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Thema: hund zum fußgehen bringen????

  1. #1
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    hund zum fußgehen bringen????

    hallo zusammen!

    ich bräuchte mal (wieder) hilfe von euch. es handelt sich um eine mischlingshündin von einem bekannten. sie ist jetzt etwas älter als ein jahr, irgendein sennenmix und mittel groß und zudem noch total stur.
    nun zu dem problem.

    sie kann absolut kein fuß laufen. sie springt immer in die leine, zieht und macht, auf gut deutsch gesagt, wie die sau. sie hat das komando auch noch nicht verstanden. also tips wie halti oder gleich auf den ersten schritt belohnen braucht ihr mir nicht schreiben, bin deshalb auch so ratlos.

    halti halte ich für sehr unangbracht, da sie, wie gesagt, total in die leine springt und sich unkontroliert bewegt. da ich schon von hunden gehört habe, die durch das halti einen knick bruch erlitten haben, glaube ich, dass es bei diesem hund auch dazu führen könnte.

    gleich auf den ersten schritt bei dem sie losläuft zu bestätigen haben wir schon versucht. doch sie versteht es zum einen (noch) nicht und es ist keine gewär dafür gegeben, dass sie nicht gleich beim ersten schritt wieder in die leine springt.

    es fehlt bei ihr auch an der nötigen auslastung. aber wie könnte mein bekannter diese gestalten???? durch unterordnung geht es nicht. sie kann zwar sitz und platz aber am fuß hapert es eben und an ihrer "sturheit"
    bällchen spielen tun sie zwar und auch ausgibige spaziergänge aber das halte ich für keine auslastung.

    bin echt ratlos und ich würde ihm gerne weiter helfen. bin dankbar für den kleinsten ansatz.

    lg

  2. #2
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    ich weis, dass ich schon möglichkeiten für tips offengelasse habe, aber bitte helft mir weiter.

    lg

  3. #3
    Juni Guest
    Hallo Sannydog,

    für mich besteht das Problem einer Antwort darin, dass du eigentlich keine Möglichkeiten offen lässt, wie man die Sache angehen kann.

    Du schließt die Möglichkeit einer ausreichenden Auslastung ebenso aus, wie Unterordnungstraining und den Einsatz eines Halti. Damit fällt mir leider nichts mehr ein, wo sich ein Ansatz finden lassen könnte.

    Vielleicht sind andere ja kreativer?

    Schöne Grüße,
    Juni

  4. #4
    Thula Guest
    Schon mal mit dem Clicker gearbeitet?

    LG
    Andrea

  5. #5
    himmelhund Guest
    Also ein kleiner Ansatz fällt mir schon ein...
    Wenn dein Wuff zu den verfressenen gehört, könnte das also funktionieren.
    Nimm ein Leckerli und halte es genau dort, wo du den Hund haben möchtest - das heißt, wenn der Hund bei Fuß laufen soll, also mit seiner Schulter auf Höhe deines Knies - dann halte das Leckerli etwas weiter vorne ( da wo dann die Schnauze des hundes ist ) und dann geh gaaaanz langsam 1 bis 2 Schritte nach vorne - wenn der hund dann fixiert auf das Leckerchen ist, müsste er mitgehen und das wäre dann das Fuß - und dann Belohnen und loben.

    Das ganze würde ich erstmal ohne Leine in einem geschlossenen Raum versuchen.
    Wenn das dann klappt, nimm die Leine, aber so kurz, das gerade der karabiner durchhängt, der Hund sonst aber keine Möglichkeit hat auszubrechen - so kann er auch nicht in die Leine springen.
    Und dann das ganze Spiel mit dem Leckerchen vor der Schnauze von vorne.

    Ich weiß, das ist voll mühsam, aber einen Versuch ist es doch wert...

  6. #6
    himmelhund Guest
    Achja und natürlich das Kommando " Fuß" dazusagen

    Bezüglich Auslastung fällt mir Kopfarbeit ein - also z. B. Suchspiele - versteck etwas im Garten oder in der Wohnung und lasß es den Hund suchen - das wäre zusätzlich zum Ballspielen und Spazierengehen eine andere Form der Auslastung ohne besonderen Mehraufwand.

    Liebe Grüße Michi

  7. #7
    Suzanne Guest
    Hallo Sannydog,

    was mir geholfen hat für das Kommando "Fuß" laufen war folgendes: Voraussetzung ist, man hat eine normale lange Leine (so um 1,60 m rum) die habe ich dann in der Hälfte genommen und vorne ziemlich weit unten (also unterhalb der Brust) um den Hund einmal rumgeschlungen. Man hat dann quasi 3 Strippen in einer Hand. Links und rechts um den Hund rum, und die verbliebene Strippe am Halsband. Der Hund war leicht irritiert und da es vorne am Vorderbeinansatz auch "umleint" war, war der Vorwärtsdrang eingeschränkt.Mein Rüde schaute mich irritiert an, und man sah ihm an, wie unangenehm es ihm war. Hier habe ich das Kommando "Fuß" gegeben und bin weitergelaufen. Das ganze "Behänge vornerum" war dann so locker, daß ich achtgeben mußte, daß es nicht zu weit runterrutschte. Da war schon Konzentration gefragt. Das dauert natürlich alles seine Zeit und geht nicht von jetzt auf nachher. Und natürlich das Loben nicht vergessen. Oder wer möchte, auch mit Leckerlies arbeiten. Wir beide sind so langsam aber sicher ans Ziel gekommen. Was jetzt womöglich kompliziert klingt, ist aber tatsächlich einfach, simpel jederzeit anwendbar.

    Ich war noch nie besonders gut im Erklären wenn Du jetzt etwas nicht verstanden hast, frage bitte nach. Ich geb mir Mühe

    LG Susanne

  8. #8
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    Hallo Sannydog,

    halti halte ich für sehr unangbracht, da sie, wie gesagt, total in die leine springt und sich unkontroliert bewegt. da ich schon von hunden gehört habe, die durch das halti einen knick bruch erlitten haben, glaube ich, dass es bei diesem hund auch dazu führen könnte.
    sorry, wenn ich erstmal Klugscheißer, aber es heißt GENICKBRUCH! nicht knickbruch
    Und richtig angewandt führt das Halti NICHT zu solchem.
    Es ist schließlich da um dieses unerwünschte Leinenhopsen zu verhindern. Dazu aber bitte von jemandem zeigen lassen, der Erfahrung damit hat und es RICHTIG anwenden kann!

    Das heißt die Hündin kann überhaupt nicht an der Leine laufen?
    Dazu fällt mir noch ein, das es evtl am Halsband liegen könnte. Vielleicht hat sie Probleme mit dem Kehlkopf, so das das Halsband sie schmerzt und sie deshalb so zappelt. Evtl auch mal abklären lassen.

    Habt ihr es mal mit einem Geschirr versucht?

    Susannes Übung wäre auch auf jeden Fall einen versuch wert.
    Und bei manchen Hunden dauert es eben länger bis das Kommando richtig sitzt. Das kann auch schonmal Monate dauern.
    Sturheit ist für mich kein Argument, das sie es nicht lernen kann. Dein BEkannter muß einfach noch sturer sein.
    War Dein Bekannter mal in einer HuSchu? Vielleicht liegt es auch an ihm und seinem Verhalten, das die "Dame" so rumzickt? Vielleicht ist in der Vergangenheit mal was Vorgefallen, das sie jetzt negativ mit dem "Fuß gehen" verknüpft?
    Manchmal sind es Kleinigkeiten die zur Lösung des Rätsels führen.

    gleich auf den ersten schritt bei dem sie losläuft zu bestätigen haben wir schon versucht. doch sie versteht es zum einen (noch) nicht und es ist keine gewär dafür gegeben, dass sie nicht gleich beim ersten schritt wieder in die leine springt.
    wie benimmt sie sich denn, wenn sie das Halsband umgelegt bekommt? bzw, wenn die LEine befestigt wird? Gibts da auch schon Schwierigkeiten?
    Sonst mit winzigen Schritten anfangen.
    Den Hund neben sich absetzten und die Leine befestigen und einfach stehen bleiben. Bleibt der Hund ruhig sitzen loben. Dann den Hund ins steh bringen. Benimmt er sich, loben. Dann einen Schritt nach vorne machen, benimmt der HUnd sich loben! Sonst wieder von vorne anfangen.
    So würde ich mich dann wirklich "Schrittweise" vorarbeiten. Es ist ein Mühsamer Weg. Vor allem wenn man nicht weiß, warum der HUnd sich so daneben benimmt, aber mit viel Geduld kommt man weiter.

    LG Pia
    Ich bin wie ich bin. Die einen kennen mich, die anderen können mich. (Konrad Adenauer)

  9. #9
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    also erstmal danke an alle für die antworten.

    @ himmelhund:

    verfressen ist sie. und das mit dem leckerchen handhaben wir gerade so. nur ich sehe das problem darin, dass sie eben nur dem futter hinterher läuft und somit nicht das fußlaufen in verbindung bringt. wir üben das jetzt ca. 1 monat (etwas länger) so. ich weiß dass das noch keine zeit für einen hund ist ganz klar. aber ich sehe keinen erfolg darin. denn sie arbeitet nicht für das futter sonder rennt ohne nach zu denken hinter her. trotzdem danke!!!!!!

    @ suzanne

    das hört sich gar nicht mal so übel an. habs grad mal an meinem hund ausprobiert um eine bildliche vorstellung davon zu bekommen *g*. die gucken echt ein bisschen verwundert. werden das mal ausprobieren.....

    @ lastrami

    aber es heißt GENICKBRUCH! nicht knickbruch hehe peinlich peinlich. da kommt wohl n bissl dialekt durch he?! + kein rechtschreiberisches können.... naja mal wieder zum thema

    also zum halti: ich gebe dir vollkommen recht, wenn du schreibst dass dies in erfahrenen händen ein super mittel ist!!!!
    aber weder er noch ich kennen sich damit aus.
    deshalb habe ich es gleich mal ausgeschlossen. sie bewegt sich auch so unkontrolliert. sie springt nicht nur in die leine sondern bewegt sich in alle möglichen richtungen während sie springen. so auch ihr kopf. deshalb hab ich in diesem fall ein bisschen zu viel respekt vor dem halti.


    Vielleicht hat sie Probleme mit dem Kehlkopf,
    kann sein weis nicht ob sie in diese richtung mal untersucht wurde. werde mein bekannten mal fragen bzw. ihm raten das checken zu lassen.
    aber wenn sie probleme damit haben sollte, dann fügt sie sich doch in dem moment in dem sie in die leine springt mehr schmerzen zu??? würde sie dass dann nicht lassen und sich eher hinwerfen, wenn einer zu fest an ihr zupfen würde? (kenn mich damit nicht aus).

    haben es mit mehreren geschirren versucht, sie schlüpft aber immer raus..... sie sind ihr auch unangenehm dann kratzt sie immer dran rum und wälzt sich.

    Dein BEkannter muß einfach noch sturer sein.
    ich musste so lachen als ich das gelesen habe!!!! das war nämlich so ziemlich das erste was ich zu ihm gesagt habe. nein nehmen die sturheit auch nicht als argument, dass es nicht klappt, wollte euch den hund einfach nur beschreiben. und wie gesagt als selbst hundehalter weis ich, dass erziehung (und nicht nur die.... )viel viel viel viel viel....... zeit und gedult braucht. die haben wir auch. nur noch keine, für uns gute lösung. wobei sich das mit der leine um den bauch schon mal gut an hört.

    nein für huschu hat er keine zeit arbeitet schichten. er hat dann nach dem arbeiten für das training in der gruppe einfach keine nerven mehr (hat es schon ausprobiert), da seine hündin dann eh nur die anderen hunde im kopf hat und noch mehr blödsinn macht als sonst. kann ich auch nachvollziehen.

    wie benimmt sie sich denn, wenn sie das Halsband umgelegt bekommt? bzw, wenn die LEine befestigt wird? Gibts da auch schon Schwierigkeiten?
    nein leine und halsband findet sie toll!!!! das bedeutet für sie laufen gehen.

    aber es stimmt schon manchmal sind es die kleinen sachen die sowas ausmachen könnten.

    Vor allem wenn man nicht weiß, warum der HUnd sich so daneben benimmt, aber mit viel Geduld kommt man weiter.
    ich denke, dass es an der fehlenden auslastung liegt.
    oder dass sie vielleicht im flegelalter ist. wie gesagt es steckt ein sennenhund oder apenzeller o.ä. in ihr, die brauchen doch von der entwicklung her auch etwas länger oder?

    vielleicht liegt es auch an beidem. keine ahnung.

    ich denke auch, dass das klappen wird, werde deine methode auf jeden fall auch ausprobieren, denn mit kleinen schritten klappt es meist am besten.

    also vielen dank an alle. bin aber trotzdem auf weitere tips gespannt.


  10. #10
    Juni Guest
    Hallo Sannydog,

    ich kann mir nicht helfen, ich sehe in dieser ganzen Sache eigentlich nur Chaos. Wer arbeitet eigentlich mit dem Hund? Der Besitzer? Du? Ist überhaupt genug Bereitschaft und Zeit vorhanden, täglich und konsequent mit dem Hund zu arbeiten? Ich verspreche mir wenig davon, wenn du mit dem Hund übst, aber der Besitzer nur ab zu oder gar nicht. Allein die Tatsache, dass der Hund in diesem Alter noch nicht einmal ordentlich an der Leine gehen kann, spricht kaum für Arbeitsbereitschaft beim Besitzer.

    Auch die Beschreibung des Hundes klingt für mich nach Führungslosigkeit und fehlender Bindung. Leckerchen in den Hund stopfen oder Leinen um ihn wickeln führt sicher nicht weiter, wenn das System hinter dem Ganzen fehlt. Heute dieses ausprobieren und - weil es nicht funktioniert - morgen das nächste, schafft Verwirrung statt Struktur.

    Der Hund braucht keine Geheimrezepte, er braucht schlicht und ergreifend tägliches, systematisches Training und Konsequenz im Alltag. Dein Engagement in Ehren, aber wenn der Besitzer sich nicht mehr investiert, wird das kaum zu etwas führen.

    An Schmerzreaktionen glaube ich übrigens ebenso wenig wie an Sturheit. Der Hund hat bisher einfach nur gelernt, dass das Leben so funktioniert und nicht anders und verhält sich entsprechend.

    Schöne Grüße,
    Juni

  11. #11
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    hi juni

    nein ich arbeite nicht mit dem hund und habe das auch nicht vor. ich will denen zwei nur helfen, ihnen tips geben und ihm diese entsprechend vermitteln. auch habe ich den hund noch nie selbst geführt. ich merke nämlich nur, dass besitzer solangsam echt verzweifelt....

    Auch die Beschreibung des Hundes klingt für mich nach Führungslosigkeit und fehlender Bindung.
    ja um fehlende bindung handelt sich auch auf jedenfall. habe ich ihm auch schon gesagt. aber er will das nicht so wirklich einsehen, da sie ja ständig in der wohnung hinter ihm herläuft selbst mit aufs klo.......
    zu der führungslosigkeit. es ist glaub ich sein erster hund, von daher hast du auch recht.

    ich sollte glaub ich noch anmerken, dass es wirklich nur um einen bekannten handelt, nicht um einen freund. ich kenne die zwei nur vom spazieren gehen. das heißt wie es wirklich zu hause aussieht, davon weis ich nichts. ich kann nur das wieder geben, was er mir sagt und meine eindrücke. jedoch finde ich es einfach schade um den hund ihn sich selbst zu überlassen!!!!

    Leckerchen in den Hund stopfen oder Leinen um ihn wickeln führt sicher nicht weiter,
    aber ich denke es ist immerhin ein ansatz.

    Heute dieses ausprobieren und - weil es nicht funktioniert - morgen das nächste, schafft Verwirrung statt Struktur.
    das ist mir klar. und ich denke ihm auch. so meine ich das auch nicht. würde das ja auch nicht mit meinem hund so machen.
    aber das was ich ihm jetzt geraten habe (dem leckerchen hinterher zu laufen) führt ja zu nichts und ich denke das verstehst du auch.

    wie und wieviel er nun wirklich mit dem hund arbeitet davon habe ich leider keine ahnung. aber man merkt dass er sich bemüht, deshalb denke ich, dass ihm das nicht alles egal ist und er nichts macht.

    Der Hund braucht keine Geheimrezepte, er braucht schlicht und ergreifend tägliches, systematisches Training und Konsequenz im Alltag.
    ich suche auch nicht nach einem geheimrezept sondern nach einer alternativ methode zum halti oder zur belohnung, wenn der erste schritt bei fuß nicht klappt. um dem bekannten zu raten mit dieser alternativ methode täglich und zu trainieren und konsequend zu üben.

    klar was er dann macht, bleibt offen.
    aber wie schon gesagt ich finde das einfach schade um den hund, denn ich denke, wenns mit der unterordnung mal klappt, wird sie da viel spaß dran haben und man kann sie dann so auslasten wie sies brauch.... und man merkt dem herrchen auch an, dass er den willen dazu hat.

    lg

  12. #12
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    Hey Sannydog! Hat Dein Bekannter es schon mal mit einfachem Stehenbleiben versucht? Das könnte ich mir nach Deinen Erzählungen vielleicht noch am Ehesten vorstellen.

    Da kann er dann nämlich mal beweisen, daß er auch konsequent sein kann und der Hund lernt hoffentlich sich an seinem Besitzer zu orientieren.

    Und zwar geht das so: Jesesmal wenn sich die Leine strafft, stehenbleiben!!! Dabei keinen Mucks sagen, einfach nur stehenbleiben! Dreht sich der Hund irgendwann entnervt um, weil er ja gerne weiter gehen würde aber nicht kann, läßt ja automatisch der Zug auf der Leine nach. Dafür wird der Hund dann gelobt und es wird so lange rückwärts gelaufen, bis der Hund beim Besitzer angelangt ist. Dann geht es wieder vorwärts, bis sich die Leine wieder strafft. Dann das gleiche Spiel von vorne. Bei dieser Übung kommt es halt echt auf Durchhaltevermögen an, es geht darum, welcher Dickkopf größer ist!

    Schlag ihm doch einfach die Möglichkeiten vor, will er sich nicht auf eine Methode einlassen, kann man ihm und dem Hund leider nicht helfen.

    Liebe Grüße! Verena

  13. #13
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    Hallo Sannydog,

    deshalb habe ich es gleich mal ausgeschlossen. sie bewegt sich auch so unkontrolliert. sie springt nicht nur in die leine sondern bewegt sich in alle möglichen richtungen während sie springen.
    das hat unser Nachbarwauz auch gemahct, sogar Pirouetten dabei gedreht. Mit Halti läuft er jetzt super, jetzt üben wir ohne Halti zu laufen, geht auch schon ganz gut...

    aber wenn sie probleme damit haben sollte, dann fügt sie sich doch in dem moment in dem sie in die leine springt mehr schmerzen zu??? würde sie dass dann nicht lassen und sich eher hinwerfen, wenn einer zu fest an ihr zupfen würde?
    vielleicht will sie dem Halsband auch einfach nur entkommen wenns weh tut und springt deshalb rein und dann tuts nochmehr weh, ein Teufelskreis....

    aber so wie DU weiter geschrieben hast denke ich das st nicht der Fall.

    Die Hündin testet einfach aus, wieweit sie bei Herrchen gehen kann und will in dem Fall einfach unbedingt ihren Kopf durchsetzen.
    Da hilft echt nur eins, sturer sein als der HUnd und immer wieder mit dem Fuß gehen von vorne Anfangen....

    sie sind ihr auch unangenehm dann kratzt sie immer dran rum und wälzt sich.
    natürlich findet sie die Dinger erstmal doof, sie kontrollieren sie ja, das kann man sich nicht bieten lassen...

    wenn er keine Zeit für HuSchu hat, dann soll er sich wenigstens 2 oder 3 Einzelstunden nehmen, ich denke alleine bekommt er das nicht hin.... sorry..

    Ich muß ma nachdenken, fällt mir bestimmt noch was ein...

    Bis später. LG Pia
    Ich bin wie ich bin. Die einen kennen mich, die anderen können mich. (Konrad Adenauer)

  14. #14
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    hi verena

    auch ein guter tipp.

    aber bei der hündin ist es so, dass sie einfach los springt ohne vorwarnung. d.h. herrchen kann stehen, sich mit jemandem unterhalten und hund springt einfach los. wenn man sie dann für die "ruhephase" belohnen will, interessiert sie nicht für das lecker.

    wenn man das laufen unterbricht, springt sie entweder wieder in die leine oder sie legt sich einfach hin und dann ist fertig! wie bei manchen welpen.

    ich weis, dass es sich so anhört, als wolle ich eure tips nicht annehmen, aber wäre das der Fall würde ich euch hier nicht fragen! es fällt mir nur schwer das verhalten des hundes zu beschreiben. wenn man die zwei aber mal gesehen hat, dann weis man ungefähr, was helfen könnte.

    hi pia

    natürlich findet sie die Dinger erstmal doof, sie kontrollieren sie ja, das kann man sich nicht bieten lassen...
    hört sich sehr plausibel an....

    wenn er keine Zeit für HuSchu hat, dann soll er sich wenigstens 2 oder 3 Einzelstunden nehmen, ich denke alleine bekommt er das nicht hin.... sorry..
    das kann gut möglich sein. mal schauen vielleicht bekomm ich ihn dazu....

    hoffe ich treff ihn bald wieder

    also noch mal vielen vielen dank an euch alle

    lg sandra

  15. #15
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    Hey Sandra!
    Zitat Zitat von sannydog
    aber bei der hündin ist es so, dass sie einfach los springt ohne vorwarnung. d.h. herrchen kann stehen, sich mit jemandem unterhalten und hund springt einfach los. wenn man sie dann für die "ruhephase" belohnen will, interessiert sie nicht für das lecker.

    wenn man das laufen unterbricht, springt sie entweder wieder in die leine oder sie legt sich einfach hin und dann ist fertig! wie bei manchen welpen.
    Dann darf Herrchen halt nicht stehen und sich unterhalten. Entweder er investiert endlich mal etwas Zeit in seinen Hund oder er soll den Traum eines leinenführigen Hundes vergessen. Es geht dabei schließlich nicht um jeden Tag vier Stunden üben, sondern um mehrmals am Tag 10 Minuten und anschließend möglichst Freilauf. Wenn der Hund frei läuft darf er sich unterhalten wenn er nicht zwei Dinge auf einmal hinkriegt, ansonsten muß er halt mal auf seinen Hund achten.

    Bei der Stehenbleiben-Methode brauchst Du keine Leckerchen für die Phasen wo sie anständig läuft. Für den Hund ist das Vorwärtskommen Belohnung genug. Wenn sich die Leine strafft bleibt der HF stehen, das Nicht-Vorwärtskommen ist also die Bestrafung für das Ziehen. Hängt die Leine durch wird weitergelaufen. Springt die Maus in die Leine, wird stehengeblieben, konsequent! Das in die Leine springen ist nicht schön, das ist klar, deswegen würde ich sowas ausschließlich mit gut gepolstertem Geschirr machen.

    Legt sie sich hin (ich gehe mal davon aus, daß sie nicht todmüde sein kann!) oder läßt sich ziehen und spielt Eselchen, wird sie nicht beachtet und einfach hinterhergezogen, bis sie wieder anständig läuft.

    So wie Du sie beschreibst, testet das Bengelchen gerade aus inwieweit sie es schafft Herrchen zu manipulieren, und das schafft sie scheints verdammt gut...

    Hoffentlich kriegst Du das Herrchen überzeugt! Auf jeden Fall finde ich Deinen Einsatz für die Maus verdammt gut ! Liebe Grüße! Verena

  16. #16
    Registriert seit
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    hi verena.

    ich glaub deine methode scheint echt die simpelste zu sein.... und ein versuch ist es immer wert.

    ja ich hoffe auch dass herrchen die geduld dazu hat......

    So wie Du sie beschreibst, testet das Bengelchen gerade aus inwieweit sie es schafft Herrchen zu manipulieren, und das schafft sie scheints verdammt gut...

    Hoffentlich kriegst Du das Herrchen überzeugt! Auf jeden Fall finde ich Deinen Einsatz für die Maus verdammt gut
    joa ich glaub auch dass sie gerade am testen ist und das verdammt gut kann. nur mach das mal einem ersthundler begreifbar.....

    danke für deine antwort

    lg

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