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Thema: Richtige Verschnallung des Chambons

  1. #1
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    Question Richtige Verschnallung des Chambons

    Hallo!

    Ich habe von unterschiedlichen Leuten unterschiedliche Arten der Verschnallung erklärt bekommen.

    Also, wie wird das Chambon denn richtig verschnallt?

    Klar ist wenigstens dass der Stoßzügel zwischen die Beine kommt und mit der Schnur verbunden ist. Und wo das genickstück hinkommt ist auch gerade noch klar
    Aber jetzt - wie soll die Schnur denn genau verlaufen?


    Danke,
    Sandra
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  2. #2
    Engel1987 Guest

    Thumbs up Chambon

    Hallo Sandra!!

    Ich habe mich auch bereits mit der richtigen Anwendung eines Chambons auseinandergesetzt; und zuerst dabei festgestellt, dass 99 % der Leute in unserem kleinen Reitstall einen Halsverlängerer als ein Chambon bezeichnen.

    Hier ein Auszug aus dem Buch“ Longieren, Sinnvoll und richtig“ von Dagmar Schmidt:

    Das Chambon

    Der Ausbindezügel (also das Lederstück) wird am Bauchgurt des Sattels befestigt und zwischen den Vorderbeinen eines Pferdes nach vorne geführt. An diesem vorderen Ende befindet sich ein Ring. Eine etwa 1,30m lange dünne Schnur mit zwei haken vervollständigt das chambon. Mit einem haken wird die Schnur in den linken Trensenring eingehakt , am Backenstück das Pferdes entlang nach oben durch den linken ring des kleinen Kopfstückes geführt, dann Richtung Brust des Pferdes durch den ring am Ausbindezügel. Ab dort verläuft die Schnur durch den rechten ring des Kopfstückes zum Trensenring nach rechts.

    Falls dir dies so ohne Bilder zu schwer zum nachvollziehen ist, kannst du doch einfach mal bei euch in der Bücherei nach einem solchen buch Ausschau halten.

    Ciao, Monika =)


  3. #3
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    danke für die Erklärung!

    Ich kann es mir schon vorstellen, aber auch ich ahtte gedacht dass es andersrum ist! (schnur von unten durch trense, in Genickband eingehängt)

    So von der Logik her finde ich aber auch irgendwie dass es andersrum (so wie es wahrscheinlich die 99% machen) irgendwie sanfter wirkt...

    Nun, ich werd mir das erst nochmal gut ansehen.

    Deine Verschnallung ist aber schon die, die für junge Pferde so gut sein soll?

    Liebe Grüße,
    Sandra
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  4. #4
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    Hallo Sandra,

    die richtige Verschnallung geht vom Stosszügel zum Genickstück von oben in die Trense.
    Oder genau wie oben aber dann durch die Trense zurück zum Stosszügel, dann hast Du ein Gogue.

    Ich persönlich halte überhaupt nichts vom Chambon oder Gogue für junge Pferde. Die Pferde haben seitlich keine Anlehnung, daher wird das äussere Vorderbein extrem belastet wenn das Pferd versucht sich nach aussen zu entziehen und da bei jungen Pferden noch nicht genügend Muskulatur entgegen wirken kann, geht das voll auf die Knochen.

    Ausserdem ist die Einwirkung ziemlich extrem, so dass einige Pferde vor Schreck erstmal die Rolle rückwärts drehen.

    Das Chambon ist ein toller Hilfszügel zum Longieren, da die Pferde über den Rücken gehen müssen und keine Chance haben sich irgendwo abzustützen, aber ich persönlich ziehe für junge Pferde Dreieckszügel oder die guten alten Ausbinder vor.
    Liebe Grüße
    Veronika

  5. #5
    Engel1987 Guest
    HALLO

    Heute abend probiere ich das erste mal mein Chambon für meine Stute aus, Ausbinder finde ich zwar normalerweise auch total gut, aber dadurch lernt das Pferd doch nur die abwärts Dehnung, und beim Chambon die Vorwärts abwärts Dehnung, zumindestens meine ich, sowas gelesen zu haben,... oder, was ist Ihre Meinung dazu @ Katastrophenzoo

    tschüüß

  6. #6
    magic100 Guest
    also mit dem chambon kenn ich mich nicht aus. aber ich bin kein freund vom ausbinder. das pferd kann sich im hals nicht bewegen und die ausbinder arbeiten total am gebiss herum durch die beinbewegung des pferdes. ich bevorzuge den halsverlängerer. das pferd hat im hals spielraum und das gebiss ist im maul in ruhe.

    grüsse magic

  7. #7
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    Hmm, wenn der Hilfszügel (welcher auch immer) am Kappzaum seitlich eingehängt wird sollte es doch genauso funktionieren, nur eben nicht im Maul ziehen, oder?

    Ich muss zugeben dass ich noch nie mit irgendwelchen Zusatzdingern gearbeitet habe, ausser hin und wieder mal in der Reitschule mit einem MArtingal, aber mir wurde auch nie was dazu erklärt, sogesehen weiss ich fast nichts!
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  8. #8
    magic100 Guest
    bei uns wird viel mit trense longiert, kaum mit kappzaum deswegen das mit dem maul

    grüsse magic

  9. #9
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    Bei Hilfszügeln ist es wie immer beim Thema "Pferde" relativ schwierig aus der Ferne Ratschläge zu geben, da eben kein Hilfszügel immer gut oder immer schlecht ist.

    Ein Chambon muss relativ kurz verschnallt werden um überhaupt eine Wirkung zu erzielen, nur dann ist die Wirkung gleich relativ krass. Für ein Pferd, das nicht in die Tiefe möchte und dazu neigt sich auf's Gebiss zu packen ist es ein toller Hilfszügel, für Pferde die dazu neigen sich in die Tiefe hinter den Zügel zu verkriechen ist es eine Katastrophe.

    Ausserdem muss ein junges Pferd natürlich lernen an das Gebiss heranzutreten, deshalb dürfen Hilfszügel ruhig in der Trense enden (besser der Hilfszügel als die Longe).
    Beim Halsverlängerer und beim Chambon hat das Pferd keine Chance eine Anlehnung zu bekommen, es bekommt nur Druck aufs Genick und die Hebelwirkung auf die Leftzen wenn es nicht in Dehnungshaltung geht, m.E. ist das für ein junges Pferd zu viel verlangt.
    Wenn man nicht zuviel Begrenzung haben will, finde ich Dreieckszügel eine gute Alternative: Das Pferd ist seitlich begrenzt, findet eine Anlehnung und kann in die Tiefe.

    Aber wie schon geschrieben, es gibt kein allgemeines richtig oder falsch, sondern für jedes Pferd mehrere bessere oder schlechtere Wege
    Liebe Grüße
    Veronika

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