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Thema: Bin sauer auf Aussage "ist doch nur ein Tier"

  1. #1
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    Angry Bin sauer auf Aussage "ist doch nur ein Tier"

    Hallo Ihr Lieben,
    möchte mir hier ein bisschen Luft machen, und es passt ja zu "erlebnissen".

    Also was man manchmal so erlebt haut einen fast um.

    Ein Arbeitskollege fragt mich wie es mir geht. Gut, sage ich. Nur würden meine Tiere mir etwas Sorgen machen. Der kleine Kater muss mit der Flasche ernährt werden (jetzt ja nicht mehr), die Prinzessin lässt mich nicht schlafen und zu allem Überfluß ist mein Pferdi verletzt.
    Sagt er: Und das nimmt Dich so mit?
    Ja, es sind ja wie meine Babys.
    Darauf er: Also jetzt hör doch mal auf. Es sind NUR Tiere!

    Na gut, ist ja NUR ein Arbeitskollege.

    Am Samstag war ich bei einer Frendin, die auch reitet und Wellensittiche hat. Denen geht es ganz gut, sie dürfen ständig raus und sie sind zu viert.
    Die Frau weiß, dass ich für mein Pferd immer dasBeste will. Dass es bei den Katzen ebenso ist ist natürlich selbstverständlich.
    Plötzlich meinte sie dass ich übertreibe. Es sind ja nur Tiere, und wir vermenschlichen sie zu sehr! Wer sagt denn, dass ein Pferd nciht gerne im Stall steht? Und wer sagt dass ein Pferd gerne draußen ist?
    Hab mich da auf eine kurze Diskussion eingelassen, die aber zu nichts führte. Ihr zukünftiges Pferd wird im Stall stehen, vielleicht mit Paddock, aber das wars! Und ich mühe mich ab es all meinen Tieren noch besser zu machen...

    Ich mach mir sogar Gedanken über Käfer am Boden!

    Aber, es sind ja nur Tiere...
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  2. #2
    Charliemoorle Guest

    Tiere sind Lebewesen!

    Sandra, du hast völlig recht, ich bin bei solchen Dingen auch völlig wütend.
    Andererseits: Solang derjenige sich nur mit Worten bloßstellt, kann der uns doch nur leid tun. Überlege mal, um wieviel reicher unser Leben durch unsere Tiere ist. (Auch wenn uns Kummer und Sorgen nicht erspart bleiben.)
    Schlimmer finde ich, das Tiere per Gesetz immer noch als "Sache" gelten und Misshandlungen entsprechend dürftig bestraft werden.
    Wie geht es jetzt dem Katerchen?
    Was ist mit deinem Pferd, habe ich irgendwie nicht richtig mitbekommen? (Ähem, pardon, was ist "Paddock"? Kenne mich mit Pferdehaltung nicht aus, aber liebe Pferde sehr.)
    Ursprünglich wollte ich den Satz einfügen "Wer Tiere nicht liebt, kann auch Menschen nicht wirklich lieben." Aber das scheint mir jetzt irgendwie nicht zu Ende gedacht, wenn ich an manche meiner Freunde/Angehörige denke, die sich absolut für Menschen engagieren, aber für Tiere, nun sagen wir mal ???kein solches Verständnis haben. Muss mal darüber weiter nachdenken.
    Jedenfalls bin ich
    a) seeeehr glücklich, mit zwei so herrlichen Katzengeschöpfen zusammenleben zu dürfen und
    b) finde ich es wunderbar, hier im Forum so viele Gleichgesinnte gefunden zu haben!

  3. #3
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    Hallo Sandra,

    solche "Erlebnisse" habe ich sehr häufig. Jetzt mit den zwei kranken Kitten wurde ich gefragt, warum ich mir da so Stress mache und sie nicht einschläfern ließ! Da blieb mir fast die Spucke weg und das soll was heißen.

    Trotzdem liebe Grüße
    Eva und Katzerei
    Von den Katzen kann man Gelassenheit und unendliche Geduld lernen (von mir)

  4. #4
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    Re: Tiere sind Lebewesen!

    Original geschrieben von Charliemoorle
    Schlimmer finde ich, das Tiere per Gesetz immer noch als "Sache" gelten und Misshandlungen entsprechend dürftig bestraft werden.
    Nur zur Klarstellung: Tiere sind nach dem Gesetz keine Sachen (schon seit über 14 Jahren übrigens), vgl. § 90 a BGB, und die Misshandlung von Tieren wird auch nicht als Sachbeschädigung, sondern nach dem Tierschutzgesetz bestraft. Problematisch ist nicht die Gesetzeslage, sondern 1. die zu geringe Bereitschaft, Tiermisshandler anzuzeigen/anzuklagen, 2. der zu zögerliche Gebrauch der Richter von dem vorhandenen Strafmaß, 3. die schwere Beweisbarkeit von Tiermisshandlungen.

    @Sandra
    Deine Aufregung kann ich gut verstehen - aber solange diese Leute selber keine Tiere haben, kann man doch einfach weghören...

    Alles Gute!
    Julia

  5. #5
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    Hallo Sandra,

    diese Äußerungen kenne ich auch zur Genüge. Unsere verstorbene Purzel war sehr lange krank und wir haben alles versucht (die letzte Zeit fast täglich zum TA) um ihr zu helfen. Da bekam ich auch des öfteren zu hören:"Warum läßt Du sie nicht einschläfern und holst Dir eine neue Katze. Es gibt doch so viele davon und es ist doch schließlich nur ein Tier". Ich habe mich über solche Äußerungen immer sehr geärgert, mir aber immer gedacht: Hauptsache wir wissen, was wir an unserer kleinen Maus haben und das sie eben nicht nur ein Tier ist, sondern unsere Purzel war.
    Liebe Grüsse von
    Andrea mit Putzi


  6. #6
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    Hallo Sandra,

    Menschen ohne Tierverständnis wird es immer geben. Ich höre mir nach fast 10 Jahren mit eigenem Pferd immer noch die Frage der Eltern/Geschwister/Freunde an: Sag mal, MUSST du jeden Tag zum Pferd???
    Und antworte seit 10 Jahren: nein ich darf, ich kann, ich freu mich drauf!!!
    Als ich 96 meine schwarzen Kater aus dem TH geholt hatte und Paco leider eine schlimme Bronchitis mitbrachte, kamen auch Stimmen, wie: Tausch sie mal lieber wieder um, die haben dich betrogen...
    Da fehlt einfach jedes Fünkchen Verständnis.

    Andererseits: Als ich nach Unfall außer Gefecht war und vom Stall direkt 3 1/2 Wochen im Krankenhaus landete, wer ist sofort in meine Wohnung gefahren um die Katze zu versorgen? Mein hochallergischer Bruder! Mit den erklärten Lieblingstieren Rind, Schwein und Lamm und das in handlichen Portionen. Ihm würde niee einfallen ein Tier zu mißhandeln oder eben in so einer Situation allein zu lassen. Schon mir zuliebe nicht.

    Ehrlich gesagt sind mir diese Menschen, die von Tieren nichts wollen, sich nicht im Ansatz für sie interessieren, aber auch nicht so tun als ob sehr viel lieber, als die "Tierfreunde", die das eben noch verhätschelte Kätzchen wegen Urlaub aussetzen. oder das Pferd als Sportgerät mißbrauchen, aber sich "Reiter" nennen. Da sind dann Artikel in Frühjahrsausgaben von Reiterzeitschriften wenig hilfreich, die dem geneigten Leser erklären, wie man nach einem Winter zwischen Box und Halle das Pferd im Frühjahr wieder an das Tageslicht!!! gewöhnt. Geschrieben nicht im 19. sondern im 21. Jahrhundert.

    Meine Tiere sind nicht meine Kinder. Sie sehen nicht an Stelle von Kindern, sondern auf einer ganz anderen Ebene als Kinder.
    Wenn ich Kinder hätte, wären mir meine Tiere genauso lieb wie jetzt und das verstehen viele einfach nicht, die in der Tierliebe nur eine "Ersatzbefriedigung" sehen.
    Sie bereichern mein Leben auf eine Art, die nur jemand verstehen kann, dem ein Tier einmal sein ganzes Vertrauen geschenkt hat.

    lg

    Astrid
    Einem Tier zu helfen verändert nicht die ganze Welt. Aber die ganze Welt verändert sich für dieses Tier..
    Astrid &


    Meine Unvergessenen...sie fehlen...Mary und Tigerle, Amadeus, Sindbad und Cindy und viel zu früh Flusi.

  7. #7
    Charliemoorle Guest
    Tierschutzgesetz: Vor über einem Jahr bin ich auf der Straße von Tierschützern angesprochen worden, die Unterschriften für ein solches Gesetz (Jetzt glaube ich mich aber zu erinnern, dass es um "europaweit" ging), außerdem Geldspenden sammelten und um Mitgliedschaft in einer Vereinigung warben (weiß nicht mehr, welcher). Unterschrieben habe ich , auch Geld gespendet - wahrscheinlich war das SEHR blond

  8. #8
    mk75 Guest
    Zitat von Charliemorrle
    ---------------------------------------------------------------------------------------
    Unterschrieben habe ich , auch Geld gespendet - wahrscheinlich war das SEHR blond
    --------------------------------------------------------------------------------------
    Mhm, das klingt fast nach Terra Mater, jedenfalls wurde ich so auch "geworben". Terra Mater kämpft zur Zeit sehr intensiv auf europäischer Ebene, da in vielen Bereichen die Länder oder das Land Deutschland schon gar nicht mehr alleine zuständig sind, unter anderem auch die Tiertransporte.
    Ich persönlich halte viel von dieser Gemeinschaft und würde behaupten, dass deine Unterschrift und dein Geld dort gut eingesetzt wurden, wenn es denn Terra Mater war.

    Viele Grüße
    Micha
    Jeanie und Aladin

  9. #9
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    Original geschrieben von Charliemoorle
    Tierschutzgesetz: Vor über einem Jahr bin ich auf der Straße von Tierschützern angesprochen worden, die Unterschriften für ein solches Gesetz (Jetzt glaube ich mich aber zu erinnern, dass es um "europaweit" ging)
    Könnte es sein, dass es da um die Aufnahme des Tierschutzes ins Grundgesetz (als Verfassungsziel) ging? Oder um bestimmte europaeinheitliche Tierschutzvorschriften, zB zum Transport von Schlachttieren oder zur Haltung von Hühnern etc? Das deutsche Tierschutzgesetz ist jedenfalls schon deutlich älter, selbst die BGB-Änderung (Tiere sind keine Sachen) ist von 1990. Das deutsche Tierschutzgesetz kannst Du im Internet problemlos abrufen (über Google), da findest Du dann auch die Strafbestimmungen für Tiermisshandlungen. Wie gesagt, das Hauptproblem ist aber nicht das Gesetz, sondern die Verwirklichung, da muss noch sehr viel passieren, gerade in ländlicheren Gegenden...
    Julia

  10. #10
    Charliemoorle Guest

    Tierschutz

    Genau, das war es (Grundgesetz). Und ich als absoluter Laie solcher Dinge/Gesetze habe das irgendwie verwurstelt in "einen Sack" gepackt.
    Danke für die Information! Ich war jetzt gleich bei Google und habe mir das entsprechende Material heruntergeladen, um es nochmals gründlicher lesen zu können.
    Und was das andere Problem anbelangt, Verwirklichung des Gesetzes, da hast du natürlich auch vollkommen Recht.
    Was mich dabei wundert, dass dies vor allem auf ländliche Gegenden zutrifft. Stimmt, ich habe dies hier im Forum schon oft gelesen. Nur verstehen kann ich es nicht. Klar, "Tierproduktion" (welch schreckliches Wort) dient in erster Linie zum Geldverdienen, der Bauer und seine Familie müssen ja leben (Außerdem bin ich kein Vegetarier - wenn ich konsequent wäre mit meiner Tierliebe, müsste ich das ja wohl...?)
    Ich habe aber immer gedacht, gerade weil die Menschen auf dem Land doch mit Tieren zusammen leben, müsste da doch eine viel engere Beziehung zu diesen Geschöpfen bestehen als in der Stadt. Bin deshalb jedesmal wieder völlig entsetzt, wenn ich hier lese, wie auch dort manche Leute ihre Tiere misshandeln oder sich ihrer entledigen.
    Viele Grüße Charlie, Moorle und Dosi ( die heute wieder ne Menge dazu gelernt hat

  11. #11
    mk75 Guest
    Ich habe bisher mein ganzes Leben auf dem "Lande" verbracht und die Tierliebe wird meiner Meinung nach immer weniger.
    Es würde mich nicht wundern, wenn die Tierliebe in der Stadt mittlerweile grösser wäre als auf dem Land.

    Vor 20 Jahren waren es "nur" die Bauern und ähnliche Personenkreise, die bei Tieren immer gleich an die Nutzen gedacht haben und an nichts anderes.
    Heute aber gibt es auch auf dem Land immer mehr Leute die sich daran stören wenn der Nachbar einen Hund hat der ihm zu laut bellt, oder eine Katze die über das Grundstück läuft, was immer weniger gebilligt wird.
    Gestern abend rief mich meine Freundin an, die total aufgebracht von Spazierengehen heim kam. Eine neu zugezogene Nachbarin hatte sie angepöpelt warum ihr Hund in den Strauch pinkelt. Der Strauch befindet sich auf einem öffentlichen Grundstück mit Wiese usw. Arcor pinkelt da seit 6 Jahren hin und nun wollte die Nachbarin das meiner Freundin verbieten. Ihre Kinder würden ja auch nicht auf die Strasse pinkeln und sie hat ja immerhin 10 Kinder........
    Meine Freundin meinte dann, sie wolle doch sicher nicht ihre Kinder mit einem Hund vergleichen, worauf die gute Frau gänzlich ihre gute Kinderstube verloren hat, ihr Mann hat geschaut dass er das weite sucht.
    Leider sind solche Streitigkeiten langsam keine Seltenheit mehr und die am ende leidtragenden sind immer die Tiere.

    Es sind doch auch Lebewesen mit dem Recht auf ein gesundes und glückliches Leben.

    Grüße
    Micha
    Jeanie und Aladin

  12. #12
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    Katzen sind "nur" Tiere - Säugetiere...genau wie wir auch Manchmal stellt sich mir auch die Frage, ob wir wirklich "weiterentwickelt" und intelligenter sind, denn wenn ich mir Kreig, Folter, Umweltverschmutzung und Mißbrauch anschau, muss man doch stark an unserem Verstand zweifeln

    Viele tierische Grüße, vom Säugetier Saraa

  13. #13
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    Tierliebe in der Stadt/auf dem Land

    Mit "auf dem Land" meine ich v.a. Bauern u.ä., die Tiere v.a. unter Nutzaspekten beurteilen - da kommen Katzen dann eben nicht sehr gut weg, zumal es (wenn man nicht kastriert) überall für umsonst "Nachschub" gibt. Wer in der Stadt lebt und mit Tieren nichts zu tun haben will, hat da meist wenig Berührungspunkte. Wer dort Katzen oder Hunde hat, entscheidet sich meist bewusst dafür - was natürlich keine Garantie für Tierliebe ist, leider.

    Natürlich soll man da nicht verallgeinern, aber zB die Toleranz gegenüber Bauern, die Kätzchen töten (= strafbar), weil ihnen das Geld für eine Kastration der erwachsenen Tiere zu schade ist, ist in ländlichen Gegenden schon sehr hoch.

    Julia

  14. #14
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    Thumbs up

    Heute mal zur Abwechslung das Gegenteil:

    Auf dem Hof wo mein Pferd steht ist schon wieder ein Kätzchen von der "Rabenmutter" geboren (die, die auch meinen Smokey nicht mehr akzeptiert hatte als er vom Heuboden runtergefallen war). Ich krieg gerade noch mit wie die Frau ihrem Mann hinterruft: "Halt, Du musst ihm noch das Bäuchlein gut massieren!"
    Da haben die beiden sich um das Baby gekümmert und versuchen es gerade einer anderen Katze als Adoptivbaby unterzuschieben. Ist das nicht lieb?!

    Charliemoorle: Ein Paddock ist ein Platz. In dem Fall ist er etwa so groß wie die Box auch, und erweitert die Box so nach aussen, so dass sich das Pferd rausstellen kann wenn es das mag und die Türe offen ist.


    Ich muss hier zugeben, ich denke meine Tiere sind wie meine Kinder, zumindest denke ich das (hab ja noch keine). Ich kümmere mich um sie, sorge mich um sie, hab sie lieb, hab Verantwortung, bin immer für sie da!

    Kann sein dass es mit Kindern wieder anders sein wird, aber ich glaube ja fast dass es meine Tiere bei mir besser haben als manche Kinder bei ihren Eltern.
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  15. #15
    Charliemoorle Guest

    Talking Adoption

    Hallo, Sandra!
    Schön, so etwas wie diese "Miezerettungsadoption" zu lesen.
    Für mich sind meine Beiden auch wie Kinder. Ob das "zu vermenschlicht" ist, ist mir eigentlich egal, solange es den beiden wirklich gut geht. Ein bisschen nachdenklich bin ich nach dem Lesen vieler Einträge (nicht diesem thread) doch geworden, dass bei mir, wie schrieb da jemand? "eine gesunde Portion Egoismus" dabei ist. Damals habe ich etwas verschnupft eine Nachricht mit "egoistin ...) unterzeichnet. Mittlerweile denke ich, er/sie hat ja in gewisser Weise Recht. Ich habe mit den beiden Geschöpfen das Glück bei mir einziehen lassen. Ja, es stimmt, hätten sie die Möglichkeit, in einem gesicherten Garten Auslauf zu haben, wären sie noch glücklicher...
    Ihhhhh, es donnert ganz gewaltig nach Blitz, muss jetzt ganz schnell ausmachen, melde mich später nochmal. Tschüss!

  16. #16
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    Ja, bei so manchen Gewittern mach ich auch erst mal lieber alles aus (ausstecken!). Gab es aber schon lange nciht mehr...

    Natürlich ist es ein bisschen egoistisch wenn man sich Tiere hält. Aber es ist ja auch egoistisch wenn man Kinder produziert, oder?

    Tja, dann mach ich Egoistin mal die Kaklos sauber...
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  17. #17
    Charliemoorle Guest

    Talking Gewitterpause

    So, bin wieder da. Wenn ich aus dem Fenster links von mir schaue - blauer Himmel. Gucke ich in die andere Richtung, wird es schon wieder schwarz. Haben wir eigentlich wirklich Juni oder nicht doch April???
    Ähem, "ausstecken", sollte ich wenns brenzlich wird, wohl auch lieber machen
    Und hmmmmm, "egoistisch, wenn man Kinder produziert", du meinst, weil sie in diese Welt geboren werden, die ist, wie sie ist? Ach nein, da bin ich doch optimistisch. Ich bin in keiner Kirche angemeldet, aber seit Jahren, und erst recht, seit Charlie und Moorle bei mir leben, habe ich ein solches gutes Lebensgefühl, das mir sagt: Das Leben ist SCHÖN und da ist ETWAS/JEMAND, das/der weiterhilft. Uff, so einen Satz habe ich noch nie geschrieben...
    Kaklos sauber? Habe ich erst gestern gemacht. Also: Ein bisschen weiter "kärchern" - oder doch lieber noch mehr Fotos meiner Süßen bei Yahoo stationieren?
    Tschüss und euch allen viel Grüße!
    Schön, dass es euch gibt!!!

  18. #18
    Charliemoorle Guest

    Thumbs up Riesenregenbogen

    So eine herrlichen Regenbogen habe ich seit Jahren nicht gesehen - sieht ja aus, als hätte da jemand/etwas meinen letzten Beitrag gesehen

  19. #19
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    Das ist doch schön!!!!
    *gerührt bin*

    Ne, egoistisch mit Kindern interpretiere ich eher so, dass es in der heutigen zeit doch echt genügend gibt (ohjeohje, das gibt mecker... ), und man aber doch selbst das Glück haben möchte Widneln zu wechseln, Jahre lang in Sorge zu leben und nicht zuletzt in den Genen der Kidner weiterleben möchte.

    Ich glaube nicht dass es jemanden gibt der Kinder plant um nicht sich selbst etwas Gutes zu tun, sondern den noch ungeborenen Kindern...

    Aber wer weiß... vielleicht denke ich in ein paar Jahren ganz anders darüber...
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  20. #20
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    Original geschrieben von Sandra1980
    Ne, egoistisch mit Kindern interpretiere ich eher so, dass es in der heutigen zeit doch echt genügend gibt (ohjeohje, das gibt mecker...
    Naja, aber wohl kaum in Deutschland, jedenfalls nicht, falls einer von uns auch mal Rente haben will, ab 80 oder so...
    Julia

  21. #21
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    Schon wieder egoistisch!

    Naja, ich denke so eine Grundsatzdiskussion sollte das nicht geben...
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  22. #22
    Charliemoorle Guest

    Thumbs up Sandra1980

    Nee, deshalb habe ich mich auch mit einer Antwort hier zunächst schwer getan. Dieses "Ist doch NUR ein Tier" hat mir damals, als ich die beste Entscheidung meines Lebens getroffen habe, nämlich Charlie und Moorlie es zu gestatten, mich als ihre Dosi zu akzeptieren, auch manchmal die Haare raufen lassen, was die Reaktion meiner lieben Verwandten/Bekannten anbelangte. Aber mittlerweile haben wir eigentlich alle ne Portion dazu gelernt - meine Schätzchen und meine Entscheidung für sie werden jedenfalls akzeptiert.
    Uppps, Charlie und Moorle ruuufen seeeehr laut: Wo bleibst du denn? Auf zum Schlaaafen!
    OK, einverstanden. Also, bis morgen. Tschüss

  23. #23
    Charliemoorle Guest

    Thumbs down Thema ist leider heute wieder aktuell

    Da bei meinem Neffen das Problem ansteht: "Katzen abgeben", habe ich, als meine Schwester (Neffens Mama) mich anrief und an meiner Stimme merkte, "dass da was ist" mich hinreißen lassen, zu erzählen, was los ist (Habe versucht ganz sachlich zu bleiben), ihre Antwort "Was regst du dich überhaupt auf? Ist doch nicht dein Problem! Und es sind doch nun mal "NUR KATZEN"
    NEIN! NICHT NUR Katzen, eben: es sind Katzen


  24. #24
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    347
    Hallo,

    ich könnte mich über solche Sprüche auch nur aufregen, aber es nutzt ja nichts
    Ich habe allerdings die Erfahrung gemacht, wenn man einfach kommentarlos so weitermacht wie bisher, manchmal mit gutem Beispiel vorangeht, können die lieben Mitmenschen doch manchmal noch dazulernen

    Als ich so ca. 20 war hatte ich eine Ratte. Ich mußte sie eines Tages einschläfern lassen und hab zuhause Rotz und Wasser geheult. Meine Eltern meinten nach einiger Zeit, es würde jetzt reichen und es wäre doch nur ein Tier.

    Später zog mein Kater bei mir ein und meine Eltern waren ab da immer Urlaubsgastgeber für ihn.
    Naja, ein gutes Jahrzehnt später mußte ich meinen Kater einschläfern lassen. Wieder habe ich Rotz und Wasser geheult, ich wurde in den Arm genommen und meine Eltern meinten "ja, das ist wie wenn ein Kind stirbt". Als wir ihn begraben haben (bei ihnen im Garten), hat meine Mutter auch geweint, mein Vater hat sich zusammengerissen, aber er hatte auch feuchte Augen.



    Viele Grüße,
    Jolly

  25. #25
    Coco_Nrw Guest
    Hallo!

    Der Beitrag ist zwar schon ein paar Tage alt, aber ich hab ihn grad erst entdeckt.

    Zum Thema "können die lieben Mitmenschen doch manchmal noch dazulernen" und "und meine Eltern meinten "ja, das ist wie wenn ein Kind stirbt". "...

    Also ich habe die Erfahrung gemacht, je grösser ein Tier ist, desto mehr "darf" man ihm nachtrauern (wie gütlich gelle).

    Als damals mein heiss und innig geliebter Hamster Hansi starb und ich nach 1 Wo. noch trauerte, bekam ich als angehende Pubertierende auch so blöde Sprüche zu hören.

    Danach durfte ich ein Meerschweinchen halten, da diese ja bekanntlich etwas länger leben und man hoffte dass ich dann so schnell nicht wieder trauern würde.

    Natürlich war dann 6 Jahre später die Trauer noch viel viel grösser und wieder wurde ich nur mitleidig beguckt, obwohl diesmal mein Pa etwas mehr Verständnis hatte, weil Linus - mein Meeri - ihm sehr ans Herz gewachsen war, sie war ja auch wie ein Hund. Das andere Meeri dagegen hat ihn kaum gekümmert.. nur Linus.

    Jedenfalls habe ich immer noch Kaninchen und Meeris, nun auch 2 Katzen und musste mir da sagen lassen dass, wenn die "Nager" mal nicht mehr wären, würde ich auf solches "Viechzeugs" ja wohl verzichten.

    Grmpf!! Wir sind also jetzt bei dem Status dass eine Katze mehr ist als ein Meeri oder Ninchen.

    Sowas ärgert mich noch immer und auch dass ich wegen meiner ach so übertriebenen Tierliebe immer noch aufgezogen werde. Ich kenne auch genug, die ihre Tiere vernachlässigen bzw abgeben der Kinder willen.

    so, das musste ich jetzt nochmal loswerden!

    VG,
    Steffi

  26. #26
    Registriert seit
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    Hallo Steffi,

    ich kann das auch immer nicht verstehen, wie man ein Tier abgeben kann, für das man einmal die Verantwortung übernommen hat. Das sind doch auch Lebewesen mit Gefühlen und einer Seele.
    Liebe Grüsse von
    Andrea mit Putzi


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