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Thema: Probleme mit meinem 11 Wochen alten Labrador

  1. #1
    Anja A. Guest

    Probleme mit meinem 11 Wochen alten Labrador

    Hallo!

    Unser Labrador macht uns mehr Probleme als Freude, ein harmonisches zusammenleben gibt es nicht.

    Ständig knurrt und bellt er uns an und schnappt nach uns. Unser Sohn (fast drei) ist fast am ganzen Körper mit Kratzern übersehen.

    Selbst wenn wir mit ihm lange gespielt haben und er eigentlich ko sein müßte, hört er nicht auf.

    Jedesmal, wenn er knurrt, bellt und schnappt, muß er in den Garten. Wenn er dann nach ca. 10 Minuten ins Haus darf, fängt alles von vorne an.
    Ich habe schon daran gedacht, ob er vielleicht aus einer Überzüchtung stammt. Doch woher weiß man so was genau?

    Ich weiß einfach nicht, was ich machen soll. Manchmal denke ich sogar daran, ihn wieder zu verkaufen. Doch das möchten wir alle eigentlich nicht. Aber so wie es momentan hier abläuft, kann es auch nicht weitergehen. Teilweise habe ich sogar Angst vor ihm!

    Ich hoffe, ihr könnt mir einige Ratschläge geben.


    Vielen Dank im Voraus,

    Anja

    PS: Ihr könnt mir auch gern direkt eine Mail an AANJA5@aol.com senden.

  2. #2
    Thomas Guest
    Hallo Anja!

    Also nimms mir bitte nicht übel, aber ich muß meiner "Verwunderung" hier mal etwas Ausdruck verleihen:
    Ständig knurrt und bellt er uns an und schnappt nach uns. Unser Sohn (fast drei) ist fast am ganzen Körper mit Kratzern übersehen.
    Dazu gehören doch immer zwei: Einer der es tut (Hund) und einer der selbiges zuläßt (Du). Wie kann es angehen, das der Welpe in Deinem Beisein Deinen Sohn zerkratzt. Ich bitte um Erklärung.
    Jedesmal, wenn er knurrt, bellt und schnappt, muß er in den Garten. Wenn er dann nach ca. 10 Minuten ins Haus darf, fängt alles von vorne an.
    Offensichtlich scheint ihm das "wegsperren" in den Garten nicht besonders zu beeindrucken, warum auch?
    Ich habe schon daran gedacht, ob er vielleicht aus einer Überzüchtung stammt. Doch woher weiß man so was genau?
    Du müsstes doch am besten wissen woher Du den Hund hast...? Stammt er nun von einem seriösen Züchter oder nicht? Was hast Du vor dem Kauf unternommen, um möglichest sicher zu sein, das die Herkunft einwandfrei ist?
    Manchmal denke ich sogar daran, ihn wieder zu verkaufen.
    Jetzt hast Du den Hund schätzungsweise gerade mal 3 Wochen und willst die Flinte ins Korn werfen? Ein bisschen mehr Geduld sollte doch bei einer Frau die seit 3 Jahren ein Kind großzieht erwartet werden dürfen, oder?
    Teilweise habe ich sogar Angst vor ihm!
    Sei Dir gewiss, das der Hund Deine Angst spürt und sie ausnutzt....

    Wie verhält sich der Kleine denn in der Welpenspielgruppe? Was sagt der Trainer?
    Selbstverständlich gehe ich bei diesen Fragen davon aus, das ihr euch um einen einsprechende Ausbildungsmöglichkeit gekümmert habt - oder seit ihr der Meinung, das sich "schon alles von alleine fügen wird"?

    Gruß
    Thomas

  3. #3
    Anja A. Guest

    an Thomas

    Hallo Thomas!

    Das mein Sohn Kratzer von oben bis unten hat, ist ganz einfach zu erklären. Er geht z. B. vom Wohnzimmer in die Küche und der Hund läuft ihm hinterher und springt ihn an oder beißt sich an der Kleidung bzw. Windel fest. Und ich gehe sofort dazwischen, und sollte ich schnell genug sein, verhindere ich es auch.

    Das sich das Thema nicht von allein erledigt, weiß ich sehr genau. Warum sonst würde ich hier um Rat fragen?

    Die Welpenschulen haben momentan keinen freien Platz. Sie melden sich aber, sobald was frei wird.

    Warum ich so schnell ans aufgeben denke? Weil ich noch nie von einem Labrador mit so einem Verhalten gehört habe.

    Den Hund hat mein Mann, als ich Deutschland war, von einer Züchterin gekauft - ohne mein Wissen, als Überraschung. Mehr kann ich dazu nicht sagen.

    So, ich hoffe, ich habe alle Deine Fragen beantwortet. (Obwohl ich auf Antworten und nicht auf Fragen gehofft habe.)

    Anja

  4. #4
    Anja A. Guest

    noch mal an Thomas

    Hallo Thomas!

    Ich kann Kritik gut vertragen, aber wenn Du mir das nächste Mal antworten solltest, laß bitte den arroganten Ton weg. Man kann doch auch sehr gut freundlich und human miteinander umgehen, oder nicht?

    Anja

  5. #5
    Sommersprosse Guest
    Sorry, aber das war dann wohl nicht so gut überlegt, wenn der Hund eine "Überraschung" war. Schlimm finde ich, dass du jetzt schon Angst hast, obwohl der Hund ja noch so klein ist...

    Nichts desto trotz: Sperr den Hund nicht mehr weg, wenn er etwas anstellt. Läuft er deinem Sohn hinterher und will schnappen, pack ihn (den Hund *grins*) irgendwo an einer Hautfalte und sag deutlich pfui! Gut ist auch der Schnauzgriff. Den kannst du vorher ausprobieren. Nach deiner Schilderung glaube ich aber nicht, dass sich der Hund davon beeindrucken lässt. Wichtig ist, dass du gelassen wirkst. Du weist den Welpen zurecht, bist aber nicht nachtragend oder besonders aufgeregt. Das versteht er nicht.
    Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass es richtig weh tut, wenn er dich beißt. Würde er das bei mir machen und es würde richtig weh tun. würde ich ihm mit der flachen Hand auf die Schnauze hauen. Hört sich schlimm an, ist aber ok. Denn er spürt das kurz, und wenn möglich im richtigen Moment.

  6. #6
    Anja A. Guest

    an Sommersprosse

    Hallo Sommersprosse!

    Danke für Deine Antwort.

    Ich wollte immer einen schwarzen Labrador haben, deshalb hat mein Mann mir einen geholt. Nur, wollte ich eigentlich dabei sein, wenn wir uns einen anschaffen. Na ja,....

    Und wenn er beißt tut das schon weh, er hat sehr spitze Zähne. Er hatte vor ca. 10 Tagen in meinen Daumen gebissen und er war eine Woche lang am eitern.

    Warum meinst Du, soll ich den Hund nicht wegsperren? Ich denke mir, das er so vielleicht mal merken wird, das wir mit dem Beißen, ... nicht einverstanden sind.

    Ich habe mal gelesen, wenn man einem Hund auf die Schnauze haut, er ängstlich und noch aggressiver wird. Ob es stimmt, weiß ich nicht. Hast Du Erfahrungen damit gemacht?

    Es wäre nett, wenn Du mir antworten würdest.

    Anja

  7. #7
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    23.011

    Welpenspiele

    Hallo

    Also erst einmal zu dem Begriff "Überzüchtung". Damit ist eigentlich gemeint, wenn Züchter ein Merkmal bei einer Rasse (z.B. die kurze Schnauze beim Mops oder Pekingesen) so extrem zurückzüchten, das das Tier dann gesundheitliche Probleme hat. Viele Leute verwechseln Überzüchtung mit Inzucht oder schlechter Aufzucht - diese Sachen sind zwei bzw. drei Paar Schuhe .

    Ich habe eher das Gefühl, das dein Welpe Langeweile hat und ihm niemand jemals richtig gezeigt hat, wie man sich als Welpe im Rudel richtig verhält. Von daher wäre schon schön zu wissen, wo er herkommt - von einem engagierten Hobbyzüchter oder einem Vermehrer. Wenn ich von mir ausgehe, hätte dein Mann bei mir keinen Welpen bekommen. Ich verkaufe keine "Überraschungen" - bei mir ist es Pflicht, das die gesamte neue Familie erscheint, sich bei mir vorstellt und uns für unseren Welpen als passend erscheint. Wir haben schon mehr als einen Interessenten abgewiesen, da uns die Kinder (deren Benehmen) oder die Eltern nicht zugesagt haben.
    Also frage deinen Mann noch einmal nach den genauen Verhältnissen beim Züchter/Vermehrer evtl. helfen die Papiere des Hundes ja weiter.

    Eventuell hat der Kleine ja seine Mutter nicht lange genug gehabt und wurde von daher schon nicht in seine Schranken gewiesen.
    Wenn er das nächstemal kneift, greife (nicht schlagen) ihm über die Schnauze, sage deutlich nein und beende das Spiel. 10 Minuten später forderst du ihn wieder zum spielen auf und sollte er wieder überreagieren machst du das gleiche. Wenn er seine Geschwister kneifen würde, würden diese auch "schreien" und das Spiel wäre beendet. Das er deinem Sohn hinterherläuft und ihm in die Windeln beisst, ist normal. Er hat nun mal keine Hände um ihn festzuhalten. Versuche in der Nähe des Sohnes zu sein. Halte ihn in den nächsten Wochen dazu an, langsam zu gehen, wenn der Welpe in der Nähe ist (mir ist klar, das das schwer ist) und wenn der Welpe versucht ihn "festzuhalten" wieder der Schnauzgriff und nein.

    Wirf die Flinte noch nicht ins Korn - Welpen lernen sehr schnell (leider auch die negativen Sachen). Du musst jetzt konsequent gegensteuern.

    Viel Glück

    Birgit

  8. #8
    Hovi2 Guest
    Hi Anja,
    ich habe Dir zu dem Thema eine Mail geschickt, würde den Rahmen hier einfach sprengen.
    Viele Grüße
    Hovi2

  9. #9
    doggie Guest
    Hi Anja,

    versuch Dich nicht über den Ton zu ärgern, der scheint bei gewissen Stammpostern hier zum normalen Umgang zu gehören. Gibt wohl einige Leute die die Weisheit gepachtet haben und diese mit einer gewissen Arroganz weitergeben. Kritik bringt da wenig, bzw. mit gleicher Münze zurückzahlen, denn dann wird man darauf hingewiesen daß doch nur der eigene Ton verfehlt war.
    Zu Deinem Problem kann ich Dir leider nicht viel weiterhelfen, da ich keine Welpenerfahrung habe. Aber vielleicht konnte Dir die Mail von Hovi ja bereits weiterhelfen.

    Alles Gute für Dich und Deinen Hund, wirf die Flinte wirklich nicht zu schnell ins Korn, mit Geduld und Konsequenz regeln sich viele Probleme.

    Schöne Grüße

  10. #10
    Anja A. Guest

    an "Doggie"

    Hallo!

    Danke für Deine Antwort.

    Er hat mir schon mal auf einer meiner Fragen geantwortet, auch sehr arrogant. Noch mal braucht er es gar nicht zu tun. Denn helfen will er ja eh nicht, eher die Leute hier dumm anmachen. Und darauf kann ich sehr gut verzichten.

    So schnell gebe ich mit meinem Hund nicht auf. Ich habe hier und in einem anderen Forum sehr viele und hilfreicht Tipps bekommen. Mit der Zeit wird sich hoffentlich alles einspielen. Dank vieler lieben Leute haben Jack und ich schon etwas dazugelernt. Er ist schon einen kleinen tucken ruhiger geworden

    Anja

  11. #11
    Sommersprosse Guest
    Hi, Anja!
    Das mit dem auf-die-Schnauze-hauen ist für Hunde gedacht, die mit weniger scharfen Mitteln wie dem Schnauzgriff nicht zu beeindrucken sind. Ist dein Hund eher ängstlich (was sich nicht so angehört hat), dann solltest du das nicht machen.
    Generell rate ich jedem Hundebesitzer sich vor dem Welpenerwerb mal eine Hunde-Mutter mit Welpen ein paar Stunden anzuschauen. Da wird einem mehr klar, als man in Büchern lesen kann!!
    Wenn man sieht, wie "brutal" Hundemütter ihre Kleinen erziehen, kann man sich das Verhalten der Hunde besser erklären. Vielleicht hast du ja mal Gelegenheit, dir eine Kinderstube anzuschauen.
    PS: Wegsperren ist eine Strafe, die der Welpe nicht versteht und die zu Aggressionen führen kann.

  12. #12
    Thomas Guest

    @ Anja

    Er hat mir schon mal auf einer meiner Fragen geantwortet, auch sehr arrogant.
    Wer meinen o.g. arroganten Beitrag nachlesen möchte, kann ja mal hier klicken.
    Noch mal braucht er es gar nicht zu tun.
    ....jetzt hat er es doch tatsächlich gewagt. Pfui Thomas - böser Bube!
    Denn helfen will er ja eh nicht, eher die Leute hier dumm anmachen.
    Achso - na dann. Wenn Du nach der Lektüre meiner diversen Beiträge zu diesem Ergebnis gekommen bist, kann und werde ich Deine Einschätzung selbstverständlich respektieren - verstehen muß ich sie ja nicht...
    Man kann doch auch sehr gut freundlich und human miteinander umgehen, oder nicht?
    Sicher...und Du hast ja diesbezüglich gleich mal einen entsprechenden "Neuanfang" gestartet (siehe oben)....

    Gruß
    Thomas

    PS. Brauchst keine Angst haben, das ich Dich nochmal mit einem arrogannten Beitrag dumm anmache.

  13. #13
    doggie Guest
    Da muß ich Dir recht geben, Thomas, der verlinkte Beitrag war wirklich nicht arrogant. Dafür dieser hier umso mehr. :-)

    Schöne Grüße

  14. #14
    Anja A. Guest
    Hallo!

    Ich habe "Doggies" Beitrag gerade gelesen, den von Thomas nicht. Aber es reicht mir zu lesen, was sie über ihn geschrieben hast. (Obwohl ich den ersten schon sehr arrogant fand, "ich bitte um Erklärung" als es darum ging, das mein Sohn von oben bis unten mit Kratzern übersät ist. Mit Sicherheit habe ich vor allen Dingen Thomes nicht irgendwelche Erklärungen abzugeben.)

    Na ja, was solls. Mich interessiert nur die Meinung der Leute, die wirklich Ratschläge geben möchten. Darum geht es doch in diesem Forum, oder nicht?

    Ich hoffe, ich werde hier nicht als Zicke angesehen. Wenn jemand Kritik an mir ausüben möchte, wie ich mich meinem Hund oder Sohn gegenüber verhalte - kein Problem. Doch wenn jemand meint, von oben herab mit mir zu reden - kein Interesse. Jeder macht Fehler. Ich stelle meine Fragen hier, um Fehler zu korrigieren oder zu vermeiden.

    Anja

  15. #15
    Jacky77 Guest

    Post

    Hallo Anja!

    Ein Welpe ist wie ein kleines Kind: auch er muss erst lernen, was er darf und was nicht.
    Einem Kind kann man das (manchmal :-)) vielleicht leichter duch die gemeinsame Sprache erklären, aber um einem Welpen das deutlich zu machen solltest Du Dich mit der "Hundesprache", auch mit Ihrem Lernen und Verhalten, intensiv beschäftigen.
    Du solltest ein wenig geduldig mit Deinem kleinen Vierbeiner sein (wobei ich wirklich verstehe, dass das nicht immer einfach ist). Er versucht im Moment auch seinen Platz im Rudel zu finden. Du solltest ihm in dem Moment wo er zu diesem Verhalten (anspringen Deines Sohnes) ansetzt deutlich zeigen, zum Bsp. durch ein deutliches "Nein", dass er das nicht darf. Das wird natürlich trotzdem eine Weile dauern, bis er das versteht und sich die Situation bessert, aber ich würde nicht anfangen, den Hund zu hauen. Das würde alles wahrscheinlich nur schlimmer machen. Auch das Aussperren ist meiner Meinung nach nicht die richtige Methode. Du kannst ihn ja nicht jedes Mal aussperren, wenn er etwas macht was nicht ok ist.

    Absolut wichtig ist die Welpenspielgruppe. Du hast geschrieben, dass die Gruppe im Moment voll ist. Gibt es nicht noch eine andere Gruppe in Deiner Nähe?
    Es ist seeeehr wichtig dass Dein Hund viele Kontakte zu anderen Hunden/Welpen hat. In der Sozialisationsphase ist das so wichtig, weil dadurch sein Verhalten anderen Hunden gegenüber für die Zukunft geprägt wird.

    Es kostet schon Zeit sich mit der Erziehung des Hundes auseinanderzusetzen, aber das wusstest ihr ja vorher, oder?
    Bitte gib' nicht auf! Wenn Du Dich jetzt intensiv mit Deinem Hund auseinandersetzt, dann wirst Du einmal einen tollen Familienhund haben, bestimmt!!!

    Viel Glück & viele Grüße,

    Dani mit Jacky

  16. #16
    Jacky77 Guest

    Ich nochmal!

    Hallo Anja!

    Ich wollte Dir noch schnell schreiben, dass Dir klar sein muss, dass Du der Rudelführer bist. Du entscheidest, nicht Jack und Du musst auch keine Angst vor ihm haben. Du bis ihm überlegen!

    Nochmals alles Gute!

    Dani mit Jacky

  17. #17
    Schacki Guest
    Hallo,
    da ist ja traurig zu lesen! Eigentlich sollten diese Wochen mit dem Hundebaby ja sehr schön sein. Ich habe selbst gerade einen Welpen (jetzt 6 Monate) und ich kann Dir als Tipp sagen, dass du unbedingt schnell eine Welpenschule aufsuchen solltest. Auch wenn du eine längere Fahrtzeit auf Dich nehmen musst, bis in "Deiner" Schule ein Platz frei ist. Ich habe sehr viel dort gelernt, was mir nun das Leben sehr erleichter, denn wenn man es in eigenregie "falsch" macht, könnte es verhaltensschäden beim Hund geben, die sich nicht so einfach lösen lassen. Einen super Buch kann ich dir auch noch empfelen: Petra Führmann: Das Kosmoserziehungsprogramm für Hunde, etwas teuer, aber lohnt sich.
    Liebe Grüße& Alles Gute

  18. #18
    Guest

    hundesprache

    hallo,

    ich kann den meißten anderen mit reziehungstipps nur bepflichten! naja, ich kann dir noch ein Buch empfehlen, in dem ich die hundesprache ziemlich gut zu deuten gelernt hab!!!
    also, von eberhardt Trummler (ein teuirforscher, der an Dingos die Hundesprache erforscht hat, das ist im buch sehr gut erklärt) und es heißt "mit dem Hund auf du" also, ich hab das vor 2 jahren gekauft, aber es müsste das eigentlich immernoch geben!!!
    viel Glück noch!!!!!!!

    mary&wuffs

  19. #19
    Anja A. Guest

    an Mary

    Hallo Mary!

    Danke für den Tipp. Da ich in England wohne, wird es dieses Buch wohl hier nicht geben. Doch wird es bestimmt ein ähnliches geben, falls nicht, werde ich meine Familie beten, es mir zu besorgen.

    Anja

  20. #20
    Registriert seit
    25.04.2002
    Ort
    Mittelfranken
    Beiträge
    1.289
    Ich erweitere die Buchliste mal, wär doch gelacht, wenn nicht eines davon beschaffbar wäre (liefert Amazon evtl. ins Ausland?) Gerade für die Welpenzeit halte ich Dr. Felicia Rehage`s "Lassie, Rex & Co." für sehr gelungen. Es ist sehr humorvoll geschrieben, man bereut fast, wenn man am Ende angelangt ist und nach dem Lesen sitzt man da und denkt sich, "was? so leicht ist das?" . Es geht darum dem Leser verständlich zu machen, warum ein Hund gewisse Verhaltensweisen zeigt und wie man auf die unerwünschten reagiert und sich somit eine Menge Ärger (nicht allen ) erspart. Wichtig ist, dass Du verinnerlichst, dass Dein Welpe nicht verhaltensgestört ist. In unserer Hundeschule lautet eine der Grundregeln: "der Hund ist niemals schuld". Er reagiert vollkommen normal und auch ich rate Dir, sofort in eine Welpenstunde zu gehen und ganz genau zu beobachten. Die ersten Wochen bin ich auch weiter gefahren, bis ich etwas näher dran "meine" Hundeschule entdeckt habe, aber ich habe es nie bereut. Ich wünsche Euch viel Spass mit Eurem Labbi, denn den werdet Ihr nach den Anlaufschwierigkeiten sicher haben.
    Grüße

  21. #21
    Sanni Guest

    Meine Erfahrung....

    ...zum Schnauzengriff sind nur positiv.Mein Retriever(16 Wochen)reagiert immer besser darauf.Ihm muß natürlich klar werden,dass es sich nicht um ein Spiel handelt.Er muß mir dabei(5-6Sekunden)in die "bösen"Augen gucken,begleitet mit einem deutlichen NEIN.Wichtigeine Reaktion muß SOFORT kommen,und nicht erst mehrere Sekunden zeitversetzt.

    Zum Schlagen mit der Hand habe ich gehört,dass der Hund mit ihr nur GUTES verbindet.Schlagen kann also hier entgegenwirken.Muß allerdings gestehen,dass meine Sanni gelegentlich auch eine auf die Nase kriegt(aus Reflex),wenn sie vor lauter Übermut zu "bissig" wird.

    Mit der Welpenschule habe ich auch gute Erfahrungen gemacht.Schon allein zu sehen,dass es auch andere "Kotzbrocken"gibt.

  22. #22
    Cassy Guest

    Aussperren

    Hallo Anja,

    ich hoffe die Tipps, welche Du hier schon bekommen hast, haben Dir weitergeholfen. Geduld und Konsequenz sind bei der Erziehung eines Welpens sehr wichtig.

    Ich wollte Dir noch etwas in Bezug auf das 'Aussperren' sagen. Wenn Du Deinen Welpen als Strafe aussperrst, dann kann das die ganze Situation bei Dir zu hause noch verschlimmern. Aus der Sicht des Hundes wirfst Du ihn fast sozusagen aus dem Rudel, und das ist bei Hunden (Wölfen) die schlimmste aller Strafen die es gibt.

    MfG
    Cassy

  23. #23
    volker Guest

    Smile

    Hallo Anja,
    Die Probleme die du schilderst sind völlig normal für
    Welpen. Es liegt an dir wie du die Charaktereigenschaften
    eures Hundes formst, also förderst oder minderst. Ich
    möchte dich in keiner weise belehren, da die Welpenerziehung
    das schwerste an der gesamtem Hundeausbildung ist. Den
    Fehler die du jetzt machst können später nur sehr schwer reguliert werden. An dieser Stelle muß ich ebenfalls erwähnen, daß es hier wirklich nette und informative Tips gibt, aber
    leider auch einige die nur durch arroganz und besserwisserei glänzen, und das ist eine für mich explosive Mischung. Ich
    kann dir aber in Bezug auf euren Welpen vielleicht einen Tip
    geben und der ist dich ruhig zu verhalten, keine schnellen Bewegungen und immer eine ruhige gedämpfte Stimme
    anwenden, die jedoch immer bestimmend. Dadurch wird auch das Verhalten des Hundes ruhiger, er lernt von und durch euch.
    Ich persönlich habe noch keinem Welpe speziell etwas gelernt
    sondern von Beginn an mich entsprechend verhalten und die
    Dinge einfließen lassen. Bitte suche jemanden in deinem Umfeld der Erfahrung mit welpen hat und dem du vertraust.
    Diese Person sollte ein bis zwei tage ständig anwesend sein
    , so daß du von Ihm lernen kannst und er dein fragen sofort
    beantworten kann. Du wirst feststellen, daß nur kleinigkeiten
    zu verändern sind um große Schritte zu machen. PS: du hast in
    2 Wochen einen neuen Hund und lernst auch viel für dich selbst.

  24. #24
    Ute Guest
    Hallo Anja,

    das kommt mir alles sehr bekannt vor, was du da schreibst.
    Eine Freundin von uns hat auch einen Labrador der gleichen Sorte. Vorweg, wenn du ein paar Regeln beachtest und möglichst konsequent bist, dann gibt sich das bald. Ihr habt halt ein besorders agilen kleinen Kerl erwischt.
    Also besagte Freundin hat mir genau das gleiche geschildert wie du, teilweise hat sie auch richtig Angst gehabt vor ihn. Dann konnte ich es selber mal miterleben und habe auch ein paar Kratzer abbekommen und die spitzen Zähne habe ich wohl gemerkt.
    Du darfst Dir das nicht gefallen lassen, wenn das Spiel ausartet. Gib ihm zu verstehen, daß du bestimmst wann gespielt wird und wann Schluß damit ist. Drück ihn runter. Ein bischen Übung gehört schon dazu und keine Angst zeigen, der frisst euch nicht.
    Hat dein Hund Beschäftigung ? Wenn nicht verschaff ihm welche.
    Der Labrador unserer Freundin (jetzt 1 Jahr) ist ein ganz lieber jetzt, macht auch nichts mehr kaputt, aber braucht immer noch viel Beschäftigung und ausgiebige Spaziergänge mit viel Spielen.

    Viel Glück und liebe Grüße
    Ute

  25. #25
    Topsy Guest
    Hallo Anja,

    hast du denn schon Erfahrung mit Hunden?

    Ein 11 Wochen alter Welpe ist nicht bösartig, er will spielen. Hast du wirklich Angst vor dem Welpen, das brauchst du nun wirklich nicht zu haben und er darf deine Angst auch nicht spüren. Wie du vorgehen musst, hat man bereits geschrieben. Hol dir fachlichen Rat, bei einer Hundeschule u.s.w. Der Besuch einer Welpenspielgruppe wäre ideal, da kannst du dich auch mit anderen austauschen. Aber wie du deinen Welpen beschreibst, verhält er sich ganz normal. Wie ich schon schrieb, er beißt nicht, er spielt...

    Liebe Grüße

    Elke

  26. #26
    Topsy Guest
    Hallo Anja,

    hast du denn schon Erfahrung mit Hunden?

    Ein 11 Wochen alter Welpe ist nicht bösartig, er will spielen. Hast du wirklich Angst vor dem Welpen, das brauchst du nun wirklich nicht zu haben und er darf deine Angst auch nicht spüren. Wie du vorgehen musst, hat man bereits geschrieben. Hol dir fachlichen Rat, bei einer Hundeschule u.s.w. Der Besuch einer Welpenspielgruppe wäre ideal, da kannst du dich auch mit anderen austauschen. Aber wie du deinen Welpen beschreibst, verhält er sich ganz normal. Wie ich schon schrieb, er beißt nicht, er spielt...

    Liebe Grüße

    Elke

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