamkeit. Wenn man dies nicht hat, dann wird aus einem kleinen Terrier schnell ein Terrorist.
    Berner Sennen sind recht gemütliche Zeitgenossen. Ich könnte mir diese Rasse gut vorstellen für eine Familie mit Kleinkindern.
    Zu Spitzen und Collies wurde schon etliches gesagt.
    Und der Golden Retriever ist ja bekannt als gute Familienhund. Ich würde ihn aber nur bei einem guten Züchter kaufen (nun ja, das gilt auch für die anderen Rassen ...). Goldis gehörten (oder gehören?) wegen ihrer Kinderfreundlichkeit und ihrem sanften, leicht erziehbaren Wesen zur beliebtesten Hunderassen und sind deshalb massenhaft vermehrt worden mit den bekannten negativen Folgen.

    Ich würde Wert legen auf einen Hund, der sich mit mäßiger Bewegung zufrieden gibt. Zwar liebt sicher jeder Hund ausgedehnte Spaziergänge, aber gerade die Jagd- und Arbeitsrassen wie z.B. Terrier und Collies würden sehr leiden, wenn sie keine artgerechte Beschäftigung haben.

    Moni Zudno spricht etwas an, das ich auch beobachtet habe: Berner Sennen werden häufig nicht alt. In meiner Nachbarschaft kenne ich etliche Berner, die das sechste oder siebte Lebensjahr nicht erreicht haben (Krebs). Ansonsten finde ich die Rasse für die geschilderte Umgebung gut.

    Beste Grüsse!
    Sabiba

    Dummheit ist ein gefährlicherer Feind des Guten als Bosheit. - Dietrich Bonhoeffer

  15. #15
    BARFER Guest
    Ich finde es auch schwierig euch zu raten was für euch taugt und was nicht.
    sabbiba trifft es ziemlich genau.
    dann denke ich auch noch ; man müßte euch kennen um es beurteilen zu können. ich denke aber grundsätzlich die *Berner - Sennen* Wahl, eine gute Wahl ist.
    Aber auch da teht und fällt alles mit der Zucht.

  16. #16
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    MoniZudno, ja, wir hatten bei einem Terrier bedenken. Habe mich über jeden einzeln vorgeschlagenen Hund erkundigt. Der Terrier war ziemlich schnell von unserer Liste verschwunden.

    Es wird nun definitiv ein Berner werden. Später soll dann als Zweithund ein zweiter Berner oder ein Golden Retriever bei uns einziehen. Evtl. auch ein Aussie oder doch Collie. Aber wie gesagt, dass dauert noch ein paar Jahre, bis es soweit ist.

  17. #17
    Moni Zudno Guest
    Achte beim Berner auf den Züchter (wie bei jedem anderen Hund auch!)

    Was an Kosten beim Kauf gespart wird, muss der Hund sonst später evtl. durch Leiden ausbaden...

    Und immer einen Hund nach dem anderen...wer weiß, vielleicht ist euer Kind in ein paar Jahren so sportlich, dass ihr zwingend einen sportlichen Hund braucht um es auszulasten...

  18. #18
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    Davon gehe ich aus. Unser Zwerg ist ein richtiger Wildfang, ständig fällt ihm was neues ein.

    Bei der Wahl des Züchters habe ich einen, bei dem beide Elterntiere frei sind von HD, OCD und ED frei, bei den anderen beiden Züchtern muss ich dies erst noch erfragen. € 1200 sind nicht gerade günstig.

  19. #19
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    Freut mich, dass ihr euch entschieden habt und die Augen offenhaltet bei der Züchterwahl! Guckt euch das alles auch ruhig vor Ort an, bevor ihr euch entscheidet.

    Wir haben damals auch 1700€ gezahlt und viele Hundebekannte waren erstaunt und fanden das recht teuer. Wir bereuen es keinen Tag, das Geld darein investiert zu haben. Natürlich kanns auch bei guten Elterntieren mal schlecht laufen, aber denke man macht sich ewig Vorwürfe, wenn man an der falschen Stelle gespart hat.
    Gruß Cora + Winston


  20. #20
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    1200€ ist denke ich ein durchschnittlicher Preis für einen Rassehund vom ordentlichen Züchter.
    Wenn die Lebensdauer bei den Bernern ein Problem ist würde ich recherchieren wie es denn bei den entsprechenden Linien aussieht.
    Denn Langlebigkeit ist durchaus etwas was sich vererbt.
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  21. #21
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    Thema: Welche Rasse passt zu Familie mit Kleinkind?

    Da mache ich es kurz und gar nicht mal rassebezogen .
    Jeder Hund er artgerecht aufwächst .. sozialisiert wird und der auch richtig ausgebildet wird . Und dies beginnt , sobald er bei seiner neuen Familie einzieht .

    .

  22. #22
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    ich schliesse mich dojo2 an. ziemlich auf den punkt gebracht

    zu dem kriterium familie kann man doch eigentlich jeden hund "passend" machen. viel wichtiger sind andere kriterien wie zeit, ausdauer, geduld, konsequenz etc.
    wir sind auch eine kleine familie haben eine 6 jährige tochter und haben vor 3 wochen einen dobermannmixwelpen bei uns einziehen lassen. unser spook ist so familienbezogen, mein kleiner neffe keine 2 jahre alt war zu besuch und der hund war fasziniert von dem kleinen, ist nicht hochgesprungen (was er bei erwachsenen schon mal tut) und hat sich alles gefallen gelassen. auch unsre tochter liebt er schon
    allerdings ist es ein hund der konsequenz, klare linien und arbeit benötigt. hätten wir das nicht bzw würden wir ihm das nicht geben wäre die folge das er unausgelastet wäre und das könnte natürlich sein verhalten umschlagen lassen.
    gibt sicherlich hunde ruhigeren wesens die nicht so arbeitsintensiv und daher länger gelassener bleiben. da kenne ich mich aber nicht aus. der bernhadiner unsrer trainerin zB ist lammfromm und sehr genügsam

  23. #23
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    Also bei einem Kleinkind würde ich nicht zu einen Mini Yorki oder chihuahuaraten, die sind doch etwas zerbrechlich Und so ein Kleinkind könnte da mal wirklich was kaputt machen

  24. #24
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    ja die Gefahr wäre tatsächlich ziemlich hoch, egal wie sehr man drauf bedacht ist dem Kind zu erklären das es kein Kuscheltier ist. Wenn ich überlege wie schwer es für uns schon manchmal ist aufzupassen das so ein kleines Ding nicht unter unsere Füße gelangt... unterm Puppenwagen oder dem Bobbycar macht es sich auch nicht gut

  25. #25
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    Zitat Zitat von Sunflower* Beitrag anzeigen
    Davon gehe ich aus. Unser Zwerg ist ein richtiger Wildfang, ständig fällt ihm was neues ein.

    Bei der Wahl des Züchters habe ich einen, bei dem beide Elterntiere frei sind von HD, OCD und ED frei, bei den anderen beiden Züchtern muss ich dies erst noch erfragen. € 1200 sind nicht gerade günstig.
    Das es keine ebay preise sind, liegt daran, das echte Züchter viel in ihre Welpen investieren, neben Ernährung, Aufzucht und Verpaarung passender Hunde, kommen die Impfungen, Entwurmungen und Prägungen dazu. Das kostet alles. Dafür bekommt man aber auch keinen gestörten Hund aus einer Hinterhofzucht. Beim Welpenkauf gilt generell, GEIZ IST NICHT GEIL.

  26. #26
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    Was man da alles zu lesen bekommt .

    Gleich mal vor weg der/die Threadersteller/in ist da sehr sprungfreudig beziehungsweise leicht beeinflussbar .
    Es wird auch nicht richtig gelesen , denn wenn der Hund ins Haus kommen soll , ist das Kind schon 7 Jahre . Zumindest habe ich es so verstanden .
    Aber schön finde ich diese Vorurteile gegen die Terrier .

    Ich will es einmal so sagen , meine Kinder damals sind mit Rottweiler und Ami. Staff groß geworden .
    Wenn man einen ruhigen guterzogenen Familienhund haben will , dann erzieht man ihn sich dazu . Ein Hund zeigt dass , was man ihm vorlebt .
    Wer glaubt einen Hund über Gehorsam oder Konditionierung zu einem ruhigen ausgeglichenen Hund machen zu können , der irrt meiner Meinung nach . Man muss den Hund so weit bringen das er sich von selbst anpasst und zum Kontaktsucher wird ... und nicht dass man ihn, anpasst .

    Meine Meinung , jeder Hund kann ein toller Familienhund werden . Die Betonung liegt aber bei " kann " . Denn dieses kann setzt einiges voraus an Wissen und Einfühlungsvermögen , was das Halten des Hundes .. das Händeln des Hundes , aber auch wie das Umfeld ist beziehungsweise sich beim Hund verhält .

    .
    Der Hund widerspiegelt die Seele seines Besitzers

  27. #27
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    Welche Rasse passt zu Familie mit Kleinkind?
    Keine!
    Jeder Hund wird versuchen, seine Position in der Familie zu behaupten.

    Da die Frage schon falsch gestellt ist, würde ich von einem Hund prinzipiell abraten.


    Johanna mit Betsey und Crazy

  28. #28
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    die Frage ist wirklich nicht richtig gestellt, da hat Frolleinvomamt schon recht.

    ich denke es kommt auf die Menschen an und nicht auf den Hund, auf die Rasse. möglicherweise ist jede Rasse geeignet, aber nicht jeder Mensch/ Hundehalter alles unter einen Hut zu bekommen.

    selber kann ich es nicht nachvollziehen, daß jemand, wenn ein kleines Kind in die Familie kommt, sich dann noch einen Hund holt.

  29. #29
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    Zitat Zitat von DOJO2 Beitrag anzeigen
    Thema: Welche Rasse passt zu Familie mit Kleinkind?

    Da mache ich es kurz und gar nicht mal rassebezogen .
    Jeder Hund er artgerecht aufwächst .. sozialisiert wird und der auch richtig ausgebildet wird . Und dies beginnt , sobald er bei seiner neuen Familie einzieht .

    .

    Ich muss da einen Nachtrag geben , da ich gelesen habe , der Hund lässt sich alles gefallen .

    Den Hund und Kind ist ein zweischneidiges Schwert . So sehr es harmonieren kann und der Hund und das Kind ein Herz und eine Seele sind , so kann es auch ins Gegenteil umschlagen . Denn ein Hund muss sich nicht alles gefallen lassen von einem Kind . Oder anders gesagt , der/die HB/in muss auch dem Kind den richtigen Umgang mit einem Hund oder generell mit einem Lebewesen , beibringen .

    .
    Der Hund widerspiegelt die Seele seines Besitzers

  30. #30
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    DAS sollte selbstverständlich sein!! Ein Hund ist ein Lebewesen, empfindet Schmerzen genau so wie wir. Es kann nicht sein das ein Kind am Schwanz zieht und die Besitzer sagen das muss er abkönnen. Hund und unerfahrene Kinder allein miteinander spielen zu lassen ist ein No Go. Unsre Motte hat früh gelernt das Tiere keine Kuscheltiere sind. Haben eine Katze von der sie auch schon ein paar mal eine gekrallt bekommen hat, aber auch nur dann wenn sie die Grenzen der Katze eindeutig überschritten hatte (die Katze hat bei unsrer Tochter durchaus eine weitere Grenze als bei uns). Bei einer Katze ist das Risiko einer lebensgefährlichen Verletzung (bitte ohne jetzt die Ausnahmefälle hochzukauen) jedoch wesentlich geringer als beim Hund, habe Kind und Katze deswegen auch immer nur still beobachtet und sie das unter sich ausmachen lassen. Bei unsrem Welpen bin ich jedoch aktiv dabei und lenke beide in die richtige Richtung. Kind darf nicht zerren und zuppeln, Hund darf nicht knabsen.

  31. #31
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    @ rajah1988

    Da hast du zu 100 % Recht .

    Leider ist dies nicht für jede/n so selbstverständlich .

    .
    Der Hund widerspiegelt die Seele seines Besitzers

  32. #32
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    Auch wenn der Thread alt ist, vielleicht liest es ja eine ähnlich interessierte Familie...

    Ich kann den Elo absolut empfehlen!! Toller Hund, bellt nicht, kann alleine bleiben, ist absolut lieb mit Artgenossen und Kindern. Bei der Erziehung sollte man schon konsequent sein (da auch Eurasier drin ist :-)) aber er verzeiht auch Anfänger Fehler.
    Ich hatte zuerst 17 Jahr einen Eurasier und jetzt den Elo. Umgekehrt wäre besser gewesen! Viel Erfolg
    Akela, du wirst mir fehlen 27.08.1993 - 09.10.2010

  33. #33
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    @Ela
    kann alleine bleiben, ist absolut lieb mit Artgenossen und Kindern.
    also das ist ja in erster Linie Erziehungssache und hat weniger mit der Rasse zu tun!
    Bei der Erziehung sollte man schon konsequent sein
    scheint ja funktioniert zu haben s.o.
    Ich bin wie ich bin. Die einen kennen mich, die anderen können mich. (Konrad Adenauer)

  34. #34
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    @ Lastrami
    klar hat das was mit Erziehung zu tun, aber mindestens im gleichen Maße auch mit den Rasseeigenschaften. Ein Elo ist einfach grundsätzlich deutlich ruhiger, als es zum Beispiel ein Border Collie ist, der dann doch einige Beschäftigung einfordert. Man sollte schon schauen, wofür die Rasse ursprünglich gezüchtet wurde und sich vielleicht nicht gerade einen Hund mit enormen Jagdtrieb oder Hüteinstinkt anschaffen, wenn man nicht bereit ist die entsprechende Zeit zu investieren.
    Und dass der Elo ohne Probleme auch mal alleine bleiben kann, steht sogar in der offiziellen Rassebeschreibung. Ich kann das absolut bestätigen. Das war nie ein Problem. Er hat weder versucht irgendwas kaputt zu machen aus Langeweile oder zu bellen. Und diese Beispiele kenne ich zu genüge. Ob das jetzt nur Erziehungssache ist, wage ich tatsächlich zu bezweifeln.

    Gehorsam muss trainiert und konsequent erzogen werden, das ist natürlich was anderes.
    Akela, du wirst mir fehlen 27.08.1993 - 09.10.2010

  35. #35
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    Wobei KEINE Rasse genormt ist, ich hab in der Nachbarschaft einen ELO mit ausgeprägtem Jagdtrieb und äusserst bellfreudig ist er auch noch . Der OES ist ja einer der "Urväter" (eigentlich mütter weil es eine Hündin namens Quitschtier a.d.Elbe-Urstromtal war) der neu "kreierten" Rasse und auch dort gibt es immer mal wieder welche die dem Werbebild "Nanny-dog" nicht entsprechen. Für mich sind immer Aufzucht und Erziehung zu mehr als 50 % beteiligt wenn es um das Verhalten eines Hundes geht.

    Ein Optimist findest immer einen Weg. Ein Pessimist findet immer eine Sackgasse. – Napoleon Hill -

  36. #36
    Registriert seit
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    Ja da hast du Recht! Man muss faierer Weise sagen, dass diese Rasse noch lange nicht stabil ist und einen sehr guten Züchter finden. Mein Elo hat auch einen Jagdtrieb, weshalb er leider beim joggen im Wald nicht mehr von der Leine darf. Aber damit kann ich leben. Lieber wäre mir, wenn er gesundheitlich nicht so viele Probleme hätte. Aber auch da kann man natürlich nicht pauschalieren. Ein guter Züchter ist auf jeden Fall sehr viel Wert!
    Akela, du wirst mir fehlen 27.08.1993 - 09.10.2010

  37. #37
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    Wobei man das mit dem Jagdtrieb beim Elo leider sehr oft hört (zumindest von denen die ich kenne und eben über die Besitzerin des besagten Hundes im vorigen Beitrag). Meine Hunde entsprechen zum Glück alle der Rassebeschreibung und sind sowohl verhaltens- als auch gesundheitstechnisch ohne "Mängel"

    Ein Optimist findest immer einen Weg. Ein Pessimist findet immer eine Sackgasse. – Napoleon Hill -

  38. #38
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    Hallo Sunflower,

    wir haben einen Labrador, der bekanntlich ein wahrer Familienhund ist. Von Freunden, die auch Kinder haben (diese sind allerdings etwas älter als deine, nämlich 9 und 11) und zu deren Familie ein Labrador gehört, sind mit ihrer Wahl total zufrieden. Die Rasse gilt im allgemeinen als sehr gutmütig, verspielt und lernfähig. Labradore sind natülrich auch aktiv, das heißt wenn ihr Sport macht, könntet ihr den Hund auch mitnehmen. Schwimmen, Joggen, Radfahren - mein Kerk freut sich darüber immer sehr.

    Viele grüße

  39. #39
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    08.10.2012
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    Familienhunde gibt es nicht. Jeder Hund ist ein unbeschriebenes Blatt Papier wenn er auf die Welt kommt. Auch ein Pudel, Labrador oder Bullterrier kann in falscher Behandlung wie jeder andere auch zu einem aggressiven Individuum werden. Verfressen sollte man aber auf alle Fälle beim Labrador erwähnen... habe bislang leider nur sehr übergewichtige Vertreter gesehen.
    Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen.

  40. #40
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    Ich denke letzten Endes auch, dass kein Hunde ein reiner Familienhund sein wird. Doch Erziehung macht vielen bei dem Vierbeiner möglich

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