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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wenn der Schmerz gross ist.....



HaflingerMona
22.03.2003, 07:02
was macht ihr, um über den Verlust eures Tieres hinwegzukommen? Ich lese gerade das Buch "Auch Tiere überleben den Tod". Einen Tag nach dem Tod von meinem Zwergkaninchen Lola habe ich das Buch "Über denTod und das Leben danach" gelesen. Das Buch hat mir total geholfen, denn ich hatte das Gefühl, das Lola noch existiert, nur nicht auf meiner Ebene, bei mir. Seit Lolas Tod, beschäftige ich mich ziemlich mit diesem Thema.Dieses Buch hat eine Ärztin geschrieben, die z.B Patienten, die für klienisch tot erklärt waren, und dann doch wiederbelebt wurden befragt hat. Diese Leute haben ihr erzählt, was sie erlebt haben, als ihr Herz kurzzeitig aufgehört hat, zu schlagen. Und sie haben alle das gleiche erzählt. Sie hätten ihre Körper verlassen, und sich mit rasender geschwindigkeit einem weißen grellen Licht genährt.. Da wo sie dann waren hatten sie immer noch ihre Gestalt., aber keinen Gebrechlichen Körper mehr. Dort gibt es kein Leiden und keine Schmerzen. Menschen, die im Rollstuhl saßen, konnten wieder laufen, Frauen, denen wegen bestimmten Behandlungen keine Haare mehr wuchsen, hatten ihre früheren Haare wieder.
Kurz: Die Seele lässt den kaputten gebrechlichen Körper zurück.
Warum sollte das bei unseren Tieren nicht auch so sein?
Das ist es ganz bestimmt! Die Seele unseres Tieres lebt irgendwo weiter, wir müssen nur loslassen und unseren Schmerz überwinden...




"Trauere nicht, und sprich nicht zu mir unter Tränen,
sondern lache und sprich von mir als ob ich
neben Dir wär. Ich hab Dich so geliebt - es war der Himmel
hier mit dir."



Bitte sag nicht "Es tut mir leid"
Wenn die Tränen Dein Gesicht herunterrollen.

Deinen Schmerz und Dein Leiden zu zeigen
ist für mich keine Schande

Ich habe die Liebe gefühlt die Du verloren hast
und weiss wie tief Du trauerst

Aber glaub mir, Du wirst dich besser fühlen
wenn nicht heute, dann vielleicht morgen

Mit der Zeit werden liebe Erinnerungen
den Schmerz in Deinem Herzen lindern

Ich weiss, es ist schwierig jetzt zu lächeln
aber eines Tages wirst Du damit anfangen

Und dann wirst Du dich erinnern
und mit Lachen in Deiner Stimme erzählen

Von einem neuen Heim im Himmel
Wo Dein "verlorener" Freund sich tummelt.

Das Leid ist nicht für immer - die Liebe ist es.



Lieben Dank

Wie schmerzlich war`s
vor dir zu stehen,
dem Schicksal hilflos zuzusehen,
schlaf nun in Frieden, ruhe sanft
und hab für alle Liebe Dank.


Nicht bang

Vor meinem eigenen Tod ist mir nicht bang,
Nur vor dem Tode derer, die mir nah sind.
Wie soll ich leben, wenn sie nicht mehr da sind?
Allein im Nebel tast ich todenlang
Und lass mich willig in das Dunkel treiben,
Das Gehen schmerzt nicht halb so wie das Bleiben.
Der weiß es wohl, dem Gleiches widerfuhr;
- Und die es trugen, mögen mir vergeben.
Bedenkt: den eigenen Tod den stirbt man nur,
Doch mit dem Tod der anderen muss man leben.


Ihr sollt nicht um mich weinen

Ihr sollt nicht um mich weinen.
Ich habe ja gelebt.
Der Kreis hat sich geschlossen, der zur Vollendung strebt.
Glaubt nicht, wenn ich gestorben, dass wir uns ferne sind.
Es grüßt euch meine Seele als Hauch im Sommerwind.
Und legt der Hauch des Tages am Abend sich zu Ruh,
send ich als Stern vom Himmel euch meine Grüße zu.


Ein Blatt vom Baum

Es weht der Wind ein Blatt vom Baum, von vielen Blättern eines.
Das eine Blatt, man merkt es kaum, denn eines ist ja keines.
Doch dieses eine Blatt allein, war Teil von unserem Leben.
Drum wird uns dieses Blatt allein, für immer, immer fehlen.


Wenn du dich getröstet hast

Und wenn du dich getröstet hast, wirst du froh sein, mich gekannt zu haben.
Du wirst immer mein Freund sein. Du wirst dich daran erinnern,
wie gerne du mit mir gelacht hast.



Weine nicht, wenn du mich liebst

Weine nicht, wenn du mich liebst. Der Tod bedeutet nichts. Ich bin nur auf die andere Seite gegangen. Ich bin ich. Du bist du.
Das, was wir füreinander waren, wir sind es immer noch. Gib mir den Namen, den du mir immer gegeben hast. Sprich zu mir, wie du es immer getan hast. Verwende keinen anderen Ton. Nimm keinen salbungsvollen oder traurigen Ton an. Fahre fort über das zu lachen, was uns zusammen lachen gemacht hat...Bete, lache, denke an mich, bete mit mir. Dass mein Name zu Hause angesprochen wird, wie er es immer wurde, ohne irgendeinen schwülstigen Ton, ohne eine Spur von Schatten. Das Leben bedeutet das, was es immer bedeutet hat. Es ist, was es immer gewesen ist; der Faden ist nicht durchtrennt. Warum sollte ich außerhalb deines Blickes sein! Ich bin nicht fern, nur auf der anderen Seite des Weges... Du siehst, alles ist gut. Du wirst mein Herz wiederfinden, du wirst geläuterte Zärtlichkeiten wiederfinden. Trockne deine Tränen, und weine nicht, wenn du mich liebst.


"Geliebt und unvergessen"

"Wenn Liebe könnte Wunder tun,
und Tränen Tote wecken,
dann würde dich,
geliebtes Herz,
nicht kühle Erde decken."


Die Toten sind nicht abwesend,
sondern unsichtbar.
Sie schauen mit ihren Augen voller Licht,
in unsere Augen voller Tränen


Wer tief in deinem Herzen wohnt,
der ist nicht tot, der ist nur fern.
Tot ist nur, wer vergessen wurde.


Wenn es soweit ist

Bin ich dereinst gebrechlich und schwach
und quälende Pein hält mich stets wach,
was Du dann tun musst, das muss sein,
aber lass mich bis zum Schluss nicht allein.

Dass Du sehr traurig bist, verstehe ich sehrwohl
Dein Verstand vor Kummer nicht zögern soll.
An diesem Tag, mehr als jemals geschehen,
muss unsere Freundschaft das Schwerste bestehen.

Wir lebten zusammen in Jahren voll Glück.
Furcht vor dem Muss? Es gibt kein zurück
Du möchtest doch nicht, dass ich leide dabei.
Drum gib mich, wenn die Zeit gekommen, frei.

Begleite mich dahin, wohin ich gehen muss.
Nur, bitte, bleibe bei mir bis zum Schluss.
Halte mich fest und rede mir gut zu
bis meine Augen kommen zur Ruh.

Mit der Zeit wirst Du es wissen,
es war Deine Liebe, die Du mir erwiesen.
Vertrauendes Wedeln ein letztes Mal,
befrei mich von Schmerzen und Qual.

Verzweifle nicht, wenn Du es einst bist,
der der Herr dieser schweren Entscheidung ist.
Wir waren beide so innig vereint,
lebe wohl, auch wenn Dein Herz um mich weint!



Weine nicht um mich,
da ich jetzt hinausging in die sanfte Nacht.

Trauere, wenn du willst,
aber nicht lang dem Flug meiner Seele hinterher.

Ich habe jetzt Frieden,
meine Seele hat jetzt ruh.

Tränen braucht es nicht,
im Gegenteil,
denke an das Glück der Liebe,
die uns verband.

Es gibt keinen Schmerz mehr,
ich leide nicht
und auch die Angst ist weg.

Mach deinen Kopf für anderes frei
- ich lebe in deinem Herzen fort.

Vergiss meinen Lebenskampf,
vergiss unseren letzten Streit.

Vergrabe dich nicht im Jammertal,
sondern freu dich
-ich habe gelebt-
mit dir.


Die Regenbogenbrücke

Wir standen da und sahen ihn hinter dem Horizont verschwinden. Als wir versuchten Lebewohl zu sagen, liefen Tränen über unsere Gesichter und die Kaninchen an der Regenbogenbrücke riefen voll Begeisterung:
"Schaut, da kommt er !" und sprangen vor Freude
Es gibt eine Brücke, die verbindet den Himmel und die Erde.
Man nennt sie die Regenbogenbrücke wegen ihrer vielen Farben. Auf der anderen Seite der Regenbogenbrücke liegt ein Land voll Wiesen, Hügeln und Tälern mit saftigem grünen Gras.
Wenn ein Geliebter Gefährte stirbt, dann geht er zu diesem Ort.
Es gibt immer zu fressen, zu trinken und warmes Frühlingswetter. Die alten und gebrechlichen Tiere sind wieder jung, die kranken und verstümmelten Tiere sind wieder gesund. Sie spielen den ganzen Tag miteinander.
Es fehlt nur eine Sache: Sie sind nicht mit dem speziellen Menschen zusammen der sie auf der Erde geliebt hat. So rennen und spielen sie jeden Tag, bis der Tag kommt, an dem eines plötzlich aufhört zu spielen und aufschaut. Die Nase zittert, die Ohren sind aufgestellt, die Augen starren. Und plötzlich rennt dieses eine von der Gruppe weg. Man hat dich gesehen und wenn Du und dein Freund sich treffen, dann nimmst Du ihn in deine Arme und hältst ihn. Dein Gesicht wird wieder und wieder geküsst und du schaust wieder in die Augen Deines treuen Gefährten. Dann überschreitet ihr die Regenbogenbrücke zusammen, um nie wieder getrennt zu werden.

Zaubermaus
21.04.2003, 22:39
Hallo,

gestern ist mein liebes Kaninchenmännlein "Brutus" eingeschlafen. Erst vor 2 Monaten mußte ich seine Kaninchendame Muphi einschläfern lassen, da sie ein schweres Nierenversagen hatte. Damit mein Brutus nicht so alleine ist, habe ich Ihm ein süßes Mädel dazu geholt. Unser Tienchen. Das ist nun gerade 7 Wochen her und die beiden haben sich super verstanden und geliebt. Am Donnerstag hatte ich dann bei mir eine kleine Feier und da die Terassentür den ganzen abend aufstand und die Mücken sich alle schön in der Wohnung sammelten, habe ich ein Moskitonetz über den Kafig gelegt, da die beiden immer voll ausgerastet sind sobald die Mücken im Käfig rumsummten. Das war ein großer Fehler von mir, weil mein Brutus in dieses Netz ein Loch gefressen hat. Dies führte zu einer Magenverstopfung und da konnte man nach Aussage des Tierarztes nichts mehr machen, sodaß ich Ihn schweren Herzens am Ostersonntag einschlafen lassen mußte. Nun ist mein liebes Tienchen mit mir alleine und wir trauern unendlich. Ich fühle mich so schuldig. Hätte ich doch nur nicht dieses scheiß netz drüber gelegt, dann wäre mein Brutus heute noch bei uns.

Der einzige Trost den ich jetzt habe ist, das Brutus nun mit seiner Muphi zusammen über die Regenbogenwiese tobt, wo die beiden immer zu uns runterschauen. Und das wir uns eines Tages wiedersehen werden. Tienchen und ich müssen und nun gegenseitig trösten.


Viele Grüße
Manuela

Janna
23.04.2003, 10:47
Das tut mir Leid! :( Aber mach dir bitte keine Vorwürfe! Du wolltest nur das Beste! Brutus will ganz sicher, dass du "weiterlebst" und nicht "eingehst" denk immer daran! Irgendwann werdet ihr euch wiedersehen!

käsefazz
25.04.2003, 09:45
Hallo HaflingerMona!
Dein Beitrag war ja wunderschön! Er hat mir sehr über den Verlust meines Tieres hinweggeholfen, dass einfach so über Nacht gestorben ist. Es war nicht mal krank!:( Aber inzwischen komme ich gut über den Tod meines Tieres hinweg, und nach diesen Zeilen erstrecht.

Danke, dein Käsefazz

HaflingerMona
08.05.2003, 17:44
Hallo an alle
Jetzt bin ich ein wenig über den Tod von meinem Zwergkaninchen Lola hinweggekommen. Es ist sehr schade, dass sie wegen einer Lähmung nur 2,5 Jahre alt werden durfte. Aber sie hat es jetzt bestimmt gut. Und vor allem: Sie hat ihre Freiheit bekommen. Jetzt kann sie bestimmt endlos über Wiesen laufen, ohne irgendwo eine Begrenzung zu sehen. Ich will auch nicht mehr so oft um sie weinen, denn das wäre egoistisch, weil sie es jetzt ja gut hat. Wenn ich weine, dann doch nur weil sie nicht mehr direkt bei mir ist! Aber schlimm für mich ist, wie sie sich gequält hat. Sie konnte sich ja fast gar nicht mehr bewegen.....Schmerzen hatte sie bestimmt auch, weil sie oft mit den Zähnen geknirscht hat.
Bis dann eure HaflingerMona

HaflingerMona
09.05.2003, 17:01
Hier habe ich wieder ein paar Gedichte für euch:

Wenn ein Tier, das unser Gefährte war stirbt,
dann ist dieser spezielle, warme Platz in unserem Herzen auf einmal leer...
und, wie bei allen schmerzlichen Ereignissen,
wird es Zeit brauchen, um über den Verlust hinwegzukommen...
Aber wir erkennen, wenn die Zeit vergeht,
das Tiere einen Weg haben uns zu lehren über das Lieben,
über Treue, Freude und Freundschaft...
Und was immer wir in ihrer Gegenwart geteilt haben,
können wir nie wirklich verlieren.

Meine Gedanken...

In unseren Herzen werden sie uns nicht verlassen.
Die Tiere, die wir anvertraut bekamen und die unser Leben begleiteten.
Sanft lassen sie uns immer wieder spüren, dass sie unter uns weilen.
Alte Gewohnheiten erinnern uns immer wieder an unsere geliebten Gefährten.
Oftmals vermissen wir sie schrecklich. In Gedanken sind sie immer noch bei uns.
Und dennoch kann uns die Zeit einen neuen Freund bringen, den wir umsorgen, pflegen und verwöhnen dürfen.
Ein neuer Platz in unserem Herzen wird dann geöffnet und diesem zur Verfügung gestellt werden...

Weint nicht an meinem Grab

Weint nicht an meinem Grab um mich;
Ich bin nicht dort.
Ich schlafe nicht.
Ich bin die Winde,
die da wehn,
Kristallglitzer auf dem Schnee.
Ich bin die Sonne auf Ährengold.
Ich bin der Regen, herbstlich hold...
Steht nicht am Grab,
die Augen rot,
ich bin nicht dort.
Ich bin nicht tot.

Unendlichkeit

Warum ist das geschehen,
warum blieb für uns
die Zeit nie stehen?
Warum hatten wir so wenig Zeit,
in der Unendlichkeit?
Warum bist du nicht mehr hier?
Ich wollte Freiheit, aber nie so.
Nur du konntest mich
halbwegs verstehen;
Warum musstest du gehen?
War hier alles schon so kaputt?
War es besser so?
Ich möchte am liebsten
unschuldig sein,
aber ich bin nur ein Teil

Ich hoffe es gefällt euch!
Wenn ihr auch ein paar Gedichte kennt, dann schreibt sie doch einfach mal hier nieder....

Bis bald HaflingerMona(Julia),
ein Teil der Unendlichkeit.

HaflingerMona
15.06.2003, 15:20
Hey Leute!
Seid doch nicht so schreibfaul...



Traurigkeit

Die mir noch gestern glühten,
Sind heut dem Tod geweiht,
Blüten fallen um Blüten
Vom Baum der Traurigkeit.
Ich seh sie fallen, fallen
Wie Schnee auf meinen Pfad,
Die Schritte nicht mehr hallen,
Das lange Schweigen naht.
Der Himmel hat nicht Sterne,
Das Herz nicht Liebe mehr,
Es schweigt die graue Ferne,
Die Welt ward alt und leer.
Wer kann sein Herz behüten
In dieser bösen Zeit?
Es fallen Blüten um Blüten
Vom Baum der Traurigkeit

Abschied
Wie hab ich das gefühlt, was Abschied heißt.
Wie weiß ich's noch: ein dunkles unverwundnes
Grausames Etwas, das ein Schönverbundnes
Noch einmal zeigt und hinhält und zerreißt.

Du bist es

Eine Rose still verwelkte heut,
sie war doch grad’ erst aufgeblüht.
Ihr Dasein hat mich hocherfreut,
ihre Schönheit hat mein Herz erglüht.

Die Menschen all berührt das kaum,
sie war ja nur von vielen eine.
Für mich zerbrach ein Traum,
denn du bist es, um die ich weine


Ciao Julia