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Thema: Hufrolle - medizinische Hufeisen?

  1. #41
    Kati_ Guest

    @lammi88

    Hey ,
    ..ich hab nämlich gehört dass es nicht so gut ist auszureiten da es nicht gut ist wenn er dann auf so verschiedenen bodenschichten geht:einmal asphalt, dann wiese, dann waldboden, .. ??
    ..er hat jetzt noch eisen oben aba wenn ich ihn hätte würden wir ihm die schon ziemlich sicher runtergeben und die hufen richtig stellen lassen, da ich bei informationen über die krankheit oft gelesen habe, dass wenn der huf im physiologischen zustand(grundzustand) gestellt ist, der hufmechanismus viel besser arbeiten kann. ist das schon mal eine erleichterung bei der krankheit?
    .. kann ich ihm sonst helfen die krankheit zu erleichtern? spezielles futter?!du hast in deinen vorigen beiträgen ziemlich viel geschrieben um den pferden zu helfen . kann ich jetzt sozusagen vorhilfe leisten um den ausbruch der krankheit - das lahmen- und die weitere entwicklung der krankheit zu verlangsamen ?
    Wäre für alle tipps dankbar. Meine e-mail über PN!
    lg Kati

  2. #42
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    Wenn er jetzt Eisen trägt, kann das schon der Auslöser für die Hufrollenentzündung sein Wenn die Eisen ab sind, kann es sein, daß sich der huf regeneriert und Du nie wieder Probleme hast
    Beim Futter solltest Du drauf achten, daß ein hoher Anteil an Omega 3 Fettsäuren gegeben wird. Leinöl z.B. oder eben das Markus Mühle Gelenkkraft. Omega 3 Fettsäuren sind die Vorstufe zur Alphalinolsäure. Diese ist für gesunde Knorpel das A und O. Eine Art Gelenkschmiere eben Ebenso wirkt sie entzündungshemmend.
    Melassefreies Futter und kein Weizen hilft ebenfalls. Melasse steht im Verdacht, daß sie Hufrehe fördert...Beweisen kann man es zur Zeit noch nicht.
    Auch solltest Du ihn nicht zuuu dick werden lassen. Was nicht heißt: Halt ihn dünn, aber das Mittelmaß ist wichtig, da hohes Gewicht auf den Hufrollenmechanismus drückt.

    Das mit dem Boden ist Quatsch. Klar geht ein Pferd lieber auf weichem, federnden Grund, der schön eben ist...wir doch auch Asphalt ist immer Pflicht nur Schritt - alles andere staucht den Huf zu sehr. Und Steine sind immer unangenehm...Solchen Boden kann man aber meist sehr elegant umreiten
    Viel wichtiger ist, daß Du ihn mehr auf der Hinterhand reitest. Die ist viel kräftiger und kann das Reitergewicht viel besser abfedern. Somit entlastest Du die Vorhand - bei der auch zu 95% die Hufrollenerkrankung auftritt. Nur seeehr selten auf der Hinterhand und dann sehr häufig bei Pferden mit Fehlstellung (oder eben einengenden Eisen)

  3. #43
    Kati_ Guest

    @lammi88

    ..ich hoff ich nerv jetzt nicht so viel mit meinen fragen::
    ..wie ist das wenn er in den nächsten wochen zu mir kommt und ich die eisen runtergebe macht das was wenn ich jetzt im winter diese umstellung mache? ..kann ich ihn dann trotzdem reiten? und kann ich ihn reiten während er richtig gestellt wird ? weil ich hab gehört, dass während er richtig gestellt ist ihn man nicht reiten soll. Und kann ich ihn überhaupt reiten wenn ich ihn dann haben würde?-wegen der krankheit jetzt?..

    Danke für die ratschläge mit dem futter

    lg Kati

  4. #44
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    Laß die Eisen abmachen und schau, wie er läuft. Kann sein, daß er erstmal lahmt. Er ist es ja nicht gewohnt ohne Eisen zu laufen. Das ist so, als ob Du Deine Schuhe an den Nagel hängst - zuerst spürst Du jeden Stein...bis Du Hornhaut hast Aber normalerweise kannst Du ihn sofort reiten. Fang langsam an, schau genau, wie er geht. Du wirst mit der Zeit ein Gespühr dafür bekommen, wann er einen guten und wann er einen schlechten Tag hat und Du wirst gegensteuern können. Er wird es Dir danken, wenn Du Rücksicht auf ihn nimmst.
    Und füttere grad am Anfang Zink zu. Gut geht Zinkorotat POS (über Internet-apotheken!!) Zink wirkt entzündungshemmend. Falls sich eine Entzündung bildet, werden seine Abwehrkräft gleich dagegen arbeiten und sie wird nicht schlimm. Einmal eine Kur - 1000St. Erste Woche 2x tgl 10Tabletten, dann auf 2x tgl 5-7 Tabletten. die letzte Packung (100St) dann 2x tgl 4St.
    Wenn Du ihn im Winter in einen Offenstall umstellst, mußt Du ihn eindecken - denk dran. Sein Winterfell ist nicht dick genug, wenn er vorher in einem festen Stall gestanden hat. Dann solltest Du ihn auch nicht naß reiten... Nächsten Winter wird er dann von allein dickes Fell bekommen

  5. #45
    Kati_ Guest

    ??

    ..was ist in der zeit in der er richtig gestellt wird das dauert ja ca.6-12 monate in der zeit ist er trotzallem reitbar richtig? ..soll ich mit der kur gleich anfangen wenn er bei mir ist?
    Dankeschön
    lg Kati

  6. #46
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    Theoretisch kannst Du ohne Probleme während der Umstellung reiten. Die Umstellung auf barhuf ist nicht das Problem - das Problem ist der Huf von innen. Der ganze Mechanismus muß sich umstellen und das kann bei "Hufrollen"-Patienten kurzfristig mal zu einer neuen Entzündung führen. Du mußt eben schaun, wie er läuft. Geht er vorn kurz, wird er "aua" haben. Dann geh nur mit ihm spazieren. Bewegung ist ein Muß und wichtig - Belastung (durch Reitergewicht) solltest Du in Akutphasen nicht machen.
    Ja, geb ihm ruhig gleich das Zink. Ich habe immer eine Packung bei mir liegen, die ich Lamour gebe, wenn der Boden entweder im Sommer zu hart und trocken wird, bzw nun im Winter der Boden uneben gefroren ist. Das sind die Böden, die ihr sehr weh tun und wo ein Schub vorprogrammiert ist. Aber bei ihr ist es schon seit 2 Jahren im "Endstadium" und dafür gehts ihr noch sehr gut.
    Hast Du Dich schon entschieden, ob Du ihn kaufst?

  7. #47
    Kati_ Guest
    ..was meinst du mit ,,wenn er kurz geht''?! wie bewegt er sich dann?
    Also es ist so:: Kaufen werde ich ihn schon zu 99,9% ! Ich will schaun dass ich ihn demnächst bei mir stehen habe. Doch zuerst muss das noch mit dem Preis geklärt werden da die jetztigen besitzer mit dem preis schon runtergegangen sind doch mit der Diagnose schau ich dass ich ihn um einiges billiger bekomme. denn der jetztige Preis ist mit der Krankheit absurd.
    Ich frag dich deswegen all die sachen dass er nicht einfach bei mir steht und ich nicht weiß was ich jetzt bei der krankheit tun muss, deswegen möchte ich mich so gut wie möglich informieren. Schließlich soll es ihm ja auch gut gehen.
    Ich hätte´noch eine frage ich bin zufällig auf die seite:: www.gesundehufe.com gelandet und dabei steht dass es gut ist wenn man hufschuhe benutzt. Sind diese sinnvoll oder klappt es auch gut ohne ihnen?
    Und verstehe ich das richtig?!Also bei seiner Diagnose kann es mal sein dass die entzündung akut wird>dann lahmt er und das kann ich durch deine tipps wieder hinkriegen dass es ihm danach wieder besser geht und er nicht mehr lahmt dann kann ich ihn auch reiten aber eben auch nicht zu sehr beanspruchen. d.h. dann gibt es wieder eine zeit in der die entzündung nicht akut ist und er besser läuft ..aber nach einiger zeit kann sie dann wieder ausbrechen und akut werden.. hab ich das so richtig vestanden?
    ..und was du auch bei einem vorigen beitrag geschrieben hast:auf asphalt nur schritt gehn richtig?!

  8. #48
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    Kurz gehen heißt: Er setzt die Hufe vorn flach auf. Er nimmt die Beine nicht so hoch und schreitet nicht vorn kraftig aus...ich weiß nicht so recht, wie ich es erklären soll... So ähnlich wie lahmen auf beiden Beinen...dann treten Pferde auch kürzer...Leider hab ich keine Videokamera...
    Man kann Hufschuhe benutzen. Ich habe die von Marquis und war recht zufrieden damit - nur die Polster sind bei mir ständig kaputt.... Aber bei Matschwegen sind die ständig runter. Einzig bei Steinen waren die gut - und davon gibts hier viele, weil die ganzen Straßenränder damit aufgeschüttet wurden. Ich finde Hufschuhe okay, wenn man viel reitet und die Hufe sich zu schnell abnutzen, ansonsten gehts auch wunderbar ohne. Schau mal auf der Seite meiner Huforthopädin: www. huf-in-balance.de - von dort kannst Du auch nochmal zur dhgev.de gehen. Da bekommste viiiel gute Infos
    Ja, es kann immer mal wieder eine Entzündung auftreten. Aber mit der Zeit bekommt man einen Blick dafür und kann schnell entgegenwirken. Wenn ich das noch richtig im Kopf habe (meine MAus hier zuhause ist kaputt und ich hab keine Lust nochmal auf eine andere Seite zu springen ) war er nur auf einem Bein stärker geschädigt, die anderen 3 waren nur leicht verändert, richtig? Ich denke, wenn Du ihn richtig stellen läßt, wird der Hufmechnismus sich gut regenerieren und Du wirst kaum noch Probleme haben. Eine Zinkkur und dann das Gelenkkraft von Markus Mühle...das sollte schon in kurzer Zeit eine Verbesserung im Schrittbild geben.
    JA! Asphalt IMMER nur Schritt. Auch bei gesunden Pferden. Harter Boden ist Gift für die Gelenke. Nicht umsonst werden Laufschuhe mit Luftpolstern versehen - schont die Gelenke Nicht nur von Menschen
    Übrigens Kaufpreis: Erkundige Dich mal nach dem Schlachtpreis. Da er erst 5 ist, würde ich 20% drauf rechnen und den Preis mal vorschlagen

  9. #49
    Gigollo Guest
    Hallo,
    ich habe ein grosses Problem,vielleicht kann mir hier ja jemand weiter helfen.
    Ich hatte vor ca. zwei Jahren ein Pflegepferd,wir hatten uns wirklich ger, dann wurde seine besitzerin Schwanger und wollte ihn verkaufen, ich hatte zu diesem zeitpunkt aber das Geld nicht. Irgendwann kam ich in den Stall und er war weg,einfach so niemand hat mir was gesagt und mir wollte auch niemand was sagen. Also habe ich meine sachen gepackt und bin nie weider in diesen Stall.Ich hab es immer wieder mit andren Pferden versucht,aber es wollte einfach nicht klappen.
    Letzte Woche war ich auf einen Hof und wie durch ein wunder stand er da,ich habe zwei Blicke gebraucht um hin wieder zu erkennen, er hat wohl Hufrolle, sein besitzer meint grad 4, ich hatte bis dahin noch nir was von dieser Krankheit gehört. Hab mich dann mal im Internet versucht schlau zu machen über behandlungs Methoden usw. und bin hier auf der seite hängen geblieben.
    Seine vorbesitzerin hat,soweit ich mich erinnern kann,mal erzählt das sie mit ihm einen Überschlag gemacht hat,weil ersich erschrocken hat und gestiegen ist und das deshalb ein Wirbel verrutscht sei und sie deswegen einen Nervenschnitt am rechten vorderhuf machen musste, heisst das das er schon immer Hufrolle hatte???
    Sein jetztiger besitzer hat erzählt das er es schon mit Spritzen versucht hat das es ein bisschen besser geworden ist, aber er abgenommen hat weil er irgendwann nichts mehr fresen wollte und das kann er eigentlich den ganzen Tag ohne dick zu werden!!!
    Ich würde meinem Bubi so gerne helfen, aber da er nicht zu mir gehört und ich nicht weiss ob der besitzer das alles zahlen würde habe ich mir überlegt das ich das übernehme!!
    Was kann ich machen, ich will ihm so gerne helfen, er tut mir so leid wenn er mich mit seinen traurigen augen anschaut!!!
    Er ist doch erst 11. er bekommt im übrigen schon einen spezialbeschlag, aber wenn ich das richtig verstanden habe nur alle 8 wochen und dann für 6 Wochen!!!
    Hoffe das ich schnelle antwort bekomme!!!

  10. #50
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    Hallo Gigollo!

    Oje....er hat WIRKLICH schon einen Nervenschnitt bekommen???? Dann sollte man ihn nicht mehr reiten. Ein Nervenschnitt verhindert nur, daß das Pferd Schmerzen spürt. Somit wird die Entzündung schlimmer, ohne daß es das nach außen zeigen kann...
    Das mit dem Überschlag verseteh ich nicht... die Hufrolle ist ein Komplex im HUF, das hat mit verschobenen Wirbeln nix zu tun. Bei verschobenen Wirbeln holt man eine Osteopathen, der den wieder einrenkt und weitere Anweisungen gibt. Meist Ruhepause, dann antrainieren und ggf nochmal einrenken. Das hat alles nix mit der Hufrolle zu tun.

    Pferde nehmen z.B. ab, wenn die Schmerzen haben. Auch können die Spritzen die Leber belastet haben - auch das führt zu Gewichtsverlust obwohl sie viel fressen.

    Ich kann Dir nur sagen, was ICH machen würde. Ob es der Besitzer macht, ist etwas anderes.
    Erstmal Eisen ab. Holt einen Huforthopäden der dhgev.de. Dieser soll die Hufe richtig stellen. Sagt ihm bitte, daß er die Kanten rundfeilt und das Pferd langfristig auf dem äußeren Rand der Hufsohle mitlaufen läßt. Damit kommen die meisten Hufrollenpatienten gut zurecht. Der Huf wird sich innerhalb von 6 Moanten in eine Form stellen, mit der das Pferd gut laufen kann. Solange müßt Ihr Geduld haben und ggf nicht belasten. Wichtig ist, daß Dein Bubi sich viel bewegen kann. Am besten wäre ein Offenstall oder eine Box mit Paddock, der IMMER offen ist. Macht eien Zinkkur, wie ich sie bei Kati schon beschrieben habe und füttert Muschelextrakt (Markus Mühle Gelenkkraft - 2x3ML pro Tag). Verzichtet auf Weizen im Futter, ebenso auf Melasse. Im Frühjahr, wen wieder die Brennesseln wachsen, gebt ihm mal Brennesselsud. Einfach einen Eimer voll Brennesseln pflücken, grob zerschneiden und mit 5l kochendem Wasser übergießen. 15 minuten stehen lassen. Brennesseln raus, Heucops rein und das bekommt der zum Futtern. Brennesseln regen die Nieren an und spülen Giftstoffe aus, unterstützen also die Leber. Eine alte Methode sind auch Bärlappsporen...allerdings wird heute gern gesagt, die wären giftig...kann ich zwar nicht behaupten, aber ich muß drauf hinweisen. Ich habe meine über Mittgard.de bestellt. 2 Eßl. in eine 250ml PET Flasche geben, 1/4l kaltes Wasser auffüllen und 12 Std stehen lassen. Dann mit 1/4 l heißem Wasser (nicht kochend!!!) Auffüllen und mit Heucops zusammen im Futter geben. Bärlapp ist ein altes Hausmittel für Leberprobleme.

    +Edit: Brennesseln und Bärlapp mindestens für 3 wochen geben!!!

  11. #51
    Gigollo Guest
    Hallo,

    die frühere Besitzerin hat immer gesagt das er nicht so gut zu reiten ist, er wollte immer nur rennen und hat immer versucht seinen Kopf durch zu setzten!
    Bei dem Nervenschnitt bin ich mir nicht sicher,ich glaube mich daran zu erinner das sie da mal was erzählt hat,aber sie meinte das das mit dem Überschlag zu tun hatte, aber ich habe mir schon fast gedacht dass das nicht gehen kann,bin ja auch nicht ganz dumm!! Ich werde mal mit dem Besitzer reden, vielleicht macht er das, wenn nicht dann werde ich die kosten übernehmen!!
    Er ist den ganzen Tag draussen nur nachts steht er in einer grossen Box!!!
    Kann ich auch einfach Brennesseltee kaufen,oder müssen es frische sein, ich weiss wenn sie frisch sind dann ist es besser!!
    Er frisst normal,es hat nur eine Zeit gegeben da hat er wenig wenn überhaupt was gefressen!!!

  12. #52
    Gigollo Guest
    Ach das habe ich vergessen, soll er überhaupt keine Eisen mehr drauf bekommen??

  13. #53
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    Kannst auch Brennesseltee kaufen - aber die im Frühjahr sind umsonst

    Frag mit dem Nervenschnitt nochmal nach. Kann sein, daß ein altmodischer TA das wegen des Hufrollenbefundes gemacht hat....Dummköpfe gibts genug

    Bei Boxen ist immer das Problem, daß die Pferde enge Kurven gehen müssen um sich zu bewegen/drehen. Das sollte man bei Hufrollentieren möglichst vermeiden. Wenn sie es von sich aus machen - okay, aber nicht, weil der Platz beschränkt ist. Weißt, was ich meine??? Jede enge Wendung geht auf den Hufrollenkomplex.
    Wenn irgend möglich stellt ihn barhuf. Also komplett ohne Eisen. Aber nicht vom Schmied machen lassen, sondern von einem Huforthopäden. (www.dhgev.de) Schmiede haben eine handwerkliche Ausbildung, keine orthopädische. Teilweise Zusatzscheine gemacht, aber nie so intensiv, wie ein Huforthopäde. Ein Pferd läuft sich den Huf so in die Form, die es braucht. Sprich: mit den Spezialeisen werden dem Tier sozusagen künstlich die Trachten verlängert. Das passiert aber von allein, wenn man es richtig barhuf bearbeitet. Wie gesagt: Bubi wird eien Zeit der Umstellung gebrauchen, kann sogar sein, daß er erstmal etwas lahmt (geh Du mal plötzlich iohne Schuhe ), aber das wird wieder. Die Hufe wachsen langsam aber sicher sogar so hart, daß er Asphalt mit weniger Abrieb als mit Eisen schafft. Aber das geht nicht von heute auf morgen.

  14. #54
    Gigollo Guest
    Hallo,
    danke für die Tipps,ich schau mal was ich machen kann und ob ich raus bekomme ob er schon einen nervenschitt hatte, kann ich das eigentlich irgendwie selber feststellen??
    Ansonsten geht es ihm galub ich gut,zumindestens finde ich das ernicht mehr so traurig schaut, das ist auch schon mal ein kleiner vortschritt,oder
    Werde das mal mit den Brennesseln probieren,ob er den Tee überhaupt trinkt und wenn er das macht dann warte ich bis es frische gibt, solange bemitleide ich ihn,das gefällt ihm auch!!!

  15. #55
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    Entweder Brennesseltee in den Wassertrog kippen und nix anderes mehr hinstellen oder Heucops in dem lauwarmen Brennesseltee aufweichen Zur Not ein bißchen Honig drüber - wird eigentlich sehr gern gefressen

    Nee, der Nervenschnitt wird mit einer kleinen Narbe gemacht....ist reine Glückssache, wenn Du den findest. Und selbst dann KANN es noch eine Narbe von einer Weideverletzung sein...

  16. #56
    Gigollo Guest
    Naja, hab jetzt mal die Telefon nummer von seinem alten Hufschmied gefunden, werde da mal anrufen vielleicht kann der mir was dazu sagen, wenn er darf

    Gigollo frisst oder trinkt eigentlich alles, zumindestens habe ich das immer gedacht, bis er einen husten hatte und ich ihm Tee geben wollte, ich habe sogar Hinog rein gemacht, aber wenn er nicht will dann ist er ein richtiger dick kopf,da kann man nichts machen!!
    Aber das mit den heucops werde ich mal probieren!!!

  17. #57
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    Nonny frißt auch alles - aber Mash verweigert er Ich glaub damit ist er so ziemlich das einzige Pony/Pferd im Umkreis von zig km, das Mash nicht mag
    Bei Husten hilft der Hustentee von Penny besonders gut. Einfach 4 Beutel aufreißen und 2x tägl. ins Futter geben Auch Kinderhustensaft mit Efeuextrakt hilft gut. 25ml 2-4x tgl übers Futter. Dazu Thymian (30g 2xtgl) ins Futter. Das überlebt kaum ein Husten wenn das Pferd auch noch ausreichend bewegt wird damit es abhusten kann

  18. #58
    Kati_ Guest
    @ lammi88. hab jetzt lang nicht mehr geschrieben. als allererstes wollte ich mich für deine ganzen tipps bedanken! Der derzeitige Stand: mein dad überweißt morgen das geld für mein zukünftiges pferdi an seine derzeitigen besitzer .und innerhalb von 14 tagen wird er dann bei stehn . vor ein paar tagen war ein spezialist aus deutschland bei ihm und hat ihn noch einmal geröngt. er meinte, dass er nicht verstehe wieso bislang alle käufer wieder abgesprungen sind da die diagnose hufrolle sehr rar ist. in den nächsten tagen wird sich ser aus deutschland wieder melden und sagen was bei den röntgenbildern rauskommen ist. und er hat diekrankheit selbst noch nicht denn hufrollenentzündung hat er ja noch nicht es gibt nur einen befund. was jetzt meine eigentliche frage ist: ich wollte ihn ja eigentlich wenn er dann bei mir steht barhuf gehen lassen, da vielL. durch die eisen dehr huf zu eingeengt ist und ohne eisen der hufmechanismus besser arbeiten kann... doch ich hab gestern mit der jetzigen besitzerin gesprochen und die sagte mir, dass es unbedingt vorne die eisen braucht, da er mal einen hornspalt hatte, was jetzt aber eh wieder völlig verheilt ist und keine probleme mehr gibt, doch er braucht vorne unbeding die eisen. sie sagte, dass er hinten keine braucht, aber gerade vorne wollte ichs ja runtergeben weil die hufrolle ja stark vertreten nur bei den vorderhufen vorkommt. hmm was soll ich jetzt machen? ich vertrau nämlich eben drauf was die jetzige besitzerin sagt da ich sie persönlich kenne und ihre pferdekennung eigentlich nie in frage gestellt habe. doch wenn er die eisen vorne braucht aber er schon eine strahlveränderung hat kann ich dies ja nicht vorbeugen wenn ich eisen oben habe?! ich hoffe meine erklärung war verständlich.. würde mich für hilfe echt freuen.
    glg kati

  19. #59
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    Hey, das freut mich für Dich!!!

    Weißt Du, weshalb Hornspalten entstehen????? Hornspalten entstehen, wenn die Hufwände gegeneinander arbeiten. Dann "platzt" das Horn an der am meisten belasteten Stelle auf...und Hufwände arbeiten dann gegeneinander, wenn der Huf falsch bearbeitet wurde
    Nonny hatte auch kleinere Hornspalten...sind nun weg. Der große Holsteiner, mit dem wir anfangs zusammenstanden, hat massive Beinstellungsfehler und dadurch eben stark belastete Hufe und Hufwände und eben auch an allen 4 Hufen extreme Hornspalten bis an den Kronrand hinauf. Ganz werden die nie weggehen, da auch eben der Kronrand massiv geschädigt wurde, aber sie sind nun - nach 2 Jahren barhuf - SEHR viel kleiner und kurzer geworden. Um Dir mal einen Vergleich zu geben: bevor er von der HO das erste Mal bearbeitet wurde, hatte die schlimmste Spalte vorn links (die bis an den Kronrand ging) unten eine Lücke von 1,2cm..... Als er im Herbst wegging, habe ich nochmal gemessen: knapp 0,2mm und der offene Spalt läuft nur noch bis ungefahr zur Mitte
    Les Dich mal durchs dhgev.de dort wirst Du meine Aussagen bestätigt sehen (Fotos) und lesen
    Weißt, bei uns im Stall sind "Züchter"...seit fast 60 Jahren...aber den billigsten Hufschmied nehmen (der sch...arbeitet ) und den auch nur alle 12-14 Wochen holen und sagen: die haben schlechte Hufe, haben sie von der Mutter geerbt DAS zum Thema: Pferdeerfahrung das heißt noch lange nicht, daß man sich auch mit Hintergründen beschäftigt hat Und Hornspalten als Grund für Eisen anzugeben..... Les Dich mal durchs die Seiten und frag zur Not nochmal im Forum des dhgev.de nach

  20. #60
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    Übertrag
    Zitat Zitat von Monet22395 Beitrag anzeigen
    Also,lange never ending Story, seit letztem Jahr April lahmt mein Traki vorne rechts.Der erste Tierarzt stellte beim Röntgen die Diagnose Gleichbeinlahmheit ( 4 Wochen Schritt gehen ).Es wurde jedoch nicht besser ,und ich hab ihn über Spommer nur auf Koppel gestellt. Im Sept.fuhr ich ihn in eine Tierklinik,dort wurde wieder eine Lahmheitsuntersuchung mit Abspritzen gemacht,er lahmte trotz Anästesie weiter im Hufbereich ( Speziell in der Wendung ).Daraufhin nahmen sie ihm Gelenks flüssigkeit ab,die imLabor Knorpelstückchen zeigte. Diagnose ist : Durch eine nicht erkannte Hufgelenksentzündung löste sich der Knorpel am Randbereich des Hufgelenks. Also haben wir eine IRAP Behandlung ( 7 Injektionen in mehren Monaten ) gemacht,die eigentlich ganz gute Erfolgsaussichten hat. Bei uns war das nicht der Fall,und nun fahre ich am Mittwoch wieder hin um eine Stammzellen Therapie zu machen !!Der Arzt riet mir zwar erst nach Köln zu fahren und eine Computer Therapie zu machen um zu sehen,ob er noch andere Schäden an dem Bein hat.Jedoch ist es zu weit nach Köln und die Kosten von 1.600 Euro schrecken mich auch ab. Mein Verdacht ist die Hufrolle,was sich aber auf den unzähligen Röntgenbilder nicht bestätigt.Aber alle Symtome sprechen dafür , Lahmheit ( Wendung ganz schlimm ),zu lange Zehe und kurze Trachte (mein Schmied sagte immer ,wäre nicht so arg schlimm ).Leichter Zwanghuf !!
    Habe mich entschieden die Stammzellentherapie zu machen und dazu Deine Fütterungsempfehlung zu geben !! Im Sommer such ich mir einen guten Huforthopäden der im die Eisen abmacht !! Dies kann ich erst nach der Stamm Behandlung,weil der Huf steil stehen soll und er gerade deshalb Alueisen mit Dämmung gegen Stösse hat.

    Monet ist 13 Jahre alt und hatte eigentlich noch nie was an den Beinen.

  21. #61
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    Mein Verdacht ist die Hufrolle,was sich aber auf den unzähligen Röntgenbilder nicht bestätigt.Aber alle Symtome sprechen dafür , Lahmheit ( Wendung ganz schlimm ),zu lange Zehe und kurze Trachte (mein Schmied sagte immer ,wäre nicht so arg schlimm ).Leichter Zwanghuf !!
    Röntgenbilder können nur etwas aussagen, wenn bereits eine Veränderung der Hufrolle vorliegt. Am Anfang sieht man nichts.
    Meinst Du zu kurz Zehe und zu lange Trachten? Weil so rum wäre es bei Hufrollen befund. Anders ist nur schlecht geschnitten Das würde auch für den Zwanghuf sprechen - falsch geschnitten. Magst Du mal Fotos von Deinen Hufen machen? Auf glattem Untergrund von außen Seite und von vorn und eines von unten. Bitte die Fessel seitlich mit fotografieren. Kannst Du hier z.B. über Imageshack.us einstellen.
    Alueisen dämmen null. Dann mußte ein Stoßpolster dadrunter genagelt sein. Ist es das???? Bringt auch nix bei Entzündungen im Huf selbst. Mach mal die Fotos - ich hab da einen Verdacht
    Zinkorotat ist okay, dazu aber auch Muschelextrakt (z.B. 2x 3ML Markus Mühle Gelenkkraft oder über Makana pur bestellen und täglich 8g in 2 Portionen ins Futter mischen) für den Knorpelaufbau und Festigung

  22. #62
    Monet22395 Guest
    Hallo Lammi88,danke für die schnelle Antwort !! Er hat zu lange Zehen,definitiv.Wie funktioniert das mit den Fotos schicken?? Kann ich sie Dir per Email schicken,das kann ich wenigsten ?? Bringe ihn morgen zur Klinik,weil wir einen Termin haben.Die Bilder mache ich Dir vorher noch schnell,kein Problem. Hier mal meine Email ( Kannst mir gerne schreiben,vielleicht magst Du sie hier im Forum nicht preisgeben !!

    Also vielen Dank !!!!!!!!!

  23. #63
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    Ich bitte mal Camillo Deine email rauszunehmen. Kann jeder lesen

    Ich schreibe Dir eine PN (private Nachricht oben rechts) mit meiner email

  24. #64
    Schimmelchen Guest

    Hufrollenentzündung

    Hi, habe vor ca. 6 Jahren mein erstes eigens Pferd gekauft. Von der Erkrankung Hufrollenentzündung hatte ich bis dahin noch nie etwas gehört. Sonst hätte es mich vielleicht stutzig gemacht, dass das Pferd beim Probereiten stolperte. Lahm war er zu der Zeit jedoch noch nicht.
    Es handelt sich um ein sehr großen Pferd, was vermutlich gesprungen wurde. Angeblich wusste der Händler nichts genaues über das Tier (würde ich heute nie mehr glauben, ich würde aber auch nicht mehr bei einem Händler kaufen). Nach ca. 1 Jahr Ausbildung (ich war Dressurreiterin und bekam regelmäßig Unterreicht) fing er an zu lahmen. Anfangs hörte das Lahmen nach ein paar Ruhetagen auf, wurde aber nach Belastung wieder schlimmer. Tierärzte kamen und gingen, mit den unterschiedlichsten Diagnosen (leichte Rehe in der Weidezeit; beim Spielen auf dem Paddock an der Schulter getreten, daher Wendeschmerz usw.) Eine Hufrollenentzündung wurde erst nach ca. 2 Jahren diagnostiziert, durch gezielte Lahmheitsdiagnostik mit Sedierung der Hufrolle, da auch die Röntgenbilder keine großartige Verändung der Hufrolle aufwiesen.
    Die Lahmheit verschlimmert sich übrigens mit Beginn der Weidesaison immer drastisch, weshalb wir erst spät und ganz langsam anweiden.
    Habe dann ein gutes Jahr nicht geritten und pausiert. Eine Zeit ging es gut, aber nach einigen Wochen regelmäßiger Bewegung (Reitplatz) war er wieder lahm. laut Tierarzt Nervenschnitt oder Frührentner. Nervenschnitt kam nach reiflicher Überlegung nicht in Frage.
    Ein anderer TA hat dann noch mal eine Spritzenkur mit Hyarulonsäure versucht, hat nichts bewirkt und war richtig teuer. Jetzt empfiehlt man uns eine Spritze mit Cortison direkt in die Hufrolle. Dies ist aber nicht ungefährlich und das Ergebnis völlig offen, daher lehne ich es bisher ab. Würde ich wahrscheinlich dann auch nur in einer Klinik machen lassen.
    Habe Anfang des Jahres Deinen Tipp mit Zinkrotat und Gelenkpellets von MM ausprobiert, seitdem lahmfrei!!!!!! Habe es ehrlich gesagt nicht wirklich für möglich gehalten. Im Augenblick füttere ich nur noch die MM Pellets.
    Wenn die Weidezeit im Juni losgeht, werde ich wieder die Zinkrotattabletten füttern und dann bin ich mal gespannt. Werde mich dann wieder mal.
    Erstmal vielen, vielen Dank für den guten Tipp.

    P.S. Wir reiten zu seiner Freude nur noch aus und das überwiegend im Schritt. Dressur und Reitplatz war ihm eh immer zu anstregend und langweilig.

    Zitat Zitat von lammi88 Beitrag anzeigen
    SOOOOOO! Bin grad von den Pferden zurück - nun mal etwas genauer

    Also Brennesseltee nimmt man zum Entschlacken. Der fördert die Nierenfunktion und somit die Ausscheidung von Giftstoffen. Solltest Du also auf jeden Fall mal für 2-3 Wochen als Kur durchziehen. Dadurch, daß der Darm nicht richtig gearbeitet hat, konnten sich "Abfallstoffe" im Körper ablagern. Diese gehen gern in Gelenke und Leber. Und eben Ablagerungen da können auch mal nicht zu erkennende Lahmheiten hervorrufen. Grad die Tatsache, daß er - wenn ich das richtig verstanden habe - schlecht zunimmt, läßt auf Leberprobleme schließen. Genauso häufige Koliken könnten durch eine Leberfunktionsstörung kommen.
    Du kannst mal mit ihm spazierengehen. Schau genau, was er sich an Pflanzen bevorzugt raussucht. Geh am besten über eine halbe Wildwiese. Dort wird er alles finden, was er gebraucht. Ich vermute, daß er gern Löwenzahn und Schachtelhalm frißt, oder? Falls Du die Namen nciht kennst, rupfe ein Blatt und eine Blüte ab oder fotografier die Pflanze. Was ich nicht kenne, finde ich in meinen Heilkräuterbüchern
    Zum Aufbau der Leber helfen folgende Kräuter als Tee:
    2 Eßl Kalmuswurzel, 2 Eßl Bärlappsporen (gemahlen) in 1/4 Liter Wasser kalt ansetzen und über Nacht stehen lassen.(Geht prima in einer kleinen Plastikflasche - einfach alles rein un GUT schütteln)
    4Eßl. Schachtelhalm, 3 Eßl Brennesseln morgens heiß aufgießen und 15 Min ziehen lassen. Blätter herausnehmen. Dann die Kalmuswurzel/Bärlappsporenmischung in den Tee geben. 10 Minuten ziehen lassen und mit Heucops auffüllen. Mindestens 2 Wochen lang
    Lamour hat nach der Kur plötzlich zugenommen, wurde weicher in den Gängen und wurde im ganzen entspannter. Hat ihr sehr gut getan. Die Zutaten hab ich damals über mittgard.de bestellt.
    Du kannst auch Cheledonium in D8 2x tgl 5 Globoli geben. Schöllkraut hilft auch bei Leberproblemen/Überlastungen. Sehr gut sogar.

    So, aber nun mal zum Thema "Hufrolle". Wobei ich bei Deinem Jungspund noch nicht davon überzeugt bin (und wenn, dann kann es nciht schlimm sein, da das Strahlbein noch nicht verändert ist). Es kann auch z.B. eine Huflederhautreizung sein. Die bekommen Pferde u.a. durch falsche Stellung, falsche Eisen oder zu enge Trachten. Daß er mit den Eisen nicht mehr ordentlcih laufen konnte ist für mich so ein Hinweis. Diese Reizungen können Monate dauern bis sie ausgeheilt sind. Jeder Stoß bringt sie wieder neu hervor, bzw es dauert ja auch, bis die Hufform sich anpaßt und der Druck weggeht. Deshalb würde ich gern Huffotos sehen. Ein bißchen Ahnung hab ich von Stellung auch und die Chance, daß ich sie meiner HO unter die Nase halten kann, kommt nur alle 8-9 Wochen mal Wie gesagt: laß Dir zeigen, wie Du nachfeilen kannst. Bringt viel und spart Geld

    Wo sitzt das Überbein? Richtung Ballen oder eher Richtung Zehe? Ich hatte erst an einen Stich oder ein verkapseltes Hufgeschwür gedacht - aber die wären eher weicher und beweglicher gewesen.... Es könnte - je nachdem, wo es sitzt, ein Hämathom (schreibt man das so??? ) - ein "blauer "Fleck sein. Das kann durch Überbelastung an einer Seite entstehen. Hatte Lamour eine Zeit lang am Ballen. Kam durch die Umstellung...

    Offenstall ist perfekt Dein Pferd muß sich 24 Std frei bewegen können ohne enge Wendungen zu gehen. Und die meisten Kopper bessern sich auch im Offenstall. Vermeide jegliche enge Wendung, oder daß er sich stellen muß. Auch Sprünge sind Tabu. Wenn er es von sich aus macht - okay, aber verlange es nicht von ihm. Jede seitliche Bewegung im Huf wird ihm weh tun. Deshalb erstmal vermeiden. Okay?

    Muschelextrakt hatte ich letztes Mal schon genauer geschrieben... Gut ist auch: Gelatinaat von Prime Val - allerdings teuer (über dierapotheker.nl am günstigsten). Hat Lamour fast 1,5 Jahre bekommen. War gut, allerdings finde ich das Gelnekkraft besser und günstiger.
    Zinkrotat POS - würde ich Dir eine Kur empfehlen. Zink steigert die Immunabwehr. Du fängst an mit 2x tgl 10 Tabletten über 5 Tage, dann senkst Du langsam die Dosis. Du solltest Dir 1000 Stück besorgen und die über mindestens 2 Monate geben. (medizinfuchs.de) Wenn Lamour nicht mehr läuft, gebe ich ihr Zink. Das lahmen bessert sich bei ihr schlagartig.

    Was Du auf gar keinen Fall machen soltest, ist Schmerzmittel geben. Auch keinen Ingwer. Du hast nur die Chance eine neue Entzündung zu sehen, wenn das Pferd die Scherzen spüren und zeigen kann. Nur dann kannst Du eingreifen und Zink geben.

    Mir fällt grad soviel ein Aber ich glaube, fürs erste ist es genug zu Lesen
    Wie gesagt: versuche mal bis Freitag mittag Huffotos zu senden, okay?
    Schönen Abend noch!

  25. #65
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    Zitat Zitat von Schimmelchen Beitrag anzeigen
    Hi, habe vor ca. 6 Jahren mein erstes eigens Pferd gekauft. Von der Erkrankung Hufrollenentzündung hatte ich bis dahin noch nie etwas gehört. Sonst hätte es mich vielleicht stutzig gemacht, dass das Pferd beim Probereiten stolperte. Lahm war er zu der Zeit jedoch noch nicht.
    Es handelt sich um ein sehr großen Pferd, was vermutlich gesprungen wurde. Angeblich wusste der Händler nichts genaues über das Tier (würde ich heute nie mehr glauben, ich würde aber auch nicht mehr bei einem Händler kaufen). Nach ca. 1 Jahr Ausbildung (ich war Dressurreiterin und bekam regelmäßig Unterreicht) fing er an zu lahmen. Anfangs hörte das Lahmen nach ein paar Ruhetagen auf, wurde aber nach Belastung wieder schlimmer. Tierärzte kamen und gingen, mit den unterschiedlichsten Diagnosen (leichte Rehe in der Weidezeit; beim Spielen auf dem Paddock an der Schulter getreten, daher Wendeschmerz usw.) Eine Hufrollenentzündung wurde erst nach ca. 2 Jahren diagnostiziert, durch gezielte Lahmheitsdiagnostik mit Sedierung der Hufrolle, da auch die Röntgenbilder keine großartige Verändung der Hufrolle aufwiesen.
    Die Lahmheit verschlimmert sich übrigens mit Beginn der Weidesaison immer drastisch, weshalb wir erst spät und ganz langsam anweiden.
    Habe dann ein gutes Jahr nicht geritten und pausiert. Eine Zeit ging es gut, aber nach einigen Wochen regelmäßiger Bewegung (Reitplatz) war er wieder lahm. laut Tierarzt Nervenschnitt oder Frührentner. Nervenschnitt kam nach reiflicher Überlegung nicht in Frage.
    Ein anderer TA hat dann noch mal eine Spritzenkur mit Hyarulonsäure versucht, hat nichts bewirkt und war richtig teuer. Jetzt empfiehlt man uns eine Spritze mit Cortison direkt in die Hufrolle. Dies ist aber nicht ungefährlich und das Ergebnis völlig offen, daher lehne ich es bisher ab. Würde ich wahrscheinlich dann auch nur in einer Klinik machen lassen.
    Habe Anfang des Jahres Deinen Tipp mit Zinkrotat und Gelenkpellets von MM ausprobiert, seitdem lahmfrei!!!!!! Habe es ehrlich gesagt nicht wirklich für möglich gehalten. Im Augenblick füttere ich nur noch die MM Pellets.
    Wenn die Weidezeit im Juni losgeht, werde ich wieder die Zinkrotattabletten füttern und dann bin ich mal gespannt. Werde mich dann wieder mal.
    Erstmal vielen, vielen Dank für den guten Tipp.

    P.S. Wir reiten zu seiner Freude nur noch aus und das überwiegend im Schritt. Dressur und Reitplatz war ihm eh immer zu anstregend und langweilig.
    Hallo Schimmelchen!
    Schön das zu hören!!!! Um Deinen Geldbeutel zu schonen kannst Du mal versuchen, ob Dein Süßer das Muschelextrakt pur annimmt (riecht ziemlich fischig *würg*). Ich habe Lamour dadrauf (mit einigen "Kämpfen") umgestellt. Wenn Du es versuchen willst: über Makana.de bestellen. Du brauchst 8g täglich - am besten 2x4g pro Tag geben. Ich habe bei Makana die Leinpellets mitbestellt, weil Lamour supergern Leinsamen frißt. Wenn ich nun eine sehr große handvoll Leinpellets mit reingebe und etwas warmes Wasser drauf, frißt sie das Muschelextrakt mit So schlägt man 2 Fliegen mit einer Klappe: 1) billiger und 2) keine Melasse mehr
    Übrigens KANN das Lahmen beim Anweiden daher kommen, daß die die ersten Tage wie blöd über die Koppeln fetzen...das tut in der Hufrolle "aua"
    Solange das Röntgenbild ohne Befund ist, hast Du gute Chancen die Krankheit fast zum Stoppen zu bekommen. Füttere weiter Muschelextrakt Falls Du Eisen drauf hast, solltest Du mal überlegen, ob Du nicht mal einen guten Huforthopäden und barhuf versuchen willst. Ist bei Hufrollenbefund immer gut, weil dann der Hufkomplex besser durchblutet wird.

  26. #66
    Schimmelchen Guest

    Muschelextrakt

    Hallo Lammi,
    danke für die Tipps. Muschelextrakt pur hab ich versucht, frisst er nur wenige Tage, dann nicht mehr. Genauso Ingwer, ist einfach zu scharf.....
    Ohne Eisen habe ich schon vor ca. 3 Jahren versucht, war aber schwierig. Er läuft extrem fühlig und das über Wochen. Irgendwann konnte ich das Elend nicht mehr mit ansehen. Außerdem haben wir noch ein "Hufrollenpferd" im Stall, welches schon lange Barfuß läuft und er lahmt trotzdem sehr stark, auch im Schritt. Muss also nicht immer eine Besserung bringen. Habe einen sehr guten Schmied gefunden und habe zur Zeit einen "normalen" Beschlag ohne Polster. Eiereisen und Polster hatten wir auch schon, hat nichts gebracht. Da er im Moment gut läuft, will ich erstmal nichts ändern.
    Zum Anweiden muss ich sagen, dass wir im Stall die ersten Wochen nur am Strick anweiden und mit wenigen Minuten beginnen und dann täglich steigern. Es ist bei meinem Pferd also wirklich das Gras, was die Entzündung zum "Blühen" bringt. Vom wilden Rennen kommt es nicht.

    Viele Grüße

  27. #67
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    Zitat Zitat von Schimmelchen Beitrag anzeigen
    Hallo Lammi,
    danke für die Tipps. Muschelextrakt pur hab ich versucht, frisst er nur wenige Tage, dann nicht mehr.
    Dann verringere die Menge und gebe etwas Honig oder Zuckerrübensirup dazu Außerdem die Menge an Kraftfutter erhöhen, so daß der Geruch etwas überdeckt wird. Hab ich zu wenig Kraftfutter drinnen, wird bei mir auch gemäkelt. Ich schneide auch noch Möhrchen klein rein

    Zitat Zitat von Schimmelchen Beitrag anzeigen
    Genauso Ingwer, ist einfach zu scharf.....
    Pferde können "scharf" nicht schmecken Ingwer bitte auch NIEMALS bei Hufrollenprobs geben!!! Die Pferde merken die Schmerzen nicht mehr und überlasten sich, bzw Du hast keine Chance eine neue Entzündung zu erkennen. Ingwer verschlimmert die Veränderung der Hufrolle!!!! DEN Fehler hab ich auch aus Unwissenheit gemacht und damit meinem Pferdchen einige Jahre Leben gekostet

    Zitat Zitat von Schimmelchen Beitrag anzeigen
    Ohne Eisen habe ich schon vor ca. 3 Jahren versucht, war aber schwierig. Er läuft extrem fühlig und das über Wochen. Irgendwann konnte ich das Elend nicht mehr mit ansehen. Außerdem haben wir noch ein "Hufrollenpferd" im Stall, welches schon lange Barfuß läuft und er lahmt trotzdem sehr stark, auch im Schritt. Muss also nicht immer eine Besserung bringen. Habe einen sehr guten Schmied gefunden und habe zur Zeit einen "normalen" Beschlag ohne Polster. Eiereisen und Polster hatten wir auch schon, hat nichts gebracht. Da er im Moment gut läuft, will ich erstmal nichts ändern.
    In ein paar Wochen stellt sich kein Huf um Verusche einfach mal selber barfuß zu laufen.... es dauert mindestens 1/2 Jahr, bis Du nicht mehr jeden Stein spürst. Genauso geht es Deinem Pferd. Man sollte auch bei der Umstellung einen erfahrenen Huforthopäden ranlassen. Der schneidet den Huf möglichst hohl, so hat die Sohle wenig Bodenkontakt, das Pferd ist weniger fühlig. Schmiede haben die Angewohnehit einfach kurz zu schneiden. Dann hat man halt ein Pferd, was über normalen Boden stöckert... Und wie ich auch geschrieben habe: die Umstellung braucht auch Rücksicht vom Reiter. Dann reitet man eben mal 4-5 Monate nicht. Stellt das Pferd die ersten Wochen möglichst auf einen Sandpaddock, später auf die Weide (möglichst ohne Steine)
    Ein Hufrollen Pferd lahmt immer dann, wenn eine Entzündung im Huf ist oder wenn die Hufrolle zu extrem zerstört ist. Das hat nichts mit dem barhuflaufen zu tun. Barhuf unterstützt einen gesunden Huf, vermindert die Fortschreitung des Prozesses, vermindert neue Entzündungen, weil der Huf besser durchblutet wird. Steht ein Barhufpferd nicht richtig, ist nicht richtig gestellt, kann auch hier der Huf nicht arbeiten Barhuf ist nicht gleich barhuf

    Einfach um es nochmal deutlich zu machen: das Pferd ist ein Fluchttier. Sein Herz ist zu klein, damit es möglichst wenig Gewicht verursacht, das Tier schneller fliehen kann. Braucht das Pferd nun mehr Sauerstoff, weil es fliehen muß (oder geritten wird), fangen die Hufe an, bei jedem Schritt mit zu "pumpen" Schau Dir mal an, wie der Huf auseinander geht, wenn das Pferd auffußt...damit "pumpt" es mehr Blut durch den Körper. Eisen verhindern diesen Prozeß, weil die Hufe eingeschränkt werden. Somit kann auch das Blut nicht schnell genug weiße Blutkörperchen ranholen und abbauen, die die Entzündung einschränken würde.... der Erfolg: die Hufrolle wird weiter durch eine neue Entzündung geschädigt....


    Zitat Zitat von Schimmelchen Beitrag anzeigen
    Zum Anweiden muss ich sagen, dass wir im Stall die ersten Wochen nur am Strick anweiden und mit wenigen Minuten beginnen und dann täglich steigern. Es ist bei meinem Pferd also wirklich das Gras, was die Entzündung zum "Blühen" bringt. Vom wilden Rennen kommt es nicht.

    Viele Grüße
    Okay - dann solltest Du mal einen Bluttest auf Rehe machen lassen. Kann sein, daß eine leichte Rehe Deinem Pferd Probleme macht. Das kannst Du über einen Bluttest in der Akutphase herausfinden. Außerdem dann gelich mal den Leberwert abklären lassen. Auch da kann beim Anweiden durch den Eiweißschub eine Überbelastung entstehen....(kann auch zum Lahmen führen)

  28. #68
    Kati_ Guest
    Hey
    ..ich wollte nur sagen, dass es meinem süßen sehr gut geht. ....jetzt hätte ich aber eine neue frage: da jetzt schon der frühling kommt und das gras wächst steht mein pferdi am tag über auf der graskoppel. allerdings hat man mir gesagt dass ich jetzt aufpassen muss dass er durch das gras keine hufrehe bekommt. wie kann ich denn da aufpassen dass er keine bekommt?!bin jetzt grad bissl ratlos wie man denn da aufpassen kann?!
    @lammi88 kannst du mir da helfen?
    ganz liebe grüße kati

  29. #69
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    Das Zauberwort heißt: langsam anweiden Wenn Du nicht die Chance hast dein Hotti erstmal stundenweise auf die Koppel zu stellen, teil einfach ein Stück ab, daß er nicht soviel auf einmal fressen kann. Ansonsten fängst Du mit 1 Std Koppel am Tag an, dann je nach Empflindlichkeit des Pferdes erhöhst Du alle 3-4 Tage um 15-30 Minuten. Bei starker Reheempfindlichkeit, sollte man die Pferde auch erst Mittags auf die Koppel stellen. Aber normalerweise passiert nichts. Die Gefahr ist meist nur dann, wenn Tiere zu Übergewicht neigen oder wenn sie den Winter so gar kein Gras bekommen haben und dann gleich auf eine "langgrasige" Koppel gestellt werden. Da haben sie dann einen Eiweißschub und das kann zur Rehe führen.
    Übrigens hilft auch viel Bewegung einer Rehe vorzubeugen

    Hast Du ein Foto von Deinem Süßen????

  30. #70
    Kati_ Guest
    oke danke ..deine tipps sind echt super hilfreich : ) ..jaa hab ich ..ich weiß nicht ob ich hier auch fotos reinstellen kann. aber ich schick dir in den nächsten tagen eins auf deine e-mail adresse. ich hoff die die du mir einmal geschickt hast ist noch aktuell.
    ich wollte auch fragen. im moment geht es ihm sehr gut.ich möchts jetzt nicht verschreienaber ich glaub er fühlt sich wohl. durch die eisenabnahme ist es denke ich besser mit den hufen. wie soll ich aber jetzt weitermachen?! wann ist es notwendig wieder mit ihm röntgen zu fahren um zu sehen wie es auf den röntgenbildern aussieht mit der hufrolle.ob es sich verändert oder nicht schlimmer wird?! ich hab überlegt als abwehr und zur vorbeugung eine zinkkur zu machen, welche du mir schon einmal beschrieben hast.ist das gut so bzw. hilfreich?oder nicht unbedingt notwendig wenn ihm nichts fehlt?
    glg kati

  31. #71
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    Merci
    Laß das röntgen sein... Wenns ein Schub kommt, wirst Du es auch so sehen. Da brauchst Du kein Geld zum Fenster rauszuwerfen. Es wird immer mal gute und mal schlechte Tage geben. Es wird ggf auch mal schlechte Phasen geben, wo Du schon aufgeben willst. Aber wir haben diese Phasen bislang zig Male doch überstanden. Und wenn sie mir heute entgegen galoppiert, freue ich mich einfach nur, daß ich ihr vertraut habe. Sie wird mir sagen, wenns bei ihr nicht mehr geht, da bin ich mir sicher

    Kann sein, daß die Hufe durchs Barhuf laufen so gut durchblutet werden, daß Du nie wieder Probleme hast...Ich würde es Euch wünschen Mach die Zinkkur zum Winter hin. Was Du nun machen kannst ist Hyaluronsäure zufüttern. Sprich: Muschelextrakt. Entweder Markus Mühle (6ML am Tag) oder eben von Makana pur (7-8g am Tag). Damit hältst Du die Knorpel elastisch und baust auch Knorpelabbau vor

  32. #72
    Kati_ Guest
    oke.dann werd ich das mal so machen. danke .. das markus mühle muschelextrakt[ist das das markus mühle gelenkkraft?][&im gelenkkraft ist ja auch melasse drin>macht das nichts wegn hufrehe fördernd?] bekomme ich übers internet richtig?! kannst du mir den link schicken wo ich das bestellen kann? schicken die auch nach österreich?
    mfg &danke für deine hilfe[kann mich nicht genug bei dir bedanken] kati
    p.s.: habe dir schon fotos geschickt ..

  33. #73
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    Fotos angekommen! Ist ein
    Ja, es ist das Gelenkkraft. Leider hat es Melasse drinne, aber letztlich sehr wenig, da Du nur 6ML am Tag fütterst. Bekommen kannst Du es hier im Shop. Versuch mal, ob der 3€ Gutschein noch geht: 3euro9857. Hab grad keine neuen - müßtest Du sonst mal googlen Oder bei E-bay.de gibts einen Händler, der für 35€ verkauft. Bei 2Stück war das Versandkosten frei....mußt mal sehen, was Dich nach Österreich billiger kommt.

  34. #74
    Kati_ Guest
    oke. danke ich liebe meinen süßen über alles
    oke dann wed ich mal nachsehn ..danke .
    glg

  35. #75
    Schimmelchen Guest

    Smile

    Zitat Zitat von lammi88 Beitrag anzeigen
    Dann verringere die Menge und gebe etwas Honig oder Zuckerrübensirup dazu Außerdem die Menge an Kraftfutter erhöhen, so daß der Geruch etwas überdeckt wird. Hab ich zu wenig Kraftfutter drinnen, wird bei mir auch gemäkelt. Ich schneide auch noch Möhrchen klein rein

    Der Tipp ist gut. Bisher funktioniert es und er frisst das Muschelextrakt.



    In ein paar Wochen stellt sich kein Huf um Verusche einfach mal selber barfuß zu laufen.... es dauert mindestens 1/2 Jahr, bis Du nicht mehr jeden Stein spürst. Genauso geht es Deinem Pferd. Man sollte auch bei der Umstellung einen erfahrenen Huforthopäden ranlassen. Der schneidet den Huf möglichst hohl, so hat die Sohle wenig Bodenkontakt, das Pferd ist weniger fühlig. Schmiede haben die Angewohnehit einfach kurz zu schneiden. Dann hat man halt ein Pferd, was über normalen Boden stöckert... Und wie ich auch geschrieben habe: die Umstellung braucht auch Rücksicht vom Reiter. Dann reitet man eben mal 4-5 Monate nicht. Stellt das Pferd die ersten Wochen möglichst auf einen Sandpaddock, später auf die Weide (möglichst ohne Steine)
    Ein Hufrollen Pferd lahmt immer dann, wenn eine Entzündung im Huf ist oder wenn die Hufrolle zu extrem zerstört ist. Das hat nichts mit dem barhuflaufen zu tun. Barhuf unterstützt einen gesunden Huf, vermindert die Fortschreitung des Prozesses, vermindert neue Entzündungen, weil der Huf besser durchblutet wird. Steht ein Barhufpferd nicht richtig, ist nicht richtig gestellt, kann auch hier der Huf nicht arbeiten Barhuf ist nicht gleich barhuf

    O.k. Ich versuchs nochmal. Ab Juni, wenn die Weidezeit losgeht, dann muss er erstmal nur noch wenig auf das etwas steinige Paddock und er steht auf dem weichen Gras.




    Okay - dann solltest Du mal einen Bluttest auf Rehe machen lassen. Kann sein, daß eine leichte Rehe Deinem Pferd Probleme macht. Das kannst Du über einen Bluttest in der Akutphase herausfinden. Außerdem dann gelich mal den Leberwert abklären lassen. Auch da kann beim Anweiden durch den Eiweißschub eine Überbelastung entstehen....(kann auch zum Lahmen führen)
    Das wusste ich nicht. Hat mir auch der TA nie gesagt. Mein Pferd hat nämlich vor Jahren bei einem Bluttest wirklich mal sehr schlechte Leberwerte gehabt. Damals hatte er immer wieder starken Durchfall, ohne erkennbare Ursache.
    Hab dann das Futter von Müsli auf einfache Pellets umgestellt, damit war es - bis auf leichtere Rückfälle dann und wann - erledigt. Vorher hat der Tierarzt ihm aber 6 Wochen lang jede Woche zweimal Infusionen zur Stärkung der Leber verabreicht.
    Aber das die Leber mit Ursache sein kann, könnte wirklich sein.
    Vielen Dank nochmals für Deine Tipps. Kennst Dich ja wirklich super aus.

  36. #76
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    Zitat Zitat von Schimmelchen Beitrag anzeigen
    Das wusste ich nicht. Hat mir auch der TA nie gesagt. Mein Pferd hat nämlich vor Jahren bei einem Bluttest wirklich mal sehr schlechte Leberwerte gehabt. Damals hatte er immer wieder starken Durchfall, ohne erkennbare Ursache.
    Hab dann das Futter von Müsli auf einfache Pellets umgestellt, damit war es - bis auf leichtere Rückfälle dann und wann - erledigt. Vorher hat der Tierarzt ihm aber 6 Wochen lang jede Woche zweimal Infusionen zur Stärkung der Leber verabreicht.
    Aber das die Leber mit Ursache sein kann, könnte wirklich sein.
    Vielen Dank nochmals für Deine Tipps. Kennst Dich ja wirklich super aus.
    Das sagt Dir auch kein TA Aber frag mal Tierheilpraktiker oder auch Menschheilpraktiker - DIE können es Dir sagen
    Ich schwöre ja auch auf Heilkräuterbücher Ich gehe mit meinen spazieren, laß die am Wegrand futtern und achte drauf, was sie sich bevorzugt heraussuchen. Das schlage ich dann in dne Kräuterbüchern nach und schau wofür diese Kräuter eingesetzt werden. Meist kannst Du dann schon selber eine Diagnose stellen. Pferde haben einen sehr guten Instinkt, was ihnen gut tut und was nicht Ich kann mich bei meinen beiden dadrauf verlassen
    Übrigens ein tolles Buch ist: "Heilkräuter aus dem Garten Gottes" von Maria Threben. Sie wird zwar häufig angegriffen, weil sie Kräuter auch innerlich verabreicht, die als "krebserregend" eingestuft sind, aber man muß auch da mal unterscheiden. Einige Kräuter sind erst ab sehr hohen Dosen krebserregend. Und sei mal ehrlich: wenn sie einen Teelöffel als Tee empfiehlt und dieses Kraut ab einer Menge von 500g gefährlich wird weißt, was ich meine??? z.B. Efeu ist giftig - auch für Pferde, aber erst ab 2,3kg pro Pferd/Tag... in geringen Dosen (so 30-40g) wirkt er stark schleimlösend und ist das Beste bei Bronchitis

  37. #77
    Laurea Guest

    Unhappy

    hi leute
    ich befürchte zwar das gehört net wirklich zu hufrolle aber zu entzündungen auf jeden fall.... wissen auf jeden fall nicht mehr weiter...

    zur leidensgeschichte:
    von meiner reitlehrerin und nun beste freundin das pferd ist 12 jahre alt. hatte als 5-6 jähriger wallach rechte seite mal nen beckenbruch. somit hat er die ganzen jahre diese seite immer geschont.
    vor einem monat fing er nun das lahmen an. tierarzt diagnose: chronische fesselgelenksentzündung durch überbelastung -> wir sollen das pferd abschreiben/ wegtun bzw. gleich zum schlachter oder einschläfern.
    weitere tipps waren: ihn in der box stehen lassen.

    früh wenn er über nacht in der box steht ist sein bein klar besser. aber soll man ihn wirklich in die box zwängen die ihm auch noch zu klein ist?

    im mom läuft er auf jeden fall trotzdem mit auf der koppel. er rennt zwar nicht herum, kann sich aber wenigstens bewegen und sein bein selbst entlassten wie er möchte.

    wir machen ihm 1-2 mal am tag umschläge weil seine fessel auch sehr geschwollen ist. wird darauf auch immer bissl besser. umschläge heißt bei uns erst bissl kühlen und dann ne salbe drauf. weiß im mom nur net welche...

    ich hoffe nur ihr habt ein paar tipps, meine freundin ist total am boden!!!
    sie kennt sich echt super mit pferden aus. hat bis vor 3 monaten auch nen eigenen stall geführt. nur jetzt weiß sie selbst nicht mehr weiter.

    lg eure lauri

  38. #78
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    Umschläge mit Beinwellwurzel - Wurzel mahlen, mit lauwarmen Wasser anrühren und auf ein Leintuch geben. Den Umschlag 2x tgl für 2 Stunden am Bein lassen. Kann man auch unter Essigsaure Tonerde mischen.
    Innerlich: Teufelskralle. Wirkt entzündungshemmend, schmerzlindernd und abschwellend. Menge weiß ich grad nicht, muß ich mal nachwiegen... hab den Meßlöffel von M.arkus M.ühle Gelenkkraft als "Maß Davon einen gestrichenen ML 2x tgl...soll ich nachwiegen gehen?
    Ansonsten würde ich ihn mögichst ruhig halten bis die Entzündung zurückgegangen ist. Aber reine Boxenruhe bin ich kein Fan von. Geht mit ihm spazieren, stellt ihn auf einen Paddock am Besten zusammen mit einem sehr ruhigen Pferd, wo er sich bewegen, aber nicht toben kann

  39. #79
    Laurea Guest

    Red face

    haben nen teil auf der koppel jetzt abgetrennt in paddockgröße. er ist normalerweise in einer kleinen herde aus 4 pferden. die stehen jetzt gleich neben ihm. dann ist er auch net allein.
    gras fressen macht ihm doch nix oder?

    denn messlöffel von MM haben wir auch danke

    wo bekomme ich beinwellwurzel und teufelskralle am besten her?
    wachsen die schon auf wiesen oder im wald?
    oder doch besser i-net?

    danke schonmal für die anleitung!

    lg lauri

  40. #80
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    Gras macht nix
    Teufelskralle bestelle ich bei Makana, gibts aber auch in Pferdefutterläden...meist aber vieeeel teurer - trotz Versand (die Leinpellets von Makana sind auch SUPER!!!)
    Beinwellwurzel über Apotheken. Mußt Du dann - leider - noch mahlen. Geht gut mit ner Kaffeemühle oder auch diese elektrischen Küchenteile...weißt, die mit Messer, was sich dreht und alles kleinschreddert...steh grad auf dem Schlauch..mir fällt der Name nicht ein

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