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Thema: Weide

  1. #1
    Desima Guest

    Weide

    Hallo Ihr Lieben, vielleicht könnt Ihr mir weiter helfen!

    Da mein Pferd starke Atemprobleme hat und kein geeigneter Stall mit Außenbox in der Nähe zu finden ist, habe ich beschlossen sie auch im Winter draußen stehen zu lassen und suche momentan eine Weide.
    Nun zu meinem Problem: Was haltet ihr für einen geeigneten Unterstand, der natürlich auch mein Budget nicht überschreiten darf.
    Genehmigungsfrei sind leider nur Unterstände, die relativ klein sind und nur dreiseitig geschlossen sein dürfen...

  2. #2
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    11.02.2003
    Ort
    Wien
    Beiträge
    977
    Hallo Desima,

    kannst Du etwas genauer sagen was Du vorhast? Möchtest Du Dein Pferd alleine auf ein Stück Wiese stellen?
    Das geht nicht! Ein Pferd ist ein Herdentier und man darf es niemals alleine halten.
    Wieso suchst Du nicht nach einem geeigneten Offenstall, wo der Unterstand schon vorhanden ist?
    Falls Du mehrere Pferde hast, die Du ganzjährig auf eine Weide stellen möchtest, geht auch ein dreiseitiger Unterstand, sofern die Pferde hart genug sind und genügend Winterfell bekommen. Aber wie der Unterstand beschaffen sein muss, hängt ganz stark von den Pferden ab und was sie tun sollen.
    Wenn sie z.B. zugefüttert werden (ausser Heu natürlich) muss gewährleistet sein, dass jedes Pferd in Ruhe fressen kann etc.
    Also ich fände es sinnvoll wenn Du Deine Pläne mal genauer beschreibst.
    Liebe Grüße
    Veronika

  3. #3
    Desima Guest
    Erst mal danke für Deinen Beitrag.

    Meine Stute steht über den Sommer schon ganztägig auf der Weide, aber im Winter kann sie dort nicht bleiben, weil man bei Schnee nicht an die Weide herankommt.

    Ich würde sie auch auf keinen Fall alleine irgendwo hinstellen. Sie soll mit ihrer "besten Freundin", die ungefähr gleich alt ist und auch nicht die Gesündeste ist, rausgestellt werden.

    Die zwei sollen täglich Heu und Hafer bzw. Müsli bekommen, weil sie auch ab und zu geritten werden.

    Einen Offenstall in unserer Gegend gibt es leider noch nicht.
    Es gibt zwar zwei Ställe mit Außenboxen, die aber nicht in Frage kommen, weil das eine ein Schulstall ist und hektik ohne Ende herrscht , und im anderen Stall sind die Fütterungsbedingungen sehr schlecht.

  4. #4
    AnnaS Guest
    Also wenn ein Pfer ganzjährig und ausschließlich draußen gehalten werden soll, musst du ca. 1 Hektar pro Pferd an Weide rechnen. Dann sollte man die Weide aber in kleinere Stücke teilen, weil sie sonst zu viel kaputt treten. Dafür würde ich dann einen Unterstand bauen, der von allen Teilen zugänglich ist, und einen Winterpaddoch abtrennen, der direkt vor dem Unterstand ist. Denn nach dem ersten Winter ist dieser Platz hinüber, und es wäre ja blöd, wenn es dann die ganze Weide betrifft, und nicht nur einen kleinen Paddock.

    Ein 3-Seitiger Unterstand ist durchaus ausreichend. Ich glaube, genehmigungsfrei sind Unterstände bis 17qm, und das ist auch ausreichend für zwei Pferde. Du solltest dir allerdings überlegen, wie du es mit dem Heu und Stroh machst, denn das musst du ja auch irgendwo wettergeschützt lagern können. Dann stellt sich die Frage, wie du das mit dem Wasser im Winter machst, denn es ist natürlich eine enorme Schlepperei für zwei Pferde.
    Meine Schwester hat ihre im Offenstall stehen und hat sich einen alten Anhänger (ähnlich wie ein Gülleanhänger) besorgt, vom Unterstand eine Regenrinne in diesen Anhänger laufen lassen, so dass Regenwasser und Schnee aufgefangen wird. Da musst du im Winter nur ein bisschen heißes Wasser auffüllen, damit es taut, und dann hast du relativ bequem Wasser.

    Der Unterstand sollte schon vernünftig gebaut sein, und ein paar hundert Euro gehen dabei drauf. Du musst natürlich nicht das beste vom besten nehmen, was das Material betrifft. Aber der Unterstand sollte halt natürlich wetterfest sein, er muss statisch vernünftig gebaut sein, so dass auch die Schneelast im Winter nicht das ganze zum Einstürzen bringt, und er darf nicht zugig sein, da er ja eh nur 3 Seiten haben darf.

    Es gibt aber auch sehr gute Bücher über Offenstallhaltung und den Bau eines Unterstandes. Guck einfach mal bei Amazon, die haben dort sehr gute Bücher.

    Gruß
    Anna

  5. #5
    Desima Guest
    Hast Du vielleicht eine Idee aus welchem Holz der Unterstand sein sollte? Sie knabbert hat allzu gerne an Holz herum und es soll ihr ja nicht schaden...

  6. #6
    AnnaS Guest
    Puh, da frag ich mal meinen Freund, denn der ist Tischlermeister und macht somit alles, was bei uns Weidezäune, Ställe und Unterstände betrifft . Ich freu mich anschließend, wenn es fertig ist, nett aussieht, gut für die Tiere ist und nicht zu teuer wurde .

    Ich schreib es dir, sobald ich es in Erfahrung gebracht hab (also im Laufe des Tages)

    Gruß
    Anna

  7. #7
    Registriert seit
    05.06.2002
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    Bayern
    Beiträge
    5.041
    Hallo Anna!

    Ist mit dem Holz noch was rausgekommen?
    Interessiert mich auch!
    (Dauert zwar noch ein wenig bis ich mal so ein Projekt in Angriff nehme, aber trotzdem!)
    Desima, ich finds gut dass Du Dir solche Gedanken um Dein pferd machst.

    Uebrigens hab ich gerade mal nachgeguckt wieviele acre ein Hektar ist...
    Hier stehen 8 Pferde auf 70 acre, das sind 28 Hektar, das sind pro Pferd 3.5 hektar!

    Das ist doch schoen, oder? Und dann noch ein kleiner Wald, traumhaft!

    (wenn der Stacheldrahtzaun nciht waere, aber nicht schon wieder, gell?)

    Sandra

  8. #8
    AnnaS Guest
    Oh weia . Ich hab es total verschwitzt *schäm*.
    Aber da mein Schatzl gerade neben mir sitzt hab ich ihn jetzt mal gefragt.

    Hier also das Ergebnis:

    Tip 1 - Bongossi:
    Ist verbissfest, unverottbar, gegen Amoniak resistent, hat ein eigenes Insektizid (ist also immun gegen Wurmbefall)...... aber relativ teuer .
    Bongossi musst du nicht mehr "anstreichen", also nicht imprägnieren.

    Billiger ist Tip 2 - Kiefer:
    Kiefer ist halt am billigsten, gleichzeitig aber gut geeignet, wobei man das Holz noch imprägnieren muss.

    Zum Dach:
    Auf das Dach musst du Teerpappe oder ähnliches (Bitumen z.B.) machen, damit es gegen Feuchtigkeit geschützt ist, sonst fault dir das Dach weg bei Regen.

    So, besser spät als nie, aber ich hoffe, ich konnte eine vernünftige Antwort geben.

    Gruß
    Anna

    PS: Die Öffnung des Unterstandes solltest du entgegen der Windrichtung machen (meistens nach Osten hin)....was ein Tischler alles weiß....

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