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Thema: HUND BELLT ANGELEINT ANDERE HUNDE AN

  1. #1
    sonnenkind Guest

    HUND BELLT ANGELEINT ANDERE HUNDE AN

    Hallo,

    ich hoffe auf eure Hilfe.
    Ich habe eine 2 Jährige Mischlingshündin. Sie ist eine ganz Liebe. Mein Problem ist:seit kurzer Zeit bellt sie andere Hunde an, wenn sie an der Leine ist. Das hat sie bisher nie getan.
    Sie macht es auch nicht immer, aber wie mir vorkommt immer öfter. Ich bete insgeheim schon langsam, dass uns keine Hunde begegnen, wenn sie angeleint ist.

    Wer hat einen Tipp, wie ich sie dazu bringe wieder ruhig zu sein, oder ruhig zu bleiben?
    Wie gesagt, sie ist echt ne ganz Liebe, aber so wie sie sich aufführt denken die Leute, dass ich mit einem Kampfhund unterwegs bin.......

    lg sonnenkind

  2. #2
    jeto Guest
    Hallo sonnenkind,
    habe dazu erst noch eine Frage: Hast Du die Süsse schon länger oder erst seit kurzer Zeit? Dann wäre es nämlich vielleicht der Fall, dass sie jetzt "Oberwasser" bekommen hat und versucht, die Starke zu spielen. Mir geht es mit unserer Toni ähnlich. Bei ihr hat es aber Hintergrund: Angstbellen, weil sie in der Todeszelle war und in die Gaskammer sollte und so ein gewisses Angst-/Verteidigungsverhalten immer noch an den Tag legt. Ich mache es mit ihr so, das ich versuche(!), mit Ignoranz an dem anderen Vierbeiner vorbeizukommen. Du darfst Deine Hündin nur nicht noch in dem Bellen verstärken, in dem Du stehenbleibst, Kommandos gibst etc. So wird sie auf "das Objekt ihrer Begierde" noch mehr aufmerksam.

    LG
    jeto & Toni

  3. #3
    sonnenkind Guest
    Hallo,

    nein ich habe sie seit sie acht Wochen alt ist. Ich reagier ihr gegenüber auch nicht aufs bellen sondern gehe einfach weiter, aber das scheint ihr egal zu sein.Versuche sie inzwischen auch mit ihrem Ball abzulenken,den sie eigentlich vergöttert, aber der ist in dem Augenblick nicht interessant.
    Sie ist zwar nen kleiner Angsthase, aber nicht anderen Hunden gegenüber.
    Ich habe manchmal das Gefühl, dass sie "Terror" macht, damit ich sie zu dem Hund zum Spielen lasse.
    Aber mit dem Bellen bewirkt sie ja nur, dass die anderen Doggis auch bellen oder Angst bekommen.

  4. #4
    Anyanka Guest
    Ja, hallo hier, ich hab auch so ein Weib Zuhause!

    An der Leine sind grrrrrrrr, aber eigentlich ist das Ganze nicht wirklich aggressiv motiviert. Meine Benutzt dieses Verhalten nämlich nicht nur um zu anderen Hunden zu kommen, sondern auch genauso um sie sich vom Leib zu halten.

    Mach bloß nicht den Fehler und zieh Dich zurück. Hab ich ne Zeitlang auch gemacht, aber bringt ja nix. Habt ihr den viel Hundekontakt? Bei mir klappt das besser seit Maya mehr Kontakt zu anderen Hunden hat, aber eben mit Regeln. Bekannte habe ich z.B. gebeten die ersten Meter die Hunde an der Leine zu lassen. Manchmal kommen wir sogar ohne Kommantar an bellenden Hunden vorbei. Sie kuckt zwar, läuft aber normal und ruhig weiter. Maya ist auch zwei. Vielleicht irgend ne Phase?

  5. #5
    sonnenkind Guest
    Hallo ihr da,

    also meine Süsse hat schon Hundekontakt. Sie darf auch spielen und ist ohne Leine Lammfromm. Ich achte beim spazierengehen auch drauf, dass, wenn wir anderen Hunden an der Leine begegnen, genug Zwischenraum ist, damit sie sich nicht bedrängt fühlt. Ich hoffe echt, dass dies nur ne Phase ist, da sie ja wirklich eine super Liebe ist. Aber man selbst wird auch immer unsicherer......

  6. #6
    Conzi Guest

    Talking Kenn ich auch

    Hallo Sonnenkind,
    ich hab auch so ein nettes "Hundchen" zu Hause. Unser Gero ist ca. 5 Jahre und aus dem TH. Ohne Leine mag er fast jeden Hund, aber an der Leine benimmt er sich wie Rambo. Wenn ich ihn dann abmache, was logischerweise nicht immer geht, rennt er hin und begrüßt den Hund. Dann läuft er weiter. Es ist echt nervend . Ansonsten ist er ein lieber, mag unsere Katzen und geht gern spazieren. Ich denke, dass es ein Machtkampf ist, er will!!! auf alle Fälle zu dem anderen Hund und ist sauer auf mich, dass er nicht darf (ist halt ein Terriermischling , der "Süße".

  7. #7
    Dalmimädel Guest

    Smile Gezicke an der Leine

    Hallo,
    habe auch so eine Lady zu hause (18 Monate). Bei mir bzw. uns macht sie aber nur bei anderen Hündinnen so ein Theater,bei Rüden nicht. Haben anfangs versucht, mit der anderen Hündin Kontakt aufzunehmen, ging aber in die Hose, weil unsere dermaßen gezickt hat, dass die Gegenpartei logischerweise sich das nicht hat gefallen lassen. Versuchen jetzt, wenn sie an der Leine ist und uns ein anderer Hund entgegen kommt, einen kleinen Bogen zu laufen und mit Leckerlies abzulenken (klappt aber nicht immer). habe aber auch festgestellt, dass es seit ein paar Tagen mit Hündinnen auch ohne Leine nicht klappt und denke,sie könnte bald wieder läufig sein. Bei ihrer ersten Läufigkeit vor 6 Monaten hat sie sich nämlich auch mit allen Hündinnen angelegt und nachdem die Läufigkeit vorbei war ging es besser.
    LG
    dalmimädel

  8. #8
    jeto Guest
    Hallo zusammen,
    wenn ich das alles so lese: es geht mir runter wie Öl!!!! Ich habe nämlich auch so eine Zicke!
    Toni mag ganz selten Hündinnen, egal ob groß ob klein. Manchmal denke ich, es hängt bei ihr sehr mit ihrer Vorgeschichte zusammen. Sie stammt aus Moskau (Todeszelle/Tür zur Gaskammer). Weiss man, was die armen Tiere da mitgemaht haben. Bei ihr führe ich es auf ein gewisses Verteidigungsverhalten (warum nur bei Hündinnen, keine Ahnung) zurück.
    Ich mache es halt so: erkundigen, was kommt mir da entgegen, ggf. Leine und an die Seite und weiter. Ignoranz ist in diesem Fall -für mich persönlich- das Beste. Ich gehe dem ganzen Spiel lieber so aus dem Weg, als dass es zu einer Beisserei kommt. Denn so etwas kommt in Sekunden und die Weiber fallen übereinander her.
    LG
    jeto und (grrrr) Toni

  9. #9
    Dalmimädel Guest
    Ja, das aus dem weg gehen ist das beste. Leider sehe ich nicht immer sofort, was uns da so entgegen kommt (Rüde oder Hündin). wenn ich es vor meiner Maus mitbekomme, dann kann ich sie gut zu mir rufen und dann erst mal an die Leine bzw. per "sitz" bei mir lassen, bis ich weis, ob es ein Rüde oder eine Hündin ist. Wenn sie aber weiter vor mir ist und den Hund schneller als ich entdeckt, dann ist es mit dem abrufen sehr schwer, denn dann konzentriert sie sich total auf den anderen Hund (das ist dann so, als wenn man einen Schalter umlegt). Von daher trainieren wir jetzt (teilweise mit Schleppleine) dass sie sich nicht zu weit von uns entfernt. Aber ich denke, diese probleme haben bestimmt nicht nur Hündinnenbesitzer. Gleichgeschlechtliche Begegnungen sind oft problematischer als eine Begegnung Rüde und Hündin, wobei ich nicht weis, wie das bei kastrierten Tieren ist. hat da einer Erfahrung (gibts dann auch noch so ein gezicke???)
    dalmimädel und dana, die braune Hundeschnauze

  10. #10
    blue-cove Guest
    Meiner, 10 Mon. alt, Schäferhund,mit ausgeprägtem, ausgeglichenem Spiel und Beutetrieb, den ich schon seit Welpenbeinen habe legt auch ein solches Verhalten an den Tag. Egal welchen Geschlechts, Rasse, Größe. Selbst Welpen von bis zu 8 Wochen werden erst einmal, recht aggressiv mit aufgestelltem Rückenfell, ausgebellt, solange er an der Leine ist.Ist er lose und andere Hunde kommen hinzu geht alles einen friedlichen Gang mit spielen und beschnüffeln.Genauso wenn ich ihn, mit Zustimmung des anderen Hundehalters an den anderen Hund heranführe.Ich denke mal das es sich dabei mehr oder weniger um eine Art ausgeprägten Beschützerverhalten handelt oder ihm aber auch als Schutzfunktion dient.Bestimmt wäre häufigerer Kontakt mit anderen Hunden eine gute Lösung.(Hundeauslaufgebie te)Auch eine Hundesportstätte ist sicherlich nicht verkehrt, nur hab ich noch keine geeignete gefunden und das Verhalten des Hundes gegenüber anderen Hunden trägt sicher nicht grade positiv dazu bei.

  11. #11
    jeto Guest
    Hallo Dalmimädel,

    ich hatte ja schon von unserer Toni berichtet und will Dir jetzt Deine Frage bzgl. der Kastration beantworten. Also, Toni ist kastriert und reagiert halt so wie beschrieben. Ich ziehe das durch, mit dem aus dem Wege gehen/ignorieren. Was nützt es mir, wenn ich meinen Hund anleine und es kommt ein Vierbeiner unangeleint ihr entgegen, den sie nicht leiden kann. Da gäbe es aber Rabatz! Es gibt genügend Hunde mit denen sie sich versteht und spielt, da kann ich den paar aus dem Wege gehen, die sie nicht leiden kann.

    jeto

  12. #12
    Dalmimädel Guest
    Hallo Jeto,
    danke für Deine Antwort. Also hat es wohl nichts damit zu tun, dass meine Süsse nicht kastriert ist. Es stimmt, mit vielen Hunden hat sie überhaupt keine Probleme, mit denen spielt sie oder aber es wird sich halt nur beschnuppert. Wie gesagt, alles was größer ist als sie, vor denen hat sie sowieso respekt. Da macht sie sich klein oder unterwirft sich. Aber wehe, es kommt ein kleinerer Hund auf uns zu. Wenn sie ohne Leine ist und ich es zu spät mitbekomme, dann wird der oder die erst mal schwungvoll über den Haufen gerannt (allerdings ohne böse Absichten). Nur mag das halt nicht jeder Hund und schon garnicht jeder Besitzer (ich fände es auch nocht so toll). Von daher ist halt entweder Leine angesagt oder aber ich muss mit ausgefahrenen Radarantennen rumlaufen. Mir sagen halt viele, dass sie halt noch jung und ungestüm ist und dass sich das mit 2-3 Jahren gibt, aber irgendwie glaube ich nicht so dran.
    Gruß
    dalmimädel

  13. #13
    Pessoa Guest
    Hallo Sonnenkind,

    ich vermisse bei deinen Reaktionen auf das Verhalten deiner Hündin ein eindeutiges Abbruchsignal.
    Zumindest erwähnst du es nicht.

    Für deine Hündin ist es wichtig zu wissen, was du von ihr willst.
    Also bei Bellen und Zerren an der Leine ein "Nein", "Aus", oder was du verwenden möchtest.
    Bitte immer das gleiche Wort verwenden.

    Deine Hündin wird jetzt mehr und mehr erwachsen, auch geistig.
    Sie probiert aus, wie weit sie gehen kann.
    Möglicherweise ist sie verunsichert durch dein nicht eindeutiges Verhalten.

    Noch ein Tip fürs Gassigehen.
    Sieh zu, dass du mit deiner Hündin unterwegs bist und nicht umgekehrt.
    Gib immer die Richtung vor, lasse sie nicht immer und überall rumschnuppern. Bleibe nicht zu oft stehen, um auf sie zu warten.
    Wenn sie bellt und zerrt und vielleicht zu einem Hund hinwill, den sie kennt, lasse sie nicht spielen.
    Das darf sie erst, wenn sie sich beruhigt hat und nur auf dein Kommando.

    Gutes Gelingen,
    Rita

  14. #14
    Tierisch Guest
    Meine Labbihündin hatte auch solche Anwandlungen...es fing an als sie ca.2,5 Jahre alt war...ich hab es strikt verboten.
    Also nein und wenn keine Reaktion kam dann eben das Nein durchsetzen...bei mir half Schnautzengriff und im Nackenfell nehmen und runterdrücken.Das hab ich 3 Mal gemacht und plötzlich war der Spaziergang wieder entspannt.
    Wichtig ist,daß man selbst nicht angespannt ist,wenn ein anderer Hund in Sicht ist....überträgt sich nämlich schnell auf den Hund....ja,ja ich weiß...leichter gesagt als getan.


    Gruß Kerstin

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