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Thema: Warum werden Kinder "immer" ins Gesicht gebissen?

  1. #1
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    Post Warum werden Kinder "immer" ins Gesicht gebissen?

    Hallo Leute!

    Aus aktuellem Anlass habe ich mir über obige Frage mal Gedanken gemacht und bin nun neugierig auf Eure Ansichten.
    Sicher habt Ihr auch schon von Kindern gehört (oder es erleben müssen ), denen ein Hund ausgerechnet ins Gesicht gebissen hat. Manchmal gibt das böse Wunden - und einen gehörigen Schreck sowieso.

    Was meint Ihr dazu?
    Werden diese Vorfälle nur besonders häufig weitererzählt; werden Kinder also ebenso oft (bzw. öfter) in andere Körperteile gebissen? Beißt ein Hund einem Kind ins Gesicht, weil er es gerade auf Schnauzenhöhe hat, wie mir jemand erzählte? (Dagegen spricht, dass die streichelnde Hand noch näher wäre; ein kleiner Hundmuss auch für's Kindergesicht schon hochspringen.) Oder warum?

    Ich habe eine Vermutung, aber bevor ich die veröffentliche, möchte ich gerne Eure unbeeinflussten Meinungen lesen!
    Also schreibt mir, was Euch einfällt.
    Mascha

    Man wird alt wie 'ne Kuh
    und lernt immer noch dazu!

  2. #2
    Thomas Guest
    : Werden diese Vorfälle nur besonders häufig weitererzählt; werden Kinder also ebenso oft (bzw. öfter) in andere Körperteile gebissen?
    Das glaube ich eigentlich am ehesten. Solange es keine Statistik darüber gibt, habe ich keinen Anlass diese "auf-hören-sagen" basierende Theorie als tatsächlich als zutreffend anzusehen.

    Falls, dies allerdings zutreffen sollte, hätte ich folgenden Erklärungsversuch im Angebot:

    Meine Therorie setzt voraus, das die "angreifenden" Hunde nicht verhaltensgestört sind. Des weiteren gehe ich somit davon aus, das kein "normaler" Hund ein Kind grundlos beissen wird. Der dritte Punkt ist, das wohl die meisten "Beissunfälle" mit Kindern im eigenen Rudel passieren (siehe oftmals genannte Abgabegründe in Richtung Tierheim) Was ist es also dann? Für mich wäre dann am nachvollziehbarsten, das der Hund das Kind "nur" abstrafen will, und zwar per Schnauengriff. Ein Hund betrachtet kleine Kinder bekanntermassen ja nicht als rangmäßig über sich stehend. Das Kind zeigt also aus Sicht des Hundes irgendein Fehlverhalten (z.b. Futter wegnehmen) oder fügt dem Hund, aus Versehen oder mutwillig, Schmerzen zu. Ein Hund würde einen rangniederen anderen Hund per Schnauzengriff massregeln. Der Schnauzengriff wird und kann bei einem Menschen natürlich leicht zu bösen Verletzungen führen, da wir aufgrund des fehlenden/schützenden Felles deutlich anfälliger gegenüber einem Hunde(ge)biss sind.
    Meine Theorie steht allerdings auf wackligen Beinen, da ein Hund ja selbstverständlich Hund und Kind zu unterscheiden weiß und sich eigentlich auch nicht in einer Ausnahmesituation von seinen Instinkten übertölpen lassen sollte.....?

    Hmmm, bin ja schon gespannt auf Deine Version, Mascha.

    Gruß
    Thomas

  3. #3
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    @Mascha,
    ein satz bringt es für den Großteil der schweren Bißverletzungen auf den Punkt:
    Beißt ein Hund einem Kind ins Gesicht, weil er es gerade auf Schnauzenhöhe hat,
    Genau so ist es. Eine Studie in USA zu diesem Thema hat ergeben, daß die meisten Biße bei Kindern, die zur Behandlung in ein KH kamen im Gesicht lagen und von Hunden stammten, die ungefähr die Gesichtshöhe der betroffenen Kinder hatten.

    Hierfür gibt es eine Vielzahl möglicher Gründe, die sicherlich nicht übersteigerte Aggression der Hunde als Ursache hat. Wohl aber in vielen Fällen eine abgesenkte Toleranzschwelle und Beißhemmung des Tieres.
    Es hat vor allem damit zu tun, daß Kinder nicht selten wie gebannt vor den Hunden stehen und sie anstarren, es auf Bürgersteigen in großen Städten extrem eng zugeht, so daß Hunde sich durchaus bedrängt fühlen können, Kinder auch mal calming signals der Hunde einfach nicht verstehen und einen eigenen oder fremden Hund so lange bedrängen und mit Zuneigung überhäufen (Knuddeln ist oft die Ursache), bis er sich nicht mehr anders zu helfen weiß etc etc.

    Gefragt sind hier natürlich Eltern und Aufsichtspersonen, die den Kindern den richtigen Umgang mit einem Hund nahebringen sollten.

    Beste Grüße
    dr. kirsten thorstensen
    vet services manager

    zooplus AG

  4. #4
    Dagi Guest
    Hallo Mascha,

    also, was ich einfach schon oft beobachtet habe: die Kinder spielen mit dem Hund - auf alle viere niedergelassen. Und DANN ist natürlich nicht die streichelnde Hand näher, sondern eben wirklich das Gesicht (hatte selber im Bekanntenkreis so einen Fall). Deswegen ist es vielleicht oft die Stelle - wobei ich auch denke, daß darüber häufiger berichtet wird, als über Hand, Arm, Bein - einfach, weil es "entsetztlicher" ist (?).

    WARUM der Hund nun aber zubeißt?
    Ich halte Thomas' Theorie für gar nicht so unwahrscheinlich. Und leider rücken Kinder den Hunden ja auch oft sehr zu Leibe - wenn niemand ihnen den respektvollen Umgang mit dem Tier beigebracht hat.

    Selbst bei meiner kleinen zweijährigen Nichte konnte ich beobachten, daß sie beim Streicheln von Amy plötzlich von so viel Liebe zu dem Hund übermannt wurde, daß sie sich vorbeugte und mit dem Hund Nase-Nase gemacht hat. Amy hat zwar ganz still gehalten, aber ich habe ihr dann gesagt, daß Amy das nicht so gerne hat und sie lieber streicheln soll. Da sie ein schon sehr verständiges Mädchen ist, erzählt sie mir seitdem immer wenn wir kommen: Amy mag nis Nase-Nase, Amy immer streicheln! Braaave Nichte.

    Auch der "Untersuchungs-Faktor" spielt vielleicht eine Rolle Meine Nichte ist - habe ich das schon erwähnt? - ein ganz kluges, braves Kind und gehört zu der zurückhaltenderen Sorte - legt also nicht gleich von sich aus drauf los. Sie will aber immer wieder wissen: "Hat Amy Tsunge?" Dagi: "Ja". Anna: "Wollen wir mal gucken?". Das gleiche mit der Frage nach den Zähnen. Immer wieder will sie sich das angucken.
    Ein anderes Kind ist vielleicht mutiger und guckt einfach?!
    Auf jeden Fall lassen wir die beiden nie alleine, ich beaufsichtige das immer.

    Letztendlich denke ich, daß auch hier wieder nicht ein Grund ausschlaggebend ist, sondern von beiden Seiten verschiedene Gründe und es -beim normalen Hund- bestimmt eine Ausnahmesituation ist.

    Ich halte es wirklich für vorstellbar, daß der Hund sich "Ruhe", "Abstand", "Respekt" verschaffen will und abstrafen will. Denn ich kenne es nur so, daß sich ein Hund einem Kleinkind gegenüber absolut als höherrangig sieht.

    Nun bin aber auch ich auf Deine Erklärung gespannt!

    Liebe Grüße
    Dagi & Amy

  5. #5
    Dodo H Guest

    Re: Warum werden Kinder "immer" ins Gesicht gebissen?

    Hallo Mascha
    : Werden diese Vorfälle nur besonders häufig weitererzählt; werden Kinder also ebenso oft (bzw. öfter) in andere Körperteile gebissen?
    : ich glaube schon, das diese Vorfälle häufiger weiter erzählt werden, als ein Schnappen in die Hand/Fuß, da meist die Verletzungen schwerwiegender sind, und man für ein Schnappen in die Hand/ Fuß eher eine Erklärung findet (mit der Begündung z.B. das Kind hat den Hund weh getan, er hat sich in diesem Moment nur gewehrt).

    Meine Meinung dazu wäre auch, das ein Hund dahin beißt, wo er als erstes zubeißen kann, oder wo er vielleicht Schmerzen hat (reflexartig).
    Hunde, die gezielt ans Gesicht gehen, sind meiner Meinung verhaltensgestört.

    Bin mal gespannt, welche Vermutung du dazu hast.

    Dodo

  6. #6
    AnnaS Guest
    Also ich beobachte es bei meinem eigenen Kind, bei Nichten und Neffen und bei Freunden meines Sohnes ständig, dass sie sich halt neben den Hund setzen, oder zum Knuddeln mit dem Gesicht an den Hundekopf oder die Hundebrust gehen. Somit ist das Gesicht das dichteste an der Hundeschnauze. Ich erkläre es den Kindern auch immer wieder und sie sind alle sowohl verständisvoll als auch mit Tieren aufgewachsen (auch alle mit Hunden), und doch vergessen sie es einfach immer wieder. Ich denke, noch so viel Ermahnen und Erklären bringt nicht langfristig etwas, denn beim nächsten Mal vergessen sie es einfach in ihrem kindlichen Eifer. Da muss man halt als Erwachsener besonders drauf achten.

    Gestern zum Beispiel bei uns:
    Peppa ist ja läufig und extrem zickig. Meine Nichte kam mit meinen Eltern zu uns und der Hund meiner Eltern war auch dabei. Peppa hat den Hund meiner Eltern oft (scheinbar grundlos) verbissen. Wir haben meinem Sohn und meiner Nichte zig Mal gesagt, sie sollen sich nicht auf den Boden setzen zu den Hunden (war ja auch ein sehr aktueller Anlass). Und doch taten sie es immer wieder - nicht, weil sie sich widersetzen wollten, sondern weil sie es einfach vergessen haben.
    Und wenn man dann noch überlegt, dass ein Kind bei einem schnappenden Hund eher die Hand wegziehen könnte, als aufzustehen und wegzugehen, dann ist es logisch, dass es öfter das Gesicht betrifft.

    Gruß
    Anna

  7. #7
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    Ich denke, dass Hunde ihr Verhaltensrepertoir auf den Menschen übertragen, wie z.B. an die Mundwinkel springen wollen, ins Gesicht lecken usw. Da gehört der Schnauzengriff m.M. auch dazu und da Hunde Kinder nicht als automatisch ranghöher ansehen, halte ich es nicht für ungewöhnlich oder verhaltensgestört, wenn sie versuchen den Schnauzengriff an einem Kind gezielt anzusetzen, wenn sie bedrängt, bedroht oder dominiert werden (Kinder legen sich ja gerne auf Hunde drauf und drücken sie somit runter). Meine Hunde greifen sich sehr gezielt über die Schnauze, das ist eben die Sprache des Hundes einem jüngeren oder rangniederen zu sagen, so nicht, das ist meins, lass das!!!
    Das macht es natürlich in keiner Weise besser, aber irgendwie verständlicher.

    Das Kind einer Bekannten von mir würde kürzlich von dem Rhodesian Ridgeback ihres Freundes ins Gesicht gebissen, sie sassen im Auto, Hund und Kind auf der Rückbank, es war heiss, Hund hatte eine Ohrenentzündung und war genervt, Kind hing die ganze Zeit an dem Hund dran und hat Mummmukiecks gespielt.... Das Kind hat die Warnsignale des Hundes natürlich nicht deuten können, die beiden haben nicht aufgepasst. Was hätte der Hund machen sollen???

    Die beiden waren wie vom Donner gerührt und haben den Hund einschläfern lassen. Kind hat eine heftige Narbe im Gesicht....

    Armer Hund, armes Kind, verantwortungslose, ahnungslose Hundehalter!
    Für mich oberstes Gebot, Hunde und Kinder nicht unbeaufsichtig allein lassen.
    Nur dann kann ich auch garantieren, dass nichts passiert.
    Ich bin dafür verantwortlich das meine Hunde keinem Kind etwas zu leide tun.

    LG Tina

  8. #8
    sandinchen Guest
    Ich frage mich gerade, ob bei einem Über-die-Schnauze-beißen tatsächlich schon so viel Gebiss-Kraft eingesetzt ist, dass ein Kindergesicht dabei richtige Verletzungen erhält. Ich habe die Beobachtungen gemacht, dass ein hündischer Schnauzen-riff sehr sanft ausgeführt wird. Ich glaube auch nicht, dass sich das Kind an den Zähnen so schlimm verletzt, weil es nicht still hält, so wie es Welpe dann automatisch macht. Ich denke dass es sich bei den Bissen ins Gesicht eher um ein Schnappen handelt. Und dass muss natürlich nicht mit voller Kraft ausgeführt werden, um bei einem Menschengesicht zu schlimmen Verletzungen zu führen. Ich denke dass auch eine Hundeschnauze sehr verletzlich ist und bei einer erzieherischen Maßnahme, die ein Schnauzengriff ja ist, sind Verletzungen sicher nicht im Sinne des Erziehenden. Es soll dem zu Erziehenden ja nicht weh getan werden, sondern man "fährt ihm ja nur mal über's Maul" um ihm zu dämpfen.

    Ich würde daher sagen, es ist ein Schnappen, kein Schnauzengriff.

    Ich denke, dass die Kinder natürlich sehr viel mit dem richtigen Verhalten bewirken können, aber noch wichtiger finde ich, dass man seinen Hund darauf vorbereitet, dass es für ihn keine Gefahr bedeutet, wenn Menschen ihm zu nah auf die Pelle rücken.
    Sowas ist natürlich schwer zu üben, man hat ja schließlich keine Versuchskinder. Ich persönlich übe mit meinem Hund immer wieder solche "Bedrängungszustände". Ich bin der Meinung, alles was er sich von mir gefallen lässt, lässt er sich auch mal eher von jemand anderem gefallen, als wenn es für ihn völlig neu wäre. Ich meine, klar lässt er sich von mir weitaus mehr gefallen, weil die Vertrauensbasis ja eine ganz andere ist, aber ich finde in dem Bereich was die Beißhemmung angeht, kann man eigentlich nie zu viel tun (kann man auch, klar, alles in Maßen halt, ihr wisst schon was ich meine).

  9. #9
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    Ja, also vielen Dank für Eure Meinungen!

    Der "aktuelle Anlass", der mich auf die Frage gebracht hatte, war folgender Vorfall gewesen:
    Meine Hündin ist gerade läufig; vorvorige Woche duftete sie offenbar schon genug, um so einen kleinen netten Jack Russell (oder so ähnlich) anzulocken. Ich wollte mein Kind per Fahrrad vom Kindergarten abholen und hatte keine Zeit, den Rüden noch irgendwo (wo auch?) abzuliefern, also fuhr ich los. Der Kleine kam mit, die ganze Strecke (3 km vielleicht)! Am KiGa habe ich ihn mit unserer Leine angebunden, damit er nicht auf die Straße rennen würde - hätte er wohl kaum getan, aber man weiß das ja nie. Mein Hundchen musste eben "frei" am Rad liegen.
    Als ich meinen Kleinen dann abgeholt hatte, ging er zum Rad, ich etwa 2 m hinter ihm, als eine andere Mutter mich ansprach und irgendwas fragte. Wir unterhielten uns kurz, dann heulte mein Kleiner los: "Der Hund hat mich gebissen!"
    Er hatte ihn wohl gestreichelt, wobei der Hund immerhin auf Leinenlänge zu ihm gekommen war; dann hatte sich der Hund aufgerichtet und - ja, geschnappt? gebissen? nur gekratzt?
    Im Gesicht waren eine Schramme auf der Wange und ein paar minikleine "Einstiche" neben und unter der Nase.

    Wir sind gleich zum Arzt weitergeradelt; zum Glück ist alles gut gegeangen, weder hat das Kind Narben, noch der Rüde irgendwelche Probleme bekommen.

    Meine Vermutung war - nach einiger Überlegung - auch, dass der (mit kleinen Kindern zusammenlebende) Hund dem (fremden) Menschenwelpen seine Grenze durch einen "Schnauzengriff" erklären wollte.
    Ein klassisches Abwehrschnappen hätte in die Luft gehen müssen, und dazu war in dem Fall auf jeden Fall genug Platz. Die Kleinheit und Plazierung der Zahnabdrücke scheint mir durchaus für einen relativ sanften "Griff" zu sprechen! Ein richtiger Biss war es auf keinen Fall. * Glück gehabt *


    Im übrigen glaube ich durchaus auch, dass "Beißunfälle" mit Gesichtsverletzungen häufiger weitererzählt werden als harmlosere. Und sicher sind oft Kindernasen gerade in Hundehöhe, so dass ein beißender Hund diese leicht erreicht. - Andererseits sind Hunde so reaktionsschnell (im Vergleich zu Menschen), dass sie wohl gute Chancen haben, ein angezieltes Körperteil auch zu erreichen, denke ich.


    Den Rüdenbesitzer konnten wir übrigens durch den Adressanhänger am Hundehalsband ausfindig machen; er war ziemlich erschrocken und lässt den Hund demnächst kastrieren. Meinem Kind hat er als kleine Wiedergutmachung einen Wasserfarbkasten und einen Malblock geschenkt - damit sind wir zufrieden.
    Mascha

    Man wird alt wie 'ne Kuh
    und lernt immer noch dazu!

  10. #10
    Maggie_HH Guest

    Hallo Mascha,

    ich dachte auch gleich an die Schnauzgrifftheorie....Es klingt für mich zumindest logisch. Sandras Argument, dass Schnauzgriffe eher sanft sind, könnte man vielleicht so erklären:
    1. Es gibt sicher nicht nur sanfte Schnauzgriffe, ich habe auch schon Hunde an der Schnauze bluten sehen, nachdem sie von einem anderen gemaßregelt wurden. Und es waren keine kleinen Löcher, hätte fast genäht werden müssen....
    2. Eine Kindernase oder auch die gesamte Haut im gesicht eines Kindes ist, denke ich, sehr viel empfindlicher, als die schnauze eines Hundes (auf der auch noch zum Schutz Fell wächst!)
    Es muss ja auch nicht immer ein Schnauzgriff sein, vielleicht schnappen einige Hunde einfach umsich, wenn Kinder ihnen zum Beispiel weh tun! Auf jeden Fall sollte man einen Hund NIEMALS allein mit einem Kind lassen, auch wenn der Hund noch so "lieb" ist!

    Juliane

  11. #11
    sandinchen Guest
    Und es waren keine kleinen Löcher, hätte fast genäht werden müssen....
    Ich denke, wenn es soweit kommt, hat es mit einem Schnauzengriff nicht mehr viel zu tun. Natürlich kann es aber auch unter Hunden unbeabsichtigt zu Verletzungen kommen. Aber das wäre jetzt meine persönliche Erfahrung.
    Dann noch was zu dem Jack-Russel. Ich möchte die Sache nicht dramatisieren, aber es kann ja auch sein, dass dieser Hund, obwohl er mit Kindern zusammenlebt, gar nicht gelernt hat, wie man mit Kindern umgeht. Vielleicht sind die Kinder in seiner Familieauch manchmal nicht lieb zu ihm und ärgern ihn, etc., sodass er eh nicht gut auf Kinder zu sprechen ist. Aber das ist jetzt auch alles nur reine Spekulation und hilft ja auch niemandem weiter. Und es ist ja nix weiter passiert.

  12. #12
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    Original geschrieben von sandinchen
    ... aber es kann ja auch sein, dass dieser Hund, obwohl er mit Kindern zusammenlebt, gar nicht gelernt hat, wie man mit Kindern umgeht. Vielleicht sind die Kinder in seiner Familieauch manchmal nicht lieb zu ihm und ärgern ihn, etc., sodass er eh nicht gut auf Kinder zu sprechen ist. ...
    Das weiß ich auch nicht - aber nach den Erzählungen der Jack-Russell-Familie kommt er mit den kleinen Kindern dort gut aus. Er mag allerdings nicht angeleint oder von Fremden angefasst werden, wurde mir gesagt - daher war er vermutlich schon genervt!
    Als wir ihn ein paar Wochen vorher mal getroffen hatten, ließ er sich von uns auch gar nicht anfassen.

    Tja, ich bin nur dankbar, dass nichts weiter passiert ist und dass ich mich auch mit dem Besitzer nicht streiten musste... ... wenn Fiete kastriert wird, rennt er wenigstens nicht mehr ganz so oft von Zuhause weg, denke ich!


    Mascha

    Man wird alt wie 'ne Kuh
    und lernt immer noch dazu!

  13. #13
    mark Guest

    Warum Kinder gebissen werden,

    -> weil die Eltern doof sind!

    Gestern erlebt. Mit unserem Neuzuwachs Tarek waren wir zum ersten mal im Hundeverein (Junghundgruppe zum reinschnuppern). Eine die auch zum reinschnuppern (in den Verein da war) hatte ihre Tochter dabei.
    Die rannte erst auf Tarek los und streichelte ihn - ohne zu fragen. Gut dass ich weis dass er Kinder lieb ist.
    Dann rannte sie weiter zu einem total verängstigten Hund, der zwangsgestreichelt wurde. Ich hätte verstehen können wenn der gebissen hätte - hatt er nicht zum Glück.

    Und als dann Tarek mit einem anderen Rüden im Flegelalter Kontakt hatte (Schnautze - Schnautze beide Ruten oben) hatte sie nichts besseres zu tun als den 2. Rüden in den Arm zu nehmen und den Kopf auf den Hals zu legen zum schmußen.

    Gott sei Dank hatt die Hundetrainerin eingegriffen und die Kleine zusammengeschissen!

    Die Mutter hat nur zugesehen.......

  14. #14
    Dodo H Guest

    Re: Warum Kinder gebissen werden,

    Hallo Mark
    : Gott sei Dank hatt die Hundetrainerin eingegriffen und die Kleine zusammengeschissen!

    -- der Hundetrainer hätte mal lieber die Mutter zurechtweisen sollen, sie aufklären, was alles passieren kann, zusammenscheißen täte keiner mein Kind. wenn das Alter es erlaubt, sollte er dem Kind die Situation erklären.

    @ Mascha, erstmal freue ich mich, das deinem Kind nichts schlimmes passiert ist, muß aber doch dazu sagen, das ich dein Verhalten etwas unverantwortlich finde. Ich weiß nicht, wie bei euch am KG die Örtlichkeiten sind, aber wenn man sich einem fremden Hund annimmt (das hast du, indem du ihn angeleint hast) , sollte man bei ihm bleiben. Du kanntest ihn kaum, und wußtest nicht, wie er reagieren würde, wenn jemand/oder ein Kind auf ihn zuläuft.
    Sowas wird dir bestimmt nie wieder passieren, das ganze ist jetzt auch nicht böse gemeint.
    Dodo, die sich leider mit 2 HH deshalb schonmal angelegt hat, weil es bei uns am KG die Örtlichkeit nicht zuläßt, den Hund abseits zu legen, und diese uneinsichtig waren,

  15. #15
    mark Guest
    -- der Hundetrainer hätte mal lieber die Mutter zurechtweisen sollen, sie aufklären, was alles passieren kann, zusammenscheißen täte keiner mein Kind. wenn das Alter es erlaubt, sollte er dem Kind die Situation erklären.
    Also zusammengeschissen ist relativ ;-)
    Er hat sie weggezogen und es Ihr (energisch) erklärt. Der Trainer wusste ja nicht wer die Mutter ist. Die Mutter hat dann sogar dem Trainer zugestimmt (zum Kind: das darfst du nicht machen....) aber für mich unbegreiflich -> halt nicht eingegriffen.

    Klar gehört die Mutter eher geschimpft als das Kind, ist doch wie bei den Hunden.

    Gruß

  16. #16
    mercuzia Guest

    An Mark "weil Eltern doof sind"

    In erster Linie sind immer wir als Hundebesitzer gefordert unseren Hund so zu sozialisieren, dass er keine Kinder beisst.


    Desweiteren hätte ein guter Trainer es gar nicht erst soweit kommen lassen, sonder schon eingegriffen bevor das Kind den Hund wie auch immer (er)gedrückt hat.

    Was hast Du eigentlich gemacht, wie mir scheint hast Du das ganze genau beobachtet?


    Es gibt immer Eltern, Kinder, andere Leute die Angst vor Hunden haben, die nicht wissen wie sie sich richtig verhalten sollen! Hier müssen wir Aufklärungsarbeit leisten und mit den Menschen reden.

    !!!UND AM BESTEN FALLEN WIR IMMER DADURCH AUF, DASS WIR EINEN GUT ERZOGENEN HUND HABEN; DER STETS ZURÜCK GERUFEN WERDEN KANN; INDEM WIR RÜCKSICHT NEHMEN; DIE HINTERLASSENSCHAFTEN UNSERES VIERBEINERS ENTFERNEN: UND NUR POSITIV IN ERSCHEINUNG TRETEN!!

    Nur dann wird sich der Ruf des Hundes und seines Halters bessern.

    Nicht in dem man über Eltern schimpft.


    Gruß mercuzia

  17. #17
    Dagi Guest
    Hallo Mercuzia,

    im Prinzip gebe ich Dir da voll und ganz recht. Und ich bemühe mich auch, damit wir keinen "belästigen". Auch mit den zahlreichen Kindern vor unserer Haustür habe ich immer wieder gesprochen, z.B. nicht immer in einer Horde von 6-10 Kindern auf Amy zuzulaufen (im Affentempo, weil jeder will der erste sein) und sich dann mit allen gleichzeitig über sie zu beugen. Amy ist da weder ängstlich oder agressiv oder so, aber ich will halt auch von der Seite vorbeugen.

    Nun kann ich aber meinen Hund noch so gut erziehen, und mit noch so viel Engelszungen reden, ich habe z.B. ein Kind dabei, daß grundsätzlich Amy von hinten beschleicht und dann mit spitzem Zeigefinger in die Rippen piekst. Nun ist Amy ja wirklich nicht von der schreckhaften Sorte und sie hat noch nie drauf reagiert - aber was, wenn irgendwann mal doch???
    Und das ist ja keine Ausnhamesituation - ich habe hier täglich mit solchen Dingen zu kämpfen Und bei so vielen Kindern nur zwei vernünftige Mütter, die ihren Kindern das auch immer wieder sagen, daß sie (auch anderen Hunden eben gegenüber - ist ja nicht jede so wie unsere) sie a) den Besitzer erst fragen müssen, b) sich in der Nähe eines Hundes nicht hektisch bewegen ihn c)weder ärgern noch absichtlich erschrecken, und, und, und...
    Ich spreche hier nicht von Kleinstkindern, sondern von Schulkindern! die das eigentlich doch langsam verstehen könnten - oder zumindest respektieren, was man ihnen sagt.

    Tja, und dann beschwerte sich die eine Mutter letztens über einen Hund (ganz lieber), weil der ihren ach-so-lieben-Sohnemann angebellt hat (blieb aber ruhig dabei sitzen). Was sie nicht gesehen hatte: der tolle Sohnemann hat vor dem Hund gestanden und immer so getan, als ob er ihm ins Gesicht treten würde. Da kann ich meinen Hund noch so gut sozialisieren...bei sowas kann eben doch mal was passieren.

    Wie gesagt - grundsätzlich hast Du recht. Der Hund muss gut sozialisiert sein. Aber - ich erlebe täglich, wie fies auch Kinder sein können, und wie frech Erwachsenen gegenüber, obwohl sie sagen "tu das nicht" und Hund an der Leine ist...

    Ich denke, ein guter Weg ist, wie Vielerorts schon praktiziert, mit Hunden bereits in die Kindergärten und Vorschulen zu gehen und dort "Aufklärung" zu leisten, bzw. die Kinder schon früh an das Thema "Umgang mit Hund" heranzuführen. Umgekehrt wäre es allerdings auch sehr wünschenswert, daß viele Hundehalter sich Gedanken machen, und alles versuchen, damit ihr Hund gut sozialisiert wird. Wäre es nicht eine gute Idee, das Thema "mein Hund + Kinder" auch in die Welpenschule mit einzubinden? Denn lt. Umfragen besuchen doch die meisten Hundebesitzer immerhin noch die Welpenschule - und warum sollen sie nur Artgenossen, verschiedene Untergründe und diese Dinge dort kennenlernen? Auch wenn dort evtl. nicht Kinder "verfügbar" sind, so könnte dieses Thema dort doch zumindest angesprochen werden und die Hundehalter drauf aufmerksam gemacht werden?

    Liebe Grüße
    Dagi & Amy

  18. #18
    Registriert seit
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    Re: Re: Warum Kinder gebissen werden,

    Original geschrieben von Dodo H
    @ Mascha, erstmal freue ich mich, das deinem Kind nichts schlimmes passiert ist, muß aber doch dazu sagen, das ich dein Verhalten etwas unverantwortlich finde. Ich weiß nicht, wie bei euch am KG die Örtlichkeiten sind, aber wenn man sich einem fremden Hund annimmt (das hast du, indem du ihn angeleint hast) , sollte man bei ihm bleiben. Du kanntest ihn kaum, und wußtest nicht, wie er reagieren würde, wenn jemand/oder ein Kind auf ihn zuläuft.
    Sowas wird dir bestimmt nie wieder passieren, das ganze ist jetzt auch nicht böse gemeint.
    Hallo Dodo, Du bist gut von wegen eines fremden Hundes annehmen - kann ich was dafür, dass er uns 3 km weit hinterherrennt, zum Teil an großen Straßen entlang? Hätte ich ihn nicht angeleint, wäre er mir womöglich noch in den Kindergarten nachgelaufen (wo um die Zeit immer Gedränge herrscht) oder unter ein Auto geraten... Und dabeibleiben hätte ich zwar können, aber dann hätte ich mein Kind nicht geholt bekommen!

    Ich fühlte mich durchaus nicht wohl in der Situation, aber mir war dann doch mein Kind (und meine Hündin) etwas wichtiger als so ein "dahergelaufener" Streuner.


    Heute habe ich den guten Fiete übrigens wieder mal nach Hause begleitet, weil er alleine im Viertel herumlief... Er rannte wieder brav mit uns mit; von Besitzern keine Spur, auch zuhause nicht. Ich habe ihn dann ins Treppenhaus gelockt und die Haustür geschlossen, damit er nicht mehr hinter uns her konnte. Eigentlich hatte ich mir ja vorgenommen, ihn beim nächsten Anlass im TIerheim vorbeizubringen...
    Mascha

    Man wird alt wie 'ne Kuh
    und lernt immer noch dazu!

  19. #19
    Dodo H Guest

    Re: Re: Re: Warum Kinder gebissen werden,

    Hallo Mascha
    :Und dabeibleiben hätte ich zwar können, aber dann hätte ich mein Kind nicht geholt bekommen!
    -- bei uns könnte man einer Mutter aus der gleichen Gruppe bitten, das Kind mit nach draussen zu bringen oder einer Mutter sagen, sie möchte die Erzieherin bitten, das Kind nach draussen zu begleiten. Ich denke, in dieser Situation denkt man gar nicht so weit.

    : Heute habe ich den guten Fiete übrigens wieder mal nach Hause begleitet, weil er alleine im Viertel herumlief...
    -- schade, das es so verantwortungslose HH gibt, gerade nach so einem Vorfall (der zum Glück glücklich ausging, doch was beim nächsten Mal, wenn jemand den Hund anfassen oder einfangen will).

    auf das ihr Fiete wieder los werdet

    Viele Grüße Dodo

  20. #20
    mark Guest

    @mercuzia

    In erster Linie sind immer wir als Hundebesitzer gefordert unseren Hund so zu sozialisieren, dass er keine Kinder beisst.
    Ack. Wenn das Kind in diesem Fall gebissen worden wäre, dann wegen eines (für die Hunde) harmlosen Rangordnungskampfes. Das machen sozialisierte Hunde. Das Kind wäre sicher aus versehen gebissen worden, aber auch das tut weh - kann böse enden

    Desweiteren hätte ein guter Trainer es gar nicht erst soweit kommen lassen, sonder schon eingegriffen bevor das Kind den Hund wie auch immer (er)gedrückt hat
    Ähh, was erwartest du von einem Trainer?
    Wir standen vor dem Hundeplatz und warteten. Der Trainer kam ums Eck und war als 1. bei der "Situation". Es war nicht innerhalb einer Trainingsstunde.....

    Was hast Du eigentlich gemacht, wie mir scheint hast Du das ganze genau beobachtet?
    Nichts, nur dem Kind zugerufen, das es da weg soll. 1. war die Trainer zum Glück schnell da (schneller als ich meinen Hund erreicht hätte) 2. So eine Situation eher eskaliert wenn ich bei meinem Hund bin (fühlt sich stärker).

    Es gibt immer Eltern, Kinder, andere Leute die Angst vor Hunden haben, die nicht wissen wie sie sich richtig verhalten sollen! Hier müssen wir Aufklärungsarbeit leisten und mit den Menschen reden.
    Aber der Umgang mit fremden Hunden sollte nicht so sorglos sein! Hier sind die Eltern gefordert.
    Lässt man seine Kinder einfach über einen Zebrastreifen rennen, weil andere Autofahrer "sozialisiert" sein sollten und bremsen (müssen)?????

    !!!UND AM BESTEN FALLEN WIR IMMER DADURCH AUF, DASS WIR EINEN GUT ERZOGENEN HUND HABEN; DER STETS ZURÜCK GERUFEN WERDEN KANN; INDEM WIR RÜCKSICHT NEHMEN; DIE HINTERLASSENSCHAFTEN UNSERES VIERBEINERS ENTFERNEN: UND NUR POSITIV IN ERSCHEINUNG TRETEN!!
    Wenn ein Kind auf einen angeleinten verängstigten Hund zurennt und ihn "zwangsstreichelt" ???
    Es gibt Hunde die müssen noch sozialisiert werden, es ist Pflicht diese vor Kindern vernzuhalten.
    Aber auch ein Kind sollte wissen dass man nicht über eine Autobahn rennt!

    Nicht in dem man über Eltern schimpft.
    In dem Fall bin ich immer noch dieser Meinung! Zudem hatten die selber 2 Hunde! Auch zwischen denen kann es zu Rangordnungskämpfen kommen. Wenn da das Kind dazwischen schmusst bekommt es was ab. _Egal wie sozialisiert und kinderfreundlich die Hunde sind_.


    verständnisloder Gruß Mark

  21. #21
    Registriert seit
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    Ludwigshafen, Rheinland-Pfalz
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    Hallo,

    ich selber denke eigentlich auch, dass es sehr viel mit Schnauzengriff zu tun hat, wenn Kinder (und nicht nur die) ins Gesicht gebissen werden. Aber eben auch mit der gleichen Höhe.

    Am Welpen läßt sich das Schnappen nach dem Gesicht recht gut beobachten. Dustyn ist so ein Kandidat, deshalb möchte ich kurz berichten.

    Es war letzte Woche, als ein guter Bekannter von mir (der auch oft mit beiden Hundis spazieren geht) meinte, er müsse Dustyn ausschimpfen und dazu mit seinem Gesicht ganz nah an Dustyns Gesicht gehen. Was macht Dustyn? Er zwickt ihn mit seinen Welpenzähnchen in die (zugegebenermassen große) Nase. Es gab zwar nur einen kleinen Kratzer, aber hoffentlich hat mein Bekannter was draus gelernt: Ich gehe mit dem Gesicht nur ganz nah an einen Hund, dem ich 100 % ig vertraue. Bandit war so ein Hund. Jason ist auch so einer. Bei Dustyn fehlt noch ein wenig, er hat nur Blödsinn im Kopf. Will er spielen, quietscht er und schnappt - wohin? Genau! Richtung Gesicht! Natürlich unterbinde ich das konsequent, auch wenn es vom Hund "lieb gemeint" (Spielaufforderung) ist.

    Vorgestern. Ich liege mit meinem Strandlaken auf der Wiese hinterm Haus, die Hundis dürfen lungern, wollen aber gar nicht lungern. Dustyn will auf meine Decke. Darf er aber nicht, weil er klatschnass ist. Ich heb den Kopf, sage: NEIN!.... Dustyn schnappt (spielerisch?) in Richtung meines Gesichtes und legt sich flatsch auf die Decke.

    Alle Befürworter der ausschließlich soften Erziehung bitte weglesen: In dieser Situation flog Dustyn etwa anderthalb Meter weit. Ich denke, dass ein Hund durchaus auch lernen kann, wo er auf keinen Fall (auch nicht spielerisch!) hinbeißen darf!

    Viele Grüße
    Claudia
    Viele Grüße
    Claudia und die Monsterwarte



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  22. #22
    Ilona Guest
    "Der Hund fliegt hoch, der Hund fliegt weit - wieso auch nicht? Er hat ja Zeit"



    Weil es sich so schön reimt und es heute heiß ist

  23. #23
    Tina76 Guest

    Kind und Hund

    Hallo zusammen!

    Mag jetzt auch mal meinen Senf dazu geben.
    Was das Erlebnis von Mascha angeht, glaube ich das dieser kleine Jack Russel wirklich schlechte Erfahrungen mit Kindern gemacht hat und sich einfach bedrängt fühlte. Zu den Besitzern sei gesagt, das ich es unverantwortlich finde den Hund frei laufen zu lassen, auch wenn er in dem Fall wohl abgehauen ist. Vorallem wo ja bekannt war das er von Fremden nicht angefaßt werde will etc. Man kann Haus und Garten so sichern, das ein Abhauen für den Hund unmöglich ist.

    Wir haben einen ehnlichen verantwortungslosen Hundehalter im Dorf wohnen. Ich glaube der hat so um die 5 Hunde. Rottweiler und Rottweiler Mischlinge. Dieser Mann hat eine Kneipe und einer von diesen Hunden hat in der Kneipe mal einen Gast gebissen. Es sei dazu gesagt, das die Hunde kaum Bezug zu Menschen haben, da sie in einem meiner Meinung zu kleinen Außengehege leben und selten mal Gassie gehen etc. Gegenüber liegt der Dorfspiel u. Bolzplatz der von sehr vielen Kindern immer gut Besucht wird. Dort läßt er seine Hunde schon mal unbeausichtigt rumlaufen. Das dies von den Dorfbewohner besonders von den Eltern nicht gerne gesehen wird, dürfte Euch klar sein. Man sprach ihn darauf an und er argumentierte: Die Hunde sind gut Versichert!!! Das war alles was er dazu zu sage hatte. Jetzt ist er wenigstens dabei wenn seine Hunde dort rumlaufen, nur kann er doch garnicht jeden dieser Hunde im Auge behalten. Gerade auf einem Spielplatz wo es turbolent zu geht, wo die Kinder rennen und auch mal unkontrolliert mit den Armen durch die Luft fuchteln, sind Beisattacken doch vorprogramiert. Einem Kind oder dessen Eltern ist nicht mit einer Versicherung geholfen. Die müssen mit evtl. Narben die ein Biss von einem Rottweiler durchaus hervorrufen können, leben. Dazu sei gesagt das ich trotz dieser Aussage ein Gegner der Hundverodnung bin. Aber man muß von der Situation aus gehen.

    Ich habe mir, als meine Schwester schwanger war, das Buch: Kinder brauchen Tiere von Claudia Ludwig (Moderatorin von Tiere suchen ein zu Hause) gekauft. Weil von Anfang an klar war das Jan (jetzt 2 Jahre) sehr viel bei mir ist und ich ihm den Repekt vor Tieren anerziehen wollte. Das heißt nicht das seine Eltern da keinen Wert drauf legen, aber die haben halt nun mal noch keine Tiere und daher war das erst mal Hauptsächlich meine Aufgabe und nicht zu vergessen die von meiner geduldigen Hündin. Von Tessy habe ich mir ehrlich gesagt so manches Knurren erwünscht, ich glaube dann hätte er schneller verstanden das man den Hund nicht mit Autos bewirft oder ihn haut. Ich habe jedes mal geschimpft oder ihn auch mal was fester am Arm vom Hund weggezogen. Tessy war ständig vor ihm auf der Flucht, aber ein Knurren kam leider nie. Er hat es jetzt verstanden ist nur noch lieb zu ihr, sie brauch nicht mehr zu flüchten und sie sind die dicksten Freunde.

    Ich bin der Meinung das man Respekt und Tierliebe anerziehen kann. Klar ist es für Eltern die keine Tiere haben und auch keine Erfahrung mit ihnen haben nicht einfach, aber man kann einem Kind zumindest beibringen das man nicht auf jeden Hund zulaufen und ihn streicheln kann, auch wenn es nur lieb gemeint ist.

    So, ich glaube der Roman ist lange genug

    Liebe Grüße von Tina und Tessy

  24. #24
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    Boahhh Illi, das war nun wirklich gemein
    Viele Grüße
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  25. #25
    Ilona Guest
    Liebe die-mit-den-Hovis-tanzt,

    nimmst es nicht übel, gell? War mir dabei nur grad so eingefallen

    :

    Illi

  26. #26
    mercuzia Guest

    Hallo Dagi,

    Hallo Dagi,

    natürlich musst du und dein Hund dir nicht alles gefallen lassen!
    Es ist ganz normal, dass irgendwann jeder Hund Grenzen setzten wird und dies in Form von knurren und wenn dies nicht akzeptiert wird mit zubeissen honorieren wird.

    Jedoch bin ich hier als Hundehalter gefordert.

    DENN WENN DEIN HUND WIRKLICH ZUBEISST WIRD HINTERHER KEINER FRAGEN WARUM ER DAS GETAN HAT!
    DANN HEISST ES NUR DER BÖSE HUND!
    UNGERECHT ABER ES IST SO!

    Ich weiss dass es Kinder gibt die diese Grenzen nicht akzeptieren wollen.

    Solchen Kinder würde ich es grundsätzlich verbieten meinen Hund anzufassen!

    Punkt und aus die Maus!

    Entweder die Kinder halten sich daran oder sie dürfen den Hund nicht mehr anfassen.

    Ich weiss dass viele meinen sie könnten sich alles erlauben,
    leider haben wir als Hundehalter die schlechteren Karten.

    Deshalb gehe ich aktiv in Kindergärten und Schulen und kläre die Eltern und die Kinder auf!!

    Nur so lässt sich etwas erreichen.

    Gruß mercuzia

  27. #27
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    Hallo Illi,

    ach woher denn, , ich kann doch auch gut austeilen , da muß man auch mal einsteken können - und der Spruch war je wirklich gut .

    Grüßle
    Claudia
    Viele Grüße
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  28. #28
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    Ich gebs bald auf mit den Tippfehlern: Einstecken schreibt man mit ck, und ja mit a .

    Legasthenische Grüße
    Claudia
    Viele Grüße
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  29. #29
    Ilona Guest
    Hallo liebe Claudi,

    nu wein doch nicht gleich

    Legasthenie tut doch nicht weh Und verstanden hab ich Dich auch, also alles halb so schlümm!

    Komm, ich schenke Dir mal ne Tüte voll mit lecker "aaaa"s und eine Tüte mit knackigen "ck"s als Trost, ja? Mmmhhh....ich nasche schon mal davon. Aber der Rest ist für Dich!





    Grüßle, Illi

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