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Thema: Tierarztpreise: Sind Katzen bald Luxus nur für reiche?

  1. #41
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    Die Diskussion gerät doch komplett aus dem Ruder. Einige können sich in einer Kneipe treffen, und dort so richtig schön auf den Tisch hauen! Ich habe auch keine Wirtschaftswissenschaften studiert, aber Wirtschaftsgeschichte - und kann das Geblubber trotzdem nicht nachvollziehen. Es ist nicht möglich, dass alle Gesellschaftsschichten, wie Leigh sich ausdrückt, sich "nach oben orientieren" - ich meine, orientieren können sie sich ja, aber manchen ist "oben" eben verwehrt... das Leben ist kein Ponyhof und hier wird mit Sicherheit einiges falsch gemacht, verhungern muss aber niemand. Dass es für Leute, die keinen Job ausüben können/wollen, einfach ist, hat niemand behauptet. Dass es immer gerecht ist, auch nicht. Dass die Schere zwischen arm und reich größer geworden ist, mag sein. Aber es ist immer noch gerechter als wäre gar kein soziales Netz da.

    Und was die Katzenhaltung angeht - klar, früher waren Katzen so wenig Luxus, dass die Omma sie mit dem Besen totgeschlagen hat oder Opa sie ersäuft. Waren ja genug da Und wem artgerechtes Halten auch heute noch piepegal ist, der kann mit Sicherheit für ein paar Euro im Monat eine Katze halten, gibt ja Billigmarken (glaube, 1 kg Trockenfutter für 2 Euro) und Tierarzt ist halt nicht drin. Natürlich sind das Extreme, aber man kann doch nicht immer nur das Negative beleuchten? Beziehungsweise, wenn man genug gefrustet ist, kann man wohl schon und fühlt sich auch immer gleich abgezockt... Wer sich dafür interessiert, wie viel teurer die Butter, die ihm der Staat nun nicht aufs Brot schmiert, wirklich geworden ist, kann das ja gern beim statistischen Bundesamt alles nachlesen (Verbraucherpreisindex).

    Es wäre schön, wenn zur "Verarmung" in Deutschland auch mal weniger Katzen da wären, leider ist das aber nicht der Fall. Meinetwegen könnte Katzenhaltung sogar noch teurer sein, derzeit wird ja auch eine Katzensteuer in einigen Städten erwogen (was vermutlich nie durchgesetzt wird). Weil eine Katze in erster Linie kein Schmusepüppchen/Kindersatz/Kinderbeschäftigung/Wohnzimmerdeko/Blutdrucksenker/Gesundheitshelfer ist, sondern ein Tier mit vielen Ansprüchen, denen man gerecht werden können muss und dafür fehlt vielen (und ich meine nun niemanden hier aus dem Forum) einfach das Bewusstsein. Vor Katzenhaltung eine Art "Führerschein" für ein paar Hundert Euro machen, das fände ich auch gut

    Danke für die schöne Zeit: Merlin (2002 - 2018), Orko (2001 - 2019) und Gandalf (2002 - 2016)

  2. #42
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    Zitat Zitat von Leigh44 Beitrag anzeigen
    Absinth,

    zuerst mal bin ich nicht Deine Liebe...



    Das ALG 1 ist gedeckelt, es wird in nicht in endloser Höhe ausbezahlt. Ich glaube Du sitzt auf der falschen Seite des Stuhls, die Leute beschweren sich nicht, dass sie zuviel ALG 1 bekommen, sondern dass man IM NIEDRIGLOHNSEKTOR DERART AUSGENUTZT WIRD DASS ARBEIT FAST NICHT LOHNT:vor allem wenn man vom Arbeitsamt quasi zur Zeitarbeit gezwungen wird.

    Die prekäre Beschäftigung mit Niedriglöhnen und sogar Aufstockung hat derart zugenommen, dass es nicht lohnt so einen Job anzunehmen wenn man vorher einen sehr guten hatte und die ca 60% vom Netto bekommt (was jetzt auch nicht so viel ist) für die man auch eingezahlt hat. Ja man hat tatsächlich zum Verhältnis seines Lohns Geld abgedrückt um eine bestimmte Summe ALG 1 zu bekommen.
    Was du hier erzählst verschlägt mir die Sprache. Man hat sogar einfach die Dauer des ALG 1 gekürzt und dann gibt es keine Arbeitslosenhilfe mehr, was fair wäre, sonder Harz4, und alles was dir mal gehörte, Du dir erarbeitet hast ist weg.
    Du bist von heute auf morgen ganz unten.

    Wenn Du in dem Sektor arbeitest weisst Du genau wie die Zahlen verschleiert werden und was das Thema Zumutbarkeitsregelung bedeutet.
    Musst Du es am eigenen Leib spüren um es zu kapieren?

    Lieber Kasimir, ich gebe Dir vollkommen recht. Sozialhilfe war besser und fairer, und da war auch noch die Arbeitslosenhilfe.
    Bei Harz 4 wird Dir alles angerechnet und wenn was kaputt geht ist das Dein Pech, das ist unfair und hart und unsere dämliche Regierung brüstet sich noch damit wie sozial sie sind weil Harz 4 ja teurer ist als Sozialhilfe früher.
    Ja so sozial, sie geben mehr aus und den Menschen geht es damit schlechter. Da müssen sie ja was falsch gemacht haben. Aber es interessiert schon lange nicht mehr wie es den "Armen" geht.
    Ich zitiere die Kanzlerin " Da müssen wir eine gemeinsame Lösung finden"

    Aber das versteht Absinth nicht.

    Gruss
    Leigh44
    Wer kapiert hier was nicht? Ich spreche nicht von ALGI sondern von ALGII, und genau die Bezieher dieser Hilfe äußern, dass die Grundsicherung zu hoch ist im Vergleich zu dem, was sie für ne 40-Stunden-Woche bekommen.
    Jemand der von "Arbeitsamt" redet (gibts nicht mehr, es ist die Agentur für Arbeit) und von Harz 4 (die Reform heißt HartzIV, aber es ist ALGII) scheint wirklich nicht viel Ahnung vom Thema zu haben...

    Aber Du scheinst hier eher nen persönlichen Frust auszuleben. Den kann ich in der Tat nicht nachvollziehen.

    Für mich bedeutet Tierhaltung Verantwortung. Ich muss stets auch bedenken, was ist, wenn sich meine persönlichen Verhältnisse ändern. Dafür kann ich nicht dauernd andere verantwortlich machen, sorry.
    Für mich haben Deine Ausführungen hier auch nichts mit dem Thema des Threads zu tun. Haustiere, nicht Nutztiere, sind von je her Luxus. Und den muss man sich, egal um was es geht leisten können.
    Mit dem Unterschied, dass ein TA ein Tier behandeln muss und es zur Zahlung immer Mittel und Wege gibt. Mein Werkstatt zeigt mir nen Vogel, wenn ich nicht zahlen kann, egal was bei mir davon anhängt, aber klar, die Tierärzte sind ja die Geldgeier...
    Gruß Lieschen Müller

    http://www.gidf.de/

  3. #43
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    Absinth, Du sprachst von Arbeitslosen deren Unterstützung zu hoch sei, ziemlich ungenau, meinst Du nicht?
    Da dachte ich ganz klar an ALG 1. Wie das Amt nun heisst ( mit den Umbenennungen hat man nichts gewonnen sondern nur Geld verbrannt) ist mir ganz gleich. Ich hatte noch mit keinem dieser Ämter was zu tun. Die Ämter umzubenennen war doch auch nur ein manipulativer Schachzug und hat mit Ahnung von der Materie nichts zu tun.
    Denkst Du nur von 12 bis Mittag?

    Jetzt ist Dir auch noch HARZ 4 zu hoch. Und der Niedriglohnsektor , die Zeitarbeit ist völlig ok. Weil der Friseurin 3,50 EUR zuwenig sind ist Harz 4 zu hoch?
    Du scheinst sehr jung zu sein, ohne Lebenserfahrung-

    Ich wünsche Dir Harz 4. Mal sehen wie Du dann denkst. Oder besser eine Dauerkrankschreibung mit Aussonderung. Damit Du unser System spürst, sonst scheinst Du es nicht zu kapieren.

    Und das mit dem nach oben orientieren sagte ich gar nicht, das war jemand anders.
    Obwohl klar war, wenn jemand der oben ist, mit jemand der unten ist einen Bund eingeht trifft man sich irgendwann in der Mitte.

    Wahrscheinlich stellen sich die Griechen auch nur an im Moment. Hier meine ich die Menschen in diesem Land die kurz vor der Revolution stehen.

    Harz 4 ist ihr zu hoch, das ist der Hammer... Wenn Du Single bist kommst Du damit gar nicht durch....Ist viel zu wenig, vor allem wenn einem eigentlich noch Arbeitslosenhilfe zugestanden hätte.

    Du erinnerst mich an Toast.


    Meine Zoe und Jacky...

    Vielen Dank an alle Katzenfreunde. Ich hätte nie gedacht auch einer zu werden, aber jetzt liebe ich sie über alles.........................

  4. #44
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    ich selbst habe keinen Frust, mich frusten nur Leute wie Du, die nicht verstehen was man damals für die DM alles kaufen konnte und wie ungerecht das System entwickelt wurde.

    Preisfrage: Warum gibt es keine Arbeitslosenhilfe mehr? Weil sonst auch Leute mit Lebenspartner Anspruch hätten, da kann doch der Partner aufkommen ist viel besser, denn verdient der Partner gibt es kein Harz4.....


    Meine Zoe und Jacky...

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  5. #45
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    So, jetzt kann ich mich nicht mehr zurückhalten. Ich bin mit 18 ausgezogen, weil es zu Hause nicht mehr ging. Da war ich mit dem Abi noch nicht durch. Ich bin aber nicht zum Amt gegangen, sondern bin vormittags bis z.T. späten nachmittag zur Schule, bin dann arbeiten um meine Miete zu bezahlen und habe nachts gelernt. Essen gab es nur wenn Geld da war oder wenn mein Chef mir was mitgegeben hat. Ich habe in nem SB-Restaurant gearbeitet und er kannte meine Lage und gab mir oft was mit. Ich habe trotzdem ein gutes Abi gemacht. Meine Bekannte war auf der gleichen Schule und hat damals noch Sozialhilfe bekommen. Sie ist einmal im Jahr in den Urlaub geflogen!!!! ICH war froh, wenn ich alles laufende bezahlt hatte. Ich habe KEINE Schulden gemacht, aber ich war in jeder freien Minute arbeiten, während sie zu Hause saß. DAS hat mich sehr wütend gemacht!
    Es tut mir Leid, aber ich kann das nicht verstehen, wie man darüber meckern kann, dass sie Sozialleistungen, wie sie auch immer heißen, zu gering sind. Denn man bekommt das Geld OHNE Gegenleistung, als Unterstützung. Wir können froh sein, dass es das gibt.
    Anfang des Jahres war mein Mann monatelang schwer krank. Wir bekamen also nur Krankengeld, angerechnet an seinem Grundgehalt, was etwa die Hälfte ist von dem, was er monatlich verdient, da er viel über Zuschläge bekommt. Ich weiß, wie schnell man dadurch abrutschen kann, wenn man jeden Monat von Erspartem leben muss. Und dennoch war es Geld, dass wir bekommen haben, ohne eine Gegenleistung erbringen zu können. Und ich bin dafür dankbar! Und unsere Vierbeiner und auch die Kinder haben alles bekommen, was sie brauchten.
    Mir tut jeder Mensch leid, der nicht genug Phantasie hat, um ein Wort mal so und mal so zu schreiben.
    (Mark Twain)

    Wenn ich alt bin, werde ich nur noch nörgeln. Das wird ein Spaß!

  6. #46
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    ich hoffe Leigh44 nimmt es mir nicht übel, wenn ich es hier schreibe. Leigh44 hat es in einem anderen Zusammenhang geschrieben. Sie ist selber schwer krank. Um keinen Preis der Welt, auch wenn ich an ihrer Stelle noch so viel Geld hätte, wollte ich mit ihr tauschen.
    Und von daher sehe ich ihre Lage in gewisser Hinsicht anders. Leigh44 wird auch nicht alle Medis gezahlt bekommen.

    Deshalb denke ich, dass wir bei der Beurteilung hinschauen sollten, wie die persönliche Situation ist und nicht wie es allgemein aussieht.

    Verständnis habe ich nicht dafür, wenn Leigh anführt, dass sie nicht viel im Einkaufswagen hat, wenn sie für 50 € einkauft und sich dann bei den Preisen auf Markenöl beruft.

    In meinem Berufsleben habe ich, bevor ich geheiratet habe, habe ich im Sozialdienst gearbeitet. Da habe ich Sozialleistungsempfänger erlebt, die gejammert haben und den größten Fernseher im Zimmer stehen hatten und ich habe Leute kennengelernt, die für eine DM in der Stunde
    gearbeitet haben. Nicht jeder Sozialleistungsempfänger ist gleich und auch nicht jede Situation.

    Es gibt auch eine ganze Reihe Sozialleistungsempfänger, die gerne arbeiten würden, wenn sie eine Chance dazu bekommen würden.
    Sozialleistungsempfänger und deren Kinder brauchen nicht auf Tiere zu verzichten. In fast jeden TH gibt es eine Jugendgruppe.
    Liebe Grüße von Sabine mit



    & den Regenbogenkatzen - für immer im Herzen

  7. #47
    wailin Guest
    Dazu fällt mir nur ein: Danke @Pampashase. Nicht wegen der Erläuterung rund um Leigh44, sondern vielmehr wegen der differenzierten Betrachtung auf Basis Deiner Erfahrung. Ich komme zwar aus einem anderen Berufsfeld, aber trotzdem sind meine Erfahrungen durchaus vergleichbar.

    Ich kann dazu nur sagen, dass ich eigentlich immer schon Höchstbeiträge gezahlt habe und zwar gerne (und ich hätte aufgrund eines zweiten Passes eine Ausweichmöglichkeit), einfach weil ich das Sozialsystem in Deutschland sehr schätze, eben weil ich den Vergleich zu anderen Systemen live und in Farbe kenne - innerhalb und ausserhalb Europas.
    Auch ich bekomme nicht alle Medikamente bezahlt und mein persönliches Wohl und Wehe ist seit Jahren abhängig von den vierteljährlichen Tumormarkeruntersuchungen. Trotzdem wirtschafte und sehe ich auch meine Eigenverantwortung völlig anders. Jeder kann nur für sich selbst entscheiden warum und wofür er/sie ihr Geld ausgibt - ob nun für TA oder Kippen oder Nüdelchen oder Markenöl....DAS ist nun mal die individuelle Freiheit....

  8. #48
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    Leigh, liest Du eigentlich was ich schreibe?
    Mir ist ALGII nicht zu hoch, ich habe genau einen Monat nach dem Studium welches bezogen und es waren 120€ mehr als mein Bafög. Das habe ich hier auch schon geschrieben. MIR sagen BEZIEHER von ALGII, dass der Betrag zu hoch ist, da damit der Anreiz zu niedrig bezahlter Arbeit zu gering ist. Wie oft muss ich das noch wiederholen?
    Meinst Du es wird besser wenn Du mir nun mangelnde Lebenserfahrung unterstellst? Siehe oben, 5 Jahre Studium unter der Armutsgrenze, ich konnte damit gut leben (übrigens, die wollen davon die Hälfte wieder zurück...). Persönliche Erfahrung... Mir ist durchaus bekannt wie toll Krankengeld ist, aber ich sehe es nicht ein, mein Privatleben offen zu legen.
    Ich sehe auch, dass es mit Euro sehr teuer geworden ist, nur - welches Preisniveau wir mit DM hätten wissen wir ebenso wenig.
    Mir ist nur einfach nicht klar, warum Tierärzte nun dran schuld sein sollen, dass Leute sich keine Tiere mehr erlauben können. Nö, das kapier ich in der Tat nicht.
    Aber da dieses Gespräch auch keinen Sinn zu haben scheint und Du lieber beleidigend wirst klinke ich mich aus.
    Gruß Lieschen Müller

    http://www.gidf.de/

  9. #49
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    Bei mir war es so, Schule Abi Ausbildung, Abendschule und echt geile Berufe. Prozessmanager. Viel im Inland und Ausland unterwegs, dann erkrankt, trotz Krankheit gearbeitet so gut es ging und dann ging nicht mehr und jetzt bin ich EU Rentner mit 34.

    Natürlich kaufe ich das teure Markenöl auch nicht, mir ist nur aufgefallen, dass dies seit dem Euro so mit uns gemacht wird weil quasi 1 zu 1 umgerechnet wird. Bei allem.

    Nur scheine ich mich alleine daüber aufzuregen und keiner versteht wirklich was ich meine.
    Ich habe in Grossfirmen gearbeitet, die haben alle Ihre Standorte verlagert und es hiess dann zu den verbleibenden MA´s geht mit nach Augsburg oder schaut wie Ihr klar kommt. Das kann bei 50 jährigen hart sein.

    Die Gesellschaft ist härter geworden, aber ausser mir merkt das keiner oder versteht mich permanet falsch


    Meine Zoe und Jacky...

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  10. #50
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    So, wie ich sehe, habt ihr zu diesem Thema doch sehr unterschiedliche Meinungen. Es ist eben so, dass Jeder auch andere Voraussetzungen hat.
    Ich persönlich bin immer noch der Meinung, dass zumindest meine Rechnung völlig überzogen war, aber ich glaube, es lag auch daran, dass ich erstens nachts und dann überhaupt in eine Tierklinik gefahren war. Ich hätte auf meinen Tierarzt hören sollen, der ja weiter nichts feststellen konnte.
    Da ich über viele Jahre zwei kranke Kater hatte und auch meine Rechnungen immer aufgehoben habe, muss ich wirklich feststellen, dass die Preise rapide gestiegen sind. Aber ich kann nur für mich sprechen bzw. schreiben.
    Ich habe eure Diskussion hier die ganze Zeit auch verfolgt, aber teilweise hatte ich doch den Eindruck, dass manche Schreiber ihre Meinung zumindest verbal dem anderen gern in den Schädel gehämmert hätten.
    Das hat mich etwas abgeschreckt.
    Interessant fand ich es trotzdem.

    Also vielen Dank für eure Meinungen

  11. #51
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    Hallo Manuela, da es Dein Thread ist antworte ich Dir mal.
    Klar sind die TÄ Preise gestiegen, bei dem Sprung der Märchensteuer sogar rasant! Dann wird mal eben was an der GOT verändert und schon kostet die allgemeine Untersuchung Katze nicht mehr 10 sondern schon 15€.
    Unter Tierkliniken gibts auch Wucherer, welche die wirklich abrechnen was geht. Deine Rechnung war immens! Soviel habe ich bezahlt für nächtliche Untersuchung mit Röntgen und Ultraschall (130€) und anschließende Notkastra mit Gasnarkose (290€) letztere sind aber nie billig.
    Um so interessanter wäre eben die aufgeschlüsselte Rechnung!
    Aber, ich weiß nicht ob es so klar geworden ist: Alles ist teurer geworden, Deine Rechnung hoffentlich nicht die Regel, also können wir kaum erwarten, dass ausgerechnet da nichts teurer wird, oder wie siehst Du das? Im Verhältnis betrachtet sehe ich mich beim TA aber noch relativ human kostentechnisch... Und, darf ich es erwähnen? Die Preise für Rassekatzen sind stabil geblieben, zumindest nehmen wir und Bekannte immer noch das gleiche Geld obwohl der TA teurer geworden sind und wir mittlerweile sogar noch frühkastrieren... Klar, Zucht ist unser Luxus, was anderes ist es auch nicht
    Gruß Lieschen Müller

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  12. #52
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    gerade habe ich nachgeschaut, weil mich das intersiiert hat. Im April 2011 habe ich 8,03 € ohne Mehrwertsteuer für die allgemeine Untersuchung gezahlt.
    Bei der Impfung gegen Katzenschnupfen, Katzenseuche und Tollwut von Fanny und Nina im Juli 2011 habe ich insgesamt 78,75 € bezahlt. Da ist die Mehrwertsteuer drinnen.
    Für die stationäre Unterbringung habe ich im März 2011 15,74 € (ohne Mehrwertsteuer) gezahlt, obwohl der Mikesch von Freitag bis Montag
    stationär war. Aber der TA hat es nicht berechnet, weil er den Mikesch theoretisch hatte am Freitag noch operieren hätte können.
    Liebe Grüße von Sabine mit



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  13. #53
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    Meine hier vertretene Grundthese ist folgende,
    da die Spirale zwischen arm und reich immer weiter auseinandergeht und wir den EURO haben, mit dem ich meinen Einkaufswagen schwer vollbekomme, werden Dinge zum LUXUs die noch vor 20 Jahren NORMAL gewesen wären.

    Ich kann es nicht an den TA Rechnungen vergleichen weil ich damals noch keine Katzen hatte, aber die Lebensmittel.

    Markenöl von Thomy 2,18 EUR, habe gestern nachgesehen. Niemals hätten die sich getrau die Zahl 4,36 dort drauf zu schreiben, alleine durch diese PSychologie sind wir alle sehr benachteiligt worden.

    Was früher 50 Pfennig kostete kostet heute 50 Cent. Oder habt Ihr irgendwo 25 Cent Artikel gesehen?
    Wir sind 1 zu 1 umgerechnet worden. Das gilt für alle, auch für den TA wenn er einkaufen geht.

    Nur wenn du 2000 EUR verdienst ist das ok, damals mit 4000 Mark haste richtig klasse glelebt!!!!!

    Und dieses 1 zu 1, alles ist erheblich teuerer geworden, meinetwegen für jeden, sorgt dafür, dass schon für viele die Katze Luxus ist und nicht das Pferd. Und diese Veränderung, zahlenmäßig finde ich traurig.

    Um es verständlich zu machen. Vor 10 Jahren hätten von 100 Menschen vielleicht 15 gesagt; Oh Katze ich weiss nicht ob ich mir das leisten kann, heute wären es sicher 30. Mich macht traurig dass die Zahlen so angestiegen sind (dank Niedriglohn, fehlender Tarifverträge usw.)

    Es geht nicht um mich. Ich habe nur Angst, dass meine Rente nicht verlängert wird und man in diese Gutachterschlachten reingezogen wird. Denn da gibt es auch Behördenwahnsinn. April verlängerung beantragt, Rente vor ein paar Tagen ausgelaufen aber noch keine Antwort der Rentenversicherung........
    Am Besten man hat mit Behörden nichts zu tun.

    Aber um mich selbst geht es nicht, es geht um die allgemeine gesellschaftliche Entwicklung. Natürlich habe ich mich im Rahmen der Anträge und so tief mit dem Thema beschäftigt und dadurch viel mitbekommen. Und mich dadurch auch sensibilisiert.

    Wenn ich Bekannten sage, dass ich dringend ein Futterpaket zum Streunerhof schicken muss weil soviele arme Katzen notleidend sind, reagieren die fast wie Ihr, als ich Euch sagte, dass ich es schlimm finde dass die Zahl der armen Menschen mehr wird......

    Gruss
    Leigh44


    Meine Zoe und Jacky...

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  14. #54
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    Nichts für ungut Euch allen, ich muss mich aus Abgrenzungsgründen aus diesem Forum erstmal zurückziehen. War eine interessante Diskusssion und ich wünsche jedem von Euch alles Gute....


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  15. #55
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    Zitat Zitat von Kermitine Beitrag anzeigen
    Denn man bekommt das Geld OHNE Gegenleistung, als Unterstützung. Wir können froh sein, dass es das gibt.
    Anfang des Jahres war mein Mann monatelang schwer krank. Wir bekamen also nur Krankengeld, angerechnet an seinem Grundgehalt, was etwa die Hälfte ist von dem, was er monatlich verdient, da er viel über Zuschläge bekommt. Ich weiß, wie schnell man dadurch abrutschen kann, wenn man jeden Monat von Erspartem leben muss. Und dennoch war es Geld, dass wir bekommen haben, ohne eine Gegenleistung erbringen zu können.
    Es ehrt dich, dass du so denkst, aber schließlich hat dein Mann (vermute ich mal) auch jahrelang tüchtig in die Krankenversicherung einbezahlt - also direkt geschenkt, bekamt ihr das Geld auch nicht.
    LG von Renate, Muffin & Bonny-Noëlle
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  16. #56
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    Zitat Zitat von Becky Beitrag anzeigen
    Es ehrt dich, dass du so denkst, aber schließlich hat dein Mann (vermute ich mal) auch jahrelang tüchtig in die Krankenversicherung einbezahlt - also direkt geschenkt, bekamt ihr das Geld auch nicht.
    Ja das hat er. Aber es ist ja kein Sparbuch. Und es gibt ja auch Länder, wo die Versicherungen nicht so viel bezahlen. Mein Mann hat z.B. wochenlang in einem Bett gelegen, dass mehrere Tausend Euro Miete pro Tag gekostet hat. Auch das wurde bezahlt. Insofern denke ich hat er seine Beiträge auch wieder rausgeholt ;-)
    Ich versuche halt so ein bisschen darauf hin zu weisen, dass wir auch viel bekommen, worauf wir meiner Meinung nach nicht wirklich ein "Anrecht" haben. Ich beziehe Kindergeld für zwei Kinder. Ich kenne viele, die sich darüber aufregen, wie wenig das ist. Aber es ist doch ein Geschenk vom Staat. Trotzdem weiß ich, dass es bei vielen wirklich knapp ist. Aber war das nicht schon immer so? Und können wir nicht dankbar sein, in einem Land zu leben, dass wenigstens dafür sorgt, dass wir nicht verhungern, sondern das Überleben gesichert ist? Auf der Welt ist das nunmal nicht überall der Fall. Nach oben orientieren finde ich gut, aber halt auch mal gucken, was man hat, damit man nicht vergisst, für das dankbar zu sein. Ich weiß, dass meine Oma meinen Onkel mit geschmolzen Schnee als Säugling füttern musste, weil sie auf der Flucht war. Soooo lange ist das nun wieder auch noch nicht her....
    Mir tut jeder Mensch leid, der nicht genug Phantasie hat, um ein Wort mal so und mal so zu schreiben.
    (Mark Twain)

    Wenn ich alt bin, werde ich nur noch nörgeln. Das wird ein Spaß!

  17. #57
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    Das denke ich auch, kermitine, klar sollte man immer bemüht sein, mehr aus seinem leben rauszuholen, aber man sollte niemals vergessen, dass es auch an unserem persönlichen Anspruchsmaß liegt, mit wieviel oder wenig wir dennoch GLÜCKLICH leben können....
    Muss es der 3 Wochen urlaub in Thailand sein, oder reicht auch Camping am See im Nachbarort...oder entspannte tage mit den Kindern im Garten?
    Brauche ich einen Plasma-TV der neuesten generation oder reicht ein kleines älteres Modell?
    Brauche ich Designer-Mode oder kaufe ich mal nette teile auf dem Flohmarkt?
    Muss ich in der Stadt ein eigenen neuwagen haben, oder fahre ich lieber Rad+Bahn?
    machen mich Markenprodukte satt, wo viel geld in der Werbung versackt, oder baue ich im garten selber an und kaufe bei der netten Oma auf dem markt, die noch ein Kartoffelfeld hat....?

    Es ist schon sehr traurig, dass immer nur geschimpft wird! das bringt 1. nicht wirklich was, 2. dreht sich die Welt dann auch nicht plötzlich andersrum, 3. geht es uns insgesamt ganz gut (ausnahmen gibt es immer, wo es verbesserungswürdig ist, aber gemessen am Elend der Welt, geht es uns super!) und 4. gibt es wichtigere Dinge, die einem das leben bereichern und einen Glück machen als Geld und Co...
    LG, Julia
    und ihre ersten Katzen und bereits suchtgefährdet bzw. Katzen-Junkie!
    aktuelle Bilder von den Griechis Theo&Momo: http://img171.imageshack.us/g/img5675j.jpg/

  18. #58
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  19. #59
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    Es geht ja auch KEINESFALLS um Urlaub in Thailand oder einen Plasma-TV oder um Designer-Mode oder um den neuesten Neuwagen ... auch nicht um irgendwelche Markenprodukte:

    Es geht darum, dass man langsam aber sicher Angst haben muss, wenn die Stromnachzahlung ins Haus steht oder wenn mal die WaMa putt geht oder irgend eine große unvorhergesehene Sache ins Haus steht. DARUM geht´s. Wenn sich ein (regelmäßig und fleißig arbeitender) Otto-Normalverbraucher dafür krumm legen muss - oder es teils gar nicht mehr schafft, solchen Ausgaben abzufangen - DANN finde ich es höchst bedenklich und traurig. Und mit "nur nicht (ver)hungern müssen", nee, damit möchte ich mich als deutscher Bürger nicht zufrieden geben. Aber alles ist (und wird) ja gut, in diesem unserem Lande.

    Ich bin echt froh, keine Kinder zu haben; wer weiß, wie´s denen in 30 Jahren, wenn ich GsD nicht mehr lebe, ergehen wird.
    LG von Renate, Muffin & Bonny-Noëlle
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  20. #60
    Registriert seit
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    Ganz ehrlich...ich hatte mit 18 nach dem Abi das Glück, dass ich 2 Freundinnen besuchen konnte...
    Eine wohlhabende in Rio de janeiro, 3 Wochen Luxus im Haus und tolle Ausflüge, allerdings habe ich dort auch die Slums von weitem gesehen und habe kleine Kinder gesehene, die den Müll der reicheren durchwühlt haben und in Kartons geschlafen haben....sie haben mit alten kaputten Bällen gespielt und trotzdem gelacht....
    Die andere Freundin wohnt auf einer kleinen insel in der karibik (war eine brieffreundin), ich war 3 Wochen dort, luxeriöse strände, die leute lebten einfach, es gab etwas ami-TV, wir waren täglich beim Insel-Fussball-Cup...große Ausflüge werden nicht gemacht, die wußten nix von europäischer geschichte, kannten keine Evolutionstheorie noch sonstiges, urlaub oder sowas kennt man da nicht, verreisen??? - sie waren aber glücklicher als mancher hier....

    ich bin froh, dass ich diese Erlebnisse machen konnte, und diese Erinnerungen "erden" mich immer mal wieder, wenn man vom Gefühl überrannt wird, dass man nur glücklich ist, wenn man viel hat und sich viel leisten kann!

    Und mal ehrlich, man kann sich das leben auch schwerer machen als es ist, wenn man sich diesem gefühl ständig hingibt und dauernd denkt, wenn jetzt was kaputt geht....Wir leben auch nicht im Überfluss und haben am Ende des Monats nicht viel über, wenn überhaupt. Dennoch leisten wir uns ab und zu was(dafür haben wir kein Auto und fahren nur innerhalb Dtl in den urlaub), denn ich denke mir immer, wenn mich morgen ein Auto überrollt, dann nützt es mir nix, wenn ich immer nur in Angst und Bange gelebt habe, weil ich mir Sorgen gemacht habe über das was passieren könnte!
    Vielleicht bin ich jung und naiv, aber es ist schon schade, dass den Deutschen diese "Leichtigkeit" so fehlt!
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  21. #61
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    Zitat Zitat von AntonsMama Beitrag anzeigen
    Ganz ehrlich...ich hatte mit 18 nach dem Abi das Glück, dass ich 2 Freundinnen besuchen konnte...
    Eine wohlhabende in Rio de janeiro, 3 Wochen Luxus im Haus und tolle Ausflüge, allerdings habe ich dort auch die Slums von weitem gesehen und habe kleine Kinder gesehene, die den Müll der reicheren durchwühlt haben und in Kartons geschlafen haben....sie haben mit alten kaputten Bällen gespielt und trotzdem gelacht....
    Die andere Freundin wohnt auf einer kleinen insel in der karibik (war eine brieffreundin), ich war 3 Wochen dort, luxeriöse strände, die leute lebten einfach, es gab etwas ami-TV, wir waren täglich beim Insel-Fussball-Cup...große Ausflüge werden nicht gemacht, die wußten nix von europäischer geschichte, kannten keine Evolutionstheorie noch sonstiges, urlaub oder sowas kennt man da nicht, verreisen??? - sie waren aber glücklicher als mancher hier....

    ich bin froh, dass ich diese Erlebnisse machen konnte, und diese Erinnerungen "erden" mich immer mal wieder, wenn man vom Gefühl überrannt wird, dass man nur glücklich ist, wenn man viel hat und sich viel leisten kann!

    Und mal ehrlich, man kann sich das leben auch schwerer machen als es ist, wenn man sich diesem gefühl ständig hingibt und dauernd denkt, wenn jetzt was kaputt geht....Wir leben auch nicht im Überfluss und haben am Ende des Monats nicht viel über, wenn überhaupt. Dennoch leisten wir uns ab und zu was(dafür haben wir kein Auto und fahren nur innerhalb Dtl in den urlaub), denn ich denke mir immer, wenn mich morgen ein Auto überrollt, dann nützt es mir nix, wenn ich immer nur in Angst und Bange gelebt habe, weil ich mir Sorgen gemacht habe über das was passieren könnte!
    Vielleicht bin ich jung und naiv, aber es ist schon schade, dass den Deutschen diese "Leichtigkeit" so fehlt!
    Sicher sind die glücklicher, als wir hier - sie leben nicht unter diesen enormen Zwängen. Diese "Leichtigkeit des Seins" hätten hier gern viele, denke ich - aber die vergeht einem ziemlich schnell, wenn die Stadtwerke anklopfen und Geld sehen wollen oder wenn das dringend notwendige alte Auto in sich zusammenfällt und das Geld für ein neues fehlt oder wenn die Waschmaschine verdächtige Geräusche abgibt. Ja, da wünscht man sich auch auf eine Insel, wo all der Tand einfach nicht vorhanden ist/nicht lebensnotwendig ist
    LG von Renate, Muffin & Bonny-Noëlle
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  22. #62
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    Hallo,


    Es geht darum, dass man langsam aber sicher Angst haben muss, wenn die Stromnachzahlung ins Haus steht oder wenn mal die WaMa putt geht oder irgend eine große unvorhergesehene Sache ins Haus steht. DARUM geht´s. Wenn sich ein (regelmäßig und fleißig arbeitender) Otto-Normalverbraucher dafür krumm legen muss - oder es teils gar nicht mehr schafft, solchen Ausgaben abzufangen - DANN finde ich es höchst bedenklich und traurig.
    ich glaube Becky hat fast als einzige verstanden was ich meine. Leider. Oder ich drücke mich so falsch aus.

    Gruss
    Leigh44


    Meine Zoe und Jacky...

    Vielen Dank an alle Katzenfreunde. Ich hätte nie gedacht auch einer zu werden, aber jetzt liebe ich sie über alles.........................

  23. #63
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    Hier wird oft von Hartz IV etc. gesprochen. Ich möchte zu Bedenken geben, dass es auch genügend arbeitende Leute gibt, die Geringverdiener sind. Zu zweit mit 1500€ Nettoeinkommen (was mein Mann und ich eine Zeitlang - obwohl wir beide gearbeitet haben - hatten) ist man auch noch locker unter der Armutsgrenze.

    Und ich möchte Tiere auch nicht als simples Hobby abtun. Mir würde es deutlich leichter fallen, den Standard- und Lateintanz aufzugeben, als meine Katzen abzugeben. Zumal meine Katzen einen erheblichen Beitrag zu meiner psychischen Gesundheit geleistet haben.

    Meine ehemalige TÄ (TK) ist z.B. bekannt dafür, das sie ihre "Kunden" nur abzockt und dafür auch gerne mal Fehldiagnosen stellt. Dort kostet alleine schon eine Talette Milbemax 8,83€.

    Meine jetzige TK ist zwar auch nicht perfekt (Stichwort "Trofu bei Zahnproblemen"), aber grundsätzlich okay und vor allem günstig. Dort habe ich kürzlich für einen Notfall am Sonntag (eitrige Augenentzündung) nur 23,79€ bezahlt (inklusive Medis).

    In erstgenannter TK kostet eine Zahnsanierung (ohne Mwst.) 93,60€, in der zweitgenannten (ebenfalls ohne Mwst.) 45,23€. Es gibt also schon deutliche Unterschiede.
    Liebe Grüße vom Katzenmiez mit Hauskatzi Emma, Coonie-BKH-Mix Othello und Coonie Antonio!


  24. #64
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    Klar, wenn man die Katzen mal hat, kann man das "Hobby" nicht einfach aufgeben. Dennoch ist meiner Meinung nach die Entscheidung für ein Haustier eben eine "Hobbyentscheidung". Klar helfen Katzen zum Teil auch gegen Depressionen, senken Blutdruck blabla, aber das tun auch Spaziergänge an der frischen Luft - ich meine das nun wirklich ohne Zynismus. Man lebt gern mit ihnen, man hat sie gerne um sich, für manche sind sie dann auch Famlienmitglieder, aber letzteres doch erst, wenn sie schon mal da sind.

    Bezüglich der Zahnsanierung:Kann es vielleicht sein, dass das an einer unterschiedlichen Narkose liegt? Inhalationsnarkose ist z.B. teurer, aber schonender, und manche TK arbeiten wohl nur noch mit der schonenderen, glaube jedenfalls, das ist bei meiner der Fall.

    Danke für die schöne Zeit: Merlin (2002 - 2018), Orko (2001 - 2019) und Gandalf (2002 - 2016)

  25. #65
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    Zitat Zitat von Katzenmiez Beitrag anzeigen
    Hier wird oft von Hartz IV etc. gesprochen. Ich möchte zu Bedenken geben, dass es auch genügend arbeitende Leute gibt, die Geringverdiener sind. Zu zweit mit 1500€ Nettoeinkommen (was mein Mann und ich eine Zeitlang - obwohl wir beide gearbeitet haben - hatten) ist man auch noch locker unter der Armutsgrenze.
    Noch jemand, der´s verstanden hat
    LG von Renate, Muffin & Bonny-Noëlle
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  26. #66
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    Zitat Zitat von Sheratan Beitrag anzeigen
    Klar helfen Katzen zum Teil auch gegen Depressionen, senken Blutdruck blabla, aber das tun auch Spaziergänge an der frischen Luft - ich meine das nun wirklich ohne Zynismus.
    Ich weiß ja nicht, inwieweit du dich mit der Materie (mit psychischen Erkrankungen) auskennst, aber für mich als jahrelange Betroffene ist diese pauschalisierte Aussage wie ein Schlag in die Fre... "Geh mal ein bisschen an die frische Luft, dann gehen deine Depressionen und schweren Angststörungen schon weg.". Für mich mit meiner (ehemaligen) Sozialphobie, die aufgrund dessen keine "menschlichen" Freunde und Kontakte hatte, waren meine Katzen zeitweise die einzigen Sozialpartner. Und ja, ich bin auch alleine spazieren oder zum Sport gegangen, verreist etc. Aber halt ALLEINE.

    Zitat Zitat von Sheratan Beitrag anzeigen
    Bezüglich der Zahnsanierung:Kann es vielleicht sein, dass das an einer unterschiedlichen Narkose liegt? Inhalationsnarkose ist z.B. teurer, aber schonender, und manche TK arbeiten wohl nur noch mit der schonenderen, glaube jedenfalls, das ist bei meiner der Fall.
    Nein, es waren beides Inhalationsnarkosen.
    Liebe Grüße vom Katzenmiez mit Hauskatzi Emma, Coonie-BKH-Mix Othello und Coonie Antonio!


  27. #67
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    Zitat Zitat von Katzenmiez Beitrag anzeigen
    "Geh mal ein bisschen an die frische Luft, dann gehen deine Depressionen und schweren Angststörungen schon weg.". Für mich mit meiner (ehemaligen) Sozialphobie, die aufgrund dessen keine "menschlichen" Freunde und Kontakte hatte, waren meine Katzen zeitweise die einzigen Sozialpartner. Und ja, ich bin auch alleine spazieren oder zum Sport gegangen, verreist etc. Aber halt ALLEINE.
    Das habe ich natürlich so nicht formuliert, man würde auch nicht sagen "kraul ein bisschen deine Katzen, dann geht die Depression schon weg." Sport an der frischen Luft beispielsweise wirkt sich nachweislich positiv auf Depressionen aus. Ich wollte da aber auch nicht tief in die Materie gehen, sondern nur zum Ausdruck bringen, dass es hier nicht "den einen ultimativen Weg" gibt, der dann auch noch aus Tierhaltung bestehen soll. Könnte es nicht auch kontraproduktiv sein, wenn Sozialphobiker sich nur noch auf ihr Tier konzentrieren und gar nicht mehr mit Menschen konfrontieren - dies begünstigt unter Umständen das Vermeidungsverhalten. Aber ist nun wirklich zu weit vom Thema weg, denke ich. Wer meint, Katzen sind eine gute Medizin und sie artgerecht versorgen kann, der tut das und da ist ja alles wunderbar.

    Danke für die schöne Zeit: Merlin (2002 - 2018), Orko (2001 - 2019) und Gandalf (2002 - 2016)

  28. #68
    wailin Guest
    Zitat Zitat von Becky Beitrag anzeigen
    Noch jemand, der´s verstanden hat
    Verstanden hatte ich das schon auch, ich habe dazu nur eine andere Meinung und die ist halt, dass ein Haustier grundsätzlich Luxus ist. Der eine verzichtet auf eine grössere Wohnung, der nächste auf's Rauchen, der dritte auf's Haustier. Ist das fair ? Nein, aber Realität und mit Realitäten muss man halt umgehen so gut man selbst es eben kann.....



    PS: Heute ist's anders, aber ich habe auch angefangen mit 12qm und geteiltem Bad auf dem Flur (DM1,- einwerfen, wenn man heisses Wasser wollte, weshalb ich persönlich kalt geduscht habe), Abendstudium mit selbst finanzierten Studiengebühren.....ich weiss also auch durchaus wovon ich rede.....

  29. #69
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    bei Depressionen ist grundsätzlich Sport ein gutes Heilmittel. Aber Du brauchst einen Antrieb um Sport zu machen. Aber gerade dieser
    Antrieb fehlt den Erkrankten. In Kliniken ist die Struktur vorgegeben. Da bleibt den Patienten meist nichts anderes übrig, als das zu machen.
    Die Therapeuten haben gelernt die Motivation dort zu schaffen.
    Die Klinikaufenthalte werden aber immer kürzer, zu kurz um nachhaltige Veränderung zu bringen. Ambulante Therapien sind kaum zu bekommen, weil die Therapeuten restlos überlastet sind.

    Eine Katze ist immer da. Sie braucht Dich. Sie fordert ihre Streicheleinheiten, Sie spürt, wenn es Dir schlecht geht.
    Wenn Klienten von mir im Loch hängen, dann nehmen sie selbst ihre Medikamente nicht mehr. Aber die Katze ist trotzdem da.

    Es geht ja auch hier nicht darum, auf welchem Weg Menschen zu ihrem geringen Einkommen kommen. Sondern eher darum, ob dieses ausreicht um zwei Wohnungskatzen zu finanzieren.
    Zweiter Disskussionspunkt ist, ob und in welchen Fällen Katzen oder Tiere allgemein von der Allgemeinheit finanziert werden sollen, wenn 700 € allgemein nicht ausreichen.
    Liebe Grüße von Sabine mit



    & den Regenbogenkatzen - für immer im Herzen

  30. #70
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    Zahnsteinentfernung/-prophylaxe
    a) manuell 11,46

    V 1.3.10 b) Ultraschall
    einfach 20,05
    schwierig Z 40,08

    c) Ultraschall mit Scaling, Nachpolieren
    und Fluoridierung 68,72

    Inhalationsnarkose, Intubationsnarkose 34,36
    Injektionsnarkose 17,18

    Nur mal so als Beispiel, einfacher Satz. Es kommt halt auch immer sehr stark drauf an, was gemacht wird. Und wenn man einen TA hat, der weniger abrechnet als er gemacht hat, dann ist das einfach nur nett.

    http://www.tieraerzteverband.de/wDeu...uckversion.pdf
    Gruß Lieschen Müller

    http://www.gidf.de/

  31. #71
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    Also meine Katzen sind ja richtige Schnäppchentiere.
    Ich hab heute die Rechnung für 2 Tage Klinik beim Pony bekommen - alles in allem für 3 Tage kaum fressen weil Infekt und anschließend Stoffwechselverschiebung fast 900 Euro - das kosten mich tierarzttechnisch die drei Tiger in 3 Jahren nicht - die sind so anständig und haben nur Zahnstein und kriegen Impfungen!
    Gruß
    von den Fellmonstis Lillyana, Kurt und Pflegebaby Leila



  32. #72
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    Zitat Zitat von Leigh44 Beitrag anzeigen
    Hallo,



    ich glaube Becky hat fast als einzige verstanden was ich meine. Leider. Oder ich drücke mich so falsch aus.

    Gruss
    Leigh44
    Ich habe durchaus verstanden worum es euch geht....aber ich darf doch wohl dennoch positiver eingestellt sein. ich sehe diese Entwicklungen auch, aber wenn nun jeder nur noch mault und den Kopf in den Sand steckt, wo kommen wir denn dann hin??? Einfallsreichtum und Improvisation sind da eben gefragt....

    UNd renate: Auf der Insel in der karibik fuhr man durchaus auto und lebte nun nicht völlig hinterm Mond und gänzlich anspruchslos, aber es zeigte mir eben auch, dass man gar nicht SO VIEL braucht um glücklich zu sein...und es liegt eben an einem selbst, ob man sich zwingen lässt nur mit all diesem "LUXUS", den man sich doch gar nicht leisten kann, als glücklich zu gelten!

    Wie heißt es so schön, JEDER IST SEINES GLÜCKES SCHMIED!
    LG, Julia
    und ihre ersten Katzen und bereits suchtgefährdet bzw. Katzen-Junkie!
    aktuelle Bilder von den Griechis Theo&Momo: http://img171.imageshack.us/g/img5675j.jpg/

  33. #73
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    Zitat Zitat von AntonsMama Beitrag anzeigen
    Ich habe durchaus verstanden worum es euch geht....aber ich darf doch wohl dennoch positiver eingestellt sein. ich sehe diese Entwicklungen auch, aber wenn nun jeder nur noch mault und den Kopf in den Sand steckt, wo kommen wir denn dann hin??? Einfallsreichtum und Improvisation sind da eben gefragt....

    UNd renate: Auf der Insel in der karibik fuhr man durchaus auto und lebte nun nicht völlig hinterm Mond und gänzlich anspruchslos, aber es zeigte mir eben auch, dass man gar nicht SO VIEL braucht um glücklich zu sein...und es liegt eben an einem selbst, ob man sich zwingen lässt nur mit all diesem "LUXUS", den man sich doch gar nicht leisten kann, als glücklich zu gelten!

    Wie heißt es so schön, JEDER IST SEINES GLÜCKES SCHMIED!
    Ich frage mich nur, welchen LUXUS ich mir gönne?? Ok., Katzen "müssten" nicht sein - die sind mein Luxus - allerdings auch der aller-einzigste. Und an allem anderen, lässt sich leider nichts mehr "improvisieren"
    LG von Renate, Muffin & Bonny-Noëlle
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  34. #74
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    @ Renate....
    Auto?
    Mehr als 1 Jacke? Mehr als 3 Paar Schuhe?
    Urlaub? Tagesausflüge mit dem Auto?
    ich denke, jeder von uns gönnt sich mal was, was unterm Strich eigentlich nicht notwendig wäre, außer fürs bessere Gefühl....
    Ich will jetzt hier nicht über WAS-IST-Luxus reden...das kommt immer auf die persönliche Definition dessen an....

    ich denke dennoch, gemessen an dem, was andere leute haben, geht es uns in Dtl wirklich gut...und es ist irgendwie jammern auf hohem Niveau!
    LG, Julia
    und ihre ersten Katzen und bereits suchtgefährdet bzw. Katzen-Junkie!
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  35. #75
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    Zitat Zitat von AntonsMama Beitrag anzeigen
    @ Renate....
    Auto?
    Mehr als 1 Jacke? Mehr als 3 Paar Schuhe?
    Urlaub? Tagesausflüge mit dem Auto?
    ich denke, jeder von uns gönnt sich mal was, was unterm Strich eigentlich nicht notwendig wäre, außer fürs bessere Gefühl....
    Ich will jetzt hier nicht über WAS-IST-Luxus reden...das kommt immer auf die persönliche Definition dessen an....

    ich denke dennoch, gemessen an dem, was andere leute haben, geht es uns in Dtl wirklich gut...und es ist irgendwie jammern auf hohem Niveau!
    Auto: ja, aber kein eigenes, sondern ein "rund um die Uhr"-Geschäftsauto. Ein eigenes wäre nimmer drin und ohne kann ich am Leben nicht teilnehmen, da ich seit 30 Jahren unter einer massiven Agoraphobie leide und mich - weder zu Fuß noch mit öffentlichen Verkehrsmitteln (außer Taxi) - weiter als ein paar Hundert Meter vom Haus entfernen kann. NUR mit Auto oder ich müsste daheim bleiben/könnte nicht mehr zur Arbeit/nicht einkaufen.

    (Winterjacke) - ein paar, die neueste für 8€ vom KIK und ein paar ältere/alte
    Nee, genau 3 Paar (allerdings hasse ich Schuhe )
    Urlaub vor 32 Jahren der letzte (verbietet sich aber durch meine Phobie/wg. Katzis/und ich könnte ihn keinesfalls bezahlen)
    Keine Tagesausflüge (weil ich mich allein mit dem Auto nicht weiter als ca. 30 km fahren traue)
    LG von Renate, Muffin & Bonny-Noëlle
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  36. #76
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    Ich denke, es ging AntonsMama gerade NICHT um genau die konkreten Beispiele, sondern eben, wie sie sagte um "das, was man sich ab und zu mal gönnt", das kann ja alles Mögliche sein: Essen gehen, Markensonnenblumenöl , mal Auto statt zu Fuß, Kinobesuche, Zeitschriften, ein Schal, ein neues Kissen, ne DVD, Weihnachtsplätzchen, Bücher.... Und wenn Du Dich eben dafür entscheidest, dass Dein Luxus vor allem aus Katzen besteht, dann ist das ja auch komplett ok, aber drei Katzen kosten nun mal eine Menge...

    Danke für die schöne Zeit: Merlin (2002 - 2018), Orko (2001 - 2019) und Gandalf (2002 - 2016)

  37. #77
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    wenn man sich selbst dafür einschränkt und nicht von der Allgemeinheit erwartet, dass sie den persönlichen Luxus finanzieren, dann finde ich das in Ordnung.
    Ich kannte eine Frau, die mit Hartz IV 5 Katzen gut versorgt und trotzdem keine Schulden gemacht hat. Sie hat nur an sich gespart.

    Renate, ich habe Hochachtung vor Dir, dass Du mit Deiner Erkrankung zum Arbeiten gehst. Wenn Du so eine Kämpferin bist, dass Du das schaffst, dann schaffst Du nicht nur 30 KM, sondern auch 31 über lange Zeit, dann 32 ......
    Angst ist nur ein Gefühl, aber kein Hinderungsgrund. Versuchen solltest Du nur das nicht, was Dich in Lebensgefahr bringt. Und die beginnt bei 31 KM noch nicht.

    Wobei ich bei bestimmten Erkrankungen, wie bei Becky, finde, dass wenigstens einen Teil der Katzenkosten von der Krankenkasse erstattet
    werden sollten. Denn in hier sind Katzen echte Medizin, die durch kein Medikament zu ersetzen ist.

    Schade Becky, dass wir uns in Deiner Heimatstadt, in der ich selbst die ersten 13 Jahre meines Lebens verbracht habe, nie begegnet sind. Ich glaube, wir hätten uns gut verstanden.
    Liebe Grüße von Sabine mit



    & den Regenbogenkatzen - für immer im Herzen

  38. #78
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    Zitat Zitat von Pampashase Beitrag anzeigen
    wenn man sich selbst dafür einschränkt und nicht von der Allgemeinheit erwartet, dass sie den persönlichen Luxus finanzieren, dann finde ich das in Ordnung.
    Ich kannte eine Frau, die mit Hartz IV 5 Katzen gut versorgt und trotzdem keine Schulden gemacht hat. Sie hat nur an sich gespart.

    Renate, ich habe Hochachtung vor Dir, dass Du mit Deiner Erkrankung zum Arbeiten gehst. Wenn Du so eine Kämpferin bist, dass Du das schaffst, dann schaffst Du nicht nur 30 KM, sondern auch 31 über lange Zeit, dann 32 ......
    Angst ist nur ein Gefühl, aber kein Hinderungsgrund. Versuchen solltest Du nur das nicht, was Dich in Lebensgefahr bringt. Und die beginnt bei 31 KM noch nicht.

    Wobei ich bei bestimmten Erkrankungen, wie bei Becky, finde, dass wenigstens einen Teil der Katzenkosten von der Krankenkasse erstattet
    werden sollten. Denn in hier sind Katzen echte Medizin, die durch kein Medikament zu ersetzen ist.

    Schade Becky, dass wir uns in Deiner Heimatstadt, in der ich selbst die ersten 13 Jahre meines Lebens verbracht habe, nie begegnet sind. Ich glaube, wir hätten uns gut verstanden.
    nee, ich würde nie erwarten/wollen, dass der Staat für meine Katzen aufkommt. Außerdem würden zum Streicheln auch 2 reichen, aber als Maxi starb, stimmte die Konstellation nicht mehr, also brauchte Jonas wieder einen KATERkumpel zum Toben. Sonst wäre es sicher bei zweien geblieben.

    Ja, sicher schaffe ich auch oft den "32. km" - kommt immer auf die Umstände an und ich kann ja vieles ganz normal mitmachen, sofern man dort parken kann. Ich kann auch mit meinen Foris nach Aiderbichl fahren, wenn man mich entweder vom Zug abholt oder mit dem Auto mitnimmt. Kein Problem, sofern es Menschen sind, denen ich bedingungslos vertraue und die mich nicht in der Pampas stehen lassen

    Nein, mir geht´s hier einfach nur darum, dass ich es traurig finde, dass unser Staat eine alleinverdienende Frau dermaßen "melkt", dann man "normale" Kleidung, "normale" Haustiere, ein kleines Auto oder einen kleinen Urlaub als LUXUS betrachten muss. Das regt mich ungemein auf. Langsam verstehe ich wirklich viele, die nicht arbeiten WOLLEN, weil sie (für´s Ausruhen ) unter´m Strich das gleiche kriegen, wie einer, der jeden Morgen zur Arbeit dackelt. Wir sind doch echt doof
    Und darüber MÖCHTE ich mich auch aufregen; was hilft das ganze Schönreden? Unser Staat denkt sonst noch, alle wären zufrieden damit, wenn sie UNSER Geld zum Fenster rauswerfen. Ich würde gern mitbestimmen können, wen sie von MEINEM Geld alles unterstützen Sicher, ich werde es nicht ändern können, aber grantig sein, möchte ich wenigstens dürfen
    LG von Renate, Muffin & Bonny-Noëlle
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  39. #79
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    Eure Diskussion ist sehr interressant. Mein Mann und ich sind beide berufstätig, ich arbeite 35 Std. die Woche, mein Mann meistens um die 60 Stunden die Woche. Unsere Verdienste sind normal. Wir haben im Monat aber auch sehr hohe Kosten, meistens bleiben für Lebensmittel, Katzen und Tanken zusammen nur 400 EUR übrig. Mitte des Monats ist Ebbe in der Kasse. Ich habe von Geburt an eine chronisch fortschreitende Kankheit, daher muss ich mich auch ständig mit Ärzten und Behörden rumschlagen und mußte auch vor ein paar Jahren mit meiner Arbeitszeit runter gehen ( vorher 41 Std. ) Die medizinische Versorgung für mich wird immer teurer, vor kurzem wurden meine Behandlungen anzahlmässig runtergeschraubt, angeblich dürfe der Arzt nicht mehr soviel verschreiben. Wo das enden soll weiß keiner. Meine Krankheit wird immer teurer, Kinder könnten wir uns ehrlich gesagt überhaupt nicht leisten.
    Trotzdem "gönne" ich mir den Luxus von Haustieren, lieber spare ich an uns, bevor ich ohne leben müßte. Wir nagen nicht am Hungertuch, können uns schon das ein oder andere kaufen. Zum Glück sind weder mein Mann noch ich Modefreaks Wenn etwas benötigt wird, kaufen wir oftmals beim Takko
    Ja es ist alles teurer geworden, ohne Zweifel. Die Gehälter sind fast gleich geblieben. Im Urlaub waren wir schon lange nicht mehr, einerseits wegen dem Geld, andererseits auch wegen den Miezies. Da sie Medikamente benötigen, finde ich schlecht jemanden, der das übernehmen kann. Ausserdem würden sie mir bereits nach einem Tag fehlen Aber ich bin mit meinem Leben zufrieden, solange ich einen Job habe und es meinen Miezies gut geht, ist alles ok.
    Liebe Grüße von Sandy und ihren Plüschmiezen Jessy, Pebbles, Pippilotta, Monchichi, Bienchen und Emely

    Immer im Herzen meine Rainbows Gyzmo, Mausi, Würmi, Molly, Sunny und mein Baby Luna

  40. #80
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    Zitat Zitat von Becky Beitrag anzeigen
    Nein, mir geht´s hier einfach nur darum, dass ich es traurig finde, dass unser Staat eine alleinverdienende Frau dermaßen "melkt", dann man "normale" Kleidung, "normale" Haustiere, ein kleines Auto oder einen kleinen Urlaub als LUXUS betrachten muss. Das regt mich ungemein auf. Langsam verstehe ich wirklich viele, die nicht arbeiten WOLLEN, weil sie (für´s Ausruhen ) unter´m Strich das gleiche kriegen, wie einer, der jeden Morgen zur Arbeit dackelt. Wir sind doch echt doof
    Sowas unterstützt man aber auch, wenn man für 8 Euro eine Winterjacke bei KIK kauft... Wenn immer alle billig billig billig kaufen, dann haben halt irgendwann auch alle weniger Geld.

    Klar gibt es Missstände, und wenn man sich darüber aufregen will, kann man das gerne tun. Ist halt die Frage, wer am Ende des Tages das Leben mehr genießen kann.

    Danke für die schöne Zeit: Merlin (2002 - 2018), Orko (2001 - 2019) und Gandalf (2002 - 2016)

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