PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ängstlicher welpe



Araber
18.05.2002, 13:05
hallo ich hoffe jemand kann mir ein paar tips geben:confused: und zwar geht es um meinen 4 1/2 monate alten schäferhund welpen er ist super lieb hört super kann schon sehr viel aber ein großes problem ist neue sachen die er nicht kennt wo gestern noch nichts stand heute aber ja wird ein RIESEN BOGEN gemacht und er will wenn wir drann vorbei sind auch gleich nach vorne losstürmen frei nach dem motto schnell weg hir wobei er normal aber bei fuß geht wenn kinder kommen findet er das super toll aber sobald fremde auf ihn zukommen sprich männer oder frauen will er gleich reiß aus nehmen obwohl die ja garnichts von ihn wollen er hat aber noch nie schlechte erfahrung gemacht was kann das sein wer weiß vielleicht weiter was ich machen könnte ihm die angst zu nehmen :confused: danke im voraus jenny und welpe mailo

Tussi17
18.05.2002, 18:28
Wenn meine Hunde vor was Angst haben, mache ich es bei den betreffenden Situationen so, dass ich in die Hocke gehe, den Hund mit dem einen Arm umarme (mit der anderen Hand die Leine natürlich festhalte, damit er nicht gleich flüchtet) und ganz, ganz ruhig mit ihm rede, so: ist doch gar nicht schlimm, du bist doch viel viel stärker usw....Auf jeden Fall streichle ich die Partie: Schulter, Hals, hinter den Ohren das sind Stellen, die fast wie Akupunkturpunkte wirken und den Hund beruhigen. Sicherlich versucht er dann vielleicht, sich loszureissen, aber ich halte ihn dann einfach fest. Ich würde ihn dann auch nicht wegstürmen lassen, damit er lernt, sich der Situation zu stellen. Evtl. enger an die Leine nehmen. Auf jeden Fall mußt Du (meine Meinung) ihm zu verstehen geben, dass Du für ihn da bist und ihn beschützt. Wenn es ganz schlimm war, habe ich die Hunde mit einem Ball oder so fürs erste abgelenkt.

Bei meinen Hunden hat es bis jetzt immer geholfen. Viel Glück;)

Sunny0803
18.05.2002, 22:03
Hallo Tussi !!
Es wiederstrebt mir, Dich "Tussi" zu nennen, aber einen anderen Namen weiss ich nicht und offensichtlich hast Du ja kein Problem damit...
Ich halte es für falsch einen Hund zu streicheln und zu "trösten", wenn er angst hat. Er versteht das nämlich ganz anders, als Du eigentlich meinst. Er sieht es als Lob an, fühlt sich bestärkt und reagiert beim nächsten mal wieder genauso, schliesslich wurde er ja dafür gestreichelt, also muss es ja richtig gewesen sein!!!!
Besser wäre es, wenn Du seine Angst ignorieren würdest. Tu einfach so, als wäre nichts und laufe ganz normal weiter. Damit signalisierst Du ihm Sicherheit. Wenn Frauchen nicht reagiert, gibt es auch keinen Grund sich zu fürchten!!! :D

lg
Sunny

Tussi17
18.05.2002, 22:36
Hallo Sunny,

ich habe hier nur MEINE ganz persönlichen Erfahrungen geschildert und wollte NUR einen Tip abgeben, mehr nicht. Bei mir hat es auf jeden Fall funktioniert und meine Hunde haben Vertrauen zu mir.

jamie
18.05.2002, 22:47
Hallo Araber,
dies Problem hatte ich auch mit meiner Hündin.
Bin folgendermaßen damit umgegangen:
Sie hat sich z.b. vor einer weißen Mülltüte gefürchtet, war gottseidank an der Leine!, sonst wäre sie vor Angst sonst wo hin gelaufen! Habe sie verwundert gefragt was is los?, und habe ihr das Teil gezeigt. Ich habe immer ruhig und entschlossen mit ihr geredet, da ist nichts schlimmes, komm ich zeigs dir, und nach etwas zögerlichen verhalten ist sie doch immer mitgekommen und hat doch erleichtert festgestellt, Frauchen hat recht. Ich habe ihr immer vorgemacht, das alles selbstverständllich ist, fliegende Tüten Luftballons usw. und durch mein Vorbild als Rudelführer hat sie es übernommen. Heute ist sie sehr ausgeglichen, ich bin sehr stolz auf meinen lieben Hund!
Ich wünsche Dir viel Erfolg
Jamie

Alpha
18.05.2002, 23:32
Ein Rudelführer,der persönlich nichts an einem Gegenstand/Wesen findet,wird nie sich um dieses kümmern sondern eben dieses Empfinden nach außen hin zeigen,indem er ganz gelassen und entschlossen daran vorbeimarschiert.Ohne es zu begutachten.Wenn man dem Hund beruhigend zuredet oder auch sich mit dem "Ding" besonders beschäftigt,bestärkt man den Hund in beiden! Fällen darin,daß es sich hier um etwas Schreckliches handelt.Erst wenn Hund in jeder Situation -und sei sie noch so beängstigend ,gefährlich und neu -immer und stets beim Halter bleibt(von alleine!),hat man in Hundesicht gewonnen:denn Hund geht stets dahin,wo er Sicherheit und Schutz empfindet und das sollte der Halter sein.Solange Hund wegrennt oder sich ängstlich zeigt,macht man etwas falsch.
Also:stets an allem gelassen und entschlossen vorbeimarschieren,nie den Hund auf den Arm nehmen,trösten oder sich besonders mit "Gefährlichem"beschäftigen!
Gruß,Alpha

klasu
19.05.2002, 01:36
Hi Jenny,
ich habe auch so einen "Schisser". Der hatte die ersten 2 Jahre seines Lebens nix von der Welt gesehen, keinerlei Erziehung oder Sozialisierung genossen.Die Situationen, die Du beschreibst , kenne ich auch. Da hilft nur immer wieder in solche fremden Situationen hineingehen, als wäre es das normalste von der Welt. Kein Schimpfen und erst recht kein Trösten oder Bedauern.Der Hund muss die Normalität erlernen.
Viele Grüsse
klasu

Araber
21.05.2002, 12:30
hi klasu das versuche ich ja aber er schmeißt sich in die leine und will weg manchmal ist nach meiner meinug garnichts los und schon bekomm ich ein ruck und er dreht etwas ab er lässt sich von niemanden anfassen was ich garnicht schlimm finde aber wenn er der meinung ist da ist was dann wiedersetzt er sich und bleibt einfach stehen und ich kann ihn dann hinterher ziehen echt toll da er schon ziemlich groß ist und auch schon kraft hat mal sehen ich hoffe es wird noch mit ihm danke für eure tips gruß jenny und mailo der schisser

31.05.2002, 10:19
Hallo!
Ich gehe viel mit einem Ex-Italiener spazieren( auch Hundeplatz und manchmal THS!) Bei ihr hab ich auch erst mit streicheln versucht, wenn sie Angst (besonders vor anderen Hunden) hatte! das hat überhaupt nichts gebracht, wenn andere Hunde kamen bin ich einfach stehen geblieben und habe mich mit dem besitzer unterhalten o.ä. nach einigerzeit mit eingeklemten Schwanz da stehen ist sie auf den anderen hund zugegangen und nach noch längerer zeit hat sie auch mit ihm gespielt! Also, tuh einfach so, als wär nichts, lass ihn sich aber auch (vielleicht von weitem) mit der Situation auseinander setzten!
viel erfolg

wuff