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Thema: Seriöser Tierschutz

  1. #1
    Lorentine Guest

    Seriöser Tierschutz

    Gemeinsam – für unsere Tiere

    Wir haben schon eine ganze Menge zum Thema „Seriosität im Tierschutz“ zusammengetragen. Leider sind wir noch nicht ganz fertig…

    Woran man eine seriöse Tierschutzorganisation erkennt, ist aber in der Kernaussage schon aussagekräftig.

    Um ein möglichst hohes Maß an Objektivität zu erreichen haben wir uns bemüht, unsere Informationen von möglichst vielen verschiedenen Organisationen in unsere Ausarbeitung einfließen zu lassen.

    Im Text befinden sich – der Übersichtlichkeit halber – LINKS, welche Hintergrundinformationen zu den einzelnen Punkten geben.

    Die GRÜNEN LINKS stehen schon zur Verfügung, die BLAUEN LINKS leider noch nicht (aber wir beeilen uns…).


    Aber jetzt zum Thema:

    Spätestens seit dem Unicef-Skandal müsste jedem klar sein, dass Korruption und In-die eigene-Tasche-Verdiener auch in den 3. Sektor – der gemeinnützigen organisierten Arbeit und ihre gesellschaftlichen Funktionen – Einzug gehalten haben.

    Aus diesem Grunde haben wir einmal die Spendentipps verschiedener Organisationen http://forum.zooplus.de/showthread.p...sam-für-Tiere u.a. auch unabhängiger Spendenauskunftsstellen miteinander verglichen und zusammengefasst:

    Gemeinsame Forderung all dieser Institutionen ist die Forderung nach Transparenz, Offenheit und Fachkompetenzen. Dies soll durch folgende Punkte erreicht werden:

    1. Veröffentlichung der Satzung, aus welcher die konkreten Ziele und wie diese Ziele erreicht werden sollen, hervorgeht.

    2. Die Organisation soll als gemeinnützig http://forum.zooplus.de/showthread.p...t-von-Vereinen anerkannt sein und dies durch einen aktuellen Freistellungsbescheid dokumentieren.

    3. Die Entscheidungsträger müssen genannt sein mit Funktion und Erreichbarkeit. Außerdem muss die Personalstruktur dargestellt werden. (wie viele „Ehrenamtliche“, Vermittler, Pflegestellen usw.)

    4. Regelmäßige zeitnahe Informationen und Materialien über geplante, aktuelle und durchgeführte Aktivitäten/Projekte sollen Interessierten in lesbarer Form zugänglich sein.

    5. Keine aggressive Werbung (z.B. Mitgliederwerbung durch „psychischen“ Druck, grausame Bilder, grausame Darstellungen oder Drohungen wie „…wird sonst eingeschläfert/vergast“).

    6. Veröffentlichung von Gesellschafts-/Jahresberichten mit Aussagen über Mittelherkunft (Spenden, Mitgliedsbeiträge, Erträge aus Abgabespenden/Schutzgebühr, Verkaufsaktionen) und Mittelverwendung (Vergütung hauptamtlicher Mitarbeiter, Aufwandsentschädigungen von ehrenamtlichen Mitarbeitern, Provisionen für Vermittler, Pflegestellen-Aufwandsentschädigungen, Aufwendungen für Projekte und Aktionen.)

    7. Angabe sowohl der Werbekosten als auch der anteiligen Kosten für die Verwaltung.

    8. Angabe, über welche Fachkompetenzen die Verantwortlichen der Organisation und weitere Entscheidungsträger verfügen. Link Fachkompetenz

    Darüber hinaus gibt es noch folgende Punkte und Fragen, die eine Seriosität speziell im Hunde-Tierschutz zweifelhaft erscheinen lassen:

     Gerade kleinen, aber auch mittleren und großen Vereinen dürfte es schwer fallen, mehrere oder sogar viele Organisationen effektiv zu unterstützen. Das Splitten der Einnahmen auf viele Projekte kommt dann im Einzelnen nur als „Tropfen auf den heißen Stein“ an – und bewirkt keine effiziente Verbesserung vor Ort. Hier lieber einmal mehr hinschauen!

     Werden Massentransporte – oft auch von mehreren Organisationen gemeinsam – gemacht? Was gerne verschwiegen wird: Die Transporteure werden für ihre Dienste deftig bezahlt (zwischen 50,- und 110,- € pro Hund, je nach Größe) – und selbst mit einer Begleitperson dürfte eine ausreichende Versorgung von 20 bis 80! Hunden während der manchmal tagelangen Fahrt unmöglich sein. Es gibt mittlerweile sehr viele Tierschutzorgas, die deshalb nur wenige Tiere in Eigeninitiative befördern oder ganz auf Flugpatenschaften ausweichen. Link Flugpatenschaften
     Unbekannte Organisationen sollten nicht ohne vorherige Recherche, z.B. unabhängige Spendenauskunftsstellen oder Internet, ins Blaue hinein unterstützt werden – auch dann nicht, wenn sich die Idee noch so gut anhört oder das Mitleid noch so groß ist!

    Viele Vereine geben gerne Auskunft zu allen genannten Punkten – Vorsicht ist jedoch geboten, wenn gleich mehrere Punkte schon über die Homepage nicht klar ersichtlich sind! Kommen auf persönliche Nachfrage nur ausweichende Antworten – so ist man besser beraten, eine andere Organisation, die sich zu Transparenz und Offenheit bekennt, zu unterstützen.

    Eins darf man aber nicht vergessen: In allen Vereinen arbeiten gerade an der Basis überzeugte Tierschützer, beteiligen sich viele namenlose Spender an der Weiterführung „ihres“ Vereins…und ALLE sind ahnungslos, bis….siehe RiN, deutsches Tierhilfswerk, Arche 2000, Christiane Rohn, Gnadenhof momo, Gesa Kuhn…und das ist bisher leider nur die traurige Spitze des Eisbergs!

    Trotz dieser bisher bekannt gewordenen Fälle von „Pseudo-Tierschutz“ hat so mancher Verein die Notwendigkeit von Transparenz und Offenheit für sich noch nicht erkannt – vor allem, wenn ein Einsatz vor Ort alle Kräfte bindet.
    Deshalb ist es enorm wichtig, „seinem Verein“ dabei zu helfen, einen transparenten und offenen Auftritt im Internet zu schaffen (siehe auch: Selbstverpflichtung ITZ link)

    Last not least:
    Die sehr unterschiedlichen Tierschutzaktivitäten führen auch innerhalb der Tierschutzorganisationen zu Auseinandersetzungen über Sinn und Unsinn der einzelnen Aktionen (s. a. „Vereinigung deutscher Tierärzte“ http://www.tierschutz-tvt.de/

    Die hierüber geführten Endlosdiskussionen ergeben aber in den wenigsten Fällen einen Konsens, sondern eskalieren letztendlich zu erbitterten, nicht mehr gesprächsfähigen Fronten – zu Lasten des Tierschutzes und damit zu Lasten der Tiere. (http://www.tierschutz-tvt.de/merkblaetter.html#c8, die TVT bezieht gerade zu Massentiertransporten und zum Auslandstierschutz in den Merkblättern 113 und 132 unter Punkt 3: Hunde und Katzen genau Stellung, sowie auch zu Kastrationsprogrammen, und Aufklärungsarbeit usw.)

    Es geht uns nicht darum, irgendeine Organisation zu diskreditieren – genau so wenig wie wir irgendeinen Verein empfehlen wollen.
    Wir haben versucht, möglichst objektiv die Problematik der Seriosität zu erfassen und dabei auf Quellen unterschiedlichster Herkunft zugegriffen.
    In einer unperfekten Welt wird es immer zu unterschiedlichen Sichtweisen kommen – und in einer perfekten Welt bräuchten die Tiere keine Menschen zur Sicherstellung ihrer Rechte.

    Jede/r muss letztendlich selber für sich entscheiden, wo und wie er/sie sich im Tierschutz einsetzt. Durch persönliche Erfahrungen und neue wissenschaftliche Erkenntnisse sind Sichtweisen immer einem Wandel unterzogen.

    Weshalb wir auch die verschiedenen Sichtweisen nicht zum Gegenstand dieses Threads machen wollten.

    Wichtiger ist, dass die Hilfe eines jeden Einzelnen auch dort landet wofür sie gegeben wurde.

    Sich durch Transparenz und Offenheit von den schwarzen Schafen abzugrenzen ist ein wichtiger Schritt, dieselben eben auch zu bekämpfen.

    Aber der wichtigste – und somit erste Schritt sollte sein:

    Kompetenter Tierschutz – und unsere Forderung danach!

    Gemeinsam – für unsere Tiere!

    Lieber Gruß

    Gitta und Moni

  2. #2
    Registriert seit
    16.10.2011
    Beiträge
    101
    Liebe Moni, liebe Gitta,

    vielen Dank, dass Sie sich die Mühe gemacht haben, hier wirklich umfangreich und kompetent aufzukären. Es ist sehr gut und auch verständlich für die Leute geschrieben, die sich überlegen, einen Hund aus dem Tierschutz zu adoptieren. Schwarze Schafe gibt es genug und Aufklärunsarbeit ist gerade hier unheimlich wichtig. Danke nochmal!

  3. #3
    tazi Guest
    finde ich gut, wenn man dies bitte auch im Katzenforum bekannt macht

  4. #4
    Moni Zudno Guest
    Wie versprochen eine erste Ergänzung: der link zu Auslandstierschutz, Massentransporte, Kastrationsaktionen und Aufklärungsarbeit. Zum leichteren finden sind die Zeilen vor und ach dem link rot gemarkert.

    Zitat Zitat von Lorentine
    GEMEINSAM - FÜR UNSERE TIERE!
    Gemeinsam – für unsere Tiere

    Wir haben schon eine ganze Menge zum Thema „Seriosität im Tierschutz“ zusammengetragen. Leider sind wir noch nicht ganz fertig…

    Woran man eine seriöse Tierschutzorganisation erkennt, ist aber in der Kernaussage schon aussagekräftig.

    Um ein möglichst hohes Maß an Objektivität zu erreichen haben wir uns bemüht, unsere Informationen von möglichst vielen verschiedenen Organisationen in unsere Ausarbeitung einfließen zu lassen.

    Im Text befinden sich – der Übersichtlichkeit halber – LINKS, welche Hintergrundinformationen zu den einzelnen Punkten geben.

    Die GRÜNEN LINKS stehen schon zur Verfügung, die BLAUEN LINKS leider noch nicht (aber wir beeilen uns…).


    Aber jetzt zum Thema:

    Spätestens seit dem Unicef-Skandal müsste jedem klar sein, dass Korruption und In-die eigene-Tasche-Verdiener auch in den 3. Sektor – der gemeinnützigen organisierten Arbeit und ihre gesellschaftlichen Funktionen – Einzug gehalten haben.

    Aus diesem Grunde haben wir einmal die Spendentipps verschiedener Organisationen http://forum.zooplus.de/showthread.p...nsam-für-Tiere u.a. auch unabhängiger Spendenauskunftsstellen miteinander verglichen und zusammengefasst:

    Gemeinsame Forderung all dieser Institutionen ist die Forderung nach Transparenz, Offenheit und Fachkompetenzen. Dies soll durch folgende Punkte erreicht werden:

    1. Veröffentlichung der Satzung, aus welcher die konkreten Ziele und wie diese Ziele erreicht werden sollen, hervorgeht.

    2. Die Organisation soll als gemeinnützig http://forum.zooplus.de/showthread.p...t-von-Vereinen anerkannt sein und dies durch einen aktuellen Freistellungsbescheid dokumentieren.

    3. Die Entscheidungsträger müssen genannt sein mit Funktion und Erreichbarkeit. Außerdem muss die Personalstruktur dargestellt werden. (wie viele „Ehrenamtliche“, Vermittler, Pflegestellen usw.)

    4. Regelmäßige zeitnahe Informationen und Materialien über geplante, aktuelle und durchgeführte Aktivitäten/Projekte sollen Interessierten in lesbarer Form zugänglich sein.

    5. Keine aggressive Werbung (z.B. Mitgliederwerbung durch „psychischen“ Druck, grausame Bilder, grausame Darstellungen oder Drohungen wie „…wird sonst eingeschläfert/vergast“).

    6. Veröffentlichung von Gesellschafts-/Jahresberichten mit Aussagen über Mittelherkunft (Spenden, Mitgliedsbeiträge, Erträge aus Abgabespenden/Schutzgebühr, Verkaufsaktionen) und Mittelverwendung (Vergütung hauptamtlicher Mitarbeiter, Aufwandsentschädigungen von ehrenamtlichen Mitarbeitern, Provisionen für Vermittler, Pflegestellen-Aufwandsentschädigungen, Aufwendungen für Projekte und Aktionen.)

    7. Angabe sowohl der Werbekosten als auch der anteiligen Kosten für die Verwaltung.

    8. Angabe, über welche Fachkompetenzen die Verantwortlichen der Organisation und weitere Entscheidungsträger verfügen. Link Fachkompetenz

    Darüber hinaus gibt es noch folgende Punkte und Fragen, die eine Seriosität speziell im Hunde-Tierschutz zweifelhaft erscheinen lassen:

     Gerade kleinen, aber auch mittleren und großen Vereinen dürfte es schwer fallen, mehrere oder sogar viele Organisationen effektiv zu unterstützen. Das Splitten der Einnahmen auf viele Projekte kommt dann im Einzelnen nur als „Tropfen auf den heißen Stein“ an – und bewirkt keine effiziente Verbesserung vor Ort. Hier lieber einmal mehr hinschauen!

     Werden Massentransporte – oft auch von mehreren Organisationen gemeinsam – gemacht? Was gerne verschwiegen wird: Die Transporteure werden für ihre Dienste deftig bezahlt (zwischen 50,- und 110,- € pro Hund, je nach Größe) – und selbst mit einer Begleitperson dürfte eine ausreichende Versorgung von 20 bis 80! Hunden während der manchmal tagelangen Fahrt unmöglich sein. Es gibt mittlerweile sehr viele Tierschutzorgas, die deshalb nur wenige Tiere in Eigeninitiative befördern oder ganz auf Flugpatenschaften ausweichen. Link Flugpatenschaften
     Unbekannte Organisationen sollten nicht ohne vorherige Recherche, z.B. unabhängige Spendenauskunftsstellen oder Internet, ins Blaue hinein unterstützt werden – auch dann nicht, wenn sich die Idee noch so gut anhört oder das Mitleid noch so groß ist!

    Viele Vereine geben gerne Auskunft zu allen genannten Punkten – Vorsicht ist jedoch geboten, wenn gleich mehrere Punkte schon über die Homepage nicht klar ersichtlich sind! Kommen auf persönliche Nachfrage nur ausweichende Antworten – so ist man besser beraten, eine andere Organisation, die sich zu Transparenz und Offenheit bekennt, zu unterstützen.

    Eins darf man aber nicht vergessen: In allen Vereinen arbeiten gerade an der Basis überzeugte Tierschützer, beteiligen sich viele namenlose Spender an der Weiterführung „ihres“ Vereins…und ALLE sind ahnungslos, bis….siehe RiN, deutsches Tierhilfswerk, Arche 2000, Christiane Rohn, Gnadenhof momo, Gesa Kuhn…und das ist bisher leider nur die traurige Spitze des Eisbergs!

    Trotz dieser bisher bekannt gewordenen Fälle von „Pseudo-Tierschutz“ hat so mancher Verein die Notwendigkeit von Transparenz und Offenheit für sich noch nicht erkannt – vor allem, wenn ein Einsatz vor Ort alle Kräfte bindet.
    Deshalb ist es enorm wichtig, „seinem Verein“ dabei zu helfen, einen transparenten und offenen Auftritt im Internet zu schaffen (siehe auch: Selbstverpflichtung ITZ link)

    Last not least:
    Die sehr unterschiedlichen Tierschutzaktivitäten führen auch innerhalb der Tierschutzorganisationen zu Auseinandersetzungen über Sinn und Unsinn der einzelnen Aktionen (s. a. „Vereinigung deutscher Tierärzte“ http://www.tierschutz-tvt.de/

    Die hierüber geführten Endlosdiskussionen ergeben aber in den wenigsten Fällen einen Konsens, sondern eskalieren letztendlich zu erbitterten, nicht mehr gesprächsfähigen Fronten – zu Lasten des Tierschutzes und damit zu Lasten der Tiere. (http://www.tierschutz-tvt.de/merkblaetter.html#c8, die TVT bezieht gerade zu Massentiertransporten und zum Auslandstierschutz in den Merkblättern 113 und 132 unter Punkt 3: Hunde und Katzen genau Stellung, sowie auch zu Kastrationsprogrammen, und Aufklärungsarbeit usw.)http://forum.zooplus.de/showthread.p...rschutzhttp://

    Es geht uns nicht darum, irgendeine Organisation zu diskreditieren – genau so wenig wie wir irgendeinen Verein empfehlen wollen. Wir haben versucht, möglichst objektiv die Problematik der Seriosität zu erfassen und dabei auf Quellen unterschiedlichster Herkunft zugegriffen.
    In einer unperfekten Welt wird es immer zu unterschiedlichen Sichtweisen kommen – und in einer perfekten Welt bräuchten die Tiere keine Menschen zur Sicherstellung ihrer Rechte.

    Jede/r muss letztendlich selber für sich entscheiden, wo und wie er/sie sich im Tierschutz einsetzt. Durch persönliche Erfahrungen und neue wissenschaftliche Erkenntnisse sind Sichtweisen immer einem Wandel unterzogen.

    Weshalb wir auch die verschiedenen Sichtweisen nicht zum Gegenstand dieses Threads machen wollten.

    Wichtiger ist, dass die Hilfe eines jeden Einzelnen auch dort landet wofür sie gegeben wurde.

    Sich durch Transparenz und Offenheit von den schwarzen Schafen abzugrenzen ist ein wichtiger Schritt, dieselben eben auch zu bekämpfen.

    Aber der wichtigste – und somit erste Schritt sollte sein:

    Kompetenter Tierschutz – und unsere Forderung danach!

    Gemeinsam – für unsere Tiere!

    Lieber Gruß

    Gitta und Moni

  5. #5
    Moni Zudno Guest
    Hier die Ergänzungen zu FACHKOMPETENZEN, auch hier wieder durch Einfassung in roten Text kenntlich gemacht.

    GEMEINSAM - FÜR UNSERE TIERE!
    Gemeinsam – für unsere Tiere

    Wir haben schon eine ganze Menge zum Thema „Seriosität im Tierschutz“ zusammengetragen. Leider sind wir noch nicht ganz fertig…

    Woran man eine seriöse Tierschutzorganisation erkennt, ist aber in der Kernaussage schon aussagekräftig.

    Um ein möglichst hohes Maß an Objektivität zu erreichen haben wir uns bemüht, unsere Informationen von möglichst vielen verschiedenen Organisationen in unsere Ausarbeitung einfließen zu lassen.

    Im Text befinden sich – der Übersichtlichkeit halber – LINKS, welche Hintergrundinformationen zu den einzelnen Punkten geben.

    Die GRÜNEN LINKS stehen schon zur Verfügung, die BLAUEN LINKS leider noch nicht (aber wir beeilen uns…).


    Aber jetzt zum Thema:

    Spätestens seit dem Unicef-Skandal müsste jedem klar sein, dass Korruption und In-die eigene-Tasche-Verdiener auch in den 3. Sektor – der gemeinnützigen organisierten Arbeit und ihre gesellschaftlichen Funktionen – Einzug gehalten haben.

    Aus diesem Grunde haben wir einmal die Spendentipps verschiedener Organisationen http://forum.zooplus.de/showthread.p...nsam-für-Tiere u.a. auch unabhängiger Spendenauskunftsstellen miteinander verglichen und zusammengefasst:

    Gemeinsame Forderung all dieser Institutionen ist die Forderung nach Transparenz, Offenheit und Fachkompetenzen. Dies soll durch folgende Punkte erreicht werden:

    1. Veröffentlichung der Satzung, aus welcher die konkreten Ziele und wie diese Ziele erreicht werden sollen, hervorgeht.

    2. Die Organisation soll als gemeinnützig http://forum.zooplus.de/showthread.p...t-von-Vereinen anerkannt sein und dies durch einen aktuellen Freistellungsbescheid dokumentieren.

    3. Die Entscheidungsträger müssen genannt sein mit Funktion und Erreichbarkeit. Außerdem muss die Personalstruktur dargestellt werden. (wie viele „Ehrenamtliche“, Vermittler, Pflegestellen usw.)

    4. Regelmäßige zeitnahe Informationen und Materialien über geplante, aktuelle und durchgeführte Aktivitäten/Projekte sollen Interessierten in lesbarer Form zugänglich sein.

    5. Keine aggressive Werbung (z.B. Mitgliederwerbung durch „psychischen“ Druck, grausame Bilder, grausame Darstellungen oder Drohungen wie „…wird sonst eingeschläfert/vergast“).

    6. Veröffentlichung von Gesellschafts-/Jahresberichten mit Aussagen über Mittelherkunft (Spenden, Mitgliedsbeiträge, Erträge aus Abgabespenden/Schutzgebühr, Verkaufsaktionen) und Mittelverwendung (Vergütung hauptamtlicher Mitarbeiter, Aufwandsentschädigungen von ehrenamtlichen Mitarbeitern, Provisionen für Vermittler, Pflegestellen-Aufwandsentschädigungen, Aufwendungen für Projekte und Aktionen.)

    7. Angabe sowohl der Werbekosten als auch der anteiligen Kosten für die Verwaltung.

    8. Angabe, über welche Fachkompetenzen die Verantwortlichen der Organisation und weitere Entscheidungsträger verfügen. link Fachkompetenz kaufmännisch/rechtlich http://forum.zooplus.de/showthread.p...kaufm%E4nnischlink fachkompetenz medizinisch http://forum.zooplus.de/showthread.p...zinischhttp:// link Fachkompetenz Kynologie http://forum.zooplus.de/showthread.p...nologiehttp://

    Darüber hinaus gibt es noch folgende Punkte und Fragen, die eine Seriosität speziell im Hunde-Tierschutz zweifelhaft erscheinen lassen:
     Gerade kleinen, aber auch mittleren und großen Vereinen dürfte es schwer fallen, mehrere oder sogar viele Organisationen effektiv zu unterstützen. Das Splitten der Einnahmen auf viele Projekte kommt dann im Einzelnen nur als „Tropfen auf den heißen Stein“ an – und bewirkt keine effiziente Verbesserung vor Ort. Hier lieber einmal mehr hinschauen!

     Werden Massentransporte – oft auch von mehreren Organisationen gemeinsam – gemacht? Was gerne verschwiegen wird: Die Transporteure werden für ihre Dienste deftig bezahlt (zwischen 50,- und 110,- € pro Hund, je nach Größe) – und selbst mit einer Begleitperson dürfte eine ausreichende Versorgung von 20 bis 80! Hunden während der manchmal tagelangen Fahrt unmöglich sein. Es gibt mittlerweile sehr viele Tierschutzorgas, die deshalb nur wenige Tiere in Eigeninitiative befördern oder ganz auf Flugpatenschaften ausweichen. Link Flugpatenschaften
     Unbekannte Organisationen sollten nicht ohne vorherige Recherche, z.B. unabhängige Spendenauskunftsstellen oder Internet, ins Blaue hinein unterstützt werden – auch dann nicht, wenn sich die Idee noch so gut anhört oder das Mitleid noch so groß ist!

    Viele Vereine geben gerne Auskunft zu allen genannten Punkten – Vorsicht ist jedoch geboten, wenn gleich mehrere Punkte schon über die Homepage nicht klar ersichtlich sind! Kommen auf persönliche Nachfrage nur ausweichende Antworten – so ist man besser beraten, eine andere Organisation, die sich zu Transparenz und Offenheit bekennt, zu unterstützen.

    Eins darf man aber nicht vergessen: In allen Vereinen arbeiten gerade an der Basis überzeugte Tierschützer, beteiligen sich viele namenlose Spender an der Weiterführung „ihres“ Vereins…und ALLE sind ahnungslos, bis….siehe RiN, deutsches Tierhilfswerk, Arche 2000, Christiane Rohn, Gnadenhof momo, Gesa Kuhn…und das ist bisher leider nur die traurige Spitze des Eisbergs!

    Trotz dieser bisher bekannt gewordenen Fälle von „Pseudo-Tierschutz“ hat so mancher Verein die Notwendigkeit von Transparenz und Offenheit für sich noch nicht erkannt – vor allem, wenn ein Einsatz vor Ort alle Kräfte bindet.
    Deshalb ist es enorm wichtig, „seinem Verein“ dabei zu helfen, einen transparenten und offenen Auftritt im Internet zu schaffen (siehe auch: Selbstverpflichtung ITZ link)

    Last not least:
    Die sehr unterschiedlichen Tierschutzaktivitäten führen auch innerhalb der Tierschutzorganisationen zu Auseinandersetzungen über Sinn und Unsinn der einzelnen Aktionen (s. a. „Vereinigung deutscher Tierärzte“ http://www.tierschutz-tvt.de/

    Die hierüber geführten Endlosdiskussionen ergeben aber in den wenigsten Fällen einen Konsens, sondern eskalieren letztendlich zu erbitterten, nicht mehr gesprächsfähigen Fronten – zu Lasten des Tierschutzes und damit zu Lasten der Tiere. (http://www.tierschutz-tvt.de/merkblaetter.html#c8, die TVT bezieht gerade zu Massentiertransporten und zum Auslandstierschutz in den Merkblättern 113 und 132 unter Punkt 3: Hunde und Katzen genau Stellung, sowie auch zu Kastrationsprogrammen, und Aufklärungsarbeit usw.)http://forum.zooplus.de/showthread.p...rschutzhttp://

    Es geht uns nicht darum, irgendeine Organisation zu diskreditieren – genau so wenig wie wir irgendeinen Verein empfehlen wollen. Wir haben versucht, möglichst objektiv die Problematik der Seriosität zu erfassen und dabei auf Quellen unterschiedlichster Herkunft zugegriffen.
    In einer unperfekten Welt wird es immer zu unterschiedlichen Sichtweisen kommen – und in einer perfekten Welt bräuchten die Tiere keine Menschen zur Sicherstellung ihrer Rechte.

    Jede/r muss letztendlich selber für sich entscheiden, wo und wie er/sie sich im Tierschutz einsetzt. Durch persönliche Erfahrungen und neue wissenschaftliche Erkenntnisse sind Sichtweisen immer einem Wandel unterzogen.

    Weshalb wir auch die verschiedenen Sichtweisen nicht zum Gegenstand dieses Threads machen wollten.

    Wichtiger ist, dass die Hilfe eines jeden Einzelnen auch dort landet wofür sie gegeben wurde.

    Sich durch Transparenz und Offenheit von den schwarzen Schafen abzugrenzen ist ein wichtiger Schritt, dieselben eben auch zu bekämpfen.

    Aber der wichtigste – und somit erste Schritt sollte sein:

    Kompetenter Tierschutz – und unsere Forderung danach!

    Gemeinsam – für unsere Tiere!

    Lieber Gruß

    Gitta und Moni

  6. #6
    Moni Zudno Guest
    Hier nun die letzten Ergänzungen Flugpatenschaften, Selbstverpflichtung ITZ, Tierschutzakademie und Gesellschafts-/Jahresberichten, ihr findet sie wieder im blau markierten Textteilen eingerahmt.

    GEMEINSAM - FÜR UNSERE TIERE!
    Gemeinsam – für unsere Tiere

    Wir haben schon eine ganze Menge zum Thema „Seriosität im Tierschutz“ zusammengetragen. Leider sind wir noch nicht ganz fertig…

    Woran man eine seriöse Tierschutzorganisation erkennt, ist aber in der Kernaussage schon aussagekräftig.

    Um ein möglichst hohes Maß an Objektivität zu erreichen haben wir uns bemüht, unsere Informationen von möglichst vielen verschiedenen Organisationen in unsere Ausarbeitung einfließen zu lassen.

    Im Text befinden sich – der Übersichtlichkeit halber – LINKS, welche Hintergrundinformationen zu den einzelnen Punkten geben.


    Aber jetzt zum Thema:

    Spätestens seit dem Unicef-Skandal müsste jedem klar sein, dass Korruption und In-die eigene-Tasche-Verdiener auch in den 3. Sektor – der gemeinnützigen organisierten Arbeit und ihre gesellschaftlichen Funktionen – Einzug gehalten haben.

    Aus diesem Grunde haben wir einmal die Spendentipps verschiedener Organisationen http://forum.zooplus.de/showthread.p...nsam-für-Tiere u.a. auch unabhängiger Spendenauskunftsstellen miteinander verglichen und zusammengefasst:

    Gemeinsame Forderung all dieser Institutionen ist die Forderung nach Transparenz, Offenheit und Fachkompetenzen. Dies soll durch folgende Punkte erreicht werden:

    1. Veröffentlichung der Satzung, aus welcher die konkreten Ziele und wie diese Ziele erreicht werden sollen, hervorgeht.

    2. Die Organisation soll als gemeinnützig http://forum.zooplus.de/showthread.p...t-von-Vereinen anerkannt sein und dies durch einen aktuellen Freistellungsbescheid dokumentieren.

    3. Die Entscheidungsträger müssen genannt sein mit Funktion und Erreichbarkeit. Außerdem muss die Personalstruktur dargestellt werden. (wie viele „Ehrenamtliche“, Vermittler, Pflegestellen usw.)

    4. Regelmäßige zeitnahe Informationen und Materialien über geplante, aktuelle und durchgeführte Aktivitäten/Projekte sollen Interessierten in lesbarer Form zugänglich sein.

    5. Keine aggressive Werbung (z.B. Mitgliederwerbung durch „psychischen“ Druck, grausame Bilder, grausame Darstellungen oder Drohungen wie „…wird sonst eingeschläfert/vergast“).

    6. Veröffentlichung vonGesellschafts-/Jahresberichten mit Aussagen über Mittelherkunft (Spenden, Mitgliedsbeiträge, Erträge aus Abgabespenden/Schutzgebühr, Verkaufsaktionen) und Mittelverwendung (Vergütung hauptamtlicher Mitarbeiter, Aufwandsentschädigungen von ehrenamtlichen Mitarbeitern, Provisionen für Vermittler, Pflegestellen-Aufwandsentschädigungen, Aufwendungen für Projekte und Aktionen.) http://forum.zooplus.de/showthread.p...03#post2185903

    7. Angabe sowohl der Werbekosten als auch der anteiligen Kosten für die Verwaltung.

    8. Angabe, über welche Fachkompetenzen die Verantwortlichen der Organisation und weitere Entscheidungsträger verfügen. link Fachkompetenz kaufmännisch/rechtlich http://forum.zooplus.de/showthread.p...m%E4nnischlink fachkompetenz medizinisch http://forum.zooplus.de/showthread.p...zinischhttp:// link Fachkompetenz Kynologie http://forum.zooplus.de/showthread.p...nologiehttp://

    Darüber hinaus gibt es noch folgende Punkte und Fragen, die eine Seriosität speziell im Hunde-Tierschutz zweifelhaft erscheinen lassen:
     Gerade kleinen, aber auch mittleren und großen Vereinen dürfte es schwer fallen, mehrere oder sogar viele Organisationen effektiv zu unterstützen. Das Splitten der Einnahmen auf viele Projekte kommt dann im Einzelnen nur als „Tropfen auf den heißen Stein“ an – und bewirkt keine effiziente Verbesserung vor Ort. Hier lieber einmal mehr hinschauen!

     Werden Massentransporte – oft auch von mehreren Organisationen gemeinsam – gemacht? Was gerne verschwiegen wird: Die Transporteure werden für ihre Dienste deftig bezahlt (zwischen 50,- und 110,- € pro Hund, je nach Größe) – und selbst mit einer Begleitperson dürfte eine ausreichende Versorgung von 20 bis 80! Hunden während der manchmal tagelangen Fahrt unmöglich sein. Es gibt mittlerweile sehr viele Tierschutzorgas, die deshalb nur wenige Tiere in Eigeninitiative befördern oder ganz auf Flugpatenschaften ausweichen. Flugpatenschaften
    Unbekannte Organisationen sollten nicht ohne vorherige Recherche, z.B. unabhängige Spendenauskunftsstellen oder Internet, ins Blaue hinein unterstützt werden – auch dann nicht, wenn sich die Idee noch so gut anhört oder das Mitleid noch so groß ist!

    Viele Vereine geben gerne Auskunft zu allen genannten Punkten – Vorsicht ist jedoch geboten, wenn gleich mehrere Punkte schon über die Homepage nicht klar ersichtlich sind! Kommen auf persönliche Nachfrage nur ausweichende Antworten – so ist man besser beraten, eine andere Organisation, die sich zu Transparenz und Offenheit bekennt, zu unterstützen.

    Eins darf man aber nicht vergessen: In allen Vereinen arbeiten gerade an der Basis überzeugte Tierschützer, beteiligen sich viele namenlose Spender an der Weiterführung „ihres“ Vereins…und ALLE sind ahnungslos, bis….siehe RiN, deutsches Tierhilfswerk, Arche 2000, Christiane Rohn, Gnadenhof momo, Gesa Kuhn…und das ist bisher leider nur die traurige Spitze des Eisbergs!

    Trotz dieser bisher bekannt gewordenen Fälle von „Pseudo-Tierschutz“ hat so mancher Verein die Notwendigkeit von Transparenz und Offenheit für sich noch nicht erkannt – vor allem, wenn ein Einsatz vor Ort alle Kräfte bindet.
    Deshalb ist es enorm wichtig, „seinem Verein“ dabei zu helfen, einen transparenten und offenen Auftritt im Internet zu schaffen (siehe auch: selbstverpflichtung ITZ)

    Last not least: Die sehr unterschiedlichen Tierschutzaktivitäten führen auch innerhalb der Tierschutzorganisationen zu Auseinandersetzungen über Sinn und Unsinn der einzelnen Aktionen (s. a. „Vereinigung deutscher Tierärzte“ http://www.tierschutz-tvt.de/Tierschutzakademie

    Die hierüber geführten Endlosdiskussionen ergeben aber in den wenigsten Fällen einen Konsens, sondern eskalieren letztendlich zu erbitterten, nicht mehr gesprächsfähigen Fronten – zu Lasten des Tierschutzes und damit zu Lasten der Tiere. (http://www.tierschutz-tvt.de/merkblaetter.html#c8, die TVT bezieht gerade zu Massentiertransporten und zum Auslandstierschutz in den Merkblättern 113 und 132 unter Punkt 3: Hunde und Katzen genau Stellung, sowie auch zu Kastrationsprogrammen, und Aufklärungsarbeit usw.)http://forum.zooplus.de/showthread.p...rschutzhttp://

    Es geht uns nicht darum, irgendeine Organisation zu diskreditieren – genau so wenig wie wir irgendeinen Verein empfehlen wollen. Wir haben versucht, möglichst objektiv die Problematik der Seriosität zu erfassen und dabei auf Quellen unterschiedlichster Herkunft zugegriffen.
    In einer unperfekten Welt wird es immer zu unterschiedlichen Sichtweisen kommen – und in einer perfekten Welt bräuchten die Tiere keine Menschen zur Sicherstellung ihrer Rechte.

    Jede/r muss letztendlich selber für sich entscheiden, wo und wie er/sie sich im Tierschutz einsetzt. Durch persönliche Erfahrungen und neue wissenschaftliche Erkenntnisse sind Sichtweisen immer einem Wandel unterzogen.

    Weshalb wir auch die verschiedenen Sichtweisen nicht zum Gegenstand dieses Threads machen wollten.

    Wichtiger ist, dass die Hilfe eines jeden Einzelnen auch dort landet wofür sie gegeben wurde.

    Sich durch Transparenz und Offenheit von den schwarzen Schafen abzugrenzen ist ein wichtiger Schritt, dieselben eben auch zu bekämpfen.

    Aber der wichtigste – und somit erste Schritt sollte sein:

    Kompetenter Tierschutz – und unsere Forderung danach!

    Gemeinsam – für unsere Tiere!

    Lieber Gruß

    Gitta und Moni
    Geändert von Moni Zudno (31.12.2011 um 01:25 Uhr) Grund: ergänzt um Tierschutzakademie

  7. #7
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    Das habt Ihr aber schön gemacht

    Es war mir nur leider zu viel das jetzt alles durchzulesen, wird aber noch gemacht!

    Beim "Überfliegen" der Eckpunkte ist mir ein Punkt direkt in's Auge gefallen, zu dem ich etwas anmerken möchte: Ich finde sehrwohl dass auf den HP's der Orgas auf das Leid der Tiere vor Ort hingewiesen werden sollte und dies auch bebildert dargestellt werden soll. Denn oft wird den Menschen durch diese grausamen Bilder/Videos bewusst, was dort wirklich vor sich geht.
    Damit meine ich nicht, dass auf die Tränendrüse gedrückt werden soll, damit die Leute aus Mitleid ein Tier adoptieren, aber diese Informationen muss es geben.
    Meist befinden sich diese auch nicht direkt auf der Startseite, sondern unter einem eigenen Menuepunkt, so dass jeder selbst entscheiden kann ob er lieber hin- oder wegsehen möchte.
    Was die Einzelschicksale der Tiere angeht die zur Vermittlung stehn, sollte auch dort durchaus erwähnt werden, was dieses Tier erlitten hat und welche Traumata es dadurch evtl. davongetraten hat. Nur so ist es einem "Übernehmer" möglich zu entscheiden, ob er es sich zutraut einem oft köperlich wie seelisch stark geschundenen Geschöpf, was weit mehr Einfühlungsvermögen und Geduld erfordert, als der wohlbehütet aufgezogene Welpe/Hund z.B. vom Züchter nebenan, ein Zuhause zu geben.
    Wie gesagt das muss und soll nicht reißerisch gemacht werden, um nur über Mitleid das Tier vermittelt zu bekommen, sondern als sachliche Information zur Verfügung gestellt werden.
    Liebe Grüße von Kamee!


    Hinter dem Regenbogen und immer im Herzen:
    Toulouse, Frau von Schweif, Giotto & Siena



    Siena
    (23.10.2009 - 24.01.2019)

  8. #8
    Moni Zudno Guest
    Hi Astrid, danke (Mist, hier sollten Blümchen sein, wieder keine smileys...schmoll)

    Is wirklich viel geworden (hechel...)

    Wir können ja mal in Ruhe überlegen, wie wir gemeinsam dieses "reißerische" definieren - da hast du Recht, es gibt dort schon Unterschiede!

    Ich sehe dieses Gesamtkkonzept jetzt auch nicht als "Non-Plus-Ultra", es sind halt nur sehr viele Informationen, die Zusammenhänge die wir darin sehen - Anmerkungen, Ergänzungen, Rückfragen bei Unverständlichem oder Unstimmigkeiten ...etc. sind erwünscht!

  9. #9
    Registriert seit
    07.12.2011
    Ort
    Bayern
    Beiträge
    350
    Wenn man unsicher ist, kann man beim Tierschutzbund sich erkundigen welche Organisation
    sauber arbeitet und unterstützungswürdig ist.
    Die haben normal Listen.

    Suchst Du Freunde die Dich nehmen wie Du bist ?
    Bei Hund und Katz wirst Du fündig.
    Liebe Grüße v. Chrissi

  10. #10
    Moni Zudno Guest
    - und ich habe gerade festgestellt, dass einige links zu Threads innerhalb dieses forums nicht mehr funktionieren...grmblfix...

    kann sein dass es an der zwischenzeitlich erfolgten Umstellung der Forumssoftware liegt...hilft aber nüscht, muss ich noch mal überarbeiten...

    @hundkatz: Schau mal hier Quellenangaben - gemeinsam für unsere Tiere

    Diese Liste könnte auch um den link des Deutschen Tierschutzbundes ergänzt werden.

  11. #11
    Moni Zudno Guest
    so, hier die überarbeitete Fassung , wobei die links "Tierschutzakademie" und "Selbstverpflichtung ITZ" nicht so funktionieren wie sie sollten..., wie ihr da dran kommt steht bei den links bei...
    Ansonsten klappt aber - hoffentlich alles...


    Hier nun die letzten Ergänzungen Flugpatenschaften, Selbstverpflichtung ITZ, Tierschutzakademie und Gesellschafts-/Jahresberichten, ihr findet sie wieder im blau markierten Textteilen eingerahmt.

    GEMEINSAM - FÜR UNSERE TIERE!
    Gemeinsam – für unsere Tiere

    Wir haben schon eine ganze Menge zum Thema „Seriosität im Tierschutz“ zusammengetragen. Leider sind wir noch nicht ganz fertig…

    Woran man eine seriöse Tierschutzorganisation erkennt, ist aber in der Kernaussage schon aussagekräftig.

    Um ein möglichst hohes Maß an Objektivität zu erreichen haben wir uns bemüht, unsere Informationen von möglichst vielen verschiedenen Organisationen in unsere Ausarbeitung einfließen zu lassen.

    Im Text befinden sich – der Übersichtlichkeit halber – LINKS, welche Hintergrundinformationen zu den einzelnen Punkten geben.


    Aber jetzt zum Thema:

    Spätestens seit dem Unicef-Skandal müsste jedem klar sein, dass Korruption und In-die eigene-Tasche-Verdiener auch in den 3. Sektor – der gemeinnützigen organisierten Arbeit und ihre gesellschaftlichen Funktionen – Einzug gehalten haben.

    Aus diesem Grunde haben wir einmal die Spendentipps verschiedener Organisationen u.a. auch unabhängiger Spendenauskunftsstellen miteinander verglichen und zusammengefasst:

    Gemeinsame Forderung all dieser Institutionen ist die Forderung nach Transparenz, Offenheit und Fachkompetenzen. Dies soll durch folgende Punkte erreicht werden:

    1. Veröffentlichung der Satzung, aus welcher die konkreten Ziele und wie diese Ziele erreicht werden sollen, hervorgeht.

    2. Die Organisation soll als gemeinnützig anerkannt sein und dies durch einen aktuellen Freistellungsbescheid dokumentieren.

    3. Die Entscheidungsträger müssen genannt sein mit Funktion und Erreichbarkeit. Außerdem muss die Personalstruktur dargestellt werden. (wie viele „Ehrenamtliche“, Vermittler, Pflegestellen usw.)

    4. Regelmäßige zeitnahe Informationen und Materialien über geplante, aktuelle und durchgeführte Aktivitäten/Projekte sollen Interessierten in lesbarer Form zugänglich sein.

    5. Keine aggressive Werbung (z.B. Mitgliederwerbung durch „psychischen“ Druck, grausame Bilder, grausame Darstellungen oder Drohungen wie „…wird sonst eingeschläfert/vergast“).

    6. Veröffentlichung vonGesellschafts-/Jahresberichten mit Aussagen über Mittelherkunft (Spenden, Mitgliedsbeiträge, Erträge aus Abgabespenden/Schutzgebühr, Verkaufsaktionen) und Mittelverwendung (Vergütung hauptamtlicher Mitarbeiter, Aufwandsentschädigungen von ehrenamtlichen Mitarbeitern, Provisionen für Vermittler, Pflegestellen-Aufwandsentschädigungen, Aufwendungen für Projekte und Aktionen.) 7. Angabe sowohl der Werbekosten als auch der anteiligen Kosten für die Verwaltung.

    8. Angabe, über welche Fachkompetenzen die Verantwortlichen der Organisation und weitere Entscheidungsträger verfügen. Fachkompetenzen allgemein link Fachkompetenzen medizinisch link Fachkompetenz Kynologie

    Darüber hinaus gibt es noch folgende Punkte und Fragen, die eine Seriosität speziell im Hunde-Tierschutz zweifelhaft erscheinen lassen:
     Gerade kleinen, aber auch mittleren und großen Vereinen dürfte es schwer fallen, mehrere oder sogar viele Organisationen effektiv zu unterstützen. Das Splitten der Einnahmen auf viele Projekte kommt dann im Einzelnen nur als „Tropfen auf den heißen Stein“ an – und bewirkt keine effiziente Verbesserung vor Ort. Hier lieber einmal mehr hinschauen!

     Werden Massentransporte – oft auch von mehreren Organisationen gemeinsam – gemacht? Was gerne verschwiegen wird: Die Transporteure werden für ihre Dienste deftig bezahlt (zwischen 50,- und 110,- € pro Hund, je nach Größe) – und selbst mit einer Begleitperson dürfte eine ausreichende Versorgung von 20 bis 80! Hunden während der manchmal tagelangen Fahrt unmöglich sein. Es gibt mittlerweile sehr viele Tierschutzorgas, die deshalb nur wenige Tiere in Eigeninitiative befördern oder ganz auf Flugpatenschaften ausweichen.
     Unbekannte Organisationen sollten nicht ohne vorherige Recherche, z.B. unabhängige Spendenauskunftsstellen oder Internet, ins Blaue hinein unterstützt werden – auch dann nicht, wenn sich die Idee noch so gut anhört oder das Mitleid noch so groß ist!

    Viele Vereine geben gerne Auskunft zu allen genannten Punkten – Vorsicht ist jedoch geboten, wenn gleich mehrere Punkte schon über die Homepage nicht klar ersichtlich sind! Kommen auf persönliche Nachfrage nur ausweichende Antworten – so ist man besser beraten, eine andere Organisation, die sich zu Transparenz und Offenheit bekennt, zu unterstützen.

    Eins darf man aber nicht vergessen: In allen Vereinen arbeiten gerade an der Basis überzeugte Tierschützer, beteiligen sich viele namenlose Spender an der Weiterführung „ihres“ Vereins…und ALLE sind ahnungslos, bis….siehe RiN, deutsches Tierhilfswerk, Arche 2000, Christiane Rohn, Gnadenhof momo, Gesa Kuhn…und das ist bisher leider nur die traurige Spitze des Eisbergs!

    Trotz dieser bisher bekannt gewordenen Fälle von „Pseudo-Tierschutz“ hat so mancher Verein die Notwendigkeit von Transparenz und Offenheit für sich noch nicht erkannt – vor allem, wenn ein Einsatz vor Ort alle Kräfte bindet.
    Deshalb ist es enorm wichtig, „seinem Verein“ dabei zu helfen, einen transparenten und offenen Auftritt im Internet zu schaffen (siehe auch: selbstverpflichtung ITZ hier bitte entweder nach ITZ oder DZI selber googeln...)

    Last not least: Die sehr unterschiedlichen Tierschutzaktivitäten führen auch innerhalb der Tierschutzorganisationen zu Auseinandersetzungen über Sinn und Unsinn der einzelnen Aktionen (s. a.Vereinigung deutscher Tierärzte - Tierschutz-TVT und Akademie für Tierschutz des deutschen Tierschutzbundes (auch hier kommt nur eine unvollständige Seite, bitte "Akademie für Tierschutz" googeln, dann auf "Tierschutzgesetz - oder was euch sonst noch interessiert...
    Die hierüber geführten Endlosdiskussionen ergeben aber in den wenigsten Fällen einen Konsens, sondern eskalieren letztendlich zu erbitterten, nicht mehr gesprächsfähigen Fronten – zu Lasten des Tierschutzes und damit zu Lasten der Tiere. (http://www.tierschutz-tvt.de/merkblaetter.html#c8, die TVT bezieht gerade zu Massentiertransporten und zum Auslandstierschutz in den Merkblättern 113 und 132 unter Punkt 3: Hunde und Katzen genau Stellung, sowie auch zu Kastrationsprogrammen, und Aufklärungsarbeit usw.) link http://Gemeinsam-für-Auslandstierschutz

    Es geht uns nicht darum, irgendeine Organisation zu diskreditieren – genau so wenig wie wir irgendeinen Verein empfehlen wollen. Wir haben versucht, möglichst objektiv die Problematik der Seriosität zu erfassen und dabei auf Quellen unterschiedlichster Herkunft zugegriffen.
    In einer unperfekten Welt wird es immer zu unterschiedlichen Sichtweisen kommen – und in einer perfekten Welt bräuchten die Tiere keine Menschen zur Sicherstellung ihrer Rechte.

    Jede/r muss letztendlich selber für sich entscheiden, wo und wie er/sie sich im Tierschutz einsetzt. Durch persönliche Erfahrungen und neue wissenschaftliche Erkenntnisse sind Sichtweisen immer einem Wandel unterzogen.

    Weshalb wir auch die verschiedenen Sichtweisen nicht zum Gegenstand dieses Threads machen wollten.

    Wichtiger ist, dass die Hilfe eines jeden Einzelnen auch dort landet wofür sie gegeben wurde.

    Sich durch Transparenz und Offenheit von den schwarzen Schafen abzugrenzen ist ein wichtiger Schritt, dieselben eben auch zu bekämpfen.

    Aber der wichtigste – und somit erste Schritt sollte sein:

    Kompetenter Tierschutz – und unsere Forderung danach!

    Gemeinsam – für unsere Tiere!

    Lieber Gruß

    Gitta und Moni

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