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Thema: Emma war erst 10 Monate...

  1. #1
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    Emma war erst 10 Monate...

    Am 5.1.2010 ist Emma, unser kleiner Goldy geboren, gestern ist sie gestorben. Die 10 intensivsten Monate unseres Lebens und jetzt die meisten Tränen - sie war doch noch ein Kind - und äußerlich total gesund. Aber sie hatte eine Ureterfehleinmündung und ein Ureterozele - so was wurde vom aufmerksamen Tierarzt mit ca. 5 Monaten vermutet, als sie spucken musste und einen Harnwegsinfekt nicht richtig überstanden hat, immer wieder "nass" war - sonst aber war sie völlig fit! Was haben wir nicht alle getan, die richtige Therapie zu finden, Ultraschall, Blasenpunktion, Blutennahme und i.v.-Pyelogramm in Narkose in einer nahen (teuren) Tierklinik - da kam der schreckliche Befund raus: man muss diese seltene Fehlbildung operieren! Lange haben wir gewartet, Züchterin und Experten im Internet befragt, letztlich eine Uniklinik mit Emma besucht. Alles schien planbar, alles war bestens, wir sind mit Emma vorher noch zusammen in den Urlaub in die Toskana - ich kann an diese schöne Zeit gar nicht mehr denken. Vor 3 Tagen dann die lang geplante OP, Emma hat was gepürt, sie war unruhig in der Nacht, hat gebellt (was sie sonst nie tut), aber wir sind los - auch wenn ich ein mulmiges Gefühlt hatte (ist vielleicht wieder ein Harnwegsinfekt da oder sonst etwas?) -wir haben sie "abgegeben" - ohne großen Abschied, das wäre besser so, und in 3 Tagen können wir sie wieder abholen. Regelmäßig kamen die Anrufe, OP gut verlaufen, Emma auf den Beinen, frißt und ist brav, ein wenig Blut im Urin. Gestern Mittag dann der plötzliche Anruf, es geht ihr nicht gut, die Nieren versagen, sie hat Bauchwasser - die Notfall-OP ist vorbereitet. Eine Stunde später der Anruf der Chefin: die Blase ist nekrotisch, die Prognose infaust - ob wir zustimmen, dass sie nicht mehr aufwacht? Was soll ich sagen...? Das ist jetzt 24 Stunden her - keiner kann schlafen, meine Frau nichts essen, ich nicht arbeiten, alle paar Minute Heulkrämpfe ("dabei" bin ich doch schon lange Oberarzt an der Kinderklinik und habe andauernd mit leidenden und auch sterbenden Kindern zu tun) - unsere "großen" Kinder, sie verstehen es nicht und heulen auch. Wir machen uns Vorwürfe, nicht das Richtige für Emma getan zu haben - der Schmerz wird nicht besser, sondern immer schlimmer - wie lange kann man das aushalten? Sie war doch erst 10 Monate alt! Ist ein "neuer Hund" jetzt Verrat an Emma - ober, wie ich es meine von Emma aus dem Himmel zu hören, der einzig mögliche Weg....?

  2. #2
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    Es tut mir unendlich leid, das Schicksal von Emma zu lesen. Dein erster Beitrag hier, gleich so traurig. Trotzdem Willkommen hier, hier kannst Du so offen schreiben, wie Du magst.
    Es ist einem schlicht unverständlich, wenn ein so junger Hund stirbt. Mein Hund ist 9Monate alt, ich könnte es auch nicht fassen.
    Fühlt euch umarmt von mir!! Mein erster Hund wurde 16Jahre alt und der Schmerz und die Trauer waren und sind teils noch riesig.
    Ich denke, Emma war ein Familienmitglied, deshalb ist Dein Schmerz größer, als viell bei Kindern, die Du behandelst. Du hast sie in Dein Herz gelassen. Würdest Du alle Kinder in Dein Herz lassen, würdest Du vermutlich daran kaputt gehen. Zumindest würde es mir so gehen.

    Lasst euch Zeit, mit der Trauer umzugehen, in Ruhe um Emma zu trauern. Und wenn ihr bereit für einen anderen Hund seid, wird euch das Schicksal einen schicken. So war es bei mir mit meinem jetzigen Hund auch. Und setzt euch keine Grenzen, wie lange Trauer zu dauern hat. Das entscheidet ihr für euch, kein anderer. Und lasst euch ein dickes Fell für blöde Kommentare wachsen, nach dem Motto: War ja nur ein Hund...

    Alles Liebe und ich kann euch gut verstehen!!!
    Seit 03.08.2010 an Bord: Piko


    Für immer in meinem Herzen: Seelenhund Rocky, 16.03.1994 - 25.05.2010

  3. #3
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    Danke für den Trost - Du hast so recht, dass man kaputtgeht, wenn man in der Behandlung sich zuviel zu Herzen nimmt - das nennt man wohl "Professionalität". Doch Emma ist und war in unserem Herzen - ja ihr letzter "Wille und Dienst" war es wohl, uns unsere Herzen ganz doll spüren zu lassen, ein wundervoller, aber so schmerzlicher Dienst... Ich hoffe, wir haben die Stärke, um Emma zu trauern, bis uns das Schicsal wieder bescheneken kann!

  4. #4
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    Ich denke auch, dass es Professionalität ist. Was aber ja nichts schlechtes ist. Anders könntest Du Deinen Job nicht verkraften. Und bedenke, Du hilfst ja auch sehr vielen Kindern. Du weißt sicher, wieviele Familien gerade den Kinderärzten so unendlich dankbar sind (auch hier weiß ich, wovon ich rede...) Du tust Gutes und jemand, der so sehr um seinen Hund trauert, sieht trotz der Professionalität und des nötigen Abstands die Kinder immer noch mit den richtigen Augen, ich bin mir sicher, Du bist ein guter Arzt!!!

    Wenn es euch hilft, stellt euch Emma gesund und glücklich auf der anderen Seite des Regenbogens vor. Es geht ihr gut und sie ist mit vielen anderen Hunden zusammen. Vielleicht hilft es in der Verarbeitung auch, ein kleines Grab zu pflegen o.ä.
    Ich hab auf das Grab meines Hundes eine Blumenwiese gesäät und sehe, wie diese wächst. Das hilft mir.
    Seid in eurer Trauer egoistisch, lasst euch nicht einreden, dass man um Tiere weniger trauert als um Menschen oder so etwas. Gebt euch soviel Zeit, wie ihr braucht.
    Seit 03.08.2010 an Bord: Piko


    Für immer in meinem Herzen: Seelenhund Rocky, 16.03.1994 - 25.05.2010

  5. #5
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    Nochmals vielen Dank für den Trost - in der Tat musste ich gerade an eine Familie denken, die vor nicht allzu langer Zeit ihre Tochter, die ich behandelt habe, verloren hat - ein wenig paralel zu Emma war, dass auch der Eingriff bei diesem Kind eigenltich nur gutgehen konnte und dann alles anders kam... Erst jetzt kann ich wirklich, glaube ich, auch nur annähernd verstehen, was Eltern der Verlust "eines Kindes" bedeutet. Ich habe nun versucht, den Eltern ein Beiledsschriebn zu verfassen...
    Aber -leider- auch Trost, Nachdenken und Schreiben helfen nur ein wenig - jetzt sollte Emma eigentlich wieder bei uns sein - und sie ist doch jenseits des Regenbogens. Wenn Du mir sagst wie, lege ich mal ein Bild von Emma bei - von sie schon so traurig schaut, wie sie es manchmal konnte - als ahnte sie was von ihrem Schicksal. Au, tut das weh!

  6. #6
    peanutsnorfolks Guest
    Hallo Ansgar,
    es tut mir unendlich leid, dass Ihr Euren Hund mit 10 Moanten verloren habt.
    Ich kenne dieses hilflose Gefühl, ich habe auch einen Hund im Alter von 10 Monaten unter einer OP verloren.
    Henley hatte einen Volvolus, direkt hinter dem Magenausgang. Das Gewebe war trotz sofortiger OP schon nekrotisch, es gab keine Rettung mehr. Der komplette Darm war durchgehend geschädigt.
    Um 7 Uhr morgens habe ich festgestellt, dass es Henley schlecht geht, um 9 Uhr war er tot.
    Das ist so ein Schock, ich war bei der OP selber mit dabei.

    Wir haben zwar mehrere Hunde, aber trotzdem fehlt dieser eine.

    Und wir haben sehr schnell beschlossen, dass wir wieder einen kleinen Schäferhund möchten.
    Ich empfinde es nicht als Verrat, sich einen neuen Hund zu nehmen. Aber das sieht jeder anders und muss das auch für sich selbst entscheiden.
    Wenn Ihr meint, die Zeit ist reif, dann nehmt Euch wieder einen Hund. Emma nimmt es Euch sicher nicht übel.

    Kopf hoch!
    Jutta

  7. #7
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    Hallo Jutta,
    auch Dir vielen Dank für Deinen Trost - da Du das Schicksal mit uns teilst, ist es vielleicht ein wenig besser zu ertragen. Zumindest für mich, der ich hier mir von der Seele schreibe und dann wieder Emmas Heim Richtung Arbeit verlassen kann - wie unsere Kinder, die z.Tl. arbeiten und z.Tl auch außerhalb wohnen. Aber wie kann ich meine Frau trösten, die 9 Monate Tag und Nacht mit Emma zusammen war und sich neben den anderen 3 um dieses 4. Kind gekümmert hat? Die diese lästigen Tätigkeiten alle übernommen hat, wenn wir nicht da waren, wie Bürsten, Pipi wegmachen, Fressi kochen und richten, "aus der Küche raus", "vom sofa runter", "geh ins Körbchen, nag es aber nicht an"..., das, was in der Rückschau den Alltag so wuselig und spannend machte - und jetzt alles weg ist? Da weiss ich keinen Ausweg als wieder einen Hund - aber vergleicht man den "Neuen" dann nicht immer mit Emma, der süßesten, schönsten, besten?

  8. #8
    peanutsnorfolks Guest
    Nein, Ihr werdet nicht vergleichen.
    Jeder Hund ist so individuell anders, dass man sich auf diesen neuen Charakter einlassen muss.
    Ich habe auch gehadert, was ich mache. Aber Vergleiche habe ich noch nie gezogen.
    Ich denke, wenn Ihr so leidet, schaut Euch nach Züchtern um und besucht sie. Vielleicht hilft das auch bei der Entscheidung, wenn so ein Baby Euch um die Kralle wickelt und dann ist die Richtung plötzlich klar.

    Vielleicht nehmt Ihr ja auch eine andere Rasse, dann besteht sowieso kaum ein Grund zum Vergleich.

  9. #9
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    Hallo Jutta,
    ja, das habe ich auch gemeint - Charakter haben die Hunde und beanspruchen einen ja auch voll und ganz damit, wenn man sich auf sie einlässt... Auch meine Frau hat, nachdem sie erstmal gar nichts davon wissen wollte, gerade mit mir im Internet in einem Welpenhof in der Umgebung gestöbert - vielleicht sind wir auf einem guten Weg? Aber ich glaube, ein Goldie muss es schon sein, wir sind irgendwie in die Rasse verliebt - mag ja nur dumm sein...
    Viele Grüße,
    Ansgar

  10. #10
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    hallo ansgar,

    es tut mir unendlich leid um eure emma

    ich habe es an anderer stelle schon mehrfach geschrieben, aber das wirst du nicht gelesen haben, also hier nochmal:

    meine amy wurde im alter von 19 monaten überfahren, ein immer folgsamer gut erzogener hund...ich rief STOPP und sie saß SOFORT. bis auf einmal, am 14.11. 2008 - wenn ich hier schreibe kommen mir schon wieder die tränen. jemand machte ein feuerwerk und sie lief in panik davon. ich rief STOPP und sie zögerte kurz, blieb aber trotz der angst stehn, und ich vollpfosten greife in die taasche um sie zu belohnen, anstatt nach ihrem halsband zu greifen, dann knallte es wieder und sie lief und lief und lief.....2 stunden später hat man sie überfahren auf der landstraße 3,5 km weiter gefunden

    ich habe keine ahnung wie ich die nacht überstanden habe, ich weiss nicht was ich getan hätte wenn meine lieben nachbarn nicht gewesen wären..mein mann hatte nachtschicht, kam dann aber um beim suchen zu helfen und blieb dann auch, holte den toten hund ab usw.

    ich kann dir leider nicht sagen WIE man durch diese zeit kommt, ich weiss es selber ncihtmehr so genau. jeder entscheidet anders, der eine braucht die zeit des trauerns bevor er einen neuen hund in sein leben lassen kann, der andere braucht den neuen hund um ÜBERHAUPT irgendwie klarzukommen.

    bei mir war es letzteres. lucy zog nur 2 tage später bei uns ein - und NEIN sie war kein ersatz, aber sie war ein kleines würmchen was uns allen unglaublich in diesem schmerz geholfen hat.

    ich habe es nicht ertragen keine hundepfoten auf dem laminat zu hören, kein futter hinzustellen, ich hab immer und immer wieder amy um die ecke kommen sehen.

    die entscheidung kann euch keiner abnehmen, aber als verrat empfinde ich es heute ncihtmehr wobei ich damals diese gedanken auch hatte.

    hier kannst du deine empfindungen immer niederschreiben, alle werden es verstehn. in meinem umfeld haben viele nicht verstanden damals, dass ich SOOO lange getrauert habe (und teilweise heute noch tue).

    es wird erträglicher.... irgendwann

    fühl dich mal gedrückt

    liebe grüße
    dany

  11. #11
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    achso: amy liegt bei uns im garten, eingeäschert und sie bekommt an ihrem geburtstag und ihrem sterbetag blumen, im sommer und herbst sowieso ne neue bepflanzung und zur weihnachtszeit ein bäumchen


    das darf ma kaum einem erzählen

  12. #12
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    Dany, Rocky, Jutta,
    es ist so lieb, was ihr schreibt und - es hilft wirklich irgendwie sehr... Gerade haben wir die Hundeschule angerufen - jetz wäre Emmas Stude gewesen, vor einer Woche hatte sie noch hallygally mit den anderen, das kann doch nicht wahr sein! Noch haben wir kein Grab, aber überall sind Bilder, Spielsachen, Körbchen von Emma, ich fahre immer noch mit der Hundebox rum. Und wie Du schreibst, Dany, keine Hundepfoten auf dem Parkett und keine, die sie uns gibt, kein Gutenachtkuss und kein Feudengeklopfe durch Scwanzwedeln am morgen auf dem Rücken - das hält doch keiner lange aus! Jetzt sind Gott sein Dank 4 von uns 5 der Familien beisammen und wir werden sicher noch viel und lange trauern (jeder auf seine Weise) - aber wir werden ganz sicher auch wieder eine Welpennest besuchen - und dann, mal sehen, wer sich uns krallt!
    Gefühlte Gedrücke,
    Euer Ansgar
    P.s.: Das ist ganz gemein, wenn man sich mitschuldig fühlt, liebe Dany, das emfpinde ich auch. Aber jeder sagt, das ist quatsch und ich versuche mir das auch abzugewöhnen...

  13. #13
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    @ Charmings: Doch darfst Du, unbedingt. Jeden Morgen sage ich meiner süßen Maus guten Morgen und jeden Abend gute Nacht. Ihre Urne steht auf ihrem Lieblingsplatz, immer brennt ein Kerzlein und frische Blumen stehen auch da.

    @ansgar: Meine Maus ist heute vor zwei Wochen leider gegangen. In diesen Tagen hat sich bei mir noch nichts verändert. Der Schmerz ist immer noch genauso groß und frisch.
    Ganz sicher werde ich irgendwann wieder ein Tierlein haben, aber im Moment bin ich noch nicht bereit dazu. Jeder ist da individuell und mein Rat ist eigentlich m.E. ganz einfach: Hört auf Euer Herz. Deine Emma war einzigartig und jedes neue Tier wird es ebenfalls sein. Als mein erstes Dobimädchen verstarb, brauchte ich vier lange Jahre bis ich bereit war. Meine Maus habe ich dann durch Zufall entdeckt. Bekannte von mir haben sich sofort einen neues Hund angeschafft und das war in Ordnung. Sie haben nicht verglichen oder ein schlechtes Gefühl gehabt. Nein, das verstorbene Hündchen hatte und hat einen festen Platz in ihrem Herzen und der neue Hund ist eine glückliche kleine Maus.
    LG
    Marion

  14. #14
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    wir haben für lucy damals alles neu gekauft, bis auf ein ganz paar spielzeuge

    ich wollte das nicht und ich glaube ich konnte es einfach auch nicht, vielleicht ne art selbstschutz

    geheult hab ich tagelang durchgehend und vorstellen, dass das jemals aufhört - nein das konnte ich mir nicht.

    lucy hat uns schon sehr geholfen, auch den kids die waren ja grad 8 und 10.

    und ja, dieses "jetzt würden wir zur hundeschule gehn" - "jetzt würde sie futter bekommen" - "jetzt wären wir im wald" - das ist kaum zu ertragen, aber irgendwie übersteht man es.

    gebt euch die zeit, auch wenn ein neues baby einzieht. das kommt dann manchmal ganz plötzlich in einer sitation in der man evtl. garnicht mit rechnet und das ist völlig normal

    bilder konnte ich erst nach einem jahr wieder angucken.

    ohman ich weiss so sehr wie ihr euch grad fühlt

  15. #15
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    Ich danke Euch allen - mein Herz ist so voll, ich weiss nicht, ob da schon wieder eine Maus einen Platz hat - alle sagen, Emma war was bedonderes - und, mein Gott, das war sie! Das Leben ist ungerecht, aber nur, wer liebt, weiss das genau und weiss auch, wie helig das Leben ist. Gute Nacht, Ansgar

  16. #16
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    wie gesagt, das muss jeder für sich entscheiden.

    jeder hund ist etwas besonderes und jeder hund hat besondere eigenarten - auch wenns dieselbe rasse ist.

    evtl. könnt ihr euch nach nem züchter umschauen der einen anderen "farbschlag" züchtet. also meine mum hat ja auch nen goldie, jule ist sehr hell. und unsere nachbarn haben nen goldie, der ist sehr dunkel - da gibts ja auch unterschiede.

    als ich mich damals heulenderweise nach nem neuen baby umgeschaut hab, hab ich auch bewusst nach ner andern farbe geschaut. die gleiche farbe hätt ich auch noch nicht gekonnt.

    erst ein paar monate später zog dann fibi ein, die zwar dieselbe farbe hat mit amy, aber doch ganz ganz anders aussieht. fibi ist amys cousine

    lg
    dany

  17. #17
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    an Ansgar

    Hallo Ansgar,

    auch mein tief empfundenes Mitgefühl von meiner Seite. Ich kann sehr gut verstehen, was Du momentan durchmachst und empfindest, habe ich selbst vor jetzt ziemlich genau 5 Monaten meinen besten Freund und Kumpel Yellow verloren.

    Mach Dir keine Vorwürfe, denn es gibt Ereignisse, die man nicht verändern kann.
    Es hilft Dir auch wenig, wenn ich Dir sage, dass Emma immerhin 10 Monate, ihr ganzes junges Leben also, bei Dir glücklich war. Lass den Schmerz zu, trauere um Emma und ärgere dich nicht über Leute, die Dir irgendwann sagen werden "stell Dich nicht so an, es war doch nur ein Hund".

    Hol Dir Rat und Mitempfinden hier im Forum, es wird Dir helfen, so wie es mir geholfen hat.

    Franz Josef

  18. #18
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    Dany - nix gute Nacht, kaum geschlafen und nur an Emma gedacht. Heute morgen nur geheult, weil alles an Emma erinnert (keine Emma kommt am morgen, keine Emma geht mit zum Bäcker, keine Emma zum knuddeln, solange der Kaffe durchläuft)... Aber dann im Internet gesurft - und immer nur Welpen gefunden, die süß, aber nich Emma sind. Wir sind glaube ich noch nicht so weit...
    Franz Josef - ja, das schreiben hilft ein wenig, Vorwürfe bringen nix und ja, Emma war ganz bestimmt glücklich mit uns.
    Ich weiss im Moment nicht, ob ich mir das nochmal antun kann - diese intensive Zeit mit einem Hund und dann die unausweichliche Trauer. Zu den alltäglichen Arbeiten fehlt mir jede Lust, das rumgrübeln macht es aber auch nur schlimmer - ich kenne mich nicht wieder.
    Ansgar

  19. #19
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    passt auf euch auf, das klingt garnicht gut

    ich schrieb garnichts von guter nacht *grübel*

  20. #20
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    Zitat Zitat von ansgar.schulz Beitrag anzeigen
    Dany - nix gute Nacht, kaum geschlafen und nur an Emma gedacht. Heute morgen nur geheult, weil alles an Emma erinnert (keine Emma kommt am morgen, keine Emma geht mit zum Bäcker, keine Emma zum knuddeln, solange der Kaffe durchläuft)... Aber dann im Internet gesurft - und immer nur Welpen gefunden, die süß, aber nich Emma sind. Wir sind glaube ich noch nicht so weit...
    Franz Josef - ja, das schreiben hilft ein wenig, Vorwürfe bringen nix und ja, Emma war ganz bestimmt glücklich mit uns.
    Ich weiss im Moment nicht, ob ich mir das nochmal antun kann - diese intensive Zeit mit einem Hund und dann die unausweichliche Trauer. Zu den alltäglichen Arbeiten fehlt mir jede Lust, das rumgrübeln macht es aber auch nur schlimmer - ich kenne mich nicht wieder.
    Ansgar
    Diese Trauer, die wir haben, ist ein sehr hoher Preis (ich habe keine Hunde, auch wenn ich sie sehr liebe, sondern Katzen). Aber wenn wir Angst vor diesem hohen Preis haben, werden wir all das andere, das Unbezahlbare (ich sag zu meinen Katzen immer: "Alles Geld der Welt kann das nicht aufwiegen, was ihr mir schenkt!" ) auch nicht haben ... : die bedingungslose Liebe, das tiefe Vertrauen (ich bin immer wieder bewegt, daß so kleine Geschöpfe zu so großen Menschen ein solches Vertrauen haben), die absolute Loyalität und Treue, das "einen-so-nehmen-wie-man-ist", nicht durchgestylt und mit Maske, dieses sanfte "um-den-Finger-Wickeln" und vieles mehr ...

    Emma kann nichts und niemand ersetzen ... und das ist auch gut so ... aber das, was sie euch geschenkt hat und was sie in euch zurücklässt, kann euch niemand wegnehmen ... Sie wird immer ihren Platz haben!

  21. #21
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    Hi alle zusammen,
    nach einem langen Spaziergang - natürlich -da seit langem wieder ohne Leine - auch viel an Emma gedacht, aber auch Pläne für die Zukunft gemacht. Und ja, ich denke mit allen, die mir in diesem Forum geschrieben haben, dass diese Tiere einem Unbezahlbares zu geben haben, was einem keiner mehr nehmen kann. Emma hätte uns nur gerne etwas länger beschemken dürfen...

    Es geht schon, die Gedankenblitze an die vielen verschiedenen Situationen sind nun nicht mehr ganz so schmerzlich, sondern auch mit ein wenig positiver Erninnerung verbunden. Aber gerade kommt der Kinderarzt in mir durch, der den Grund wissen will und damit hadert, dass durch frühzeitiges Erkennen und Behandeln eines Harnwegsinfektes vielleicht alles ganz anders gelaufen wäre.

  22. #22
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    Hallo Ansgar,

    meine Maus hatte DCM und da gab es diese Formel: Nach Diagnosestellung 56 Tage, wenn die Medikamente anschlagen mal 8, also 448 Tage, also Oktober 2010 ... die Statistik stimmte, obwohl ich vor einem Jahr gesgat habe: Nein, mein Hund nicht, ich kämpfe mit ihr und die schafft das ... Hat sie leider trotz aller Bemühungen meiner und auch ihrer Seite leider nicht. Und jetzt sind wir bei der Grundwissenwollenfrage: Wieso gibt es diese "StatistiK" seit Jahren, wieso musste ich mich nachher selbst trotz Spezialisten um Medikamente bemühen, die ihr eine längere Zeit ermöglicht hätten, warum haben meine supertollen Kardiologen nciht auf meine Info über dieses Medikament reagiert, sondern ihr Schema F durchgezogen? Warum hat die eine Kardiologin in Kauf genommen, dass sich fast alle Hunde dort so aufgeregt haben, dass man Angst hatte, sie fallen sofort um? Warum war der andere Kardiologe engagierter, gab Hinweise und Anregungen wie z.B. das Zählen der Atmung um Hinweise auf Wassereinlagerung frühzeitig zu erkennen, warum forscht die LVU München jahrelang und es gibt immer noch keine genauen Prognosen oder Hilfen? Warum fühlt man sich so alleingelassen mit seinem Tierlein und hat bei manchen Ärzten das Gefühl des Dollarzeichens in den Augen? Warum sagen einem Spezialisten bei panischen Anrufen wegen einer Herzfrequenz von 294, bei der wie Du aus Deinem Job weißt, kein EKG-schreiben mehr möglich war, "Tja, die lebt eben auf der Kante, gibt dann einen plötzlichen Herztod". Warum sind solche brutalen Äußerungen notwendig? Hätte ich, hätte mein Tierarzt vorher anhand verfärbter Zunge, Kurzatmigkeit o.ä. früher erkennen können, wie krank die Maus war? Hatte sie alles nicht, sie war Freitags beim TA wegen Krallenschneide, wo sie auch immer abgehört und kurz durchgecheckt wurde, Sonntags etwas mit dem Bäuchlein, Montags beim TA: Oh mann, das hört sich nicht gut an, bitte sofort zum Kardiologen. Innerhalb von drei Tagen kam die Katastrophe.
    Du siehst, Fragen über Fragen über Fragen. Und niemand kann eine logische, nachvollzieh- oder nachlesbare Antwort geben. Frag mich mal nach meinen eigenen Vorwürfen aber frag mich auch irgendwo nach meiner Arroganz zu denken, ihr habt sie doch nicht alle, mein Hund nicht.
    Ich vermisse meine Maus, bin seit dem 8.10. durchweg krank, jeden Tag was anderes, kann nicht schlafen, kann nicht richtig essen, Kilos weg ohne Ende. Ein Stück auch wegen meinen Vorwürfen. Der Kopf sagt: Achtung, aufhören, die Seele schreit. Gestern waren es zwei Wochen. Für mich waren es 2 Sekunden aber auch eine Ewigkeit.
    Ich möchte Dir damit sagen: Versuch nicht zu ergründen, warum und was Du hättest tuen können, weil egal, was Du getan hättest, Du würdest es als nciht genug ansehen. Ich habe mit ihr 14 Monate gekämpft wie ein Löwe und es war nicht aufhaltbar. Ich kann noch nicht raus in das Laub, in die Herbstlandschaft weil sie es so mochte. Aber ich weiß und habe in mir entschieden, mein Körper wird es aushalten, meine Seele wird sich an die wunderschönen, witzigen, zickigen und kuscheligen Momente mit meiner Maus erinnern und den Körper unterstützen. Das bin ich ihr schuldig, das wollte sie ganz sicher nicht, dass ich so leide. Und das ist das, was sie so einzigartig macht unsre Tiere: Ihr wie und woher auch immer großes Wissen um Dinge und Zusammenhänge, ihre uneingeschränkte und vorbehaltlose Liebe und ihr Vertrauen in ihren Mensch. Wie jung oder wie alt ein Tierlein ist, ist dabei nicht relevant. Die schöne glückliche Zeit, die es mit seinem geliebten Menschen hatte, die alleine zählt und genau die versuche ich mir zu erinnern und hochzuholen aus diesem endlos langen Tal der Trauer. Auch und gerade für meine Maus, die selbst in ihrer letzten Sekunde noch einen ruhigen Blick zu mir schickte. Aufgeschrieben habe ich es von unserer ersten bis zur letzten Sekunde und es war gut. Solltest Du vielleicht auch einmal probieren.

    LG
    Marion

  23. #23
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    Liebe Marion,
    wie traurig und schön Du Deine Geschichte schreibst - man spürt, wei Du Deine Maus geliebt hast und wie schlecht es Dir geht. Nur wer so seinen Hund geliebt hat, kann das nachvollziehen... Genau Deine Gedanken gehen meiner Frau und mir dauernd im Kopf herum, immer dieses "was wäre wenn" und die Hilflosigkeit und Wut auf die Ärzte (ich bin ja selber einer), die unsere Emma als "Routine-Job" betrachtet haben und die OP einfach durchgezogen haben - vielleicht ist das ungerecht, aber ich kanne das leider auch aus meinem Beruf und verallgemeinere vielleicht zu leicht jetzt. So hat Emma uns nicht nur 8 Monate uneingeschränkte Liebe und grenzenloses Vertrauen geschenkt - sondern mich auch aufgeweckt aus der Routine des Lebens und meines Berufs. Irgendwie fühlte ich mich auch immer als "ihr Arzt", sie war doch ein Kind und brauchte einen Kinderarzt - meine Vorwürfe kommen von ganz alleine, verstärkt duch meinen Beruf und in dem Gefühl, nicht genug für sie getan, nicht genau sie beobachtet, nicht richtig reagiert zu haben "vielleicht könnte sie noch leben, wenn!"- das kommt tief aus meiner Seele und alle Vernunft kann dagegen nichts machen. Ich muss und werde mit den Operateuren reden und die Ursache herausfinden - und dann hoffe ich - ich setzte mir da eine Zeit - , dass ich aufhören kann zu verzweifeln und zu zweifeln und mich, wie Du schreibst, an die schönen Dinge mit Freude erinnern und auf einen anderen Hund freuen kann... Ich bin noch ganz wirr im Kopf, sorry, aber Danke und LG, Ansgar

  24. #24
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    ansgar

    als amy überfahren wurde und mein mann sie abholte, sagte er, es sah eher aus als sei sie erschossen worden. was durchaus möglich ist, da sie ja auf der landstr. lief und immer die sicherheit anderer verkehrsteilnehmer vorgeht.

    mein mann ist selber bei der polizei, ich weiss nicht, ob er da evtl. mehr weiss, er hätte da ja ohne probleme nachforschen können - vielleicht will er mich schützen, dass ich nicht auf den beamten losgehe - ich weiss es nicht, und ich glaube, ich will es heute auch garnicht mehr wissen, DENN: es ändert leider GARNICHTS, man quält sich zusätzlich, nichts und niemand wird unsere geliebten hunde zurückbringen, völlig egal wie und warum und weshalb es "dazu" gekommen ist.

    habt ihr mal über einen andersfarbigen goldie nachgedacht ?

    lg
    dany

  25. #25
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    Lieber Ansgar, ich verstehe deine Zweifel und dein Verzweifeln, aber bedenke eines: Du bist als Arzt zwar "mächtig" aber niemals allmächtig. So vieles im Leben ist unverfügbar, auch wenn man uns in unserer Zeit gerne mal vorgaukelt, alles ist machbar. Das ist es nicht, und das spüren wir in solch schmerzlichen Situationen ganz klar, da fühlen wir uns niicht mehr mächtig, sondern ohnmächtig. Eure Emma hat alle Liebe dieser Welt von euch erfahren, sie war ein glückliches, über alles geliebtes Hundekind, auch wenn ihre Zeit viel zu kurz war. Doch wie viele Tiere oder auch Menschen, Kinder oder Erwachsene, erleben nicht einmal das. Ein kleiner Trost nur, ich weiß, aber mehr als Liebe und Fürsorge schenken kann niemand von uns ... das Leben selbst liegt letztlich nicht in unserer Hand.

  26. #26
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    @dany,
    Du hast absolut recht, ich teile Deine Meinung. Auch ich würde gerne die Spezis rütteln aber genau das ist es: es bringt nichts, wer wann wie und warum Schuld hatte. Meine süße Maus ist nicht mehr da. Bei mir und Ghina war es wirklich superbesonders. Klar, sagt sicher jeder, ist ja auch mehr als ok.
    Ich werde meinen Brief anhängen. Wie es dort steht ... genauso wahrhaftig war es und vielleicht sieht Ansgar und vielleicht auch andere darin eine Möglichkeit, sich zu helfen aus diesem Tal der tiefen Trauer.
    Also, ich hänge an und auch wenn es sich traurig liest ... das Schöne und die Liebe beider Seiten darin sieht man auch und ich betrachte es als ein wunderbares Geschenk, das ich erhalten habe
    LG
    Marion
    ####
    Für Ghina
    Ein Blick, der sich durch unsere ganze gemeinsame Zeit zog

    Am 26.12.1999 habe ich Dich durch Zufall gesehen. 13 Wochen alt, verloren, verängstigt und hungrig in unmöglichen Bedingungen. Zitternd und hilflos lagst Du zusammengekauert auf dem Boden und wurdest ohne Gegenwehr von Deinen beiden Brüdern angeknabbert, gepiekst und gestupst. Schautest resigniert und traurig in eine Leere ohne ein Licht in den Äuglein. Ich sah Dich und es war beschlossen: Dich nehme ich mit, hole Dich hier weg, egal wie.
    Als ich auf Dich zuging … immer noch dieser verlorene herzzerreißende Blick ins Nirgendwo. Als ich mich zu Dir herunterkniete, Dich berührte … ein Zittern, ein scheues ängstliches Aufschauen … Deine Augen dann fest in meine Augen, langsam interessiert, forschend, dann fragend und dann verstehend … Du quältest Dich mühsam hoch, legtest Dich auf meine Beine, rolltest Dich ein, den Kopf in meiner Hand und wurdest ganz ruhig. Ich nahm Dich vorsichtig hoch, dieser Unmensch wollte uns aufhalten, aber ich hatte Dich fest im Arm und wir fuhren nach Hause. Du hast das Auto vollgespuckt wie nichts, immer den Kopf an meiner Hand, den Blick in meine Augen. Wir kamen an und ich zeigte Dir Dein neues Leben. Voller Liebe, liebevoller Menschen und Güte, die Dich herzlich aufnahmen.
    Die erste Nacht … ein Grauen … Ich hatte Dich als letzter Ausweg zu mir ins Bett genommen und Du wärst am liebsten in mich hineingekrochen. Mitten in der Nacht endlich für uns beide tiefer Schlaf. Ich habe noch nie einen Hund so schnarchen gehört. Am dritten Tag warst Du dann endlich so weit, dass wir den ganzen Garten und das ganze Haus inspizieren konnten. Was für eine Neugier, aber auch was für eine Ängstlichkeit. Immer an meinem Bein, am liebsten auf meinem Arm, immer der Blick in meine Augen.
    So blieb es dann auch: Die nächsten Wochen wuchs Du mit Riesenschritten, Deine Neugier ebenso schnell wie Dein Selbstbewusstsein. Prinzessin eben. Alles wurde berochen, alles wurde beknabbert und auch alles weggeschleppt.
    Nach einem halben Jahr wolltest Du nicht mehr auf den Arm. Aber auf der Couch oder auf dem Boden … wie eine Katze auf den Schoß und Schnurren konntest Du fast ebenso. Im Bett schlafen sowieso, am liebsten in meiner Kniebeuge. Egal was neu war, egal was fremd oder gut war: Stocken, den Blick in meine Augen und wenn ich es dann vormachte, war es in Ordnung. Bis aufs Schwimmen: Mich animieren, in den Pütt zu springen aber selbst … na am Ufer stehen und kläffen ist ja auch ganz schön.
    Als die Milchzähne herausmussten, als Du scheinschwanger warst und mir Dein „Tierbaby“ brachtest wenn Du in den Garten wolltest, als Du kastriert werden musstest weil sich Bösartiges gebildet hatte … alles ließ Du geduldig über Dich ergehen, weil Du wusstest, ich bin da und immer wieder Dein Blick, der Sicherheit suchte und gab.
    Viele tolle und schöne Jahre folgten mit den natürlichen Veränderungen des Lebens, aber Dein Blick blieb. Dann die schreckliche Diagnose DCM. .. Du spürtest wie immer, dass etwas nicht gut war … Dein Blick zeigte es. Ich versprach Dir, gemeinsam mit Dir zu kämpfen und Dir beizustehen, da zu sein, wie ich es immer und gerne war.
    14 Monate haben wir es gemeinsam geschafft, alle Mühen auf uns genommen, jede Anstrengung gerne bewältigt. Du warst tapfer, tapferer als ich. Wie oft dieser Blick, der trösten wollte wenn ich neben Dir saß und aus Angst weinte, wie oft dieser Blick, der sagen wollte: Geht schon, bleib ruhig. In diesen Momenten auch der Schlag mit der Pfote … wie zur Beruhigung.
    Dein Blick sagte Danke, als ich Dir im Sommer unter Deinen Lieblingsbäumen eine eigene Beachanlage aus Sand zur Kühlung mit all den kleinen Sonnenschirmen gebaut habe und wo Du lagst wie die Königin vor ihrem Hofstaat. Stolz und schön. Als wir die letzten 6 Monate gemeinsam unten geschlafen haben, weil Dir das Treppensteigen so schwer fiel und Du nachts so oft raus musstest wegen den Entwässerungstabletten, sagte mir Dein Blick wann immer ich nach Dir sah: Alles gut, lass uns schlafen, bleib ruhig.
    Dann der bisher schlimmste Tag in meinem Leben: Freitag der 8. Oktober 2010.
    Morgens warst Du noch munter und warfst wie üblich mit Deinem zerfetzten Tierchen fast meine Tasse vom Tisch wie immer mit diesem kessen verschmitzten Blick. Dann hast Du Dich hingelegt und ich sah, wie Deine Herzfrequenz hochschoss. Der Versuch, Dich zu beruhigen funktionierte und Du schliefst tief und fest ein. Kurz nach Mittag wollest Du dann in Deinen geliebten Garten.
    Ich hab es nicht richtig gesehen, nicht richtig verstanden: Du bliebst auf der Terrasse stehen, nicht wie sonst mit Vollgas hinaus, sondern sahst mich still stehend eine kleine Weile an … Hätte ich es nur geahnt … Ich hörte Dich wie immer den Nachbarn Bescheid sagen, dass Du draußen warst und fünf Minuten später ein Geräusch. Als ich raus bin, lagst Du vor meinen Füßen … Erstarrt und ein wenig hilflos schaute ich zu Dir hin, dachte erst, oh nein, das ist der erste für diese Krankheit typische Ohnmachtsanfall … und dann war es wie zu Beginn: Du strecktest Dich ganz langsam und sacht zu mir hin, schautest in meine Augen, rolltest Dich ein und ich wusste, es passiert schreckliches. Ich war wie zu Beginn sofort neben Dir, nahm Dich in den Arm und Du gingst aus diesem Leben. Es tut mir so leid, dass ich so geschrien und geweint habe, aber ich weiß, dass Du wusstest, dass es reine Verzweiflung war.
    Der Blick war bei unserer ersten Begegnung und der Blick war bei unserer letzten Begegnung.
    Wie gerne hätte ich Dich noch bei mir, wie sehr vermisse ich diesen Blick, der in meine Seele schauen konnte, wie sehr vermisse ich Dich.
    Ich gönne Dir die Ruhe und die Zeit im Regenbogenland, ich gönne Dir das Ausruhen von den Strapazen und weiß, dass Du mich dort eines Tages erwarten wirst. Bei all meiner Trauer und all meinem Herzweh fühle ich auch jetzt Deinen Blick der mir sagt: Sei ruhig, mir geht es gut, ich renne, ich springe und ich habe wieder Hunger, keine Angst mehr mit diesem Herzrasen, ich fühle mich wohl und ich ruhe mich in meiner geliebten Sonne aus.
    Ich gebe auch Dir meinen Blick, der Dir sagt: Sei ruhig meine Maus, alles ist gut. Du warst für mich und ich war für Dich. Deine Liebe zu mir war wie meine Liebe zu Dir: Einzigartig, voller Vertrauen und ohne Vorbehalte, rein und wahr.
    Meine Tränen sollen Dich nicht belasten, meine Trauer Dich nicht betrüben, aber ich vermisse Dich so unendlich. Deine Liebe, Dein Vertrauen, Deine Zickerei, Dein den Nachbarn „Ich hab gerade gefressen Gebell“, Dein „Ich bin hier die Prinzessingehabe“.
    So ich Dir vieles ließ, lasse ich mir diese Tränen, diesen Schmerz und die furchtbare Trauer des Vermissens. Irgendwann wirst Du mich an der Brücke empfangen mit Deinem Blick und er wird mir sagen: Da bist Du ja, komm lass uns ausruhen.
    Ich liebe Dich meine süße kleine Maus
    ###

  27. #27
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    Hallo Ansgar,
    wenn Du das gelesen hast, versuche wie ich Shaman ebenfalls Recht zu geben: Mehr als Liebe und Fürsorge war nicht möglich. Und auch wir wissen nciht, was uns wann und wie erwartet.
    Ich bin sicher, dass sich die Trauer in eine ruhige liebe Erinnerung wandelt.
    LG
    Marion

  28. #28
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    Hi, ich bins nochmal. Habe Deinen Beitrag nochmal gelesen und Du schreibst: ... will die Operateure ... und dann hoffe ich ...
    Kann ich nachvollziehen, aber wäre nicht der Gedanke dieses Hinterfragens vielleicht auch geeignet und sinnvoll, vorausgesetzt Du erhältst schlüssige Antworten, wenn dadurch dann bei anderen Tieren das nicht mehr passieren kann? Also in der Richtung, Information erhalten und weitergeben?
    LG
    Marion

  29. #29
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    Liebe Marion, Deine Geschichte von Ghina hat mich tief berührt, ist ja herzzerreissend - und wie war, dass bei aller Zickerei unsere Lieblinge so waren: Einzigartig, voller Vertrauen und ohne Vorbehalte, rein und wahr - was uns an den Menschen oft so fehlt!
    Ja, und es geht mir auch darum, anderen Patienten zu helfen, wenn ich jetzt nochmals nach den Ursachen forsche (bzw. die eine oder andere Tierärztin zu "sensibilisieren", das habe ich selber oft auch gebraucht).
    Und Dany und alle, die mir hier so geholfen haben: wir haben es heute nicht mehr ausgehalten und eine Welpenfamilie angeschaut - Goldies, aber ganz andere Farbe und ganz anderes Gesicht. Emma ist uns bestimmt nicht böse, dass wir dabei ein paar Minuten mal nicht an sie gedacht haben... Mal sehen wie es weitergeht!?
    LG an alle,
    Ansgar

  30. #30
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    Hallo Ansgar,
    ist sicher nicht böse Deine Emma. Aber was ich shr gut finde, ist, dass Du trotz Deiner Tätigkeit, die wie ich weiß, sehr komplex und aufreibend ist, noch solche Emotionen hast. Gute Voraussetzungen für ein Tierchen.
    LG
    Marion

  31. #31
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    an Ansgar

    Hallo Ansgar,

    es tut mir Leid, aber mit Deiner Geschwindigkeit komme ich nicht mit.
    Nach Deiner Schilderung ist eure Emma am 21.10. im Alter von 10 Monaten verstorben, was verständlicherweise in Deiner Familie zu großer Trauer geführt hat, und heute, drei Tage später, geht ihr Welpen schauen ???? Wie gesagt, mit der Geschwindigkeit komme ich nicht mehr mit.

    Franz Josef

  32. #32
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    Lieber Franz Josef, ich komme auch nicht mit mit dem ganzen - aber an Emmas Todestag bin ich alleine ihre Lieblingsstrecke abgegangen - autsch, tat das weh - . Aber ich bin mir ganz sicher, dass Emma mir da "gesagt" hat, wir sollen ganz schnell wieder einen Hundi haben, sie ist uns nicht böse... Alles sehr absurd und ich weiss auch nicht, ob wir wirklich einen Hundi schon nehmen können - und glaube mir, Emma ist immer und v.a. n unserem Herzen und keiner kann sie verdrängen. Aber auch Emma möchte, dass wir weiterleben und nicht an der Trauer über sie kaputt gehen - das spüre ich im Innersten meines Herzens. Ach, es ist so unbarmherzig und neu, ich weiss auch nicht weiter und was richtig ist - soll man nicht seinem Herzen folgen? Viele Grüße an alle, Ansgar

  33. #33
    peanutsnorfolks Guest
    Franz Joseph,
    Du bist ein bißchen ungerecht.
    Jeder Mensch trauert anders und muss dementsprechend handeln.
    Der eine braucht Monate und Jahre, um den Tod eines Haustieres zu verkraften und ein neues zu nehmen.
    Und der nächste muss am besten am nächsten Tag ein neues Tier haben, um mit dem Schmerz fertig zu werden.
    Weder das eine noch das andere kann man verurteilen.
    Ich kann beides verstehen.

    Jutta

  34. #34
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    franz joseph,

    wir hatten bereits 3 tage nach amys tod einen neuen hund, anders hätte ich das garnicht überstanden.

    meine mutter brauchte nach sandys tod 3 monate. nachbarn von uns brauchten ein jahr - jeder is da anders und nicht is schlechter oder besser.

    und dass man in so einer situation sprunghaft ist denk ich ist verständlich. man is total wirr im kopf, trauer, wut, hilflosigkeit, alles kommt zusammen.

    gerade wenn man ein tier so plötzlich und ohne vorwarnung in so jungem alter verliert.

    ansgar, ich finde toll, dass ihr nach vorne schaut

    berichte doch bitte weiter

    lg
    dany

  35. #35
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    Hallo Ansgar,
    ich weiß nicht ob du meine Geschichte gelesen hast, aber auch ich kann dich gut verstehen, es ist so als ob der Boden unter den Füßen weggerissen wird, man kann es nicht verstehen, die Gedanken kreisen von morgens bis abends um das geliebte Tier. Aber mein Mann und ich waren uns auch kurz nachdem Max gestorben war einen "neuen" Hund anschauen, aber es war eine Gefühlsaktion und wir haben gemerkt, dass es viel zu früh war, aber warum waren wir dann schauen, ich weiß es nicht, ich kann es nicht erklären, der Kopf und das Herz entscheiden einfach unterschiedlich. Loni hat uns aber auch gezeigt, dass sie nicht möchte, normalerweise ist sie zu anderen Hunden superlieb, aber in der Situation hat sie nur geknurrt, zum Glück hat sie uns die Entscheidung abgenommen. Aber ich denke auch, dass jeder selbst entscheiden muß, bei uns waren auch noch 2 da, da ist es nochmal was anderes, die täglichen Rituale bleiben erhalten, auch wenn der große BUB nicht mehr dabei ist. Man hat jemanden zum Verwöhnen, morgens wird man wach "geküßt" und und und.

    Ihr werdet richtig entscheiden und euere Emma wird euch nicht böse sein.

    Fühl dich und deine Frau gedrückt und ich wünsche euch viel Kraft, ich hoffe, dass alle hier die Kraft haben werden.

    LG Anja

  36. #36
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    Guten Morgen miteinander,
    erst einmal: Ihr habt ja alle für sich genommen Recht. Trauer ist wie alles im Leben individuell und der Einzelne wird herausfinden, wie es für ihn am erträglichsten ist. Ich komme noch gar nicht klar, bin immer noch richtig auch körperlich krank und heule mir jeden Tag die Augen aus. Vor Vorwürfen, vor Traurigkeit, aber auch, das sagt mein Kopf, vielleicht Angst, loszulassen und meinem Tierchen gegenüber ein schlechtes Gewissen. Irgendwie schizophren, aber nun gut, irgendwie werde ich da raus kommen. Aber ich muss Franz Josef beistehen.
    Bin oft genuig auf die Nase gefallen, weil ich ziemlich ehrlich und geradeheraus bin, betrachtedieses Forum hier als eine ganz große liebevolle Hilfe und Unterstützung von denen, die nachvollziehen können, wie es einem ergeht, wenn man sein Tier verliert.
    So, und jetzt, egal, was jetzt zurückkommt, ich bitte nur um faire "Gegenwehr" zu dem, was mein persönlicher EIndruck zu Ansgar ist:
    1. Meiner Meinung nach kein Mann, sondern eine Frau
    2. Habe auch studiert, was? .... na, rate mal Ansgar ... und stelle das nicht bei fast jedem Eintrag dar. Der Job fordert den ganzen Mensch, den ganzen Kopf, das ganze Engagement
    3. Habe ich den Eindruck, hier bei Betroffenen nachhören, wie man sich verhalten kann soll würde
    4. Eintrag vom 23.10.: ... fehlt mir jede Lust. Halloho???? Als Kinderarzt???
    5. ... habe noch kein Grab ... Wo ist Emma denn jetzt?
    6. ... versuche zu forschen. Dein Tierarzt hatte doch .... aufmerksam ... eine Idee
    7. Richtig die Beiträge lesen .... Nix gute nacht ... Du hattest Dany gute Nacht gewünscht.
    So meine Lieben und auch Ansgar: Ich bin bereit für das, was jetzt auf mich hier einstürmt.
    Aber: Dieses Forum ist meiner Mienung nach ein ernstzunehmendes Element, in dem man wirklich und tatsächlich Hilfe sucht ... Das meine ich und bin bis jetzt dankbar für alle, die mir so liebes geschrieben haben.
    Doch wie gesagt: Ich höre und bitte nur um Fairness

    LG
    Marion

  37. #37
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    Hallo Marion, ich habe wohl nicht so intensiv gelesen um mir überhaupt ein Urteil erlauben zu können, mir ging es eigentlich nur darum Gleichgesinnte hier zu finden, die mich verstehen und auch etwas helfen können, da ich an meinem neuen Wohnort zwar schon einige Bekannte habe, aber so richtig jemand zum Reden fehlt mir.
    Meinst du es gibt auf dieser Plattform Menschen, die es ausnutzen, wenn andere trauen, ich bin auch heute noch ein naiver Trottel, der zuerst mal das Gute sieht und dann meist feststellen muss, dass es nix schlimmeres als Menschen gibt. Aber ich habe ja auch schon erlebt, dass ich aufgrund einer Todesanzeige Post von irgendwelchen Abzockern erhalten habe. Mh, schwierig.

    LG Anja

  38. #38
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    also ich sehe hier einen menschen der verzweifelt ist und der mit seiner trauer nicht umgehen kann.

    ob dieser mensch nun arzt, postbote, beamter oder sonstwas ist, ist mir persönlich sowieso total schnuppe. evtl. wollte er nur versuchen uns klar zu machen WIE sehr er leidet und das eben OBWOHL er arzt ist - ich finde daran ncihts verwerfliches.

    auch mein mann hat berufsbedingt schon kinder sterben sehen, auch hunde die überfahren waren - trotzdem war bei amy alles ganz anders.

    bedenkt bitte, dass nicht jeder permanent in foren unterwegs ist und deshalb es evtl. auch nicht weiss sich richtig oder "forengetreu" zu verhalten o. auszudrücken.

    anhand der tatsache, dass ansgar schrieb seine kinder seien schon außer haus, gehe ich davon aus dass er keine 30 oder 40 mehr ist.

    klar, es gibt in jedem forum auch ne menge trolls - die zeigen sich aber eher forsch und beledigend, als hilfe suchend.

    nicht so schnell verurteilen meine lieben

    WENN dem dann doch so wäre, ok - nicht schön, aber wir würden es überstehen

  39. #39
    nureinhund Guest
    Ich warte auf den Tag, wo diverse Foris mal den Verstand einschalten! Meckern geht aber immer leichter, ne? Vollmond war doch schon . Von mangelnder Menschenkenntnis mal ganz abgesehen, Egozentrik verhindert ein Erlernen derselben scheinbar zuververlässig und unabhängig von Bildung.


    Hallo Ansgar,

    ich hatte dir schon geschrieben, ich finde es vollkommen ok an einen "neuen" Hund zu denken. Vor vielen Jahren (hach, ich hatte Hunden geschrieben, stimmt aber auch) musste ich einen Schäfi mit Grand Mal gehen lassen, er war dreieinhalb Jahre alt. Am nächsten Tag holte ich uns einen aus dem Tierheim, es war für meine Kinder einfach besser so. So konnten sie die Schmerzen leichter bewältigen. Denn der Schmerz wird immer kommen und gehen, noch lange Jahre. Unabhängig davon, ob es einen anderen Hund gibt oder nicht. Aber es/er ist anders, denn man hat wieder eine "Aufgabe".

    In deiner Ecke gibt es (nicht nur den Eselsberg , sondern) auch viele Tierheime, hast du da schon mal dran gedacht? Geht doch einfach hin, es verpflichtet ja zu nichts. Wenn der für euch richtige Vierbeiner dabei ist, wird er euch "anspringen".

    Aber bitte seid vorsichtig mit "Welpenhöfen". Ich kenne nämlich einen so in etwa auf halber Strecke zwischen euch und mir, ein übler Vermehrer (die endlosen Diskussionen Züchter-Vermehrer kannst du hier im Forum bis zum gehtnichtmehr nachlesen ). Dort gibt es sehr viele kranke Tiere, fünf Stück davon kenne allein ich. Tut euch sowas nicht an, damit fördert ihr nur das Leid, vor allem der "Zucht"hündinnen.
    Geändert von nureinhund (25.10.2010 um 13:37 Uhr) Grund: Der Verschreiber der Woche :D.

  40. #40
    Registriert seit
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    erstmal

    das hatte ich noch vergessen zu schreiben und schließ mich da nun einfach mal barbara an.

    schaut wirklich nur bei guten, seriösen züchtern, die ausgewertete hunde haben, wo die welpen bestmöglich aufgezogen und sozialisiert werden und die euch wirklich ALLE fragen beantworten und nicht einer einzigen frage ausweichen. lasst euch untersuchungsergebnisse zeigen.

    nur so könnt ihr davon ausgehn einen gesunden welpen zu bekommen (wenns denn eben ein welpe vom züchter wird).

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