Ergebnis 1 bis 8 von 8

Thema: Eingeklemmter Nerv - einschläfern??

  1. #1
    montgo Guest

    Eingeklemmter Nerv - einschläfern??

    Hallo,
    heute muss ich Euch mal eine Frage zum Hund meiner Mutter stellen. Sie hat vor einigen Jahren einen Schäferhund mit Hüftproblem aufgenommen. Ich denke das war vor etwa 3 Jahren und Don war damals 7 Jahre alt. Die Hüftprobleme hat er schon seit Geburt. Er kann beim markieren zB kein Bein heben und mit den Hinterläufen auch nicht scharren. Treppen steigen ist sehr schwierig usw. Nun ist seit etwa 6 Monaten die Muskulatur am oberen Hinterlauf extrem zurückgegangen. Eigentlich hat man fast den blanken Knochen in der Hand. Er hat Schmerzen beim Laufen und Aufstehen. Oft steht er nur auf drei Beinen. Der TA hat ihm was zum Muskelaufbau und gegen die Schmerzen gegeben. Es soll möglichst viel laufen, allerdings geradlinig. Da der Muskelaufbau nicht wirklich gut funktioniert hat (die Schmerzen allerdings sind mit Tabletten einigermassen regulierbar - er möchte wieder mit raus), hat meine Mutter eine Bekannte kontaktiert, die sich seit vielen Jahren mit Homöopathie beschäftigt. Sie kennt den Hund und hat ihn auch sehr genau untersucht. Sie kam zu dem Schluss, dass Don vermutlich im Wirbelsäulenbereich einen eingeklemmten Nerv hat, der diesen Muskelschwund verursacht. Auch zieht der das betroffene Bein oft nach und lässt es schleifen. Sie hat ein Mittelchen (weiss nicht welches) dagelassen, was meine Mutter geben sollte. Am nächsten Tag (vermutlich zufall) sprang das betroffene Bein bei der "Runde" über den anderen Hinterlauf rüber. Don lief daraufhin auf den drei Beinen weiter, erst nach einigen Metern bekam er das so weit wieder in den Griff, dass er das Bein zurücknehmen konnte. Das passierte dann noch ein zweites Mal. Meine Mutter ist am Boden zerstört und hat starke Bedenken, dass sie Don bald einschläfern lassen muss. Ihr TA ist derzeit im Urlaub (kommt kommende Woche wieder). Zu dem Vertreter ist sie einmal gegangen, aber der ist noch sehr jung und hatte offensichtlich keine Erfahrung (wollte ihr Futterzusatz verkaufen). Hat jemand Erfahrung mit solchen Sachen, kann es ein eingeklemmter Nerv sein, kann es evtl. eine andere Störung des Nervensystems sein (zB Tumor). Oder was gibts sonst noch, was diesen Muskelschwund, kombiniert mit der unkontrollierten Bewegung des Beins verursachen könnte.Guss Montgo

  2. #2
    Registriert seit
    21.02.2006
    Ort
    Nordhessen
    Beiträge
    6.977
    Ich kann dir nur den Tipp geben dem Hund hochkonzentriert Vitamin B zu geben, das hilft den Nervenbahnen und wirkt abschwellend. Hat bei unserm Hund (Bandscheibenvorfall) in Kombination mit wenig Bewegung wirklich gut geholfen. Danach kann dann eine Steroidkur sinnvoll sein.
    Er hatte auch wechselseitig Probleme, aber das ist wohl normal. Sein Stellreflex war allerdings noch so gut, dass keine OP nötig war. Haben das von einem Spezialisten in der Tierklinik abklären lassen.
    Wäre vielleicht auch nicht schlecht für deine Mum.
    Gruß Absinth
    Gruß Lieschen Müller

    http://www.gidf.de/

  3. #3
    billymoppel Guest
    ja, die vitamin b-kur ist eigentlich immer mittel der erstwahl im akutfall. sowie die steroidbehandlung. zudem hätte der hund längst mal ein kontrastmittelröntgen haben sollen...man muss nichts vormachen - wenn wirklich ein solches problem vorliegen sollte, wird nach der dauer der zeit wohl nicht mehr viel zu retten sein. je länger die blutversorgung eingeschränkt ist... - aber da wäre eben eine gründliche anamnese in der tierklinik vonnöten.
    im fall irreberabler schäden kann man auch mit physiotherapie sehr viel erreichen:
    der dackel einer freundin hat einen bandscheibenvorfall erlitten - der nerv war danach hin. zwar hat die kleine nach wie vor wenig kontrolle über blase/darm - aber sie läuft mittlerweile wieder gut und kleine spaziergänge sind kein problem.
    sie hat allerdings auch keine schmerzen, weil der nerv halt tot/durchtrennt ist.
    mein rat wäre: zuerst eine richtige, fundierte diagnose und das weitere.

  4. #4
    montgo Guest
    Hallo,
    danke für eure antworten. bei don kommen noch einige weitere probleme hinzu. er kann verträgt beispielsweise keine narkose. damit werden viele behandlungen sehr viel schwieriger und manche diagnosen sind eben eher ein ratespiel. das mit der tierklinik ist auch so ein thema. der hund kommt kaum in ein auto rein und meine mutter (die auch erst gerade eine wirbelsäulen op hatte), kann nur unter extremen schmerzen autofahren. ich hab das schon mit ihr durchgesprochen (bin ja leider nicht vor ort), sollte es einen akutfall geben, muss sie ein tiertaxi rufen und der fahrer muss dann mit helfen, dass der hund ins auto kommt. Naja ist irgendwie alles etwas schwierig im moment. hoffe mal don hält bis montag noch durch, dann ist der eigene ta wieder da. viele grusse montgo

  5. #5
    montgo Guest
    Hier nun das Ergebnis des TA Besuches: Es ist definitiv nicht festzustellen, was der Hund hat, wenn man das Kontraströntgen nicht machen kann. Der Arzt hat meiner Mutter überlassen, ob sie das in einer Klinik manchen möchte. Er selber würde es nicht tun (wenn es sein Hund wäre). Er kennt den Hund, kennt seine Probleme und hatte vor einiger Zeit eine leichte Narkoste zum Untersuchen der Augen verabreicht, aus der Don nur mit Mühe wieder erwacht ist. Der Hund hat starke Arthrose und die Wirbelsäule ist extrem verknöchert. Eine OP würde der Hund wahrscheinlich nicht überstehen. Er sagt, es gibt die Möglichkeit eines eingeklemmten Nerves (wenn ja, dann ist dieser nicht ständig eingeklemmt), es kann aber genauso ein Tumor an der Wirbelsäule oder eine andere leichte Schädigung des Nervensystemes sein. Er kann nicht vorhersagen, wie lange Don noch so leben kann - derzeit geht es ihm von der Lebensfreude her gut, aber seine Beine haben hin und wieder Aussetzer. Schmerzmittel geben, viel Bewegen und Massagen. Naja, was soll ich sagen. Wenn es ein Nerv ist, dann könnte er noch eine Weile haben, wenn es ein Tumor ist und dieser wächst, dann wird Don nicht mehr viel Zeit bleiben. Zumindest ist meine Mutter jetzt vorbereitet und wird nicht von den Tatsachen überrollt. Hoffe mal das den beiden noch ne Weile bleibt.

  6. #6
    Cryingp Guest
    Hallo!
    Vielleicht kann man was mit Dorn-Therapie machen. Es scheint ja ein Wirbel auf den Nerv zu drücken, der sich verschoben hat. Ich mache selbst Dorn-Therapie, allerdings beim Menschen. Es ist eine Super-Therapie, die jetzt auch bei Hunden angewandt wird. Müsste man sich mal erkundigen, wer das macht!
    Viel, viel Glück!
    Gruß Petra

  7. #7
    montgo Guest
    werd mich mal im internet erkundigen, bisher weiss ich noch nichts darüber - mal sehen. danke in jedem fall für den hinweis. gruss montgo

  8. #8
    Stressarella Guest
    wir drücken euch auf jeden fall alle daumen und pfoten das alles nur halb so schlimm ist!!!

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)

Ähnliche Themen

  1. Katzen-Oma raubt mir den letzten Nerv
    Von ~Selena~ im Forum Katzen - Verhalten & Erziehung
    Antworten: 14
    Letzter Beitrag: 24.01.2007, 19:44
  2. Leukose-Katze hängt an der Infusion! Einschläfern?? was soll ich tun??
    Von catwomen im Forum Katzen - Gesundheit & Medizin
    Antworten: 3
    Letzter Beitrag: 19.12.2006, 09:14
  3. Wer kennt sich mit einschläfern aus?
    Von Minle im Forum Hunde - Gesundheit & Medizin
    Antworten: 36
    Letzter Beitrag: 03.10.2006, 11:09

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •