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Thema: Wissenswertes zu Taurin

  1. #41
    ema Guest
    Vielen Dank, Loulou!
    Du hast Dir ja wieder mächtig viel Arbeit gemacht!!! Ich werde versuchen, die englischen Zitate soweit ich es verstehe ins Deutsche zu übertragen, aber ich weiß noch nicht, wann ich dazu komme (vielleicht erst am nächsten Wochenende). Es wäre auch ganz toll, wenn sich jemand anders "erbarmen" würde, dann müßten die anderen nicht so lange warten. Ansonsten geht es dann eben erst bei mir etwas später.
    Herzliche Grüße und danke nochmals für die viele Arbeit und Mühe, die Du Dir hier mit uns machst!
    ema

  2. #42
    ema Guest
    @ Loulou:
    was ich noch sagen wollte: Danke auch für die Links, die ich mir gleich ausgedruckt habe! Solche Lesetips finde ich immer sehr schön.

    @ alle:
    Da ich die nächsten Tage leider auch nicht so viel Zeit habe, habe ich mich mal gleich darangesetzt, auch wenn ich jetzt nicht so gründlich arbeiten konnte und vielleicht einiges schwammig formuliert ist. Ich will einfach mal versuchen, die englischen Texte so zusammenzufassen und auf Deutsch wiederzugeben, wie ich sie verstanden habe. Ich werde nicht alles wortwörtlich übersetzen, teils weil ich die Fachbegriffe gar nicht auf Deutsch weiß, also schreibe ich mehr oder weniger in meinen eigenen laienhaften Worten

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    TAURIN ist eine ß-Aminosulfonsäure und wird in Leber und anderen Körpergeweben von Säugetieren aus Methionin und Cystin (schwefelhaltige Aminosäuren, Anm. von ema) synthetisiert. Katzen haben diese Fähigkeit auch, aber nur im begrenzten Maße und ihre Eigensynthese reicht nicht aus, um den Bedarf zu decken, sie brauchen Taurin in der Nahrung. Taurinverluste bei Katzen kommen auch zustande, weil nur Taurin sich mit Cholesterol verbinden kann während der Gallensalzsynthese, während die meisten anderen Tiere Glycin anstelle von Taurin dafür verwenden können. Daher ist Taurin in der Katzennahrung unabkömmlich, und zwar richtet sich die erforderliche Menge umgekehrt nach dem Gehalt an Methionin und Cystin (je mehr Met. und Cys., desto weniger Taurin ist erforderlich). Taurin ist nur in tierischem Gewebe vorhanden (200 – 400 mg/kg in Frischfleisch und bis zu 2500 mg/kg in Meeresfrüchten). In der 1986er Version von „Nutrient Requirements of Cats“ wurde ein Bedarf von 400 mg Taurin für Wachstums- und Erhaltungsbedarf sowie 500 mg für den Bedarf bei Vermehrung genannt (Gehalte pro Kilogramm Futter [auf Trockensubstanzbasis?! Anm. von ema] bei 5000 kcal Energiedichte. Bei einer Katze von 4,5 Kilo Körpergewicht im Erhaltungsbedarf (= gesunde, normale Katze, nicht trächtig, nicht säugend; Anm. von ema) wären das circa 25 mg Taurinbedarf täglich.
    Jetzt hat man aber herausgefunden, daß dieser vom NRC genannte Gehalt an Taurin vielleicht nicht unter allen Umständen ausreichend ist. Z.B. hat man dilatative Herzschwäche (Cardiomyopathie) der Katzen mit niedrigen Taurinkonzentrationen im Plasma in Verbindung gebracht und diese durch die orale Verabreichung von Taurin behandelt. (Zahlen siehe oben im englischen Original.) Einige Katzen wiesen auch die Augenschädigungen auf, die für Taurinmangel typisch sind. Diese Katzen waren mit einer Vielzahl von kommerziellen Katzenfuttersorten gefüttert worden, die rein nach Analyse einen ausreichenden Tauringehalt aufwiesen. Als man den Katzen 500 mg Taurin zweimal täglich verabreichte, sowie Medikamente, ging es allen klinisch innerhalb von 2 Wochen besser. Die Anzeichen für die Schädigung des Herzmuskels gingen nach 3 – 4 Wochen der Taurinverabreichung zurück.
    Man weiß nicht, warum der Genuß des kommerziellen Futters, das Taurinmengen enthielt, die über dem Mindestbedarf lagen, zu solch niedrigen Plasma-Taurinkonzentrationen führte. Es gibt Hinweise darauf, daß verstärkter Verlust von Gallensalzen über den Kot an der Verarbeitung des Futters eine Rolle spielen könnte, sowie die Art der Proteinquelle (tierisches / pflanzliches Protein? Protein geringer biologischer Wertigkeit und Verdaulichkeit? Anm. von ema), Veränderungen in der Darm-Mikroflora und/oder einer vermehrten Ausschüttung von Gallensalzen aufgrund von Veränderungen in der Freisetzung von Cholecystokinin. (Cholecystokinin = ein Hormon, das die Kontraktion der Gallenblase und somit Ausschüttung von Gallensaft stimuliert, sowie die Sekretion der Pankreas-Enzyme; Anm. von ema)
    Die Futterhersteller haben dann mehr Taurin zugefügt und seitdem ist das Vorkommen der dilatativen Herzschwäche zurückgegangen.
    Ferner wird noch beschrieben, wie man am besten Blutproben abnimmt zur Bestimmung des Tauringehaltes im Plasma oder Vollblut. (Die Taurinkonzentrationen im Plasma dienen zur Ermittlung des derzeitigen Taurinstatus, die Vollblut-Taurinkonzentrationen zeigen die längerfristige Taurineinnahme über die vorigen Wochen oder Monate hinweg auf.) Alternativ dazu kann das Vollblut gefroren werden, damit das Taurin aus allen festen Bestandteilen des Blutes austritt. [*) Anm. von ema siehe unten]
    Katzen mit Taurinmangel sollten 250 – 500 mg oral alle 12 Stunden (??) für den Zeitraum von 12 – 16 Wochen verabreicht bekommen oder so lange, bis die Herzfunktion sich wieder normalisiert hat.
    Die Plasma-Taurinkonzentration verändert sich durch die Futteraufnahme und stabilisiert sich nach ca. 24 Stunden Fasten. Die Taurinkonzentrationen im Vollblut gibt außerdem ungefähr die Taurinkonzentrationen im Muskel wieder, jedenfalls besser als die Plasmakonzentrationen, und könnten somit bessere Anhaltspunkte für den Taurinstatus des ganzen Körpers bieten. So lange, bis man neue und noch mehr Daten über die normale Konzentration von Taurin im Vollblut hat, geht man davon aus, daß 250 nmol/ml ausreichend sind.
    Die Reaktion der Tierfutterindustrie auf die nahrungsinduzierten Probleme von unzureichenden Kalium- und Tauringehalten zeigen, daß die namhaften Hersteller diese Probleme normalerweise lösen, sobald sie erkannt worden sind. Aber sie zeigen auch die Schwierigkeiten auf, die entstehen, wenn man die Resultate von Studien über ein Futter mit anderen Situationen vergleicht, wo andere Nahrung gefüttert wird. Beim Beispiel Taurin wurde der „Bedarf“ anhand unverarbeiteter Nahrungsmittel ermittelt, wobei eine Proteinquelle verwendet wurde, die anders ist als die, die in den meisten kommerziellen Futtersorten verwendet werden. Die Testdiät beim Beispiel Kalium enthielt einen anderen Salzmix und hatte somit andere Auswirkungen auf die Säuren-Basen-Balance, als die meisten Tierfuttermarken. Daß eine Ansäuerung den Kaliumverlust verstärkt, könnte evtl. der Grund dafür gewesen sein, daß manche Katzen einen Kaliummangel entwickelten.

    *) Anmerkung: wenn das Blut gefroren wird, zu dem Zweck, daß Taurin austritt – würde das nicht auch darauf deuten, daß bei gefrorenem Futter (Fleisch) das Taurin durch das Gefrieren austritt? Also, Verlust über das Tauwasser, das man demzufolge auf keinen Fall wegschütten sollte?

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    --> Loulou schrieb: „Taurin ist außerdem wichtig für die Osmoregulation (Druck/Wasser/Elektrolyt-Haushalt) im Körper, auch besonders der Darmzellen. Und bei IBD sind gerade diese Zellen beeinträchtigt, hier könnte ein weiteres Problem liegen.“

    Dazu fällt mir gleich das Thema Salz ein; Katzen sollten ja in ihrem Futter auch eine adäquate Menge an Salz erhalten. Inwiefern beeinflußt denn der Tauringehalt den Bedarf an NaCl (Kochsalz)? Also, ich meine damit: wenn viel Taurin im Futter enthalten ist, brauchen die Katzen dann weniger Kochsalz oder ... ?? (Oder verrenne ich mich jetzt da in eine Sackgasse )

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    Etwas zur Osmoregulation und Taurin:
    (Diese Zusammenfassung fand ich sehr schwer verständlich und weiß daher nicht, ob das, was ich jetzt hier wiedergebe, richtig ist. Ich schreibe einfach mal, was ich verstanden habe. ema)
    Der Taurintransport in menschlichen Darm-Epithel-Caco-2-Zellen (??) wurde herunterreguliert, indem man die Zellen in taurinhaltiger Umgebung züchtete, und heraufreguliert in einer taurinfreien Umgebung (Nährlösung?). ....... Daß ein solcher Regulierungsmechanismus überhaupt existiert, der den intrazellulären Tauringehalt auf einem gewissen Level hält, läßt vermuten, daß Taurin eine wichtige Rolle in der Funktion der Darmzellen spielt. Der intrazelluläre (= innerhalb der Zelle, Anm. von ema) Tauringehalt nahm zu, wenn die Caco-2-Zellen hypertonischem Stress ausgesetzt wurden (Hypertonie = hoher Blutdruck?? Ich verstehe den Zusammenhang hier nicht; Anm. von ema). ....... All dies deutet darauf hin daß Taurin als Osmolyt dient und die Zellen vor osmotischem Stress schützt.

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    --> Zur Winn-Studie schrieb Loulou:
    „Für mich persönlich stimmt aber die alleinige Verfütterung von kompletten Kaninchen nicht mit dem typischen Fressverhalten von Katzen -zumindest über einen längeren Zeitraum – überein.
    Ist die Verfütterung von ausschließlich kompletten, gewolften Kaninchen über einen längeren Zeitraum wirklich „natürlich“? Nach meiner Meinung: Nicht ganz.“

    Also ich muß dazu sagen, für mich ist eine absolute Grundvoraussetzung die Vielseitigkeit der Fütterung und ich würde es mir nie einfallen lassen, ein Tier nur mit einer Sorte Fleisch über 1 Jahr hinweg zu ernähren! Es ist mir schleierhaft, wie diese Wissenschaftler darauf kommen konnten, daß das OK sei. Auch ein Mensch würde krank werden, wenn er 1 Jahr lang immer nur das gleiche äße! Im Angesicht solcher Tatsachen frage ich mich wirklich, was der Sinn und Zweck solcher Studien ist, wenn man von solchen merkwürdigen Versuchsbedingungen ausgeht. Bis wohin kann man so eine Studie ernst nehmen? Auf jeden Fall sollte man sie mit Vorsicht betrachten, das ist nur meine persönliche Meinung als Laie und Nicht-Fachfrau.

  3. #43
    ema Guest

    Teil 2

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    Hier eine Zusammenfassung der Arbeit (Molsher et al., 1999) auf die sich diese Futterauswahl bei der Winn-Studie stützt:
    Bei der Studie über die Ernährung von Wildkatzen kam heraus, daß Kaninchen das Hauptfutter darstellten, wobei Aas ein wichtiges Beifutter darstellte. (Man liest doch immer, daß Katzen kein Aas fressen? Anm. von ema) Wirbellose Tiere, andere Säugetiere, Pflanzen, Vögel und Reptilien waren geringere Bestandteile ihrer Ernährung. (Dies bildet auch wieder einen Gegensatz zu dem, was man sonst immer liest: daß Mäuse die Hauptnahrung der Katzen sind; Anm. von ema)

    Sehr interessant fand ich, was Loulou über das Freßverhalten der Katzen berichtete, z.B. daß sie das Vorderteil (taurinhaltige Augen, Hirne und Herzen) zuerst fressen und das Hinterteil liegenlassen. Ich habe gelesen, daß Katzen immer das Beutetier von vorne auffressen, also vom Kopf weg, dadurch würden sie automatisch den Tauringehalt in ihrem Futter erhöhen.



    --> Loulou schrieb:
    „Der Magen und auch bestimmte Teile des Darms samt Inhalt, werden also oft verschmäht. Selbst Mäuse werden nicht in jedem Fall komplett gefressen. Ich selbst kann dies aus eigenen Beobachtungen bestätigen und sicher auch diejenigen unter Euch, die Ihre Freigänger und deren Fressverhalten beobachten.“

    Dies ist auch wieder interessant, da man ja immer liest, man müsse den „Mageninhalt“ mit verfüttern, also z.B. Gemüse oder Getreide. Wenn die Katzen das in der Natur gar nicht immer mitfressen würden, bedeutet es für sie dann nicht eine ungewohnte Belastung, wenn wir ihnen jetzt bsp. jeden Tag Gemüse ins Futter mischen? Oder anders formuliert, wieviel Gemüse (und welche pflanzlichen Bestandteile überhaupt) sind überhaupt gut für Katzen? Ich habe die Fasermenge in dem Futter meiner Katzen erhöht, damit sie einen regelmäßigeren Stuhlgang haben und den Kot leichter ausstoßen können, jetzt frage ich mich, ist das ausschließlich von Vorteil oder schade ich ihnen damit andersherum vielleicht wieder?

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    Maillard reaction products in purified diets induce taurine depletion in cats which is reversed by antibiotics.(Kim SW, Rogers QR, Morris JG).
    Die Maillard-Reaktion entsteht beim Erhitzen des Futters in der Dose. Wenn ich richtig informiert bin, insofern, daß gewisse Nahrungsbestandteile zu Endprodukten reagieren.
    Siehe hierzu: http://www.hpt.co.at/chemie/aroma/maillard.html.
    Da ich leider keine Ahnung habe, wie man „autoclaved“ übersetzen könnte bzw. was das bedeutet, kann ich zu diesem Abschnitt nicht viel sagen! Ich habe nur so viel verstanden, daß man offenbar in 2 Testdiäten gewisse Nahrungsbestandteile (Stärke / Kasein) durch Glucose ersetzt hat (Glucose = ein mäßig süßer Einfachzucker; Hauptendprodukt der Stärkeverdauung und Glykogenhydrolyse im Körper; Anm. von ema) und diese Nahrung einige Wochen lang verfüttert hat. Danach hat man einen Mix von Antibiotika beigefügt und einige weitere Wochen lang gefüttert. Als man die Taurinkonzentrationen in Plasma und Blut maß, stellte man fest, daß die mit Maillard-Reaktions-Produkten gefütterten Katzen in der ersten Phase (ohne Antibiotika) sehr viel weniger Taurin in Plasma und Vollblut aufwiesen, sowie doppelten Fäkal-, aber nur halben Urinalverlust von Taurin wie die Kontrollkatzen. Die Zufügung von Antibiotika hat die Plasma- und Vollblutkonzentration wieder hergestellt, die fäkale Ausscheidung verringert und die urinale Ausscheidung verstärkt usw. Daher vermutet man, daß die Produkte der Maillard-Reaktion eine Darmflora fördern, die den Abbau von Taurin erhöht und die Rezirkulation des Taurins im enterohepatischen Kreislauf vermindert (d.h., daß das durch die Dekonjugation freigewordene Taurocholat nicht so gut wiederverwendet werden kann, wie es z. B. bei Fütterung von tierischem Protein der Fall ist; Anm. von ema).

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    Ich hoffe, ich habe diese Dinge wenigstens ansatzweise richtig verstanden und richtig wiedergegeben, und bitte um Korrektur meiner Irrtümer

    LG ema

  4. #44
    Loulou Guest
    Hallo ema und liebe „stille“ Mitleser,

    Vielen Dank, ema, dass Du Dir so viel Mühe gemacht hast, und alles übersetzt hast.
    Da wir zu diesem Thread aber bisher keine weitere Rückmeldung erhalten haben, sollten wir dies Thema vielleicht doch bald beenden, oder?

    Man könnte noch mal einige Sachverhalte ansprechen bzw. zusammenfassen, damit alle Rohfütterer Anhaltspunkte haben, aber eine Diskussion in der momentanen Intensität ist sicher nicht für viele von Interesse. (?) (Finde übrigens, dass Taurin auch für Fertigfutter-Fütterer eine interessante Substanz ist!)
    Ich kann mir vorstellen, das viele gerne die wichtigsten Daten zur Hand hätten, das heißt, wissen möchten, wo ist viel Taurin drin, und wo wenig. Was muss ich beachten, damit der Tauringehalt im Futterfleisch nicht ungewollt (und/oder unbemerkt) abnimmt. Und in groben Zügen die Wirkungen von Taurin im Körper.
    Das ist im Prinzip im Großen und Ganzen ja auch schon geschehen. Das wichtigste waren sicher die Werte mit den Tauringehalten, damit man Orientierungspunkte hat.

    Ich will Dir Deine Fragen natürlich gerne beantworten, soweit es mir möglich ist.

    Deine Frage:
    …..wenn das Blut gefroren wird, zu dem Zweck, daß Taurin austritt – würde das nicht auch darauf deuten, daß bei gefrorenem Futter (Fleisch) das Taurin durch das Gefrieren austritt? Also, Verlust über das Tauwasser, das man demzufolge auf keinen Fall wegschütten sollte?....


    Es ist durchaus richtig, dass rote Blutkörperchen (Erythrozyten) und Thrombozyten beim Einfrieren und Auftauen platzen können.

    Sicher verliert das Fleisch über das Tauwasser etwas Blut, aber sehr viel ist das meistens nicht. Blut färbt sehr stark, so dass das Wasser häufig bluthaltiger aussieht, als es ist.
    Tauwasser mitverfüttern finde ich ok, wenn das Fleisch im Kühlschrank aufgetaut wurde und dann schnell z. B. mit einem Schuss heißem Wasser auf „Fresstemperatur“ gebracht wurde. Tauwasser von Geflügel würde ich nicht mitverfüttern.
    Das Tauwasser von Fleisch, das langsam bei Zimmertemperatur aufgetaut wurde, speziell Geflügel, würde ich persönlich eher verwerfen, da sich Mikroorganismen (z. B. Salmonellen) bei Zimmertemperatur schnell vermehren und sich vorwiegend im Tauwasser finden, weniger am/im Fleisch.

    Das Auftauen im Kühlschrank ist auch gleichzeitig ein Schutz vor übermäßigem Taurinverlust durch mikrobiellen Abbau. Mikroorganismen können sich bei Zimmertemperatur schneller vermehren und sie benutzen Taurin für ihren eigenen Stoffwechsel. Damit sinkt der Tauringehalt, der der Katze zur Verfügung steht.
    Dies ist auch ein Grund, weshalb bei Tieren, die durch Verkehrsunfall getötet werden, der Tauringehalt ganz beträchtlich schwankt. (schau mal in die Taurin-Tabelle unter den Werten, die mit Road-Kill bezeichnet sind!)
    Je länger der Todeszeitpunkt zurückliegt, umso geringer ist der Tauringehalt. Das kann man nur verhindern, indem man Fleisch möglichst frisch einfriert, weil dann die mikrobielle Zersetzung gestoppt wird.
    Dies ist ein wichtiger Punkt für Rohfütterer!!

    Ebenfalls sinkt der Tauringehalt in einem Lebewesen durch Stress und auch starke körperliche Betätigung. Das will ich jetzt nicht weiter ausführen. Wer sich dafür interessiert findet genug Untersuchungen in die Richtung.

    Was ich aber als Schlussfolgerung wichtig finde: Die Katze fängt und tötet schnell (also keine lange Stressphase und Hetzjagd durch mehrere Reviere für das Beutetier, dies bedeutet -mal nur auf das Taurin bezogen-: kaum Verlust! Und sie verzehrt ihre Beute normalerweise direkt nach dem Fang, also auch keine Gelegenheit für Bakterien sich dort „einzumischen“ und den Tauringehalt zu verringern.

    Außerdem ist zu erwähnen, dass die Katze automatisch das Blut ihrer Beutetiere mitfrisst, das ja auch Taurin enthält. Unsere regulären Schlachttiere, deren Fleisch wir beim Schlachter für uns oder unsere Katzen kaufen, sind ausgeblutet.
    Es ist nur noch wenig Restblut enthalten, womit auch eigentlich Deine Frage nach dem Taurinverlust im Tauwasser beantwortet wäre. Ob man das Tauwasser mitfüttert, muss, wie erwähnt, jeder selbst entscheiden. Wie gesagt, bei Geflügel würde ich eher verwerfen (da ist sowieso meist kaum noch Blut zu finden!)


    Das waren jetzt einige wichtige Erklärungen, wo und wie die hauptsächlichen Taurinverluste stattfinden!
    Ich hoffe, es ist so für jedermann und –frau verständlich erklärt!?
    Wer sich intensiver damit befassen will, findet Unmengen von Arbeiten dazu und kann dann nach Lust und Laune weiter vertiefen.
    Aber da das wahrscheinlich eher der geringere Teil von Euch sein wird, will ich die anderen, die nur „handfeste“ Tipps haben möchten, nicht damit langweilen!

    Jeder kann sich jetzt selbst ausrechnen, wie man am besten Taurinverluste vermeidet, bzw. ob er das Fleisch so zur Verfügung stellen kann, das seine Katzen ohne Taurinzusatz gesund bleiben.
    Es ist möglich Katzen ohne Taurinzusatz zu ernähren. Es gab schließlich schon vor der Einführung von Fertigfutter Katzen. Und es gibt Züchter und Halte, die schon jahrzehnte lang die Selbstzubereitung des Futters praktizieren und sehr gesunde Katzen haben. Diese Tiere zeigen auch keine Probleme bei der Fortpflanzung, was bei Taurinmangel. durchaus auftreten kann.

    Aber ohne Kenntnisse über die Eigentümlichkeiten von Taurin ist es nicht ungefährlich ohne Zusatz zu füttern.
    Es dauert nämlich einige Zeit bis ein Taurinmangel sichtbar wird (bis zu vielen Monaten!).
    Ich möchte niemanden, der sich unsicher fühlt –im Interesse der Gesundheit seiner Katzen- dazu überreden ohne Taurinzusatz zu füttern.
    Wer meint, die Kriterien an die Qualität und Frische (und Menge) des Fleisches zu erfüllen, und auch weiß, in welchen Fleischteilen hohe und/niedrige Tauringehalte sind, sich trotzdem aber unwohl fühlt, könnte auch einen Kompromiss eingehen, und z. B. alle paar Monate für 2 oder 3 Wochen Taurin zufüttern. (Ein paar Tage langsam ansteigende Dosen, etwa eine Woche „volltanken“, dann ein paar Tage langsam wieder ausschleichen). Das wäre so ein Vorschlag meinerseits für diejenigen, die möglichst auf Zusätze jedweder Art verzichten möchten, sich aber doch unsicher sind, ob sie genügend Taurin anbieten.


    Dann hast Du noch gefragt:
    …..Dazu fällt mir gleich das Thema Salz ein; Katzen sollten ja in ihrem Futter auch eine adäquate Menge an Salz erhalten. Inwiefern beeinflußt denn der Tauringehalt den Bedarf an NaCl (Kochsalz)? Also, ich meine damit: wenn viel Taurin im Futter enthalten ist, brauchen die Katzen dann weniger Kochsalz oder ... ?? (Oder verrenne ich mich jetzt da in eine Sackgasse )

    Ja, es gibt eine Wechselwirkung zwischen Taurin und Natrium. Aber das ist wieder so speziell, das ich denke, wir sollten es nicht weiter ausführen. Solange alles in Mengen vorhanden ist, die der Körper beherrschen kann, ist das auch kein Problem, da gibt es Regelmechanismen.

    Noch eine Frage:
    --> Loulou schrieb:
    „Der Magen und auch bestimmte Teile des Darms samt Inhalt, werden also oft verschmäht. Selbst Mäuse werden nicht in jedem Fall komplett gefressen. Ich selbst kann dies aus eigenen Beobachtungen bestätigen und sicher auch diejenigen unter Euch, die Ihre Freigänger und deren Fressverhalten beobachten.“

    Dies ist auch wieder interessant, da man ja immer liest, man müsse den „Mageninhalt“ mit verfüttern, also z.B. Gemüse oder Getreide. Wenn die Katzen das in der Natur gar nicht immer mitfressen würden, bedeutet es für sie dann nicht eine ungewohnte Belastung, wenn wir ihnen jetzt bsp. jeden Tag Gemüse ins Futter mischen? Oder anders formuliert, wieviel Gemüse (und welche pflanzlichen Bestandteile überhaupt) sind überhaupt gut für Katzen? Ich habe die Fasermenge in dem Futter meiner Katzen erhöht, damit sie einen regelmäßigeren Stuhlgang haben und den Kot leichter ausstoßen können, jetzt frage ich mich, ist das ausschließlich von Vorteil oder schade ich ihnen damit andersherum vielleicht wieder?

    Antwort:
    Katzen verschmähen kaum den gesamten Magen-Darm-Trakt, sondern bevorzugt bestimmte Anteile (v. a. Magen, Colon, Caecum), der Dünndarm wird bei kleineren Tieren oft mitgefressen. Bei größeren beginnen sie, wie schon beschrieben, mit dem Fressen fast immer an der vorderen Körperhälfte und sind dann irgendwann gesättigt, bevor sie das hintere Teil erreichen. Weiterhin unterscheiden sie auch nach Beutetieren, was sie übrig lassen. Mäuse fressen sie z. B. oft - wenn auch nicht immer - komplett.
    Katzen können mit Hilfe ihrer Schnurrhaare, die als feine Sinnesorgane wirken und die sie eng an ein Beutetier legen (z. B. eine Maus wird damit vollkommen „umfasst“), feststellen, wo vorne ist. Es ist auch insofern praktischer, weil eine Maus mit dem Haarstrich geschluckt besser „rutscht“, als gegen den Strich. Übrigens: Werden Katzen diese wichtigen Sinneshaare entfernt, fressen sie Mäuse auch von der „falschen“ Seite!! (also von hinten). Diese Haare haben auch sonst bei der Orientierung wichtige Funktionen und man sollte sie niemals entfernen!

    Hier muß ich einen Bruch machen, sonst wird das Wortlimit überschritten!
    Weiter geht es im nächsten Posting...

    LG Loulou

  5. #45
    Loulou Guest
    Teil 2:

    Es geht sicher auch mal ohne Gemüse bzw. pflanzliche Stoffe, aber wir müssen immer bedenken, wir versuchen möglichst natürlich zu füttern, aber es ist nun mal nicht vollkommen natürlich.
    Es gehört zur Nahrung eigentlich noch alles das dazu, was als „tierische Nebenprodukte“ bezeichnet wird, aber wichtige Funktionen hat und auch wichtige Stoffe liefert. Wir können nur versuchen dies zu imitieren.
    Für uns Menschen scheint das schönste Stück Fleisch ein mageres Stück Muskelfleisch zu sein, aber für eine Katze wäre das eine absolute Mangelernährung.
    Die Mäuseöhrchen, Zähne, Augen, die kleinen Pfoten mit den Krallen, das Fell, der Schwanz: Alles ist zum Teil verdaulich, die Reste aber, die nicht verdaut werden, sind wichtiger „Sperrmüll“, sie füllen den Darm, fördern die Peristaltik und nehmen liegengebliebene Schlacken auch gleich mit. Und dieses versuchst Du ja auch zu erreichen, wenn Du Faserstoffe zufügst.
    Das ist eine Funktion, die die Pflanzenstoffe mit übernehmen müssen, da viele ja oft nur Muskelfleisch und Innereien anbieten, die beide sehr hoch verdaulich sind. Der Darmtrakt würde „mangels Masse“ seine Tätigkeit reduzieren, was ungesunde Ausmaße annehmen kann durch zu starken Wasserentzug (Verstopfung). Außerdem bleiben auch eventuelle Toxine unnötig lange im Körper.
    Und Pflanzen, auch wenn sie nur in kleinen Mengen aufgenommen werden, enthalten Stoffe, die für die Katze durchaus verwertbar und von Nutzen sind. Auch wildlebende Feliden nehmen von sich aus ein wenig pflanzliches Material auf, das sie nicht immer erbrechen.

    Im Übrigen sollte man noch erwähnen, dass der Taurinbedarf von Katze zu Katze schwankt. Es gibt sogar vereinzelnd Katzen, bei denen man keinen Taurinmangel erzeugen konnte, weil sie anscheinend in der Lage waren selbst genügend zu synthetisieren!!

    Was die Toxizität angeht, wird Taurin momentan als nicht gefährlich eingestuft, obwohl es Anzeichen gibt, das sich eventuell negative Folgen für die Leber ergeben könnten.
    Aber ich denke nicht, dass irgendjemand von Euch an seiner Katze testen möchte, was jetzt wirklich das Limit ist. Man sollte nicht längerfristig grundlos überhöhte Dosen füttern (von keiner Substanz und keinem Nahrungsmittel). Mit überhöhter Dosis meine ich eine Menge, die den Tauringehalt eines frisch getöteten Beutetieres eindeutig überschreitet. Wie geschrieben: längerfristig, hin und wieder größere Mengen dürfte keine Probleme machen

    Da wir in einem lebenden Organismus vielfältige Wechselwirkungen der Substanzen untereinander haben, meine ich, wir sollten nicht unnötig über das von der Natur vorgegebene Maß hinausgehen, weil alles im Prinzip Auswirkungen auf den ganzen Organismus hat. Wenn irgendwo von einer Substanz zuviel ist, hapert es häufig an anderer Stelle.

    An den ganzen bisherigen Erklärungen könnt Ihr ersehen, dass es schwer ist, bei dem Thema Taurin definitive Aussagen in Milligramm und Prozent zu machen. Die Futtermittelindustrie hat inzwischen Werte für Dosen- und Trockenfutter gefunden, die einen Taurinmangel mit großer Wahrscheinlichkeit verhindern, aber nicht unmöglich machen. Wie erwähnt: jede Katze ist anders, hat einen individuellen Bedarf, der sich aber auch ändern kann, z.B. bei Krankheit, oder je nach angebotenem Futter.

    Du hattest noch einige Fragen zu den Abstracts gestellt, auf die ich aber nicht mehr eingehen möchte, da sie zu sehr ins Detail gehen. Außerdem hatte ich die Abstracts hier nur als Beleg für meine Behauptungen angeführt und um eventuelle Hinweise oder Anreize zum Weiterlesen zu geben. (Fleißig, wie Du nun mal bist, hast Du gleich alles übersetzt!)

    Nur soviel noch zu Deiner Frage:
    ...Da ich leider keine Ahnung habe, wie man „autoclaved“ übersetzen könnte bzw. was das bedeutet...
    Antwort:
    Heißt einfach: autoklavieren. Das macht man in einem Gerät (einem Autoklaven), und zwar wird unter Druck auf über 100% erhitzt, um irgendwelche Dinge keimfrei zu machen


    Zum Schluss noch eine sehr interessante Hypothese:

    ………….we now suggest a hypothesis that taurine promotes the bioavailability of the lipid soluble vitamins A, D, E, K, and F, probably by forming different types of water soluble, easily hydrolyzable complexes. It is quite possible that the ability of taurine to convert lipids and lipid soluble substances into a water soluble state is the key to understanding the unusually wide diversity of biological phenomena associated with taurine. This form of delivery may be an additional, secondary mechanism for the transport of lipid soluble vitamins, which was probably acquired early in evolution, and remains extremely important for mammals and humans directly after birth for a variety of physiological functions such as: vision in normal and in emergency situations, rapid blood clotting, sperm eruption, and situations requiring a prompt consumption of lipid soluble vitamins characteristic of excitable systems. Clearly, the role of taurine in the physiology of the water insoluble vitamins remains an enigma and is worthy of further investigations. (A. M. Petrosian, J. E. Haroutounian )

    Wer noch mehr über Taurin wissen möchte, dem kann ich nur die Seiten von Ch. M. Ruessheim empfehlen:

    http://www.serve.com/BatonRouge/taurine_chmr.htm



    P.S.:

    ….Hier eine Zusammenfassung der Arbeit (Molsher et al., 1999) auf die sich diese Futterauswahl bei der Winn-Studie stützt:
    Bei der Studie über die Ernährung von Wildkatzen kam heraus, daß Kaninchen das Hauptfutter darstellten, wobei Aas ein wichtiges Beifutter darstellte. (Man liest doch immer, daß Katzen kein Aas fressen? Anm. von ema) Wirbellose Tiere, andere Säugetiere, Pflanzen, Vögel und Reptilien waren geringere Bestandteile ihrer Ernährung. (Dies bildet auch wieder einen Gegensatz zu dem, was man sonst immer liest: daß Mäuse die Hauptnahrung der Katzen sind; Anm. von ema)….

    Antwort:
    Habe mir diese Studie jetzt mal komplett durchgelesen, und es ist so, dass jahreszeitliche Schwankungen zu verzeichnen waren, also nicht immer Kaninchen die Hauptnahrung waren. Als nach einem Jahr eine Kaninchen-Seuche ausbrach, wichen die Katzen auf andere Beutetiere aus.
    Was das Aas angeht, gehe ich davon aus, dass es nicht bedeuten muss, dass diese Tiere schon in Verwesung übergegangen sind. Diese Untersuchung wurde in Australien gemacht und bei den Tieren handelte es sich zum Großteil um selektiv getötete Känguruhs. Es gibt genügend hungrige Mäuler auf der Nahrungssuche, die ein gerade gestorbenes Tier sofort finden. Manchmal werden sterbende Tiere ja schon belauert. Ich denke nicht, das die Katzen Fleisch gefressen haben, das schon stark verwest war.


    LG Loulou

  6. #46
    ema Guest
    Hallo Loulou,

    Original geschrieben von Loulou
    ... Da wir zu diesem Thread aber bisher keine weitere Rückmeldung erhalten haben, sollten wir dies Thema vielleicht doch bald beenden, oder?
    Ja, da gebe ich Dir Recht, wir können das Thema jetzt oder bald beenden. Es ist sehr viel Interessantes gesagt worden, ich habe eine Menge dazugelernt, ich danke Dir ganz herzlich für diese prima "Lektion" !!

    Man könnte noch mal einige Sachverhalte ansprechen bzw. zusammenfassen, damit alle Rohfütterer Anhaltspunkte haben, aber eine Diskussion in der momentanen Intensität ist sicher nicht für viele von Interesse. (?)
    Ja, das wollte ich auch schon vorschlagen. Sozusagen "zum Abhaken die wichtigsten Punkte, was muß ich beachten?"
    Das fände ich sehr gut und nützlich. Wenn mehr Interesse vorhanden wäre an einer Diskussion von diesem Ausmaß, denke ich, dann hätten sich bestimmt mehr Leute zu Wort gemeldet und auch Fragen gestellt - oder?

    Ich möchte noch ein paar letzte, abschließende Fragen / Bemerkungen hinterherschieben, vielleicht auch einfach als Zusammenfassung, damit ich sehe, ob ich alles begriffen habe:

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    >>Wie vermeide ich bei meiner Rohfütterung Taurinverluste?<<

    1) Richtige Fleischauswahl (taurinreiche Stücke, z.B. vom Geflügel die Schenkel; Herzen; Meeresfrüchte [evtl. Thiaminasegehalte beachten, daher evtl. Meeresfrüchte garen -> führt wiederum zu Taurinverlust])

    2) Fleischkauf an den richtigen Tagen (wenn Frischfleischlieferung eintrifft), z.B. ist dies in manchen Läden Dienstag, Donnerstag, da das Fleisch dann frischer ist

    3) Richtige Lagerung / schonende Handhabung: langsam im Kühlschrank über Nacht auftauen lassen; nicht bei Zimmertemperatur stehen lassen

    4) Auf bakteriellen Abbau achten:
    - keine Gedärme mit Inhalt mitfüttern (macht der Großteil wohl eh nicht) ?
    - evtl. nicht alles zusammen einfrieren und auftauen (Fleisch / Gemüse extra) ?
    - Rohfasergehalt des Futters bzw. Art der Faserstoffe beachten? (Inwieweit wichtig?)

    5) Wieviel Einfluß hat der Knochenanteil im Futter (Knochen enthalten schwerverdauliche, teilweise fermentierbare Bestandteile)?

    ------------------------

    Das war das, was mir jetzt dazu noch abschließend eingefallen ist.

    Ach ja, und vielen Dank auch noch mal für die Tips zur Taurin-Supplementierung. Das sind doch prima, brauchbare Vorschläge, die man gut verwirklichen kann! Ich weiß z.B. auch nicht mit Gewißheit, ob "mein Fleisch" frisch genug ist und noch genug Taurin enthält, um auf Nummer Sicher zu gehen und keinen Mangel zu provozieren, werde ich vielleicht auf Deinen "Plan" zurückgreifen!

    Ich denke, es gäbe über fast jeden für Katzen essentiellen Nährstoff so viele Informationen und es wäre höchst spannend und erleuchtend, wenn man alles hier diskutieren könnte. Aber dazu wird erstens Dir, Loulou, die Zeit fehlen und dann weiß ich auch nicht, ob das Interesse von seiten der anderen Foris überhaupt so groß wäre? Ich meine, ich finde es immer prima, wenn ich so einen tollen "Privatunterricht bekomme" , aber erwarten kann (und tu') ich es natürlich nicht!!
    Daher nochmals dankeschön, es war sehr aufschlußreich und lehrreich und hat mir viel Freude gemacht.

    LG ema

  7. #47
    Anikke Guest
    Original geschrieben von ema
    ...und dann weiß ich auch nicht, ob das Interesse von seiten der anderen Foris überhaupt so groß wäre?
    Für meinen Teil kann ich sagen, dass ich alles eifrig mitgelesen und mir in eine übersichtliche Word-Datei gespeichert habe. Also mein Interesse ist auf alle Fälle da.


    Daher nochmals dankeschön, es war sehr aufschlußreich und lehrreich und hat mir viel Freude gemacht.
    Vielen Dank Euch beiden auch von mir!

    Anikke

  8. #48
    Loulou Guest
    Hallo Anikke,

    Schön, dass Du Dich meldest!!
    Also doch noch jemand außer ema und mir in diesem Thread!!

    Ich kam mir schon richtig einsam vor!


    Gruß an die Katzis!

    LG Loulou

  9. #49
    ema Guest
    Ich würde mal annehmen, das war's jetzt mit unserem Taurin-Thread, da von niemandem mehr Fragen oder Kommentare gekommen sind?!?!? Schade, ich hätte eigentlich mit mehr Interesse gerechnet.
    LG ema

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