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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Hundehaltung ein Eigentumswohnungen ??



Heike Andrea
21.03.2003, 07:16
Wer kann mir dazu Auskunft geben ?
Ist in Eig.tumswohnungen grunsätzlich Hundehaltung erlaubt ? Auch bei 2 Hunden ?

Ich habe mal gehört, daß die Eigentümergemeinschaft die Tierhaltung beschränken oder ganz verbieten kann (Mehrheit).

Was ist dann, wenn so eine Einschränkung oder ein Verbot kommt und man wohnt da schon drin ??

Wie kann man sich schützen, bevor man eine Wohnung kauft ?
So einfach mal umziehen kann man da ja schlecht.

Danke für Eure Beiträge.
Heike

Dagi
21.03.2003, 09:10
Hallo Heike,

ich glaube nicht, daß die Eigentümergemeinschaft im Nachhinein einfach so Hundehaltung verbieten kann. Bin mir da aber nicht sicher.

Ich weiß nur, daß man das am besten VOR dem Kauf klären sollte, was die Eigentümergemeinschaft dazu sagt. Viele denken nämlich, ach ich kauf mir ne Eigentumswohnung, da kann ich dann machen was ich will. Aber so ist es ja leider (oder bei manchen Dingen auch zum Glück) nicht.

Wenn natürlich noch nichts darüber gesagt wurde, und man Interessent für eine EW ist, sollte man das vorher genau klären. Da kann es natürlich sein, daß der Mehrheitsbeschluss ergibt, daß es nicht erlaubt ist. IST es aber erlaubt, so sollte das schriftlich festgehalten werden.

Ich denke, die Eigentümergemeinschaft kann höchstens beschliessen, wenn z.B. ein Hund vorhanden ist, daß nach dem Tod des Hundes keine mehr neu angeschafft werden dürfen.

Aber vielleicht haben wir hier noch richtige Rechtsexperten...würde mich nämlich auch genau interessieren.

Liebe Grüße
Dagi + Amy

klasu
21.03.2003, 12:10
Hallo Heike,
ob die Eigentümerversammlung im Nachhinein die Hundehaltung verbieten kann, glaube ich eigentlich, sofern übliche Bestimmungen eingehalten werden (als [blödes] Beispiel: Welpenzucht in der ETW, Lärm etc.).Angesichts des momentanen Rechtverständnisses fürchte ich aber, daß z.B. die Haltung von Listenhunden u.U., verboten sein könnte.

Zur Vorbeugung solltest Du dir vor Wohnungskauf die Hausordnung durchlesen und alle Protokolle der Eigentümerversammlungen! Desweiteren haben viele Häuser mit ETWen einen professionellen Hausverwalter, den man befragen kann und sollte.Und ich würde mich vorher mal bei anderen Hundebesitzern in dem Haus erkundigen, ob es da irgendwelche Probleme gibt.

MfG
klasu, der mit Hund in ETW damals keinerlei Problem hatte

Tesa
14.05.2003, 11:54
Hallo!

Die Haltung eines Hundes kann in einer Eigentumswohnung generell nicht verboten werden!
Sie kann allerdings auf eine vertretbare Zahl beschränkt werden. (z.B. 1 Hund und 1 Katze)
Wie es mit Anlagenhunden aussieht, weiss ich nicht.

Hoffe, konnte dir etwas helfen

Grüße

Tesa

Raja01
20.05.2003, 09:59
Hmmmm...

Meine Eltern besitzen zwei vermietete Eigentumswohnungen in einer Wohnanlage.
Ich weiss noch, dass sie vor 1 - 2 Jahren mal ganz aufgebracht von einer Eigentümerversammlung wiederkamen, bei der ein Beschluss zum Verbot von Hundehaltung gefasst werden sollte.

Zum Glück war eine (wenn auch knappe) Mehrheit FÜR Hundehaltung, so dass der Beschluss nicht durchkam.

Ich denke also, dass eine Eigentümerversammlung so einen Beschluss leider schon fassen kann. Was dann aber mit den Hunden passiert, die schon iom Haus wohnen, weiss ich allerdings auch nicht.

Grüsse, Anita (die kein Verständnis für tierfeindliche Eigenümer hat:mad: )

billymoppel
20.05.2003, 12:04
sicher kann eine eigentümerversammlung ein solches verbot beschließen. in dem fall stoßen dann halt die wiederstrebenden interessen von eigentümern aufeinander. grundsätzlich kann jeder in schranken mit seinem eigentum verfahren wie er will. die schranken beginnen halt da, wo andere belästigt, verletzt oder sonstwie in ihren grundrechten beeinträchtigt werden. und wenn eine mehrzahl beschließt, von hunden von wegen lärm und dreck belästigt zu werden, muss sich die unterlegene zahl beugen, auch wenn dies die freie verfügbarkeit an ihrem eigentum schmälert. das ist halt der nachteil von eigentumswohnungen und in dem punkt genießt man weniger schutz als ein mieter.
ist ja auf dem eigenen grundstück nicht anders: dort kann mir die haltung auch untersagt werden, wenn der hund ununterbrochen bellt und der nachbar sich gestört fühlt.
für zum zeitpunkt eines solchen beschlusses gehaltenen hunde gilt dann sicher bestandsschutz für den eigentümer selbst. sollten sie aber versterben, kann dann kein neuer mehr angeschafft werden.
für den mieter einer solchen wohnung sieht die sache schon anders aus: hat er einen mietvertrag in dem die tierhaltung erlaubt ist, gilt dieser fort, der eigentümer kann den mietvertrag ja nicht einfach so ändern, ein kündigungsgrund ist dies erst nicht.
wirkliches pech haben jene mieter in deren verträgen, wie häufig üblich, die tierhaltung verboten und nach anfrage geduldet wird.
ich kann daher nur raten, falls dies nicht der fall sein sollte, die erlaubnis zur tierhaltung in die mietverträge aufzunehmen, solange ein solcher beschluß nicht gefaßt ist. danach ist es nicht mehr möglich.

Raja01
20.05.2003, 13:10
- mal kurz Off-topic -

Heike Andrea, bist Du auch Mitglied beim Fjordpferde-Forum von Gerd? Wenn ja, dann kenn ich Dich daher! :D

Bin dort als "Anita" unterwegs...

Lieben Gruß, Anita

- Off-Topic Ende -

Heike Andrea
21.05.2003, 19:18
Hi Anita !!

So trifft man sich wieder !!
Ja, ich bin das!

Du bist doch die Anita mit der Lore und den Eltern, die jetzt wieder einen Hund haben (war es nicht einer aus dem Ausland ??).

Ganz liebe Grüße

Heike Andrea