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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Frust über einen Tierarzt Teil II



Annett74
20.05.2002, 11:09
Bei soviel Ärgernissen über Tierärzte kann man sich echt fragen, ob das Studium dieser Fachrichtung nicht vielleicht doch zu oberflächlich gehandhabt wird. Es gibt sicherlich ganz ganz viele kompetente TA´s, aber irgendwie scheine auch ich in Notsituationen immer an die Inkompetenten zu geraten.

Vor einigen Wochen kaufte ich mir eine superhübsche Schildpattperser. Ca. 3 Tage später fiel mir auf, dass sie nix frißt. Ich schob es auf die Eingewöhnungsphase und blieb geduldig. Nach weiteren 3 Tagen wurde es schon langsam bedenklich, zumal von Eingewöhnung keine Spur mehr zu sehen war ( sie schlief schon mit im Bett *gg*). Also ab zum Tierarzt. Diagnose: Mastitis! Behandlung: entzündunghemmender Hokuspokus und Zwangsernährung. Das ging ein paar Tage so, bis aus einer Öffnung neben dem Gesäuge stinkende Flüssigkeit austrat. Nochmals zum Tierarzt, nochmals Infusion, Spritze, Arnikaumschläge. Nach 2 weiteren Tagen hatte ich die Nase voll und wechselte die Tierärztin ( ich frage mich heute noch, wieso ich eigentlich so geduldig war). Die allererste Maßnahme war eine Röntgenuntersuchung! Das Ergebnis war ein Nackenschlag: Meine Katze wurde wahrscheinlich bereits vor dem Kauf von einem größeren Hund gebissen und hatte einen Bauchdeckenriss mit eingeklemmtem Darm. Bahendlung: 5stündige Operation zweier Tierärzte, die mich um Mitternacht noch anriefen, ich solle meine Katze noch einmal besuchen, sie würde es wahrscheinlich nicht über die Nacht schaffen. Ihr Allgemeinzustand wäre schon zu geschwächt. Ich fuhr also hin und blieb 2 Stunden. Am nächsten Morgen erreichte mich gegen 10 Uhr der Anruf, dass sie gestorben ist. Das Endresultat einer beschissen Behandlung einer beschissenen Tierärztin! Sorry. Ich hab meine Katze verloren, eine TA-Rechnung über 1700,- Euro und zusätzlich noch die Rechnung der Stümperärztin, die noch nichtmal Einsicht hatte und ihre Rechnung zurücknehmen wollte. Wenn ich wüßte, dass es Erfolg hätte, würde ich klagen! :mad:

Anna G.
20.05.2002, 12:17
Hi! DAS IST FURCHTBAR! Aber man kann leider nichts machen. Ich denke oft, es gibt unter den TA, aber auch unter Humanmedizinern, welche, die keine Ahnung haben. Das Problem ist: wir alle (die meisten) können die Qualität der Behandlung nicht beurteilen. Oder wir können es doch, wenn's zu spät ist. Ich habe mittlerweile auch 3 Ärzte gewechselt und hoffe, mir passiert so etwas nicht! Und die Rechnung!!! Wahnsinn! Viele mitleidenden Grüße.

Kitara
20.05.2002, 14:01
Tut mir wirklich leid was dir passiert ist :( 1700 Euro kommt mir ziemlich viel vor, hast du dir eine Aufstellung der Rechnung geben lassen? Wie kommt man bei sowas auf Mastitis? Waren die Zitzen geschwollen? Wir hatten noch nie eine Katze mit Mastitis in der Praxis...
Schade das du nicht in Hessen wohnst, könnte dir meinen Arzt nur wärmstens empfehlen.

Annett74
20.05.2002, 17:39
Hi Kitara.... Der Riss in der Bauchdecke war genau neben der unteren linken Zitze. Dort brach dann später auch das Eiter gemischt mit Fäkalien durch die Haut. Auf Mastitis kam die Ärztin wohl deshalb, weil die Katze nicht mehr die Jüngste war und evt. vor kurzem geworfen hatte ( war uns allerdings nix bekannt). Die 1700,- Euro waren von den beiden Tierärzten, die dann gemeinsam versuchten, meine Katze zu retten und ich habe die Rechnung auch anstandslos gezahlt. Sie war detailliert aufgelistet und rechtlich einwandfrei. Bei der Rechnung der Stümperärztin sträuben sich mir allerdings die Nackenhaare. Ich hab das jetzt alles unter "Schlechte Erfahrungen" abgetan und werd mit Sicherheit die nächsten Untersuchungen meiner Katzen skeptischer beäugen.

Tina 2
21.05.2002, 11:57
Hi,

Das ist wirklich so schrecklich, es tut mir sehr leid .
Ich kann verstehen, daß du dir schreckliche vorwürfe machst, aber man kann eben nicht sofort beurteilen ob der TA ein Tier falsch behandelt.
Wir haben auch schon sehr schlechte Erfahrungen gemacht und das obwohl uns der TA wärmstens empfohlen wurde, zum Glück ist uns eine derartige Erfahrung wie deine erspart geblieben.
was mich dabei immer so wütend macht ist , daß die Tiere darunter leiden und diese TA dürfen fleißig weiter praktizieren.

Viele Grüße Tina

Nina
21.05.2002, 18:44
Hallo Anett und alle anderen!
Also deine Geschichte ist ja der reinste Horror!
Ich habe mir inzwischen auch mal die Frage gestellt, ob die Tierärzte im allgemeinen wirklich über die notwendige Qualifikation verfügen. In der Humanmedizin müssen Ärzte nach erfolgreichem Abschluß des Studiums noch als Assistenzarzt oder ähnliches arbeiten, bevor sie auf uns Menschen "losgelassen" werden. Wie es in der Tiermedizin aussieht, weiß ich nicht. Allerdings habe ich bis jetzt ausschließlich negative Erfahrungen gemacht! Mittlerweile komme ich mir vor, als würden die Tierärzte keinesfalls mehr am Tier interessiert sein sondern an dem Kostenfaktor der jeweiligen Behandlung. Je teurer desto besser. Wird ja auch in der Regel bar bezahlt. Und da wir alle erst mal mit Vertrauen zum Tierarzt gehen, bezahlen wir natürlich auch gerne. In der Hoffnung, das die Behandlung auch wirkt. Wirkt sie nicht und die Katze ist immer noch krank, lassen wir uns so lange "melken", bis tatsächlich kein Vertrauen mehr da ist. Dann wird der Tierarzt gewechselt und es geht wieder von vorne los. Man hat doch gar keine andere Wahl, als bei Unzufriedenheit oder Vertrauensverlust den Tierarzt zu wechseln!
Traurige Grüße, Nina

Kitara
22.05.2002, 02:31
Hallo, also ich kann nur sagen das es an der Qualifikation bestimmt nicht mangelt. Ich kenne 2 Assistenztierärzte, die haben auch erstmal in diversen Kliniken und Praxen gearbeitet und dabei Überstunden gemacht, wurden schlecht bezahlt und hatten Wochenend und Bereitschaftsdienst.
Kenne auch eine Tiermedizin-Studentin. Ist kein normales Studentenleben, von wegen ausschlafen, der Stundenplan ist voll und das ganze 6 Jahre lang. Und danach winkt ein schlecht bezahlter Job mit ner Menge Arbeit.
Nichts im vergleich zu den Humanmedizienern, die ham wirklich ein leichtes Leben dagegen, jedenfalls die die ne eigene Praxis haben. Mittwochs und Freitags Nachmittag in der Regel frei, keine Samstags und Sonntagsarbeit (ja, mein Arzt hat sogar Sonntags ne Notfallsprechstunde)
Und die Humanärzte werden dafür noch super von den Krankenkassen bezahlt, das Problem ist das wir das ja nicht mitbekommen. Meine Oma sollte letztens 35Euro für ne Konsultation bei ihrem Arzt wegen ner Osteoporose-Vorsorgeruntersuchung bezahlen. Sie hat drauf verzichtet und sich einfach nur das Ergebnis mitteilen lassen.
Das Problem ist einfach
1. die TA sind überarbeitet
2. sie haben kaum Zeit und Geld für die notwendigen Fortbildungen
3. Tiere können sich nicht äußern wo es ihnen wehtut, es ist dann megaschwierig eine Diagnose zu stellen und es kann zu Fehldiagnosen führen
4. Die Besitzer sind manchmal auch schuld, wenn sie z.B. nicht gemerkt haben wie der Unfall passierte oder ob die Katze nun etwas giftiges gegessen hat oder nicht. Und die meisten Besitzer kommen einfach auch erst wenn es zu spät ist
:(

Keiner weiss wirklich wie stressig es in der Praxis ist, man versucht ja auch seinen Lebensunterhalt damit zu verdienen und irgendwann stumpft man ab und ist gefrustet, das ist ganz logisch.

Christiane
22.05.2002, 11:11
Hi, Annett!

Zunächst mal mein Beileid wegen Deiner Mieze :(

Ich würde es versuchen, dagegen vorzugehen. Hört sich für mich sehr nach Kunstfehler an; sowas muß ein TA erkennen! Du solltest erst mit der Ärtin sprechen. Wenn die nicht einsichtig ist, würde ich an die Tierärztekammer schreiben, den Fall schildern und um Überprüfung bitten.

Meist hilft schon die "Androhung"; ich hatte damals bei meinem Pferd Glück; der TA ging sofort um mehr als die Hälfte mit dem Rechnungsbetrag runter.
Davon bekommst Du Deine Katze natürlich nicht wieder, aber aus so einer Sache noch Kapital zu schlagen, finde ich unmöglich!
Die haben eine Kostentabelle (ich glaube 3 Teile). Die meisten halten sich an den Mittelwert. Wenn Du Nachts oder am WE in die Klinik oder Praxis gehst, bezahlst Du natürlich mehr; das ist klar.

Zu den TA:

Das stimmt; die Ausbildung zum TA ist echt nicht leicht! Aber die KollegInnen dort haben es nicht schwerer als die KollegInnen aus der Humanmedizin! Ich kenne beide Seiten und kann nur sagen, daß mein Onkel als TA es viel leichter hat!

Es kommt drauf an, ob Du in der Klinik arbeiten mußt oder Deine eigene Praxis hast. Die hat mein Onkel damals übernommen von meinem Opa und hatte sofort Erfolg. Finanzprobleme sind ein Fremdwort!
Er macht nur Sprechstunde nach Vereinbarung und arbeitet NIE am WE oder Feiertag. Er ist auch "nur" für Kleintiere zuständig, was auch noch einen Unterschied macht.
Wenn Du hingegen das Pech hast, in einer Klinik oder Gemeinschaftspraxis arbeiten zu müssen, sieht das schon anders aus. gerade die ledigen und kinderlosen TA müssen immer Nachtdienst, Notdienst etc. schieben. Aber das ist bei den Humanmedizinern auch nicht anders!

Bei beiden hat man eine harte Ausbildung und kann es leicht oder eben auch schwer haben. Es gibt auch TA, die durchaus sehr viel Kohle haben; kommt eben drauf an.
Ein ehemaliger Schulkollege von mir ist auch TA mit einer gepachteten Praxis, der hat schon ein eigenes Haus und ein dickes Auto gehabt, als er noch nicht mal 30 war!
Andersrum gibt es die Fälle, die ihren Beruf nie ausüben können, weil sie keine Stelle finden, kein Geld für was Eigenes haben. Die haben sich auch schon für Kost und Logis
angeboten, um überhaupt in ihrem Beruf bleiben zu können....

Dank an die vielen TA, die anständig arbeiten und für die das Wohl der Tiere im Mittelpunkt steht:) !

Gerdi
22.05.2002, 17:45
Mei, bin ich froh, dass ich einen gscheiten TA habe. Der ist supertop und ich bin als Züchter über 12 Jahre schon bei dem, seit er die Praxis eröffnet hat. Bis jetzt immer alles paletti - er geht auf Fortbildungen und ist immer auf dem Laufenden. Zwar stinketeuer - aber die Praxis auf das Feinste ausgerüstet - für jeden Notfall, incl. 2 OP's mit allem drum und dran, stinketeueres Ultraschall, Augenspezialgeräte etc. etc. etc. Also: Ich zahle gerne, auch wenns mir manchmal das Wasser in die Augen treibt (ist aber der Satz, den er verlangen darf, wenn auch an der Obergrenze, also nicht, dass jemand auf die Idee kommt, er verlangt irgendwelche Phantasiepreise - die haben schon ihre Richtigkeit) aber, toi, toi, toi, bis jetzt hat er IMMER richtig gelegen mit seinen Diagnosen und IMMER geholfen. Eine Behandlung und BINGO. Und als Züchter rennt man wirklich etwas öfter zum TA als wenn man nur mal so 'ne einzelne Katze hat. Mittlerweile ist es soweit, dass Züchter im Umkreis von 150 km und mehr zu ihm fahren, was für ihn spricht!
Wenn ich dann wieder solche Horrorgeschichten höre, puh, mir wirds ganz anders....

Kleeblatt
23.05.2002, 12:51
Hallo Gerdi,

bei Deinem 'Schreibdialekt' befürchte ich ja sehr, daß Du nicht in NRW wohnst? Ansonsten könntest Du ja einmal den Standort Deiner TA-Praxis nennen, ich bin nämlich auch schon seit langer Zeit auf der Suche in der Nähe von D/NE/MG.

Danke & Gruß
Kleeblatt

Gerdi
23.05.2002, 21:01
Hi Kleeblatt, richtig erkannt. Ich wohne in Bayern. Tja. Mein TA ist wirklich toll - aber für NRW schon 'ne Ecke. Tipp: Auf die nächste Ausstellung der großen Verbände (z.B. CFG/DEKZV) gehen und Züchter ansprechen, die in deiner Nähe wohnen. Züchter haben meistens Erfahrung mit Tierärzten und suchen sich den besten. Gerade Züchter können gut beurteilen, ob ein TA Mist baut oder was von seinem Job versteht, man wird mit der Zeit ja selbst schon zum Experten;)

Gerdi
23.05.2002, 22:32
Hallo Kitara, ich finde deinen Beitrag gut, habe aber eine andere Meinung.
Ein TA ist so gut, wie er ist. Das hat nichts mit Geld für die Fortbildung zu tun, sondern ausschließlich mit Können, das er sich schon während des Studiums und des Praktiums aneignet. In dem Moment, wo er was auf den Kasten hat wird er, sobald er seine Praxis hat, sich vor Zulauf nicht mehr retten. Können beinhaltet aber vor allem Interesse am Beruf und zwar über die Arbeitszeit hinaus und auch Interesse an Neuem. Wie sonst hätte es mein TA geschafft, sich im nullkommanichts eine super gehende Praxis aufzubauen, trotz wirklich massiver Konkurrenz? Das musste einfach an seinem Können liegen! Innerhalb von 2 Kilometern ím Umkreis hatten wir 3 Tierärzte! Zwei, die sogar nur eine Straße auseinander wohnten, zuzüglich von x-Tierärzten im übrigen Stadtbereich und in den benachbarten Städten (ca. 15 - 20 Minuten Autofahrt in die nächstgelegenen Städte). Es ist jetzt so, dass die beiden anderen Tierärzte weggezogen sind, mein TA jedoch weiterhin seine Praxis hat, die wie geschmiert läuft. Nun, ich war bei einem dieser beiden Tierzärzte vor dessen Wegzug, weil er nämlich nur 2 Häuser weiter wohnte. NIE WIEDER! Er konnte kein Blut abzapfen, er hatte keinen Leukosetest da, er musste im Buch nachschlagen, was die Katze haben könnte. Ich meine, da setzt es doch aus. Ich war damals noch Neuling, meine andere Katze hatte 6 Wochen alte Babies. Kommentar von diesem Nichtskönner auf meine Frage hin, ob ich der Katze die Pille geben solle wegen des Katers. "Nein, nein, die säugt ja noch, da bekommt sie keine Babies". Genau! Das Ergebnis waren Babies und 11 Wochen später um Mitternacht ein Kaiserschnitt, dann allerdings bei dem TA, dem ich bis jetzt treu geblieben bin.

Ich musste noch einmal den Notdienst bemühen. Mein Kastrat hatte meinem anderen Kater ins Ohr (Knorpel) gebissen. Ich gehe zum Notdienst des TA in einem anderen Ortsteil. Praxis schmuddelig. Nun gut. Ich habe aufgepaßt, dass er ja sauber arbeitet. Dann gibt er mir eine Salbe mit mit Cortison drin, die eigentlich für Augenerkrankungen ist. Nun, ich komme heim, gucke mir die Salbe an und lege sie weg und mein TA ist erst wieder in zwei Tagen da. In diesen zwei Tagen habe ich die Salbe NICHT verwendet, sondern die Bisswunde immer wieder sauber gemacht und desinfiziert und aufgepaßt, dass sie nicht zugeht. Dann sofort zu meinem TA - der schlägt ob der Salbe nur noch die Hände über den Kopf zusammen - hätte ich die Salbe verwendet, hätte sich die Sache verschlimmer statt verbessert. Ich bekomme ein Gel, das ich tief in die Wunde geben muss, regelmäßig - sie heilt zu. Dann musste ich nochmal mit einem 10 Tage alten Baby zu einem anderen praktizierenden TA unserer Stadt in den Notdienst. Er guckt sich das Baby an, ich frage ob er hören kann, ob der Kleine evtl. Wasser in der Lunge hat, weil er so japst. Nein, das glaubt (!!) er nicht. Ich solle ihn "immer schön warm halten bei seiner Mama" (ha ha, wie witzig, was denkt er, was die Katzenmama sonst macht). Der Kleine bekommt Antibiotika und ich sollte ihm was aus einer Ampulle geben, homöopathisch. Er fragt mich, wer mein "HausTA" ist für den Bericht. Als ich den Namen meines TAes sage, soll ich komischer Weise die Ampulle plötzlich nicht mehr geben und statt dessen das Baby beruhigen und es wieder "schön warm" halten. Ich bin heim - die Alarmglocken haben geschrillt. Habe gekocht vor Wut (100,-- DM für eine Sch.... diagnose) und meinen TA nachts um 11.30 aus dem Bett geklingelt. Notdienst hin oder her. Mein TA schimpft mich, warum ich nicht gleich bei ihm angerufen habe (na ich wollte ihn halt nicht in seiner Nachtruhe stören, wenns sowieso Notdienste gibt) und fährt die 1/2 Stunde in seine Praxis (er wohnt außerhalb). Er guckt sich das Baby an, hört ab (100% kein Wasser in der Lunge), verzieht sein Gesicht und sagt die Geräusche kommen "von oben"; macht eine Inhalationsnarkose und guckt in den Rachen. Bingo. Ich kanns jetzt nicht erklären, aber irgendwas mit einem Nerv der mit dem Kehlkopf zusammenhängt. Der Kleine bekommt Cortison, falls durch Entzündung ausgelöst und ein Medikament zur Beruhigung, weil er immer nach Luft schnappt. Am nächsten Tag keine Besserung. Wir mussten das Kerlchen einschläfern.
Und DAS hat nichts, absolut nichts mit Fortbildung, Überlastung, schlechter Bezahlung etc. etc. zu tun sondern schlichtweg mit Unfähigkeit oder Können von Tierärzten.

Warum sind manche so schlecht? Tja, wenn man immer nur impft und kastriert kann man nicht lernen. Nur: wenn man nicht lernt, kommen keine Leute mit ernsteren Krankheiten ihrer Tiere, weil die Angst haben, dass irgendwas verschusselt wird, wenn sich solche Unfähigkeit rumspricht. ICH gehe zu keinem Notdienst mehr. Ich meine, ein TA der schon Jahre praktiziert und noch nicht mal sagen kann, ob das Katzenbaby Wasser in der Lunge hat. Kein Wunder, dass die Leute nur zum Impfen zu solchen Stümpern gehen. Da kostet die Impfung 1/3 weniger als bei meinem TA, stimmt - aber das macht den Hasen nicht fett. Mein TA findet trotz Arbeitsüberlastung die Zeit, regelmäßig an Fortbildungen teilzunehmen. Er ist was neue Medikamente und Behandlungsmethoden angeht auf den Laufenden. Wenn ich von Züchterkollegen höre, dass es dies oder jenes Neues gibt (meistens aus USA), brauche ich bloß meinen TA fragen - haben Sie schon gehört? Antwort: Ja das ist das, funktioniert so, etc. etc. Neue Medikamente? Aber selbstverständlich! Nur, trotzdem in der Packung steht dass es nichts ausmacht - weil getestet - würde er das Medikamt trotzdem z. B. keiner schwangeren Katze geben weil es dieses und jenes enthält was diese und jene Auswirkungen hat... Und dann gibt es dieses, verursacht durch jenes usw. usf. Ich denke, mein TA ist so gut, weil er sich mit Haut und Haaren seinem Beruf verschrieben hat. Und er verdient sehr gut! Von wegen arme Tierärzte Hungerleider. Sie sind es dann nicht, wenn sie etwas KÖNNEN!!! Hier beißt sich die sprichwörtliche Katze in den Schwanz. Werbung machen dürfen die Ärzte nicht, aber Mund zu Mund-Propaganda läuft besser als jede Werbung. Meint ihr, ich würde auch nur einen dieser drei anderen Tierärzte empfehlen? Nie im Leben! Gut, ich habe schon gehört, dass manche nicht zu meinem TA gehen, weil er im Vergleich zu den anderen im Stadtgebiet teuerer ist und den obersten Satz verlangt. Aber gut, wenns nur wegen der Impfung ist, das kann jeder Wald und WiesenTA, da merkt man nicht, ob er was auf den Kasten hat. Aber spätestens, wenn es hart auf hart kommt, merkt man, ob ein TA was kann. Eine Frau ist mit ihrem Papagei zu einem der billigeren Kollegen. Über ein halbes Jahr, ständig Behandlung, Tablette hier, Spritze da, Salbe dort. Dann geht sie doch zu meinm Arzt. Ein Blick: Tumor hinter dem Auge! Nix Behandlung mit Sälbchen und Tablettchen. Das Geld hätte sie sich alles sparen können. Aber der andere TA ist halt billiger. Ein anderer Tierhalter mit Schlange und Schildkröte. Er war bei diesem, ging zu jenem und Schlange kennt sich sowieso keiner aus. Er hats mir im Wartezimmer erzählt. Mein TA hat gleich festgestellt, dass beide Tiere Pilz hatten. Gut, er hat auch schon mal was verbockt, hat er selbst erzählt, aber das passiert jedem mal. Tiere können ja nicht sprechen. Die Frage ist nur, wie oft und in welchen Fällen es zu Fehlern kommt. Wenns schon bei 08/15-Problemen zu Fehlentscheidungen kommt... . Ich bin echt froh, dass ich meinen TA habe :) Er behandelt auch nicht um des Geldes wegen, damit er unbedingt was verdient. Mit meinem Kater hat er mich schon zweimal heimgeschickt jeweils mit Untersuchung jedoch ohne Behandlung... weils z. B. normal ist, dass potente Kater im Frühjahr abmagern, obwohl sie fressen. Was soll er da behandeln? Stimmt - im Herbst ist aus meinem Kater tatsächlich wieder ein Fettklops geworden. Im Frühjahr drauf bin ich dann kein drittes Mal wegen "unerklärlicher" Gewichtsabnahme zum TA.... :D

Kitara
24.05.2002, 02:31
Hallo gerdi, ich stimme dir vollkommen zu (und ich habe alles davon gelesen ;) ) Ich kenne nur die Hinter-Kulissen von 2 Ärzten, da ich mit meinen beiden Katzis erst bekommen hab kurz nachdem ich meine Ausbildung zur Tierarzthelferin begonnen habe.
Mein erster Ausbilder-Arzt war schon über 60, er hat sich weder weitergebildet noch hat er wirklich Ahnung gehabt, er hatte einfach keine Lust mehr. Und die ganzen Fehlbehandlungen sprechen für sich.
Nach einem Jahr habe ich gewechselt und mein neuer TA ist fachlich super. Er hat in den 2 Jahren nicht eine Fehldiagnose gestellt, und wenn er wirklich nicht mehr weiter wusste dann überweist er den Patienten lieber zur weiteren Diagnose an die Klinik in Frankfurt die wirklich einen guten Ruf hat und schwerste Operationen machen.
Ich stimme dir zu das ein TA es im Blut hat ob er gut ist oder nicht, ob er das Studium richtig durchgezogen hat oder ob er geschludert hat. Es kommen viele Patienten zu uns die von anderen TA falsch behandelt wurden und z.B. normale Salben als Augensalben verschrieben bekommen haben die alles nur noch schlimmer machten. Unsere Mundpropaganda funktioniert super und bei uns ist es ständig übervoll. Wenn ich dir den Namen sage kennst du ihn vielleicht sogar, er scheibt für eine bekannte Hundezeitschrift (mehr darf ich vom Datenschutz nicht verraten, oder? :D )
Ich weiss auch nicht warum es soviele Stümper in diesem Beruf gibt, erklären kann man es wohl kaum, man muss sich schon selbst etwas weiterbilden, so dass man rechtzeitig erkennt ob es ein schlechter Arzt ist. Auch unter den Humanmedizinern gibt es schwarze Schafe, aber da fällt es vielleicht nicht so auf weil es viel mehr Humanmediziner als Veterinärmediziner gibt.
Und man sollte am besten immer die Packungsbeilagen der Medikamente lesen um sicherzugehn ;)
Aufpassen muss man bei Medikamenten die abgefüllt sind und keine Bezeichnung haben.
Aber wenn man nicht aufgibt zu suchen findet jeder den passenden fachlichen Arzt in seiner Nähe der auch Ahnung hat.
Ach ja, mein Arzt ist u.a. Spezialist für Reptilien, sind wirklich sehr interessante Tiere und ich kann froh sein das ich soviele exotische Tiere schonmal in der Hand hatte (z.B. Brillenbasilisk, Blauzungenskunk, verschiedenste Schlangen, Chamäleons)
Ich habe nur versucht mir selbst zu erklären warum manche Ärzte so schlecht behandeln (auch vom Hörensagen von meinen Freundinnen) , ich weiss ja selbst nicht genau woran es liegt.
Zum Glück kann ich jedem jetzt der mich fragt einen sehr guten TA empfehlen :)
Rechtschreibfehler und schlechte Grammatik bitte ich zu entschuldigen, es war ein harter Tag und es ist schon spät ;)

TineX
24.05.2002, 11:11
Hallo ihr beiden,
ich kann euch nur zustimmen: Interesse am Job ist bei einem TA am wichtigsten. Ich spreche aus Erfahrung, weil mein Vater TA war und ich quasi in der Praxis aufgewachsen bin. Er hat seinen Beruf geliebt und daher auch trotz ständiger Überlastung (7 Tage, 24 h Notdienst) Zeit gefunden, sich fortzubilden und über neue Entwicklungen auf dem laufenden zu halten.
Jetzt wohne ich in einer anderen Stadt und hatte auch das Problem, den "richtigen" TA zu finden. Ich beurteile nach den folgenden Kriterien:
1) Ich bekomme die Diagnose, das Krankheitsbild und das Medikament (spätestens auf Nachfragen) genau erklärt
2) Ich werde auf Vorteile/Nachteile, bzw. Risiken einer Behandlung hingewiesen (kleiner Test: fragt nur mal nach der FIP-Impfung. Erklärt euch euer TA, warum es dabei keinen 100% Schutz geben kann und fragt euch nach den genauen Lebensumstaenden eurer Katze, oder jagt er einfach unkommentiert die Spritze rein? Damit kein Missverstaendnis aufkommt: meine Katzen sind gegen FIP geimpft, aber ich finde es unverantwortlich, wenn man nicht das individuelle Risiko der Katze abklärt oder die Besitzer nicht aufklärt, dass es nur ein teilweiser Schutz sein kann - hinterher ist das Entsetzen gross). Auch bei "neuesten" Medikamenten oder Behandlungsmethoden wird er euch auch vielleicht mal abraten, weil noch nicht genügend getestet oder teuer ohne nachprüfbare Wirkung.
3) Lasst euch nicht von einer schicken Einrichtung oder vielen tollen Geraeten taeuschen. Schaut lieber, wie der TA mit eurem Tier umgeht, wie genau er euch nach dem Krankheitsbild ausfragt - Erfahrung und Intuition hilft bei der Diagnose oft viel mehr als das neueste Gerät!

Also eigentlich dasselbe, was man macht, wenn man zu einem Humanmediziner geht, da gibt es ja auch solche und solche . Trotz allem Ärger - ich denke, es gibt noch genügend TA, die ihren Beruf aus Leidenschaft machen. Ihr muesst sie nur finden - viel Erfolg dabei :)

Annett74
24.05.2002, 20:26
Nach dieser Diskussion bin ich der Meinung, dass ich die für meine Anforderungen entsprechende Tierärztin gefunden habe, nämlich jene, die meine Katze versuchte zu retten. Sie lebt für die Tiere und ihren Job, redet mit dem Tierhalter, so dass jener auch versteht, was sie sagt ;) und scheut sich auch nicht, einem die Meinung ins Gesicht zu sagen, wenn sie Fehler in der Tierhaltung (versäumte Impftermine etc.) bemerkt. Ihre Diagnosen kann man glauben und ihre Ratschläge befolgen. Seit der Geschichte mit meiner Katze hab ich sie mehrmals mit meinen anderen Tieren aufgesucht (Gelenkkapselriss bei meinem Hund und all so Sachen) und ihre Behandlungen waren jedes Mal korrekt. Sie hilft mir auch anhand von Röntgenfotos und Berichten, um gegen die Stümperärztin vorzugehen. Ich kann also nur Werbung für diese Frau machen.

Liebe Tierhalter aus Franken Umland Erlangen: Fr. Dr. Könl in Röttenbach ist echt super und wirklich vertrauenswürdig!!!!


Allen anderen wünsche ich ebenfalls viel Glück bei der Suche nach einem passenden Arzt.

teffito
07.06.2002, 16:57
Hallo alle zusammen!

Ich gebe Euch recht, es ist wirklich schwer einen guten Tierarzt zu finden!
Und wenn man ihn dann gefunden hat ...
Ich habe einen ganz tollen Tierarzt, der eine eigene Praxis bei uns im Ort hat. Es gibt einen Notdienst, und ich kann die Praxis rund um die Uhr erreichen. Obendrein hat er wirklich Ahnung, von dem was er tut, und gibt den Tieren eine Chance.
Mein Kater hatte z.B. vor fünf Jahren eine Gelbsucht, die so weit fortgeschritten war, dass die Heilungschancen bei 10-20% lagen. Viele andere hätten wahrscheinlich geraten das Tier einzuschläfern. Meiner aber hat ihn in der Klinik behalten und ihm eine Woche gegeben. Bis dahin musste der Leberwert um die Hälfte sinken. Er hat es geschafft!! Und er hat uns die Unterbringungskosten nicht mal in Rechnung gestellt. (Hat trotzdem ein Schweinegeld gekostet.)

Nun ist dieser Katzer wieder schwer krank, mit 12 Jahren sind es diesmal die Nieren, die nicht mehr so richtig wollen.
Leider geht die Klinik von meinem Tierarzt inzwischen so gut, dass er trotz mehrerer Ärzte kaum noch Zeit für den einzelnen Patienten hat. Ich werde es jetzt sowieso mal mit Homöopathie versuchen, hab gelesen, es soll auf dem Gebiet gute Behandlungsmöglichkeiten für Nierenschäden geben.
Mit meiner kleinen Katze gehe ich nun zu einem anderen Tierarzt, der mir aber auch sehr kompetent zu sein scheint. Er ist auch ständig erreichbar, ich kann Termine abends nach Feierabend vereinbaren, und er macht sogar Hausbesuche wenns nötig ist. Als mein Welli letztens verletzt war, hatte er auch keine Scheu ihn anzufassen und ihn zu untersuchen.( Viele geben sich mit Vögeln ja gar nicht ab!)
Ich denke, ich habe da einen "ganz guten Fang" gemacht.

Steffi :)

Sabena
17.07.2002, 14:55
Hallo Annett,

finde ich wahnsinnig traurig, was Dir und Deinem Kätzchen passiert ist! :(

Ich hatte vor einigen Jahren eine ähnliche Erfahrung, die glücklicherweise gut endete:
Habe meine Katze Devil vor neun Jahren von einem niederbayrischen Bauernhof mitgenommen (sie wäre getötet worden....).
Zuhause angekommen erstmal zum TA und entwurmt, entlaust, entfloht etc.
Nach etwa einem Jahr wurde Devil immer dünner und behielt auch ihr Futter nicht mehr bei sich: kam "vorne und hinten" wieder raus.
Ich also wieder zum TA .... er verordnete daraufhin eine Diät
:confused:
Den Futterplan habe ich auch eingehalten, aber trotzdem ist sie immerweiter abgemagert, bis es schließlich nach ca. 1 Woche zum tragischen Höhepunkt kam: ich stand morgens auf, Devil kam mir entgegen und kippte einfach seitlich um
:eek:

Ich war natürlich absolut fertig mit den Nerven und bin sofort in die Tierklinik nach Schwabing/München. Die Notbesetzung dort (war ein Sonntag) wollten Devil dortbehalten, da ich jedoch fürchterliche Angst hatte, dass ich sie unter Umständen nicht mehr wiedersehen würde, habe ich mich auf einen Kompromiß eingelassen: 3 Stunden Tropf (Vitaminkur) und danach wieder nach Hause. An diesem Nachmittag ging es ihr richtig gut und sie war aktiver als in den Wochen zuvor!
Am nächsten Morgen jedoch wieder der gleiche Schock: sie war entkräftet und eigentlich mehr tot als lebendig.
Ich sie also wieder in die Tierklinik gebracht, wo sie dann schließlich 5 Tage blieb. Leider kann man seine "Lieblinge" dort nicht besuchen, aber telefonisch wurden mir die Ergebnisse und ihr Gesundheitszustand mitgeteilt (war aber trotzdem eine schreckliche Woche für mich!)
Freitag bei der Abholung waren dann 600,- DM fällig, jedoch habe ich die wirklich gerne bezahlt: meine Devil war wieder total fit und die Ärztin, die mir meine Katze brachte meinte nur "Nomen est omen" ... Devil muß gegen Ende ihres Aufenthaltes die Betreuer recht auf Zack gehalten haben
:D

Fazit: ich habe den Tierarzt gewechselt! Er war einfach zu faul (oder was auch immer?!) vernünftige Labortest durchführen zu lassen: Devil hatte ein Bakterium im Darm, welches wohl bei Katzen normal ist, jedoch bei meiner Katze extrem konzentriert aufgetreten war ... woher und warum kann ich nur spekulieren (Niederbayern ??? Bauer???)

Jedenfalls bin ich seit dem mit meinem Tiger in wirklich guten Händen! Kann ich nur empfehlen: Fr. Dr. Karin Festl, Gronsdorf (Haar/München).
Ist eine sehr liebe junge Frau, die sehr gewissenhaft arbeitet!

Ich hoffe, Du kommst über Deinen Verlust halbwegs hinweg!

Alles Gute für die Zukunft!
Grüße
Sabena

teffito
17.07.2002, 15:30
Hallo,
Ich hatte ja erzählt, dass ich mit meinem Tierarzt sehr zufrieden bin, und mich auf ihn verlassen kann. Bis jetzt, denn was ich nun mit meinem Kater erleben musste, grenzt an Unverschämtheit:


Von Anfang an:
Der Kater, um den es geht lebt nicht bei mir, sondern bei meinem Bruder, da ich ihn nicht mitnehmen konnte, als ich von zu Hause ausgezogen bin. Direkt nach Ostern hatte ich diesen Kater bei mir zu Besuch. Mein Bruder sagte mir schon, dass er in letzter Zeit häufig erbricht. Bei mir hat er das dann auch getan, zwei Tage hintereinander.
Ich bin dann direkt zum TA, welcher nach einer ersten Untersuchung bereits "beginnendes Nierenversagen" diagnostizierte. Ihr ahnt sicher was das für ein Schock für mich war. Dann folgten Bluttest und Infusion. Eigentlich hätte mich da schon stutzig machen müssen, das der TA nicht näher auf die Werte einging. Jedenfalls sollte mein Kater viel Wasser trinken und Tabletten nehmen(Antibiotikum). Da er nach drei Tagen immer noch sehr wenig Wasser zu sich nahm, bin ich wieder hin, und habe nochmals um eine Infusion gebeten. Nun hieß es auf Diätfutter umsteigen, damit die Nieren entlastet werden.
Nun, das erste Futter vertrug er nicht (Durchfall) also umsteigen aufs nächste, das er nach zwei Wochen komplett verweigerte.
Ich habe mich dann im Netz ein wenig schlau gemacht, und bin zur Tierheilpraktikerin gefahren, um mit Homöopathie weiter zu behandeln.

In der Zwischenzeit habe ich selber wieder eine kleine Katze bekommen, und mir einen neuen Tierarzt gesucht. Dem habe ich dann von meinen Problemen mit dem alten Herren erzählt, und mir von ihm Tipps geholt. Da eh eine weitere Blutuntersuchung sinnvoll war, bin ich diesmal zu dem neuen TA gefahren, habe mir aber telefonisch die Werte der ersten Untersuchung geben lassen. Damit der neue weiss, was Sache ist. Mir kamen die Werte komisch vor: Harnstoff 16,5; Crea 1,81, also alles eigentlich im Normbereich. Mein TA schaute sich das an und meinte: " Also, wenn sich die Werte bestätigen, ist er kerngesund und kann ab morgen wieder fressen was er will."
Und siehe da, alle Werte im grünen Bereich, mein Kater ist mit seinen 12 Jahren kerngesund und quietschfidel.
Ihr könnt Euch bestimmt vorstellen, wie happy und erleichtert ich bin. Auf der anderen Seite bin ich stinkesauer auf den alten TA. Wie kann man seine
Patienten nur so abzocken?

Steffi

Kitara
17.07.2002, 15:37
Tierärztekammer melden.....

Tiggerbaby
17.07.2002, 23:34
Hallo,

ich könnte Dir einen wirklich guten TA in GE empfehlen. Dort war ich immer mit meinen Tieren solange ich dort noch wohnte. Dieser TA ist TOP. Schick mir doch einfach Deine E MailAdresse und ich werde Dir dann die Adresse und Telefonnummer zukommen lassen!

Gruß

Stefanie