Seite 2 von 2 ErsteErste 12
Ergebnis 41 bis 62 von 62

Thema: Angst vor Trense (?)!!!!!!!!!!

  1. #41
    AnnaS Guest
    Hi Mascha

    Unterordnungsübungen nennt man auch Beziehungstraining. Im Prinzip ist es wie bei den Hunden - du kommunizierst mit dem Pferd in deren Sprache, und nicht in deiner menschlichen. Du lernst, wieso ein Pferd ein bestimmtest Verhalten an den Tag legt, und wie du Gesten deuten kannst.

    Hmm, wenn es dich interessiert, dann kann ich es dir gerne mal per Mail genauer erklären. In den Umfang eines solchen Beitrages passt das alles nicht rein.

    Wenn du Interesse hast sag Bescheid, und ich erklär es dir mal genauer!
    Ist übrigens fast noch faszinierender als bei den Hunden.

    Gruß,
    Anna

  2. #42
    Registriert seit
    11.04.2002
    Ort
    Niedersachsen
    Beiträge
    792

    Hallo Anna!

    Ich habe einen neuen Beitrag zum Thema Unterordnungsübungen eröffnet, weil es mich sehr interessiert. Leider kann ich keinen direkten Link setzen (weil ich zu doof bin? ) aber er ist auch unter "Reiten, Voltigieren, Sport" zu finden.

    Freue mich auf Antwort!

    Mascha

  3. #43
    minoumietz Guest

    angst vor trense

    hallo,
    ich hatte auch mal so ein problem mit einem allerdings erst fünfjährigen....er hatte einen stark gewwachsenen wolfszahn, der ihm die trense vermießt hat. selbst als der zahn gezogen war, blieb seine angst vor dem schmerz. jetzt hatte ich ein sehr talentiertes pferd, mit dem man auf kein turnier gehen konte, den selbst als die trense im maul hatte, hat er permanent mit dem kopf geschlagen, natürlich war auch das anlegen immer ein abenteuer, da er sich mit senen 175cm stockmaß sehr gros machen konnte....
    du sagst mit dem halfter klappt das schon sehr gut?
    warum reitest du nicht gebisslos? das war meine rettung bei fury. turnierambitionen wirst du sicher nicht mehr haben, also besorg dir doch ein einfaches hackamore ohne lange anzüge, schnalle es locker und übe auf der koppel oder dem platz. inzwischen nimmt fury die trense wieder, es ist aber auch schon zwei jahre her. im gelände reite ich immernoch mit hack und das klappt prima!
    gruß stefanie

  4. #44
    AnnaS Guest
    Ich muss noch einmal meinen Senf dazu geben, auch wenn es einige geben mag, die mir wieder heftigst widersprechen möchten

    Erstens sollte man sich nicht damit abfinden, wenn einn Pferd Angst hat. Man soll dem Pferd die Angst nehmen. Was macht ihr denn bitte mit einem (eigenen) Kind, das super große Angst hat, Auto zu fahren, weil es vielleicht mal einen Unfall hatte? Sagt ihr dann auch "Okay, dann gehen wir halt nur noch zu Fuß, wir fahren nie wieder weg, wir machen keine Ausflüge mehr oder ziehen in eine Stadt, wo man alles per Bus oder Bahn erreichen kann"????

    Zweitens:
    Eine Zäumung ohne Gebiss funktioniert über Druckeinwirkung auf einen bestimmten Punkt auf der Nase. Pferde orientieren sich am Druck, d.h. sie weichen Druck. Wenn man sich gut damit auskennt, seine Hilfen absolut exakt gibt, und seine Hände somit immer und jederzeit 100%ig unter Kontrolle hat, dann kann man stolz sein, wenn man sein Pferd gebisslos reiten kann.
    Kann man das aber nicht (und das können die wenigsten, und schon gar nicht mit einem ängstlichen Pferd!) sollte man davon die Finger lassen, weil man mehr damit kaputt macht, als wenn man seine Hilfengebung am Gebiss nicht 100%ig kontrolliert hat.
    Die Druckpunkte beim Pferd sind um ein vielfaches sensibler als das Pferdemaul.

    Sorry, aber wieso soll man sich nicht die Mühe machen, einem Pferd die Angst vor etwas zu nehmen? Weil es bequemer ist für den Menschen?

    Anna

  5. #45
    Registriert seit
    11.04.2002
    Ort
    Niedersachsen
    Beiträge
    792

    Talking ... ich hab' wieder keine Ahnung ...

    Hallo!

    Ganz abgesehen von der Frage, ob eine gebisslose Zäumung für Cheyenne und Juliane geeignet ist oder nicht - ist eine Hackamore mit langen Anzügen nicht sanfter als eine mit kürzeren?

    Neugierige Grüße,

    Mascha

  6. #46
    Nahima Guest

    Kappzaum

    Naja, ich wollt nur mal sagen, dass man sehr gut gebisslos mit einen Kappzaum reiten kann.
    Und ausserdem sehe ich es lieber jemanden ohne gebiss reiten als mit.
    schaut doh mal auf www.parelli.de dort wird gezeigt, wie man gebisslos reitet, ohne zwang reitet. Viel spaß.

  7. #47
    minoumietz Guest

    Question an anna

    puh also anna,
    erst mal muß ich klarstellen, daß mir auch bewußt ist, daß man sich problemen zu stellen hat. war bei meinem damals fünf(!) jährigen auch kein thema. hier allerdings stellte sich für mich ganz einfach die frage, muß man einem 26(!) jährigen pferd, das was weiß ich wielange rumstand den streß noch antun? wer weiß welchen horror es erlebt hat, irgendeinen grund wird seine panic schon haben. da stellt sich mir halt die frage, ob ich so ein pferd wieder ewig trainieren soll, oder ihm einfach versuche wieder etwas spass zu vermitteln. ich habe herausgelesen, daß sie nur noch spazieren reiten will...... du nicht? vielleicht ergibt es sich ja auch von alleine mit der trense. ein hack ist nur so scharf wie der riemen am kinn und die hand die die zügel hält. ich kann an einem lockeren kinnriemen (min zwei bis drei finger) und einem langen zügel nix unangenehmes finden. zum dressur reiten (oder raining) eignet es sich dann natürlich nicht, aber zum spazieren gehen..... doch sicher.

  8. #48
    minoumietz Guest

    Lightbulb an mascha

    die sache mit den anzügen,
    die anzüge sind wie hebel, je länger der hebel, und je enger der kinnriemen, desto höher ist der druck auf die nase.
    genauso bei der kandare, je länger die anzüge desto schärfer der druck auf die kinnlade.

  9. #49
    Registriert seit
    25.04.2002
    Ort
    Mittelfranken
    Beiträge
    1.289
    Guten Morgen,
    ich habe mir nicht alle Beiträge durchgelesen, daher kann es sein, dass es schon geschrieben wurde.
    Also ganz ehrlich, ich verstehe nicht ganz den Sinn, warum die Stute in dem Alter und nach der Vorgeschichte noch an ein Gebiss gewöhnt werden soll. Sie ist nur bedingt reitbar, wie weit, wird sie selbst entscheiden. Ich habe eine ungeheure Hochachtung vor Pferden in dem Alter, weil sie die besten Lehrmeister sind, die man sich nur vorstellen kann.
    Bis zum Hackamore kam ich noch mit dem Lesen, allerdings bin ich kein Fan davon. Ich reite im Gelände nur mit Sidepull und habe es noch mit einem Klettfell entschärft. Ich habe es gekauft, als mein Pferd (ist nicht mein eigenes, aber vom Gefühl her schon fast ) noch recht jung und Hengst war. Damals hielten mich Einige für verrückt, weil sie Hengste nur mit Kandarren kannten. Ich muß sagen, ich bin begeistert, denn für mich gibt es im Gelände nix Besseres. Mein Süßer ist noch nie mit mir durchgegangen, obwohl es mir prophezeit wurde... Vollblut... Hengst... Sidepull.... um Himmels Willen, wie kann die Irre nur..... Wir haben mit Bravour das Gegenteil bewiesen. Mit Gebiss reite ich nur in der Halle zur Gymnastizierung, aber selbst da greife ich auch immer wieder zum Halsring und lass den Pferdkopf unbetrenst, wenn ich mal keinen Bock auf Dressur hab, ist ja anstrengend . Immerhin werd ich nicht mehr kritisch beäugt, denn er ist ja jetzt Wallach und mittleren Alters. Natürlich ist es wie mit den Hunden von Pferd zu Pferd unterschiedlich, aber ich denke, die Stute wird es x-fach danken.
    Grüße

  10. #50
    Maggie_HH Guest

    Arrow Hallo Leute,

    also wie schon mal gesagt, ich habe es geschafft und Cheyenne lässt sich die Trense super umlegen! Es war gar nicht so stressig für sie, jetzt denke ich auch, dass sie nicht unbedingt nur Angst hatte, sie ist schon eine kleine ZICKE! Denn ich war jetzt 1 Woche bei meinen Eltern, also nicht bei Cheyenne und schon hat sie heute nicht mehr die Hufe geben wollen, als ich sie saubermachen wollte! Und sie wollte nicht stillstehen usw.....sie hat entweder keinen Bock und ist noch unerzogen (oder wieder) oder sie hat es vergessen? Verlernt???? kann das sein?
    Na ja, ich denke, ich kann sie jetzt bald mal reiten, aber nur aufm Platz!

    Juliane

  11. #51
    Registriert seit
    25.04.2002
    Ort
    Mittelfranken
    Beiträge
    1.289
    Hallo Juliane, siehst, das hab ich gar nicht mehr gelesen, dass es klappt....Gratulation!!!!
    Dann zu Deiner Abwesenheit.... ich sag ja, Hochachtung vor älteren Pferden, besonders Stuten, denn da brauchst Du Dir sowas nicht erlauben, weil sie Dich das spüren lassen, wenn Du wieder da bist, aber wie Genau das meinte ich mit "die besten Lehrmeister" *grins* Irgendwann traust Dich fast nicht mehr an einem Tag außer der Reihe in den Stall zu gehen, weil dann ein Blick kommt der Dir sagt "ey... mit Dir hab ich heut net gerechnet, zieh ab...". Aber so starrsinnig sie auch sein können, am Sichersten fühlte ich mich zu meinen Anfängerzeiten auf älteren Stuten, weil sie meine reiterlichen Defizite gnädig ausgeglichen haben, was mir auch irgendwie das Gefühl gab, dass sie mich vollkommen in den Hufen haben Also ich für meinen Teil liebe solche Tiere, auch wenn ich mich immer wieder entschuldigen mußte, für das was ich falsch gemacht hatte, denn sie reiben es einem wirklich bei jeder Gelegenheit unter die Nase, aber das dürfen sie auch, denn anders wäre es langweilig
    Liebe Grüße, auch an die Zicke

  12. #52
    AnnaS Guest
    Was ich mal klarstellen möchte - ich habe absolut nichts gegen das gebisslose reiten.
    Was aber Tatsache ist: Ein Pferd muss erst mal lernen, auf die entsprechenden Hilfen zu reagieren. Das ist genauso wie bei einem Jungpferd, was mit Gebiss eingeritten wird und die Hilfen lernen muss.
    Und wenn ich es recht in Erinnerung habe, dann hat Juliane mal gesagt, dass sie noch nicht so wahnsinnig viel Erfahrung hat mit Pferden. Und aus diesem Grund habe ich ihr gesagt, dass es nicht gut wäre, wenn ein unerfahrener Reiter einem Pferd so etwas beibringt. Vergleich es doch wirklich mit einem Jungpferd. Würde man einen unerfahrenen Reiter ein Jungpferd ausbilden lassen?

    Und was das Thema Angst betrifft:
    Ich für meinen Teil gehe immer davon aus, dass man aus irgendwelchen Gründen mal an einem Punkt ankommen kann, wo man das Pferd nicht mehr selbst betreuen kann. Und dann kommt ein nächster, der vielleicht nicht so wahnsinnig viel Verständnis hat, und dem Pferd einfach die Trense draufknallt, und gut ist. Wäre es da nicht sinnvoller, das Pferd hätte überhaupt keine Angst mehr davor? Egal ob es nun 26 oder 5 Jahre alt ist. Ein Pferd MUSS keine Angst haben. Man kann einem Pferd natürlich die Angst lassen, aber das ist in meinen Augen völlig überflüssig.
    Und sofern geklärt ist, dass die Trense bzw das Gebiss dem Pferd keine Schmerzen bereitet, ist auch ein Gebiss völlig legitim. Natürlich kann man generell sagen, man will nur gebisslos reiten. Ist doch auch ok so. Nur kann man ein Pferd auch angstfrei bekommen.

    Juliane hätte auch nicht mehr mit Cheyenne spazieren gehen müssen, wenn es ihr Angst macht. Man hätte Cheyenne auch auf ihrer Weide stehen lassen können. Man hätte Cheyenne auch nicht mehr ans Anbinden gewöhnen müssen. Man hätte Cheyenne ihr doch sehr eingeschränktes Leben lassen können, und es damit begründen, dass sie schon alt ist. Man kann aber auch sagen, sie ist zwar schon 26 Jahre alt, und sie hat einiges schlechtes hinter sich, aber man kann ihr zeigen, dass es auch Menschen gibt, die ihr nichts böses wollen, und dass sie einfach keine Angst mehr haben muss.

    Und der beste Beweis ist doch, dass Juliane es geschafft hat.

    Anna

  13. #53
    Registriert seit
    25.04.2002
    Ort
    Mittelfranken
    Beiträge
    1.289
    Guten Morgen Anna, mönsch, das sollte doch keine Kritik sein und ich finde es ja super, dass Juliane es geschafft hat. Das spricht absolut für sie, denn hätte sie nicht ein paar Pluspunkte bei der Stute, dann hätte sie das nicht geschafft, also auf sanftem Weg.
    Ich bin da eher etwas lockerer, weil ich von älteren Stuten erzogen wurde Ich wollt ja nur sagen, dass, sollte es überhaupt nicht gehen, es auch schöne Alternativen gibt, ohne die ich z.B. heute sicher kein so zuverlässiges Pferd hätte.
    Die Stute hat sich nen schönen Lebensabend verdient und daher hat sie ein Riesenglück, dass Juliane über sie gestolpert ist. Meine Lehrmeisterin habe ich damals in einem Schrebergarten entdeckt. Dort stand sie ganz allein und hatte nur zwei Schäferhunde um sich herum. Das gab auch Kämpfe ohne Ende und ich dürfte wohl so unerfahren gewesen sein, wie Juliane es ist. Also an ein älteres Pferd würde ich auch einen unerfahrenen Menschen lassen, wenn er ein Händchen für Pferde hat, weil das Pferd das schon so richtet, dass es paßt . Du hast natürlich absolut Recht, dass das bei einem jungen Pferd absolut nicht sein sollte und da nur erfahrene Menschen Ausbildungsarbeit leisten sollten.
    Hab gestern erst wieder gehört, dass sich eine Anfängerin ein fünfjähriges Pferd, gerade angeritten gekauft hat und das Wort Dressur vielleicht schreiben kann..... In Verbindung mit Beritt klappt das, aber so ein Pferd und dann auf in Wald und Wiese und nix anderes???? Naja... bin ich etwas skeptisch.
    Aber wie auch immer, ich wollte nur Alternativen aufzeigen, aber Dich nicht kritisieren. Viele Wege führen nach Rom
    Liebe Grüße

  14. #54
    AnnaS Guest
    Hi Inge

    Meine Antwort war weniger an dich gerichtet, sondern an Minoumietz, die sagte, man müsse kein 26jähriges Pferd mehr an die Trense gewöhnen, wenn es denn Angst hätte.

    Und ich hab es auch nicht als Angriff verstanden (von niemandem), sondern ich vertrete eben den Standpunkt, dass Angst eben keine Sache ist, die man einem Pferd (egal ob jung oder alt) lassen sollte.

    Liebe Grüße
    Anna

  15. #55
    Maggie_HH Guest

    Smile *rotwerd*

    Mensch soviel Lob kann ich gar nicht vertragen!!!
    Aber Spaß beiseite, ich hab von den anderen ausm Stall gehört, dass Cheyenne früher nur besucht wurde um zu reiten, dass war dann so 1mal im Monat, Sattel drauf, Trense ran und los! Mehr war nicht! Die Besitzerin war wohl auch immer sehr grob mit ihr! Deswegen war sie am Anfang auch sehr Kopfscheu, sobald ich sie am Kopf streicheln wollte stieg sie und ging zurück. Heute kann ich ihr die Ohren streicheln, ja sogar in ihr Maul fassen!
    Sie soll wohl auch früher, als die Besitzerin gar keine Lust mehr auf sie hatte und sie nicht mehr besucht hat wie apatisch auf der Weide gestanden haben und sie hat sich für nichts interessiert....hat auf nichts reagiert! Das tat mir eben so leid, weil sie eigentlich eine süße Maus ist! Ok sie ist auch frech, rennt schon mal ein paar Leute um, mich aber nicht mehr!!!! Aber alle ausm Stall sind jetzt von Cheyennes Fortschritten begeistert. Sie frisst wieder ordentlich (sie war superdünn) und sie kommt schon mal, wenn sie mich sieht! Und nimmt am Geschehen im Stall teil....
    Früher war gar keine Rede von Trense ...aber da sie wieder so fit ist und lebensfreude ausstrahlt meinten die anderen vielleicht könnte ich es mal probieren!
    Ich wollte mit meinem langen Vortrag nur nochmal unterstreichen, dass es denke ich, das Leben eines Pferdes bereichert, wenn man sich mit ihm beschäftigt, dazu gehört auch Trense anlegen lassen..... Ich bin mir fast sicher, dass Pferde auch einen Sinn in ihrem Leben sehen müssen und nicht einfach auf eine Wiese gestellt werden, wenn sie alt sind....Ich meine vergeht denen dann nicht der Lebensmut??
    Viele haben gesagt, dass Cheyenne den Winter sicher nicht übersteht...und was jetzt??? Sie erfeut sich bester Gesundheit!

    Juliane

  16. #56
    AnnaS Guest
    Hi Juliane

    Das freut mich wirklich für euch zwei. Und ich glaube, man darf nie vergessen, dass man nicht lernt, um es dann auf das Tier zu projezieren, sondern man lernt MIT dem Tier.

    Und die schönste Bestätigung ist doch, wenn man sieht, dass es dem Tier gut geht damit, was man macht.

    Ich wünsch euch weiterhin viel Erfolg und Freude bei dem neuen "Sinn in Cheyennes Leben".

    Liebe Grüße
    Anna

  17. #57
    Registriert seit
    25.04.2002
    Ort
    Mittelfranken
    Beiträge
    1.289
    Hallo Juliane,
    wenn ich Dir jetzt sage, dass es durchaus hätte sein können, dass die Stute gestorben wäre, wenn Du Dich nicht ihrer angenommen hättest, dann meine ich das durchaus ernst, weil ich daran glaube. Ich glaube auch nicht, dass Pferde, die in Gefangenschaft leben, damit zufrieden sind, mit anderen Pferden nur auf der Koppel zu stehen. Pferde sind sowas von klug und vergessen nichts und manchmal habe ich das Gefühl, das so arme Pferde auf der Koppel stehend, desinteressiert an allem und von vergangenen Zeiten träumen. Sie sehen, wie die anderen Pferde betüddelt werden und ich habe es oft genug erlebt, dass diese vernachlässigten Pferde kamen, als ich mein Pferd holen wollten und um Aufmerksamkeit gebettelt haben. Als ich wieder weg war, standen sie wieder stumpfsinnig auf der Koppel. Das macht mich traurig, aber ich kann mich nicht um jedes Pferd kümmern. Die Stute und Du könnt nun noch etliche Jahre miteinander verbringen. Bin schon gespannt, wann Du es das erste Mal wagst, Dich auf den Pferderücken zu schwingen. Vor zwei Jahren bin ich mit einer Freundin ausgeritten, die auf einer auf 30 zugehenden Stute saß und die ältere Dame hat das Tempo vorgegeben und das war nicht langsam. Leider hat sie mittlerweile sehr abgebaut, aber zum Schluß hin, hat sie genau zu verstehen gegeben, wann sie raus wollte und wie weit sie konnte, also auch wenn es nur zehn Minuten Gelände waren und jetzt geht gar nix mehr, also nur noch Koppel und Spazierengehen, aber das ist auch o.k.. Man muß nur auf die Signale hören, aber so sensibel bist Du, wie ich Dich hier erlebt habe. Hätte ich nicht genug mit meinem "Esel" zu tun, ich könnte fast Lust drauf kriegen, mir eine ältere Stute zu schnappen und zu verwöhnen. Sie faszinieren mich und ich könnte ihnen stundenlang "zuhören", was sie so zu erzählen haben. Bevor ihr mich für verrückt haltet, hör ich auf, aber ich komme immer ins Schwärmen, wenns um ältere Stuten geht. Jüngere sind für mich zu zickig, da bevorzuge ich Hengste oder Wallache, aber über reife Pferdedamen lasse ich nix kommen.
    Fast beneide ich Dich ein wenig, Juliane... aber gönnen tu ich es Dir und vor allem der Stute und das mußt Du Dir sagen lassen, weil es so ist.... Du machst das toll.
    Liebe Grüße

  18. #58
    Registriert seit
    11.04.2002
    Ort
    Niedersachsen
    Beiträge
    792
    Original geschrieben von minoumietz
    die sache mit den anzügen,
    die anzüge sind wie hebel, je länger der hebel, und je enger der kinnriemen, desto höher ist der druck auf die nase.
    genauso bei der kandare, je länger die anzüge desto schärfer der druck auf die kinnlade.
    Klar sind die Anzüge Hebel... Ich habe mal gelesen, dass die Wirkung bei gebrochenen Gebissstücken bzw. biegsamen Nasenriemen eben anders sei. Darum seien Westernzäumungen mit langen Anzügen sanfter als solche mit kurzen. Begriffen habe ich das nicht...

    Sei's drum.
    Mascha

    Man wird alt wie 'ne Kuh
    und lernt immer noch dazu!

  19. #59
    minoumietz Guest

    hallo mscha

    was du gelesen hast ist schon richtig, schon eine einfach gebrochene wassertrense kann in einer harten zügelhand ein wares folterinstument sein, wogegen eine scharfe kandare in einer geübten ruhigen hand äußerserst sanft sein kann. grundsätzlich aber verstärkt sich der druck aufs maul oder besser der druck der aufs maul ausgeübt werden kann um ein vielfaches je länger die anzüge sind. das heißt aber auch, das man mit einer kandare viel feinere hilfen als mit einer normalen trense geben kann..... wenn man es gelernt hat d.h. pferd und reiter. gruß minoumietz

  20. #60
    minoumietz Guest

    Smile hallo anna

    auch von mir war das kein angriff. außerdem bin ich davon ausgegangen daß es sich hier um diese eine angst handelt. ich kenne dich leider nicht, und kenne deine erfahrungen nicht, aber meiner erfahrung nach und die ist beträchtlich, haben die wenigsten pferde schwierigkeiten mit einer umstellung auf gebisslose zäumungen. bisher dauerte das in der regel genau einen ritt. gut du hast recht, man muß wissen wie.
    ich würde dich gerne näher kennenlernen ich denke der eine oder andere erfahrungsaustausch wäre sicher klasse.
    e-mail: minoumietz@web.de
    würde mich freuen was von dir zu hören.
    gruß stefanie

  21. #61
    minoumietz Guest

    hallo inge

    einfach nur respekt mit deinem vollblüter.
    sidepull ist echt klasse.
    grade ist meine freundin hier, und die reitet ausschließlich mit einem merothschen reithalfter.
    auch sie ist begeistert. ihr dully mag die trense auch nicht, er geht damit steif und gefühllos. auch er ist schon alt und verdorben worden. er geht mit trense, aber ungern, also reitet sie gebisslos. reiter glücklich, pferd glücklich, besitzerin glücklich. also passts.
    du bist aus mittelfranken, ich aus niederbayern mein angebot für anna gilt auch für dich: e-mail minoumietz@web.de
    rühr dich ruhig mal.
    gruß stefanie

  22. #62
    minoumietz Guest

    Talking hallo juliane

    auch dir glückwunsch.
    es war ja nur ein vorschlag, ich hätte nicht gedacht, daß er solche wellen schlägt.
    viel spass mit deiner süssen.
    gruß deine stefanie

Seite 2 von 2 ErsteErste 12

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •