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Thema: Was kostet eine Kastration beim Rüden?

  1. #1
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    Was kostet eine Kastration beim Rüden?

    Hallo,
    was habt ihr für die Kastration eures Rüden bezahlt?
    Geht das nach der Größe des Hundes ?
    Lg
    Steffi

  2. #2
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    Hi Steffi, ich denke das variert von TA zu TA, die können ja bis zum dreifachen Satz verlangen. Das sollte man vorher abklären. Ein Kostenfaktor ist auch die Art der Narkose, Gas ist natürlich teurer. Die Menge des Narkosemittels ist auch ausschlaggebend, also kostet es bei einem großen Hund sicher etwas mehr.
    Für einen Kater bezahlt man etwa 50€. Da Hunde meist teurer sind schätze ich mal 70€.
    Ruf doch einfach mal bei deinem TA an.
    Gruß Lieschen Müller

    http://www.gidf.de/

  3. #3
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    Öhhhhhhhhhhhh,
    bei unserem Kerl (Chihuahua) hat es ca 120,-€ (und das war ein Freundschaftspreis) gekostet....
    LG von Julie
    Ein Chi ist kein kleiner Hund, er ist ein Konzentrat!

  4. #4
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    http://tierzentrum.de/Tieraerzte/geb...rdnung1999.htm

    G 5.3.a Kastration Rüde € 40,90
    20 f Allgemeine Untersuchung und Beratung Hund € 10,74
    504 b Injektion intravenös, subkonjuntival € 6,14
    Z 4.3 e Injektionsnarkose Hund und Katze € 15,34

    Macht grob 70€ plus Steuer...
    Gruß Lieschen Müller

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  5. #5
    Rudiratlos Guest

    Unbedingt rumhören und telefonieren

    unbedingt Preise einholen, ist von TA zu TA verschieden. Aber bitte nicht nur nach dem preis gehen, sondern auch nach dem drum und dran. Es soll ja doch so wenig wie möglich ein Horror Erlebnis werden!
    LG Rudiratlos

  6. #6
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    Ich werf mal eine Frage in den Raum:

    Was zählt mehr bei einer OP, Schnäppchen oder Sicherheit?

  7. #7
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    Ich glaube nicht, dass es hier jmd. um ein Schnäppchen geht, sondern eher um einen Richtwert.
    Gruß Lieschen Müller

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  8. #8
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    Die Preisfrage einer Kastration gleicht mittlerweile der Frage nach dem Preis eines Auto`s. Keiner würde sie einfach so stellen, ohne auch dazuzusagen, was drin sein soll

    Ich finde es immer noch am Besten den TA des Vertrauens um Beratung und einen Kostenvoranschlag zu bitten. Er kennt den Hund und kann die Risiken abwägen.

    Es gibt verschiedene Narkosemöglichkeiten, es stellt sich die Frage, ob vorher eine Blutuntersuchung gemacht werden soll, teilweise kann es sinnvoll sein vorher das Herz genau unter die Lupe zu nehmen, und und und. Dann kommt die Nachsorge, die Fäden müssen auch wieder raus, wird eine Schmerzbehandlung durchgeführt.... Ist jetzt vielleicht viel "Kleinzeugs", aber auch das läppert sich.

    So wird die Frage nach dem Preis einer Kastration zwar schwieriger zu beantworten sein, aber ist doch schön, dass auch die Tiermedizin heute viel mehr zu bieten hat.

  9. #9
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    Ich habe doch empfohlen, den TA zu fragen?
    Wenn es einen trotzdem interessiert, was andere so bezahlen, was ist verkehrt daran?

    Ich weiß, dass wir bei den Katzen bei hervorragender Versorgung einen günstigen Preis zahlen. Trotzdem habe ich ohne Murren 400€ für eine Notkastration hingelegt, ohne Kosten für die Nachsorge.
    Dass es immer vom Tier, der Situation und dem Arzt abhängig ist setze ich als gegeben vorraus.
    Gruß Lieschen Müller

    http://www.gidf.de/

  10. #10
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    @ absinth

    Meine Frage war doch nicht speziell an Dich gerichtet, sondern ging in den Raum als Denkanstoß, warum nimmst Du es gleich persönlich?

  11. #11
    Azrael Guest
    Hi allerseits,
    kann ich zu diesem Thema noch ne kurze Frage stellen Unser Welpe(Border Collie-Mix) ist 4 Monate. Von mehrer Seiten wurden wir darauf angesprochen, ob wir Ihn kastrieren lassen. Habe mich mit diesem Thema aber noch nie beschäftigt. Bei unseren zwei Katern war er aber selbstverständlich. Was bringt die Kastration bei Hunden???????

  12. #12
    Piete Guest
    Hi Azreal

    vornehmlich ersteinmal, dass er keinen Nachwuchs mehr zeugen kann ;o)

    Bei Hunden ist das Thema nicht so selbstverständlich wie bei Katzen, da Hunde nicht unbedingt dazu neigen ihr Revier in der Wohnung zu makieren wie bei Katern.
    Daher scheiden sich auch dort die Meinungen über den Sinn der Kastration bei Hunden. Es heißt das gerade bei Hündinnen das Risiko an Mammatumoren o.ä. zu erkranken minnimiert wird, wenn die Hündin früh kastreirt wird (macht nur Sinn wenn spätestens nach der 3. Läufigkeit sinn, denn danach sinkt das Risiko nicht mehr erwähnenswert).
    Ich habe auch bei Rüden schon gehört, dass unkastrierte Rüden ein erhötes Krebsrisiko für Hodentumore haben (auch eigentlich logisch) tatsächlich mußten 2 von von 3 unserer Rüden spätkastriert werden da dort die Hoden schonentartet waren.
    Desweiteren sollen kastrierte Tiere ruhiger sein, aber diese Theorie ist sehr gewagt.
    Sinn macht eine Kastration bei Rüden wenn sie Hypersexuell und sich daher entsprechende Verhaltensmuster zeigen und wenn eine Hündin schon mehr als einmal Scheinträchtig wurde, bzw. unter Gebärmuttervereiterung leidet.
    Desweiteren kann es natürlich sehr anstrengend sein als einziger einen Rüden unter zig Hündinnen (unkastriert) zu halten und umgekehrt ist es oftmals leichter mit einer kastrierten Hündin zu leben, da man sie nicht wegen Läufigkeit an die Leine nehmen muß oder etwa Trainingszeiten unterbrechen wenn man auf den Hundeplatz geht. Aber diese BEgründungen sind oftmals eine Gretchenfrage.
    Hält man ein Päarchen und will nicht züchten ist es allerdings schon sinnvoll zumindest einen der beiden kastriern zu lassen.


    Lieben Gruß Mel

  13. #13
    Azrael Guest
    H Mel,

    also das mit dem Decken war mir auch klar?!?
    Aber mich machen jetzt verschieden Leute verrückt, dass man eine Rüden auf jeden Fall kastrieren sollte, damit sein Sexualtrieb unterbunden wird. So von wegen schnüffeln, markieren beim Gass gehen etc. Aber macht es wirklich Sinn. Obwohl, wenn wir draussen sind muss er schon jetzt, mit 4 Monaten, alle 2 Meter an etwas riechen und zwar ausgiebig. Er macht aber nur in unseren eigenen Garten.

    LG

    Azrael

  14. #14
    Piete Guest
    Hi Azreal

    also schnüffeln tut auch meine Hündin das hat erstmal nix mit Sexualtrieb zu tun, sondern mit dem "Einholen der neuesten Hundenews" und auch Hündinnen können markieren. Seit mein Rüde etwas ins Alter gekommen ist setzt sich meine Hündin häufiger hin, auch das ist erst einmal ein Zeichen der Stellung und hat in erster Linie nichts mit Sexualtrieb zu tun.
    Ich würde bei ´nem Rüden tatsächlich erst aktiv werden (heißt über kastrieren nachdenken) wenn wirklich Probleme auftauchen oder es medz. notwendig ist. Bedeutet Wenn er beim Markieren auch bei der Wohnungseinrichtung nicht mehr halt macht (und es nicht erziehungstechnich bedingt ist), er auf alles und jeden aufreitet und versucht es zu decken (Kissen, Stofftieren, Frauchens Beine) oder er zu stark drunter leidet wen Hündinnen läufig sind, heißt Nächte lang jammert, nicht mehr frißt und ständig versucht zu türmen.
    Mein Rüde war bis er 7 Jahre alt war ein kompletter Mann, klar läufige Hündinnen rochen lecker aber er wäre nie deswegen abgehauen und auch ansonsten konnte ich ihn abrufen in solch einer Situation. Das ist schon eine Erziehungsfrage solange sich die Triebe in normalen Maßstäben bewegen.
    Wenn du dir nicht sicher bist, dann lass es mit der Kastration und warte erst einmal ab wie sich den Kleiner wirklich entwickelt, kastrieren kannst du immer noch, die Krebsvorsorge spielt bei enem Rüden eh keine solche Rolle wie bei einer Hündin.

    Ich hoffe das hat dir ein wenig geholfen

    Gruß Mel

  15. #15
    Summer 175 Guest
    Also, wir haben unseren "Sarge" mit 9 Monaten kastrieren lassen, weil er einfach hyper-sexuell war. Jede Hündin (läufig oder nicht) im Umkreis hat ihn völlig kirre gemacht. Hundeschule ging auch nicht mehr, weil ja logischerweise auch mal eine Hündin (vielleicht Stunden vorher) auf dem Platz war und er nur noch auf die "Jagd" ging. Das fing schon mit knapp 7 Monaten an und hat sich dann nach dem ersten Kontakt mit einer Hündin kurz nach deren Läufigkeit ins Unerträgliche gesteigert. Bitte jetzt nicht falsch verstehen - auch für den Hund muss es der Horror gewesen sein! Er war nicht mehr ansprechbar, hat sich praktisch in den Boden eingegraben, beim Versuch, an die Hündin ranzukommen, hat stundenlang gejammert .... Ich hatte dann natürlich auch Angst, dass er mal im Garten über den Zaun geht (ist halt ein sportlicher Border Collie, und wer möchte um sein Grundstück schon 2,50 m Hochsicherheitszaun???) oder sonstwie abhaut. Das ist jetzt ein halbes Jahr her, und er ist ein ganz anderer Hund geworden: gelassen, glücklich, weil er jederzeit mit anderen Hunden spielen kann, ohne übermäßigen Freiheitsdrang.
    Für uns und unseren Hund war es also wohl die richtige Entscheidung - aber das weiß man auch erst hintennach ...

    Zu den Kosten:
    Wir haben 115,00 Euro bezahlt - allerdings ist uns erst später aufgefallen, dass der TA wohl etwas leichtsinnig an die OP herangegangen ist. "Sarge" wurde zwar gewogen - aber das war's auch schon mit der Untersuchung (außer der Frage, ob er nüchtern ist): kein Abhören, schon gar keine Blutuntersuchung!!! Unsere neue TÄ untersucht Pferd und Hund schon gründlich, bevor sie impft!!!!
    Die Kosten sind wohl von TA zu TA ganz unterschiedlich. Ich habe schon Leute getroffen, die weit über 200,00 Euro bezahlt haben (ohne Komplikationen oder so). Am besten also vorher mal fragen - ich würde auch hier (wie beim Futter) sagen, dass die teuersten nicht unbedingt auch die besten sind. Lieber erst mal eine ganze Menge Leute nach ihren persönlichen Erfahrungen mit den einzelnen TÄ fragen!
    LG, Karin

  16. #16
    Santos1 Guest
    Ich habe 110 Euro bezahlt-bei einem größeren Hund kann es aber bis zu 180 Euro kosten.

  17. #17
    aryala Guest
    ich hab vor 2 jahren bei meinem dogge-labrador mix 175€ bezahlt. es kommt auch auf das gewicht von dem hund an, da sie mehr narkose ect. benötigen.

  18. #18
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    273

    Kosten

    Hallo,

    die Kastration von unserem Rüden hat bei uns 130 Euro gekostet. Es wurde vorher keine Blutuntersuchung gemacht. Die Nachsorge einschließlich Fädenziehen wird nicht extra berechnet. Eine Schmerzbehandlung nach einer Kastration ist nicht notwendig.

    Tierärzte haben unterschiedliche Preise und können/dürfen bis zu dem dreifachen des Gebührensatzes berechnen. Allerdings haben wir eine langjährige und gute Erfahrung mit unserem Tierarzt. Wenn das und das Vertrauen zu einem Tierarzt stimmt, ist es mir das absolut wert, auch ein paar Euro mehr für mein Tier auszugeben.
    Viele Grüße von Heike!
    Der Hund ist das einzige Wesen auf Erden, das Dich mehr liebt, als sich selbst.

  19. #19
    AnjaNRW Guest
    Ich habe (vor 4 Wochen) 150 Euro für die Kastration meines Rüden (Bolonka zwetna - also eine sehr kleine Rasse) bezahlt. Ich denke mir mal, es geht weniger um die Größe des Hundes. Das bisschen mehr an Medikamenten wird wohl nicht zählen. In den 150 Euro war aber alles dabei (Tröte, Schmerzmedikamente, Nachsorge). Ich war sehr zufrieden mit der OP. Aber ich weiß wohl auch, dass es große Unterschiede gibt - kann mir aber beim besten Willen nicht vorstellen, dass darunter auch die "Qualität der OP" leidet!

    Liebe Grüße von Anja

  20. #20
    Summer 175 Guest
    Mit der Qualität der OP hatte ich auch keine Probleme - aber ich hätte gern einige Euros mehr bezahlt, wenn der TA meinen Wuff vorher gründlich untersucht hätte - wenigstens abgehört, er hätte ja ein unerkanntes Herzproblem haben können.... Vor allem, weil er sich gegen die Narkose wehrte und nachgespritzt werden musste ....
    Bin ich froh, dass es so gut gegangen ist - aber künftig bin ich da bedeutend kritischer...
    LG, Karin

  21. #21
    montgo Guest
    mir hat mal ein ta in deutschland gesagt, dass die nach drei verschiedenen tarifen abrechnen können. es ging darum, dass eine familie, die wirklich hart am existenzminimunm lebte (wir kannten die kinder, weil sie häufig mit den hunden im park waren) wesentlich weniger zahlen musste. nicht das wir den preis runterhandeln wollten, wir hatten damals eines der kinder mit hund zum ta gefahren und gefragt wie das mit der rechnung funktioniert und darauf hat er uns das erklärt. in diesem fall hatte er die unterste grenze genommen und das auch noch in raten aufgeteilt, im normalfall wird diese grenze vermutlich eher nicht genommen. klar gibt es auch verschieden teure medikamente, hängt eben an den firmen und was der arzt gern verschreiben möchte.
    wir hatten übrigens mit einer hormonspritze getestet, ob der hund sich anders verhält. Hat er!! Aber mein mann hat sich geweigert (dabei hätten wir dem hund und uns viel erspart). Bei manchen hunden bewirkt halt eine kastration gar keine veränderung und dann ist es (bis auf den nachwuchs) sinnlos, sieht man mal von spätfolgen ab, die ja keiner vorher kennt. der hovawart meiner elter (zucht) hat sehr darunter gelitten wenn irgendwo eine hündin läufig war, er hat nicht gefressen und lag tag und nacht (ausser man hat ihn gezwungen), am zaun und hat seinen kopf rausgestreckt. Dabei hat er glück gehabt, dass nicht irgendein tierhasser mal draufgetreten ist. Für ihn wäre eine kastration also auch besser gewesen, aber er war ja zuchtrüde... bei meinem lässt mit den hormonspritzen übrigens die agressivität gegenüber anderen rüden erheblich nach. gruss montgo

  22. #22
    Summer 175 Guest
    Bei "Sarge" hätte ich es auch gern erst mal mit Spritzen versucht - aber zwei TÄ haben mir erklärt, bei einer so ausgeprägten Hypersexualität in einem so frühen Alter müsste man hochdosiert und häufig spritzen - und die Nebenwirkungen seien nicht zu unterschätzen.
    Ich denke, das stimmt - mit regelmäßigen Spritzen alle 14 Tage hätten die Docs sicher mehr verdient als an der OP ...
    Lg, Karin

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