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Thema: Tiere aus dem Ausland ?

  1. #1
    Spiderwoman Guest

    Tiere aus dem Ausland ?

    Hallo!
    Ich habe hier nun schon öfter gelesen, dass Menschen ihren Hund oder ihre Katze aus dem Ausland bekommen. Ich habe auch schon im Fernsehen Berichte darüber gesehen. Jetzt aber meine Frage:

    Warum holen wir Tiere aus dem Ausland anstatt die vorhandenen Tiere aus unseren deutschen Tierheimen zu nehmen?!?

    Wäre es nicht sinnvoller, zuerst die Tiere aus dem eigenen Land zu vermitteln? Tiere aus dem Ausland können doch auch Krankheiten einschleppen und der Stress beim Fliegen ist bestimmt auch nicht so toll!

    Wahrscheinlich wird man mich für meine Meinung mal wieder hassen, aber ich muss diese Frage einfach mal loswerden.

  2. #2
    Cooni_NRW Guest
    gute Frage

    leider hab ich auch keine Antwort darauf

  3. #3
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    Die Frage habe ich mir früher auch gestellt. Für Hunde ist sie "recht leicht" zu beantworten. Sicherlich ist dir aufgefallen, dass hier in den tierheimen vor allem grosse Hunde zu finden sind, allen voran Schäferhunde und Schäferhundmixe! Viele Menschen wollen zwar ein hund, aber eher einen kleinen ca. Kniehohen. im Ausland, und vor allem südlichen Ländern streunen sehr viele von diesen kleineren Hunden herum. Obwohl sie meist "wild" aufgewachsen sind, sind sie im Rudel aufgewachsen und deshalb sehr sozial und verträglich, auch Kindern gegenüber. Das ist ein Grund für Tiere aus dem Ausland.
    Ein weiterer ist die Einstellung der menschen im Süden. Dort sind Tiere noch weniger wert als bei uns und werden noch schlechter behandelt. Auch kastriert sind die wenigsten. Und Tierschützer gibt es dort auch weniger als hier, und dafür aber viel mehr freilebende und streunende Tiere. Auch ist es dort *normal* das Tiere in Städten einfach vergiftet werden, damit die Städte reinlicher aussehen. Das passiert zur Zeit zum beispiel auch in Athen, damit für die Olympiade alles "sauber" ist Auch katzen, die in hotelanlagen leben, werden vergiftet oder anders getötet.
    Tiere die aufgegriffen werden kommen meistens nicht in Tierheime (total überfüllt) sondenr in sogenannte Tötungsstationen. Wenn sie dann nicht innerhalb 2 Wochen vermittelt werden, werden sie getötet. Deshalb gibt es viele Organisationen die solche Tiere unter anderem nach Deutschland vermitteln. Die Organisationen achten dabei sehr genau darauf, die Tiere vorher zu kastrieren, damit sie das Tierelend in detschland nicht noch vergrössern. Auch sind die Tiere natürlich geimpft und von Tierärzten untersucht. Natürlich ist es stressig im Flugzeug für die Tiere, aber sie werden dafür mit einem liebevollen neuen Zuhause belohnt, dass sie diese Strapazen schnell vergessen werden.
    Natürlich ist es auch wichtig, an die Tiere in unseren tierheimen zu denken, doch ich finde, Tierschutz darf keine Grenzen kennen! Und wenn man sein Traumtier in einem deutschen Tierheim nicht findet, warum soll man dann nicht einem genauso armen Tier aus einem anderen Land helfen?

    Das ist meine Meinung dazu, bin aber mal gespannt, was ihr anderen davon haltet!

    Saraa

  4. #4
    fimara Guest
    Stimme ganz mit Saara überein. Habe selber 2 Ausländer meine erste Katze ist eine Griechin und mein letzter ein Spanier, dem Kinder nur so aus Spaß mit einem Stein ein Auge ausgeschlagen haben, hier in Deutschland haben wir gemerkt das er auch mehrere schief zusammen gewachsene Brüche. Woher?? Habe für einen Verein auch Vorkontrollen organisiert und bin mit der Leiterin befreundet. Du kannst dir gar nicht vorstellen wie es in den Tierheimen dort aussieht, meine Freundin arbeitet dort zwar hauptsächlich mit den Spaniern zusammen fliegt aber alle 2 bis 3 Monate selber nach Malaga und geht in die Tötungstation und in s Tierheim, wo unter anderem eine Katze hin gebracht wurde die man nur mal eben mit Benzin begossen und angesteckt hat um zu sehen wie eine Katze brennt.... Dort herrscht eine andere Mentalität den Kindern wird schon beigebracht das Tiere nichts wert sind.
    Meine Freundin hat ein privates Video gedreht in der Tötungsstation und im Tierheim. Als ich gesehen habe hab ich nur noch geheult, du kannst dir nicht vorstellen was dort für Zustände herrschen.
    Natürlich bin ich auch dafür das die Tiere in deutschen Tierheimen ein zu Hause finden, sie haben ,die meisten finden ja auch über kurz oder lang ein schönes neues zu Hause, die meisten ausländische Tiere haben aber meist keine Zeit wenn sie in einer Tötungsstation sind.
    Und Saara hat recht die meisten ausländischen Tierschutzorganisationen geben nur Tiere ab die getestet, vollständig geimpft und kastriert sind, die Katzen und hunde von meiner Freundin werden sogar nur gechipt abgegeben. Es gibt zwar ein paar schwarze Schafe unter diesen Organisationen aber eben nur selten die meisten sind nur auf das Wohl der Tiere bedacht. Es sollte wohl doch jedem freigestellt sein ob er sich sein Tier aus einem deutschen Tierheim, aus einem ausländischen oder vom Züchter holt ohne dafür verurteilt zu werden woher er es hat

  5. #5
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    Ja, das mit dem Chippen und tätowieren habe ich vergessen. Und natürlich werden die Tiere mit Schutzverträgen abgegeben und falls ein halter sein Tier nicht mehr behalten kann, wird es selbstverständlich erstmal von der Organisation wiedr zurückgenommen und von denen weitervermittelt, dass es nicht in deutschen Tierheimen landet.
    Auch nicht zu vergessen sind natürlich sehr helle Katzen, die im Süden durch die Sonne Hautkrebs bekommen und unter jahrelangen Schmerzen langsam sterben. Solch eine arme weisse Katze seht ihr zum Beispiel auf der Startseite von http://www.cbanimals.org

  6. #6
    Sima Guest
    Ich gebe fimara und saraa uneingeschränkt recht.
    Tierschutz sollte keine Grenzen kennen und ein in Not geratenes Tier hat unsere Hilfe verdient, egal, in welchem Land es lebt.
    Mit tun die Tiere in unseren Tierheimen genauso leid und ich wünsche es jedem von Herzen, dass es vermittelt wird.
    Wenn aber z.B. eine Familie mit Kindern einen sozialen, umgänglichen und "pflegeleichten" Hund sucht, in diversen Tierheimen aber leider nicht fündig wird. Was dann ? Den schwer vermittelbaren Rottweiler werden sie dann trotzdem nicht nehmen, auch wenn er ihnen leid tut. Statt sich dann einen Welpen zu kaufen (was nämlich auch viele Leute machen, die im TH nicht fündig werden), finde ich es doch schöner, einem Hund aus dem Ausland eine Chance zu geben !
    Neben der Tiervermittlung nach Deutschland finde ich aber auch die Hilfe und Aufklärung vor Ort sehr, sehr wichtig. Die schon angesprochende Mentalität der Menschen in vielen Ländern ist nämlich die eigentliche Ursache des ganzen Übels. Und daran muß man arbeiten, was natürlich ein langer, mühsamer Weg ist und ich habe vor jedem Respekt, der sich im ausländischen Tierschutz engagiert !

  7. #7
    steph Guest
    Hallo,
    ich bin ganz eurer Meinung.
    Hier geht es um Tierschutz und Hilfe. Da dürfte es eigentlich keine Grenzen geben.
    Wenn ich Urlaub im Ausland mache, dann biete ich mich auch als Flugbegleiter an.
    Was können denn die Viecher ( das ist lieb gemeint) dafür, dass sie nicht deutsch sind.

  8. #8
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    Also ich hab ja jetzt auch zwei Katzen aus Spanien und wurde das auch schon öfter gefragt.
    Es ist ja nicht so das ich es nicht hier versucht hätte aber bei uns war halt noch ein wichtiger Punkt das die Katze keine Angst vor Hunden hat und kein Freigänger ist.
    Wir haben vieles abgesucht entweder waren sie Freigänger, hatten Angst vor Hunden oder waren sehr ängstlich was mir ja nichts ausgemacht hätte aber für eine ängstliche Katze ist ein junger Hund sehr stressig. Jungkatzen die mann am besten an Hunde gewöhnen kann waren schneller weg als man hund sagen könnte.
    So bin ich dann irgendwann in meiner Suche bei cbanimals.org gelandet und hab dort Clio (damals 6Mon) entdeckt. Ich hab mich nach näheren Infos über sie erkundigt und da wusste ich sie wird es sein..
    Sie hatte sich in Spanien wie viele Straßenkatzen durch Leben schlagen müssen. Sie schloss sich einem Hund an der ihr Schutz gab und wo sie auch etwas zu essen abstauben konnte. Die Besitzerin von dem Hund wollte diese Katze aber nicht länger durchfüttern und zum Glück hat sie die Katze zu Maria in Spanien gegeben von wo sie dann mittels Flugpaten nach Berlin kam..
    Ich hab sie damals auf dem Bild gesehen und wusste das sie mir gehört. Zwischen uns hat sich eine super schöne Beziehung aufgebaut und sie ist ein Traum..
    Hier in Deutschland ist das mit dem Tierschutz anders als dort dort ist ein Tier nichts und hier hat ein Tier auch eher eine Chance als dort vermittet zu werden. Also warum nicht einem Tier von dort eine bessere chance geben..
    Es sollte so sein das Clio zu mir kommt und sie versteht sich super mit dem Hund zeigt uns jeden Tag wie sehr sie uns mag ich glaube sie ist wirklich dankbar dafür das es ihr bedeutend besser geht als in ihren ersten Lebensmonaten und hier in Deutschland wollte es einfach nicht klappen es war leider immer etwas was nicht stimmte wie Freigänger, angst vor dem hund und solche sachen..
    Ich weiss nicht aber Tierliebe sollte nicht nur im eigenem Land bleiben und wenn es passt dann passt es halt egal wie weit man gehen muss... Es gibt ja auch schließlich welche die von einer Ecke aus Deutschland in die andere ecke fahren nur um den Tiger zu holen in den sie sich verliebt haben die müsste man ja auch fragen warum nicht aus ihrer Nähe warum macht ihr euch den Stress...
    Wenn es DIE sein soll dann ist sie es einfach...

  9. #9
    Enya Guest
    Huhu ,
    ich bin auch der Meinung, das Tierschutz nicht an der Grenze aufhört.
    Klar sitzen sehr viele Tiere auch in unseren Tierheimen und Organistaionen. Aber...
    Seht euch einmal, im URlaub, Tierheime und auch die Tötungsstationen an.
    Alles ist überfüllt. Die Tiere haben keinen Wert dort. Vielleicht liegt es an der anderen Kultur, der Erziehung etc.

    Man sollte schon versuchen vor Ort tätig zu sein. Das heißt aufklären, handeln und auch versuchen die Gesetze zu verändern.
    Aber das machen die Tierschützer vor Ort auch. Nur es dauert unendlich lange bis etwas bewegt wird.
    Ich bin sehr froh, das es immer wieder Menschen geben wird, die auch den ausländischen Tieren ein Zuhause geben. Denn wenn man mal die Bilder sieht, dann weiß man das es diesen Tieren noch viel schlimmer ergeht als unseren.

    WEnn man ein Tier aus dem Ausland nimmt, dann sollte man sich aber vorher sehr bewußt machen, das es auch Komplikationen geben kann!! Es ist nicht immer einfach einem evtl völlig verstörtem Tier gerecht zu werden. Da braucht man viel Zeit, Liebe und Geduld.
    Aber wenn der Knoten dann geplatzt ist, dann sind sie genauso anhänglich und süß wie unsere Katzen/ Hunde auch.
    Wir haben ein halbes Jahr benötigt um einen absolut asozialen und verängstigten Kater, der unter einem immensen Schock stand zu dem zu machen was er heute ist. ER ist einer der sozialsten und gelehrigsten Kater die ich kenne.
    Von jedem Neuzugang der kam hat er gelernt. Jetzt ist die vierte Katze nach ihm eingezogen und er ist heute soweit, das er die Neuankömmlinge unter seine Fittiche nimmt und sie liebevoll putzt und auch sucht.
    Mir ist es egal wo eine Katze herkommt. Denn alle haben ein REcht auf ein gutes Zuhause mit Liebe, Zuwendung und der Sicherheit für immer bleiben zu dürfen.

  10. #10
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    Hi all,
    wie einige von Euch wissen, bin ich zur Zeit auf Lanzarote, um ein hiesiges Katzenschutzprojekt zu unterstuetzen.
    Die Hauptaufgabe sieht man hier in der Aufklaerung ueber Kastrationen, um der Vielzahl von Streunern Herr zu werden.
    Auch wirbt man maasiv bei Hotelbesitzern, Management etc.. um die Einrichtung von Futterstellen in Hotels, um die Bettler von den Buffets fern zu halten und so die "Meute" etwas unter Kontrolle zu halten.
    Dies ist fuer mich angewandter Tierschutz ueber die Grenzen hinaus.

    Als wir letzte Woche losgeflogen sind, hatte ich den festen Vorsatz, KEINE Tiere mit nach deutschland zu nehmen - letztendlich fliegen wir Samstag mit 6 Catz zurueck.

    Als ich im Katzenhaus der Katzenhilfe Lanzarote ankam, habe ich WIRKLICH versucht, sachlich und distanziert zu bleiben und einfach nur zu helfen - zu dem Zweck hatten wir 18kg Medikamente im Gepaeck. Zur Zeit grassiert hier uebel der Katzenschnupfen mit all seinen unschoenen Symptomen.
    Als ich dann all die Babies sah, die von Hotelangestellten, Touris etc.. bei der Katzenhilfe Lanzarote abgegeben wurden, schmolz mein Verstand leider wie Butter in der Sonne.

    Warum aber ein Tier aus dem Ausland???

    Die Frage hat -neben emotionalen Gruenden- aber auch einen saubloeden wirtschaftlichen Aspekt: alle Tiere, die wir samstag mitnehmen, sind negativ auf FIV und Leukose getestet, geimpft und entwurmt. Das kostet hier wirklich ganz kleines Geld und wird (von serioesen Organisationen) standardmaessig durchgefuehrt. Abgesehen vom Wohl der Tiere schafft das auch eine gewisse "Sicherheit" bei den neuen Dosis.

    In Deutschland sind besonders der Bluttest, aber auch die Impfungen deutlich teurer. In der Regel wird man kein getestetes Tier bekommen. Meine eigenen Catz sind alle aus deutschen Tierheimen, dort musste ich fuer den Bluttest 30 bis 50 Euro extra hinlegen.

    Natuerlich haben wir selber viele Tiere in Not, die unserer Hilfe beduerfen, wer aber in suedlichen Laendern die "Tierheime" und vor allem Toetungsstationen gesehen hat (wie ich erst diese Woche wieder), fragt nicht mehr nach dem WARUM. Dagegen sind deutsche Tierheime Luxushotels.

    Auch, wenn es wie immer ein Tropfen auf den heissen Stein ist: fuer dieses EINE Tier bedeutet es die Welt!!!

    In diesem Sinne herzliche Gruesse aus der Sonne,
    Chris
    (die mit 6 Pflegetieren nach Hause kommt...)
    Man kann auch ohne Katzen leben - aber was bringt das schon?

    Diese pelzigen kleinen Strolche sind lediglich sehr tiefe Brunnen, in die Du Deine Gefühle wirfst.

    Wer die Katzen erfunden hat, dem verzeiht man, dass er sich bei allem anderem geirrt hat.

  11. #11
    Banditos Guest
    Ich kann mich nur noch anschließen. Gerade was Hunde betrifft, ist es in hiesigen Tierheimen fast unmöglich einen kleineren Hund oder "Nicht-Listenhund" zu bekommen. Auch viel anzutreffen sind kranke Schäferhunde (HD, ED etc.) Es ist nicht so, dass ich sogenannte Listenhunde nicht mag, aber ich bin nicht bereit die überzogen hohe Hundesteuer zu bezahlen. Leider quillen unsere Tierheime über von Hunden, die gerade aufgrund der hohen Steuer abgegeben wurden.

    Übrigens habe ich neben unserer "deutschen" Katze noch drei Hunde aus dem Ausland.

    LG Ellen

  12. #12
    Dobby & Co. Guest
    Ich sage nur:

    www.archenoah.de

    www.archenoah-kreta.de

    www.tiere-in-spanien.de

    www.zwerge-in-not.de

    Lest Euch die Berichte durch, dann wisst Ihr, warum man (neben Aufklärungsarbeit) die Tiere nach Nordeuropa holt.

    www.tierheim-siegen.de ("Tierschutz ohne Grenzen") Hier erklärt ein Tierheim, warum es immer wieder Tiere aus dem Süden holt.

    Wir spenden ja auch für Menschen in Not in anderen Ländern, denn Not und Elend kennt nunmal keine Grenzen. Warum also sollten wir uns nicht um Tiere in anderen Ländern kümmern? Nee, nicht über den tellerrand hinauszublicken, wäre für mich zu kleinkariert!

    Gruß
    Alex

  13. #13
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    Obwohl meine Katzen nicht aus "südlcihen" Ländern sind wären sie vergast worden wenn ich sie nciht mitgenommen hätte!

    Wenn nicht die, dann hätten wir keine genommen, da wir ja auch schon 2 hatten...
    Women and cats will do as they please,
    and men and dogs should relax and get used to the idea.
    ____________________
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  14. #14
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    Hallo,

    ich bin ja auch Pflegestelle für Katzen aus Fuerte. Ich kann allerdings nur dann welche aufnehmen, wenn meine Kapazität nicht gerade durch Notfälle aus der heimischen Gegend strapaziert ist.
    Das eine oder andere Pflegekind aus Fuerte hätte mich schon sehr angelacht. Diese Katzen sind sehr sozial und verlieren ihre Scheu meist schon nach wenigen Tagen.
    Die Katzen sind auch alle kastriert, entwurmt und sind per Blutuntersuchung getestet worden.

    Es kann natürlich passieren, dass ein Tier auch mal einen Pilz einschleppt. Das kann mir aber auch locker mit einem deutschen Notfalltier passieren.
    Deshalb halte ich die Pflegetiere auch immer seperat von meiner Meute. Dafür haben wir das Katzenzimmer. Sollte wider Erwarten eine Krankheit auftreten, weitet sie sich nicht aus. Die Katzen werden dann i.d.R. nach ca. 2 Wochen bei ihren neuen Besitzern einziehen. Bis dahin kann ich relativ sicher gehen, dass dem Tier nichts fehlt und auch schon einige Verhaltensmuster erkennen.

    Und dass es den Tieren in den südlichen Urlaubsländern, bedingt durch die andere Mentalität der Menschen, nicht rosig geht, wurde hier schon oft genug geschildert. Natürlich ist Aufklärung und Kastration auch in Fuerte Selbstverständlichkeit. Aber jede Katze, die nach Deutschland darf, wird hier den Himmel auf Erden haben, während sie im Süden u.U. elendig sterben muß.
    Jedes Leben ist es wert, gerettet zu werden, egal wo.

    Liebe Grüße
    Eva und Katzerei
    Von den Katzen kann man Gelassenheit und unendliche Geduld lernen (von mir)

    https://streunerhof.hpage.com

  15. #15
    UschiW Guest
    Hallo Ihr Lieben,

    ihr alle kennt die Geschichte "meines Spaniers". Und gerade deshalb berührt mich dieses Thema sehr. Tatsache ist, dass jedes Tier in einem deutschen TH in einem Paradies gegenüber den Südländern lebt. Und es ist auch Tatsache, dass viele hiesige TH so grosse Anforderungen stellen, dass praktisch keine Katze vermittelt wird. Und wenn doch, dann oft mit falschen Vorgaben.

    Ich habe letzte Woche mit einem TV-Reporter gesprochen, der in Athen war. Da werden wirklich momentan alle freilaufenden Tiere umgebracht, um eine "schöne" Olympiade zu garantieren.
    Ich könnte kotzen.

    Da leben doch bei uns die TH-Tiere im Paradies. Sie werden gefüttert und TÄ-lich versorgt. Mal mehr und mal weniger. Das ist doch 100 % mehr, als diese Tiere Im Süden oder Osten jemals erwarten können.

    Als ich damals den Sn.Wuschel holte, hab ich mir darüber noch nicht so die Gedanken gemacht. Ich hab ihn im Netz gesehen und er tat mir einfach nur leid. Aber je mehr ich mich damit beschäftige, umsomehr überkommt mich die Wut. Und ich bewundere jeden, der seinen wohlverdienten Urlaub dazu nutzt, diesen armen Kreaturen zu helfen. Und auch jeden, der ein Tier aus diesem Elend holt.

  16. #16
    Bima Guest
    Hallo zusammen,

    lange lange war ich schon nicht mehr hier, dachte grad, ach schau mal wieder bei ZP vorbei und stoße auf diesen Thread.

    Uschi spricht mir zutiefst aus der Seele. Auch mein Schatzibär (richtiger Name: Mio) ist aus Spanien.

  17. #17
    UschiW Guest
    Hallo Bima,

    Freu mich, Dich mal wieder zu lesen, wie geht es denn Dir und Deinem superschönen Mio, tschuldigung, natürlich Schatzibär (Musste grad lachen, weil der Senor heisst auch meist Wuschelbär *ggg*)

  18. #18
    Bima Guest
    Hallo Uschi,

    stell Dir mal vor: Mio ist nun schon über ein Jahr bei uns

    Ich treib mich fast ausschließlich nur noch im Luna-Forum für behinderte Tiere rum Aber nun möcht ich mich hier auch mal wieder einlesen und gucken, wer von den "alten Leuten" noch so da ist.

    Mio ist von einem ängstlichen und menschenscheuen Kater zu einem wahren Prachtkerl geworden. Immer, wenn ich Frauenbesuch bekomme höre ich nur: "Ah und oh, den nehm ich mit." Bei mir geht keiner mehr ohne Taschenkontrolle

    Er ist richtig dominant und frech geworden. Er denkt, er wäre der Boss hier. Meistens lasse ich ihn auch gewähren.

    Sag, wie lange ist Wuschelbär eigentlich schon bei Dir? Ihm gehts sicher auch blendend, gell?

  19. #19
    UschiW Guest
    Hallo Bima *freu*

    der Sn. Wuschel ist jetzt schon 1 1/2 Jahre bei mir und er ist vom spanischen Kampfkater zum bayerischen Schmusekatzerl mutiert. Er ist jetzt ein ganz Netter und er putzt mich und spielt und er denkt gar nicht mehr ans Beissen. Er ist einfach ein ganz Besonderer

  20. #20
    moritz Guest

    Die Zeiten werden schlechter!

    Hallo,
    ohne Stellung zu beziehen, möchte ich gerne etwas Wichtiges einwerfen:

    Mittlerweile ist es auch in Deutschland so, dass viele Tierheime - wieder - gezwungen sind, die nicht vermittelten Tiere nach wenigen Wochen einschläfern zu lassen. Egal, ob die Tiere gesund sind oder nicht, egal wie alt, wie jung.
    So weit sind wir nun schon wieder. Na toll!

    Wer es nicht glaubt, der sollte sich mal an die Tierheimleiter wenden und nach den schriftlichen Erlässen der übergeordneten Tierschutzorganisationen fragen - DTSB, DTHW...

    Aufgrund der verschlechterten wirtschaftlichen Lage bleibt vielen Tierheimen keine andere Wahl, als die Tiere einschläfern zu lassen.

    Tja, so toll ist es nun wieder mit dem Tierschutz in Deutschland bestellt!

  21. #21
    Dobby & Co. Guest
    Nee, Moritz, das glaube ich Dir nicht. Ich arbeite selber ehrenamtlich in einem TH, welches vom Deutschen Tierschutzbund betrieben wird (Franziskus-TH). Mache dort die Nachkontrollen für die Katzen. So einen Erlass würde die dortige TH-Leiterin niemals akzeptieren. Im Gegenteil, dort leben auf dem TH-Gelände die sogenannten "Hofkatzen", die zu alt, krank oder verwildert sind und bekommen ihr Gnadenbrot. Niemals würde hier ein Tier getötet, das als unvermittelbar gilt. Vorletztes Jahr hat sich meine Freundin von dort noch zwei 18jährige kranke Katerbrüder geholt, die noch ein Jahr bei ihr gelebt haben, bevor sie nacheinander eingeschläfert werden mussten. Nie wäre man im TH auf die Idee gekommen, sie wegen Unvermittelbarkeit einzuschläfern.

    Gruß
    Alex

  22. #22
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    Hmmmm, diese Gerüchte sind mir auch, inzwischen mehrfach, zu Ohren gekommen und auch, wenn das jetzt völlig vom ursprünglichen Thema abweicht:

    die finanzielle Situation unserer Tierheime ist de facto mehr als desolat, nicht zuletzt seit der Landeshundeverordnung, die die Vermittlung von "Anlage-1-Hunden" praktisch unmöglich macht, so dass viele, viele dieser Hunde den Rest ihres Lebens im Tierheim verbringen müssen und somit unendlich hohe Kosten verursachen.
    (Und wieder ein Gesetz, das in die Welt gesetzt wurde, ohne die Verantwortung für die daraus resultierenden Folgen zu übernehmen... aber das führt tatsächlich zu weit.)

    Als Folge dieser immer weiter steigenden finanziellen Belastung bleibt in vielen (nicht in allen!) Tierheimen die Versorgung der Tiere auf der Strecke. Unsere eigene Katze Nelly saß 3 Monate in schlimmster körperlicher Verfassung im Tierheim, weil man sie aus "Kostengründen" nicht zum Arzt bringen konnte/wollte. Die dringend notwendige OP hat uns dann incl. Vor- und Nachsorge über 600 Euro gekostet - ein Betrag, der für`s Tierheim undenkbar zu tragen gewesen wäre.
    Unser Snickers hat eine chronische Krankheit, die im TH wegen fehlender gründlicher tierärztlicher Untersuchung nicht entdeckt worden ist (und uns somit nicht mitgeteilt wurde), außerdem war ein giardien- und chlamydienverseucht, voller Würmer und Ohrmilben. Samson hatte eine verkrüppelte Pfote, die -ebenfalls aus Kostengründen- im TH nicht operiert werden konnte, obwohl er Schmerzen hatte.
    Für alle Tiere mussten wir den Bluttest extra bezahlen.
    Nochmal: alle unsere Tiere kommen aus DEUTSCHEN Tierheimen!!!

    So, und hier beißt sich die Katze in den Schwanz:
    Nehme ich nun ein Tier aus einem deutschen Tierheim mit dem o.g. Risiko, dass das Tier NICHT ausreichend tierärztlich versorgt wurde und unentdeckte Krankheiten/Parasiten beherbergt, weil dem TH schlicht das Geld (nicht der Wille!) fehlte? Bringt die Vermittlungsgebühr für das deutsche TH eine deutliche Besserung der Situation?

    Oder nehme ich ein Tier aus dem Ausland, dass -bei einer seriösen Organisation- getestet, geimpft, entwumt und i.d.R. mehrfach einem TA vorgestellt worden ist?
    Hier ist die Wahrscheinlichkeit, ein gesundes Tier zu bekommen oder über dessen Zipperlein umfassend aufgeklärt zu werden, größer.
    Und spende dann das Geld, was mich die Behandlung meiner deutschen TH-Katze gekostet hätte, zusätzlich dem Tierschutz?

    Okay, vielleicht ein etwas überzogener Ansatz.. aber wenn jemand -wie ich- aus deutschen Tierheimen bisher ausschließlich kranke Tiere bekommen hat, ist man schon etwas desillusioniert.

    Deshalb unterstütze ich Organisationen, die ausländische Tiere vermitteln, aber auch DEUTSCHE Tierschutzvereine.

    Beste Grüße,
    Chris
    Man kann auch ohne Katzen leben - aber was bringt das schon?

    Diese pelzigen kleinen Strolche sind lediglich sehr tiefe Brunnen, in die Du Deine Gefühle wirfst.

    Wer die Katzen erfunden hat, dem verzeiht man, dass er sich bei allem anderem geirrt hat.

  23. #23
    Dobby & Co. Guest
    Scheinbar kann man nicht TH mit TH vergleichen. Möglicherweise herrschen in kleinen, nicht von der Stadt unterstützten TH wirklich u. U. solche Zustände. Ich kenne jedoch nur die drei TH in und um Hamburg. Alleine in der Süderstr. arbeiten z. B. 50 hauptamtliche Mitarbeiter mit einem Millionenetat und drei angestellten Tierärzten. Unser damals ca. 10jähriger Kater Dobby wurde dort z. B. als FIV-infiziertes Tier über Monate gesund gepflegt (Kieferbruch, Pilz, Augen-OP). Niemand hat ihn dort aufgegeben, und wir haben nun den größten Goldschatz unter der Sonne!

    Gruß
    Alex

  24. #24
    moritz Guest
    Hallo Dobby,

    Hamburg gehört zur Insel der Seligen!
    Von diesem Millionenetat könnten massenweise Tierheime außerhalb Hamburgs jahrelang leben.

    ... das neue Tierheim in Berlin gehört auch zur Insel der Seligen...

    Mach dir doch mal den Spaß und erzähle einem Tierheimleiter beispielsweise in Sachsen, dass er für sein Tierheim für die nächsten zwei Jahre 2 Millionen Euro bekommen könnte...

    ... und dann sagst du "April, April. Das gilt nur für ein Hamburger Tierheim."

    Ich schätze, dass der sächs. Tierheimleiter auch ganz schnell nach Hamburg ziehen möchte, samt seiner Tiere!

  25. #25
    moritz Guest
    Hallo Brezel,

    genauso ist es. Das ist kein Einzelfall. Solche Beispiele kann ich beliebig fortsetzen....

    Wer sich aufmerksam mit der Materie beschäftigt, findet unzählige Beispiele dafür, dass immer weniger deutsche Tierheime die Kosten für tierärztl. Behandlungen tragen können.

    Mir sind etliche bekannt.

  26. #26
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    Nicht nur die Situation der Tierheime ist so desolat. Hier bei uns auf dem Land kämpft die Tierhilfe auch einen aussichtslosen Kampf. Es gibt ein kleines Katzenhaus (so eine Art Gartenhaus schön für Katzen umgebaut und eingerichtet), aber das ist meist total überfüllt. Alle Tiere, die krank oder verhaltensauffällig sind, werden auf die - meist auch überbelegten - Pflegestellen verteilt. Ohne diese Pflegestellen und die Menschen, die dort die Tiere in ihrer Obhut haben, könnten die Tiere nicht aufgenommen werden. Bei uns bedeutet Tierschutz und Pflegestelle, dass man dann mit dem Tier zum TA fährt und die Behandlungskosten meist selbst übernimmt. OK, bei Krankheiten, die hohe TA-Kosten verursachen werden, steht die Tierhilfe dafür ein. Hier werden aber mit den spärlichen Geldern überwiegend Kastrationsaktionen bei Katzen finanziert. Eben, um die Schwemme irgendwann doch etwas einzudämmen.

    Übrigens ist die Tierhilfe, mit der ich zusammenarbeite, aus dem Dt. Tierschutzbund ausgetreten, weil sie eben manche der "Weisungen" nicht nachvollziehen konnten und nicht umsetzten wollen. Der Zuschuß, der von oben kam, war es einfach nicht wert.

    Es ist kein Zufall, dass wir so viele Katzen haben und uns auch um die Streuner kümmern. Was sollten diese Tiere im TH?

    Liebe Grüße
    Eva und Katzerei
    Von den Katzen kann man Gelassenheit und unendliche Geduld lernen (von mir)

    https://streunerhof.hpage.com

  27. #27
    moritz Guest

    Thumbs up

    Hallo Eis,

    lass uns doch eine Liste der Tierheime/Tierschutzorgas erstellen, denen das Wasser bis zum Halse steht.

    Ich beginne:
    Katzenhilfe Hoyerswerda eV - Sachsen - www.katzennot.de
    Kämpft und bittet um jedes Krümelchen Trockenfutter oder ein Dösschen Nassfutter. Die Operation von Kater Kasimir war nur möglich, weil verschiedene Tierfreunde übers Internet Hilfsaufrufe starteten. Kosten der OP: 200 Euro. Später noch einmal 250 Euro.
    Was sind schon 200 Euro? Für die Katzenhilfe unbezahlbar!

    Tierheim Arzberg - Sachsen - www.tierheim-arzberg.de
    Kämpft um jede Dose Nassfutter oder um ein Krümelchen Trockenfutter.
    Die OP von der Pfingstkatze Linn kostet auch nur vermutlich 200 Euro. Na und? Was sind schon 200 Euro???
    Für die Arzberger nicht bezahlbar!

    Noch mehr Einträge gefällig?

  28. #28
    UschiW Guest
    Hallo Ihr Lieben,

    da muss ich mich dann doch auch noch mal zu Wort melden.
    Ich hab da vorher was von übergeordneter Tierschutzorga gelesen.

    Und dann frag ich mich, warum es TH gibt, die mit Millionenetats arbeiten (nicht nur HH auch München arbeitet damit) und dann gibt es solche, wie Hoyerswerda und viele andere mehr, die am Minimum kratzen.

    Wenn sich diese TH schon "angeblich" dem Tierschutz widmen, warum verteilen dann nicht die "reichen" TH etwas von ihren Mio. an die "armen" TH ???? Und warum kümmert sich da nicht der Staat bzw. die übergeordnete Behörde darum, dass die Gelder nicht so einseitig verteilt werden ???

    Ich kanns Euch sagen. Weil alle versuchen, ihr eigenes Schäfchen ins Trockene zu bringen und ihr eigenes Süppchen zu kochen. Und wenn ich dann wieder in der Zeitung lese, dass die "Oberen" einer grossen Tierschutzorganisation Spendengelder auf ihr Privatkonto fliessen liessen, dann wundert es mich nicht mehr, dass die Normalbürger kein Vertrauen mehr in solche Orgas haben.

    Und wer muss es ausbaden ???

    Und deshalb bewundere ich die Leute, die sich mit so viel Engagement und Einsatz kümmern. Und zwar selbstlos. Egal wo, in Spanien, in Chemnitz, in Griechenland, in Hoyerswerda, in Tschechien, auf Teneriffa oder in Regensburg.

  29. #29
    Dobby & Co. Guest
    Nur noch mal ein klitzekleines Beispiel, warum ich Tiere aus dem Süden nehmen würde und dort u. a. auch spende ...

    www.archenoah.de/infobrief.htm

    Gruß
    Alex

  30. #30
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    Ich hab wie gesagt zwei Spanierinnen. Das heisst noch lange nicht das ich hier in Deutschland niemanden unterstütze...

    z.B. Hoyerswerda oder das Tierheim Berlin bekommt ab und zu Geldspenden und dann noch wenn ich zufällig was lese wo ich meine das ich da was spende. Oder die Luna- Hilfe z.b. da hab ich die Wurmis bestellt und ähnliche Sachen wo ich Geld spende. Nur weil ich zwei Katzen aus dem Ausland hab heisst es nicht das ich die hier in Deutschalnd vergesse und ich kann ja nichts dafür wenn ich hier in Deutschland kein Glück hatte die passende zu finden eben wegen dem jungen Hund den ich hab und es sollte so sein und es ist Perfekt so wie es ist. Ich konnte ja schlecht einen Freigänger in die Wohnung sperren nur weil er mir gefällt oder mir eine süße ängstliche Katze holen und sie dem Hund aussetzen.. Es hat eben alles gepasst ich hab mich sofort verliebt und da war mir egal aus welchem Land und sicher ich hätte noch länger in Deutschland suchen können aber ich hatte mich schon in Clio verliebt und dann sollte es nur noch sie sein und ich finde es nicht schlimm einem Tier aus einem anderen Land eine Chance zu geben...


  31. #31
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    Original geschrieben von moritz
    Hallo Eis,

    lass uns doch eine Liste der Tierheime/Tierschutzorgas erstellen, denen das Wasser bis zum Halse steht.

    (
    Hallo Moritz,

    diese Liste könnten wir wahrscheinlich kilometerweit ausbauen. Es sind meist die ländlichen Gegenden, wo die Tierschützer um jeden Krümel kämpfen müssen. Wenn man dann noch, so wie wir, genau an einer Landkreisgrenze wohnt, fühlt sich erst einmal keiner zuständig. Die nächstgelegene Großstadt sowieso nicht, denn wir gehören ja zu einem anderen Landkreis. Aber Beharrlichkeit führt ja oft zum Ziel, so auch in unserem Fall. Dafür nehme ich im Gegenzug nur Notfälle über die Tierhilfe, die mich auch bei den Streunerkastrationen unterstützt.
    Was unserer Tierhilfe sehr zu schaffen gemacht hat, war das Donauhochwasser. In der Zeit hatten sie ungefähr 3x so viele Tiere zu betreuen, als in "normalen" Urlaubszeiten. Und ein Großteil der Tiere wurde wohl nie vermißt *snief*. Bei kleinen Organisationen reißt so etwas ein viel tieferes Loch. Und da wir sehr ländlich sind, gibt es auch keine großen Sponsoren, wie z.B. in der nächsten Großstadt. Wobei ich bei diesem TH immer den Verdacht habe, dass sie den Tierbestand bewußt ziemlich hoch halten, um eben diese Sponsoren nicht zu verlieren. Wenn ich dann andere Organisationen sehe, die um jeden Cent kämpfen müssen, könnte ich Amok laufen.

    Liebe Grüße
    Eva und Katzerei
    Von den Katzen kann man Gelassenheit und unendliche Geduld lernen (von mir)

    https://streunerhof.hpage.com

  32. #32
    Registriert seit
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    Original geschrieben von Chipie
    Ich hab wie gesagt zwei Spanierinnen. Das heisst noch lange nicht das ich hier in Deutschland niemanden unterstütze...
    Hallo Chipie,

    hat dir doch auch niemand unterstellt. Ich nehme, wenn ich Platz habe, auch immer mal Pflegetiere aus dem Süden auf. Denen gehts meist sehr viel schlimmer als den Tieren bei uns. Aber in letzter Zeit häufen sich leider die Notfälle in meiner Nähe *snief*.

    Im Lotto müßte man gewinnen oder eine unverhoffte Erbschaft machen *träum*.

    Liebe Grüße
    Eva und Katzerei
    Von den Katzen kann man Gelassenheit und unendliche Geduld lernen (von mir)

    https://streunerhof.hpage.com

  33. #33
    Fery Guest

    Lotto

    [i]Original geschrieben von eis
    Im Lotto müßte man gewinnen oder eine unverhoffte Erbschaft machen *träum*.
    ]
    Oh ja, Eva,
    dann würden wir in unseren klitzekleinen Speicher ziehen und hätten für mindestens 10 Kerlchen Platz *träum*...und ich könnte den ganzen Tag "Katzenbowling" spielen *lach*.

    Liebe Grüße
    Barbara und die Katzenmeute

  34. #34
    Registriert seit
    07.11.2003
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    473
    ich hab auch immer gesagt das wenn ich im Lotto gewinne ein Tierasyl aufbaue.. *träum*

  35. #35
    Registriert seit
    26.10.2003
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    Bayern
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    347
    Hallo,

    also ich finde es auch absolut o.k. ein Tier aus dem Ausland zu nehmen. Ich persönlich würde mich immer erstmal in "meinem" nächsten Tierheim umsehen. Aber falls man dort nicht fündig wird, was ja immer mal sein kann, dann kann man doch auch woanders schauen?
    Es stimmt schon, daß es den Tieren in ausländischen Tierheimen viel schlechter geht als hier.

    Allerdings, Uschi, das Münchner Tierheim ist zwar ein großes mit viel Etat, aber sie bauen z.B. in Rumänien ein Partnertierheim auf von einem Teil der Gelder. Das finde ich super
    Zudem darf man auch nicht vergessen, daß die Städte mehr Geld in Tierheime investieren als Landkreise.
    Allein an Ostern wurden im Münchner Tierheim 200 "Osterhasen" abgegeben Und tausende von Katzen und Hunden jährlich. Und alle wollen versorgt und medizinisch betreut werden. Da kommt schon was zusammen...

    Viele Grüße,
    Jolly

  36. #36
    UschiW Guest
    Hallo Jolly,

    da muss ich dir leider widersprechen. Lies mal die Bilanz des Münchner TH. Muss ja veröffentlicht werden. Sie mussten einfach Geld unterbringen, weil sie zuviel hatten. Deshalb das neue Katzenhaus (ausserdem hatten sie im alten Katzenhaus seit Jahren Krankheiten drin und es musste einfach weg )und deshalb auch das Partnertierheim. Man hatte mal wieder ne grössere Erbschaft gemacht. Das passiert natürlich in einer Grosstadt wesentlich häufiger, als auf dem Land. Denn da vermacht kein Bauer seinen Hof einem TH. Oder kannst Du dir das vorstellen ??? Und da spendet auch keiner.

    Aber wie hier schon oft gesagt, man kann so viel im Kleinen tun.

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