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Thema: Barf

  1. #1
    Thomas Guest

    Question Barf

    Hallo allerseits!

    Wie steht ihr eigentlich zum Thema BARF (Bones And Raw Foods), also rohes Fleisch und Knochen, als alternatives Futtermittel/Hundenahrung?

    Für alle denen das jetzt überhaupt nix sagt, sei mal folgender Link empfohlen: http://www.barfers.de/barf/barf1.htm

    Ich bin recht hin- und hergerissen was dieses Thema anbelangt. Bislang kann ich den Argumentationen der BARF-Befürworter noch nicht so recht folgen. Aber immerhin hab ich letztens -zum allerersten mal- meinem Hund ein Stück rohes Lammfleisch samt Knochen (natürlich keine Röhrenknochen...) gegeben. Tja - was soll ich sagen...es hatte den Anschein, meine Kleine hätte noch nie was anderes bekommen - ratzfatz war das Zeug weggeputzt... hmm
    Huch, falls es unter euch echter BARFers geben sollte, könnte ich ja mit diesem Beitrag einen kleinen "Glaubens-Krieg" angezettelt haben

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    Thomas

  2. #2
    Mili Guest
    Hallöchen,
    mir geht es da ähnlich wie dir. Ich finde das Thema recht interessant, und habe mich auch ein wenig darüber informiert
    (u.a. aus beruflichen Gründen). Ich bin sicherlich kein Experte auf dem Gebiet, aber ich persönlich halte nicht besonders viel davon. Zum einen denke ich, daß es gar nicht so einfach ist, einen Hund ausgewogen damit zu ernähren (mal abgesehen von der Arbeit) und ich glaube auch nicht, daß es wirklich günstiger ist. Wenn doch das Barfen so super ist, einfach, günstig, ausgewogen etc., warum haben sich dann so viele Leute mit dem Thema Fertigfutter beschäftigt und warum gibt es immer neue Erkenntnisse. Ich glaube, wenn jetzt alle wieder auf das Barfen zurückgreifen, gehen wir in der Entwicklung wieder zu den Anfängen. Hm, ich hoffe, ihr versteht, was ich meine? Ist etwas schwierig zu beschreiben.......;-)
    Ich möchte nicht sagen, das das Barfen generell schlecht ist, aber für einen "normalen" Verbraucher sicher nicht so einfach umzusetzen, genauso wenig, wie das selber kochen. Dem stehe ich auch eher skeptisch gegenüber. Immerhin schaffen wir Menschen es ja schon kaum, uns vernünftig zu ernähren, geschweige denn, wissen die meisten gar nicht, wie es genau geht! Außerdem sehe ich sehr oft in der Praxis, was falsche Ernährung bewirken kann und appeliere deswegen eindringlichst: Wenn ihr das vorhabt, informiert euch ganz genau, wie es richtig gemacht wird, denn sonst tut man dem Hund sicher keinen Gefallen!
    LG Mili

  3. #3
    Thomas Guest
    Hallo Mili,

    danke für Deine Meinung/Beitrag. Deinem letzen Satz kann ich 100%-ig zustimmen!

    Allerdings ziehen Deine anderen Argument bei mir "nicht wirklich":

    1.) Barfen deshalb nicht gut zu finden weil es Arbeit macht und nicht günstiger ist , ist für mich nicht besonders überzeugend.

    2.) Das sich viele Leute (Leute = Futtermittelhersteller und deren Lobby) mit Fertigfutter beschäftigen liegt doch einfach in der Tatsache begründet das da richtig viel Geld zu verdienen ist.

    3.) Wieso ist z.b. selber kochen schwierig umzusetzen? Es macht Arbeit - klar. Aber haben wir nicht alle Hund in den Bewußtsein das sie nunmal auch "Arbeit" machen? Wobei ich den Begriff Arbeit in diesem Zusammenhang eingentlich schon falsch finde. Im Prinzip kann mann doch einfach -ab und zu- wenn es ein "passendes" Gericht für ´s Menschenrudel gibt ein bisschen mehr kochen. Es muß ja nicht immer eine "Extrawurst" sein....

    4.) Richtig, wir Menschen schaffen es kaum uns selbst richtig zu ernähren.
    Unsere Hunde können da aber nichts dafür. Sollte also kein Grund sein
    Grund sich nicht über eine evtl. sinnvollere Ernährung zu informieren? (Was wir beide ja durch gegenseitigen Infoaustausch gerade tun).

    Wie gesagt - ich bin derzeit weder Pro noch Contra gegenüber Barfen eingestellt - eben nur wankelmütig ob es wirklich sinnvoll (da u.U. artgerechter) ist.

    Nix für ungut!

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    Thomas

  4. #4
    Sandy Guest

    Thumbs down Nein Danke!!

    Also davon halte ich nun wirklich nichts!!!
    Als erstes können ja Krankheiten und viele verschd. Bakterien dadurch übertragen werden!!!
    Sowas finde ich verantwortungslos!
    Manche Hunde bekommen davon je auch Blähungen!
    Natürlich bekommt mein Prinz mal ein kleines Stückchen
    beim Kochen! Aber gleich zum Alltag machen, NEIN DANKE!!
    Manche Hunde werden sogar ganz komisch wenn sie rohes Fleisch bekommen, in ihnen brodelt dann wieder der innere Wolfs-Geist auf!!! Das mein ich ernst, halt so mit knurren und beißen!!
    Aber egal das ist halt meine Meinung, und so bleibts auch!
    Bis Bald!
    Sandy

  5. #5
    Thomas Guest
    Hallo Sandy,

    Deine Meinung in allen Ehren - damit habe ich überhaupt kein Problem. Aber: Hast Du Dir eigentlich mal die Zeit genommen, die in meinem ersten Beitrag angegebene Webseite anzusehen? Dazu vielleicht noch folgende: http://www.barfers.de/barf/faq.htm

    Ich meine, dort werden alle Deine (Vor?)-Urteile
    (mehr oder weniger) argumentativ entkräftet, bzw. zumindest der Versuch gemacht "gegenzuhalten". Das bezieht sich jetzt vor allem auf Deine Argumente bzgl. Baktereien und die These "Rohes Fleisch macht agressiv."

    Und nochwas:
    Das manche Hunde darauf Blähungen bekommen mag sicherlich stimmen - aber wieviele Hunde bekommen auf bestimmte Trocken- und vorallem Naß-Futter Blähungen?

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    Thomas

  6. #6
    Mili Guest

    Smile

    Juhu,

    ich glaube, ich habe mich nicht wirklich gut ausgedrückt! ;-( Die Argumente günstig und wenig Arbeit werden oft als besonderer Vorteil des Barfens genannt, und das glaube ich einfach nicht. Das sollte von mir auch nicht ein Negativ-Argument sein, sondern nur ein Denkanstoß!
    Wie gesagt, ich stehe dem Barfen und selber kochen eher kritisch gegenüber, u.a. weil ich mich zur Zeit intensiv mit dem Thema Ernährung für Hund und Katze auseinandersetze. Ich habe festgestellt, daß dies gar nicht so einfach ist zu verstehen: Welche Nährstoffe sind wichtig, welche essentiell, in welchen Verhältnis sollten sie stehen(z.B. Phosphor/Protein), wo ist was drin, welche Nährstoffe können unter Umständen krank machen bei Über-oderUnterdosierung etc.
    Ich behaupte jetzt mal einfach, das die meisten Leute, auch wenn sie es gut meinen, einfach drauflos kochen und barfen, ohne sich wirklich mit Thema zu beschäftigen, sprich Literatur besorgen oder mal mit dem TA sprechen. Tja, und die Folgeerscheinungen kann man dann häufig in der TA-Praxis behandeln.
    Ich gebe zu, die Industrie macht wahrscheinlich wirklich nen Haufen Geld mit den verschiedenen Sorten, über die ich auch teilweise einfach nur schmunzeln kann, aber generell gesehen, muß es ja irgendwann mal jemanden gegeben haben, der sich damit auseinandergesetzt hat, weil der Bedarf da war, sei es, weil die Tiermedizin sich weiter entwickelt hat, oder aber auch, um dem Verbraucher einen Gefallen zu tun. Wäre die Futtermittelindustrie denn so erfolgreich geworden, wenn die Hausmannskost das optimale in jeder Hinsicht wäre?
    Im Thema Ernährung scheiden sich die Geister, und wir werden hier wohl auch keine Lösung finden;-).
    Nun ja, wie auch immer, Barfen, kochen oder Fertigfutter, man muß nur wissen "wie".

    LG Mili

    P.S. an Thomas: Mein TA wird nicht von Hills gesponsert!

  7. #7
    Eva + T Guest

    BARF

    Hi Thomas!

    Ich (bzw. mein Hund :-) ) BARFen nun seit genau einer Woche! Ich habe mich zuvor intensiv mit dem Thema befasst (Internet etc.) und bin zu dem Schluss gekommen, dass es einfach das beste und natürlichste ist, was man Hundi so füttern kann. Wenn man liest, was in diversen TroFus so enthalten ist, bin ich doch froh, wenn ich weiß, was mein Hundi im Napf hat! Allerdings füttere ich früh noch ab und zu TroFu (Innova) und erst nachmittas BARF, habe aber vor, irgendwann komplett umzustellen. Richtige Knochen gebe ich allerdings nicht, nur Rinderknorpel, die sind verträglicher und mein Wauz kaut sich auch ganz brav klein. Als Fleisch gibt es meist rohes Lamm, Rind oder Kalb, sollte es mal Huhn geben (was aber selten ist) koche ich das ab, da ich mit Salmonellen doch etwas vorsichtig sein möchte. Wenn du Fleisch abkochst, solltest du allerdings einen Teil vom Kochwasser dazugeben, da dann viele wichtige Nährstoffe ins Wasser gegangen sind.
    Naja, ich habe es bis jetzt auf jeden Fall noch keine Sekunde bereut, umgestellt zu haben, meinem Hundi schmeckts und die Augen glänzen beim Fressen. Außerdem macht BARFen kaum mehr Aufwand als TroFu zu füttern, vielleicht grade mal 5 Minuten tägl.
    Ich denke es muss jeder mit sich selbst vereinbaren, ob er BARF füttern möchte oder nicht, ich bin auf jeden Fall sehr dafür!

    BYe, Eva + Timmy

  8. #8
    Thomas Guest
    Hi Eva,

    danke für Deinen Beitrag - klingt ja recht gut wie es bislang bei euch läuft. Ich werde demnächst mal ein bischen Ochsenschwanz vom Metzger besorgen. Denke mir das die Knochen und das bischen Fleisch drumrum gut geeignet sein müßten (da praktische Größe + Knorpel). Würde mich freuen, in 2/3 Wochen nochmal was von Dir zu hören....zwecks weiterer Erfahrungen + evtl. Tipps für den Alltag.

    read ya´
    Thomas

  9. #9
    Sisi Guest

    Natürliche Ernährung

    Hallo Thomas,

    Rezepte auch für Anfänger findest du unter www.strolchis-seite.de

    Ich ernähre meine beiden auch mit Frischkost habe mich aber aus persönlichen Gründen fürs Kochen entschieden. Viel Spaß

    Grüße von Sisi

  10. #10
    Thomas Guest
    Hi Sisi,

    eine nette Heimseite hast Du da gebastelt - auch gute Anregungen für´s kochen - thanx!

    read ya´
    Thomas

  11. #11
    Sisi Guest

    Homepage

    Hallo Thomas,

    danke für das Lob, ist nicht meine Seite.

    Freut mich aber das sie Dir gefällt.

    Ich habe sie auch nur zufällig über einen Hinweis eines anderen Forum-Teilnehmer gefunden.

    Gruß Sisi

  12. #12
    Registriert seit
    11.04.2002
    Ort
    Niedersachsen
    Beiträge
    792

    Arrow BARF

    Hallo!

    Ich habe mir gerade mal die BARF-Website angeschaut. Klingt ja ganz vernünftig, von den "kleinen Fehlern" abgesehen. (z.B. ist Spirulina keine Meeres-, sondern eine Süßwasseralge)

    Aber genauso schlüssig liest sich auch das, was die Futtermittelindustrie schreibt - dass kleine Hunde beispielsweise einen anderen Bedarf haben als große, wird mit der 2%-vom-Körpergewicht- Berechnung bei BARF nicht berücksichtigt. Oder lügen hier wieder nur die Futtermittelfirmen?
    Und wie ist zu verstehen, dass einerseits beim Fertigfutter bemängelt wird, dass auch Federn und
    Schnäbel darin sind, andererseits aber geraten wird, Hühner im Ganzen zu verfüttern?

    Die Lebenserwartung der Haushunde ist in letzter Zeit gestiegen, was von der Futtermittelindustrie auf die häufigere Verwendung von Fertigfutter zurückgeführt wird. Genausogut kann man vermutlich auch Krankheitsvorbeugung (durch Impfungen?!) und die allgemein bessere tierärztliche Versorgung als Gründe angeben. Aber Tatsache ist wohl, dass der Großteil der Hunde Fertigfutter bekommt und (trotzdem?/deswegen?) länger lebt.



    Auf die weitere Diskussion und Erfahrungsberichte
    freut sich

    Mascha

  13. #13
    Topsy Guest

    Question

    Gab es das Thema hier nicht vor kurzem schon einmal

    Trotzdem die Antworten sind sehr interessant und das Thema immer wieder aktuell. Bin gespannt was noch für Beiträge zu diesem Thema kommen, da ich auch sehr verunsichert bin, was diese Ernährung angeht.

    Gruß

    Elke

  14. #14
    klasu Guest
    Hi zusammen,
    für mich käme Barfen wahrscheinlich nicht infrage. Wir haben jetzt seit vielen Jahren Hunde und sind mit Fertigfutter (dernicht ganz billigen Art) ganz gut gefahren. Man kann natürlich jetzt spekulieren, was wäre wenn ..., wäre mein Hund mit Barfen älter geworden (viel gesünder ging nicht!)?
    Aber nach Durchsicht der Barfseite hat mich eigentlich kein Argument überzeugt, die Ernährung umzustellen. Die aufgeführten Vorteile kann ich gegenüber unserem Futter nicht unbedingt unterstreichen.
    Mit Zahnstein haben wir noch nie Probleme gehabt, schönes glänzendes Fell haben unsere beiden auch und sind dazu nach einer Futterumstellung Schuppenfrei, übler Hundegruch ist geschmackssache - ich finde Hundegeruch köstlich , die Argumente Immunsystem, stärkere Sehnen , Bänder, Muskulatur, reduzierte Wachstumsprobleme sind eher subjektive Empfindunge, die meines Wissens nicht nachweisbar sind und wieso Barfen die Magendrehung verhindern kann, ist mir nicht so ganz klar geworden.
    Letztendlich ist barfen wie so vieles eine "Geschmackssache", sowohl des Hundes wie auch des Besitzers.

    CU
    klasu

  15. #15
    AgilityfanShado Guest

    Cool

    Hallo Thomas,

    ich füttere meine Hunde nun seit Oktober 01 nach BARF und es bekommt ihnen super gut. Es ist das artgerechteste Futter für einen Hund und ich werde nie wieder Fertigfutter geben (haben die Hunde eh nicht so doll vertragen).

    Viele Grüsse
    Carmen, Shadow und Lea

    http://www.Shadow-Lea.de.vu

  16. #16
    Dobi Guest

    Thumbs up Barf

    Hallo Thomas,

    versuch es doch einfach mal! Wir barfen seit ca. 6 Monaten, weil einer meiner Dobis schwere Arthrose, HD und Spondylose hat. Nachdem immer mehr Skandalmeldungen über die Unausgewogenheit von Fertigfutter kamen und ich ein "Arthrosegerechtes" und vernünftiges Futter gesucht habe, bin ich aufs Barfen gekommen. Seitdem läuft mein "Kranker" zum erstenmal seit drei Jahren OHNE Schmerzmittel (Rimadyl). Übrigens hat er auch schon eine künstliche Hüfte.... die andere wird ihm erspart bleiben, denn durch die natürliche Ernährung geht es ihm wieder blendend :-)
    Der Zeitaufwand ist geringfügig höher, die Kosten sind nachdem ich prima Fleischquellen (Schlachthof, Geflügelhändler) gefunden habe, niedriger als bei RC Trofu, oder sonstwelchem Futter!
    Salmonellen sind überhaupt keine Gefahr, der Hund hat eine Magensäure mit einem ph-Wert von unter 2, also SEHR ätzend. Außerdem ist er schließlich als Aasfresser auf die Welt gekommen.
    Meinen Hunden geht es blendend, besser als je zuvor in ihrem Leben und ich werde sicher kein Fertigfutter mehr füttern, denn ich will wissen, was sie bekommen!
    Herzliche Grüsse!

  17. #17
    Thomas Guest
    Vielen Dank für interessanten Beiträge zum Thema. Ich werde zwar derzeit nicht komplett auf Barf umstellen habe aber vor, ca. 1x die Woche Barf zu füttern. Selbstverständlich unter genauer Beobachtung der Verträglichkeit. Vielleicht mögen das die Barfer das jetzt als halbherzig oder inkonsequent bezeichnen aber zu einer kompletten Umstellung "reicht" es halt bei mir noch nicht...

    read ya´
    Thomas

  18. #18
    Anna K Guest

    Re: Barf

    Hallo Anette!
    Original geschrieben von Dobi

    Wir barfen seit ca. 6 Monaten, weil einer meiner Dobis schwere Arthrose, HD und Spondylose hat. Nachdem immer mehr Skandalmeldungen über die Unausgewogenheit von Fertigfutter kamen und ich ein "Arthrosegerechtes" und vernünftiges Futter gesucht habe, bin ich aufs Barfen gekommen. Seitdem läuft mein "Kranker" zum erstenmal seit drei Jahren OHNE Schmerzmittel (Rimadyl).
    Würde mich mal sehr interssieren, wie du das übliche Barf-Futter "Arthrosegerecht" umstellst. Meine Hündin hat wieder einen Arthroseschub bekommen und bekommt auch gerade Rimadyl. Ich barfe schon seit einem Jahr, gibst du noch irgendeinen Zusatz zum Futter?

    LG Anna

  19. #19
    Dobi Guest

    Barf@ Anna

    Hi Anna,

    viel helles Fleisch füttern (Huhn, Lamm auch, Kaninchen). Ich gebe ihm MSM und reinen Muschelkalk, damit geht´s ihm gut. Kein Getreide, oder nur gaaanz wenig!!
    Teufelskralle wenn´s mal schlimmer wird (Apotheke).
    Wenn Du noch Fragen hast, immer her damit :-)

    LG,
    Annette

  20. #20
    Topsy Guest

    Question

    Ich gebe ihm MSM und reinen Muschelkalk, damit geht´s ihm gut. Kein Getreide, oder nur gaaanz wenig!!

    Hallo Anette,

    was heißt MSM?

    Liebe Grüße

    Elke

  21. #21
    lenajanice Guest

    barfen - so wie ich es will!

    Hi,

    ich habe mit dem barfen angefangen, weil unser Hund (Tierheimhund, seit drei Monaten hier) echte Probleme mit dem Futter hatte. Er hat sich nämlich oft übergeben. Ich hatte schon die guten Futtersorten (Rinti Nassfutter) rausgesucht und trotzdem... Außerdem hat er das gute Trockenfutter nicht fressen wollen...

    Seitdem ich "barfe", hat er überhaupt keine Probleme mehr!
    Es hat sich herausgestellt, dass er Getreide überhaupt nicht verträgt.
    Nun mach ich aber nicht so einen Aufwand und renne ständig zum Schlachter. Ich kaufe das Fleisch tiefgefroren in einem kleine Hundefutterladen. Das ist richtiges Fleisch und nicht so ein komisch in wurstform gepresstes. In praktischen 500g Paketen. Dazu koche ich ab und zu eine große Menge Gemüse, püriere es anschließend und friere es in kleinen Portionen ein.
    Obst und weiches Gemüse, wie z. B. Spinat wird frisch dazugegeben, z. B. geraffelt oder püriert.
    Dazu kommt 1 EL Hefeflocken und 1 EL hochwertiges Oel, z. B. Distelöl. Das Fleisch und ein Gemüsepäckchen tauen über Nacht im Kühlschrank auf und es ist schnell zusammengemischt.
    Morgens gibt es eine kleine Portion Nutro Lamm und Reis, die er aber nicht immer frisst. Ist wichtig, dass er das bekommt, da wir ja auch mal in den Urlaub wollen und dann muss er da ein wenig dran gewöhnt sein.

    Seitdem hat er sich nicht mehr übergeben und er ist superfit, das Fell glänzt .... Einfach klasse.

    A b e r: Es ist relativ teuer ( so z.Zt. ca. 70 € pro Monat) und es ist definitiv aufwendiger.

    MfG

    lenajanice

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