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Thema: Welpe hat Panik beim Gassi-gehen...

  1. #1
    monisia Guest

    Unhappy Welpe hat Panik beim Gassi-gehen...

    Hallo...

    Ich hab da mal so ne Frage. Mein Labrador- Welpe ist jetzt 11 Wochen alt und hat sich auch schon ganz gut an alles gewöhnt. Sein Ge4schäft hat er bis jetzt immer vorm Haus gemacht während eines Kurzen Spazierganges rund ums Haus auf der Wiese. Jetzt möchte ich ihn an die Leine Gewöhnen und auch bißchen wo anders hingehen, damit er auch mal was andere sieht (und ich nicht immer die Haufen vorm Haus wegmachen mus...die anderen Bewohner finden das nicht so gut, dass er dort hinmacht) .
    Das Problem ist jetzt, dass er sich 1. total gegen die Leine wehrt aber das kriege ich langsam in den Griff!)
    und 2. -und das ist das größere Problem- er entfern sich nicht mehr als 15 - 20 Meter vom Haus. Wenn ich weiter gehen will, fängt er wie bekloppt an, an der leine zu zerren, setzt oder legt sich hin und will nicht weiter...!
    Wenn ich dann in Richtung Haus gehe, hoppelt er ganz vergnügt wieder weiter!!!
    Was soll ich bloß machen, ich muss ihn doch langsam an die Leine und an Spaziergänge gewöhnen, ohne Leine läuft er mir weg, da er schon ziemlich schnell geworden ist. Zuweit läuft er ja zum Glück nicht weg, hat mich immer im Blick!
    aber an der Straße oder auf Wegen, die durch Gartenanlagen führen kann ich ihn ja nicht laufen lassen.

    Wäre schön, wenn mir jemand rat geben würde.

    Ach und noch was, welche Leine empfiehlt ihr, eine kurze oder eine Lauf- bzw. Roll-Leine???

    Vielen Dank für euren Rat

    Gruß monisia & SIMBA

  2. #2
    Maxx Guest
    Vielleicht tut er sich leichter wenn du am Anfang einen ruhigeren, alten Hund als Sicherheit mitnimmst.

    Ist ja klar dass sich der kleine etwas fürchten tut...

    Versuch das ganze einfach zu überspielen (Ich weiß wie schwer das ist!!!)

    Sei tapfer!!!

  3. #3
    poekelmaus Guest
    Hallo!
    An die Leine gewöhnst Du Deinen Labbi am besten wenn Du ihm die Leine zuerst in der Wohnung gibst und ihn damit ein bißchen herum laufen lässt. Ich persönlich finde Flexileinen nicht ideal, da lernen die Hunde nie die Leinenführigkeit, kauf ihm ein Welpenhalsband und eine ganz normale Leine, achte darauf, daß sie nicht zu kurz ist, d.h. daß man die Länge verstellen kann und der Karabiner nicht zu schwer ist.
    Klar muss Dein Kleiner die Welt kennenlernen. Am besten jeden Tag ein Stückchen mehr, entweder Du lockst ihn mit Leckerlies immer ein Stückchen weiter, oder mit einem Spielzeug und dann zeigst Du ihm wie interessant die neue Wiese doch ist. Oder Du nimmst ihn für den Anfang auf den Arm und trägst ihn ein Stückchen. Aber normalerweise sind Welpen sehr neugierig und lassen sich gut weiter locken. Momentan ist er einfach noch verunsichert und will seine gewohnte Umgebung nicht verlassen, das muss man ihm einfach schmackhaft machen und Geduld haben.
    Lg Ingrid

  4. #4
    Nittl80 Guest
    Hallo,

    also bei meinen Welpen war es genauso! Hatte vor allem und jeden Angst!
    Dann sind wir bei uns in die Hundeschule und in die Welpenspielgruppe gegangen! Und nach zweimal Welpenspiel war unser kleiner so voller Selbstbewusstein und wollte raus und spielen und neue Sachen erleben!
    Also ich kann sowas nur empfehlen!!!!!!

    Falls du Fragen hast, melde DICH gell!!!!

    viele Grüße

    Anita und Elvis

  5. #5
    monisia Guest
    @ Anita,

    Mein Hundi ist ja eigentlich gar net ängstlich!!!
    Bei uns im Wohnblock wohnen jetzt insgesamt 6 Hunde und immer wenn er einem begegnet, dann ist er wie verrückt und will spielen. Ganz besonders gerne spielt er mit dem Hund meiner direkten Nachbarin. Da geh ich dann auch immer rüber und die spielen wie wild.
    Nur halt, wenn ich ich mit ihm raus will, wehrt er sich mit allen Kräften.
    So wie z.B. Maxx geschrieben hat, also mit dem Nachbarshund bin auch auch schon mitgewesen. Da war es nicht ganz so schlimm aber trotzdem musste man dann immer stundenlang auf ihn einreden, damit er 5 cm weiterging. Da half es auch nichts, den anderen vorlaufen zu lassen, damit meiner es nachmacht...
    Macht er partout nicht.
    Ich muss eingfach geduldig sein. Vielleicht hat er ja einfach nur Angst, dass er nicht wieder nach Hause kommt und was zu Fressen kriegt...

    Dann muss ich einfach jeden Tag viele Male immer wieder raus, damit er merkt, dass er immer wieder nach Hause kommt und nicht verhungern muss...

    Vielleicht klappt es ja bald, ich hoffe doch sehr

    lg monisia & SIMBA

  6. #6
    Dagi Guest
    Hallo Monisia,

    äh, hab ich das jetzt richtig verstanden? Ihr seid noch nie aus eurem Wohnblock "raus" mit eurem Hund?
    Na, das wird aber allerhöchste Eisenbahn...die Zeituhr tickt, die Sozialisierungsphase geht langsam auf das Ende zu. Er sollte ja eigentlich bei Dir in den ersten Wochen alles kennenlernen. Ans Autofahren gewöhnen, Busfahren, an stark befahrenen Straßen langgehen, An Geschäften vorbeigehen, in Geschäfte reingehen, Fahrstuhl fahren, laute Geräusche kennenlernen...ach, was weiß ich, einfach ALLES. Tja, dafür habt ihr jetzt aber nicht mehr soooo viel Zeit also pick Dir das wichtigste raus.
    Seid ihr gar nicht in einer Welpenstunde?
    Hast Du mal versucht, ihn mit Leckerchen zu locken und süßer Stimme? Eigentlich fahren da Labbis doch voll drauf ab Das ist in dem Alter noch ok, sie mit Leckerchen zu locken.
    Jetzt ist eigentlich draußen auch die beste Zeit, daß "Komm" zu üben, da der Hund NOCH einen starken Folgetrieb hat, d.h. wenn Du die Leine loslässt und weggehst, wird er eigentlich Dir hinterherlaufen und das unterstützt man mit dem Ruf "Komm"...so lernen sie das am Anfang relativ leicht (wenn sie es auch in der Pubertät dann vergessen und alles andere wichtiger ist ).
    Also, jetzt mal hopphopp, Hundi hat sich genug "ausgeruht"

    Dagi & Amy

    PS.: Und wirklich, ab in die Welpenstunde...dort lernen sie alles mögliche kennen, von anderen Hunden über verschiedene Untergründe, Geräusche, erste Übungen usw....

  7. #7
    jamie.B Guest
    Hallo Monisioa,

    ja, ich bin der Meinung wie Dagi, jetzt aber schnell.
    Du darfts nur nicht ungeduldig sein und ihn schimpfen wenn er nicht will. Er muß das alles kennenlernen und sich dran gewöhnen. Mit Leckerlis und viiiel Loben geht das aber.
    Und eine Welpenspielstunde ist das A und O.

    Was ich nicht machen würde ist ihn tragen. Er gewöhnt sich vieleicht dran und wenn er mal größer wird........ und ein paar Kilos mehr hat....

    Also, alles Gute für Euch
    Barbara und Jamie (der hatte auch etwas schiß am Anfang und wollt nicht an der Leine gehen)

  8. #8
    Briddy Guest
    Hallo Monisia,
    ich hatte mit meinem Welpen auch das Problem, daß sie vor allem in der Stadt aus Angst keinen Schritt tun wollte. Wenn ich da nicht hart geblieben wäre, säße sie wahrscheinlich immer noch schlotternd in irgendeinem Hauseingang. Wichtig ist, daß Du dann nicht beruhigend oder tröstend auf Deinen Hund einredest, das würde er als Lob und Bestätigung seines momentanen Verhaltens auffassen. Wie Dagi und Poekelmaus schon gesagt haben: lock ihn mit Leckerchen oder Spielzeug und lob ihn überschwänglich, wenn er ein paar Schritte vorwärts macht. Aber geh nicht auf seine Angst ein, ignorier das (fällt schwer, ich weiß). Ist aber wichtig, daß der Hund eine Bestätigung nur für das erwünschte Verhalten bekommt.
    Viel Erfolg!
    Gruß
    Briddy

  9. #9
    Lotta Guest
    Hallo,

    dies Problem haben viele Welpenbezitzer, und ich denke immer an das Buch: Das Jahr des Hundes von Trummler. Hier zogen Hundeeltern ihre Welpen allein in einem großen Freigehege auf. Die Welpen wurden bis zu ihrer 14. Woche (ca. muss ich erst noch mal nachschauen) auf eine Wiese in der Nähe des Lagers gebracht und spielten dort. Erst dann zog der Vater mit ihnen auf eine neue, steilere Wiese um. Hundeeltern gehen mit ihren Welpen einfach nicht spazieren und die Ängstlichkeit, sich von zuhause zu entfernen, ist sicher ein angeborener Schutz vor dem Verlorengehen.
    Ich bin mit meinem Welpen früher das Verhalten der Hundeeltern nachgemacht. Mit etwas 4 Monaten nahm die Ängstlichkeit stark ab und erst dann hab ich ihn mit der menschlichen Umwelt (Stadt, S-Bahn usw.) nach und nach vertraut gemacht. Sehr bald hatte ich einen Hund, mit dem ich überall hin konnte.
    Sozialkontakte hat dein Hund ja auch zuhause, Welpenspiel wäre natürlich noch schön.

    Weiter viel Spaß mit dem Kleinen,
    Lotta

  10. #10
    sandinchen Guest
    @ Lotta
    Da stimme ich dir zu. Man muss sich nur mal die Häufigkeit dieses "Problems" hier im Talk anschauen. Junge Hunde wollen einfach nicht weit herumlaufen. Ist nicht in ihrem "Programm".

    Also Monisia.
    Lasst euch Zeit.

  11. #11
    monisia Guest
    an ALLE!

    Also, ich fange nicht jetzt erst an, das wäre echt fatal!!!
    Also, er ist schon Auto gefahren, war vor Geschäften und so weiter und er hat auch schon erlebt, wenn viele Menschen um ihn rum sind, vor allem Kinder. Ich sitze auf keinen Fall ganze Zeit im Wohnblock. Gehe jeden Tag mehrmals mit ihm raus. Und es hat sich auch schon gebessert!!!
    Hier im Block gibt es , wie ich schon erwähnte, insgesamt 6 Hunde und in der Umgebung gibt es auch viele Hunde...!!!
    Heute hab ich mit der Nachbarin und ihrem Hund einen Spaziergang gemacht und er ist sogar ganz gut mitgegangen.
    Dort sind wir auch an einhem Bach vorbeigegangen, wo er dann auch rangegangen ist. Rein wollte er noch nicht aber das war ja auch gann neu für ihn.
    Zu weite Strecken darf er ja ohnehin noch nicht gehen oder??

    Das mit der Welpengruppe, da kümmer ich mich schon drum...

    Also dann, wie gesagt, er macht schon Fortschritte und esw wird immer besser.

    Also DANKE an alle für eure Tipps

    lg monisia & SIMBA

  12. #12
    jamie.B Guest
    Hallo Monisioa,

    ich hab am Wochenende etwas erlebt, was ich Dir unebdingt schreiben muß. Vieleicht hilft es Dir ja
    Und zwar haben unsere Nachbarn eine 12 Wochen alten Mischlingsrüden. Wenn sei mit ihm raus gehen will macht er auch ziocken, will nicht, setzt sich hin und und und.
    Er geht nur dann mit wenn Jamie und ich auch dabei sind. Er finde Jamie klasse und fühlt sich sicher.

    Alles gute eiterhin
    Barbara und Jamie (der Bschützer)

  13. #13
    sandinchen Guest
    Denkt immer dran: Hunde sind bis zu einem Alter von etwa 6 Monaten noch sehr stark an ihre Umgebung gebunden. Das ist auch gut so. Würden sie sich schon früher weiter vom "Nest" entfernen, würden sie sich in große Gefahr begeben (Fressfeinde). Es ist schön, wenn Hunde schon sehr viele Dinge kennenlernen können, aber man darf es auch nicht übertreiben. Denn alles was sich früh einprägt, prägt sich gut ein. Auch negative Erfahrungen. Also den kleinen Welpen nicht überfordern.

  14. #14
    EarlLucky Guest

    Exclamation

    Ich bin auch der Meinung: Jetzt aber in die Welpenspielstunde!
    Wir haben damals erfahren, dass es mit einem Retriever Welpen nicht immer einfach sein kann!
    Wir sind das erste Viertel Jahr (und wenn nur 2min.) mit dem Auto weggefahren und dort gelaufen - hat auch den Vorteil, dass unser Golden keinerlei Revierverhalten an den Tag legt!
    Ausserdem sollte ein Retriever eine gute Leinenführigkeit bekommen und die kann man nicht von einem Welpen in dem Alter erwarten.
    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass eine sehr kurze Führleine zur Ausbildungszwecken das allerbeste ist.
    Ausbildungsplätze für einen Retriever findet man in den beiden gängigen Clubs in Deutschland.
    Dort bekommt man immer RAT und Auskunft, und die braucht man doch öfters als man am Anfang denkt.

  15. #15
    sandinchen Guest
    Wie kurz ist denn deine kurze Führleine?
    Ich finde, je länger die Leine desto besser. So kann man das herankommen üben und der Hund hat die Möglichkeit, seine Individualdistanz einzuhalten. Diese ist nämlich auch ein häufiger Grund für schlechte Leinenführigkeit.
    Eine zu kurze Leine schränkt den Hund zu sehr ein. Er bleibt so nicht freiwillig nahe, sondern kann einfach nicht anders.

  16. #16
    Rocky Guest
    Hallo Monisia.
    Also ich habe einen 9 Wochen jungen Labradorwelpen.Wenn ich mit Ihm rausgehen will stellt er sich genauso an wie Du es beschrieben hast.Aber manchmal denke ich es ist nur faulheit.Vor kurzem-abends-war ich mit Ihm draussen-er mußte sein Geschäft machen und konnte auf einmal mehr als 20 Meter laufen-wow !
    Ich dachte echt dass gibts nicht.Also meiner ist bis jetzt absolut faul.Ich muß Ihn auch immer mit Leckerlies aus dem haus locken,da er anders an der Leine zurückzieht und wimmert.Tja,aber ich denke das legt sich mit der Zeit.Er hat auch in unserer Nachbarschaft schon viele Hunde kennengelernt und das wird er sich merken und umso gerner raus wollen-hoffentlich!


    LG Mone

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