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Thema: Leichttraben

  1. #1
    Kyra Guest

    Leichttraben

    Hallo ihr!
    Seit 8 Jahren reite ich nun regelmäßig 2-3 mal in der Woche und gebe auch Unterricht. Da ich schon immer möglichst viel lernen wollte, bin ich neben meinem "Stammstall" auch immer zusätzlich in verschiedenen anderen Ställen geritten. Dabei habe ich etwas interessantes festgestellt:
    In jedem Stall wird das mit dem Leichttraben anders gehandhabt! In manchen Ställen wird auf dem inneren Bein leichtgetrabt, in anderen auf dem Äußeren, und einmal hat man mir erzählt, man müsse doch nach 300 Metern umsitzen und auf dem anderen Bein leichttraben, da sonst ein Bein zu sehr belastet würde! Die letzte Variante halte ich persönlich für ziemlich schwachsinnig, immerhin sollte man sowieso nach geraumer Zeit einen Handwechsel durchführen, um das Pferd auf beiden Seiten gut zu gymnastizieren. Logischerweise trabt man dann eh auf dem anderen Bein, d.h. beide Beine werden gleich stark belastet.
    Jetzt hätte ich gerne mal die Variante eures Stalls kennengelernt.
    Bin schon gespannt....
    Kyra

  2. #2
    tabaluga Guest
    Hallo Kyra!
    Bei unserem Stall wird auch nach außen geguckt d.h. wenn das äußere Bein des Pferdes nach hinten geht setze ich mich hin, geht es wieder nach vorn steh ich auf. Aber das ist doch auch egal, ob du jetzt innnen oder Außen schaust, hauptsache richtig. Dass mit dem nach 300m umsitzen, habe ich ja noch nie gehört, echt schwachsinnig, es ist doch total unbequem, wenn man auf dem falschen Fuß trabt. Na ja dann noch viel Spaß
    Tabaluga

  3. #3
    Effenberk Guest

    Wink

    Hallo!
    Bei uns ist es so, dass man aufsteht, wenn das äußere Vorderbein / Schulter vor geht. Das mit dem Umsitzen macht man nicht in der Halle oder auf dem Platz, da man da ja regelmäßig die Hand wechseln sollte - das ist nur im Gelände üblich und auch sinnvoll.

  4. #4
    Kyra Guest
    Hallo ihr!
    Bei uns wird übrigens auch auf dem äußeren Bein leichtgetrabt! Mal schauen, wann die ersten Links-Traber schreiben....
    Bye,
    Kyra

  5. #5
    Kleinejani Guest

    Red face

    Also, soweit ich weiß, steht es sogar in den Lehrbüchern, dass man auf dem äußeren Bein leichttrabt. Ich habe es auch noch nie anders gehört.

  6. #6
    Löffelchen Guest

    Sorry die Frage!

    Ich bin jetzt schon fast 3einhal Jahre in der RSP e.v und ich hab keine Ahnung was du mit außen Bein und so meinst. Unsere Reitschule ist sowieso etwas besonderes. Wir treiben nich mit Schenkeln. Sondern um in den Schritt zu gehen einfach sich etwas noch vorne lehnen und komm sagen. Unsere Pferde heben allein die Hufe hoch und sie sind einfach die besten Pfede der Welt! Also was ist das??

  7. #7
    Löffelchen Guest

    Also ich trabe auf beiden Beinen

    Traben tut man immer auf 2 Beinen oder nehmt ihr bei Trab ein Bügel ab? Ich versteh überhaupt nicht was ihr meint!

  8. #8
    Kyra Guest
    Hi Löffelchen!
    Eine etwas eigenartige Sitte, um anzutreten.... Naja, jeder wie er`s mag. Wie trabt ihr denn? Sitzt ihr aus oder geht ihr in den leichten Sitz? Normalerweise steht man doch immer dann im Sattel auf, wenn das äußere Vorderbein nach vorne geht. Das nennt sich dann "Leichttraben auf dem äußeren Bein". Mal eine persönliche Frage: Wenn du mal das kleine Hufeisen oder irgendein anderes Abzeichen machen willst - reitest du dann anders als du es gelernt hast? Die Prüfer würden sich bestimmt etwas wundern, wenn du nur mit Stimme und Gewicht antreibst. (Ist nicht böse gemeint!) Erzähl doch mal ein bisschen was von deinem Stall! Wie reitet ihr Dressur? Ist es wirklich ein von der FN anerkannter Reitverein? Habt ihr für jede Bahnfigur andere Stimmhilfen? Was macht ihr mit den Schenkeln? Liegen die einfach nur am Pferdebauch an oder streckt ihr sie weg?
    Bye,
    Kyra

  9. #9
    LuckyAmica Guest

    Also...

    ...so wie mir das meine Reitlehrerin vor einigen Jahren vorgelabert hat trabt man auf der Äuseren.Wenn amn in einer Dressurprüfung z.b. beim Leichttraben innesn statt ausen trabt gibt es abzug

  10. #10
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    Mittelfranken
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    1.289
    Ich mußte grad ziemlich schmunzeln, als ich diesen Thread gelesen habe. War das wirklich ernst mit dem nach vorne beugen???? Also Löffelchen, ich muß schon sagen, Du bist in der Tat in einer besonderen Reitschule.... ich würde da doch schnell wechseln, bevor Du einen besonders falschen Reitstil vermittelt bekommst. 1. Leichttraben immer auf dem äußeren Fuß, demzufolge auch umsitzen bei Handwechsel, 2. vorbeugen niemals, denn Kreuz bleibt immer dran, beugst Du Dich nach vorne, hältst Du das Pferd auch nicht an, im Gegenteil, die Richter täten sich wegschmeissen vor Lachen, würdest Du das bei einem Turnier machen. 3. im Gelände bestimmt der Reiter bei längeren geraden Strecken, wo außen und wo innen ist und dort sollte auch mal gewechselt werden, bei Biegungen sieht es wieder anders aus, da herrschen Hallenregeln. Bin ja mal gespannt, was noch so kommt, an eigenartigen Sitten

  11. #11
    Horéemausi Guest

    Wink schwachsinn!

    Also, in beiden Ställen wo ich war, ist es so, dass man aufsteht, wenn das äußere Bein vorne ist. Außerdem steht in meinen Pferdebüchern dasselbe (auch in fn-büchern!) das mit den 300 metern ist echt totaler schwachsinn, sowas hab ich noch nie gehört und es ist ja voll unbequem auf dem falschen fuß zu traben. Übrigens: ich kenn jemand mit silbernem reitabzeichen, die ist auch für äußere Hand!Bin gespannt welche Meinungen noch kommen!
    Ciau, Laura

  12. #12
    Mizi Guest
    Ich kenn es auch nur so, wenn das äußere Bein vorgeht. Da ich mein Pflegepferd aber nur ohne Sattel reiten kann, sitze ich den Trab halt nur aus, was bei diesem Pferd eine Wohltat ist.

    Also, ich kenn nur die "normale" "Leichttrabweise"

    Alles Liebe

    Mizi

  13. #13
    niene Guest
    hi!
    300 meter?hä?schwachsinn!wenn man im zirkel auf der falschen hand trabt is das doch voll unbequem!bin zwar so gut wie nie auf dem platz nur im gelände aber das weiß ich auch!
    haltet mich jetzt bitte nicht für blöd aber wie wechselt man eigentlich die hand?bei meinem früheren reitverein hat man mir erklärt das man zwei trabschritte aussitzen soll und dann wieder leichttraben-stimmt das?mein jetziger reitlehrer sagt das stimmt nicht obwohl ich ja eigentlich nach dem aussitzen auf der richtigen hand trabe!
    könnt ihr mir helfen?

  14. #14
    Andrea789 Guest
    Joa, wieso ? Was habt ihr denn wegen Löffelchen ????? Das stimmt doch oder ?? Tief in den Sattel setzten um stehen zu bleiben und leicht also nach vorne bäugen um schneller zu werden. Außerdem hab ich da eine Frage: Wie weiß man das denn im Gelände ? Und auch beim gallopieren ?? Ansonsten hab ich das auch mit dem äußeren Bein gelernt. Also dass man wenn das äußere Bein vorne ist oben ist

  15. #15
    Kyra Guest
    Hi Andrea!
    Was wir wegen Löffelchen haben? Gar nix, nur eure Sitte mit dem nach vorne lehnen ist etwas komisch..... Auf einem "normalen" Pferd könntet ihr euch zwei Stunden lang auf den Hals legen und es würde nicht schneller werden geschweige denn antreten!
    Beim Galoppieren gibt`s nur zwei Möglichkeiten: entweder aussitzen (einfach ruhig im Sattel sitzen bleiben) oder in den leichten Sitz gehen (leicht in den Bügeln aufstehen und den Schwerpunkt nach vorne verlagern; das Kreuz bleibt völlig gerade). Beim Traben im Gelände ist das so gemeint: Da gibt es ja kein inneres oder äußeres Bein, darum sitzt man nach 300 Metern 2 Trabschritte aus und trabt dann ganz normal auf dem anderen Bein weiter, um beide Beine gleichmäßig zu belasten. Schafft euch am besten ein paar gute Bücher an, damit ihr auch wisst, wie man eigentlich nach FN-Vorschriften reitet! (nicht böse gemeint, aber wenn ihr mal aus eurem Stall weggeht und euch eine Reitbeteiligung o.ä. sucht, habt ihr doch keine Chance!)
    @ Niene: Das stimmt schon mit dem Umsitzen! keine Ahnung, warum dein Reitlehrer das für falsch erklärt.... Und das Umsitzen nach 300 Metern wird nur im Gelände gemacht, nicht auf dem Platz! Aber da sollte man ja eh auf beiden Händen gleichmäßig viel traben...

  16. #16
    Andrea789 Guest
    Danke Kyra !! Aber das mit dem Vorlehnen !! Pferde die noch nicht Stumpf sind machen das !! Ich war schon bei verschiedenen Höfen. Nur bei zwei Höfen wurde das mir so gesagt. Jetzt reite ich western und da kommt das voll in Einsatz. Also wenn ich jetzt eine Prüfung mache dann in western und da gehört das so. Zügel vor, Körper vor und erst dann wenn das Pferd nicht antrabt schenkeldruck. Das find ich viel sinnvoller !! Aber das mit dem Leichtraben haben wir auch so gelernt. Ich mein wir machen ja beim westernreiten nicht nur Plasure. Und dann machen wir das auch so !!! Aber wegen dem gallop noch was !! Ich weiß jetzt nicht wie das beim englischen reiten ist aber beim western muss man den inneren Zügel nach ausen (an die bande) also gegen den Hals geben. Den äußeren zurück und zum Schluss den inneren weggeben und dann sollte das Pferd gallopieren. Wie ist das denn im Gelände ?? Ist das beim classischen reiten überhaupt gleich oder ähnlich ??

  17. #17
    Tata Guest
    Also erstmal habe ich auch das mit dem äußeren Vorderbein gelernt, wenn das vorgeht aufstehen, man trabt dann auf dem inneren Hinterbein. So erzählt das zumindestens mein Reitleher

    Tata

  18. #18
    AnnaS Guest
    @ Kyra:
    Du trabst leicht, in dem du aufstehst, wenn das äußere Vorderbein nach vorne geht. So wirst du es in jedem guten Reitunterricht lernen, da man sich dort an die FN anschließt und die haben das nun mal so "bestimmt".
    Reitest du irgendwann mal einen Reiterwettbewerb, wird der Richter dich auslachen, wenn du beim Leichttraben aufstehst, wenn das innere Vorderbein nach vorne geht und wird dir sagen, du möchtest doch erst mal Unterricht nehmen, bevor du dich auf ein Turnier wagst.

    @ niene:
    Du wechselst die Hand, in dem du am Wechselpunkt aussitzt und beim nächsten Trabschritt deines Pferdes, bei dem das äußere Vorderbein nach vorne geht, wieder aufstehst.

    @ Löffelchen und Andrea:
    Ich muss schon sagen, die Sache mit dem nach vorne lehnen ist schon recht amüsant.
    Man lehnt sich nach vorne (also man geht in den leichten Sitz), um ein Pferd zu entlasten.
    Reitet man auf dem Platz, geht man eine ganze Weile im Schritt, und wenn man antrabt, trabt man leicht. Das dient dazu, das Pferd zu lösen, es aufzuwärmen, und dabei nicht gleich voll zu belasten, sondern für die Aufwärmphase zu entlasten. Im Dressursport zum Beispiel gibt es nicht dein leichten Sitz im Galopp, also das "nach vorne beugen". Das gibt es im Springsport und beim Freizeitreiten (also im Gelände). Es dient lediglich dazu, das Pferd zu entlasten, da man nicht im Sattel sitzen bleibt. Mal zum Verständnis: Der leichte Sitz ist kein "nach vorne lehnen", sondern man erhebt sich leicht im Sattel und verlagert sein Gewicht nach vorne. Es dient in keinster Weise dazu, dass das Pferd in eine schnellere Gangart wechselt, sondern man gibt dem Pferd damit mehr Freiheit. So wird es zum Beispiel beim Galoppieren schneller (unter Umständen, denn man kann auch im leichten Sitz einen normalen Arbeitsgalopp reiten!). Es ist, wie gesagt, nur dazu da, um das Pferd zu entlasten. Springreiter machen sich dieses zu Nutze, damit sie zwischen den Hindernissen "schneller" sind. Aber wenn man mal genau hinsieht, verlagern sie kurz vor dem Sprung ihr Gewicht auch wieder ins Kreuz, damit das Pferd nicht über den Sprung "fliegt" sondern damit sie es versammeln können.
    Freizeitreiter machen es, weil es einfach viel mehr Spaß macht, und nicht so anstrengend ist.

    Ansonsten reitet man ein Pferd aber mit dem Gewicht, mit den Schenkeln und mit dem Kreuz. Das heißt, man treibt ein Pferd mit dem Kreuz und mit den Schenkeln, ob es nun einfach raumgreifender gehen soll, oder in eine schnellere Gangart wechseln soll.
    Die Gewichtsverlagerung ist dann die Geschichte mit dem leichten Sitz (unter anderem).

    @ alle:
    Man be- oder entlastet kein Bein, nur weil man auf dem inneren der äußeren Bein leichttrabt. Darum ist es Quatsch, dass man im Gelände öfter man umsitzen sollte. Und ich würde gerne mal eine Erklärung dafür hören, wieso man das Bein be- oder entlasten sollte, bei dem man aufsteht oder sitzenbleibt.

    So, sorry für diesem "Rundumschlag"

    Gruß
    Anna

  19. #19
    Andrea789 Guest
    Man Anna !!!!
    Man oft wundert man sich echt voll !! Bist du schonmal western geritten ????? Nicht oder ?? Also kannst du wohl kaum was dazu sagen oder ?? Ich hab das so gelernt. Wenn ihr eure Pferde alle stumpf reiten wollt dann ist mir das egal. Aber ich sicherlich nicht. Die Pferde bei unserem Hof die sind halt nicht stumpf und hören auch auf Gewichtshilfen. Wie z.B schwer in den Sattel setzten um langsamer zu werden bzw stehen zu bleiben und nicht schwer hinein setzten um schneller zu werden. Wir müssen ihnen dabei nicht wie wild im Maul herum reißen oder sie treten !!!

  20. #20
    gudrun Guest

    hallo andrea 789

    servus endlich mal jemand der auch westernreitet.das man beim western galopp den äuseren zügel an den hals legt hat den zweck das das pf.den kopf nach ihnen nimmt .alerdings vermisse ich deine schenkelhilfe.legt ihr nicht das äussere bein an das ihnere weg?wir nähmlich schon.und unsere pferde werden dahin ausgebildet das sie erst auf ein zusätzliches stimmenkomando angaloppieren.bei uns ist es ein küsschen.das hat den sinn das wen du dein pferd mit dem äusseren bein erst richtig stellen must es nicht gleich losgaloppiert.wo lernst du den western?unser stall heist trippel L ranch mein trainer heist ralf limmer und seine frau anna limmer.in buttenheim.

    @ anna
    bei richtig ausgebildeten westernpferden ist es tatzechlich so wenn du dich im sattel leicht nach vorne legst werder sie schneller,wenn man sich zu sehr nach hinten lehnt werden sie langsammer oder bleiben sogar stehen.das ist aber nur bei sehr gut gerittenen pferden so .mein trainer sagte mal im grunde unterscheiden sich die beiden reitweissen nicht sehr voneinander.wir arbeiten beide mit gewicht und schenkel am anfang der ausbildung eines jungen pferdes nehmen auch wir die zügel an .das westernreiten zielt alerdings dahin das man ohne zügeleinwirkung das pferd also nur mit gewicht und schenkel arbeitet es dabei aber vorwerts aberts geht.das ist von pferd zu pferd verschieden schnell gelernt.das ist schwer zu schreiben .noch was es gibt auch im westernreiten abgestumpfte pferde die hart im maul sind .das ist denke ich nicht der reitart sondern dem reiter zuzuschreiben.wen ich mir im fernsehen dan z.b. die s dressurklasse anschaue die reiten einfach traumhaft und da sieht man fast gar keine hilfen.
    im grossen und ganzen will ich damit sagen es ist egal ob western oder englisch.man sollte so reiten das man auch noch in 10 jahren ein gesundes und nicht kaputtgerittenes pferd hatt.
    gudrun

  21. #21
    gudrun Guest

    löffelchen

    ich glaube was du gemeint hast ist der jogg.das darfst du aber nicht mit dem leichttraben verwechseln.

  22. #22
    AnnaS Guest
    Liebe Andrea

    Nein, ich bin kein Westernreiter. Aber das ist kein Grund, mich gleich so anzugiften, oder? Ich denke mal, ich habe meine Antwort in einem vernünftigen Ton geschrieben, und ich glaube, du solltest das auch können.
    So, nun zu deiner Antwort: Ich habe mit keinem Wort erwähnt, dass man einem Pferd an den Zügeln zerren muss oder dass man es treten soll. Dass, was ich geschrieben habe, deckt sich doch vollkommen mit dem, was du meinst. Denn ich sagte doch lediglich etwas von Gewichtsverlagerung, oder???

    Ich möchte dir noch etwas sagen. Ich bin seit meinem 6. Lebensjahr jahrelang dressurmäßig Turniere geritten. Heute bin ich 23, reite zwar keine Turniere mehr, habe aber immer noch selbst drei Pferde, zwei davon sind Jungpferde, die ich selbst ausbilde. Keines meiner Pferde ist auch nur ansatzweise abgestumpft.
    Mein Lebensgefährte ist durch mich auf Pferde gekommen, sagte aber ganz klar, dass er absolut nur westernreiten möchte. Und dadurch habe ich mich mit dem Westernreiten beschäftigt, weiß auch ein wenig darüber. Ich finde es ganz toll, wie Westernreiter reiten. Ich habe meinem Lebensgefährten nun meine 10jährige Stute überlassen. Wir hatten sie nun 4 Wochen bei der Deutschen Vizemeisterin im Westernreiten zum Beritt hatten, um auszutesten, ob sie überhaupt für das Westernreiten geeignet ist. 4 Wochen sind keine wirklich lange Zeit, um ein englisch gerittenes Pferd western einzureiten. Doch nach bereits 2 Wochen sagte diese Bereiterin, sie wäre ganz begeistert von meiner Stute, weil sie so wunderbar weich im Maul ist, es so wahnsinnig viel Spaß macht, ihr etwas beizubringen, und sie nicht gedacht hätte, dass ein 10jähriges Pferd so unverbraucht ist.
    Kleine Anmerkung: Meine Stute ist ein absolutes Problempferd, da sie sehr dominant ist, sehr dickfällig ist, steigt und tritt, wenn ihr etwas nicht passt. Und trotzdem war man nach bereits 2 Wochen so begeistert von ihr, trotzdem wollte man sie uns nach 4 Wochen abkaufen.

    Meine 4jährige Stute ist ein Araber-Mix. Sie ist hypersensibel, sehr nervös, hat schlechte Erfahrungen beim Vorbesitzer machen müssen, und ich habe sie völlig verängstigt bekommen. So, dass man sie erst überhaupt nicht anfassen konnte, dass man nicht mit einem Halfter in ihre Nähe kommen durfte, vor einer Gerte hatte sie panische Angst und wehe man hat sich mal etwas schneller bewegt in ihrer Gegenwart. Das ist ein Jahr her. Heute kann man einen absoluten Anfänger auf sie draufsetzen, der eine Gerte in die Hand nimmt, der vielleicht mal unbedachte Bewegungen macht, etc.

    Nun erzähl du mir, ich würde meine Pferde abstumpfen lassen!

    Ich weiß nicht, wieso du mich so angreifen musst, nur weil ich dich kritisiert habe, aufgrund der Tatsache, dass aus deinen Postings nichts von wirklicher Gewichtsverlagerung hervorging, sondern von einem reinen "nach vorne beugen, damit das Pferd in eine schnellere Gangart wechselt".
    Vielleicht bist du so eine, die ein absoluter Verfechter des Westernreitens ist, und alle, die englisch reiten, haben sowieso keine Ahnung. Sorry, aber so kommt es rüber. Und falls es so ist - das finde ich daneben! Denn es ist doch völlig wurscht, ob Westernreiten, Dressur, Freizeit, Springen.....in jeder Sparte der Reiterei gibt es Hilfen, die in einer anderen Sparte überhaupt nicht angebracht sind. Und wieso muss man das ganze so klassifizieren? Geht es nicht (fast) allen einfach darum, dass man mit seinem Pferd zusammen ist, das beste für sein Pferd möchte, aus Fehlern lernen will und ansonsten Fehler so gut es geht vermeiden möchte?

    So, zu guter Letzt möchte ich auch noch sagen, dass ich mit all meinen Pferden das Beziehungstraining praktiziere, und es auch anderen Pferdemenschen ans Herz legen möchte. Und erstens ist das Beziehungstraining sicherlich keine rein dressurmäßige Geschichte, sondern entspringt ja eher einer alternativen Methode. Und zweitens lasse ich mir aus diesem Grunde auch nicht nachsagen, ich würde meine Pferde stumpf machen, ich würde sie schlagen oder treten, denn ich gehe mit Sicherheit natürlicher und pferdegemäßer mit meinen Pferden um, als so manch einer, der strikt auf die klassischen Methoden seiner Reitweise fixiert ist.

    Und jetzt überlege dir bitte mal, ob dein Ton so angebracht war, weil ich es gewagt habe, dich zu kritisieren bzw dir etwas zu erklären!

    Anna

  23. #23
    Andrea789 Guest

    Man sorry !!

    Echt tut mir leid Anna !!! Ich weiß auch nicht !! Da gibt es so eine geschichte und deshlab hab ich gleich so überreagiert: Also auf dem Hof wo ich das reiten gelernt hab, da war mal eine Schülerinn. Ich hatte ein Pflegepferd. Ich hatte es schon seit 6 Jahren und wir beide liebten uns total. Und dann kam eben diese andere Schülerinn.Sie ritt bis jetzt englisch und da mir ja Haiko nicht gehörte und er nur mein Pflegepferd war nahm sie eine Reitstunde auf ihm. Als Franz (der Lehrer) kurtz weg musste sollte ich schauen auf die Schülerinn. Als Haiko nur kurtz aus dem Roendpen schaute zu seinen kolegen schlug sie ihn gleich voll usw. Ich schimpfte sie und sie wollte nicht hören und schlug wie wild auf ihn ein weil er durchging. Dabei riss sie an den Zügeln herum und es war echt schrecklich. Als Franz wieder kam lag die Schülerinn am Boden und weinte. Haiko blutute und trampelte sie zusammen. Zuerst schrie Franz mich an. Usw. Schließlich starb Haiko. Wohl nicht nur deswegen aber er war Herzkrank und verkraftete das nicht. Und jetzt reagier ich halt jedesmal über wenn jemand anderer der classisch reitet irgendwas gegen die westernreitart sagt. Auch wenn es nichts schlimmes ist. Doch das ist halt wie ein Trauma. Ich weiß nicht ob du mir jetzt verzeihen willst oder kannst ndob du mich verstehen kannst aber ich hoffe es stark. Oft kommt es mir so vor dass alle englischen reiter so reiten wie dieses Mädchen. Aber ich weiß da lieg ich wohl ganz falsch. Man kann auch englisch mit gefühl reiten. Nur mit gewichts und schenkelhilfen eben !! Es tut mir wirklich leid Anna !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    An Gudrun:

    Also ich reite beim Kohlerhof (www.westernriding.at) Der ist echt gut !! Also nochmal ganz genau wie wir angallopieren:

    Also innere Hand hoch und zum Hals, aüßere nach unten. Aüßeres Bein nach hinten. Inneres wegnehmen und Küsschen. Dann sollte es gallopieren.

    Ich bin auch am Anfang englisch geritten. Ich war bei so vielen Höfen aber ich hab einfacj keinen guten gefunden. Dann kam ich zum Kohlerhof !! Und dort blieb ich. Meine Freundinn hat gemeint ich sollte mir noch einen guten englischen hofsuchen dass ich mal den Zorn auf alle englischen Reiter verlier. Da hab ich jetzt auch einen guten gefunden. Die reiten voll mit gefühl dort echt toll !! Aber irgendwie kommt mir das westernreiten sinnvoller vor. Ich meine alles ist viel klarer und eindeutiger !!

  24. #24
    AnnaS Guest

    Hallo Andrea

    Nun ja, dass ist eine ziemlich böse Geschichte, die du da erlebt hast. Und ich kann sicherlich nachvollziehen, dass du deshalb vielleicht einige Vorurteile hast. Ich selbst habe auch einiges in meinem Leben mitgemacht, und habe deshalb auch so einige Vorurteile den Menschen gegenüber. Diese Vorurteile einfach mal abzustellen ist gar nicht so leicht, und für andere ist es sehr schwer zu beweisen, dass auf sie diese Vorurteil nicht zutrifft.

    Was ich aber mit der Zeit gelernt habe, und was ich dir dringend empfehlen möchte, ist zu versuchen, erst mal lieber nachzufragen, bevor man mit wüsten Beschimpfungen andere Leute angreift. Im Prinzip zu kontrollieren, ob das Vorurteil sich bestätigt, oder vielleicht doch das eine oder andere Mal unangebracht ist.

    Ich nehme es dir nicht übel, und es ist auch okay. Es ist vergessen, und soooo schlimm war es nun auch nicht. Ich hab ja die Möglichkeit mich zu wehren und keine Sorge - das tue ich auch .

    Das Problem an sich ist auch, dass Western- und Englischreiter oft wie der Teufel und der liebe Gott sind. Jeder hält sich für den lieben Gott, und den anderen für den Teufel. Und einen gemeinsamen Mittelweg kann man scheinbar nicht finden. Ich weiß nicht, wieso das so sein muss, aber ich hab es schon oft erfahren. Ich freue mich immer, wenn man jemanden findet, der western reitet und dennoch die englische Reitweise toleriert, und andersrum.

    Wie gesagt, ich weiß, dass ich mit meinen Pferden gut umgehe. Und das rede ich mir nicht ein, denn ich bekomme die Bestätigung von denen, die es wirklich beurteilen können - nämlich von meinen Pferden. Wenn sie zufrieden sind, mir vertrauen aber gleichzeitig Respekt haben, wenn es ihnen gut geht und sie Spaß an der Arbeit haben, dann weiß ich, dass ich es richtig mache. Und klar, ich bin nicht fehlerfrei, das ist wohl niemand von uns. Aber in meinen Pferden habe ich die besten Kritiker und die besten Befürworter.
    Darum ist es mir auch relativ egal, ob man als Mensch meine Meinung teilt oder nicht, ob man mich kritisiert oder nicht. Ich lese in einem solchen Forum, weil man noch immer Tips oder Methoden von anderen an sich heranlassen kann. Und würde ich das nicht wollen, wäre ich nicht hier.

    Aber gut, ich möchte, dass du weißt, dass ich keineswegs auf dich böse bin oder dir etwas nachtrage. Die Sache ist abgehakt und erledigt.
    Also - Friede??

    Liebe Grüße
    Anna

  25. #25
    Kyra Guest
    Hallo Anna!
    Ich weiß inzwischen, das mit dem Leichttraben auf dem inneren Bein ist Schwachsinn, aber so hat man mir das tatsächlich mal gesagt.... Deshalb wollte ich mal nachfragen und auch die Sitten anderer Ställe kennenzulernen. Kannst du mir ein bisschen was über das Prinzip des Beziehungstrainings erzählen? Ich habe nämlich nur eine recht vage Vorstellung davon, würde aber gern mehr darüber erfahren.

    @ Andrea: Sorry, dass du Western reitest hab ich nicht gewusst. Sonst hätte ich das nach vorne lehnen auch nicht als falsch abgestempelt. Bei uns Englisch Reitern ist das nämlich ziemlich verpönt.... Allerdings fand ich es auch ziemlich anmaßend, dass du uns Klassik Reiter als Tierquäler und Pferdeschinder hingestellt hast. Aber da ich ja jetzt auch den Grund dafür kenne (dein Pflegepferd) kann ich das verstehen. Ich kann jetzt nur von mir sprechen, aber ich reite meine Pferde auch sehr sanft und mit feinen Schenkelhilfen; keines der Tiere ist hart im Maul und alle reagieren auf Kreuzanspannen mit durchparieren. Leider gibt es viele Englisch ( aber auch Western- ) Reiter, die ihre Pferde traktieren und dann gleich als Gesamtbild ihrer Sparte hingestellt werden. Hoffentlich können wir Frieden schließen, da ich mich hier eigentlich mit niemandem streiten will, denn: SOLANGE ES DEN PFERDEN GUT GEHT, IST MIR JEDER REITER SYMPHATISCH.
    Mit lieben Grüßen,
    Kyra

  26. #26
    Andrea789 Guest
    Danke Anna, das war ein feiner Zug von dir *gg* Mitlerweile nehme ich selbst Englisch unterricht und es gefällt mir echt gut. Wirklich !! Es war echt nicht bös gemeint. Außerdem haben meine Freundinn und ich heute eine neue Reitart erfunden: Die "Dan`sche reitart" *gg* Sie ist mit dem leichterem englischen Sattel aber man lenkt das Pferd so wie beim western und reitet einfach mit Gefühl und lockeren Zügeln. Das ist wirklich lustig *gg* Danke nochmal !!

  27. #27
    AnnaS Guest
    Hi Kyra

    Ich schreibe dir gern ein bisschen was über das Beziehungstraining. Allerdings wird das immer sehr lang, also ist das Forum hier nicht so geeignet dafür. Es wäre nett, wenn du mir deine eMail-Adresse gibst, denn in einer Mail gehts besser. Oder du schreibst mir einfach an Nightwish01@web.de, dann antworte ich dir auch.

    Erst mal liebe Grüße
    Anna

  28. #28
    gudrun Guest

    na also

    es geht ja auch normal ich finde das besser als sich die köpfe einschlagen zu wollen.da habt ihr rechr es gibt auch im western schwarze schafe.geht mal nach italien und seht zu wie die ihre reiningpferde ausbilden.ne danke da bekommt das pferd einendicken stacheldraht ins maul.nix für mich.mir ist es egal ob jemand sein pferd western oder englisch reitet.habtsache dem pferd gehts gut .es gibt bei uns am stall einige die nicht western reiten .wir haben untereinander keine probleme damit.da wird niemand angegriffen oder ausgeschlossen nur weil er anders reitet.schade das es nicht überall so ist. gudrun

  29. #29
    Fischer.Diana Guest
    Hallo
    Ich reite jetzt seit etwas mehr wie einem Jahr die Woche zweimal. Mittlerweile bekommen wir vom 3. Reitlehrer Unterricht in Dressur, aber komischerweise traben wir auf dem äusseren Bein, ich habe noch nie gehört das man innen trabt, wo würde der Reitlehrer ausgebildet. Zwei von unseren Reitlehrern haben in Moritzburg ihre Prüfung zum Pferdewirt gemacht und auch bestanden und da denke ich das ich mich auch darauf verlassen kann was die mir beibringen.
    Tschau Diana

  30. #30
    ChrisMagic Guest

    Aüßeres Bein

    Hallo
    Ich reite zwar noch nicht so lange aber kann es schon recht gut und in meinem Stall reiten wir natürlich auf dem äußeren Bein und machen oft ja einen Handwechsel. Das mit dem nach 300m wechseln kenne ich beim Ausreiten d.h. wenn du mit deinem Pferd ausreitest sollst du das tun da du ja keine innere und auch keine äußere Seite hast, bist ja im Freihen

  31. #31
    Kat Guest
    ALso ich ahbe jetzt schon zum11. mal den Stall gewechselt und alle Reitlehrer dort haben mir gesgt das man aufsteht wenn der äussere fuss nach vorne geht. Meine Eltern kennen einen
    Richter und der sagt auch auf dem äusserem fuss und das sie da aufm turnier besonders drauf achsten!!!!!1

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