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Thema: Leben ohne Herzbeutel?

  1. #1
    billymoppel Guest

    Leben ohne Herzbeutel?

    die frage stelle ich nicht für mich, sondern für eine freundin: ihr großer münsterländer ist vorige woche zusammengebrochen (bis dahin war er ein top-gesunder fünfjähriger rüde).in der tierklinik wurde festgestellt, dass er hinten in der leiste keinen puls mehr hat und voller wasser ist. nach dem ultraschall wurde eine notpunktion des herzbeutels gemacht - es war auf den letzten drücker. nun ist wieder der ganz der alte - aber zu vermuten ist, dass die geschichte auf tumore im herzbeutel zurückzuführen ist (genaues gibt es am freitag, die andere möglichkeit - äußere einflüsse - halten die tä's für unwahrscheinlich, da er ein normaler wohnungshund ist). sollte sich das bestätigen, soll der herzbeutel entfernt werden, da die problematik sonst immer wiederkehren würde. mal abgesehen davon, dass dies eine wirklich große op wäre - wie lebt ein hund ohne einen herzbeutel? ist er halbwegs normal belastbar? denn nicht mehr über die wiesen zu laufen, wäre für vito sicher ein alptraum, man ist ja schließlich jagdhund nicht nur in den pfoten, sondern auch im herzen und in der seele. ein leben ausschließlich an der leine würde ihn wohl zu einem psychischen krüppel machen - freiwillig würde er nie einen gang zurückstecken und wenn er tot umfiele (was ja auch schon beinahe der fall gewesen ist - auch ich habe ihn bis zu meinem urlaub nicht das geringste angemerkt oder gespürt, dass etwas nicht i.o. ist, obwohl die geschichte schon da begonnen haben muss)

    gruß
    bettina

  2. #2
    Registriert seit
    11.04.2002
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    Ludwigshafen, Rheinland-Pfalz
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    5.393
    Hallo Bettina,

    ich bin zwar nur Laie, aber ich kann mir nicht vorstellen, wie das gehen soll.

    Der Herzbeutel umschließt ja nicht nur das Herz, sondern fixiert es auch (hält es sozusagen "an seinem Platz"), damit es ordentlich schlagen kann. Wie ein Leben ohne Herzbeutel aussehen soll, übersteigt wirklich meine Vorstellungskraft...

    Das ist wohl eher eine Frage für Frau Dr. Thorstensen... und natürlich für die behandelnden Tierärzte des Hundes.

    Ich denke, bei einer so schweren OP sollten hinterher auch wirklich gute Heilungschancen bestehen, damit man sie dem Hund zumutet. Wie groß ist die Chance (in Prozent), dass der Hund danach länger als 1 Jahr halbwegs beschwerdefrei lebt?

    LG
    Claudia
    Viele Grüße
    Claudia und die Monsterwarte



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